Amerika hat ein gestörtes Verhältnis zu seinen Kindern.
Einerseits wird das Ideal einer rundum behüteten Kindheit zum Fetisch
erhoben, das Kind als unschuldiges, schutzbedürftiges und gewaltloses
Wesen verklärt. Dementsprechend tief angesetzt ist der Tatbestand der
Vernachlässigung: Wer Kinder im schulpflichtigen Alter für ein bis
zwei Stunden allein zu Hause läßt, muß im schlimmsten Fall
damit rechnen, das Sorgerecht zu verlieren, wenn ein böswilliger Nachbar
die Behörden alarmiert. Dies ist beispielsweise Raouls Mutter widerfahren:
Sie wurde von den Behörden gebüßt, weil sie ihre Kinder einen
Nachmittag lang unbeaufsichtigt draußen spielen ließ.
Andererseits ist da dieses - durchaus reale - Gespenst vom
verwahrlosten, unkontrollierbaren und gewalttätigen Rohling, dem man nur
mit drastisch verschärften Strafmaßnahmen beizukommen glaubt.
Repressionen, die selbst vor Kindern nicht halt machen. Über ein
Fünftel der Kinder wachsen in den USA bereits unterhalb der Armutsgrenze
auf; wahrlich ein Nährboden für Jugendkriminalität. Amerika
fürchtet sich vor seinen Kindern. Nicht ganz ohne Grund, denn der Schock
über die gräßlichen Schulmassaker wie dieses Jahr in Littleton,
Colorado, sitzt tief.
In jedem
Kind ein Massenmörder?
Allein in den letzten acht Jahren wurde Amerika von sechzehn
großen Blutbädern an Schulen erschüttert, fast immer begangen
von Jugendlichen. Laut CNN sollen zehn Prozent aller amerikanischen
Schulen im Schuljahr 96/97 eines oder mehr Gewaltverbrechen gemeldet haben.
Dazu gehören Mord, Selbstmord, Vergewaltigung, Raub und
Auseinandersetzungen mit Waffen.
Außerdem treten immer häufiger Amokläufer auf -
erwachsene wie jugendliche. Auch bei uns:
Anfang November 1999 erschießt ein 16jähriger
Amokläufer aus Bad Reichenhall wahllos vier Menschen und verletzt weitere,
bevor er sich selbst das Leben nimmt. In Koblenz tötet ein 19jähriger
Gymnasiast zur gleichen Zeit seine Eltern sowie seine achtjährige
Schwester. Wenige Tage später ersticht ein 15 jähriger Gymnasiast in
Meissen vor den Augen der Mitschüler seine Lehrerin.
Ebenfalls anfangs November 1999 erschießt ein Mann auf
Hawaii sieben Menschen und einen Tag später tötet ein weiterer
Amokläufer in Seattle eine Person und verletzt drei weitere
schwer.
Die Gründe für solch irrationale Bluträusche
bleiben meist im dunkeln. Vor allem in Amerika sind sie jeweils Anlaß
für hitzige Debatten, ob dafür nun hauptsächlich zu laxe
Waffengesetze verantwortlich gemacht werden müssen oder nicht. Man
beschuldigt Hollywood und die Computergame-Industrie, mit ihren
gewaltverherrlichenden Filmen und Videospielen die Kinder gegen Gewalt
abzustumpfen.
Ebenso ins Kreuzfeuer der Kritik geraten sind gewisse Musikstile -
allen voran der aus den Schwarzenghettos von L. A. stammende 'Gangsta Rap'
- welche in den Jugendlichen Hoffnungslosigkeit und Gewaltbereitschaft
fördern.
Dies alles trifft in mehr oder weniger starkem Ausmaß zu,
doch gibt es neben der elterlichen Vernachlässigung noch einen zweiten,
wohl viel triftigeren Grund, der scheinbar harmlose Jugendliche ausrasten
läßt. Einen Grund, der von den Medien seltsamerweise fast vollkommen
totgeschwiegen wird: Psychopharmaka.
So läßt denn ein Satz aus der Agenturnachricht
über den 19jährigen Koblenzer Amokläufer aufhorchen: Der
Gymnasiast habe bei den Vernehmungen keinerlei Gefühlsregung
gezeigt. Es stelle sich die Frage, ob der Täter möglicherweise
verrückt sei." - Verrückt, aber weshalb?
Psychopillen boomen. Sie scheinen die ultimativen Wunderheiler
für zwei um sich greifende Psychokrankheiten zu sein: Depressionen und
Hyperaktivität. Die Wahrheit dahinter sieht jedoch ganz anders
aus.
Pillen gegen
Depressionen
-
20. April 1999: Zwei Schüler richten an der Columbine High
School in Littleton, (Colorado) ein Blutbad unter ihren Mitschülern an.
Einer von ihnen nahm die Psychopille Luvox, weil er Depressionen
hatte.
-
21. Mai 1998: Kip Kinkel erschießt wahllos Mitschüler
an einer Schule in Springfield, Oregon. Er nahm Prozac, eines der
verbreitetsten Antidepressiva.
-
24. März 1998: Ein elf und ein 13jähriger Junge
täuschen einen Feueralarm in ihrer Schule in Jonesboro, Arkansas, vor und
schießen dann in die aus dem Gebäude strömende Menge. Ein
Lehrer und vier Schüler sterben, elf weitere werden verletzt. Mindestens
einer der jugendlichen Amokläufer wurde zuvor mit pharmazeutischen Mitteln
gegen gewalttätiges Verhalten 'behandelt'.
-
22. November 1996: Der Teenager Julie Meade wird von
fünf Polizisten durch mindestens zehn Schüsse getötet. Das Girl
besaß eine Waffe und schrie, man solle sie töten, sonst würde
sie sich selbst und andere umbringen. Julie Meade war ein ganz normales
Mädchen, das sich gerade für den College-Eintritt vorbereitete. Sie
nahm über vier Jahre lang die Psychopille Prozac. Obwohl in den
Massenmedien jedes kleinste Detail über diese Blutbäder
ausgeschlachtet wurde, vernahm man seltsamerweise nicht ein Wort über die
involvierten Psychopharmaka.
Das von EU Lilly hergestellte Prozac verändert
den Serotonin-Gehalt im Gehirn und soll Depressionen vorbeugen. Gerade in den
USA ist es weit verbreitet und wird von Ärzten gern verschrieben, obwohl
man es schon wiederholt mit Suizid und Homizid (Selbstmord und Mord) in
Verbindung gebracht hat (so auch eine epidemiologische Studie, welche 1995 vom
British Medical Journal veröffentlicht wurde).
Über Prozac und Co. sagt der amerikanische Psychiater
Dr. Joseph Tarantolo: Alle diese Mittel lösen den Patienten von
seinen Gefühlen. Er wird weniger emphatisch, kann sich weniger in die
Menschen einfühlen und entwickelt eine 'Mir-doch-egal-Haltung'. Das
bedeutet: 'Es ist leichter für mich, dir weh zu tun'. Wenn ein Arzt
jemanden behandelt, der nur schon große Kraft aufbringen muß, um
geradlinig denken zu können, dann kann die Verschreibung eines solchen
Medikamentes diesen Patienten in ein gewalttätiges
Verhaltenhineinstoßen."
Buchautor und Psychiater Dr. Peter Breggin schrieb letztes Jahr in
der Kolumne einer amerikanischen Zeitung, er zweifle nicht daran, daß
Prozac zu Gewalt und Selbstmord führen könne:
Ich habe viele Fälle erlebt. Kürzlich zeigte sich
in einem klinischen Test, daß sechs Prozent der Kinder wegen
Prozac psychotisch wurden. Und viele Psychosen können zu Gewalt
führen."
Beispiele gibt es genug: Einige Jugendliche sitzen in
amerikanischen Todeszellen, weil sie in einem unerklärlichen,
mörderischen Wutanfall Lehrer, Freunde oder Familienmitglieder
getötet hatten. Fast allen wurden zuvor Antidepressiva
verschrieben.
In seinem Buch Toxic Psychiatry schreibt Dr. Breggin
über eine US-Femsehshow aus dem Jahre 1991, wo verschiedene Gäste
auftraten, die nach der Einnahme von Prozac zwanghaft
selbstzerstörerisch und gewalttätig wurden. Breggin: Das starke
Feedback aus den Zuschauerreihen und über das Telefon bestätigten
dieses Problem:"
Im Buch Prozac and other Psychiatrie Drugs von Lewis Opier
werden folgende Nebenwirkungen von Prozac aufgelistet: Apathie,
Halluzinationen, Feindseligkeit, irrationale Ideen, paranoide Reaktionen,
unsoziales Verhalten, Hysterie und Selbstmordgelüste.
Ein wahrhaft explosiver Mix, den diese chemischen Cocktails
auslösen können. Hinzu kommt, daß die Wirkung solcher
'Antidepressiva' stark angezweifelt werden muß:
1996 veröffentlichten Rhoda und Seymour Fisher im Journal
of Nervous and Mental Diseases eine vergleichende Studie unter dem Titel
'Antidepressiva für Kinder'. Darin schreiben die Autoren zusammenfassend:
Obwohl die ein schlägige Literatur anhand von Doppel-Blind-Studien
einstimmig nahelegt, daß Antidepressiva zur Behandlung von Depressionen
bei Kindern und Erwachsenen nicht mehr Wirkung zeigen als Placebos, ist die
Verschreibung solcher Medikamente noch immer weit verbreitet."
Pillen gegen
Hyperaktivität
Eltern und Lehrer ächzen unter einer neuen Last, welche die
Erwachsenen manchmal an den Rand der Verzweiflung treibt: hyperaktive Kinder -
die sogenannte Aufmerksamkeitsdefizitstörung ADS, so die
medizinisch korrekte Diagnose. Wie soll man bloß die kleinen zappelnden,
unkonzentrierten Nervensägen still bekommen? Kein Problem. Die
Pharmaindustrie erweist sich auch hier als ein Retter in der
Not:
Diesmal ist der Schweizer Konzern Novartis, vormals
Ciba-Geigy, der Heilsbringer. Die Wunderpille heißt
Ritalin und macht aus einem Zappelphilipp vorübergehend einen
konzentrierten Schüler.
Das allerdings hat seinen (meist verheimlichten) Preis: Bereits
1986 veröffentlichte das International Journal of the Addictions
eine vergleichende Studie über sämtliche wissenschaftliche
Publikationen, die sich mit den Nebenwirkungen von Ritalin
(Methylphenidate) auseinandersetzten. Es sind deren über hundert, alle
wissenschaftlich abgesichert und zum Teil alles andere als harmlos. Dazu
gehören unter anderem: paranoide Psychosen und Wahnvorstellungen,
hypomanische und manische Symptome, Halluzinationen der Augen und Ohren (zum
Teil stärker als bei der Droge LSD), extreme Abkapselung,
Angstzustände, Schlaflosigkeit, Suchtgefahr, psychische Abhängigkeit,
Nervenzuckungen und Verkrampfungen, Aggressivität.
Gehirn-Scans an Versuchstieren zeigten außerdem, daß
Ritalin - chemisch verwandt mit der Droge Speed - den Blutstrom
in alle Hirnbereiche um zwanzig bis dreißig Prozent senkt. Das ist eine
sehr beunruhigende Erkenntnis, weil sie auf eine Schädigung des Gehirns
hinweist. Die Droge Kokain verursacht übrigens eine ähnlich
starke Hemmung des Blutstroms. So schreibt denn auch der Psychiater Dr. Peter
Breggin: Stimulanzien wie Ritalin und Amphetamine (...)
schädigen das Hirn. Sie reduzieren den Blutstrom, stören den
Glukose-Metabolismus und verursachen wahrscheinlich eine dauerhafte Schrumpfung
oder Atrophie [Verkümmerung] des Gehirns."
Es erstaunt daher nicht, daß sich sämtliche
US-Streitkräfte weigern, Rekruten aufzunehmen, die Ritalin oder
ähnliche psychoaktive steuernde Medikamente einnehmen. Für
dienstuntauglich wird sogar erklärt, wer als Kind auf Ritalin
gesetzt wurde und die pharmazeutische Droge heute nicht mehr
benutzt.
Hinzu kommt, daß gerade Kinder häufig nicht nur
Ritalin erhalten, sondern zusätzlich noch Antidepressiva (
Prozac etc.). Diese Kombination erhöht das Gesundheitsrisiko
deutlich und kann zu starken emotionalen Schwankungen führen.
Keine
Verbesserung durch Pillen
Dabei ist die Theorie, das abnormale Verhalten von Kindern sei auf
eine Fehlfunktion des Gehirns zurückzuführen und daher eine
'Krankheit', noch immer nicht belegt. Die Diagnose ADS und Hyperaktivität
kann nicht schlüssig sein, weil darunter die verschiedensten Symptome
zusammengefaßt werden, deren Herkunft man medizinisch nicht erklären
kann - das AIDS-Syndrom läßt grüßen.
Im November 1998 führte das amerikanische National
Institute of Mental Health eine Tagung durch, welche ein für alle Mal
die Ursache für ADS klären sollte. Daran teil nahmen die
führenden Köpfe aus Forschung und staatlicher Verwaltung. Dennoch kam
man an der Tagung zum Schluß, daß ADS keine sichere Diagnose sei
und es keine wissenschaftlichen Resultate gebe, die belegen würden,
daß ADS auf eine Fehlfunktion des Gehirns zurückzuführen sei.
Außerdem hätten sich bei der Anwendung von Ritalin keine
positiven Langzeitwirkungen eingestellt.
Da wird also eine unbekannte 'Krankheit' mit einem Mittel
behandelt, das langfristig keine Verbesserung bewirkt. Wissenschaftlich
gesichert sind hingegen die schädlichen Nebenwirkungen. Trotzdem ist man
in den USA bereits soweit, daß die Behörden Eltern drohen, wenn
diese sich weigern, ihren Kindern Ritalin zu verabreichen: Wenn
Sie uns nicht erlauben, Ihrem hyperaktiven Kind Ritalin zu verschreiben,
dann könnten wir Sie als unzulängliche Eltern betrachten. Wir
könnten Ihnen sogar das Kind wegnehmen."
Ritalin
für sechs Millionen US-Kinder
1996 deckte ein preisgekrönter Femsehreport auf, daß
die größte amerikanische Non-Profit-Organisation, die sich mit ADS
auseinandersetzt und Informationskampagnen an Schulen, öffentlichen
Veranstaltungen und in den Medien betreibt, im geheimen vom Ritalin-Hersteller
Ciba-Geigy (heute Novartis) in Millionenhöhe gesponsert
wurde. Es versteht sich von selbst, daß diese Organisation Ritalin
als bestes Mittel gegen Hyperaktivität preist.
90 Prozent der gesamten Ritalin-Produktion werden in den
USA abgesetzt. Wurden 1988 noch zwei Tonnen Tabletten verschrieben, so waren es
1997 bereits 14 Tonnen! Bereits stehen über sechs Millionen US-Schulkinder
unter dem Einfluß von Ritalin. Eines von ihnen ist Raoul Wüthrich,
jener elfjährige Junge, der wegen angeblichem Inzest in Colorado vor
Gericht stand. Ob dieser Vorwurf teilweise begründet war, werden wir nie
erfahren, weil der Prozeß wegen Verfahrensfehlem glücklicherweise
eingestellt wurde. Sollte doch ein Kömchen Wahrheit vorhanden gewesen
sein, sollten wir uns fragen, ob eine psychoaktive Droge wie Ritalm
diesen Jungen zu einer solchen Handlung hätte treiben können. Denn
ganz abgesehen von seinem Alter ist ein auf psychische Medikamente gesetztes
Kind in jedem Fall viel mehr Opfer als Täter.
Daß Raoul nachts um halb elf von sechs Sheriffs und zwei
Staatsanwälten aus seinem Bett gerissen und in Handschellen abgeführt
wurde, ist beileibe kein Ruhmesblatt für die amerikanische Justiz, die
sich mit der Verfahrenseinstellung elegant aus der Affäre gezogen hat.
Doch es zeigte auch, wie mächtig öffentlicher Druck sein kann: Ohne
die europaweiten Proteste wäre der arme Junge wohl von den Mühlen der
amerikanischen Justiz zerquetscht worden.
Bedenkliche
Tendenzen in Europa
Weshalb psychoaktive Medikamente in den USA einen solchen Boom
erleben, hat mit dem amerikanischen Gesundheitssystem zu tun:
Über 90 Prozent der Leute sind in sogenannten 'Managed
Care'-Systemen versichert, wo stark auf die Kosten geachtet wird. Mit anderen
Worten: Die persönliche Betreuung durch Therapeuten wird durch die
Einnahme von Psychopharmaka ersetzt. Psychotherapeutische Behandlung wird von
den Kassen nicht bezahlt, Ritalm schon. Aus diesem Grund sind in den USA
die Ausgaben für psychiatrische Behandlungen um 80 Prozent
gesunken.
Der amerikanische Kinderarzt, Familientherapeut und
Ritalin-Kritiker Lawrence Diller: Es fällt uns so viel leichter,
bei einem Kind eine Störung festzustellen und ihm Tabletten zu geben, als
auf seine Bedürfnisse einzugehen."
Dies ist eine äußerst kurzsichtige
'Gesundheitspolitik', wo nur kurzfristig Kosten eingespart werden. Welche
Belastungen - nicht nur finanzielle - es langfristig aber mit sich bringt, wenn
immer größere Bevölkerungsschichten abhängig werden von
chemischen Drogen - schönfärberisch 'Medikamente' genannt -, kann
niemand so richtig voraussagen.
Wie so viele andere 'Segnungen' des modernen Amerika schwappt nun
auch diese verantwortungslose Gesundheitspolitik nach Europa. Bereits warnen
auch bei uns Kinderpsychiater vor der steigenden Tendenz, menschliche Betreuung
durch chemische Pillen zu ersetzen. So hat sich der Absatz von Ritalin
in der Schweiz in den letzten fünf Jahren verdoppelt.
Deshalb liegt es nun an uns verantwortungsbewußten Eltern,
diese Entwicklung einzudämmen, bevor viele Mitmenschen in eine
Abhängigkeit geraten und psychisch erst recht geschwächt werden, wie
das in den USA bereits der Fall ist.
Geistige
Ursachen fürs 'Ausrasten'
Wer die feinstofflichen Ebenen unserer Existenz miteinbezieht,
weiß zudem, daß psychoaktive Drogen und Medikamente das
Zusammenspiel unserer vier niederen Körper (physischer, emotionaler,
mentaler und ätherischer Körper; vgl. ZS 9, Seite 10) stören und
dazu führen, daß unser Geist, unser Bewußtsein, sie nicht mehr
voll unter Kontrolle hat. Das Gehirn ist nämlich nur die Klaviertastatur,
nicht der Pianist selbst.
Hinzu kommt, daß die Ursache für das psychische
'Ausrasten' eines Menschen in der Regel bei sogenannt astralen Einflüssen
zu suchen ist: in destruktiven, feinstofflichen und ursprünglich von
Menschen erschaffenen Energiewirbeln. Viele Menschen nennen sie plakativ
'Entitäten', 'Dämonen' etc... Wenn solch fremde Energiemuster einen
Menschen über längere Zeit dommieren, spricht man gemeinhin von einer
'Besetzung'. Vorgänge dieser Art sind kein religiöses Gefasel,
sondern physikalisch-geistige Gesetzmäßigkeiten. Schizophrenie ist
hierfür ein Paradebeispiel.
Würden unsere Seelenärzte mehr von diesen
feinstofflichen Zusammenhängen verstehen, könnte psychisch
angeschlagenen Menschen viel besser geholfen werden - und zwar meist ohne
chemische Medikamente. Da diese die Harmonie der vier niederen Körper
künstlich durcheinanderbringen, können sie langfristig nicht heilsam
sein, sondern begünstigen geradezu die Möglichkeit, daß fremde
astrale Einflüsse sich der Kontrolle jener Körper bemächtigen.
Folglich mußte die bereits erwähnte Studie zeigen, daß
Antidepressiva nicht mehr Wirkung haben als wirkungslose Placebos. Die immer
häufiger auftretenden Verhaltensstörungen bei Kindern sind daher kaum
auf einen Hirndefekt zurückzuführen (den man mit teurer Chemie
'behandeln' könnte), sondern auf das gesellschaftliche und familiäre
Umfeld, auf chemische Zusatzstoffe in der Nahrung und generell falsche
Ernährung, wie auch auf die verschiedenen Umweltbelastungen wie
Elektrosmog, Mikrowellenstrahlung, künstliche Radioaktivität und
TV-Strahlen, sowie Gifte in Luft, Wasser und Boden. Und eben feinstoffliche,
astrale Einflüsse.
Schädliche Impfungen
Ein wichtiger Faktor indes wird in dieser Diskussion ebenfalls
verschwiegen: die Impfungen. Es ist kein Zufall, daß amerikanische Kinder
so häufig an 'Störungen' leiden, denn es gibt auch kaum ein Land, wo
kleine Kinder so exzessiv gegen alles mögliche geimpft werden. Welch
veheerende Wirkungen Impfungen auf die Gesundheit ganzer Völker
haben, legten wir in unserem Impfreport (ZS 12) ausführlich dar. In
jener ZeitenSchrift-Ausgabe finden Sie auch einige wichtige
Bücher-Hinweise, die unter anderem auf vielen hundert Seiten
wissenschaftlich aufzeigen, welche Beziehungen zwischen weitverbreiteten
Krankheiten und vorausgegangenen Impfungen bestehen.
Warum dies in der Öffentlichkeit kaum Erwähnung findet?
Weil es - wieder einmal - um viel Geld geht. Um die Umsätze der
Pharmaindustrie, die Verschreibungen vieler Ärzte und um die
Werbeeinnahmen der Massenmedien. Ihre Profite wollen sich die Pharmakonzeme
nicht kampflos entgehen lassen. Deshalb zahlt man Geschädigten auch
großzügige Schweigegelder aus.
In den USA ist aus diesem Grund der Prozac-Hersteller
Eli Lilly von verschiedenen Anwälten kritisiert worden. So schrieb
Michael Grinfeld in der Dezemberausgabe des California Lawyer von 1998,
daß im vergangenen Jahr knapp ein Dutzend Klagen gegen
Prozac aus den Gerichtsaufzeichnungen verschwunden sind". Offenbar habe
man diese Klagen ohne Gerichtsverfahren auf eine so stille und klammheimliche
Weise beigelegt, als habe es diese Klagen nie gegeben. Und der oberste
Gerichtshof des amerikanischen Bundesstaates Kentucky vermutete, Eli
Lilly habe in einem Prozeß sogar das Gericht zu bestechen versucht.
Wen wundert's, hat Eli Lilly doch 1998 2,8 Milliarden US-Dollar mit
Prozac umgesetzt.
Neueste Zahlen zeigen, daß der Ritalin-Absatz in den
USA im Gegensatz zur Schweiz stagniert. Das ist allerdings kein Grund zur
Freude:
Ritalin wird nun von Adderall abgelöst, einem
Amphetamin mit noch größerem Suchtpotenzial als
Ritalin.