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Infos von  www.das-gibts-doch-nicht.info
12.2002   IGF – Institut für Globale Friedensarbeit
Grußbotschaft anläßlich des Internationalen Solidaritätstages mit dem palästinensischen Volk
(eine Kampagne aus den USA).

Wieder wurden wir durch die Medien Zeuge eines der grauenhaften Selbstmordattentate gegen Israelis. Wieder wurden wir Zeuge, mit welcher Härte die israelische Regierung reagiert. In wie vielen wächst das blanke Entsetzen und die Empörung? In wie vielen wächst das Gefühl der Ohnmacht, der Angst und der Resignation? Wie viele wollen Frieden? Wie viele sagen: Was können wir allein schon tun?

Wir möchten der Entschlossenheit eine Stimme geben: Dieses Morden muß ein Ende haben!

Wenn wir alle diejenigen, die ernsthaft die Frage stellen, wie dieses Morden zu beenden ist, zu einer großen Bewegung zusammenschließen, wenn sie alle ihre Stimme erheben gegen Unrecht und Gewalt, wenn sie nicht mehr an ihre Ohnmacht glauben und ihre Kräfte investieren in eine gemeinsame Forschung für den Frieden, dann wird eine große Bewegung entstehen: Die Bewegung für eine freie Erde.

Wir schicken unsere Grüße der Solidarität an alle israelischen und palästinensischen FriedensarbeiterInnen.

Wir schicken unsere Gedanken der Verbundenheit an alle, die in den besetzen Gebieten leben, und die dennoch nicht resignieren. Wir schicken unser Mitgefühl an alle, die ihre Geliebten, ihre Söhne oder Töchter verloren haben. Ihr Leid gibt uns die Entschlossenheit zu sagen: Dieser Krieg muß ein Ende haben.

Wir schicken unseren Dank an alle, die den Kriegsdienst verweigern, weil sie wissen, daß Gewalt nur Gegengewalt erzeugt.

Wir richten unseren Aufruf an die internationale Welt: Helft mit, daß dieser Krieg beendet werden kann.

Es geht nicht um die Frage, ob wir uns auf die Seite der Israelis oder auf die Seite der Palästinenser stellen.

Es geht mehr denn je um die Frage: Wie schaffen wir Frieden im Heiligen Land?

Dies ist schon lange keine lokale Frage mehr. Es ist eine Frage von uns allen. Es ist eine globale Frage.

Wir rufen alle internationalen Kräfte auf: Helft mit, daß keine Gelder mehr in den Krieg und in die Rüstung fließen können.

Helft mit, daß das feindliche Denken überwunden werden kann, indem die Gelder in eine blühende israelische und palästinensische Kultur gesteckt werden.

Helft mit, daß diese beiden Völker ihre Kultur und ihre Quellen heiligen können, ohne daß dafür eine der beiden vernichtet werden muß. Monotheismus ist das Herz und die Essenz des Judentums - wie des Christentums und des Islams auch. Wir geben zu bedenken, daß der Gott der Gewalt unvereinbar ist mit der Einheit Gottes.

Helft mit, daß Religion nicht der Unterdrückung, sondern der Pflege und Heiligung des Lebens dient.

Helft mit, daß die Angst von der Erde verschwinden kann, weil die Kräfte der Politik in ein gerechtes Leben investiert werden.

Investiert euer Geld und eure Kraft in den Aufbau einer friedlichen Kultur, in die Heilung von Mutter Erde, die für alle Wesen gedacht ist. Israel/Palästina muß, um es mit den Worten von Starhawk zu sagen, "ein lebensfähiges Land sein mit dem Potential für Schönheit und Vielfalt, ein Land mit klarem Wasser, üppigem Wachstum". Ein Land, in dem Olivenbäume wieder geachtet werden, als die heiligen Bäume der palästinensischen Kultur, als ein Symbol des Friedens. Investiert euren Forschergeist in Friedensuniversitäten mit einer lebendigen planetarischen und menschheitlichen Kultur, Forschung und Kunst. Sorgt dafür, daß israelische und palästinensische Kinder gemeinsam lernen, wie man Fürsorge trägt für das Land, für das Leben und alle Kreatur. Helft mit, daß es Orte der Heilung gibt, die nicht mehr auf der Ausbeutung oder Vernichtung anderer Lebewesen beruhen, Krankenhäuser, Kindergärten, Schulen, die dem Leben gewidmet sind.

"Alles weniger wäre nur Flickwerk und es würde keinen Frieden geben" (Starhawk).

Helft mit, daß die Welt erkennt, daß ein blühendes und glückliches Palästina Israels beste Sicherheitsgarantie wäre. Palästinenser, die ihre Zukunft hier auf der Erde hätten, müßten nicht länger zu Selbstmordattentaten greifen. So ein Israel und Palästina würde seinen jungen Menschen eine bessere Zukunft bieten, als menschliche Bomben oder Soldaten zu werden.

Wir haben das Friedenswissen in uns. Jeder ist ursprünglich mit der gleichen Sehnsucht geboren, mit der gleichen Hoffnung auf Vertrauen und Heimat ... wir brauchen jetzt ganz andere Formen des Zusammenlebens, wir brauchen eine neue Kultur, wir brauchen ein neues Verhältnis zur Erde und zum Himmel.

Wir weigern uns, Feinde zu sein und mitzumachen bei feindlichem Denken. Täglich neu trainieren wir, wie feindliches Denken überwunden werden kann. Wir richten alle unsere Kräfte in den Aufbau einer lebenswerten Zukunft, einer Kultur der Kunst, des Vertrauens und der Lebensfreude.

Wir geben unsere Stimme den Politikern, die sich ohne falsche Kompromisse für den Frieden aller Kulturen einsetzen. Wir warten aber auch nicht länger darauf, daß Politiker handeln. Wir steigen schon jetzt aus dem System der Gewalt aus und treten ein in den bedingungslosen Einsatz für den Frieden und die Lebensfreude.

Wir richten unsere Kräfte dorthin, wo erste Modelle für den gelebten und praktizierten Frieden entstehen und sorgen für die weltweite Vernetzung von Friedensgedanken.

IGF – Institut für Globale Friedensarbeit



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Einen Herrn Bush zum Beispiel interessiert es herzlich wenig, ob Sie sich über ihn ärgern.
Sie sind Schöpfer der Ereignisse die in Ihrem Leben eintreten, also seien Sie sich bewußt
wie Sie denken oder sprechen.