|
Kurze einleitende
Erläuterungen: Die aktuellen Mobilfunkhandys (GSM-Standard) und
Schnurlostelefone (DECT-Standard) funktionieren mit gepulsten Mikrowellen. Die
Trägerfrequenz bei den D-Netz-Handys liegt bei 900 Megahertz (MHz), bei
den E-Netz-Handys bei 1800 MHz und bei den Schnurlosen bei 1900 MHz. Die
Pulsfrequenz ist beim D- und E-Netz-Handy 217 Hertz (Hz) und beim
DECT-Schnurlosen 100 Hz. Ansonsten werden gepulste Wellen bisher nur beim
Mikrowellenherd, beim Radar und in der Medizin eingesetzt. Ganz neue
Funktechniken wie Bluetooth, WLAN oder Tetra senden ebenfalls
gepulst.
D- und E-Netz-Handys strahlen mit einer
maximalen Leistung von 2 Watt (W), je nach Situation und Abstand zu einer der
nächsten Basisstationen, die sich in einigen hundert Metern oder wenigen
Kilometern Entfernung auf Türmen, Masten, Dächern, Kaminen, Silos...
befinden. Handys regeln ihre Leistung also dem momentanen Bedarf entsprechen
herauf oder herunter. Die mittlere Leistung eines Handys dürfte im Alltag
bei 50-500 Milliwatt (mW) liegen. DECT-Schnurlose strahlen dagegen mit einer
konstanten Leistung von 250 mW, sowohl die kleine Basisstation als auch der
Hörer, sie regeln nicht nach. Die Leistung eines DECT-Schnurlostelefones
-und somit die Strahlungsintensität- ist also mit der eines Handys
vergleichbar.
Handys strahlen beim Telefonieren nonstop,
ganz ausgeschaltet gar nicht. In Stand-By-Funktion geben sie lediglich ab und
zu einen kurzen Impuls ab, um den Kontakt zur nächsten Basisstation zu
gewährleisten, diesen mit voller Leistung. Die DECT-Hörer strahlen
auch nur beim Telefonat. Die unscheinbaren DECT-Basisstationen, und das ist ihr
besonderes Problem, strahlen jedoch nonstop, tag und nacht, volle Leistung, bis
300 Meter weit, solange der Netzstecker in der Steckdose steckt, auch wenn gar
nicht telefoniert wird.
Die Strahlungsstärke wird in Mikrowatt
pro Quadratmeter (µW/m²) angegeben. Mit zunehmendem Abstand zur
Feldquelle nimmt die Strahlungsstärke immer mehr und immer schneller
ab.
Die Berechnungsgrundlage der rechtlich
verbindlichen Grenzwerte gilt dem Schutz vor thermischen Effekten, sprich vor
übermäßiger Erhitzung von Körpern oder Körperteilen
im Einfluss der elektromagnetischen Strahlung. Andere biologische Effekte und
gesundheitliche Schäden von Kopfschmerz über Schlafprobleme bis
Alzheimer und Krebs, die bei viel niedrigeren Feldintensitäten im
Gespräch sind, bleiben bei diesen theoretischen Grenzwertberechnungen
unberücksichtigt. Grenzwerte gelten nur für ortsfeste Anlagen wie
Funktürme, nicht für Handys oder Schnurlose, hier ist der Nutzer
selbst verantwortlich. Mit der funkenden Handyantenne am Ohr werden selbst die
hoch angesetzten Grenzwerte erreicht oder überschritten.
Die gepulsten Mikrowellen von Handys und
DECT-Schnurlosen sind in ihrer physikalischen Art und biologischen Wirkung
ähnlich. Deshalb lassen sich alle Zitate prinzipiell auf beide Techniken
beziehen.
"Bei unseren Forschungen haben wir menschliches Blut in
Reagenzgläsern mit gepulsten Mikrowellen bestrahlt, die ähnlich der
Handystrahlung sind. Es zeigte sich, dass sich unter dem Feldeinfluss die
Zellkerne spalten. Es gibt Beweise für Schäden durch Mobilfunk. Dabei
geht es nicht nur um Hirntumore, Krebs und Blutveränderungen sondern auch
um genetische Störungen und andere Probleme. Wenn wir jetzt keine
umfassenden Forschungen anstellen und die Augen verschließen, dann wird
das nichts bringen. Mit den vielen Informationen, die wir zum jetzigen
Zeitpunkt in der Hand haben, ist Entwarnung absolut unhaltbar."
Dr. George Carlo, Medizin-Physiker und
wissenschaftlicher Leiter einer im Auftrag der US-Mobilfunkindustrie
durchgeführten 27-Millionen-Dollar-Studie (1999)
"Das wichtigste Ergebnis unserer Studie ist, dass sich die
Lymphknotenkrebsrate bei Mäusen mehr als verdoppelte, nachdem die Tiere
neun Monate lang zweimal täglich nur eine halbe Stunde mit gepulsten
elektromagnetischen Handywellen bestrahlt wurden. Es ist offensichtlich, dass
die Telefonindustrie nicht erfreut war über unsere Ergebnisse, weil sie
zeigten, dass es Gesundheitsrisiken gibt."
Dr. Michael Repacholi, WHO-Beauftragter für
elektromagnetische Felder, zu seiner Forschung im Auftrag der australischen
Telekom (Telstra), 'Focus-TV' (25. Mai 1997)
"Keine Firma der Welt entwickelt ein Arzneimittel, das bei
Versuchstieren Krebs auslöst, und sagt dann, wie das Bundesamt für
Strahlenschutz, die Handyhersteller und Mobilfunkindustrie, das werde beim
Menschen schon nicht auftreten."
Prof. Dr. Wolfgang Löscher, Tierärztliche
Hochschule Hannover, zur Repacholi-Studie in der 'Süddeutschen Zeitung'
(22. Mai 1997)
"Tierversuche nähren den Verdacht, dass die von
Handys ausgehenden Wellen die Entstehung von Krebs auch beim Menschen
fördern."
Kommentar der 'Welt am Sonntag' (18. Mai 1997)
Seite 2 Zitate speziell
zum Thema Handys und DECT
"Rattenhirne sind nach Bestrahlung mit Mikrowellen, wie
man sie vom Mobilfunk kennt, übersät mit dunklen Flecken und deutlich
geschädigt. Es tritt Flüssigkeit aus den Blutgefäßen aus,
verursacht durch die elektromagnetische Strahlung. Proteine durchdringen die
Blut-Hirn-Schranke, nachdem sie von der Strahlung geöffnet wurde. Proteine
gehören ins Blut, niemals ins Gehirn. Auch Medikamente und Gifte, die
sonst nicht durch diese Schranke kommen würden, finden jetzt den
ungehinderten, direkten Weg ins Gehirn mit uneinschätzbaren Folgen. Die
Proteine und Schadstoffe verbleiben in den Hirnen mehrere Tage, also lange
über die Expositionszeit hinaus."
Prof. Arne Brun, Dr. Bertil Perssion und Prof. Leif
Salford, Universität Lund (2000)
Die Blut-Hirn-Schranke ist eine Zellschicht
zum lebenswichtigen Schutz des Gehirnes vor schädigenden Stoffen aus dem
Blutkreislauf. Sauerstoff und andere zuträgliche Nahrungsbestandteile
lässt sie durch. Kohlendioxid und andere Abfallprodukte sowie Gifte und
Schadstoffe wehrt sie ab.
Besorgniserregend ist, dass schon niedrige
Mikrowellen-Intensitäten diese Barriere angreifen. Die Forscher fanden
diese Hirneffekte bei der Hälfte aller Versuchstiere bereits bei
Strahlungsstärken von einigen 1000 µW/m². Mit dieser
Intensität muss man im Umfeld bis 100 Meter um Mobilfunksender herum
rechnen, bis 10 Meter in der Nähe von Handy-Telefonierern und bis 2 Meter
an DECT-Telefonen.
"Je länger die Blut-Hirn-Schranken mit gepulsten
Mikrowellen bestrahlt werden, desto durchlässiger werden sie. Nach zwei
Tagen war das schon auffällig, nach vier Tagen wurde es immer
deutlicher."
Prof. Dr. Johannes Goeke, Fachhochschule Köln, und
Dr. Florian Stögbauer, Neurologie der Universitätsklinik Münster
(Juni 2001)
"Berichte über die Beeinflussung der
Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke haben die Diskussion über
mögliche nicht durch Erwärmung erklärbare Wirkungen
verstärkt."
Prof. Dr. Dipl.-Ing. Norbert Leitgeb von der Technischen
Universität Graz in seinem Buch 'Strahlen, Wellen, Felder' (1. Auflage,
September 1990)
Dabei ging es vor 1990, also lange vor der
Einführung der jetzigen Handytechnik, um gepulste Wellen der
Strahlungsintensität von umgerechnet etwa 5000 µW/m², welche
die wissenschaftlich nachweisbare Öffnung der Blut-Hirn-Schranke nach sich
zogen. Der deutsche Grenzwert liegt bei 9.000.000 µW/m². Die
Strahlung eines Handys ist bei voller Leistung tausendfach höher als die
Intensität, die zur Öffnung der Blut-Hirn-Schranke führt. Warum
wurde die Handytechnik 1992 und die DECT-Technik 1996 gestartet, obwohl man
lange wusste, dass sie solche und andere biologische Probleme nach sich ziehen
kann?
"In 20 Jahren sind wir ein Volk von Demenz-Kranken."
Dr. Brigitte Lange, Physikerin und Wissenschaftlerin in
der Hirnwellenforschung, zum Thema Handywellen und Öffnung der
Blut-Hirn-Schranke (Januar 2001)
"Eine dreiminütige Exposition durch
Mobilfunk-Mikrowellen, wie sie beim Handytelefonieren oder an Basisstationen
auftreten, reicht, um das Blutbild zu verändern. Die roten
Blutkörperchen kleben danach wie magnetisch angezogen zusammen, wie in
einem Geldrollenpaket. Dadurch sind sie in ihrer Funktion eingeschränkt,
und der Sauerstofftransport ist vermindert. Wenn solche
Blutkörperchen-Zusammenballungen in Gefäßverästelungen
kommen, kann das Probleme geben bis zur Verstopfung, zum Infarkt oder zur
Thrombose. Wir beobachten in unserem Praxisalltag zunehmend, dass Patienten
durch die Handynutzung Symptome zeigen."
Dr.med. Hans-Joachim Petersohn, Umweltmediziner aus
Düsseldorf, als Resümee seiner Blutuntersuchungen mit der
Dunkelfeld-Mikroskopie (1997 und 1999)
"Kraftwirkungen auf Zellen des menschlichen Körpers
wurden unter Laborbedingungen nachgewiesen. Rote Blutkörperchen reihen
sich aneinander wie auf einer Perlenschnur."
Bundesamt für Strahlenschutz BfS in einem
Internet-Info (1996)
"Gepulste Mikrowellen der Intensität eines
Mobilfunktelefonates beeinflussen die bioelektrische Gehirnaktivität. Es
gibt keinen Zweifel, dass gepulste Handywellen, die noch keinen thermischen
Effekt auslösen, biologisch wirksam werden können."
Bundesanstalt für Arbeitsmedizin, Berlin
(1998)
Seite 3 Zitate speziell
zum Thema Handys und DECT
"Wir wissen sehr gut, dass gepulste Signale auf den
Menschen stärker einwirken als ungepulste. Gepulste Mikrowellen greifen
tief in biologische Prozesse ein."
Prof. Dr. Ross Adey, Loma-Linda-Universität,
Kalifornien (1970)
"Gepulste Mikrowellen verändern die menschlichen
Gehirnströme. Das ist im EEG bei Strahlungsstärken von 1000
µW/m² nach wenigen Minuten nachweisbar."
Dr. Lebrecht von Klitzing, Medizin-Physiker,
Medizinische Universität Lübeck (1994)
Diese 1000 µW/m²
Strahlungsstärke finden wir von der BAUBIOLOGIE MAES in einer Entfernung von, je nach Situation, etwa 50 bis über 200
Metern zu Mobilfunk-Basisstationen auf Türmen, Dächern, Silos,
Kaminen, Kirchen, Hochspannungsleitungen..., 5 bis 30 Metern zu Handys, wenn
mit ihnen telefoniert wird, und 3 bis 7 Metern zu den nonstop funkenden kleinen
Basisstationen der DECT-Schnurlostelefone.
"Bei 36 Probanden führte die gepulste Strahlung im
Versuchslabor unmittelbar nach dem Einschalten zu Veränderungen im
EEG."
Dr. H.P. Reiser, Dr. W. Dimpfel und Dr. F. Schober,
Wissenschaftler des Pro-Science-Forschungsinstitutes im Auftrag der Telekom
(1995)
"Wir fanden bei zwei Dritteln der Versuchspersonen nach
dem Einschalten eines Handys eine gesteigerte Aktivität im EEG."
Dr. Stefan Schulze, Klinikum Großhadern in
München (1997)
"Veränderungen im EEG traten nach etwa 15 Minuten
Handy-Einschaltzeit auf. Im Schlaf-EEG gab es Verkürzungen der
REM-Phase."
Prof. Dr. Alexander Borbely, Institut für
Toxikologie, Universität Zürich (1999)
"Gepulste Felder verändern das EEG und das zentrale
Nervensystem."
Prof. Dr. W. Ross Adey, Loma-Linda-University,
California (1975)
"Wahrhaftig, schon schwache gepulste Felder haben starken
Einfluss auf das EEG."
US-Forschergruppe um Prof. Dr. S.M. Bawin und Prof. Dr.
W. Ross Adey nach der Bestrahlung von Katzen mit gepulsten Mikrowellen, deren
Stärke unter einem Zehntel der Grenzwerte lag, in der
Ärzte-Fachzeitschrift 'Brain Research' (1973).
"Gepulste Mikrowellen schädigen das Immunsystem und
beeinflussen Neurotransmitterabläufe."
Prof. Dr. Dan Lyle, Loma-Linda-Universität,
Kalifornien (1985)
"Die Frequenz, mit der Zellen kommunizieren, liegt
zwischen 10 und 1000 Hertz."
Mannheimer Elektrizitätswerk MVV in 'Mensch und
Elektrizität' (1997)
Die Pulsfrequenz eines Handys ist 217 Hz,
einer Mobilfunk-Basisstation (D- und E-Netz) 217 bis 1733 Hz und die von
DECT-Schnurlostelefonen 100 Hz, sie liegen also in diesem biologisch relevanten
Bereich.
"In der Sprache der Nachrichtentechnik darf man
Nervenleitbahnen als digitale Übertragungskanäle ansehen. Sie sind
die Fernmeldestromkreise des Organismus. Dabei vollzieht sich die
Informationsübermittlung durch Impulse. Meist wird eine Pulsfrequenz von
1000 Hz nicht überschritten."
RWE-Arbeitsinformation, Dr.-Ing. Rolf Hotopp
(1984)
"Derzeit haben wir viele Millionen Versuchskaninchen in
Deutschland. Die Quittung werden wir vielleicht erst in ein paar Jahren
bekommen."
Prof. Dr. Werner Mäntele, Biophysiker der
Frankfurter Goethe-Universität und Leiter eines Forschungsprojektes der
Europäischen Union zur Klärung medizinischer Wirkungen von
Handywellen, in der 'Frankfurter Rundschau' (20. Februar 2002)
"Jeder hat das Recht auf körperliche
Unversehrtheit."
Grundgesetz, Artikel 2, Absatz 2
Seite 4 Zitate speziell
zum Thema Handys und DECT
"Jeder Vierte hat ein geschädigtes Immun-, Nerven-
oder Hormonsystem. Jeder Dritte ist Allergiker. Wir haben den Punkt erreicht,
der keine zusätzlichen Belastungen mehr verträgt."
DGUHT, Deutsche Gesellschaft für Umwelt und
Humantoxikologie (1994)
"Jede Strahlung ist so gering wie nur eben möglich zu
halten."
Bundesamt für Strahlenschutz BfS (1994)
"Wo man Dauerbelastungen durch elektromagnetische Felder
herabsetzen kann, da sollte man es tun."
Bundesamt für Strahlenschutz BfS (1996)
"In Russland werden in der Medizin gepulste Mikrowellen zu
Therapiezwecken eingesetzt, die nachweislich wirken, und diese liegen beim
10.000stel der deutschen Grenzwerte."
Prof. Dr. Günter Käs, Radar-Experte der
Bundeswehr-Universität Neubiberg (1997)
... und beim 10.000stel der
Intensitäten eines alltagstypischen Telefonates mit Handyantenne am
Kopf.
"Angesichts der Vielzahl wissenschaftlicher Befunde kann
man weder das Krebsrisiko noch verschiedene andere biologische Effekte einfach
abtun."
Umweltausschuss des EU-Parlaments (2000)
"Zweifelsfrei verstanden haben wir beim Funk nur die
thermische Wirkung, und nur auf dieser Basis können wir derzeit Grenzwerte
festlegen. Es gibt darüber hinaus Hinweise auf krebsfördernde
Wirkungen und Störungen an der Zellmembran."
ICNIRP-Vorsitzender Prof. Dr. Jürgen Bernhardt zur
Elektrosmogverordnung (1998)
"Neben den abgesicherten thermischen Wirkungen, welche die
Grundlage der Grenzwerte sind, gibt es eine große Zahl von Hinweisen auf
Langzeitwirkungen,
z.B. Kinderleukämie, Hirntumore und Brustkrebs, weit
unterhalb der Grenzwerte."
Das NRW-Umweltministerium auf die Anfrage eines
besorgten Düsseldorfer Bürgers zur Elektrosmogverordnung
(1998)
"Es gibt gewichtige Hinweise auf Schäden durch die
Mobilfunkstrahlung. Ich halte es für sorglos, wenn man an den bestehenden
Grenzwerten festhält. Die zuständigen Behörden werden von uns
dringend aufgefordert, sich mit den wissenschaftlichen Ergebnissen, und es
handelt sich um zahlreiche seriöse Forschungen, das sei deutlich betont,
auseinanderzusetzen."
Prof. Dr. Heyo Eckel, Bundesärztekammer (August
2000)
"Keine Normungsbehörde hat Grenzwerte mit dem Ziel
erlassen, vor langfristigen gesundheitlichen Auswirkungen, wie einem
möglichen Krebsrisiko, zu schützen."
Weltgesundheitsorganisation WHO zum Thema 'Verordnung
zum Schutz vor elektromagnetischen Feldern' (Oktober 1999)
"Biologische Effekte durch elektromagnetische Felder im
nichtthermischen Bereich gelten als wissenschaftlich gesichert."
Einstimmiges Resümee von 16 Wissenschaftlern aus 10
Ländern während des Internationalen Elektrosmog-Symposiums an der
Universität Wien (Oktober 1998)
"Wir haben Hühnereier in einem Brutschrank mit
Mikrowellen der Stärke unterhalb unserer aktuellen deutschen Grenzwerte
bestrahlt und damit ausnahmslos jedes Embryo getötet! Kein einziges
Küken ist geschlüpft, keines hat die Strahlen überlebt. Aus der
Kontrollgruppe, die nicht bestrahlt wurde, schlüpften ausnahmslos gesunde
Tiere. Elektromagnetische Felder müssen viel ernster bewertet werden als
bisher."
Prof. Dr. Dr. Andras Varga, Hygiene-Institut der
Universität Heidelberg (1991)
Seite 5 Zitate speziell
zum Thema Handys und DECT
"Biologische Wirkungen von elektromagnetischen Feldern
bestehen unbestreitbar. Auch über Zusammenhänge mit Krankheiten,
besonders mit Leukämie und Krebs, liegen Untersuchungsergebnisse vor. Die
Ergebnisse an Mensch und Tier zeigten sehr ähnliche Effekte.
Elektromagnetische Felder können als Disstressor bewertet werden, dessen
pathogene Wirkung erst nach Jahren sichtbar wird."
Prof. Dr. Karl Hecht, Leiter des Pathologischen
Institutes der Berliner Charité und Direktor des Institutes für
Stressforschung, nach Auswertung von 1500 russischen Studien im Auftrag des
Bundesinstitutes für Telekommunikation (2001)
"Die Meldungen häufen sich offensichtlich, dass
Mobilfunk schädigend für die Gesundheit sein könnte. Man muss
inzwischen schon willentlich die Augen zumachen, um das nicht sehen zu
wollen."
Prof. Dr. Dr. Jörg Disse, Theologe an der
Theologischen Fakultät Fulda und besorgter Vater von zwei Kindern, in
einem Brief an den Deutschen Bundestag (18. Juni 2002)
"Schon minimale Temperaturerhöhungen des Gehirns von
unter 0,1 °C durch Felder von außen ziehen eine Palette
physiologischer und neuraler Reaktionen nach sich."
Prof. Dr. W. Ross Adey, Loma-Linda-University,
California (1975)
"Beeinträchtigungen des Immunsystems sind vielfach
nachgewiesen. Es ist nicht auszuschließen, dass Mobilfunkfelder
krebsfördernde Wirkung haben, also dass sich Krebs im Einfluss der Felder
schneller entwickelt und fataler verläuft als normal. Es wurde
nachgewiesen, dass vermehrt Stresshormone ausgeschüttet werden mit allen
Konsequenzen, die das haben kann. Es gibt Störungen sehr vieler
Zellfunktionen, was besonders bedenklich stimmt. Die Auswirkung, die das alles
auf den Organismus hat, können wir noch gar nicht abschätzen."
Ecolog-Institut, Dr. H.P. Neitzke, umfangreichste
Risikobewertung weltweiter Forschungsergebnisse im Auftrag der Telekom, ARD
'Plusminus' (Mai 2001)
"Die Bundesregierung ignoriert tausende wissenschaftliche
Studien und beharrt auf viel zu hohen Grenzwerten. Finanzielle Interessen von
Großkonzernen haben Vorrang vor dem Schutz der Gesundheit der
Bevölkerung."
Überschrift Bericht 'Mobilfunkgrenzwerte':
Tagesspiegel Online (7. Dezember 2001)
"Ein Wirtschaftsunternehmen kann keine Moral haben."
Telekom-Sprecher Dr. Volker Bökelmann auf der
Bürgerversammlung in Lohra (2001)
"Die heutigen Grenzwerte schützen nicht ausreichend
vor Elektrosmog. Wir wissen, dass gepulste Strahlen biologisch besonders aktiv
sind."
Dr. Hellmut Koch, Präsident der bayerischen
Ärztekammer im TV (2. Februar 2001)
"Wir beschäftigen uns seit Jahren mit der Reaktion
einzelner Nervenzellen von Vögeln und Insekten. Es werden mit 217 Hz
gepulste Felder, wie sie für Handys typisch sind, appliziert. Wir sehen
feldbedingte Änderungen der Nervenzellen und der Aktionspotentiale bei
beiden Tierarten, und zwar nur bei gepulsten Signalen. Die Schwelle für
die neuronalen Reaktionen war 400 µW/m². Das sind Werte, wie sie in
Wohnbereichen außerhalb der Sicherheitszone von Sendern zu finden
sind."
Prof. Dr. Peter Semm, Zoologisches Institut der
Universität Frankfurt, Wissenschaftler im Auftrag der Telekom (März
2001)
... und beim Handy- bzw. DECT-Telefonat geht
es um ein Tausend- bis Zigtausendfaches dieser Werte.
"Offenbar bedarf es erst einer mittleren gesundheitlichen
Katastrophe, ehe der Staat seine Vorsorgepflicht wahrnimmt und die Risiken auf
gesetzlichem Wege minimiert. Bislang haben die Gewinninteressen der Industrie
Vorrang. Es ist nur eine Frage der Zeit und der individuellen Kondition, ob und
wann wir dadurch krank werden."
Dr. Lebrecht von Klitzing, Medizin-Physiker der
Universität Lübeck, im Interview mit der Zeitschrift BIO (Ausgabe
3/2002) zum Thema Mobilfunk und DECT-Schnurlose
Seite 6 Zitate speziell
zum Thema Handys und DECT
"Regierung und Industrie haben versichert, Mobilfunk
wäre völlig ungefährlich. Es gibt eine große Zahl
wissenschaftlicher Ergebnisse, die das widerlegen. Wir haben
Forschungsergebnisse zusammengestellt, die von Regierungen und der Industrie
finanziert wurden und die belegen, dass die Strahlung unter anderem folgende
Effekte verursacht: Veränderungen von Hirnaktivität und
Reaktionszeit, des Herz- und Kreislaufsystems, Kalzium-Ionenflusses und
Zentralnervensystems; Reduktion der Produktion von TSH-Hormonen, der
REM-Schlafphasen, Spermienzahl bei Ratten, Zell-Proliferationsrate und des
Hormons Melatonin; Erhöhung der Hirntumorrate, Augentumorrate,
Chromosomen-Aberration, DNS-Synthese, Krebsrate bei Mäusen und
Embryonen-Mortalität bei Küken, von Stresshormonen,
DNS-Strangbrüchen, des Hörstammhirn-Respons und
Tumor-Nekrosis-Faktors bei Mäusen; die Öffnung der Blut-Hirn-Schranke
und Veränderungen der Genaktivität; Störung von empfindlichen
technischen Geräten wie Herzschrittmachern; Schlafstörung,
Müdigkeit, Schwindel, Blutdruckerhöhung, Konzentrationsprobleme,
Gedächtnisverlust, Kopfschmerzen, Unwohlsein; Verhaltensstörungen,
Verwerfen, Konjunktivitis, Milchleistungsabfall und
Fruchtbarkeitsstörungen bei Rindern."
"Die Beweislage ist überwältigend, dass
elektromagnetische Strahlen gentoxisch sind, dass sie zelluläre Ionen,
Neurotransmitter und Neurohormone verändern, mit den Hirn- und
Herzsignalen interferieren und Krebs erzeugen. Da Hirn, Herz und Zellen intern
elektromagnetische Signale für ihre eigene Regulation und Steuerung
nutzen, einschließlich derer, die im EEG, EKG veranschaulicht werden,
sind sie auch für elektromagnetische Signale von außen sehr
sensibel, die als Störsignale wirken. Insofern sind diese biologischen und
Gesundheitseffekte verständlich."
Prof. Dr. Neil Cherry, Lincoln University Neuseeland,
mehrere Auszüge aus seinen Stellungnahmen zum Thema Mobilfunk im Auftrag
der Regierung Neuseelands, mehrfach international veröffentlicht und unter
anderem vorgetragen vor dem Europa-Parlament in Brüssel (Oktober 1999,
Januar 2000, Mai und Juni 2000)
"Als Ärztin ist es mir unbegreiflich, wie man auf
Seiten der Politik das fundamentalste Kapital eines Staates, nämlich die
körperliche, seelische und geistige Gesundheit der Menschen, in diesem
Stil und Ausmaß aufs Spiel setzen kann. Mit dem politischen Kurs
bezüglich des Mobilfunks wird kriminelle Profitgier legalisiert zu Lasten
des Allgemeinwohls von Millionen Menschen unter Aufgabe jeder
Rechtsstaatlichkeit."
Dr. Alexandra Obermeier, Ärztin für
Psychiatrie und Psychotherapie aus München, in einem offenen Brief an
Umweltminister Jürgen Trittin (19. Dezember 2001)
"In der Zeit, als es keine elektrischen Ströme gab,
nicht die Luft durchschwirrt war von Elektrizität, da war es leichter,
Mensch zu sein. Da war es auch nicht nötig, dass sich die Leute so
anstrengten, um zum Geist zu kommen. Das gab es ringsum keine
Telegraphendrähte, da gab es keine Telefonleitungen und so weiter. Der
Mensch hat aber heute lauter solche Apparate vor sich und um sich. Das
induziert fortwährend Strömungen in uns. Das alles macht den
physischen Leib so, dass die Seele gar nicht hereinkommt. Daher ist es
nötig, heute viel stärkere Kapazität aufzuwenden, um
überhaupt Mensch zu sein."
Rudolf Steiner, Begründer der Anthroposophie, im
Jahr 1923
"Ich reagiere auf Mikrowellen. Meine Sensibilität
geht so weit, dass mich sogar Handys in der Umgebung von etwa vier Metern
tangieren. Ich habe verschiedene Tests gemacht. Es gibt keinen Zweifel. Die
Kopfschmerzen, die ich von der Mobilfunkstrahlung bekomme, gehen erst nach
einer halben bis einer Stunde nach der Exposition wieder zurück. Zur Zeit
haben wir nicht genug wissenschaftliches Beweismaterial, um eine klare Warnung
auszusprechen. Aber ich verstehe jene Wissenschaftler, die bereits mahnen. Da
ist Grund genug, vorsichtig zu sein."
Gro Harlem Brundtland, Direktorin der
Weltgesundheitsorganisation WHO und ehemalige norwegische Premierministerin in
der Zeitung 'Dagbladet' (9. März 2002)
"Man sollte die Mobilfunktechnik ändern, damit
biologische Reaktionen durch gepulste Strahlung nicht stattfinden können.
Es ginge auch ohne Pulsung."
Prof. Dr. Peter Semm, Universität Frankfurt,
Forscher im Auftrag der Telekom (1998)
Seite 7 Zitate speziell
zum Thema Handys und DECT
"Es kommt beim Telefonieren mit der Antenne am Ohr eine
beachtliche Menge an elektromagnetischer Energie im Kopf des Menschen an. Dies
ist die erste Generation in der gesamten Geschichte der Menschheit, die sich
regelmäßig, Stunde um Stunde, Tag um Tag, kräftige
Mikrowellensender direkt an den Kopf hält. Es gibt ernst zu nehmende
Konsequenzen durch zu ausgedehntes Mobilfunktelefonieren. Im Laufe der Jahre
können gesundheitliche Probleme entstehen, einschließlich
Leukämie und Hirntumore. Ich kann keine Entwarnung geben, nein wirklich
nicht."
Prof. Dr. W. Ross Adey, Wissenschaftler der
Loma-Linda-University California und einer der kompetentesten
Elektrosmog-Experten der Welt, in den US-abc-news (1997)
"Ein Zehntausendstel der Grenzwerte reicht bereits aus, um
wissenschaftlich überprüfbare Wirkung zu hinterlassen."
Noch lange sei nicht alles erforscht. Doch
das was man weiß sei längst genug, um zu belegen, dass
Handystrahlung ein großes Gefahrenpotenzial für die Bevölkerung
darstellt. Es ginge nach aktuellem Forschungsstand um Auswirkungen wie
Unfruchtbarkeit, Gedächtnisstörungen, erhöhte Krebsraten,
Störungen des Immunsystems und Schäden am Erbgut. Die Gefahr sei,
dass die Mobilfunkübertragung mit Frequenzen erfolgt, die biologisch aktiv
sind, die den der Kommunikation von Nervenzellen im Gehirn sehr ähnlich
sind. Eine zweite, oft unterschätzte Strahlenquelle mit dem gleichen
biologischen Effekt seien die über das Telefonat hinaus ständig
funkenden schnurlosen DECT-Heimtelefone.
Prof. Dr. Klaus Buchner, Atomphysiker und
Elektrotechniker der Technischen Universität München, Vortrag vor dem
ÖDP-Kreisverband in Coburg (Februar 2002)
"Je mehr Kommunikation, desto weniger Kommunikation."
Kabarettist Hans-Dieter Hüsch auf der Frankfurter
Buchmesse (16. Oktober 1999)
"Ein Telefonat von zwei Minuten spiegelt sich eine Woche
lang in veränderten Gehirnströmen des Nutzers wieder. Wir wissen
heute, dass selbst eine einzige Exposition zu DNA-Schäden an Gehirnzellen
führt."
Robert C. Kane, Ingenieur der US-Mobilfunkindustrie
(Motorola), beteiligt an der Entwicklung von Handys, in seinem Buch 'Cellular
Telephone Russian Roulette'
Der Wissenschaftler und Forscher war
über 30 Jahre für die Mobilfunkindustrie tätig und beschreibt in
seinem Buch eine Fülle von Studien aus aller Welt, die DNA-Schäden
und andere biologische Folgen durch Mobilfunk- und Mikrowellenstrahlung
nachgewiesen haben.
"Ich benutze keine Handys. Da kannst Du Deinen Kopf ja
gleich in einen Mikrowellenherd stecken."
Keith Richards, Gitarrist der Rolling Stones
(1999)
"Kinder sollten grundsätzlich nicht mit Handys
telefonieren, Jugendliche nur in Notfällen."
Bundesumweltministerium in den Medien (Juli
2000)
"Kinderärzte warnen vor Handys."
Schon bei relativ geringer
Feldintensität gebe es messbare Effekte auf biologische Funktionen. Die
Felder veränderten Membran-, Rezeptor- und Chromosomenfunktionen und
beeinflussen die Gehirntätigkeit und Reaktionszeit.
Prof. Dr. Karl-Ernst Mühlendahl, Kinderhospital
Osnabrück, sowie Dokumentations- und Informationsstelle für
Umweltfragen der Kinderärzte in Osnabrück (DISU) in der
'Ärzte-Zeitung' (28. November 2000)
"Warnung für Kinder. Nach Langzeittelefonaten lassen
die schulischen Leistungen deutlich nach. Das Blutbild wird durch
elektromagnetische Handywellen verändert."
'RTL-Nachrichten' (August 2000)
"Das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg fordert
Kinder und Jugendliche auf, nicht viel mit Handys zu telefonieren. Das Kopf-
und Gehirngewebe verändert sich noch stark und ist besonders
gefährdet."
'Aachener Nachrichten' und andere Zeitungen (8.
September 2000)
Seite 8 Zitate speziell
zum Thema Handys und DECT
"Jede Schule in England erhielt von der Regierung die
schriftliche Aufforderung, Schülern vom Handytelefonieren abzuraten. Das
Gesundheitsministerium will die Industrie verpflichten, entsprechende Hinweise
an Kinder, Jugendliche und deren Familien zu verteilen, um sie aufzuklären
und zu warnen."
'The Times' (27. Juli 2000)
Grund hierfür war die Warnung der von
der Regierung beauftragten, unabhängigen britischen Expertengruppe IEGMP.
Die zwölfköpfige Wissenschaftlerkommission unter der Leitung von Sir
Prof. William Stewart wertete internationale Forschungsarbeiten aus und sah den
Zusammenhang mit Gedächtnisverlust, Konzentrationsschwäche, Alzheimer
und Krebs durch zuviel Handystrahlung. Sie riefen die Industrie dazu auf, ihre
Handywerbung nicht weiter auf Kinder und Jugendliche abzuzielen.
"Achtung! Bis zu zehn Minuten nach Ihrem letzten
Handygespräch stehen Sie unter erhöhtem Unfallrisiko."
Denn: "Gedächtnisstörung,
Konzentrationsmangel, Müdigkeit und andere kognitive Schwächen sind
die Folgen des Dauertelefonierens. Das Kurzzeitgedächtnis funktioniert
unter Strahleneinfluss nicht normal. Es befindet sich im Kopf hinter dem Ohr,
genau da, wo die meisten ihr Telefon hinhalten. Der Informationsfluss im Gehirn
wird gestört. Jene Nervenzellen, die für die Regulierung des
Blutdruckes zuständig sind, werden auch beeinträchtigt. Diese Effekte
treten bereits bei Gesprächen von nur zehn Minuten Länge auf und
halten einige Stunden an." Deshalb: "Nie länger als zehn Minuten
telefonieren und danach ausgiebige Pausen einlegen." Und: "Der allzu intensive
Umgang mit Handys kann auch nicht reparable, dauerhafte
Konzentrationsschwächen nach sich ziehen."
Prof. Dr. Colin Blackmore, Physiologe an der
Universität Oxford, Berater der britischen Strahlenschutzkommission und
Mitglied der Expertengruppe IEGMP hat bei der Regierung bewirkt, dass eine
Warnung an alle Autofahrer erging (Juni 2000)
"Jeder, der ein Handy länger als 20 Minuten an einem
Stück benutzt, sollte sein Gehirn untersuchen lassen. Mobiltelefone sind
neben Mikrowellenherden die stärksten elektromagnetischen Strahlenquellen
im Alltag, und die Leute halten sie direkt an ihren Schädel, den
sensibelsten Körperteil."
Dr. Roger Coghill, Universität Wales, und Dr. Alan
Preece, Universität Bristol, auf einer Pressekonferenz (Oktober
2000)
"Nicht länger als 30 Minuten täglich mit dem
Handy telefonieren."
US-Gesundheitsbehörde 'Federal Food and Drug
Administration' (1999)
"Die Menschen, die ihre Handys an der linken Kopfseite
benutzten, zeigten vorwiegend Tumore in der linken Kopfhälfte, und bei den
Menschen, die rechts telefonierten, waren die Tumore überwiegend in der
rechten Kopfhälfte. Das ist eine wichtige Erkenntnis. Als Hersteller
wäre ich schon verunsichert."
Dr. Lennart Hardell in der ARD-Sendung 'Report'
(2.10.2000)
Der Mediziner untersuchte 233
handytelefonierende Hirntumorpatienten aus der Region Stockholm und Uppsala.
"Die Handystrahlen dringen bei Kindern noch tiefer ins Gehirn ein als bei
Erwachsenen."
"Die Versuchsergebnisse werden der Öffentlichkeit
nicht zugänglich gemacht. Die Untersuchungen und Ergebnisse lassen aus
unserer Sicht nicht auf eine Gefährdung von schwangeren
Mobilfunktelefoniererinnen schließen."
Telekom in der 3-sat-Fernsehsendung 'Risiko Elektrosmog'
(29.1.1997)
Trotzdem ist, so 3-sat in seiner Sendung,
durchgesickert: Im Darmstädter Telekom-Forschungszentrum experimentierte
man mit Handyfeldern und Hühnereiern. Es gab Missbildungen bei den
geschlüpften Küken, nachdem die Eier mit den Mikrowellen bestrahlt
wurden. Die Telekom meinte, ein menschlicher Fötus wäre
schließlich nicht mit Hühnereiern vergleichbar, und die beim
Laborversuch eingesetzten Feldstärken seien ja vier- bis achtfach
höher gewesen als die geltenden Grenzwerte. Verschwiegen wurde von der
Telekom, dass beim Handytelefonat nicht nur vier- bis achtfache sondern sogar
noch stärkere Strahlenintensitäten auf den Menschen
einwirken.
"Das Funktelefon kann die inneren Organe von Schwangeren
und auch das Ungeborene gefährden, wenn es längere Zeit eingeschaltet
am Gürtel getragen wird."
Dr. Theodore Litowitz, Physiker der Universität
Washington (April 1999)
Der amerikanische Wissenschaftler setzte
10.000 Hühnerembryos alltäglichen Handywellen aus. Die Folge:
Verkrüppelungen, Zellschäden und andere Abnormitäten
verdoppelten sich.
Seite 9 Zitate speziell
zum Thema Handys und DECT
"Die Zellstruktur ändert sich durch die
elektromagnetische Strahlung der Mobiltelefone. Das Zellwachstum nimmt zu, auch
das Krebszellwachstum. Diverse Zellabsonderungen verändern sich
ebenfalls."
Dr. Peter French und eine Gruppe von Wissenschaftlern
vom St.Vincent-Hospital im australischen Sydney in der ARD-Fernsehsendung
'Plusminus' (18.11.97)
Die Wissenschaftler experimentierten mit
Handystrahlungsstärken deutlich unterhalb der Grenzwerte.
"Wir befestigten zwölf gesunden Probanden fünf
Tage lang ein Handy am rechten Ohr und schalteten es per Fernsteuerung ein und
aus. Nach dem Einschalten erhöhte sich deren Blutdruck. Auch
Gehirnleistung, Gedächtnis, Reaktionsschnelligkeit und räumliche
Vorstellungskraft litten unter der Bestrahlung."
Neurologen der Uni Freiburg in der Mediziner-Zeitschrift
'Medicom' (Februar 1999)
"Schon ein zweiminütiges Handygespräch stresst
den Hörnerv aufs Äußerste. Die elektrischen Aktionspotentiale
der Nerven werden derart in Schwankungen versetzt, dass sie sich erst nach
sieben bis acht Minuten wieder erholen. Diese Effekte können sich auf
Dauer zu Langzeitschäden summieren. Man muss auf der Hut sein."
Prof. Dr. Vittorio Coletti, Chefarzt der HNO-Klinik im
italienischen Verona, in der 'Ärztezeitung' und anderen Medien (September
2000)
"Ein bei nichtthermischen Intensitäten auftretender
biologischer Effekt ist der Höreffekt. Seine Ursache sind räumlich
eng begrenzte Temperaturerhöhungen von etwa 1/10.000 Grad Celsius im
menschlichen Kopf."
Prof. Dr. Jürgen Bernhardt, Leiter der Abteilung
Medizinische Strahlenhygiene im Bundesamt für Strahlenschutz, in der
Zeitschrift 'Mensch+Umwelt' (Ausgabe 7, 1991)
Fragen: Wenn eine Temperaturerhöhung im
Einfluss elektromagnetischer Mikrowellen von 1/10.000 °C bereits zu
Höreffekten führt, welche anderen biologischen Effekte passieren,
wenn der Grenzwert eine Temperaturerhöhung von 1 °C toleriert? Die
gepulste Modulation der elektromagnetischen Strahlung führt laut Bernhardt
zu "mechanischen Druckwellen, die sich im Kopf ausbreiten". Warum wurde 1992
ohne die amtlich geforderte Grundlagenforschung eine Mikrowellentechnik ins
Leben gerufen (der erste Handysender startete 1992), von der man vor 1991
wusste, dass sie biologische Effekte nach sich zieht? Warum wurden Grenzwerte
nicht unter Berücksichtigung dieser und weiterer Erkenntnisse
festgelegt?
"Hirntumore durch Handys. Eine dramatische Entwicklung:
Allein im Bundesstaat Western Australia ist die Gehirntumorrate bei
Männern um 50 Prozent und Frauen um 62,5 Prozent gestiegen!"
Prof. Andrew Davidson, australischer Krebsspezialist, in
den Medien (Januar 1998)
Experten machen sich in Australien Sorgen
über die rapide zunehmenden Hirntumorerkrankungen. War die
Hirntumorstatistik lange Zeit stabil, so stieg sie in den letzten Jahren mit
der sprunghaften Zunahme von Handys ebenso sprunghaft in die Höhe. Die
Wissenschaftler sehen einen Zusammenhang.
"Der vom Menschen verursachte 'Elektrosmog' ist eine
wesentliche Bedrohung für die öffentliche Gesundheit. Die
elektromagnetische Verschmutzung ist insofern ganz besonders heimtückisch,
als sie sich der Erkennbarkeit unserer Sinne entzieht, was eher eine sorglose
Herangehensweise in Bezug auf den eigenen Schutz fördert."
"Bereits verfügbare Hinweise darauf, dass die
Technologie möglicherweise nicht gerade sicher ist, wurden und werden
sowohl von der Industrie als auch von nationalen und internationalen
Kontrollbehörden beflissen ignoriert."
"Die Besorgnis der Öffentlichkeit ist nicht
unbegründet und die Ironie der gegenwärtigen Situation in Bezug auf
Mobiltelefone und Basisstationen besteht darin, dass die aktuellen
Sicherheitsrichtlinien elektronischen Instrumenten mehr Schutz bieten als dem
Menschen."
"Man darf wahrscheinlich mit Fug und Recht sagen, dass,
träfe ein neues Medikament oder Lebensmittel auf den selben Mangel an
Konsens und gleich starke Bedenken, es niemals zugelassen würde."
Auszüge aus einer 36-Seiten-Veröffentlichtung
des Europäischen Parlamentes in Luxemburg, Wissenschafts-Direktion,
Experten-Kommission STOA: Bewertung Wissenschaftlicher und Technologischer
Optionen, PE Nr. 297.574 (März 2001)
Seite 10 Zitate speziell
zum Thema Handys und DECT
"Eine Bestrahlung mit gepulsten elektromagnetischen
Feldern der Intensität von 1000 µW/m² und einer Dauer von 50
Minuten führt zu einem kognitiven Leistungsabfall."
Dr. Dr.med. Rüdiger Maier, Universität Mainz,
Klinik für Kommunikationsstörungen, Ergebnis einer Studie (September
2002)
Ein Mobilfunk-Handy kommt auf 1000
µW/m² in 5 bis 30 Metern Entfernung und direkt am Ohr auf bis zu 10
Millionen µW/m², manchmal noch mehr. Die kleine und immerzu funkende
Basisstation eines DECT-Schnurlostelefones schafft 1000 µW/m² in 3
bis 7 Metern Distanz.
"Die umfangreiche kritische Sichtung der
wissenschaftlichen Literatur lässt keinerlei Zweifel mehr, dass die
gepulste elektromagnetische Strahlung von Mobilfunk-Basisstationen, Handys und
schnurlosen Haustelefonen wesentlich gesundheitsbeeinflussend und
-schädlich ist."
Prof. Dr.-Ing. Alexander H. Volger, Honorarprofessor der
Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule RWTH Aachen (14. September
2002)
"Eine nüchterne Bewertung des Erkenntnisstandes
zeigt, dass wissenschaftliche Hinweise auf mögliche Risiken
tatsächlich bestehen. Ein 'Nicht-Sehen-Wollen' bzw. 'Wegdiskutieren'
dieser Erkenntnisse mag kurzfristig vielleicht helfen, langfristig wird es
nicht zur Akzeptanz der technischen Infrastruktur beitragen."
"Ziel meiner Empfehlungen ist es, die Expositionsdauer kurz
und die Intensität der Felder gering zu halten: Wenn möglich mit dem
Festnetztelefon telefonieren, Handytelefonate kurz halten, nicht bei schlechtem
Empfang telefonieren, Headsets benutzen, Handys mit niedrigem SAR-Wert
bevorzugen."
"Unnötige Expositionen müssen vermieden und
unvermeidbare Expositionen so gering wie möglich gehalten werden."
Wolfram König, Präsident des Bundesamtes
für Strahlenschutz BfS, in einem Vortrag über Mobilfunk und Handys
(11. Februar 2002)
"Es könnte zur Bildung von bösartigen Tumoren
kommen, wenn der Verbraucher längere Zeit elektromagnetischer Strahlung
ausgesetzt ist."
Der weltgrößte Handyhersteller Nokia in einem
Antrag beim US-Patentamt, Bericht in der Londoner 'The Times' (Juni
2001)
Die 'Times' schreibt, dass Nokia, Motorola
und Ericsson in den USA inzwischen mehrere Patente angemeldet haben, welche die
Handystrahlung und somit das Krebsrisiko reduzieren sollen. Ingenieure seien
auch dabei, neue Bauteile zu konstruieren, die Handynutzer vor zuviel Strahlung
schützen.
"Deutliche Veränderungen der Gehirnpotenziale und der
Traum- und Schlafstruktur im Einfluss der Felder von Mobiltelefonen bei
schlafenden Menschen."
Studien von Prof. Dr. Lebedeva und anderer russischer
Forscher (Oktober 2001)
"Wegen der gepulsten Mikrowellenbelastung und ihrer
Eigenschaft pausenlos zu funken, bekamen alle DECT-Telefone die Bewertung
'nicht empfehlenswert'."
Magazin 'Öko-Test' zu den Messungen an
DECT-Schnurlostelefonen (September 2002)
Wir von der BAUBIOLOGIE MAES überprüften für den 'Öko-Test' in den Jahren
1996, 1999 und 2002 insgesamt 34 DECT-Telefone. Alle bekamen die schlechtesten
Noten 'mangelhaft' und 'ungenügend'.
"Eine Minimierung der persönlichen Strahlenbelastung
ist immer anzustreben."
Stellungnahme des Bundesamtes für Strahlenschutz
BfS im Internet zum 'Öko-Test'-Bericht über DECT-Schnurlostelefone
(September 2002)
Obwohl nach aktuellem Wissensstand in der
DECT-Technik kein gesundheitsgefährdendes Potenzial zu erkennen sei, ist
nach Ansicht der amtlichen Strahlenschützer dennoch Vorsicht geboten. So
könnte die DECT-Technik "nachgebessert werden, um ein Senden im
Stand-by-Betrieb und damit eine unnötige, zusätzliche
Strahlenbelastung zu vermeiden". Außerdem sollte "ein Daueraufenthalt in
unmittelbarer Nähe zur Basisstation vermieden werden". Die pausenlos
funkenden DECT-Basisteile gehörten nicht in Kinder- oder Schlafzimmer.
Alternative: "Verbraucher, die anstelle eines DECT-Telefones eines nach
Standard CT1+ bevorzugen, sollten weiterhin die Möglichkeit haben, diesen
Standard zu nutzen." Die Behörde weist darauf hin, dass Schnurlostelefone
nach Bauart CT1+ analog und nicht gepulst funken und nur, wenn telefoniert wird
und nicht -wie bei DECT- ständig. Neue Modelle solcher Geräte
würden aber von der Regulierungsbehörde für Telekommunikation
und Post RegTP nicht mehr zugelassen.
Seite 11 Zitate speziell
zum Thema Handys und DECT
"Wir beobachten in den letzten Jahren einen dramatischen
Anstieg chronischer und schwerer Erkrankungen, insbesondere Lern-,
Konzentrations- und Verhaltensstörungen bei Kindern (z.B.
Hyperaktivität), Blutdruckentgleisungen (die medikamentös immer
schwerer zu beeinflussen sind), Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkte und
Schlaganfälle immer jüngerer Menschen, hirndegenerative Erkrankungen
(z.B. Morbus Alzheimer), Epilepsie und Krebserkrankungen wie Leukämie und
Hirntumore. Wir beobachten ein immer zahlreicheres Auftreten von oft als
psychosomatisch fehlgedeuteten Störungen wie Migräne und
Kopfschmerzen, chronische Erschöpfung, innere Unruhe, Schlaflosigkeit und
Tagesmüdigkeit, Ohrgeräusche, Infektanfälligkeit, Nerven- und
Weichteilschmerzen, um nur die auffälligsten Symptome zu nennen. Wir sehen
immer häufiger einen deutlichen zeitlichen und räumlichen
Zusammenhang zwischen dem Auftreten dieser Erkrankungen und dem Beginn einer
Funkbelastung, z.B. in Form der Installation einer Mobilfunkanlage im
näheren Umkreis, intensiven Handybenutzung oder Anschaffung eines
Schnurlostelefones nach DECT-Standard im eigenen Haus oder in der
Nachbarschaft."
"Wir fordern die Überarbeitung des DECT-Standards
für Schnurlostelefone mit dem Ziel, die Strahlungsintensität zu
reduzieren und auf die tatsächliche Nutzungszeit zu begrenzen sowie die
biologisch besonders kritische Pulsung zu vermeiden."
Auszug aus dem 'Freiburger Appell', initiiert und
verabschiedet von über 100 Ärzten und der Interdisziplinären
Gesellschaft für Umweltmedizin IGUMED, unterstützt von
Wissenschaftlern, Verbänden, Instituten und Baubiologen (20. Oktober
2002)
Einen Monat später haben weitere 100
niedergelassene deutsche Fachärzte und 2000 internationale
Wissenschaftler, Elektrosmogfachleute, Verbände, Initiativen,
Bürger... ihre Solidarität bekundet und den Freiburger Appell
unterschrieben. Zum Jahreswechsel -gut zwei Monate später- waren es
bereits insgesamt 35.000 Unterschriften, davon um die 500 von Ärzten.
Täglich nimmt die Unterschriftenflut zu, speziell von hochrangigen
Wissenschaftlern und Experten, auch aus dem Ausland. Der Freiburger Appell
wurde bisher in 17 Sprachen übersetzt. Zunehmend kommen Verantwortliche,
Betreiber, Politiker, Behörden, Vermieter... im In- und Ausland aufgrund
des Appells unter Druck. Den gesamten Text finden Sie im Internet unter anderem
unter www.maes.de.
"Die Erfahrung mit den neuen Haustelefonen nach
DECT-Standard ist derart negativ und die Zahl der gesundheitsbedingten
Reklamationen so groß, dass ein Verbot gefordert werden muss."
Auszug aus einer Resolution an Bundesumweltminister
Jürgen Trittin beim 'Bürgerforum Elektrosmog' des Bundesministeriums
für Umwelt, unterschrieben von Wissenschaftlern, Umweltmedizinern,
Klinken, Verbraucherorganisationen, Verbänden, Instituten und Baubiologen
(19. Oktober 1999)
"Wir fordern die technische Produktänderung von
DECT-Telefonen mit dem Ziel, dass die Strahlung der Basisstation nur
während der Dauer von Telefonaten aktiviert ist."
"Dieselben gesundheitlichen Bedenken wie gegenüber
Mobilfunk-Sendeanlagen bestehen gegenüber schnurlosen Telefonen nach
DECT-Standard. Unsere Messungen haben ergeben, dass viele Wohnungen
stärker durch Schnurlostelefone belastet sind als durch Mobilfunkmasten.
Bei manchen der Betroffenen lassen sich gesundheitliche Schäden eindeutig
auf das DECT-Telefon neben dem Bett zurückführen."
Auszüge aus der 'Kasseler Petition' an den
Deutschen Bundestag (Juni 2002)
"Verbot von digitalen Schnurlostelefonen nach
DECT-Standard für den Hausgebrauch."
Auszug aus der Petition 'Mobilfunk Bürgerforum' an
den Landtag des Landes Baden-Württemberg, unterschrieben von 1700
Bürgern und Initiativen (27. Oktober 2002)
"Zur Vorsorge kann ein Daueraufenthalt in unmittelbarer
Nähe zur Basisstation vermieden werden."
Ernst Zwahlen, Geschäftsführer des
DECT-Telefonherstellers Ascom in dem Schweizer Gesundheitsmagazin 'Pulstipp'
(Oktober 2002)
"Es ist grundsätzlich richtig, dass bei
DECT-Telefonen die energiereichen Signale nicht ganz unproblematisch sind."
Antwort der Firma Grundig auf eine Anfrage der
BAUBIOLOGIE MAES (Januar 1999)
Seite 12 Zitate speziell
zum Thema Handys und DECT
"Steht auch in Ihrem Kinderzimmer ein Mobilfunkturm?"
Überschrift eines Patienten-Infoblattes des
Facharztes für Kinderheilkunde und Kinderpsychiatrie Dr. Jan Gerhard aus
Ahrensburg zum Thema DECT (August 2002)
"Abschalten, vor allem nachts! Weder ein eingeschaltetes
Handy noch das schnurlose DECT-Telefon gehören auf den Nachttisch. Mit dem
Handy immer kurz telefonieren, bei längeren Gesprächen vom Festnetz
zurückrufen. Handygespräche für Kinder und Jugendliche nur in
Ausnahmefällen."
Ärztekammer Niedersachsen (August 2002)
"Handystrahlung macht Leukämiezellen aggressiv."
Forschergruppe unter der wissenschaftlichen Leitung von
Dr. Fiorenzo Marinelli, Universität Bologna/Italien, in 'New Scientist'
und 'Ärzte-Zeitung' (7. November 2002)
Leukämiezellen wurden der bei Handys
gebräuchlichen Frequenz von 900 MHz bei einer Intensität von 1
Milliwatt (Handys funktionieren mit bis zu 2 Watt) ausgesetzt. Nach 24 Stunden
Dauerbestrahlung stellten die Forscher fest, dass in einem Großteil der
Krebszellen drei Zellteilungsgene aktiviert worden sind. Welcher biologische
Mechanismus die Zellteilung beeinflusst, ist noch unklar.
"Elektromagnetische Felder gehören zu den
Hauptumweltrisikofaktoren für Leukämie."
Prof. Dr. Rafael Gabriel Sánchez nach Auswertung
von Studien in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium, welche 20
Millionen Spanier repräsentiert, in der Beilage 'Gesundheit' der
spanischen Zeitschrift 'El Pais' (5. November 2002)
"Bei allen Probanden kam es unter Handyeinfluss zu einer
signifikanten Reduzierung der schnellbeweglichen Spermatozoen."
Prof. Dr. M. Davoudi, Dr. C. Brössner und Dr. W.
Kuber, österreichische Ärzte und Wissenschaftler der Urologie des
Landeskrankenhauses Oberwart (5. Oktober 2001)
Analysiert wurde das Bewegungsvermögen
der Spermien von 13 männlichen Handybesitzern im Alter von 29-39 Jahren.
Vor der 1. Untersuchung benutzten diese ihr Handy nicht und trugen es auch
nicht bei sich. Vor der 2. Untersuchung trugen diese ihr Handy fünf Tage
lang jeweils sechs Stunden am Körper und nutzten es häufig. Beim 1.
Versuch ohne Handybelastung war das Spermatogramm völlig unauffällig,
beim 2. mit Handybelastung massiv auffällig und die Spermienmotilität
deutlich reduziert.
"Die vom Mobilfunk ausgehenden elektromagnetischen Felder
haben signifikante Effekte auf menschliche Bindegewebszellen."
Medizinische Universität Florenz, Fakultät
für Humananatomie, Histologie und Gerichtsmedizin in der
Krebsfachzeitschrift 'Oncology Research' (Oktober 2002)
Die sechsköpfige Wissenschaftlergruppe
unter der Leitung von Prof. S. Pacini hat Bindegewebszellen (Hautfibroblasten)
eine Stunde lang der Strahlung der heutigen GSM-Mobilfunktechnik ausgesetzt und
fand darauf Modifizierungen der Zellmorphologie und verschiedene genetische
Veränderungen.
"Handys im Stromsparmodus zerstören das Erbgut in
weißen Blutkörperchen."
Prof. Dr. Belyaev, Universität Stockholm, in seinem
Vortrag auf der Konferenz der Gesellschaft für Bioelektromagnetik in
Quebec/Kanada (Juni 2002)
Im Stromsparmodus (CTX) wird bei modernen
Handys mit einer Frequenz von 8 Hz gesendet. Dieser Sparmodus schaltet sich
automatisch ein, wenn man beim Telefonieren nichts sagt, also nur zuhört.
So wird weniger Energie verbraucht. Die schwedische Forschergruppe unter der
Leitung von Prof. Belyaev bestrahlte menschliches Blut mit diesen 8-Hz-Feldern.
Danach zeigte das Blut Veränderungen in der Struktur der Erbsubstanz, die
erst nach 19 Stunden wieder zurückgingen. Zudem beobachteten die Forscher
eine Zerstörung der DNA, die man auch von der Exposition mit radioaktiver
Strahlung kennt.
"Die Strahlung von Mobiltelefonen kann menschliche Zellen
beeinflussen."
Prof. Dr. Darius Leszcynski, Strahlungs- und
Atomsicherheitsbehörde Finnland, Vortrag vor der Gesellschaft für
Bioelektromagnetik in Quebec/Kanada (Juni 2002)
Handystrahlung führt der finnischen
Studie nach zu einer Ausdünnung der Wände von
Blutgefäßzellen. "Wenn dieser an isolierten Laborkulturen
menschlicher Zellen festgestellte Effekt auch im menschlichen Organismus
vorkommt, so würde dies die Funktion der Blut-Hirn-Schranke stören
und Alzheimer wäre möglich." An lebenden Ratten durchgeführte
Versuche kamen zu ähnlichen Ergebnissen. Die Strahlung von Mobiltelefonen
könnte, so der Wissenschaftler, schädlicher als bisher angenommen
sein.
Seite 13 Zitate speziell
zum Thema Handys und DECT
"Die Reizung mit Signalen, die ähnlich dem eines
Mobiltelefones sind, veränderten in mehr als der Hälfte der
Gehirnzellen von Affen die Stärke der Nervenaktivität. Diese Reaktion
deutet auf mögliche Effekte bei Menschen hin, die Mobiltelefone
benutzen."
Prof. Dr. Peter Semm und Prof. Dr. Robert C. Beason in
der Zusammenfassung eines Berichtes aus der medizinischen Zeitschrift
'Neuroscience Letters' (2. Dezember 2002)
"Ein Beispiel menschlicher Verwundbarkeit gegenüber
den elektromagnetischen Einflüssen ist die Möglichkeit, durch einen
mit 15 Hz getakteten Stroboskopblitz spontan epileptische Anfälle
auszulösen. Dabei ist es nicht die Menge der vom Licht absorbierten
Energie (thermischer Effekt), es ist vielmehr die dem Gehirn durch das
fortwährende und regelmäßige Blitzen (Pulsen) auf einer
Frequenz übermittelte Information (nichtthermischer Effekt), die den
Anfall verursacht. Diese erkennt das Gehirn, weil sie der gehirneigenen
Frequenz entspricht oder sehr ähnlich ist."
Prof. Dr. J.G. Hyland, Institut für Physik,
University of Warwick (2001)
"Zur Unterstützung der Tatsache
gesundheitsschädlicher Auswirkungen von Mikrowellen, wie sie heute
speziell beim Mobilfunk benutzt werden, sollten wir uns an folgendes Ereignis
erinnern: Während des 'kalten Krieges' in den 50er und 60er Jahren war die
Mikrowellenbestrahlung westlicher Botschaften in Moskau, die durch die
Sowjetunion mit der erklärten Absicht durchgeführt wurde,
Gesundheitsschäden zu verursachen, sehr erfolgreich. Die hierfür
eingesetzten Mikrowellenstärken lagen zwischen der eines Handys und einer
Basisstation."
Prof. Dr. J.G. Hyland, Institut für Physik,
University of Warwick (2001)
"Wie lange wird es dauern, bis wir der Nachwelt
erklären müssen: Also ein Buch, hhmm, das war so was wie eine SMS mit
mehr als 160 Zeichen."
Magazin 'Brigitte', Redakteurin Sabine Bode in der
Glosse zum Thema "Der Terror der Technik - Muss man wirklich jeden Mist
mitmachen?" (Heft 14, 26. Juni 2002)
"Über spezielle Effekte, die nicht auf Erwärmung
beruhen, wird in der Literatur seit ungefähr 15 Jahren berichtet. Wenn
eine Hochfrequenzstrahlung mit einer anderen Frequenz amplitudenmoduliert ist
(Anmerkung: wie beim Handyfunk), dann können
Feldwirkungen auftreten, welche bei unmodulierter Strahlung (z.B. beim UKW-Rundfunk) nicht existieren. Es handelt sich
meistens um Veränderungen der Permeabilität
(Durchlässigkeit) von Zellmembranen. Die
Membraneffekte wurden mehrfach bestätigt, so dass ihre Existenz heute
(1991) als gesichert gilt. Außer den Wirkungen auf
die Membranpermeabilität wurden bei Katzen und Kaninchen
Veränderungen des EEG sowie der Phagozytoseaktivität (Fressaktivität) von Lymphozyten (weiße Blutkörperchen, Teil des Immunsystems)
festgestellt."
Strahlenschutzkommission SSK (Beratergremium der
Bundesregierung) in einer ersten Beurteilung der zukünftigen
Mobilfunktechnik vor deren Einführung (September 1991)
Frage: Wenn man schon Jahre vor 1991, also
lange vor der Einführung der neuen Handytechnik, seitens der Regierung und
Wissenschaft wusste, dass Wirkungen auf Zellen und andere biologische Probleme
auftreten, warum wurde diese Technik dann der uninformierten Menschheit
zugemutet?
"Es gibt eine Fülle von Hinweisen auf
Gesundheitsbeeinträchtigungen unterhalb der Grenzwerte." Dabei ginge es
besonders um Zellabläufe, die Blut-Hirn-Schranke, das Immunsystem,
Blutparameter, kognitive Funktionen und EEG-Auffälligkeiten.
Strahlenschutzkommission SSK (Beratergremium der
Bundesregierung) in einer erneuten Beurteilung der jetzigen Mobilfunktechnik
Jahre nach deren Einführung (September 2001)
Im September 2001, zehn Jahre nach der
ersten Beurteilung und in der Blüte der nicht mehr rückgängig zu
machenden Handytechnik, bezieht die gleiche Kommission erneut Stellung und
berichtet von den gleichen Gesundheitsbeeinträchtigungen wie damals vor
der Mobilfunkeinführung. Frage: siehe oben.
"Milliardenklagen von Gehirntumorpatienten gegen
Handyhersteller in den USA."
'The Times' (28. Dezember 2000)
Seite 14 Zitate speziell
zum Thema Handys und DECT
"Bedenklich erhöhtes Augentumor-Risiko durch
häufige Benutzung von Handys und anderen Funkgeräten."
Universitätsklinik Essen, Institut für
Medizinische Epidemiologie, in der Apotheken-Zeitschrift 'Gesundheit' und
anderen Zeitungen und Fachzeitschriften (Januar 2001)
Wissenschaftliche Studie mit 118
Krebspatienten und 475 einer Kontrollgruppe als deutscher Beitrag für eine
internationale Forschungsarbeit: Verdreifachung des
Uvealmelanom-Risikos.
"Das Risiko für einen Hirntumor ist statistisch
signifikant erhöht, es nimmt mit der Nutzungsdauer zu. Das Risiko wurde
vor allem für Tumore im Schläfenbereich jener Kopfseite festgestellt,
an der die Handys vorwiegend genutzt werden."
Dr. Lennart Hardell und Dr. Kjell Hansson in
'EMF-Monitor' Nr. 5 (Oktober 2002)
Die erneute schwedische Studie, welche eine
ältere der gleichen Wissenschaftler bestätigt, wurde mit 1617
Hirntumorpatienten im Alter von 20 bis 80 Jahren durchgeführt.
"An 34 betäubten Zebrafinken wurde der Einfluss
gepulster Handystrahlung auf die Aktivität von Hirnzellen gemessen. 52 %
reagierten mit einer Aktivitätserhöhung."
Prof. Dr. R.C. Beason und Prof. Dr. P. Semm in
'EMF-Monitor' Nr. 5 (Oktober 2002)
Die signifikant auffälligen
Aktivitätsänderungen blieben einige Zeit nach Ende der Exposition
bestehen. Die Effekte traten nur bei gepulsten Mikrowellen auf, bei ungepulsten
gleicher Stärke blieben sie aus.
"Während der Exposition mit Handys wurden EEGs
aufgezeichnet. Bei gesunden und epileptischen Probanden zeigte sich eine
signifikante Zunahme der Aktivität in verschiedenen Gehirnregionen."
Forschergruppe um Prof. Dr. R. De Seze u.a. in
'EMF-Monitor' Nr. 6 (Dezember 2002)
"Es ist zu früh, um anzunehmen, dass Handys sicher
sind."
Abteilung Strahlengesundheit der
US-Gesundheitsbehörde FDA in der Titelstory der Zeitschrift 'Max' zum
Thema 'Machen Handys krank?' (Juni 2001)
"Von unnötiger, häufiger und langer Handynutzung
durch Kinder und Jugendliche muss dringend abgeraten werden."
Deutsche Akademie für Kinderheilkunde und
Jugendmedizin (Dezember 2000)
"Wer unter Sechszehnjährige zum Kauf von
Mobiltelefonen ermuntert, handelt verantwortungslos."
Sir William Stewart, Leiter einer
zwölfköpfigen Wissenschaftlerkommision und der weltgrößten
Studie über die Sicherheit von Mobiltelefonen im Auftrag der britischen
Regierung, in der Zeitung 'Daily Mail' (28.1.2002)
"Wissenschaftler fanden, dass ein Handytelefonat von nur
zwei Minuten die natürliche elektrische Aktivität von Kindergehirnen
verändert, und das bis zu einer Stunde über das Telefonat hinaus. Sie
fanden, dass solche Handywellen tief in das Gehirn einwirken."
'Sunday Mirror' U.K. (27. Dezember 2001)
"Ohne Weisheit ist wissenschaftlicher und technischer
Fortschritt gefährlich."
Bhagwan Shree Rajneesh in 'Philosophia Perennis'
(1978)
Die Zitate stammen aus
Presseagenturmeldungen, Fachveröffentlichungen, Büchern,
Vorträgen, Tageszeitungen, dem Internet, den Nachrichten, wurden beim
Autofahren im Radio gehört, im Fernsehen gesehen...
Bei den kleingedruckten Kommentaren ohne
"Anführungszeichen" handelt es sich nicht um Original-Zitate, sondern um
Ergänzungen, Anmerkungen, Hinweise und/oder Fragen der BAUBIOLOGIE MAES .
Bitte beachten Sie die ergänzende
Sammlung über 150 weiterer Zitate speziell zum Thema Mobilfunk-Sender.
Ausführliche Information über
Baubiologie, Elektrosmog, Mobilfunk, DECT-Schnurlostelefone... und andere
baubiologische Aspekte (Wohngifte, Raumklima, Pilze...) auf Anfrage oder im
Internet unter www.maes.de.
© BAUBIOLOGIE
MAES WOLFGANG MAES, NEUSS DR. MANFRED MIERAU, AACHEN DR.
THOMAS HAUMANN, ESSEN
Nachricht von MdL Volker
Hartenstein |