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WELTGIPFEL JOHANNESBURG 2002
16,500 Menschen sterben
jährlich an den Nebenwirkungen von Aspirin aus
einer Studie der Boston University School of Medicine
Pharmapräparate sind die vierthäufigste
Todesursache
Wir trauern um die Opfer terroristischer Gewalt. Aber wir
trauern auch um die Opfer skrupelloser ökonomischer Interessen, die fernab
jeder öffentlichen Diskussion geschehen:
Das Beispiel des Skandals um die Bayer-Pillen und die
überteuerten Aidsmedikamente für Afrika zeigen der
Weltöffentlichkeit aktuell, das rücksichtslose Gewinninteressen
hinter diesem "Geschäft mit der Krankheit" stehen. In diesem Zusammenhang
verwundert es nicht, dass die bekannten Nebenwirkungen von pharmazeutischen
Präparaten heute schon die vierthäufigste Todesursache in den
Industrienationen sind.
Jährlich sterben allein
in den USA über 100.000 Menschen an den bekannten gefährlichen
Nebenwirkungen von Pharmapräparaten.
Existenzgrundlage der Pharmaindustrie:
Das "Geschäft mit der Krankheit"
Ein tatsächliches Heilen oder gar das Verhindern von
Krankheiten kann deshalb allein schon aus marktwirtschaftlichen
Überlegungen heraus nicht im Interesse der Pharmaindustrie liegen:
"Statt dessen werden jedes Jahr viele Milliarden
darin investiert, dieses skrupellose "Geschäft mit der Krankheit" entgegen
aller medizinischen Vernunft künstlich am Leben zu halten - und wirksame
natürliche Alternativen vom Markt zu verdrängen."
|
Unternehmen |
Einnahmen |
Gewinne |
Gewinne in % der
Einnahmen |
|
Merck Inc. |
$
47,715,700,000 |
$
7,281,800,000 |
15% |
|
Johnson &
Johnson |
$
33,004,000,000 |
$
5,668,000,000 |
17% |
|
Pfizer |
$
32,259,000,000 |
$
7,788,000,000 |
24% |
|
GlaxoSmithKline |
$
29,506,300,000 |
$
4,454,200,000 |
15% |
|
Bristol-Myers-Squibb |
$
21,717,000,000 |
$
5,245,000,000 |
24% |
|
Aventis |
$
20,543,600,000 |
$1,347,700,000 |
7% |
|
Pharmacia |
$
19,299,000,000 |
$
1,501,000,000 |
8% |
|
Novartis |
$
18,985,800,000 |
$
4,162,400,000 |
22% |
|
Roche Group |
$
17,282,100,000 |
$
2,190,900,000 |
13% |
|
AstraZeneca |
$
16,480,000,000 |
$
2,967,000,000 |
18% |
Quelle: Fortune (Global
500)
Der Hintergrund: "Das Geschäft mit der
Krankheit"
"Jährlich sterben
allein in den USA über 100.000 Menschen an den bekannten gefährlichen
Nebenwirkungen von Pharmapräparaten.."
"Journal of the American Medical Association"
vom 15.4.98
Seit fast 100 Jahren sind
Krankheiten der Marktplatz der Pharmazeutischen Industrie. Vereinfacht gesagt
lebt ein ganzer Industriezweig davon, dass Menschen krank sind. Dieses
"Geschäft mit der Krankheit" ist zum weltweit größten und
politisch einflussreichsten Industriekreis gewachsen.
Das Beispiel des Skandals um die Bayer-Pillen und die
überteuerten Aidsmedikamente für Afrika zeigen der
Weltöffentlichkeit aktuell, das rücksichtslose Gewinninteressen
hinter diesem "Geschäft mit der Krankheit" stehen. In diesem Zusammenhang
verwundert es nicht, dass die bekannten Nebenwirkungen von pharmazeutischen
Präparaten heute schon die vierthäufigste Todesursache in den
Industrienationen sind.
Der Lobbyarbeit der Autoindustrie verdanken wir, dass heute
fast jeder Bundesbürger ein Auto fährt und umweltfreundlichere
Alternativen wie Bus und Bahn verdrängt wurden.
Und im Falle der
Pharmaindustrie?
Nach der Statistik der Weltgesundheitsorganisation sterben
zuzüglich zu den Opfern von Nebenwirkungen derzeit über 12 Millionen
Menschen jedes Jahr an den vermeidbaren weil ernährungsbedingten Folgen
von Arterienverkalkung, Herzinfarkt und Schlaganfall.
Alleine mit den jetzt in die Schlagzeilen geratenen
Cholesterinsenkern verdient die Industrie jedes Jahr weit über 10
Milliarden DM. Anders als bei Naturheilverfahren ermöglichen synthetische
Arzneimittel durch ihre Patentrechte den Pharmafirmen unglaubliche
Gewinnspannen von weit über eintausend Prozent(!). Dieses Geld
fließt aber nur zum Teil zurück in die Taschen der
Pharma-Aktionäre.
Dank dieser jahrzehntelangen "Öffentlichkeitsarbeit" zu
Gunsten der aggressiven Pharmamedizin ist heute nur ein kleiner Bruchteil der
Bevölkerung darüber informiert, dass er die Todesursachen Nr. 1,
Herzinfarkt und Schlaganfall, mit vorbeugend angewandten Naturheilverfahren
verhindern kann. Statt dessen endet ein Arztbesuch heutzutage fast
zwangsläufig mit der Verordnung einer pharmazeutischen Pille. Wie zum
Beispiel den in die Schlagzeilen geratenen Cholesterinsenkern.
Die Zeiten, in den denen sich die Pharmafirmen auf die
Beeinflussung von Gesetzen in einzelnen Staaten beschränkte, sind lange
vorbei. Längst findet der Verdrängungskampf gegen natürliche
Alternativen zu Pharmapräparaten auf einer internationalen Bühne
statt. Im Zuge der "Globalisierung" wittern die multinationalen Pharmakonzerne
jetzt die Möglichkeit, die lästige Konkurrenz - lebensrettende
Naturheilverfahren - ein für alle mal aus dem Weg zu räumen. Die
weltweiten Werkzeuge, wie zum Beispiel die Welthandelsorganisation, die WTO,
hat sich die Industrie selbst geschaffen.
Die Gesetze und Regelwerke des neuen, angeblich "freien
Welthandels" werden in internationalen Kommissionen festgelegt, zu denen der
normale Bürger keinen Zutritt mehr hat. Im Widerspruch zu allen
demokratischen Grundwerten bestehen diese Kommissionen fast gänzlich aus
Mitgliedern multinationaler Firmen oder ihren Interessenvertretern. Dies gilt
auch für die internationale Kommission "Codex Alimentarius", die
ursprünglich weltweit verbindliche Standarts für Nahrungsmittel
festlegen sollte.
Codex Alimentarius ist seit vielen Jahren ein Bestandteil
der Weltgesundheitsorganisation, WHO und gibt seine "Empfehlungen" auch an die
Vereinten Nationen, die UNO, weiter. Unter dem Druck der Mitglieder aus der
Pharmazeutischen Industrie sollen jetzt alle wirksamen Naturstofftherapien
schlichtweg verboten werden.
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