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Wie die US-Landtagsabgeordnete von Pennsylvania
LeAnna Washington berichtet, nehmen 6-9 Mio. Kinder und jugendliche in den USA
Ritalin und vergleichbare Psychopharmaka. Dazu gehören u.a. die am
häufigsten verschriebenen Antidepressiva Prozac, Luvox und Paxil.
Schockierend ist, daß ein Teil der Jugendlichen, die in den USA als
,,Killerkids" traurige Berühmtheit erlangten, neben anderen üblen
Einflüssen auch unter Psychopharmaka standen.
T. J. Solomon, ein
15jähriger aus Conyers im US-Bundesstaat Georgia, der im Mai 1999 auf
sechs Mitschüler schoß, nahm Ritalin.
Eric Harns, 18 j.,
einer der beiden jugendlichen Mörder, die in der Columbine Highschool in
Littleton, Colorado, elf Schüler und einen Lehrer erschossen, nahm das
Antidepressivum Luvox, und KipKinkel, 15 j., aus Springfield, Oregon, der im
Mai 1999 seine Eltern und zwei Mitschüler tötete, nahm auf
Verordnung des Arztes regelmäßig Prozac.
Matthew Miller, 13
j., erhängte sich nach einer Woche Einnahme des Antidepressivums Zoloft.
Die Familie Miller verklagte die Herstellerfirma Pfizer.
Ritalin kann
nach Darstellung aus Fachkreisen nicht nur Psychosen auslösen, sondern
sogar tödliche Nebenwirkungen haben. So starb z.B. in Oakland County,
Michigan, der 14jährige Matthew Smith an den Folgen eines Herzanfalls.
Nach einer genauen Untersuchung wurde festgestellt, daß Ritalin den Tod
mit verursacht hatte. Seine Eltern erklärten, sie hätten nur auf
Druck der Schule zugestimmt, daß ihr Sohn Ritalin erhielt. Es sei ihnen
eine Klage wegen Vernachlässigung ihres Kindes angedroht worden, falls sie
die Behandlung ablehnten. 1996 starb die 11jährige Stephanie Mane Hall aus
Ohio an Herzproblemen (zu schneller Herzschlag), die auf Ritalin
zurückgingen. Die Eltem verklagten in diesem Jahr den Ritalin-Hersteller,
den Schweizer Pharmariesen Novartis. |