Ein seltenes, erstaunliches Gespräch mit Rick
Martin
Übersetzung Eva Nater
 Es wurde oft gesagt, dass die ältesten
Eingeborenen jedes Stammes den Schlüssel zur Weisheit in den Händen
halten. Diese Aussage wurde nie klarer bestätigt, als im letzten
Interview, als ich das grosse Privileg hatte, mit dem Zulu " Sanusi " (Shamane)
Credo Mutwa zu führen, der nun bald achzig Jahre alt wird. Durch die
Vermittlungen und Mithilfe von David Icke, konnte ich mit Dr. Johan Joubert in
Verbindung treten, der seinerseits auf grosszügige Art und Weise den
Kontakt mit Credo Mutwa herstellte, und auf diese Weise konnte das Interview
per Telefon stattfinden, das um die halbe Welt nach Süd-Afrika ging. Wir
vom SPECTRUM möchten David Icke und Dr. Joubert unseren tiefsten und
aufrichtigsten Dank aussprechen, für ihre selbstlosen Anstrengungen, die
Wahrheit dieses Mannes der ganzen Welt zu offenbaren. Ich habe das erste Mal
vor fünf Jahren von Credo Mutwa gehört. Leider war es damals nicht
möglich, mit ihm direkt am Telefon zu sprechen, da er in einer verlassenen
Gegend lebte, ohne Telefon. Als ich von David Icke hörte, dass er einige
Zeit mit Credo Mutwa verbracht hatte und dieser mit dem SPECTRUM sprechen
wollte, war das genau die Gelegenheit auf die ich gewartet hatte.
Durch
das Wunder der internationalen Telefonlinien hatten wir am 13. August
tatsächlich eine Telefon-Sitzung, die 4 Stunden dauerte ! Nein, wir werden
es nicht auf eine angemessene Länge " herunterschneiden ". Die Worte, die
er gesagt hat, werden vollumfänglich und gesamthaft wiedergegeben, denn es
ist unsere Politik, dem Redner Respekt zu zollen und guten, ehrlichen
Journalismus zu praktizieren ! Credo Mutwa ist ein Mann, den David Icke
beschreibt als : " Der erstaunlichste und gebildetste Mann, den ich das
Privileg und die Ehre hatte, einen Freund, ja ein Genie zu nennen ! ". Nach dem
ich mit Credo Mutwa gesprochen hatte, konnte ich ihm tatsächlich Recht
geben. Ich möchte betonen, dass Credo Mutwa, ein Mann von nicht
herkömmlicher Erziehung, so freundlich und pflichtbewusst war,
für diesen Artikel alle Zulu- oder afrikanischen Worte, Namen usw. zu
buchstabieren. Diejenigen unter Ihnen, die afrikanische Schüler sind,
finden diese Genauigkeit vorteilhafter für Ihre Forschung als der
Durchschnitts-Leser, damit ist die Sorgfalt von Credo eine zusätzliche
Facette seiner Ehrlichkeit und seiner Präzision. Wenn Sie das Gefühl
haben, dass Sie kürzlich einiges gelesen haben, das Ihre Denkweise
beeinflusst, wird Sie dieses Interview noch einen Schritt weiter
darüberhinaus führen. Wie auch immer, die Wahrheit ist seltsamer als
die Fiktion.
Tatsächlich ist Wahrheit, oder Teile der Wahrheit,
die jedem von uns enthüllt wird, ein Teil eines grösseren Mosaiks,
und auf diese Weise ist es an jedem von uns, unsere eigenen Schlussfolgerungen
bezüglich der Wahrheit daraus zu ziehen, die andere mit uns teilen.
Es ist eine Ehre für uns, dass wir die Gelegenheit haben, Credo
Mutwas Erfahrungen und Wissen mit Ihnen zu teilen. Es ist eine sehr seltene und
sehr geschätzte Gelegenheit. Die erstaunlichen Informationen von Credo
Mutwa gelten sicher als provozierend und weitreichend in verschiedener Hinsicht
und aus verschiedenen Blickwinkeln. Wenn Sie diese Infomationen lesen,
werden Sie leichter verstehen, warum versucht wurde, ihn zum Schweigen zu
bringen. Gleichzeitig werden Sie Credos Mut, hervorzutreten und die Wahrheit zu
sprechen, ohne auf die Folgen für ihn selbst zu achten, zutiefst
anerkennen. Also, lassen Sie uns das Interview ohne grösseren
einführenden Kommentar, beginnen : Martin : Zuerst möchte
ich Ihnen sagen, dass es eine Ehre und ein Privileg ist, mit Ihnen zu sprechen,
und ich möchte David Icke und Dr. Joubert danken, denn ohne die Hilfe
dieser beiden hätten wir dieses Gespräch heute nicht. Unsere
Leser wissen Bescheid über die Existenz von formlich sich
verändernden, reptilienhaften Ausserirdischen und was ich mit Ihnen
besprechen möchte, betrifft ihre Eigenheiten, ihre Führerschaft,
ihren Plan und ihre damaligen Arbeitsmethoden. Also, meine erste Frage an Sie
ist: Können Sie bestätigen, dass formlich sich verändernde,
reptilienhafte Ausserirdische zu dieser Zeit wirklich auf unserem Planeten
existierten ? Und wenn ja, können Sie das bestätigen und genau
beschreiben. Woher kommen sie ? Credo Mutwa : Martin, kann Ihre Zeitung
Leute nach Afrika schicken ? Martin : Entschuldigung, können Sie das
wiederholen ? Credo Mutwa : Kann Ihre Zeitung in naher Zukunft jemanden nach
Afrika schicken ? Martin : Zur Zeit ist es uns finanziell nicht
möglich, aber das kann sich in Zukunft ändern. Credo Mutwa : Denn
es gibt einige Dinge über die ich froh wäre, wenn Ihre Zeitung diese
recherchieren würde, bitte. Haben Sie von einem Land in Zentral-Afrika
gehört, das Rwanda genannt wird ? Martin : Ja Credo Mutwa :
Das Volk von Rwanda, der Hutu Stamm sowie auch die Watusi, behaupten, und dies
sind nicht die einzigen Stämme in Afrika, die das behaupten, dass ihre
allerältesten Vorfahren einer Rasse angehörten, die man die Imanujela
nannte, das bedeutet " die Lords, die gekommen sind ". Und einige Stämme
in Westafrika, die Bambara, sagen genau das gleiche. Sie sagen, sie seien vom
Himmel gekommen, vor vielen, vielen Generationen, eine Rasse von
hochentwickelten, ängstlichen Kreaturen, die wie Menschen aussahen und die
man Zishwezi nannte. Das Wort Zishwezi bedeutet Deva oder Schwebewesen, die vom
Himmel herunter schweben oder durch das Wasser gleiten. Jedermann, Martin, hat
vom Dogon-Stamm in Westafrika gehört, die alle sagen, sie hätten ihre
Kultur durch normale Menschen bekommen. Der Dogon Stamm ist nur EINER von
vielen, vielen Stämmen in Afrika, die behaupten, dass ihr Stamm oder ihr
König zu allererst durch die supernatürliche Rasse von Kreaturen
gegründet wurde, die vom Himmel herab kam. Sind Sie noch dran ? Martin
: Oh ja, sehr ! Bitte fahren Sie fort. Credo Mutwa : Sir, ich könnte
immer weiter und weiter erzählen, aber lassen Sie mich auf mein Zulu Volk
von Südafrika zu sprechen kommen. Martin : Bitte Credo Mutwa : Der
Zulus, sind berühmt als Krieger-Stamm, ein Stamm dem König
Shaka Zulu im letzten Jahrhundert angehörte. Wenn Sie einen
weissen südafrikanischen Anthropologen fragen, was der Name Zulu bedeutet,
wird er sagen, er bedeute " der Himmel " (Lachen) und daher nennen sich die
Zulus " Himmelsmenschen ". Dies, Martin, ist Unsinn. In der Zulu Sprache ist
der Name des Himmels, des blauen Himmels sibakabaka. Unser Name für den
inter-planetarischen Raum ist jedoch izulu and weduzulu, das bedeutet
inter-planetarischer Raum, den dunklen Himmel, den man sieht, mit Sternen, die
jede Nacht leuchten, und das hat auch mit reisen zu tun. Das Zulu-Wort für
Reisen, wie ein Nomade oder Zigeuner, ist izulu. Also, Sie sehen, die Zulus in
Südafrika waren sich der Tatsache bewusst, dass man durch den Raum reisen
kann - nicht am Himmel, wie ein Vogel - aber man kann durch den Raum reisen und
die Zulus behaupten, dass vor vielen, vielen tausend Jahren ein Volk vom Himmel
gekommen ist, eine Rasse wie Echsen, die ihre Form verändern konnten, wenn
sie wollten. Und man verheiratete die Töchter einem aufrecht-gehenden
Ausserirdischen und produzierte so eine Kraftrasse von Königen und
Stammes-Führern. Es gibt Hunderte von Märchen, in denen eine
weibliche Echse die Gestalt einer menschlichen Prinzessin annahm und sich mit
einem Zulu-Prinz verheiratete. Jedes Schulkind in Südafrika kennt die
Geschichte einer Prinzessin, namens Khombecansini. Khombecansini sollte einen
hübschen Prinzen namens Kakaka heiraten, was " der Erleuchtete " bedeutet.
Also, eines Tages während Khombecansini im Busch Feuerholz sammelte, traf
sie eine Gestalt namens Imbulu. Diese Imbulu war eine Echse mit dem Körper
und den Hüften eines menschlichen Wesens, hatte aber einen langen Schwanz.
Und diese Echse sprach zu Khombecansini " Oh, wie schön Du bist,
Mädchen, ich wünschte ich könnte so sein wie du. Ich
wünschte ich könnte so aussehen wie du. Kann ich mich dir nähern
? " sagte das Imubulu Echsen Wesen zu der Prinzessin. Und die Prinzessing sagte
: " Ja, das kannst du. " Und als die Echse, die eher recht gross war, an
das Mädchen herantrat, spuckte sie in die Augen des Mädchens
und es begann, sich zu verändern. Das heisst, die Echse nahm eine
menschliche Form an und begann immer mehr und mehr auszusehen wie ein
Mädchen, mit Ausnahme ihres langen spitzen Schwanzes. Und dann, mit einem
plötzlichen Gewaltausbruch, lähmte die Echse die Prinzessin und nahm
ihr alle ihre Armreifen und Perlen und ihr Hochzeitshemd weg und zog sie selbst
an. So wurde die Echse eine Prinzessin. Jetzt waren zwei genau gleiche Frauen
im Busch, die verwandelte Echsenfrau und die Original-Prinzessin. Und die
Echsenfrau sagte zur Originalfrau " Nun bist du meine Sklavin. Jetzt begleitest
du mich zur Hochzeit. Ich bin du und du bist meine Sklavin. Komm jetzt ! " Sie
nahm einen Stock und fing an, die arme Prinzessin zu schlagen. Und sie gingen,
begleitet von anderen Mädchen, die gemäss dem Zulu Brauch als
Brautjungfern dienten, und kamen ins Dorf von Prinz Kakaka.
Bevor sie
jedoch das Dorf erreichten, musste sie etwas mit ihrem Schwanz machen, das
heisst, die formveränderte Frau musste irgendwie ihren Schwanz verstecken.
Also zwang sie die Prinzessin ihr aus Fasern ein Netz zu weben, steckte den
Schwanz hinein und band ihn fest an sich. Sie sah nun aus wie eine Zulu Frau
mit einem attraktiven, grossen Hinterteil, wenn man sie so betrachtete. Und als
sie ankam und die Frau des Prinzen wurde, begann sich etwas Seltsames im Dorf
zu ereignen. Die ganze Milch des Dorfes verschwand, denn jede Nacht machte die
falsche Prinzessin ihren Schwanz los und der saugte die ganze saure Milch durch
ein Loch am Ende des Schwanzes ein. Und die Schwiegermutter fragte : " Was ist
denn das ? Warum verschwindet denn die ganze Milch ? " Dann sagte sie : " Nein,
ich weiss, es ist ein Imbulu unter uns. " Die Schwiegermutter, die eine schlaue
alte Dame war, sagte : " Wir müssen ein Loch vor dem Dorf graben und es
mit Milch füllen ". Und so geschah es. Dann wurden alle Mädchen, die
mit der falschen Prinzessin ins Dorf gekommen waren, aufgefordert, über
das Loch zu springen. Eine nach der anderen sprang. Und als die
Formveränderte gezwungen wurde, ebenfalls über das Loch zu springen,
sprang unter ihrem Rock ihr Schwanz aus dem Netz und begann durch sein Loch die
Milch zu schlürfen und die Krieger töteten die Formveränderte.
Und so wurde die richtige Prinzessin die Frau des Königs der Könige,
Kakaka. Also, Martin, von dieser Geschichte gibt es natürlich
verschiedene Variationen. In ganz Südafrika, unter verschiedenen
Stämmen kursieren Geschichten über diese erstaunlichen Kreaturen, die
fähig sind, sich von Reptilien in menschliche Wesen zu verwandeln, und
auch von Reptilien in irgendein Tier ihrer Wahl. Alle diese Kreaturen
existieren wirklich. Wohin Sie auch in Süd-, Ost-, West und Central Afrika
gehen, Sie vernehmen dieselben Beschreibungen. Sogar Stämme, die in ihrer
langen Geschichte keinerlei Kontakt untereinander hatten, sind verbunden mit
gewissen Sternen am Himmel und einer dieser Sterne ist eine grosse
Sternengruppe, ein Teil der Milchstrasse, die unsere Leute Ingiyab nennen, das
heisst " Die Grosse Schlange ". Und es gibt einen roten Stern, einen
rötlichen Stern, ganz nahe an dieser riesigen Spitze der Sterne, die
unsere Leute IsoneNkanyamba nennen. Also von diesem Stern der IsoneNkanyamba
genannt wird, ist es mir gelungen, den englischen Namen herauszufinden. Es ist
der Stern der in englisch Alpha Centauri genannt wird. Genau hier handelt es
sich um etwas, über das sich Nachforschungen lohnen würden. Warum
beschreiben mehr als 500 Stämme, die ich in den letzten 40 oder 50 Jahren
besucht habe, alle die gleichen Kreaturen ? Es wird gesagt, dass sich diese
Wesen wie Menschen ernähren, und dass sie in früherer Zeit, Gott
selbst zum Krieg aufgefordert hatten, da sie volle Kontrolle über das
Universum wollten. Und Gott focht eine schreckliche Schlacht gegen sie und
schlug sie, verletzte sie und zwang sie dazu, sich in Untergrund-Städten
zu verstecken. Sie verstecken sich in tiefen unterirdischen Höhlen, denn
sie haben immer kalt. Es wurde uns erzählt, dass in diesen Höhlen
riesige Feuer von Sklaven, menschlichen Zombi-ähnlichen Sklaven in Gang
gehalten werden. Und es wird weiter erzählt, dass diese Zswazi,
diese Imbulu, oder wie immer Sie sie nennen wollen, nicht in der Lage sind,
solides Essen zu sich zu nehmen. Sie trinken entweder menschliches Blut oder
sie essen diese Kraft, die Energie die gewonnen wird, wenn menschliche Wesen
auf der Erdoberfläche sich bekämpfen oder sich in grossen Mengen
töten. Ich habe Leute getroffen, die vor vielen Jahren von dem frühen
Masaki in Rwanda geflohen sind und diese Leute waren entsetzt darüber, was
in ihrem Land geschah. Sie sagten, dass die Schlächter der Hutus von den
Watusi, und die Watusi durch die Hutus, sich gegenseitig Imanujela
füttern, nämlich Monster. Denn die Imanujela lieben es, die Energie
einzuatmen, die durch entsetzte oder getötete Menschenmassen erzeugt wird.
Sind Sie noch dran ? Martin : Ja, folge Ihnen total. Credo Mutwa : Also,
lassen Sie mich auf etwas hinweisen. Wenn Sie die Sprachen aller afrikanischen
Nationen studieren, finden Sie in der Sprache unserer Leute Wörter, die
wie orientalisch, mittel-östlich oder sogar eingeborene
amerikanische Wörter klingen. Das Wort Imanujela bedeutet " der
grosse Herr, der gekommen ist ". Ein Wort, das jeder in Rwanda kennt, unter den
Rwandan Hutu und Watusi Leuten, ist dem Herbräischen Wort Immanuel sehr
ähnlich, welches " Der Herr ist mit uns " bedeutet. Imanujela, " die, die
gekommen sind, die Lords die hier sind ". Unser Volk glaubt, dass wir, das
Erdenvolk, nicht die Meister unserer eigenen Leben sind, wirklich, auch wenn
wir das glauben sollten. Unser Volk sagt, - d.h. schwarze Menschen aller
Stämme, alle Auserlesenen, alle Shamanen überall in Afrika,
wenn sie anfangen dir zu vertrauen und ihre tiefsten Geheimnisse mit dir zu
teilen, dass die Imanujela, Imbulu's sind. Und es gibt noch einen Namen,
unter dem diese Kreaturen bekannt sind. Dieser Name ist Chitauli. Also, das
Wort Chitauli bedeutet " die Diktatoren die, die uns das Gesetz geben ". In
anderen Worten, "die, die uns sagen, im Geheimen, was wir zu tun haben ". Also,
es wird gesagt, dass diese Chitauli uns eine Menge Dinge antaten, als sie auf
diesen Planeten kamen. Bitte entschuldigen Sie, aber ich muss diese Geschichte
mit Ihnen teilen. Es ist eine der seltsamsten Geschichten, die Sie überall
in Afrika in geheimen Shamanischen Gesellschaften und auch in anderen Orten
finden, wo die Reste unseres alten Wissens und der Weisheit noch aufbewahrt
werden. Es ist so, dass am Anfang die Erde mit einer dicken Decke aus Dunst und
Nebel bedeckt war. Die Menschen konnten eigentlich die Sonne am Himmel nicht
sehen, ausser als einen kleinen Lichtschimmer. Auch den Mond sahen sie in der
Nacht als einen feinen Lichthauch am Himmel, da dieser schwere Dunst über
der Erde lag. Und es fiel ein ständiger Nieselregen. Es
gab auch keinen Donner.
Auch keine Stürme. Die Erde war dick
bedeckt mit grossen Wäldern, grossen Dschungeln und die Menschen lebten
damals in Frieden auf der Erde. Die Menschen waren glücklich, und es wurde
erzählt, dass damals die menschlichen Wesen die Macht der Sprache nicht
kannten. Wir machten nur lustige Geräusche wie glückliche Affen, aber
wir hatten keine Sprache wie wir sie jetzt haben. Und in diesen Jahrhunderten
sprachen die Menschen durch ihren Geist miteinander. Ein Mann konnte seine Frau
rufen, in dem er nur an sie dachte, an die Form ihres Gesichtes, den Geruch
ihres Körpers und wie sich ihr weibliches Haar anfühlte. Ein
Jäger konnte in den Busch gehen und die Tiere rufen, dass sie zu ihm
kämen und die Tiere würden unter sich eines aussuchen, das alt und
müde war, und dieses Tier würde sich dem Jäger anbieten, dass er
es schnell tötet und sein Fleisch mit in seine Höhle nähme. Es
gab keine Gewalt gegen die Tiere. Zu dieser Zeit gab es keine Gewalt der
Menschen gegenüber der Natur. Man bat die Natur um Nahrung. Man
näherte sich einem Baum und dachte an Obst und der Baum erlaubte es, dass
einige seiner Früchte zu Boden fielen und man konnte sie aufheben. Doch
dann wird erzählt, dass, als die Chitauli auf die Welt kamen, dass sie mit
schrecklichen Luftschiffen ankamen, die durch die Luft flogen, Luftschiffe, die
wie grosse Schüsseln geformt waren und die einen schrecklichen Lärm
und ein schreckliches Feuer am Himmel machten. Und die Chitauli erzählten
den Menschen, die sie mit Gewalt durch Blitzschläge um sich versammelten,
dass sie grosse Himmelsgötter seien und dass sie von jetzt an eine grosse
Anzahl von Gaben von Gott erhalten würden. Diese sogenannten Götter,
die wie Menschen aussahen, waren sehr gross, mit einem langen Schwanz und
hatten schreckliche brennende Augen ; einige hatten zwei gelbe Augen, einige
hatten drei helle Augen mit einem roten runden Auge in der Mitte ihrer Stirn.
Diese Kreaturen nahmen den Menschen die grosse Macht weg : Die Macht, nur durch
den Geist zu sprechen, die Macht, Dinge nur durch den Geist zu bewegen, die
Macht, in die Zukunft und in die Vergangenheit zu sehen und die Macht,
spirituell in verschiedene Welten zu reisen. All diese grossen Fähigkeiten
nahmen die Chitauli den Menschen weg und gaben ihnen eine neue Macht, die Macht
der Sprache. Aber die Menschen fanden heraus, dass die Macht der Sprache die
Menschen entzweite und nicht vereinte, denn die Chitauli erschufen verschiedene
Sprachen und verursachten dadurch einen grossen Streit unter dem Volk. Und dann
taten die Chitauli etwas, was vorher noch nie getan wurde : Sie gaben den
Menschen Leute, die über sie regierten und sagten :" Dies sind eure
Könige, dies sind eure Führer." Sie haben unser Blut in sich.
Sie sind unsere Kinder und man muss diesen Leuten zuhören, denn sie
sprechen in unserem Interesse. Wenn ihr das nicht macht, werden wir euch
schrecklich bestrafen."
Bevor die Chitauli kamen, bevor die Imbuli
Kreaturen kamen, waren die Menschen spirituell eins. Aber als die Chitauli
kamen, wurden die Menschen entzweit und zwar spirituell und auch durch die
Sprache. Und den Menschen wurde durch die Chitauli seltsame neue Gefühle
gegeben. Die Menschen begannen, sich um ihre Sicherheit zu sorgen und sie
begannen Dörfer zu bauen mit starken Holzzäunen rundherum. Die
Menschen bestellten das Land. In anderen Worten, sie begannen, Stämme mit
entsprechendem Land zu bilden, das Grenzen hatte, die sie gegen jeden
möglichen Feind verteidigten. Die Menschen wurden ehrgeizig und
geizig und wollten Wohlstand erhalten in Form von Vieh und Muscheln. Und noch
etwas anderes zwangen die Chitauli die Menschen zu tun : sie zwangen die
Menschen Mienen in die Erde zu bauen. Die Chitauli aktivierten die Frauen und
machten, dass sie Mineralien und gewisse Metalle entdeckten. Frauen entdeckten
Kupfer ; Frauen entdeckten Gold ; Frauen entdeckten Silber. Und vielleicht
wurden sie auch von den Chitauli angeleitet, diese Metalle zu legieren und neue
Metalle zu kreieren, die vorher in der Natur nicht existierten ; Metalle wie
Bronze und Messing und andere.
Ausserdem entfernten die Chitauli auch
den heiligen regenbringenden Dunst vom Himmel, und zum ersten Mal seit der
Schöpfung sahen die Menschen zum Himmel hinauf und sahen Sterne und die
Chitauli sagten den Menschen, dass es falsch war zu glauben, dass Gott unter
der Erde wohnte. " Von jetzt an " , sagten die Chitauli den Menschen dieser
Erde, " müssen die Erdleute glauben, dass Gott im Himmel ist und sie
müssen hier auf Erden Dinge tun, die Gott, der im Himmel ist,
gefallen ". Sehen Sie, ursprünglich glaubten die Menschen an Gott im
Untergrund, dass sie eine grosse Mutter war, die unter der Erde lebte, da sie
alle die grünen Dinge sahen, die aus der Erde wuchsen, das Gras kam aus
der Erde, die Bäume wuchsen aus der Erde und daher glaubten auch die
Leute, dass die Toten wieder unter die Erde kämen. Aber als die Chitaulis
begannen, die menschlichen Augen auf den Himmel zu richten, fingen die Leute
an,zu glauben, dass Gott im Himmel ist und dass die, die sterben, nicht in den
Untergrund gehen, sondern zum Himmel aufsteigen. Und bis heute, Martin, wohin
Sie in Afrika als Forscher auch gehen, wird Sie dies erstaunen - diese zwei
erstaunlichen Ideen, die sich als Konflikt gegenüber stehen. Viele
afrikanischen Stämme glauben an etwas, das Midzimu oder Badimo genannt
wird. Das Wort Midzimu oder Badimo bedeutet " die, die im Himmel sind ".
Aber im Land der Zuli, unter meinem Volk, geht diese erstaunliche These
Hand in Hand. Es gibt Zulus, die glauben, dass die Toten die Abapansi sind, was
" die, die unten sind " bedeutet, also unter der Erde. Dann gibt es noch eine
andere Idee, die Abapezulu besagt. Das Wort Abapezulu bedeutet " die, die oben
sind " , und das Wort Abapansi, was der älteste Name für die Geister
der Toten ist, bedeutet " die, die unter der Erde sind ". So finden Sie in ganz
Afrika unter Hunderten von Stämmen diesen seltsamen Doppel-Glauben, dass
die Toten in den Himmel gehen, Seite an Seite mit dem Glauben, dass die Toten
sterben und unter die Erde gehen. Von diesem Glauben, dass die Toten sterben
und unter die Erde gehen, kommt aus den Tagen als unser Volk glaubte,
dass Gott eine Frau war, die grosse kosmische Mutter. Dem steht der Abapezulu
Glauben entgegen, dass Gott ein Mann ist, der im Himmel lebt. Nun, Martin, noch
etwas erzählten die Chitauli unserem Volk, nämlich, dass wir
menschliche Wesen hier auf der Erde sind, um die Erde zu ändern und aus
ihr einen passenden Platz für " Gott " zu machen, der eines Tages
herunterkommen und auf der Erde wohnen wird. Und es wird erzählt, dass
die, die daran arbeiten, diese Erde zu ändern und sie für die
Schlange Gott, die Chitauli, sicher zu machen, um darauf zu leben, mit grosser
Macht und grossem Wohlstand belohnt werden. Und aus diesem Grunde,
Martin, da ich dies alles beobachtet und jahrelang studiert habe, während
vieler Jahre der Initiation der Geheimnisse des afrikanischen Shamanismus,
Weisheit und Wissen, habe ich mich gewundert, warum die Menschen zurzeit die
Erde, auf der wir leben, zerstören. Wir tun etwas, was derzeit nur durch
eine andere Spezies von Tieren getan wird, nämlich dem afrikanischen
Elefanten, der jeden Baum in der Gegend in der er lebt, völlig
zerstört.
Menschen machen genau dasselbe. Wohin Sie auch in Afrika
gehen, wo es grosse alte Zivilisationen gab, finden Sie jetzt Wüste. Zum
Beispiel gibt es die Kalahari Wüste in Südafrika, und unter dem Sand
dieser Wüste habe ich die Ruinen alter Städte gefunden, was bedeutet,
dass menschliche Wesen diesen Landstrich, der einst grün und fruchtbar
war, in eine Wüste verwandelt haben. Und in den Tagen, als ich noch mit
Forschern und Safari-Leuten in den Sahara-Regionen von Afrika zusammen
war, fand ich Beweise für unglaubliche altertümliche
menschliche Behausungen und zwar an Orten, an denen man jetzt angsterregende
Felsen und flüsternden Sand vorfindet. Mit anderen Worten, die Sahara
Wüste war einst fruchtbares Land und wurde von menschlicher Hand in
Wüste verwandelt. Warum ? Ich frage mich immer wieder, was bringt
menschliche Wesen dazu durch Unsicherheit, Geiz und Machtgelüste die Erde
in eine Wüste zu verwandeln, in der kein menschliches Wesen fähig
wäre zu überleben ? Warum ? Auch wenn wir uns über die
schreckliche Gefahr im Klaren sind, was dies mit sich bringt, warum holzen wir
dann riesige Gebiete im Dschungel von Afrika einfach ab ? Auch wenn mein
Verstand es ablehnt, dies zu akzeptieren, ist doch die Antwort ein
schreckliches ja, ja, ja. Unter den vielen Personen der Weisheit, die mich mit
ihrer Freundschaft beehren, gibt es einen Mann mit einem grossen Wissen, der in
Israel lebt, Dr. Sitchin.
(Anmerkung des Verfassers : Diese Referenz
bezieht sich auf Dr. Zecharia Sitchin, Autor vieler provokativer Bücher
über die Interaktion von Ausserirdischen mit Erdmenschen in sehr alter
Zeit). Gemäss der antiken Bücher, die vom Volk der Sumeria
geschrieben wurden, mit Kreide, kamen die Götter vom Himmel und zwangen
die Menschen für sie zu arbeiten, Gold für sie aus den Minen zu
fördern. Diese Geschichte wird von afrikanischen Legenden bestätigt,
dass Götter vom Himmel kamen und uns zu ihren Sklaven machten und sie
machten es so geschickt, dass wir nicht realisierten, dass wir Sklaven waren.
Eine andere Geschichte, die unsere Leute erzählen ist die, dass die
Chitauli an uns nagten wie Blutsauger. Sie suchen einige von uns aus, sie
füllen uns mit grossem Ärger und Ehrgeiz und machen diese Leute, die
sie so ausgesucht haben zu grossen Kriegern, die schrecklichen Krieg
führen. Aber schlussendlich erlauben die Chitauli diesen grossen
Führern, diesen grossen Kriegern und Königen nicht, friedlich zu
sterben. Der Kriegsführer wird dazu benützt, so viel Krieg wie
möglich zu führen, so viel Leute wie möglich seines Stammes und
seiner sogenannten Feinde zu töten und dann stirbt dieser Krieger
schlussendlich einen schrecklichen Tod und sein Blut wird über andere
vergossen. Und dieses Phänomen habe ich in der Geschichte meines Volkes
gesehen, immer und immer wieder. Unser grosser König Shaka Zulu
führte während seiner Herrschaft , die über mehr als 30 Jahre
dauerte, über 200 grosse Kriege. Und dann wurde er hingerichtet und starb
einen gewaltsamen Tod. Er starb als gebrochener Mann, da er durch den Tod
seiner Mutter keine Kraft mehr hatte, noch mehr Schlachten zu gewinnen. Und vor
Shaka Zulu gab es einen anderen König, der Shaka trainierte, damit er der
grosse König wurde, der er war. Der Name dieses Königs war
Dingiswayo.
Dingiswayo hat viele Kriege gefochten und versucht die
Zulu-Leute zu einem grossen Stamm zu vereinen. Er hatte die weissen Leute des
Capes gesehen und gedacht, wenn er seine Leute zu einer gewaltigen Nation
zusammenschliesse, wäre er in der Lage, der Bedrohung, die die weissen
Leute darstellten, mit dieser zu begegnen.
Was jedoch geschah war, dass,
nachdem er viele Schlachten zur Vereinigung vieler Stämme gewonnen hatte,
der König Dingiswayo von einer Augenkrankheit betroffen wurde, die ihn
fast erblinden liess. Er verbarg dieses Geheimnis, dass er nicht mehr sehen
konnte. Doch dieses schreckliche Geheimnis wurde von einer Frau entdeckt, die
Königin eines anderen Stammes war, genannt Ntombazi. Ntombazi nahm eine
Schlachtaxt und schlug Dingiswayo mit einem Schlag den Kopf ab, nachdem sie ihn
in ihre Hütte gelockt und ihm zu essen und Bier zu trinken gegeben hatte.
Es gibt eine ähnliche Geschichte mit einem grossen weissen Führer :
Napoleon, in Europa, der auf seiner einsamen Insel im Atlantic einen
schmachvollen Tod starb ; Hitler, ebenfalls in Europa, starb auch einen
schrecklichen Tod, indem er sich eine Pistole in den Mund schob und sich so
tötete, so wurde uns berichtet ; Attila, der Hunnenkönig, der durch
eine Frau getötet wurde und andere grosse Führer, die einen
schmachvollen Tod starben, nachdem sie so vielen Menschen wie möglich Tod
und Verderben brachten. König Shaka wurde von seinem Halbbruder
totgestochen, der bei ihm den gleichen Speertyp verwendete, den er entworfen
hatte, um so viel Menschen wie möglich, so rasch wie möglich zu
töten. Auch Julius Cäsar erfuhr ähnlichen Ruhm, wie unser Shaka
Zulu, nachdem er viele Nationen beherrscht hatte. Immer stirbt ein Krieger den
Tod, den er wirklich nicht verdient hätte.
In England wurde
König Arthur von seinem eigenen Sohn getötet, ermordert nach einer
langen und mutigen Regierungszeit. Ich könnte noch lange, lange
fortfahren. Wenn man alle diese Dinge zusammenbringt, ob Leute darüber
lachen oder nicht, ob Leute darüber spotten oder nicht, beweisen,
dass es eine gewisse Macht gibt, die uns Menschen an die dunkle Seite des
Flusses der Selbstzerstörung treibt. Und je früher viele von uns sich
dessen bewusst werden, desto besser ist es, ja es ist sogar möglich, dass
wir lernen damit umzugehen.
Martin: Glauben Sie, dass diese Wesen auf
der Welt gleichmässig verteilt sind oder dass sie hauptsächlich
auf Afrika fokussiert sind ?
Credo Mutwa: Ich glaube, dass diese
Kreaturen überall auf der Welt zu finden sind und mit allem Respekt,
Martin, obwohl ich es hasse so viel über mich selbst zu sprechen, bin ich
jemand, der viele Teile der Welt bereist hat. Ich war auch in Ihrem Land, den
Vereinigten Staaten. Ich war in Australien. Ich war unter anderem in Japan. Wo
auch immer ich war, habe ich immer Leute getroffen, die über Kreaturen wie
diese gesprochen haben. Zum Beispiel besuchte ich 1997 Australien und bin viel
gereist, um die Eingeborenen von Australien zu finden, die Aborigines. Und als
ich sie gefunden hatte, erzählten sie mir viele Dinge, die mich sehr, sehr
erstaunten. Das gleiche fand ich in Japan und in Taiwan. Überall, wo es
noch Shamanen und traditionelle Heiler gibt, hören Sie diese erstaunlichen
Geschichten. Also, lassen Sie mich erzählen, was ich allein in Australien
erlebte. Die australischen Aborigines , die sich Coorie nennen, das bedeutet :
" unser Volk " : Das Coorie Volk glaubt an einen grossen Schöpfer-Gott
genannt Byamie. Ein Coorie Shamane, dh. eigentlich mehrere, zeichneten mir
Bilder von diesem Byamie und einer von ihnen zeigte mir ein Gemälde auf
einem Felsen, das diesen seltsamen Schöpfer-Gott, der aus den Sternen kam,
wiedergab. Und als sie ihre Zeichnung vor mich hinlegten, war das, was sie mir
zeigten ein Chitauli. Ich erkannte es aus meiner afrikanischen Initiation. Er
hatte einen grossen Kopf. Er hatte grosse Augen, die vom Künstler betont
wurden. Er hatte keinen Mund und lange Arme und unglaublich lange Beine.
Martin, das war die typische Widergabe eines Chitauli, wie ich ihn von meinen
eigenen Leuten in Afrika her kannte. Ich fragte mich " Warum ? ". Hier bin ich
also in einem Land viele tausend Meilen von Afrika entfernt, und ich sehe ein
Wesen, das als Biamai oder Bimi bekannt ist, ein Wesen, mit dem ich, ein
Afrikaner, vertraut bin. Unter den amerikanischen Eingeborenen fand ich gewisse
Stämme, Stämme wie die Hopi, und Stämme, die in diesen
Gebäuden leben, die Pueblo genannt werden und ich fand, dass diese
Stämme Katchina Kreaturen haben, die Masken tragen oder sich als gewisse
Kreaturen verkleiden.
Und einige dieser Katchinas sind sehr, sehr
gross, mit einem riesigen runden Kopf. Ich fand ähnliche Kreaturen in
Amerika, genau wie wir sie in Afrika haben. In Afrika nennen wir diese
Kreaturen Egwugwu oder, wie nennen sie bei einem anderen Namen, nämlich
Chinyawu. Die Kitchina der Eigenborenen in Amerika und die Chinyawu unseres
Stammes, sind identische Wesen. Also, wie kann das sein ? Wann kamen
amerikanische Eingeborene und Afrikaner in Kontakt ? Wann ? Dies ist eines der
grössten Mysterien aller Zeiten. Dies ist eines der vielen Dinge, die ich
in der Welt gefunden habe, die mich aufs Höchste erstaunten. Es gibt
solche Kreaturen und je früher sich Skeptiker damit auseindandersetzen,
desto besser. Warum macht die menschliche Art keine Fortschritte ? Warum rennen
wir herum in einem grossen Kreis der Selbtzerstörung und der gegenseitigen
Zerstörung ? Die Menschheit an sich ist gut ; daran glaube ich. Menschen
wollen keinen Krieg anfangen. Die Menscheit will die Welt in der sie lebt,
nicht zerstören ; aber es gibt Macht oder Kreaturen, die uns menschliche
Wesen zur Selbst-Vernichtung treiben. Und je früher wir dies
erkennen, desto besser. Jetzt lebe ich in Afrika. Hier gibt es viele
Stämme. Hier ist mein Zuhause. Aber ich sehe, wie Afrika durch Kriege
zerstört wird, die für mich als Afrikaner keinen Sinn machen. Ich
schaue nach Indien, das wie Afrika unter der Geisel des Kolonialismus durch die
Franzosen, der Engländer und anderer europäischer Mächte litt.
Aber Indien hat durch seine Unabhängigkeit als Land Dinge erreicht, die
wir in Afrika, verpasst haben zu erreichen. Warum ? Indien hat die Atombombe
gezündet und ist jetzt eine der gefürchteten Nationen dieser Welt.
Indien hat Satelliten in Umlauf gebracht.
Indien, obwohl es die gleichen
Probleme hat wie Afrika, - eine aufkeimende Bevölkerung, religiöse
sowie auch Stammesfehden - mit einem unglaublich armen Teil der
Bevölkerung und einem unglaublich reichen - hat Dinge erreicht, in
denen Afrika versagt hat. Nun frage ich mich, warum ? Warum ? Weil Indien durch
Afrikaner gebildet wurde und ich denke dies nicht, weil ich Schwarzer
bin.
Es ist eine Tatsache, dass vor Tausenden von Jahren Leute
aus Afrika die Gründung der grössten Zivilisation von Indien
leiteten, genauso wie von anderen Ländern in Südost-Asien. Dafür
gibt es erdrückende archäologische Beweise. Doch, warum geht Afrika
unter in Krieg, Krankheit und Hunger ? Warum ? Oft sitze ich in meiner
Hütte und weine, wenn ich sehe wie Krankheiten wie AIDS uns kaputtmachen ;
wenn ich sinnlose Kriege sehe, die die Länder in Afrika zerstören,
die vor Tausenden von Jahren gut gediehen sind. Äthiopien zum Beispiel ist
ein Land, das während Tausenden von Jahren frei war.
Äthiopien war einst die Schule für ganz Afrika. Nigeria war
einst ein grosses Land mit einer langen Tradition von Selbstregierung, lange,
lange bevor der weisse Mann nach Afrika kam. Aber heute sind alle diese
Länder und viele andere zerstört. Heute, Martin, gibt es Teile von
Afrika die durch Krieg und Krankheiten wie AIDS, - eine Krankheit die
alle Anzeichen einer von Menschen hervorgerufenen Krankheit aufweist -, total
entvölkert wurden. Ich frage mich : " Was oder wer zerstört
Afrika und warum" ?
Es gibt Stämme in diesen Dörfern, die mir
vor dem zweiten Weltkrieg und danach bei meinen Nachforschungen halfen.
Aber diese Stämme existieren heute nicht mehr. Sie sind weg,
ausgelöscht, total eliminiert in sinnlosen Kriegen, die den Schwarzen
nichts bringen. Ich bin jetzt in Südafrika. Hier bin ich geboren und hier
werde ich sterben. Aber ich sehe wie mein Land sich auflöst wie verdorbene
Mangos. Südafrika war einst ein mächtiges Land. Es hatte eine starke
Armee. Es hatte grosse Industrien, die alles herstellten, von Lokomotiven bis
zu kleinen Radios. Aber heute ist mein Land ein drogenverseuchtes, von
Kriminalität durchzogenes Stück Dreck. Warum ? Ein Land wird nicht
einfach über Nacht zerstört, wenn da nicht gewisse Kräfte am
Werk sind, die entschlossen sind, es auszuradieren ! Ich sah kürzlich,
Martin, die Zerstörung eines anderen Landes innerhalb Südafrikas. Es
heisst Lesotho. Dieses Land Lesotho wird von einigen der ältesten und
weisesten Stämme von Südafrika bewohnt. Unter ihnen ist ein Stamm
names Bakwama. Die Menschen von Bakwama sind so altertümlich, dass sie
Ihnen ein mysteriöses Land mit grossen spitzen Bergen beschreiben, ein
myteriöses Land, das von einem grossen Gott regiert wird, der den Kopf
eines Menschen und den Körper eines Löwen hat. (Man denkt sofort an
die Sphinx von Ägypten). Die Bakwama nennen dieses Land Ntswama-tfatfi.
Das Land, dem sie diesen Namen geben bedeutet " das Land des Sonnen-Falkens ".
Der Falke ist der Opfervogel im Himmel, wissen Sie ? Also, diese Bakwama Leute
in Südafrika, wussten Bescheid über das Land Ägypten, aus dem,
wie sie sagten, ihre Vorfahren kamen. Und sie nennen dieses mysteriöse
Land der Götter " Land des Sonnen-Falkens oder Sonnen-Adler und das
entspricht genau dem, wie die Ägypter ihr Land porträtierten. Sie
porträtieren es als " das Land von Hor ", der Gott Horus in Griechenland.
Als Prinzessin Diana 1997 starb, war ich einer der Ersten, der den Verdacht
hatte, dass die Prinzessin ermordet wurde und, Martin, ich werde Ihnen
erzählen, warum dies geschah. 8 Monate bevor Diana starb, starb in Lesotho
ein König, König Moshoeshoe II. Der Tod von König Moshoeshoes II
war im Detail genau identisch mit dem Tod von Prinzessin Diana. Zieht dies
bitte in Betracht, alle Ihr, die meine Worte unglaublich findet : Prinzessin
Diana starb in einem Tunnel, der König von Lesotho starb in einer
Schlucht. Er fuhr weit hinaus, um ein Problem auf seiner Ranch zu untersuchen.
Er war überfällig und als man begann, ihn zu suchen, hörte man
von verschiedenen Boys, die sich um den Viehbestand in den Bergen von Basotho
kümmerten, dass diese jungen Männer etwas gehört hatten, das wie
ein Schuss klang und als man suchte, woher der Schuss kam, fand man den Wagen
des Königs weg von der Strasse in einer tiefen Schlucht. Man stieg
hinunter und fand König Lesotho in seinem Wagen. Er war mit seinem
Sicherheitsgurt gefangen, aber er hatte eine schreckliche Verletzung am
Hinterkopf. Und sie fanden den Fahrer des Königs tot hinter dem Steuer.
Die beiden Männer jedoch, die Bodyguards des Königs, die in dem Wagen
des Königs direkt hinter dem König mitfuhren, sind ohne einen Kratzer
herausgekommen.
Einer der Männer zog den sterbenden König aus dem
Auto. Der König entschuldigte sich bei ihnen, dass er ihre Hände mit
Blut beschmiere, was eine Tradition darstellt, nach der der sterbende
König den Leuten zu danken hat, die versuchten ihm zu helfen. Und er muss
sich auch entschuldigen, dass er ihnen solche Schwierigkeiten macht, denn jeder
der das heilige Blut des Königs berührt, ist nachher in gewissen
spirituellen Schwierigkeiten. Als dann das Auto aus der Schlucht heraufgeholt
wurde, fand man in einem der Reifen ein Loch, das aussah wie das Loch einer
Pistolenkugel. Der Reifen des Wagens verschwand nachher auf mysteriöse Art
und Weise, als der Wagen an einem nicht sicheren Ort aufbewahrt wurde, sondern
in einem Hof, in dem jedermann an das Auto heran konnte. Die Autopsie, die am
Körper des Fahrers durchgeführt wurde, ergab, dass der Mann so
betrunken war, dass er den Wagen nie hätte fahren dürfen.
Als
dritter Punkt ist zu bemerken, dass der Mann, der des Königs Auto gefahren
hatte und der hinter dem Steuer starb, nicht der Mann war, der für
gewöhnlich den König fuhr. Erkennen Sie jetzt die
Mysteriösität ? Der Tod des Königs spielte sich genau nach dem
gleichen Muster ab wie der von Prinzessin Diana, der anschliessend geschah.
Nach all diesen Details, die ich aufgeführt habe, wurde die Nation von
Lesotho nach dem Tod des Königs stark reduziert und bei den Wahlen brach
ein Tumult aus, den die Parteimitglieder bereits erwartet hatten. Heute ist
Lesotho eine ökonomisch sterbende Nation. Lesotho war ein Land seltsamer
Experimente - ein Experiment war, dass ein grosser Damm gebaut wurde. Der Grund
dafür war, Südafrika, nicht Lesotho, mit einer grossen Wassermenge zu
versorgen. Kürzlich haben wir hässliche Gerüchte gehört,
die aus diesem Land kamen, von jemandem der bestochen wurde, um den Bau dieses
riesigen Dammes durchzuführen, bei dem das Wasser einer kleinen Nation
genutzt wird, um die Wasserversorgung einer hochindustrialisierten Nation zu
gewährleisten. Es gibt viele seltsame Dinge, die in Südafrika und
vielen anderen Teilen Afrikas geschahen und noch immer geschehen, die für
mich als Afrikaner keinen Sinn ergeben. Es gibt Kriege in Afrika, wo zum
Beispiel ein afrikanisches Land durch die Kolonialmacht seine
Unäbhängigkeit erlangt hat ; dann erheben Rebellen die
Waffen gegen die Landesregierung, aber anstatt dass diese Rebellen die
Regierung bis zum bitteren Ende bekämpfen, passiert es immer wieder, dass
die Rebellen sich in verschiedene Gruppen zersplittern, die nicht nur die
Regierung bekämpfen, die gerade an der Macht ist, sondern auch sich
gegenseitig. Das Ergebnis davon ist, ganz gleich welche Partei gewinnt,
dass in verschiedenen afrikanischen Ländern das Land derartig
zerstört ist, dass das Volk benachteiligt ist. Die Vereinten Nationen
werden gerufen, um eine Art Frieden herzustellen. Mit anderen Worten, die
Afrikaner haben damit begonnen, Kriege zu führen, die keinen Sieg
erbringen, sondern ihre eigene Zerstörung wie auch die Zerstörung
ihres Volkes. Ich möchte Ihre Aufmerksamkeit auf die sinnlose Tendenz im
Sudan, wie auch auf andere Teile Afrikas, lenken. Schauen Sie sich den
längsten und schrecklichsten zivilen Krieg an, der die südlichen
Teile des Sudans zerstrört. Ich möchte Sie und Ihre Leser auf den
schrecklichen Krieg hinweisen, der Angola zerstört. Ein Teil dieser Welt,
im Osten Südafrikas, wurden durch viele Kriegsjahre derartig vergewaltigt,
dass es keinen Ort mehr gibt, an dem Sie Vögel singen hören. Alles
Leben wurde aus diesen Orten ausradiert. Und warum ? Ich finde, dass diese
Länder, die durch sinnlose Kriege zerstört werden und die völlig
gegen den Charakter der Afrikaner sind, wenn man sie in Ruhe gelassen
hätte, ganz Afrika mit Nahrung, mit Wasser und wertvollen Mineralien
hätten versorgen können. Es wurde mir gesagt, dass sich unter der
Oberfläche von Angola, unter den Ebenen von Angola Vorkommnisse von Kohle
befinden, die auf der ganzen Welt ihresgleichen suchen. Es wurde mir ausserdem
berichtet, dass es in Teilen von Angola Ölvorkommnisse gibt, die denen vom
Mittleren Osten nur wenig nachstehen. Der Sudan ist ein Land, das ich mehrere
Male während und nach dem 2. Weltkrieg besucht habe. Es gab im Sudan
soviel Nahrung, dass Sie auf ihrer Durchreise von den Dorfbewohnern freie
Mahlzeiten erhielten. Heute ist der Sudan durch Hungersnot heimgesucht, im
Dschungel sterben Kinder an Durchfall, während die Geier und die Bussarde
in den Bäumen auf ihre Nahrung warten. Afrika wird systematisch und
absichtlich von einer gnadenlosen Macht zerstört. Aber, diese Macht ist
langsam am Verzweifeln.
Martin: Entschuldigung, sagten Sie in Angola
gebe es Gold oder Kohle ? Credo Mutwa: Kohle, Kohle. Es gibt Diamanten in
Angola. Und ich habe von zuverlässigen Leuten erfahren, dass es an
einigen Orten in Angola mehr Öl gibt als in manchen Teilen im Mittleren
Osten. Wird Afrika aus diesem Grunde vernichtet ? Ist dies der Grund, dass
unsere Nation geschlachtet wird - für Kohle unter der Oberfläche,
für Diamanten ? Wenn dies zutrifft, wer ist dann diese Intelligenz
dahinter ? Sind Menschen weniger wertvoll als Mineralien ? Sind Menschen
weniger wertvoll als Öl ? Denn, Martin, Völkermord, schlimmer als
alles was Hitler dem jüdischen Volk je angetan hat, findet JETZT in
Afrika statt, und Amerika scheint sich einen Dreck darum zu kümmern. Warum
? Wir sind die besten Freunde, die die Vereinigten Staaten haben. Wir sind die
Besten. Wir kaufen amerikanische Produkte. Unsere Kinder wollen wie Amerikaner
aussehen. Unsere Kinder tragen Jeans und sprechen mit einem amerikanischen
Akzent, denn die Amerikaner sind unsere Vorbilder. Warum erlaubt man, dass wir
abgeschlachtet werden ? Warum ? Warum ? Wir werden nicht nur durch Kriege
getötet, auch durch Drogen. Während der Apartheit-Regierung gab es in
Afrika keine Drogen. Jetzt, unter unserer demokratischen Regierung wurde unser
Land ein drogenverseuchter Abgrund. Warum ? Heute, und ich spreche als
traditioneller Shamane, ist eine meiner Berufungen, Menschen mit
Drogenproblemen zu helfen oder es wenigstens zu versuchen. Ich kann einem
jungen Afrikaner helfen, der Marihuana oder Haschisch nimmt. Ich kann einem
jungen Afrikaner helfen, der von Dakwa abhängig ist. Aber, ich bin
unnütz, meine Anstrengungen sind umsonst und ich habe Misserfolg - und es
gibt viele mit dem gleichen Problem - wenn ich jungen schwarzen Menschen helfen
will, die eine neue Droge nehmen, die " Crack " genannt wird. Es ist eine harte
Droge. Wenn Sie sie sehen, sieht sie aus wie harte Schokolade und sie macht so
abhängig, dass kein Shamane jungen Opfern dieser Droge helfen kann. Ich
frage die Menschen in Amerika, ich frage meine schwarzen Brüder und
Schwestern dort drüben, warum sie erlauben, dass ihr Mutterland
ausgerottet wird ? Es ist mir egal, was Skeptiker sagen. Bitte entschuldigen
Sie, wenn es mir heiss wird unter meinem Kragen. Es ist mir egal, was Skeptiker
sagen, aber es GIBT eine Macht, die Afrika zerstören will und ich kaufe
den Unsinn nicht ab, dass es die Bankiers von IMF sind oder anderer
Grossbanken. Man tötet nicht die Gans, die goldene Eier legt, also warum
sollten Bankiers Afrika zerstören ? Hinter diesen Leuten steht eine andere
Macht, eine schreckliche, alienhafte Macht, die hinter der Bühne agiert -
je schneller wir dies erkennen, desto besser - es ist sehr einfach für die
Menschheit, die in Schwierigkeiten ist, andere Kräfte dafür
verantwortlich zu machen als die, die in einem selbst sind. Aber ich habe die
Situation in Afrika seit dem zweiten Weltkrieg studiert, und auch vorher, und
ich habe Beweise, die auf eine Alien-Kraft hinweisen, die in Afrika am Werk
ist. Was, wer rottet Afrikas älteste Stämme aus ? Bitte, kann ich
Ihnen etwas erzählen, was mir auf der Seele brennt ? Martin:, Fahren
Sie fort. Credo Mutwa: Bitte entschuldigen Sie, ich spreche zu viel. Bitte,
verzeihen Sie mir. Ich gehöre der Zulu-Nation an, einer Krieger-Nation,
einer Nation weiser Menschen. Mein Volk wurden nie bis ins letzte Detail
von weissen Anthropologen studiert, aber die Zulus wussten Dinge,
über die, wenn ich sie mit Ihren Lesern teilen würden, diese sehr
erstaunen würden. Lassen Sie mich folgendes aufzeigen. Die Zulus WUSSTEN,
neben vielen anderen Dingen, dass sich die Erde um die Sonne bewegt und nicht
andersherum. Sie sagten, um dies den Eingeweihten zu erklären, dass die
Erde weiblich ist und die Sonne männlich, daher ist die Erde die
beweglichere, die um die Sonne tanzt - die schöne Prinzessin, die um den
Feuerkönig, die Sonne, tanzt.
Unsere Leute wussten, dass die Erde
eine Sphäre ist. Unsere Leute kannten die Keime und deren Funktion als der
Weisse Mann nach Afrika kam. Woher kam also dieses unglaubliche Wissen ?
Ich weiss es nicht. Die Amerikaner und die Europäer sagten, dass es
Albert Einstein war, der mit dieser Idee herauskam, dass Zeit und Raum das
gleiche ist. Meine Antwort dazu ist : " Nein ! " Meine Leute, die Zulus wussten
bereits, dass Raum und Zeit das gleiche ist. In der Sprache der Zulu ist einer
der Namen für Raum umkati. Der Zulu-Name für Zeit ist isikati. Also
wussten unsere Leute, dass Raum und Zeit das gleiche ist, bereits hunderte von
Jahren vor der Geburt von Einstein. Und ausserdem glaubte unse Volk, wie auch
das Dogon-Volk, dass es 24 Planeten in unserem Teil des Raumes gibt, die von
intelligenten Wesen verschiedener Staaten bewohnt werden. Und dieses Wissen
wurde nie in irgendwelchen Büchern festgehalten und meine Tante und ich
sind die einzigen lebenden hohen Sanusi (Shamanen) in Südafrika, die die
Bewahrer dieses Wissens sind. Meine Tante lebt noch. Sie ist ungefähr 90
Jahre alt. Ich werde bald sterben, ich habe Diabetes - zu dieser Zeit eine
schreckliche, tödliche Krankheit in Afrika. Was ich versuche, Ihnen zu
sagen ist, dass, trotzdem mein Volk dieses unglaubliche Wissen hatte, das nie
in irgendeinem Buch niedergeschrieben wurde, die Zulu heute zu einem grossen
Prozentsatz Opfer von HIV und AIDS sind. Es wurde ausgerechnet, dass in den
nächsten 50 Jahren, ganze drei Viertel des Zulu Volkes in Natal sterben
werden. Und ich bin der Bewahrer dieser heiligen Objekte, die ich von meinem
Grossvater geerbt habe. Ich bin, mütterlicherseits, ein direkter
Nachfolger des letzten wahren Zulu-Königs Dingame. Und meine Pflicht
wäre es, mein Volk vor allem zu schützen, was seine Existenz bedroht.
Schauen Sie, jeder, der die Menschheit mit Liebe, Verständnis und
Fürsorge studiert, wird sich der Tatsache bewusst, dass es einen
leuchtenden Gott gibt, der darum kämpft, in jedem von uns zu wohnen. Wir
kämpfen zurück, wenn sich auch viele von uns dessen nicht bewusst
sind. Wir entwickeln eine Einstellung, unseren Planeten beschützen zu
wollen, egal wer oder was wir sind. Es gibt Führer in Afrika, die dir
harte Strafen auferlegen, wenn sie sehen, wie du einen Baum unnötig
zerstörst. Dies war in der Vergangenheit gang und gäbe, doch es
verschwand mit dem weissen Mann ; nun kommt es langsam wieder zurück. Der
Mensch kämpft darum, bewusster und fürsorglicher zu werden und die
Aliens schauen diesem Tun nicht untätig zu. Sie werden uns dazu bringen,
uns gegenseitig umzubringen. Und ich mache mir Sorgen darum, was geschehen
wird. Martin, ich kann Ihnen nur viele seltsame Dinge aufzeigen, die das
afrikanische Volk tut, um sich selbst vor diesen Grauen Aliens zu
schützen. Die Dinge, die unser Volk tut, basieren nicht auf Aberglauben.
Sie sind das Resultat von schrecklichen persönlichen Erfahrungen. Eines
Tages, hoffentlich, werde ich mit Ihnen die Geschichte teilen können, mit
der ich " genommen " wurde. Wir glauben, dass die Mantindane (" der Tormentor
"), die Grauen, in Wirklichkeit Diener der Chitauli sind und dass, entgegen dem
Glauben der Weissen - viele Weisse denken oft falsch - die Mantindane mit uns
experimentieren. Sie sind es NICHT, ich wiederhole, sie sind es nicht. Jeder,
der durch die Höllen dieser Wesen gegangen ist, wird Ihnen sagen, dass es
keine Experimente sind, die sie machen. Es gibt eine kalt-, kalt-,
kaltblütige Lösung, und das was sie tun, tun sie nicht für sich
selbst, sie tun das was sie tun für grössere Wesen als sie selbst es
sind. Bitte, geben Sie mir ein bisschen Zeit, ganz kurz, damit ich Ihnen
erzählen kann, was mir geschah ?
Martin: Absolut, ja. Bitte, Sie
haben alle Zeit, die Sie brauchen. Credo Mutwa: Also, es geschah an einem
ganz gewöhnlichen Tag, an einem Tag wie jeder andere. Es war ein
wunderschöner Tag in den östlichen Bergen von Zimbabwe, die Inyangani
genannt werden. Diese Berge sind im Osten von Zimbabwe. Also, ich wurde von
meinem Lehrer beauftragt, ich solle ein spezielles Kraut suchen, das wir
brauchten, um einen Weisen, der schwer krank war, zu heilen. Mein Lehrer war
eine Frau, namens Mrs. Moyo, sie war aus Ndebele in Zimbabwe, das frühere
Rhodesien. Ich suchte dieses Kraut und dachte an gar nichts und glaubte in
keiner Weise an diese Wesen. Ich hatte sie vorher noch nie getroffen, und, auch
wenn wir Afrikaner an viele Dinge glauben, war ich ausgesprochen skeptisch,
sogar gegenüber gewissen Entities, an die wir damals glaubten, denn ich
hatte vorher noch nie so etwas getroffen. Plötzlich, Martin, bemerkte ich,
dass die Temperatur um mich herum nachliess, auch wenn es an diesem Tag sehr
heiss in Afrika war. Ich bemerkte plötzlich, dass es sehr kalt wurde und
es schien mir, als sei ein heller blauer Dunst um mich herum, der sich zwischen
mir und der östlichen Landschaft breit machte. Ich wunderte mich, was das
wohl bedeutete, denn ich hatte gerade eines der Kräuter gefunden, die ich
suchte. Plötzlich befand ich mich an einem sehr seltsamen Ort, ein Ort der
aussah wie ein mit Metall ausgelegter Tunnel. Ich hatte vorher in Minen
gearbeitet und der Ort an dem ich mich befand, wirkte auf mich wie ein
Minentunnel, ausgelegt mit gräulich-silbernem Metall. Ich lag, so schien
es mir, auf einer sehr schweren und sehr langen Werkbank oder eine Art
Werktisch. Ich war nicht an den Tisch angekettet. Ich lag einfach da, ohne
Hosen und ohne Stiefel, die ich immer trug, wenn ich im Busch war.
Plötzlich sah ich in diesem seltsamen, tunnel-ähnlichen Raum dunkle,
graue, eigenwillig aussehende Gestalten, die auf mich zukamen. Es waren Lichter
in diesem Ort, aber keine Lichter wie wir sie kennen. Es schien, als wären
es Flicke aus leuchtendem Material. Und es war etwas am anderen Ende beim
Eingang, das aussah wie eine Schrift, eine Schrift auf silber-grauem
Hintergrund und diese Wesen kamen immer näher auf mich zu, aber ich war
wie hypnotisiert, wie durch Zauberkraft. Ich sah, wie die Wesen immer
näher auf mich zukamen. Ich wusste nicht, was sie waren. Ich hatte Angst,
aber ich konnte meine Arme und Beine nicht bewegen. Ich lag da wie eine Ziege
auf dem Opferaltar. Als die Kreaturen auf mich zukamen, fühlte ich in mir
grosse Angst. Es waren nicht grosse Wesen, etwa in der Grösse eines
afrikanischen Pygmäen. Sie hatten sehr grosse Köpfe, ganz dünne
Arme und sehr dünne Beine. Ich bemerkte, denn ich bin Künstler,
Maler, dass diese Geschöpfe aus dem Blickwinkel eines Künstlers ganz
falsch gebaut waren. Ihre Glieder waren im Verhältnis zum Körper zu
lang, ihre Nacken sehr dünn und ihre Köpfe so gross wie ausgewachsene
Wassermelonen. Sie hatten eigenartige Augen, die manchmal seltsam glotzten. Sie
hatten keine Nasen, wie wir sie haben, nur schmale Löcher auf jeder Seite
des Gesichtes zwischen ihren Augen. Ihr Mund hatte keine Lippen, nur dünne
Einschnitte, wie von einem Rasiermesser. Und als ich diese Kreaturen ansah,
Martin, in erstaunter Faszination, fühlte ich etwas nahe an meinem Kopf,
um meinen Kopf herum. Und als ich aufschaute, war da ein anderes Wesen, das
etwas grösser war als die anderen. Es stand an meinem Kopf und schaute auf
mich herab. Ich sah hinauf in seine Augen und war vollkommen hypnotisiert, also
wissen Sie, ich war wie gebannt. Ich sah in die Augen dieser Kreatur und
erkannte, dass sie wollte, dass ich in ihre Augen schaue. Ich schaute und sah,
dass ich durch die Deckel über ihre Augen in ihre wirklichen Augen sehen
konnte, die mich anglotzten. Ihre Augen waren rund, mit geraden Pupillen, wie
die einer Katze. Und dieses Ding bewegte seinen Kopf überhaupt nicht. Es
atmete, das konnte ich sehen. Ich sah kleine Nüstern, die sich bewegten
und sich öffneten und schlossen. Aber Martin, wenn jemand zur mir sagen
würde, ich würde wie diese Kreaturen riechen, wirklich, ich
würde ihm ins Gesicht schlagen. Martin: (Gelächter) Credo
Mutwa: Diese Kreaturen rochen unglaublich. Sie hatten einen seltsamen Geruch,
der einem fast im Hals stecken blieb, wie verfaulte Eier oder auch wie heisses
Kupfer (Sulfur), ein sehr seltsamer Geruch. Und diese Kreatur sah auf mich
herunter und plötzlich fühlte ich einen schrecklichen,
fürchterlichen Schmerz an meiner linken Hüfte, als würde ein
Schwert in meine linke Hüfte gestossen. Ich schrie vor Schmerzen,
schrecklich, und rief den Namen meiner Mutter, und ein anderes Wesen legte mir
seine Hand auf den Mund. Wenn Sie wissen wollen wie dies war, dann nehmen
Sie bitte das Bein eines Huhns, eines lebenden Huhns und legen Sie es sich an
die Lippen. So fühlte sich die Hand dieser Kreatur auf meinem Mund an.
Es hatte lange, dünne Finger, die mehr Gelenke haben als meine
menschlichen Finger. Und der Rumpf war am falschen Ort. Jeder einzelne Finger
endete in einer schwarzen Klaue, ähnlich wie einige afrikanische
Vögel sie haben. Das Ding sagte, ich solle ruhig sein. Wie lange der
Schmerz weiterging, weiss ich nicht mehr. Ich schrie, ich schrie, ich schrie
weiter. Und plötzlich wurde etwas aus meinem Fleisch herausgezogen und ich
schaute an mir herunter und sah, dass meine Hüfte voll Blut war. Ich sah,
dass eine der Kreaturen - es waren vier von ihnen, nebst der, die über
meinem Kopf stand - einen engsitzenden Overall trug, von silbergrauer
Farbe und ihr Fleisch sah aus wie das Fleisch von Fischen, die es im Meer von
Südafrika gibt. Die Kreatur über meinem Kopf kam mir weiblich vor.
Sie war etwas anders als die anderen. Sie war grösser, dicker, auch wenn
sie keine weiblichen Brüste hatte, schien sie mir weiblich zu sein. Und
die anderen hatten vor ihr Angst, ich weiss nicht, wie ich dies beschreiben
soll. Und als dieses schreckliche Ding fortfuhr, kam ein anderes Wesen neben
mich - es ging seitwärts, in ruckartigen Bewegungen, als wäre es
betrunken - es ging den Tisch entlang zu meiner rechten Seite und stand
dann neben dem Wesen, das über meinem Kopf stand. Und bevor ich wusste was
geschah, steckte diese Kreatur so etwas wie eine kleine, silberne Feder mit
einem runden Ende mit einem Kabel daran, eiskalt in mein rechtes Nasenloch.
Martin, dieser Schmerz war übermenschlich. Blut spritzte überall hin.
Ich würgte und versuchte zu schreien, aber das Blut lief in meinen Hals.
Es war ein Alptraum. Dann zog es das Ding heraus und ich versuchte zu
kämpfen und setzte mich auf. Der Schmerz war furchtbar, aber das andere
Wesen über meinem Kopf legte mir die Hand auf die Stirn und drückte
mich mit wenig Kraft runter. Ich würgte und versuchte, das Blut
auszuspucken. Es gelang mir, meinen Kopf nach rechts zu drehen und das Blut
auszuspucken, doch was das Ding nachher mit mir machte, weiss ich nicht. Ich
weiss nur, dass der Schmerz verging und statt des Schmerzes durchfluteten
seltsame Visionen meinen Kopf, Visionen von Städten, von denen ich
einige aus meinen Reisen kannte - aber Städte, die halb zerstört
waren, Gebäude, deren Dächer weggepustet waren, mit Fenstern wie
leere Augenhöhlen in einem menschlichen Schädel. Diese Visionen sah
ich immer wieder.
Alle Gebäude, die ich sah, waren untergetaucht
in rötlichem, schlammigen Wasser. Es sah aus wie nach einer Flut und die
Gebäude ragten heraus aus dieser grossen Flut, halb zerstört von
einer Katastrophe ; es war ein schrecklicher Anblick. Und dann,
bevor ich wusste was los war, trieb einer der Kreaturen, der bei meinen
Füssen stand, etwas in mein Männlichkeitsorgan, aber ich hatte dabei
keine Schmerzen, nur eine grosse Errektion, als würde ich mit jemandem
Liebe machen. Und dann, als die Kreatur das Ding wieder herauszog, das wie eine
kleiner, schwarzer Tubus aussah, tat ich etwas, was ein seltsames Resultat
ergeben sollte. Ich tat es aus reiner Intuition. Ich öffnete meine Blase
und urinierte direkt auf die Brust der Kreatur, die das Ding in mich
hineingesteckt hatte. Als hätte ich sie erschossen, genauso reagierte
diese Kreatur. Sie stolperte weg von mir und fiel fast hin, stand wieder auf
und stelzte davon wie ein betrunkenes Insekt und verliess den Raum. Ich weiss
nicht, ob es mein Urin war oder was es war. Aber so geschah es. Dann, nach
einer Weile gingen die anderen Wesen weg, liessen mich mit einem dumpfen
Schmerz in meiner Nase zurück, mit Blut auf meiner Hüfte und der
Tisch war nachher voll von Urin. Das Wesen, das über meinem Kopf stand,
hatte sich nicht bewegt. Es stand einfach da, seine rechte Hand berührte
seine linke Schulter, auf eine seltsam schöne, weibliche Art und Weise. Es
stand da und schaute mich an. Es hatte keinen Ausdruck im Gesicht. Ich sah
nie eines dieser Wesen sprechen oder irgend ein Geräusch von sich geben.
Alles was ich weiss ist, dass sie stumm schienen. Dann, wie aus dem Nichts,
erschienen zwei andere Wesen : eines der beiden war vollkommen aus Metall.
Sogar in meinen schlimmsten Alpträumen sehe ich dieses Ding immer noch vor
mir. Es war gross. Es war dick. Und der Raum, in dem wir uns befanden, war zu
klein für es. Es lief leicht gebückt, bewegte sich
vorwärts und es war definitiv kein lebendiges Wesen. Es war ein
Metallwesen, eine Art Roboter. Und es kam und stellte sich in die Nähe
meiner Füsse, der ganze Körper schwerfällig gebeugt, und schaute
auf mich herab. Es hatte keinen Mund. Es hatte keine Nase. Es hatte nur zwei
helle Augen, die die Farbe zu verändern schienen und sich irgendwie
bewegten, wie das Knirschen einer elektrischen Anlage.
Hinter dieser
gewaltigen, gebeugten Kreatur kam eine andere hervor, die mich
überraschte. Sie sah sehr, sehr, sehr, sehr geschwollen aus in ihrem
Erscheinungsbild. Sie hatte rosa Haut. Sie hatte einen blondlichen, sehr
menschlichen Körper. Sie hatte helle, blaue, schräge Augen. Sie hatte
Haare, die aussahen wie eine Art Nylonfäden. Sie hatte hohe Backenknochen
und einen fast menschlichen Mund, mit vollen Lippen und ein kleines spitzes
Kinn. Diese Kreatur, Martin, war definitiv weiblich, aber als Künstler und
Maler, und Skulpteur, der ich bin, bemerkte ich, dass diese Kreatur total ohne
Proportionen war. Sie war falsch. Erstens waren ihre Brüste dünn und
spitz und sassen zu hoch auf ihrem Brustkorb, jedenfalls nicht dort, wo normale
weibliche Brüste sich befinden. Ihr Körper war kräftig, fast
dick, aber die Beine waren zu kurz und ihre Arme waren in Proportion zum
restlichen Körper zu kurz. Sie kam auf mich zu, schaute auf michherab und
bevor ich wusste, was sie tat, vereinigte sie sich irgendwie mit mir. Es war
eine schreckliche Erfahrung, Martin, sogar noch schlimmer, als das, was vorher
mit mir geschah. Sogar noch jetzt, genau 40 Jahre später, hat dieses
Trauma mein Leben beeinflusst. Als dann die Kreaturen gegangen waren und nur
noch dieses eine Wesen, das an meinem Kopf stand daliessen, schüttelte
mich dieses Wesen an meinen Haaren, packte meinen Kopf und zwang mich, vom
Tisch aufzustehen und diesen zu verlassen. Das tat ich, aber mein Zustand war
so schlecht, dass ich auf den Boden fiel, auf meine Hände und Knie. Ich
bemerkte, wie seltsam dieser Boden war. Er hatte ein sich bewegendes Muster,
das die Farbe wechselte, ein purpurfarbenes, rötliches und
grünliches Muster auf einem metall-grauen Hintergrund. Die Kreatur zog
mich an meinen Haaren, zwang mich aufzustehen, schubste mich und zwang mich,
ihr zu folgen. Es ginge zu lange, wenn ich alles beschreiben würde, was
ich an diesem seltsamen Ort sah, als mich dieses Wesen grob von Raum zu Raum
schubste.
Nicht einmal jetzt kann ich verstehen, was ich damals sah.
Unter den vielen Dingen, die ich sah, gab es riesige zylindrische Objekte, die,
wie es schien, aus einer Art Glas gemacht waren. Und in diesen Objekten,
Zylindern, die vom Dach bis zum Boden des Ortes reichten, durch den wir gingen,
gab es eine Art gräulich-rosa Flüssigkeit. In dieser Flüssigkeit
sah ich kleine Ausgaben von Alien-Kreaturen herumschwimmen, wie abscheuliche
kleine Frösche. Ich konnte das, was man mir zeigte, nicht verstehen. Und
dann, im letzten Raum durch den ich geführt wurde, sah ich Leute oder
andere seltsame Geschöpfe auf dem Tisch liegen, die mein Verstand, nicht
einmal jetzt sinnvoll einordnen kann. Ich ging an einem weissen Mann vorbei,
einem richtigen Weissen, der wie ein menschliches Wesen roch, nach Schweiss,
Urin, Exkrementen und Angst. Dieser weisse Mann lag auf einem Tisch,
ähnlich wie der, auf dem ich gelegen hatte. Ich schaute in seine Augen und
er schaute in meine, als ich vorbeiging. Dann fand ich mich im Busch
wieder. Ich sah, dass meine Hosen fehlten. In meiner linken Hüfte war ein
schrecklicher Schmerz. Ich hatte schreckliche Schmerzen in meinem Penis, der
anfing anzuschwellen und als ich versuchte, Wasser zu lassen, war der Schmerz
mörderisch. Ich zog mein Hemd aus und benütze es als Lendenschurtz.
Zuerst traf ich eine Gruppe junger schwarzer Rhodesier, die mich zum Dorf
meiner Lehrerin führten. Als ich am Dorfrand ankam, roch ich so
schrecklich, dass mich jeder Hund vom Dorf schnappte und mich in Stücke
reissen wollte. Nur meine Lehrerin und deren andere Studenten sowie die
Dorfbewohner retteten mich an diesem Tag. Meine Lehrerin und die Dorfbewohner
waren überhaupt nicht erstaunt, als sie meine Geschichte hörten. Sie
akzeptierten sie. Sie sagten mir, was mir passiert war, sei vielen anderen
Leuten auch schon passiert und dass ich Glück gehabt hätte, lebend da
herauszukommen, denn in diesem Teil des Landes sind schon viele Leute
verschwunden und wurden nie mehr gesehen. Weisse, Schwarze usw. usw.
Martin, ich mache eine lange Geschichte kurz. Im folgenden Jahr 1960
lieferte ich Pakete in Johannesburg aus. Ich arbeitete in einem " Curio "-Shop,
als mich ein weisser Mann anschrie, ich solle anhalten. Ich nahm an, dass
dieser Weisse ein Polizist sei, der meine Papiere sehen wollte. Als ich die
Dokumente heraussuchte, sagte er mir, dass er meine stinkenden Papiere gar
nicht sehen wollte. Er fragte folgende Frage: " Wo zum Teufel habe ich sie
schon einmal gesehen ? " " Wer sind sie ? " Ich sagte : " Ich bin niemand, nur
ein arbeitender Mensch " Er sagte : " Lügen sie mich nicht an, wer zum
Teufel sind sie ? Wo habe ich sie schon gesehen ?" Daraufhin sah ich ihn an.
Ich erkannte ihn - sein langes, strähniges, braun-goldenes Haar, seinen
lächerlichen Schnurrbart und Bart. Ich erinnerte mich an seine blauen,
blutunterlaufenen Augen in denen nackter Terror stand und an seine Haut, die so
blass war wie die einer Ziege. Ich sagte : " Meneer ", was afrikanisch ist.
" Meneer, ich sah sie in Rhodesien an einem Ort im Untergrund ". Und
hätte ich ihm einen Faustschlag versetzt, er hätte nicht anders
reagiert. Er drehte sich um und ging davon mit einem schrecklichen Ausdruck im
Gesicht und verschwand auf der anderen Seite der Strasse.
Also, das ist zusammengefasst, was mir
passierte, es ist jedoch nicht meine einzige Erfahrung. Seit dieser Zeit traf
ich viele, viele, viele Leute die genau die gleiche Erfahrung gemacht hatten
wie ich, die meisten von ihnen waren normale schwarze Männer und Frauen,
die weder lesen noch schreiben können. Sie kamen zu mir, um Hilfe von mir
als Shamane zu bekommen. Ich jedoch suchte jemanden, der weiser war als ich,
der mir genau sagen konnte, was mit mir passierte.
Denn, Martin, wenn
Sie von den Mantindane erwischt werden, werden Sie traumatisiert, Ihr Leben
verändert sich und Sie sind so entsetzt über sich und schämen
sich, Sie entwickeln Selbsthass, den Sie nicht verstehen können und es
gibt subtile Veränderungen in Ihrem Leben, die Ihnen sinnlos erscheinen :
Sie entwickeln eine seltsame Liebe zur Menschheit. Sie möchten jeden an
den Schultern schütteln und sagen : " Hey, Leute, wacht auf ; wir sind
nicht allein. Ich WEISS, dass wir nicht alleine sind!" Sie entwickeln ein
Gefühl, dass Ihr Leben Ihnen nicht länger gehört ; und ausserdem
zwingt Sie etwas dazu, von Ort zu Ort zu reisen. Sie machen sich Sorgen um die
Zukunft ; Sie machen sich Sorgen um ihr Volk. Und noch etwas, Martin, ich
hoffe, dass Sie mir eines Tages Leute schicken werden, die sich selbst
überzeugen werden; Sie entwickeln ein Wissen, das Ihnen nicht gehört.
Sie entwickeln ein Verständnis für Raum und Zeit und
Schöpfung, das für Sie als Mensch keinen Sinn macht - es ist ein
Stadium, nach diesen schrecklichen Torturen, nachdem Ihnen Substanzen entfernt
wurden, in dem eine Veränderung eintritt, wenn Sie plötzlich Dinge
wissen, die die Mantindane wissen, die normale menschliche Wesen eben nicht
wissen. Aber, Martin, dieses Teilen mit Gott passiert oft - zum Beispiel als
ich einmal 1966 in Südafrika verhaftet wurde und auf sehr harte Art und
Weise durch den Sicherheitsdienst verhört wurde. Zu dieser Zeit bekam
jeder schwarze Intelektuelle, ohne Rücksicht darauf, wer er oder sie war,
den Besuch von diesen wirklich schrecklichen Kerlen, die Sie foltern und
die Elektroschocks auf Sie ausüben, um Sie dann zu befragen. Manchmal,
wenn diese "menschlichen Wesen" Sie folterten, konnten Sie fühlen, was sie
dachten. Irgendwie, wenn Sie von menschlichen Wesen, nicht von Mantindane
gefoltert werden, gibt es Gedankenübertragung. Zum Beispiel, wenn ein
bestimmter, abscheulicher Geheimpolizist Sie schlug, WUSSTEN Sie, was er
dachte, schon bevor er überhaupt in den Raum herreinplatzte.
Sie
wussten, er würde kommen und sie wussten genau, was er dachte und was er
Ihnen antun wollte. So, auf diese Weise, sah ich diese seltsamen Dinge vor
meinem geistigen Auge. Und was mir an diesem Tag durch den Kopf ging, waren
Visionen des Geistes der Mantindane. Seither - und ich bin ein Mann von
geringer Bildung - fand ich es schwer, Englisch zu sprechen oder gar zu
schreiben. Ich brauche lange dazu, Dinge zu sagen, die Leute mit besserem
Englisch mit wenigen Worten sagen würden. Meine Hände jedoch sind
fähig, Dinge zu tun, die mich nie jemand gelehrt hat. Ich mache Motoren,
Motoren für Raketen, die wirklich funktionieren. Ich mache Gewehre jedes
erdenklichen Typs, und alle die mich kennen, werden ihnen dies bestätigen
und Mr. David Icke könnte Ihnen Bilder zeigen, was ich rund um mein neues
Haus gemacht habe. Ich habe grosse Roboter aus Abfall von Eisen gemacht und
einige dieser Roboter funktionieren tatsächlich. Ich weiss nicht, wo ich
mir dieses Wissen angeeignet habe. Seit diesem schrecklichen Tag sind die
Visionen, die ich seit ich ein Kind war und die normalen Eindrücke, die
ich als Shamane habe, viel intensiver geworden. Ich weiss nicht warum, und ich
will es auch nicht wissen. Aber ich sage Ihnen, dass diese Wesen, die die
Menschen Aliens nennen, überhaupt keine Aliens sind. Nach jahrelangem
Studium dieser Dinge kann ich Ihnen versichern : die Mantindane und alle
anderen Arten von alienhaften Wesen sind sexuell durchaus mit menschlichen
Wesen vergleichbar. Die Mantindane sind fähig, afrikanische Frauen
zu schwängern. Ich habe in den letzten 30 Jahren viele solcher
Fälle getroffen. Zum Beispiel wird Abtreibung in unserer Kultur schlimmer
als Mord betrachtet. Und wenn eine Stammesfrau in einer abgelegenen Gegend in
Südafrika von einem Unbekannten schwanger wird, diese Schwangerschaft dann
jedoch verschwindet, dann wird diese Person beschuldigt, abgetrieben zu haben,
was sie jedoch selbstverständlich verneint. Und dann, im Kampf zwischen
ihr und ihren Verwandten und den Verwandten ihres Mannes, zwingen sie
diese Leute, die sie anklagen, sie zu einer Sangoma zu bringen; dies ist eine
Person wie ich es bin. Die Sangoma untersucht manchmal die Frau und wenn sie
herausfindet, dass die Frau schwanger war und ihren Fötus irgendwie
entfernt hat - so ist das etwas, wenn es von den Mantindane gemacht wurde, das
schreckliche Verletzungen hervorruft, die jedermann mit Erfahrung sofort als
solche erkennen wird - dann weiss die Sangoma, dass die Frau die Wahrheit sagt.
Auch der Geruch, der Menschen anhaftet, die durch die Hände des Mantindane
gegangen sind, und den man nicht vergessen kann, haftet allen Frauen an, die
durch Mantindane geschwängert wurden, auch wenn sie noch so viel Parfum
oder Puder benützen. Also, aus diesem Grunde landen viele solcher
Fälle auf den Treppen meines Lebens.
Sangomas bringen viele solcher
Fälle zu mir, denn sie glauben, ich sei der Beste, der in solchen
Fällen helfen kann. So habe ich in den letzten 40 Jahren viele Frauen
bekommen, die von Matindane geschwängert worden waren und deren
Schwanger-schaft auf mysteriöse Art und Weise beendet wurde. Die Frauen
blieben mit Schuld-gefühlen und von ihren Familien verstossen zurück.
Es ist meine Pflicht, die Familien von der Unschuld der Frauen zu
überzeugen, dieses schreckliche spirituelle und mentale sowie auch
physische Trauma zu heilen, das ihnen zugefügt wurde und auch ihr und
ihren Familienmitgliedern zu helfen, zu vergessen was geschah.
Nein,
Martin, wenn diese Aliens von einem weit entfernten Planeten kämen, wie
könnten sie dann Frauen schwängern ? Und warum hatte diese Kreatur,
die nackt war, mit roten Schamhaar, die mich auf dem Arbeitstisch bestieg, also
warum hatte sie ein Organ, auch wenn es leicht verschieden war von dem einer
normalen Frau, das als weibliches Organ erkennbar war ? Das Organ dieses Wesen
war am falschen Ort. Es war etwas weiter vorne, wohingegen das einer normalen
Frau zwischen den Beinen ist. Aber es war erkennbar und sah aus, wie ein
weibliches Organ. Es hatte Haare, wie ein weibliches Organ. Also, Martin, ich
glaube nicht, dass diese sogenannten Aliens von weit her kommen. Ich glaube,
sie sind hier unter uns, und ich bin überzeugt, dass sie von uns Substanz
brauchen, genauso wie einige menschliche Wesen gewisse Dinge von wilden Tieren
brauchen, wie Affenklauen, für einige unserer selbstsüchtigen Zwecke.
Ich glaube, wir sollten diese gefährlichen Phänomene sehr genau
untersuchen, mit objektivem Geist. Viel zu viele Leute erliegen der Versuchung,
diese " Aliens " als übernatürliche Kreaturen abzutun. Sie sind ganz
solide Wesen. Die Grauen Aliens sind wie wir. Ich mache hier noch eine
Aussage, die überraschend ist : Die Grauen Aliens, Martin, kann man essen.
Überrascht ? Martin: Bitte, fahren Sie fort. Credo Mutwa: Ich
sagte, die Grauen Aliens sind essbar. Martin: Ja, das habe ich gehört
und möchte gerne wissen ........ Credo Mutwa: Ihr Fleisch ist Protein,
genau wie das Fleisch von Tieren, aber jeder der Fleisch Grauer Aliens zu sich
nimmt, kommt dem Tod sehr, sehr nahe. So wie ich auch fast. Denn in Lesotho
gibt es einen Berg, der Laribe genannt wird. Er wird der weinende Stein-Berg
genannt. Bei verschiedenen Gelegenheiten in den letzten 50 Jahren oder so, ist
ein Alien-Craft gegen diesen Berg geknallt. Über dieses letzte Ereignis
wurde vor nicht so langer Zeit in der Zeitung berichtet. Afrikaner, die
glauben, diese Wesen seien Götter, und den toten Körper eines Grauen
Aliens finden, nehmen ihn, stecken ihn in einen Sack und ziehen ihn in den
Busch, wo sie ihn zerstückeln und rituell essen. Doch einige von ihnen
sterben, wenn sie davon gegessen haben. Etwa ein Jahr bevor ich die Erfahrung
in den Inyangani Bergen machte, wurde mir von einem Freund in Lesotho Fleisch
von einem, wie er sagte, Himmel-Gott angeboten. Ich war skeptisch. Er gab mir
ein kleines Stück graues, ziemlich trockenes Zeug, von dem er sagte es sei
Fleisch. Er und ich und seine Frau assen dieses Zeug in dieser Nacht wie ein
Ritual. Nachdem wir es gegessen hatten, wurden unsere Körper am
nächsten Tag von einer Art Hautausschlag befallen, wie ich ihn noch nie
erlebt hatte. Unsere Körper waren übersäht mit Ausschlag, als
hätten wir kleine Pocken. Der Juckreiz war schrecklich, besonders unter
den Armen, zwischen den Beinen und zwischen den Pobacken. Unsere Zungen
schwollen an. Wir konnten nicht atmen, und für einige Tagen waren mein
Freund, seine Frau und ich vollkommen hilflos, im Geheimen betreut von ein paar
Eingweihten, die bei meinem Freund, der ein Shamane war, studierten. Ich war
dem Tod sehr nahe. Ich blutete aus fast allen Öffnungen meines
Körpers. Wenn wir zur Toilette gingen, kam sehr viel Blut. Wir konnten
kaum atmen und laufen. Nach 4 oder 5 Tagen liess der Juckreiz nach und die Haut
begann sich zu schälen. Unsere Haut schälte sich wie bei einer
Schlange, die sich häutet. Martin, dies war eine der schrecklichsten
Erfahrungen, die ich gemacht habe. Als es mir tatsächlich besser ging,
wurde mir klar, dass die Tatsache, dass ich von den Mantindane missbraucht
wurde, der direkte Grund war, dass ich das Fleisch dieser Kreaturen gegessen
hatte. Ich hatte nicht geglaubt, dass das Fleisch, das mein Freund mir gegeben
hatte, Fleisch von diesen Wesen war. Ich dachte es sei eine Art Wurzel oder
Kraut oder so ähnlich. Doch nachher erinnerte ich mich an den Geschmack
dieses Zeugs. Es schmeckte nach Kupfer und hatte den gleichen Geruch wie ich
ihn 1959 erlebt hatte. Als der Juckreiz nachliess - während ich mich immer
noch schälte und wir jeden Tag von den Eingeweihten von Kopf bis Fuss mit
Kokosöl eingeschmiert wurden - ging eine seltsame Veränderung mit uns
vor. Ich könnte alle Wissenschaftler fragen, die diese Geschichte in Ihrem
Land lesen und sie bitten, mir dies alles zu erklären. Wir wurden
verrückt, richtig verrückt. Wir fingen wie verrückt an zu
lachen. Wir lachten Tag für Tag ein Ha-ha-ha-ha-ha, und konnten nicht mehr
vor Lachen über die geringsten Kleinigkeiten, bis wir vollkommen
erschöpft waren. Dann ging das Lachen weg und etwas Seltsames geschah,
etwas worüber mein Freund sagte, dass es das Ziel sei, welches alle,
die das Mantindane-Fleisch assen, erreichen sollten. Es war, als hätten
wir eine seltsame Substanz konsumiert, eine Droge, eine Droge wie keine andere
auf der Welt. Plötzlich verstärkten sich alle unsere Gefühle.
Wenn wir Wasser tranken, war es als tranken wir einen besonderen Wein.
Wasser wurde so deliziös wie ein Drink von Menschenhand. Nahrung
schmeckte erstaunlich. Jedes Gefühl wurde verstärkt und es ist
unbeschreiblich - es war als wäre ich eins mit dem Universum. Anders kann
ich es nicht beschreiben. Dieses Gefühl von erstaunlicher Intensität
der Gefühle dauerte über 2 Monate. Wenn ich Musik hörte war es,
als wäre Musik hinter der Musik. Wenn ich Bilder malte - womit ich mein
Geld verdiene - und eine bestimmte Farbe auf der Pinselspitze hatte, schien es,
als seien andere Farben in dieser Farbe. Es war einfach unbeschreiblich. Nicht
einmal jetzt kann ich es beschreiben. Aber lassen Sie mich auf etwas anderes
kommen. Die Mantindane sind nicht nur Alien-Wesen, die wir Afrikaner gesehen
haben, die wir kennen und über die wir erzählen. Vor vielen, vielen,
vielen Jahren, noch bevor der weisse Mann nach Afrika kam, trafen wir wir
Afrikaner eine Rasse von Alienwesen, die genau so aussahen wie die weissen
Europäer, der Afrika in Zukunft bevölkern würden. Diese
Alienwesen sind gross. Manche von ihnen sind gut gebaut, wie Athleten, und
haben leicht schräge, blaue Augen und hohe Backenknochen. Sie haben
goldenes Haar und schauen genau so aus wie die heutigen Europäer, mit
einer Ausnahme : ihre Finger sind wunderschön geformt, lang, wie die von
Musikern und Künstlern. Nun, diese Wesen kamen aus dem Himmel nach Afrika,
mit Gefährten, die aussahen wie die Bumerangs der Australier. Also, wenn
so ein Gefährt auf das Land aufsetzt, erzeugt es einen Staubwirbel, der
tatsächlich ein grosses Geräusch macht, wie das eines Tornados. Im
Sprachgebrauch einiger afrikanischen Stämme ist ein Wirbelwind
zungar-uzungo. Unsere Leute gaben diesen weisshäutigen Aliens verschiedene
Namen.
Sie nannten Sie Wazungu, was so etwas Ähnliches wie " Gott "
bedeutet, aber im wahrsten Sinn des Wortes bedeutet es " Volk aus dem
Staub-Teufel oder Wirbelwind ". Und unser Volk war mit diesen Wazungus von
Beginn an sehr vertraut. Sie sahen, dass einige dieser Wazungus eine Art Kugel
aus Kristall oder Glas mit sich führen, eine Kugel, die sie spielerisch
wie einen Ball in ihrer Hand springen lassen. Wenn Krieger einen Wazungu
gefangen nehmen wollen, wirft dieser Wazungu diesen Ball in die Luft,
fängt ihn mit der Hand auf und verschwindet. Jedoch, einige Wazungus
wurden in der Vergangenheit von Afrikanern gefangen und im Dorf des
Führers und in den Kellern der Shamanen als Gefangene gehalten.
Die
Person, die den Muzungu, wie er im Singular heisst, gefangen hat, musste sehr
aufpassen, die Glaskugel gut vor dem Wazungu versteckt zu halten. So lange er
die Kugel als Pfand hatte, konnte der Muzungu nicht entkommen. Als die
Afrikaner die wirklichen Europäer sahen, den weissen Mann aus Europa,
gaben sie ihnen den Namen Wazungu. Bevor wir die Leute aus Europa trafen,
übertrugen wir Afrikaner, die wir die weisshäutigen Wazungu bereits
kannten, den richtigen Europäern den Namen Wazungu von den Aliens. Also,
in der Zulu-Sprache nennen wir einen weissen Mann Umlungu ; dieses Wort Umlungu
hat die gleiche Bedeutung wie Wazungu, " ein Gott oder ein Wesen, das
einen grossen Wirbelwind im Untergrund hervorruft ". In Zaire, das jetzt die
Demokratische Republik vom Kongo genannt wird, werden weisse Menschen Watende
oder Walende genannt. Das heisst wiederum " ein Gott oder ein weisses Wesen ".
Dieses Wort Watende wird nicht nur gebraucht, um von rosa-farbene Aliens zu
sprechen, sondern auch im Zusammenhang mit Chitauli. In Zaire, wenn die
Shamanen angstvoll über die Herren, die die Erde kontrollieren, sprechen,
beziehen sie sich nicht auf sie als Chitauli sondern euphemistisch als
Watende-wa-muinda, das heisst " das weisse Wesen, das ein Licht trägt ",
denn in der Nacht leuchtet das Stirnauge der Chitaulis wie ein rotes Licht im
dichten Busch. Sie leuchten wie Schluss-Scheinwerfer bei einem Auto im dichten
Busch. Also, ein Watende-wa-muinda " das weisse Wesen des Lichtes ", wird ein
Chitauli in der Demokratischen Republik von Kongo genannt. Es gibt mehr als 24
andere Alienwesen, die wir Afrikaner kennen, aber ich erzähle Ihnen jetzt
nur über zwei. Martin, im Land das Zimbabwe genannt wird, wo ich 1959 mein
Erlebnis hatte, gibt es noch ein Wesen. Es ist die erstaunlichste Kreatur. Ich
habe es nur einmal gesehen, sowie viele andere auch, einige Schwarze und einige
Weisse, die mit mir waren. Es ist ein grosses Wesen, geformt wie ein Gorilla,
aber es ist den Gorillas unähnlich, das oft auf seinen Füssen
läuft sowie auch auf seinen Knien. Diese Kreatur, über die ich
gerade spreche, ist ungefähr 8 oder 9 Fuss hoch und genauso gebaut wie ein
Gorilla, mit einem sehr kräftigen Körper. Die Schultern sind sehr
breit, der Nacken sehr stark. Es ist bedeckt von dickem, rauen Fell wie kein
anderes Tier in Afrika. Es ist eine menschen-ähnliche Kreatur, mit
Hüften, Beinen, Füssen, Armen und Händen, die genau so aussehen
wie die eines Menschen, nur bedeckt mit einer schweren Matratze von
dunkelbraunem Fell. Dieses Wesen ist den Leuten von Zimbabwe als Ogo
bekannt. Viele Schüler haben diese Wesen gesehen, Hunderte seit mehreren
Generationen. Einige dieser Geschöpfe wurden hier in Südafrika
gesehen, an einsamen, mit Büschen bewachsenen bergigen Orten. Und diese
Ogo, sind in allen Details genau gleich Sasquatch oder Bigfoot, wie sie
die Eingeborenen Amerikaner des amerikanischen Nordwestens nennen.
Tatsächlich handelt es sich um die gleiche Kreatur und wir haben sie genau
hier in Südafrika. Es ist auch genau die gleiche Kreatur, jedoch mit total
verschiedener Hautfarbe, wie die, die von den Leuten in Nepal auf den
Hängen des Himalaya gesichtet und Yeti genannt werden.
Kommen wir
zur letzten Kreatur, ein Wesen, das sehr bekannt ist in Südafrika,
überall in Afrika. Wenn man seinen Namen nennt, lächeln die Leute. Es
wir Tokoloshe genannt. Jeder in Afrika weiss, was ein Tokoloshe ist. Einige
nennen es Tikoloshe. Es sieht aus wie ein böse dreinschauender
Teddy-Bär, sein Kopf sieht aus wie der eines Teddy-Bärs, aber es hat
einen dicken, scharfen, knöchernen Kamm auf seinem Kopf. Der Kamm reicht
von seiner Stirn bis an den Hinterkopf, und mit diesem Kamm kann er einen
Ochsen niederschlagen, wenn er ihn mit seinem Kopf berührt. Diese Kreatur
veranlasst schwarze Menschen an gewissen Orten, ihre Betten auf Ziegelsteine zu
stellen, einen Ziegelstein auf den anderen, ungefähr 3 Fuss hoch über
dem Boden. Und dies finden Sie überall in Afrika. Diese Tokoloshe spielen
gerne mit Kindern und wurden Hunderte von Malen mit Schulkindern gesehen, in
verschiedenen Teilen Afrikas, sogar in letzter Zeit. Manchmal terrorisiert er
Kinder, indem er sie im Schlaf kratzt und lange Kratzer auf dem Rücken des
Kindes zurücklässt oder auf den Hüften der Kinder und diese
Kratzer entzünden sich und jucken schrecklich. Vor zwei Jahren
terrorisierte so ein Wesen eine ganze Schule in Soweto, nahe bei Johannesburg.
Die Schulkinder nannten es Pinky-Pinky. Diese Kreatur kennt man nicht nur in
Südafrika und der schwarzen Bevölkerung, sie ist auch unter der
polynesischen Bevölkerung von Hawaii und anderen Inseln im Pazifik
bekannt. Diese Leute bauen ihre Hütten, ihre Grasshäuser auf Stelzen,
in der gleichen Höhe wie die Afrikaner ihre Betten heben. Wenn Sie einen
Polynesier fragen " Warum bauen Sie Ihre Hütte so ? " werden die
Polynesier sagen " Wir wollen uns vor den Tiki schützen ". Also, es ist
doch interessant, dass eine Kreatur genau gleich wie die in Afrika, auch auf
den Pazifischen Inseln gesehen wird und der Name, unter dem sie im Pazifik
bekannt ist, Tiki, dem afrikanischen Wort Tikiloshe oder Tokoloshe sehr
ähnlich ist. Eines Tages werden ich noch mehr Informationen mit Ihren
Lesern teilen, aber hier noch einmal mein Aufruf : Bitte, forschen Sie nach !
Bitte, lassen Sie uns nachforschen ! Lassen Sie uns damit aufhören,
skeptisch zu sein. Excessive Skepsis ist genau so gefährlich, ein Unheil,
wie Leichtgläubigkeit. Niemand kann mir sagen, dass es keine Aliens gibt.
Lassen Sie jemanden erklären, was dieses Loch in meiner Hüfte ist ?
Lassen Sie mir von jemandem erklären, warum, nachdem ich diesem seltsamen
Wesen ausgeliefert war, an diesem seltsamen Ort, mein Männlichkeitsorgan
so schrecklich anschwoll und ich für Jahre nachher keine normale Frau mehr
lieben konnte. Warum ? Wenn das Fragmente meiner Vorstellung sind, wieso
kann so ein Fragment der Vorstellung Narben und Risse auf dem Penis
hinterlassen, von dem einige bis heute nicht verheilt sind ? Lassen Sie diese
Leute meine Fragen beantworten. Wir müssen Forschungen anstellen, denn es
gibt viele Anzeichen, dass die Alien-Wesen diesen Planeten mit uns teilen und
langsam zu verzweifeln beginnen. Warum ? Weil es einen grossen Kampf geben wird
und jeder, der tief über diese Dinge nachdenkt, sehen kann, dass dieser
Kampf kommt. Worüber spreche ich ? Bis vor 30 oder 40 Jahren haben sich
nur sehr wenige Menschen um die Umwelt gekümmert. Wenige waren besorgt
über die Zerstörung des Regenwaldes in Afrika oder sonstwo auf der
Welt. Wenige waren besorgt, wenn weisse Jäger, die damals als Helden
betrachtet wurden, afrikanische Tiere zu Tausenden abschlachteten.
Nur
wenige waren besorgt, wenn die grossen Nationen der Welt, wie die Vereinigten
Staaten, Russland, England und Frankreich öffentlich Nuklear-Waffen in
vielen Teilen der Welt testeten. Heute gibt es Leute, die einen
Grosswildjäger anspucken würden, wenn er sich in einem Hotel zeigte
und sagte, was er ist. Heute wird er nicht mehr als Held betrachtet, eher als
Mörder.
Heute gibt es Männer und Frauen, die ihr Leben
riskieren würden, um Bäume und Tiere zu schützen und die
Geisteskrankheit von Nuklearwaffen-Tests zu stoppen. Und Martin, was sagt Ihnen
das ? Es sagt Ihnen, dass nach vielen Tausenden von Jahren in denen wir von
Alien-Wesen dominiert wurden, die Menschheit damit beginnt,
zurückzu-schlagen. Die Menschen fangen an, sich um die Welt in der sie
leben und sich bewegen, Sorgen zu machen. Aber die Chitauli, die Mantindane -
nenne sie wie du willst - werden dies nicht einfach hinnehmen. Sie werden uns
bestrafen, wie vor Jahrhunderten. Die Aliens haben eine Nation zerstört,
die in Afrika als die Nation der Amariri bekannt war. Es wird erzählt,
dass die Könige von Amarir dieses herrlichen Landes, das, wie wir
glaubten, jenseits des Sonnenuntergangs liegt, es abgelehnt haben, zu tun, was
die Chitauli ihnen auftrugen. Die Könige lehnten es ab, ihre Kinder den
Chitauli zu opfern. Sie lehnten es ab, andere menschliche Wesen zu bekriegen,
um die Chitauli dabei zu unterstützen, ihrem Gott-ähnlichen Image
gerecht zu werden. Es wird erzählt, dass die Chitauli Feuer vom
Himmel herunter brachten. Sie entnahmen das Feuer direkt der Sonne selbst und
benützten es, um grosse Zivilisationen zu verbrennen. Sie verursachten
Erdbeben und Flutwellen und zerstörten die grosse Zivilisation der roten
Menschen mit langen grünen Haaren, von denen gesagt wurde, sie seien die
ersten Menschen gewesen, die auf dieser Erde erschaffen wurden. Es wird
erzählt, dass die Chitauli nur sehr wenigen Menschen erlaubten, der
Vernichtung von Amariri zu entkommen und dass sie vorbereitet sind, dies in der
nahen Zukunft zu wiederholen. Ich mache mir Sorgen, was in anderen Ländern
der Welt passieren wird. Alle diese Erdbeben, die die Zerstörung
menschlichen Lebens im mittleren Osten und in Teilen Afrikas und Indiens
verursacht haben, warum ist mein Herz von Angst erfüllt, wenn ich
darüber lese ? Diese Erdbeben passieren mit unnatürlicher
Regelmässigkeit in Ägypten, in Armenien und eines dieser Erdbeben war
so stark, dass es genau durch den Planeten Erde fuhr und an einen sehr heiligen
Fels in Namibia, einen Fels, der als Finger Gottes bekannt war und Zehntausende
von Jahren dastand, in einem Haufen Schutt zusammenfiel. Als der Fels
zusammenfiel erhielt ich viele besorgte Briefe von Sangomas, die glaubten, wenn
dieser Fels zusammenfällt, das Ende der Welt sehr, sehr nahe wäre.
Haben Sie eine Frage, bitte ? Martin: Ich habe Ihr Gedicht gelesen, Ihr
Gebet. In Ihrem Gebet nennen Sie den Namen Jabulon. Können Sie
erklären, was das ist ? Credo Mutwa: Jabulon ist ein sehr seltsamer
Gott. Er sollte der Führer der Chitauli sein. Er ist ein Gott, den, zu
meiner grossen Überraschung, besonders von gewissen 'weissen' Leuten
angebetet wird.
Wir Schwarze kennen Jabulon schon seit vielen, vielen
Jahrhunderten. Aber ich war überrascht, dass es weisse Leute gibt, die
diesen Gott anbeten. Unter ihnen sind Leute, die ihm für Vieles, was auf
der Erde geschah, die Schuld geben, besonders die Freimaurer. Wir glauben, dass
Jabulon der Anführer der Chitauli ist. Er ist der Alte. Einer seiner Namen
in der afrikanischen Sprache ist Umbala-Samahongo - " der Lord-König, der
grosse Vater mit dem schrecklichen Auge " - denn wir glauben, dass Jabulon ein
Auge hat und wenn er es öffnet, stirbst du, wenn er dich damit ansieht. Es
wird gesagt, dass Umbala während eines Kampfes mit einem seiner Söhne
von einem östlichen Land davonlief und nach Zentralafrika flüchtete,
wo er sich tief unter der Erde in einem Keller versteckte. Und es wird etwas
erstaunliches erzählt - es wird erzählt, dass unter den Mondbergen in
Zaire sich eine grosse Kupferstadt befindet, mit vielen Tausenden von
leuchtenden Häusern. Dort wohnt der Gott Umbala oder Jabulon. Dieser Gott
wartet auf den Tag, wenn die Oberfläche der Erde befreit wird von
menschlichen Wesen1, so dass er und seine Kinder, die Chitauli herauskommen und
die Wärme der Sonne geniessen könnten. Einmal, Martin, hatte ich sehr
seltsamen Besuch, als ich in Soweto lebte, in der Nähe von Johannesburg,
ich wurde von Priestern aus Tibet besucht. Ich bin sicher, dass Sie einen
dieser Priester schon getroffen haben oder ihn kennen.
Sein Name ist
Akyong Rinpoche. Er ist einer der führenden Priester in England, der mit
dem Dalai Lama ins Exil gesandt wurde und er besuchte mich eines Tages, als ich
in meinem Medizindorf Soweto war. Eines der Dinge, die mich Akyong Rinpoche
fragte war " Kennen sie eine geheime Stadt, die sich irgendwo in Afrika
befindet, eine Stadt die aus Kupfer gemacht ist ? " Ich sagte : " Aber, Akyong,
Sie beschreiben die Stadt Umbaba, die Stadt des ungesehenen Gottes, der sich
unter der Erde versteckt. Woher wissen Sie das ? " Und Akyong Rinpochce, der
ein sehr seriöser Erforscher seltsamer Phänomene ist, sagte mir, dass
eines schönen Tages der grosse Lama mit einer Gruppe von Anhängern
Tibet verliess und nach Afrika kam, um nach dieser Stadt zu suchen. Der Lama
und seine Anhänger wurden nie mehr gesehen. Sie kehrten nie nach Tibet
zurück. Also, Martin, wir haben Geschichten in Zentral- und
Südafrika über kleine gelbe Männer, die nach Afrika kamen um
nach einer Stadt zu suchen, die Umbaba genannt wurde, eine Stadt, von der sie
nicht lebend zurückkommen. Das Erstaunliche - ich weiss nicht, ob dies in
das Gebiet Ihrer Zeitung passt - aber es gibt viele, viele störende
Geschichten, die hier in Südafrika geschehen, Geschichten, die mir einfach
keinen Sinn machen (Einige Minuten Pause).
Credo Mutwa: Hallo Martin:
Ja, Credo. Ich möchte Ihnen sagen, dass ich es sehr schätze, dass Sie
sich soviel Zeit nehmen, um mit mir zu sprechen und ich glaube schon, dass es
schwierig ist. Credo Mutwa: Ich schätze die Ehre, die Sie mir
angedeihen lassen, mehr als Sie sich vielleicht vorstellen. Und ich weiss, dass
weisse Leute jemanden, der über diese Dinge spricht, über die ich
spreche, als unheimlich ansehen. Martin, vielleicht wirke ich in der
Öffentlichkeit lächerlich, wenn ich Folgendes sage : UNSER VOLK
STIRBT ! Wir haben nicht nur Kriminalität in meinem Land, die tausendmal
schrecklicher wird, als sie je war ; wir haben nicht nur AIDS Probleme. Nein,
wir haben unheimliche Probleme in unserem Land, Probleme die, wenn Sie genau
hinsehen, Ihnen zeigen, dass unheimliche Dinge in Südafrika geschehen, die
nicht von dieser Welt sind. Kann ich das mit Ihnen teilen ? Martin:
Ja, bitte. Credo Mutwa: Also meiner Kultur entsprechend ist es sehr
unhöflich für einen Mann, zu einem anderen Mann zu sprechen, ohne ihm
die Gelegenheit zu geben, zu antworten. Aus Respekt zu Ihrer Zeitung und zu
Ihnen möchte ich Sie fragen, ob Sie in den Vereinigten Staaten ebenfalls
seltsame Geschichten über Untergrund-Strukturen haben, die gebaut werden -
denn wir haben solche Geschichten in Südafrika, und bei uns führen
diese zu sehr seltsamen Resultaten, wirklich. Martin: Ja, wir haben viele
Untergrund-Geschichten - wir nennen Sie Untergrund-Basen und, als ich
früher noch für eine andere Zeitung arbeitete, veröffentlichten
wir eine gesamte Ausgabe, die sich auf diese Untergrundbasen bezog. Nicht nur,
dass....... Credo Mutwa : Es gibt hier in Afrika genau das gleiche, schon
seit vielen Jahren. Einiges konnte ich zu meiner eigenen Befriedigung
bestätigen, aber anderes habe ich nicht geschafft. Sehen Sie, ein Mann wie
ich, der sich in zwei Welten bewegt - in der afrikanisch-mystischen und der
modernen realen - muss sehr aufpassen, was er sagt. Aber, ungefähr vor 5
Jahren lebte ich in der kleinen Stadt Masikeng, einer historischen Stadt, die
der Sitz der berühmten Niederlassung der Boors, im Krieg von 1899 - 1902
war. In dieser Stadt wurde die Pfadfinder-Bewegung, die Pfadfinder-Bewegung der
Jungs, durch Kapitän Powell gegründet. Ich bin sicher, Sie haben
schon von ihm gehört. Als ich in Masinkeng lebte, kamen verschiedene Leute
zu mir, normale Stammesfrauen und Männer, von denen einige vollkommen
ungebildet waren. Diese Leute beklagten sich, dass einige ihrer Verwandten auf
mysteriöse Weise verschwanden. Sie wollten, dass ich herausfand, wohin
ihre Verwandten gegangen seien. Und ich fragte diese Leute, die sich
nicht alle untereinander kannten, wo ihre Verwandten verschwunden seien ? Sie
erzählten mir eine unglaubliche Geschichte : Nicht weit weg von Masikeng
gibt es einen berühmten Ort, von dem ich sicher bin, dass Sie schon davon
gehört haben, ein Ort den wir das Las Vegas von Südafrika
nennen. Es ist der berühmte Casino/Hotel Komplex, genannt Sun
City. Martin: Ja Credo Mutwa: Es wurde mir erzählt, dass unter Sun
City seltsame Minenarbeiten vonstatten gingen, tief unter der Erde, und dass
viele Afrikaner, die dort in diesen Minen arbeiteten, verschwanden, und nie
mehr nach Hause zurückkehrten, obwohl ihre Gehalts-Schecks weiterhin an
die Familie gesandt wurden. Die Männer kehrten nie nachhause zurück,
wie es viele Minenarbeiter tun. Ich betrachtete mir dieses Phänomen und
wie ein Idiot lehnte ich es ab, dies zu glauben. Immer mehr solcher Geschichten
kamen mir zu Ohren, denn wenn ein Afrikaner grosse Schwierigkeiten hat, suchen
sie oder er immer einen Sangoma, um den Grund hinter der Geschichte
herauszufinden. Die andere Geschichte ist die folgende, die ich als
schockierende Wahrheit bezeichnete. Es wurde über die Grenzen Afrikas
hinaus gebaut, im Land, bekannt als Botswana. Dort arbeiteten die Amerikaner
mit afrikanischer Arbeitskraft, die Geheimhaltung geschworen hatten. Die
Amerikaner bauten dort einen geheimen Flughafen, der moderne Jet-Jäger
aufnehmen kann. Ich konnte auch das nicht glauben. Wieder wurde mir berichtet,
dass viele auf mysteriöse Art und Weise verschwanden - normale
Stammesmänner, nicht gebildete schwarze Leute ; normale Arbeiter wurden
vermisst. Und wenn ihre Verwandten versuchten herauszufinden, wohin sie
gegangen sind, wird ihnen mit eiskaltem Stillschweigen begegnet. Also wollte
ich diese Dinge anschauen, und etwas brachte mich dazu zu handeln, eine
seltsame Geschichte, die in Südafrika erzählt wurde. Nämlich,
dass ein südafrikanisches Jet-Flugzeug, ein Jet-Fighter, eine fliegende
Untertasse heruntergeschossen hatte. Der Jet-Fighter kam von dieser geheimen
Basis. Also, Martin, nun entschloss ich mich, nachzuforschen, denn meine
Glaubwürdigkeit als Shamane und als Sangoma stand auf dem Spiel. Ich ging
nach Botswana. Es war ganz einfach. Sie können leicht über die
Grenze in ein anderes Land. Die Grenzen sind an einigen Stellen nicht so schwer
gesichert, wie manche Leute vielleicht glauben. Ich ging mit ein paar Freunden
dorthin und fand heraus, dass es in Botswana so eine Basis gab, nicht unter der
Erde, sondern auf der Erdoberfläche. Es ist eine Flugzeugbasis, aber
schwarze Leute haben Angst, dort in der Nähe gesehen zu werden, denn es
wird erzählt, dass man verschwindet, wenn man zu nahe herankommt. Der
Mann, der uns hinführte, wollte nicht zu nahe dorthin kommen. Ich
studierte es also aus weiter Entfernung und : es existiert. Der Mann sagte,
wenn wir näher hingehen, würden auch wir verschwinden. Dies ist eine
sehr seltsame Sache, denn es gibt viele Militärbasen in ganz
Südafrika und in Botswana, aber diese erfüllt die Einheimischen mit
tiefem Terror. Warum dies so ist, bin ich noch immer dabei herauszufinden,
sogar jetzt noch, denn es gibt zu viele eigenartige Dinge, die in meinem Land
passieren, und diese Dinge greifen wirklich schlimm in das Leben vieler meiner
Leute ein.
Dann gibt es noch etwas, Martin : Es ist etwas, was die
Chitauli gerne in ihren unterirdischen Kellern tun, wo immer viele Feuer
brennen. Es wurde uns erzählt, dass, wenn ein Chitauli krank wird, er
anfängt, viele Hautstücke auf seinem Körper zu verlieren. Es
handelt sich um eine Krankheit, an der die Chitauli leiden, indem sie grosse
Flächen Haut verlieren und nur noch das rohe Fleisch zu sehen ist. Wenn
also ein Chitauli auf diese Weise erkrankt, wird für gewöhnlich ein
junges Mädchen, eine Jungfrau, durch einen Diener der Chitauli
entführt und in den Untergrund gebracht. Dort wird das Mädchen an
Händen und Füssen gefesselt, in ein goldenes Tuch gewickelt und
gezwungen, neben dem kranken Chitauli zu liegen, Woche um Woche. Sie wird
ernährt und vesorgt, jedoch an Händen und Füssen gefesselt und
nur manchmal losgebunden, um sich zu erleichtern. Man sagt, dass, wenn der
Chitauli nur das leiseste Anzeichen von Besserung zeigt, das Mädchen
dahingehend manipuliert wird, dass es die Flucht ergreift. Es wird ihr die
Chance gegeben, zu entkommen, eine Chance, die keine ist. Denn, wenn das
Mädchen flüchtet, rennt es, aber es wird lange Strecken von
fliegenden Untergrundwesen aus Metall verfolgt und wenn es den Grad
höchster Erschöpfung und Angst erreicht, wird es wieder
eingefangen. Dann legt man es flach auf einen Altar, für
gewöhnlich ist das ein roher Stein.
Dann wird es grausam geopfert
und sein Blut wird von dem kranken Chitauli getrunken, der sich dann erholt.
Das Mädchen darf erst dann geopfert werden, wenn seine Angst sehr gross
ist, denn wenn es keine Angst hätte, würde das Blut den kranken
Chitauli nicht retten. Es muss wirklich das Blut eines sehr angsterfüllten
menschlichen Wesens sein. Dieses Ritual, ein Opfer zu jagen, wurde bereits von
afrikanischen Kannibalen praktiziert. Im Zulu-Land, im letzten Jahrhundert, gab
es Kannibalen, die Menschen assen und ihre Nachkommen erzählen sogar heute
noch, wenn sie dir vertrauen, dass das Fleisch eines menschlichen Wesens, dem
man Angst eingejagt und es über grössere Distanzen gejagt hat, um zu
entkommen, besser schmeckt, als das von jemandem, der einfach nur getötet
wurde. Nun, Martin, verschwanden vor einiger Zeit hier in Südafrika - und
das passiert immer noch - 5 weisse Mädchen. Es waren Schulkinder.
Diese Schulmädchen - jedes von ihnen war hoch talentiert - waren entweder
Kinder, die Anzeichen von spiritueller Begabung entwickelten oder Kinder, die
Führer ihrer Klassen auf einem bestimmten Unterrichtsgebiet waren.
Fünf solcher Kinder verschwanden in Südafrika.
Es war eine
grosse Story in den Zeitungen, und einmal kamen Weisse zu mir und
überzeugten mich, diese Kinder zu suchen. Eines Tages brachte mir ein
weisser Mann ein Gummispielzeug, das einem dieser verschwundenen Mädchen
gehört hatte. Ich nahm dieses Gummispielzeug in meine Hand und bemerkte,
dass dessen Augen sich zu bewegen schienen. Es war ein Gummi-Dinosaurier, der
fast in Tränen ausbrach.
Ich fühlte mich sehr schlecht, als
möchte ich einfach weglaufen. Doch dann sagte ich dem weissen Mann : "
Hören Sie : Das Kind, dem dieses Spielzeug gehörte, ist tot. Was
versuchen Sie mit mir zu machen ? Dieses Kind ist tot, das fühle ich ".
Der weisse Mann, ein TV-Produzent, nahm das Spielzeug, die Schulbücher und
den Pulli und ging weg. Und tatsächlich wurde das weisse Schulkind tot
aufgefunden, begraben in einem flachen Grab neben der Strasse. Dann kamen auch
andere Leute zu mir, um mich zu bitten, ihre verlorenen Kinder zu finden. Sind
sie tot ? Sind sie noch am Leben ? Bevor ich noch etwas tun konnte - damals
hatte ich noch Telefon in meinem Heim - läutete mein Telefon und ich
hörte Leute mit sehr ärgerlichen Stimmen, Stimmen weisser Leute, die
mich anschrien und mir befahlen, damit aufzuhören, diesen Leuten zu
helfen. Sie sagten mir, wenn ich nicht aufhörte, würde meiner Frau
Säure ins Gesicht geschüttet und meine Kinder würden eines nach
dem anderen ermordet. Und tatsächlich wurde mein jüngster Sohn
eines Tages von mysteriösen Leuten brutal zusammengeschlagen und fast zu
Tode geprügelt. Später erzählten mir seine Freunde, es seien
weisshäutige Leute gewesen. Und so hörte ich damit auf. Aus
verlässlicher Quelle wurde mir berichtet, dass in Südafrika fast
jeden Monat über 1000 Kinder verschwinden. Sie verschwinden und werden nie
mehr gesehen. Viele Leute, besonders in den Zeitungen, denken, dass das das
Ergebnis von Kinder-Prostitution ist. Das glaube ich aber nicht. Die Kinder -
wenn sie die Geschichte dieser Kinder überprüfen - waren keine
gewöhnlichen Strassenkinder. Es sind Schulkinder, die in ihrer Klasse
herausragten, sei es, weil sie gut waren oder weil sie Ideen hatten, die gut
sind. Nicht nur das, auch gewöhnliche Frauen sind auf diese Weise in
Masikeng verschwunden, also fast zur gleichen Zeit, als die 5 weissen
Mädchen verschwanden. In Masikeng verschwanden zwei schwarze Lehrerinnen
mit ihrem Auto und wurden nie mehr gesehen. Ich will Sie, Martin, mit
diesen schrecklichen Dingen nicht belasten. Aber lassen Sie mich noch diese
letzte Geschichte erzählen : Nach dem Verschwinden dieser 5 weissen
Schulkinder, hat die Polizei einen Priester verhaftet, einen Priester der
weissen reformierten Kirche, Reverend Van Rooyen. Es wurde behauptet, dieser
Van Rooyen sei für das Verschwinden der armen Kinder verantwortlich. Er
sei dabei von seiner Freundin unterstützt worden, die diese Kinder
ausgesucht habe. Bevor Van Rooyen vor Gericht erscheinen konnte, geschah etwas
sehr Seltsames. Er und seine Freundin wurden in ihrem Auto erschossen, einem
kleinen 4x4 Laster. Und nachdem die beiden erschossen waren, konnte der Wagen
anhalten - das ist etwas, das ein fahrender Laster niemals kann - und nachher
wurde mir von einer weissen Frau gesagt, die Van Rooyen gut gekannt hatte, dass
Van Rooyen und seine Freundin dieses Verbrechen niemals begangen hätten,
wie es die Polizei der Zeitung berichtete. Sie wurden einfach ermordet. Warum ?
Weil Van Rooyen mit einer Schusswaffe in seiner rechten Hand gefunden wurde,
und alle die ihn kannten wussten, dass er Linkshänder war. Also, wer hat
Van Rooyen und seine Frau umgebracht ? Es ist bis heute eines der grössten
und hässlichsten Mysterien in Südafrika. Es gibt noch viel, viel
mehr, aber ich will ihre Zeit nicht verschwenden.
Martin: Als wir über die Grauen Aliens sprachen,
sprachen Sie über die Chitauli. Sie haben sie als Reptilien beschrieben -
bitte korrigieren Sie mich wenn ich falsch bin - haben sie sie als grosse,
dünne Wesen, mit breitem Kopf und grossen Augen beschrieben ? Credo
Mutwa: Ja, sie sind gross. Die Grauen Aliens laufen mit ruckartigen Bewegungen,
als ob etwas mit ihrem Beinen nicht Ordnung wäre. Die Chitauli hingegen
laufen sehr anmutig, wie Bäume, die sich im Wind biegen. Sie sind gross.
Sie haben breite Köpfe. Manche von ihnen haben Hörner um ihren Kopf
herum. Mein Erstaunen war gross, denn es gibt einen Film der kürzlich in
Südafrika lief, ein Star Wars Film, der neueste und in diesem Film wird
ein Wesen gezeigt das GENAU so aussieht wie ein Chitauli, ganz genau so ! Er
hat Hörner überall auf seinem Kopf. Dies sind die Krieger der
Chitaulis. Die königlichen Chitaulis haben keine Hörner am Kopf,
haben jedoch einen dunkleren Kamm, der von der Stirn bis zum Rücken
reicht. Es sind sehr anmutige Wesen, wie uns gesagt wird, aber ihr kleiner
Finger ist eine Klaue, eine scharfe Klaue, die sie in menschliche Nasen
stecken, um in einem ihrer Rituale menschliches Gehirn zu trinken. Martin:
Haben Sie helle Haut ? Credo Mutwa: Sie haben keine rosa Haut. Sie haben
weisse Haut, wie Papier, fast wie eine gewisse Art von Karton. Ihre Haut ist
auch so, es ist die Haut von schuppigen, reptilienhaften Kreaturen. Ihre
Stirnen sind sehr breit, gewölbt, und sie sehen sehr hoch-intelligent
aus.
Martin: Es wurde gesagt, besser ich habe gehört, dass diese
Wesen sehr dominant sind und ihr Ziel ist " teilen und erobern ". Credo
Mutwa: Ja, das ist wahr. Sie spielen menschliche Wesen mit menschlichen Wesen
aus. Ich könnte Ihnen amusante Beispiele dafür geben, in
afrikanischen Redewendungen, wie von den Chitauli erzählt wird, dass sie
menschliche Wesen geteilt haben. Sie lieben - Wissen Sie, wen sie lieben ? Sie
lieben religiöse Fanatiker. Martin: (Gelächter) Credo Mutwa:
Die, die mit sehr viel Religion beladen sind, sind bei den Chitauli sehr
beliebt. Martin: Ich würde gerne wissen, ob die Chitauli in den
Vereinigten Staaten verbreitet sind, da es so viele Untergrundbasen gibt.
Alleine in den Vereinigten Staaten ist die Zahl verschwundener Kinder so
astronomisch hoch, dass der weisse Sklavenhandel diese Fragen nicht
beantwortet. Credo Mutwa: Da gebe ich Ihnen recht. Aber, es tut mir leid,
Martin, aber ich fühle, dass es hier in Südafrika etwas seltsames
passieren wird. Lassen Sie mich erzählen, was mir kürzlich passiert
ist. Es dauert nicht lange, eine Minute oder weniger. Martin: In
Ordnung Credo Mutwa: Als ich mit Mr. Davik Icke sprach, das war, als Mr.
Icke in Cape Town über mich sprach, erhielt ich den Besuch von 3 weissen
Männern, die angaben von Südafrika zu sein. Diese Leute
erzählten mir, dass am 9. dieses Monats, am 9-9-99 etwas passieren
würde. Sie sagten, diese würde am Titicaca-See passieren, den ich vor
2 Jahren besucht hatte. Martin: Ein sehr spezieller Ort. Credo Mutwa:
Ja, was mir diese Leute erzählt haben - wir sprachen mit einem Dolmetscher
- war, dass Afrika ein Land sei, in dem sehr bald etwas passieren würde,
was das Schicksal der ganzen Menschheit bestimmen würde. Dann
verabschiedeten wir uns mit freundlichen Worten, aber diese Leute hinterliessen
mir einen Brief, den ich erst ein paar Stunden nach ihrer Abreise
öffnete. Es stand darin, dass ich nicht auf das achten solle, was David
Icke zu sagen hatte und dass eine seltsame Person namens Alia Czar mich
beobachte. Ich weiss nicht, wer Alia Czar ist. Sie sagten mir, als wir uns
trafen, sie unterstünden einem grossen Meister, genannt Melchizedek. Nach
diesem bedrohlichen Brief, in dem mir gedroht wurde, dass wenn ich darüber
rede, meine Frau, die mit Krebs im Spital liegt, sterben würde. Ich fragte
mich, wer waren diese Leute ? Dann, da ich schon in Südamerika war,
stellte ich fest, dass das Spanisch, das sie sprachen sehr verschieden war
von dem Spanisch, das in Südamerika gesprochen wird. Diese Leute
sprachen reines Spanisch, nicht das leicht verwischte Spanisch aus
Südamerika. Noch immer hängt diese Drohung über meinem Kopf, und
darauf möchte ich hinweisen, dies ist sehr seltsam und wen Sie mir auch
eines Tages schicken mögen, dies selbst herausfinden wird : Meine Frau
liegt mit Krebs im Krankenhaus, im grössten Krankenhaus in Südafrika.
Und auf einem der Röntgenbilder des Unterleib meiner Frau wurde ein
seltsames metallernes Ding entdeckt, das die Ärzte erstaunte. Ich fragte
meine Frau " Wie kam dieses Ding, das auf dem Röntgenbild zu sehen ist, in
Deinen Leib ? " Meine Frau sagte mir, dass niemand sie je berührt und
niemand irgendetwas in Ihren Leib getan hätte. Aber dieses Artefakt, das
man klar auf dem Röntgenbild sieht und deutlich mit einem Pfeil bezeichnet
ist, verschwindet auf den nächsten 2 Platten und wird erst auf der 4.
Platte wieder sichtbar. Ich habe mich sehr darüber gewundert. Ganz gleich,
was wir denken, auf dieser Welt geschehen eigenartige Dinge, und es sind
Nachforschungen und Aufklärungen nötig. Was tut dieses seltsame
Ding, das die Ärzte nicht erklären können, im Uterus einer
65-Jahre alten Frau ? Meine Frau leidet, ich kann sie jeden Moment verlieren,
denn ich kann sie nicht einmal aus dem Krankenhaus abholen. Wer tat dieses Ding
in ihren Uterus und warum ? Die Antwort werde ich in diesem Leben nie
erfahren.
Martin: Es tut mir leid zu hören, dass Ihre Frau Krebs
hat. Ich habe letztes Jahr meine Mutter an Krebs verloren und weiss, was
für ein harter Kampf das ist. Credo Mutwa: Ja, das stimmt. Martin:
Es tut mir leid, dass Sie das alles durchmachen müssen.
Credo
Mutwa: Durch die Ausbildung, die ich als Zulu-Stiefsohn-Krieger hatte, haben
wir etwas gemeinsam mit einem Japanischen Samurai, den wir Kaway nennen, der
ein Sonnenkämpfer ist. Wenn ein Sonnenkämpfer, der so trainiert wurde
wie ich, solch schreckliche Erfahrungen macht, muss es seinen Schmerz in kalte
Kampfeswut umwandeln, damit er diesen Schmerz überstehen kann. Im Moment
tut es mir sehr weh, zuzusehen, was in meinem Land passiert ; was meinen Leuten
angetan wird ; was mit meiner Frau passiert, die auch meine Halbschwester ist.
Sehen Sie, unsere Ehe war eine heilige Ehe zwischen einem Mann, einem Sanusi,
einem Shamanen und seiner Halbschwester. Die Frau, die ich gerade verliere, ist
meine Halbschwester. Wir haben den gleichen Vater aber verschiedene
Mütter. Wissen Sie, ich fühle kalte Wut, dass Afrika zerstört
wird. Ich fühle kalte Wut, dass mein Volk von Kräften zerstört
wird, die, wenn Sie sie studieren, total alienhaft sind. Und nun möchte
ich noch etwas mit Ihnen teilen, die letzte Sache, die es Ihren Lesern
verständlich machen wird, was ich gerade fühle. Wie Sie wissen, fegt
AIDS wie ein leises Feuer durch Südafrika. Und letztes Jahr fand ich
heraus, dass eines meiner 6 Kinder, meine 21-jährige Tochter HIV positiv
ist. Martin, ich fühle kalte Wut in meinem Herzen, dass wir einer
Alien-Krankheit erlauben, einen grossen Teil der Menschheit zu zerstören1
; eine Krankheit, von der wir nicht wissen, woher sie kommt, die einfach
irgendwo fabrizeirt wurde. Wenn ich in die Augen meiner Tochter schaue,
fröstelt es mich. Ich habe zwei erwachsene Töchter, junge Frauen und
sie ist die Jüngste. Die andere ist klein und gedrungen, ein liebes,
hübsches afrikanisches Mädchen mit einem grossen Po und grossen
Brüsten. Aber das Mädchen, das an der Krankheit sterben wird, ist
schlank, dunkelhäutig wie meine Mutter und sehr schön, sogar nach
europäischen Masstäben und ich kann nicht in ihre Augen schauen, denn
was sehe ich da : Resignation, ein Warum ? Warum ? Wenn AIDS eine
natürliche K |