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(Diese Zusammenfassung stellt
eine subjektive Auswahl von Zitaten aus nachstehend genannter Quelle mit
eigenen Kommentierungen dar; es wurde versucht, die Zitate nicht aus dem
Sinnzusammenhang zu reissen; Kopien des Originaltextes können zur
Verfügung gestellt werden.)
Quelle: Handbuch Medikamente,
Stiftung Warentest, Ausgabe 2000, S. 691749,
ISBN 3-931908-12-7
Vgl. auch gleicher Titel, Ausgabe 2002, S. 812-859
(+monoklonale Antikörper)
ISBN 3-931908-64-X
"......." : Alles in Anführungszeichen gesetzte
entspricht dem jeweiligen Originaltext ohne Änderungen.
Kursiv: Be-, Anmerkungen, Kommentare, Fragen
Fett: Eigene Hervorhebungen
Das Folgende ist lediglich die Spitze
des Eisbergs, von dem wie wir wissen sechs Siebtel unter Wasser liegen.
Und selbst diesen Eisberg sieht niemand.
"Unter
Wasser" liegen in diesem Falle zum
Beispiel Cortison (in allen erdenklichen Varianten), Antibiotika
aller Art, codeinhaltige Hustensäfte (Codein ist ein
Opiat/Morphium-Ableger), sog. "Psychopharmaka" (Benzodiazepine,
Barbiturate etc.), Ritalin (sog. Kinder-Koks) usw. usf.
Wer Ohren hat, der höre. Wer Augen hat,
der sehe.
Von: "Experimente am Menschen?" (Ausgabe 2000)
Zu: "Keine Angst vor klinischen Studien!" (Ausgabe
2002)
"Eine Krebsgeschwulst entsteht aufgrund unkontrollierter
Zellwucherungen in einem Gewebe."
Das ist keine
Ursache.
"Das Grundprinzip jeder
medikamentösen Therapie besteht darin, zu versuchen, dieses Wachstum
möglichst dauerhaft oder wenigstens vorübergehend zu stoppen,
......
Diese Ziele lassen sich allerdings längst nicht immer
erreichen."
"Bei den weitaus häufigeren Organkrebsen können
sie zwar in bestimmten Situationen ....zur Heilung beitragen; bei
fortgeschrittenen Stadien helfen sie jedoch allenfalls kurzfristig...."
Das heißt doch
letztlich, dass sie nicht helfen ...und schon gar nicht heilen,
oder?
"Es ist also gut
abzuwägen, ob der Nutzen der Behandlung tatsächlich größer
ist als die damit verbundenen Leiden, z.B. aufgrund der unerwünschten
Wirkungen der Medikamente."
Milliarden von
Forschungsgeldern helfen nicht, Arzneimittel zu finden, die keine
"unerwünschten Wirkungen" haben ??
"Viele Ärztinnen und
Ärzte legen Krebskranken eine Chemotherapie nahe, und häufig
wünschen die Kranken selbst diese Behandlung,
auch wenn nicht erwiesen ist, dass sie hilft.
Die Hoffnung gründet sich wohl darauf, dass eine
Wirkung nicht auszuschliessen ist.
Wenn so wenige Behandlungsmöglichkeiten (DAS IST
EINE LÜGE !!!) existieren wie in der Krebstherapie, greift
man nach jedem Strohhalm, der zu Hoffnung Anlaß gibt."
Es ist unglaublich, mit
welcher Impertinenz (Unverschämtheit) die Schulmedizin (auch
Allöopathie genannt) sich erdreistet darüber zu entscheiden, welche
Behandlungsmöglichkeiten es gibt.
Und in scheinbarer Ermangelung von "Alternativen"
noch versucht, dem Patient die "Schuld" in die Schuhe zu schieben.
"Die Beurteilung, ob eine
Chemotherapie sinnvoll ist oder nicht, lässt sich nicht pauschal
beanworten, sondern hängt in hohem Maße von der individuellen
Situation ab.
Wenn die Wirksamkeit fraglich bzw. nicht zu
erwarten ist, kann es sehr schwer fallen zu akzeptieren, dass der Krankheit
zumindest medikamentös nicht beizukommen ist."
"Grundsätzlich können alle Ärztinnen und
Ärzte Chemotherapeutika verordnen und verabreichen.
Eine spezielle Aus- oder Fortbildung ist nicht
erforderlich."
Ein Homöopath (ab einer
Potenz von ca. C12 eines homöopathischen Mittels ist kein Molekül
mehr nachweisbar, worüber sich Schulmediziner gerne amüsieren) darf
in Deutschland ohne Heilpraktiker-Prüfung (und die
Homöopathie-Ausbildung ist bedauerlicherweise nur ein kleiner Teil dieser
Prüfung) nicht praktizieren.
"Es ist jedoch ratsam, dass Sie
sich für die oft langwierige und komplizierte ( HA !)
Chemotherapie jemanden suchen, die oder der sich damit gut auskennt und
über viel Erfahrung verfügt."
Die uns bekannte Praxis hat
bisher gezeigt, dass spezielle Onkologen nicht empfohlen werden und auch
jedwede psychologische Betreuung o.ä. fehlt. Wie ist der Gradmesser
für "sich damit gut auskennt", "viel Erfahrung"?
"Problematisch ist, dass
es zuwenig spezialisierte niedergelassene Ärztinnen und Ärzte gibt,
die eine ambulante Behandlung betreuen können."
Es wird doch auf diesem
Gebiet für alles mögliche Geld ausgegeben ... und nicht zu knapp.
Nachstehend ein besonders netter Absatz (auf der Zunge
zergehen lassen, bitte):
"Zusätzliche
Maßnahmen
Medikamente sind nur eine therapeutische Möglichkeit,
nicht die einzige (die anderen sind Operation
und Bestrahlung, "Schul"medizin")
Oft führt die Frage: Was
kann ich sonst noch tun? Zu neuen Lösungen, die aus
dieser
Lähmenden therapeutischen Ohnmacht
(Hervorhebung) herausführen können.
Denken Sie darüber nach, welche anderen Maßnahmen
Ihnen nutzen könnten."
Bedauerlicherweise werden
hier keine "Denkanstösse" geliefert.
"Vieles können Sie selbst
tun, für anderes brauchen Sie professionelle Hilfe (z.B. Psycho- und
künstlerische Therapien)."
Von welchen
Möglichkeiten spricht die Schulmedizin, wenn sie neue Lösungen
sagt? Warum wird kein weiteres Wort darüber gesagt ???
Es gibt eine Menge sog. "alternativer" (zur Schulmedizin)
Behandlungen, aber gerade Psycho- und künstlerische Therapien stehen da
sicherlich nicht zwingend oben auf der Liste. Das ist hochgradig albern und
volksverdummend.
"Behandlung mit
Medikamenten
Krebs wird überwiegend mit Zellgiften (Zytostatika)
behandelt."
"Zytostatika
Der Name dieser Mittel ist von ihrer Wirkweise abgeleitet:
Sie sollen das Wachstum der Tumorzellen ... zum Stillstand bringen. Sie
schädigen die Erbsubstanz der Zellen und verhindern dadurch, dass sich die
Tumorzellen weiter teilen.......
Auf diese Weise verkleinert sich der Tumor im Rahmen einer
Chemotherapie (auch nicht immer).
... Bei einigen Substanzen ist noch unklar, wie sie
in den Zellstoffwechsel eingreifen.
Die Medikamente wirken jedoch nicht nur auf die Tumorzellen,
sondern beeinträchtigen auch die Teilungsfähigkeit der gesunden
Körperzellen, und zwar besonders dann, wenn diese sich ebenso rasch teilen
wie Tumorzellen.
Dazu gehören Schleimhaut-, Haarwurzel-,
Keimdrüsen- und Knochenmarkzellen.....
Ob und wie nachhaltig die Zellgifte das
Wachstum eines Tumors aufhalten, ist sehr verschieden....
Bei bestimmten Krebsarten kann es sinnvoll sein,
verschiedene Zytostatika zu kombinieren, weil sie sich in der Wirkung
ergänzen (zu "Kombinationswirkungen" weiter unten!!) ...."
Was bringt die
"Krebsforschung" der letzten Jahrzehnte???? Wo werden die Ergebnisse publiziert
??
"Anwendung
.... Bei anderen soll die Infusion eher rasch erfolgen, weil
sonst die Wirkung nachlässt oder das Zytostatikum giftiger wirkt als
nötig."
"Zytostatika schwächen das Immunsystem .......Unter
hochdosierter Chemotherapie entstehen oft auch Entzündungen, vor allem,
wenn die Zahl der weißen Blutkörperchen zu stark abnimmt.
Dann werden Sie aber ohnehin stationär
behandelt."
Dann kann ja nichts mehr
schief gehen .....
BITTE HIER SEHR GENAU LESEN
:
"Experimente am Menschen?
Grundsätzlich profitieren alle Krebskranken von den
Erfahrungen, die vorher mit dem Einsatz eines Mittels bei anderen Patientinnen
und Patienten gemacht wurden. Ohne solche Studien gibt es keinen Fortschritt
(und mit auch nicht).
Die medikamentöse Therapie von Krebs ist jedoch oft
in hohem Maße experimentell.
Im Beipackzettel (den der unmündige Patient allemal
nicht zu Gesicht bekommt) eines Medikaments werden nur die Einsatzgebiete
genannt, für die ein Wirkstoff überhaupt die Zulassung hat.
Es kommt aber häufiger vor, dass er auch für
andere Gebiete ausprobiert wird.
Ärztin oder Arzt werden Sie in diesem Fall fragen, ob
Sie damit einverstanden sind, an einer kontrollierten (?) klinischen
Studie teilzunehmen, um Wirkweise und Nutzen eines Mittels genauer (!!!
Genauer !!) herauszufinden. ...................
Viele Krebskranke sind bereit, bei solchen Studien
mitzumachen, auch weil sich damit die Hoffnung verbindet,dass die neue
Behandlung besser wirken könne."
Sind wir etwa alle mit
eigener Unterschrift Labor-Ratten ?
Inwieweit wird darüber aufgeklärt, dass es sich um
Studien handelt? Die Betonung liegt wohl auf Ausprobieren.
In der Ausgabe 2002 (s. ganz oben) wurde eine andere
Überschrift gewählt, bezeichnend genug:
"Keine Angst vor klinischen
Studien!"
Sind es zwei Jahre
später sagenhafterweise keine Experimente mehr?
Wenn man hier schon so wenig weiss, was passiert dann in
möglicherweise in Bereichen wie z.B. GENTECHNOLOGIE ?
"Unerwünschte Wirkungen
(allgemein)
Häufig, aber unbedenklich (für
wen??)
Sehr unangenehm und seelisch belastend, aber gesundheitlich
wenig bedenklich sind Haarausfall, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Erbrechen
und leichter Durchfall ......
Übelkeit und Erbrechen können medikamentös
behandelt werden ............
Häufig entzünden sich Mund- und
Speiseröhrenschleimhaut, so dass Mundhöhle und Speiseröhre
wie Feuer brennen. Zu essen oder trinken fällt dann schwer bzw. ist
unmöglich (sehr unbedenklich)........ Bei schweren
Entzündungen dieser Art müssen Sie im Krankenhaus weiterbehandelt
werden ........"
"Häufig und gefährlich
Zellgifte verhindern, dass sich die blutbildenden Zellen im
Knochenmark teilen.
Deshalb nimmt die Zahl der roten und weißen
Blutkörperchen ab, seltener auch die der Blutplättchen oder anderer
wichtiger Zellen im Immunsystem.
Die Folge eines Mangels an roten Blutkörperchen sind
Müdigkeit, Erschöpfung und Atemnot.
Ein Mangel an weißen Blutkörperchen schwächt
die körpereigene Abwehr, so dass fieberhafte Infekte,
Entzündungen (vor allem der Lunge) oder Pilzerkrankungen
auftreten können.
..... Zahnfleisch- und Nasenbluten ..... kleine
Hauteinblutungen .... Blutergüsse ..... schlecht heilende Wunden .......
Blutungen in Magen, Darm oder Nieren .......
Teilweise kommt es auch zu Störungen und
Entzündungen im Rückenmark und Gehirn. Sie machen sich oft durch
Sehstörungen, Müdigkeit, Benommenheit und Lähmungen
bemerkbar.
Auch seelische Veränderungen (Psychosen)
können vorkommen. Sie bilden sich mit dem Ende der Chemotherapie
zurück.
.... so dass akutes Nierenversagen droht."
Wirkstoffgruppe 1 -
Alkylantien
"Alkylantien verbinden
sich in der Zelle mit der Erbsubstanz DNA. Die Stränge der DNA werden
werden dabei eng miteinander vernetzt oder brechen auseinander, so dass die
Erbinformation nicht mehr weitergegeben werden kann. Dann teilt sich die Zelle
nicht mehr und stirbt ab."
"Busulfan Unerwünschte Wirkungen
Häufig und gefährlich
Sobald die Anzahl der weißen Blutkörperchen zu
stark absinkt, müssen Sie die Tabletten absetzen, weil sonst das
Knochenmark unwiederbringlich geschädigt wird.
Selten, aber gefährlich
Als allergische Reaktion auf Busulfan können
Knochenmarkschäden vorkommen (aha, allergisch).
Wenn Sie Busulfan sehr hochdosiert schlucken (ja, hier
steht "schlucken", nicht nehmen; das kommt aber öfter vor),
erhöht sich das Risiko für epilepsieähnliche
Krampfanfälle.
Wenn Sie Busulfan jahrelang einnehmen müssen, steigt
die Gefahr, dass sich später (auch noch mehr als 10 Jahre danach) ein
anderer Tumor oder eine Leukämie ausbildet."
"Carmustin Unerwünschte
Wirkungen
Häufig und gefährlich
Die Wirkung auf die blutbildenden Knochenmarkzellen setzt
häufig verzögert ein: 4-5 Wochen nach der Infusion ist der Tiefpunkt
für die Produktion von Blutplättchen erreicht, für weiße
Blutzellen 5-6 Wochen danach......
Carmustin kann die Funktion von Nieren und Leber
beeinträchtigen .......(das ist aber bei allen eher
"normal")....
Bei langfristiger hochdosierter Einnahme können
nicht-bakterielle Lungenentzündung oder Verhärtungen des
Lungenbindegewebes mit Luftnot und Sauerstoffmangel auftreten.....
Die oben erwähnten Lungenschäden treten bei
Kindern unter 5 Jahren besonders häufig auf."
"Cyclophosphamid Unerwünschte
Wirkungen
Häufig und gefährlich
Wenn C. im Körper zu der eigentlich wirksamen Substanz
umgebaut wird, entsteht ein für den Harntrakt giftiges Abbauprodukt, das
vor allem Blasenentzündungen mit oder ohne blutigen Urin hervorrufen kann
......
Selten aber gefährlich
Wenn Sie C. jahrelang nehmen müssen, können
sich in der Blase bösartige Tumoren bilden."
Dachte, die Mittel seien
gegen Krebs ........
"Ifosfamid wird in
sehr unterschiedlichen Dosierungen und Zeitabständen als Infusion
gegeben .... Im Unterschied zu vielen Zytostatika hat es bei Ifosfamid keine
Folgen, wenn die Nadel in der Vene verrutscht und das Mittel versehentlich in
das umgebende Gewebe gelangt."
Üblicherweise wird das
Gewebe geschädigt oder zerstört (Nekrose), auch die naheliegenden
Gelenke. (S. 694)
"Ifosfamid
Achtung
.... Wenn Sie gleichzeitig bestimmte Medikamente gegen
Erbrechen oder Beruhigungsmittel in hoher Dosis bekommen, kann es sein, dass
die Leistungsfähigkeit Ihres Gehirns nachlässt und Sie
schläfrig, verwirrt und desorientiert werden."
"Ifosfamid Unerwünschte Wirkungen
Häufig und gefährlich
Blasentzündungen mit blutigem Urin
Selten aber gefährlich
..... teilweise können auch Halluzinationen oder
Verfolgungswahn (Psychosen) auftreten. Die Symptome bilden sich zurück,
wenn Sie die Behandlung abbrechen ...."
"Melphalan Hinweise
Für Kinder unter 14 Jahren
Wenn M. hoch dosiert und gleichzeitig mit
Nalidixinsäure (bei Harnwegsinfektionen) angewandt wird, sind
Todesfälle aufgrund von Darmblutungen vorgekommen....."
"Mitomyzin C Anwendung
... immer gespritzt und infundiert. Es gelangt dabei bis
in Körperhöhlen, die Medikamente sonst nicht erreichen
(?)... wenn Krebszellen in Flüssigkeitsansammlungen
vermutet werden ......"
Was ist denn das für
eine Theorie?
"Nimustin
Anwendung
... wird normalerweise alle 6 Wochen für ca. 30 Minuten
infundiert. Diese langen Behandlungsabstände sind notwendig, weil
Knochenmarkschäden oft erst 3-5 Wochen nach der Infusion auftreten."
"Thiotepa Anwendung
... wirkt auch gegen gutartige Wucherungen in der Harnblase.
Wenn spezielle Warzen .... beseitigt werden sollen, wird es auch auf die Haut
getupft."
Das ist gut für alles,
oder??
Wirkstoffgruppe 2 Antimetabolite
"Antimetabolite
ähneln körpereigenen Stoffen und können deshalb an deren
Stelle in den Stoffwechsel der Zelle eingebaut werden. Sie können z.B. den
Aufbau der Erbsubstanz DNA oder von Eiweißstoffen
behindern......
Daraus ergibt sich dann keine sinnvolle biochemische
Information, so dass weitere Stoffwechselschritte unterbleiben oder die Zelle
abstirbt.
Teilweise hemmen Antimetabolite auch den Aufbau
von Enzymen, ohne die die einzelnen Bausteine für die DNA wiederum
nicht hergestellt werden können."
"Cytaribin hemmt ein für den Aufbau der
Erbsubstanz wichtiges Enzym ...."
"Unerwünschte Wirkungen
Häufig, aber unbedenklich
.... können Sie sich unwohl fühlen, Fieber,
Muskel- und Gelenkschmerzen, entzündete Augen (Bindehautentzündung)
oder einen Hautausschlag bekommen (Cytabirin-Syndrom) (was ist das?).
Diese Symptome verschwinden, wenn Sie Glukokortikoid-haltige Präparate
(umgangssprachlich: Cortison) einnehmen."
Welche "unerwünschten
Wirkungen" hat Cortison eigentlich?
"Fludarabin blockiert
mehrere Enzyme, die für den Aufbau der DNA wichtig sind
.....
Das Mittel wurde erst Anfang 1997 zugelassen, deshalb
liegen bislang nur wenige Erfahrungen vor. Die ersten Ergebnisse zeigen
......"
Heisst das, dass die
Zulassung erfolgt, obwohl "nur wenige Erfahrungen" vorliegen ??
Und was bedeutet denn "die ersten Ergebnisse"
....??
"Fluorouracil,
abgekürzt 5-FU, hemmt ein für den Aufbau der DNA wichtiges
Enzym."
"Anwendung
... es kann sowohl schnell gespritzt als auch langsam in den
Körper infundiert werden"
"...Der Wirkstoff wird auch äusserlich angewandt,
vorwiegend bei gut- und bösartigen Hauttumoren sowie bei Warzen". (vgl.
auch S. 702)
Auch für alles gut, und
dann auch noch in der Anwendung so flexibel.
"Gemcitabin wird anstelle
des natürlichen DNA-Bausteins Cytidin in die Erbsubstanz der Zelle
eingebaut.
Dadurch bricht der DNA-Strang auseinander.
Der Reparaturmechanismus der Zelle kann den Fehler nicht
erkennen, die Zelle wird teilungsunfähig.
Die Wirkung von Gemcitabin wird durch verschiedene
Stoffwechselvorgänge in der Zelle noch verstärkt, durch
die der Wirkstoff nur sehr langsam abgebaut und ausgeschieden wird."
"Gemcitabin ist zur Therapie von Lungen- und
Bauchspeicheldrüsenkrebs zugelassen, wird aber auch - oft in
Kombination mit anderen Zytostatika bei weiteren Krebsarten
erprobt."
Wie sehen diese
Zulassungsverfahren genau aus und wer entscheidet über die
Zulassung?
"Hydroxycarbamid ... es
stört den Aufbau der DNA und behindert die natürlichen
Reparaturmechanismen der Zelle für solche DNA-Schäden."
"Anwendung
... die Dosis hängt davon ab, wie gut Sie auf das
Mittel ansprechen."
Und das kann man im Zeichen
des Fortschritts nicht sagen, BEVOR man das Mittel gibt ?
"Mercaptopurin,
abgekürzt MP, wird in die DNA eingebaut und stört die
Zellteilungsfähigkeit."
"Anwendung
... in welchem Ausmass der Wirkstoff im Magen-Darm-Trakt
aufgenommen wird, ist individuell verschieden."
Im Zweifelsfall ist wohl
alles "individuell verschieden".
"Achtung
Wenn Ihr Knochenmark durch andere Therapiemassnahmen
(andere Zytostatika? Bestrahlung?) vorgeschädigt ist, dürfen
Sie MP nicht bekommen."
" .... verstärken sich die unerwünschten Wirkungen
von MP. Dann genügt es, wenn Sie 10 % der sonst üblichen Dosis
von MP erhalten."
Ab einem gewissen Punkt
fällt man nur noch der Sprachlosigkeit anheim.
"der sonst üblichen Dosis" bedeutet doch allemal, dass
alles "individuell verschieden" ist.
"Methotrexat (MTX)
....
Unerwünschte Wirkungen
Häufig, aber unbedenklich
Die bei Zytostatika oft auftretende
Mundschleimhautentzündung (Stomatitis) kommt bei MTX besonders
häufig vor.
Häufig und gefährlich
Magen- und Darmschleimhautentzündung; es können
sich Geschwüre bilden.
Selten, aber gefährlich
Die Leber kann sich verhärten (Fibrose) oder vernarben
(Zirrhose)."
"Pentostatin
... Achtung
In Kombination mit dem Zytostatikum Fludarabin können
tödliche Lungenschäden auftreten.
Unerwünschte Wirkungen
Häufig und gefährlich
Pentostatin schwächt das Immunsystem erheblich.
Dadurch erhöht sich die Infektionsanfälligkeit.
Selten, aber gefährlich
Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche mit Luftnot.
Wenn Sie solche Symptome bemerken, sollten Sie die Ärztin oder Arzt
verständigen." (wenn Sie noch können ...)
"Tioguanin ähnelt einem wichtigen Baustein der
DNA (Guanin) und wird an dessen Stelle in die Erbsubstanz eingebaut."
"In Verbindung mit dem Zytostatika Busulfan kann im
venösen System der Leber ein Überdruck entstehen, so dass sich das
Blut ind en umgebenden Venen vor allem in der Speiseröhre
staut und diese weitet. Dadurch können sich in de Speiseröhre
Krampfadern bilden, die bluten können.
...MTX oder Alkylantien und Tioguanin können sich
gegenseitig in ihrer Wirkung verstärken."
Auf Cocktails bekommt man
bekanntermassen die schlimmsten Kopfschmerzen .....
Wirkstoffgruppe 3
Antibiotika
"Antibiotika werden aus
Bakterien oder Pilzen gewonnen oder synthetisch hergestellt. Sie werden in
erster Linie gegen Infektionen eingesetzt.
Einige von ihnen wirken aber gänzlich anders,
nämlich als Zytostatika ....
Sie schädigen die Erbsubstanz, indem sie die
Reparaturmechanismen des Körpers für Schäden an der DNA hemmen.
Sie bewirken Brüche in der DNA, so dass sich die Zelle
nicht mehr teilen kann, und sie schädigen die Zellwand, was die Zelle
absterben lässt."
"Bleomyzin
Unerwünschte Wirkungen
Häufig und gefährlich
Bleomyzin kann die Lunge angreifen, so dass leicht
eine nicht-bakterielle Lungenentzündung (Pneumonitis) oder
Verhärtungen des Lungenbindegewebes (Fibrose) entstehen"
Und an
Lungenentzündungen stirbt es sich in diesem Zustand ziemlich
gut.
Wirkstoffgruppe 4 Anthrazykline
(Unterwirkstoffgruppe der
Antibiotika)
"Alle Anthrazykline stören den Aufbau der DNA und einer
dafür wichtigen anderen Substanz (RNA) *), brechen die DNA in
kleine Stücke und schädigen die Zellwand. Auf diese Weise machen sie
die Zelle teilungsunfähig"
RNA = Rubonukleinsäure ist DER GRUNDBAUSTEIN der
DNA.
" ... und wird häufig mit anderen Zytostatika (z.B.
Tacane, 5-FU, Cyclosphophamid) kombiniert."
Feine Baukastensysteme, vor
allem, wenn man nicht die geringste Ahnung davon hat, was
passiert.
"Unerwünschte
Wirkungen
... fallen die Haare fast immer komplett aus, wachsen jedoch
nach .....
Häufig, aber unbedenklich
... kann den Herzschlag stark verlangsamen (Bradykardie)
oder andere Herzrythmusstörungen auslösen, vor allem während
oder kurz nach der Infusion. Die Störung ist meist harmlos........
Häufig und gefährlich
... bei Langzeitherapie und in hoher Dosierung ......
können ..... den Herzmuskel schädigen, so dass eine bleibende
Herzschwäche (Herzinsuffizienz) eintritt, die zu Herzversagen führen
kann. Wenn Sie Atemnot bekommen, müssen Sie sofort Ärztin oder Arzt
informieren .....
Teilweise können sich diese Effekte noch bis zu 20
Jahre nach Abschluss der Therapie bemerkbar machen."
Gibt es tatsächlich
Überlebende?
Wirkstoffgruppe 5 Vincaalkaloide
"Vincaalkaloide hemmen die Vernetzung von Eiweiss-Stoffen,
die bei der Zellteilung dafür sorgen, dass die neu entstandenen Zellen
auseinandergezogen werden."
"Anwendung
Wenn Sie V. versehentlich ins Auge bekommen haben,
müssen Sie sofort mit viel Wasser spülen, weil die Mittel ätzend
wirken."
"Achtung
V. können in Kombination mit den Zytostatika
Cisplatin oder Mitomyzin bewirken, dass sich die Bronchien wie
bei einem Asthmaanfall krampfartig zusammenziehen können (Bronchospasmus).
Dann atmen Sie pfeifend-ziehend ein und leiden unter Atemnot. Rufen Sie
in diesem Fall sofort Ärztin oder Arzt! ..."
MAN WEISS ES UND MAN TUT ES WARUM ?
"Unerwünschte Wirkungen
Häufig aber unbedenklich
Verstopfung ........ das
wäre nicht das Problem,aber:
"Selten entwickelt sich eine Darmlähmung. Diese
bemerken Sie dann durch den stark geschwollenen Bauch, Bauchkrämpfe und
fehlenden Stuhlgang........
.... Blutige Darmentzündungen ...... die
Herzkranzgefässe können sich krampfartig zusammenziehen .....
schlimmstenfalls einen Herzinfarkt ...... Nervenschäden ... vor allem am
Sehnerv .... Sehstörungen bis zum Erblinden ... später auch
Nervenlähmungen an Händen, Füssen, Auge oder Kehlkopf
auftreten."
Bei diesem Mittel ist das noch "Selten, aber
gefährlich". Ab hier ist es "NORMAL":
Wirkstoffgruppe 6 Platinkomplexe
"Platinkomplexe stören die Vermehrung der Erbsubstanz
DANN und .....
Mit beiden Wirkstoffen laufen bei verschiedenen Krebsarten
klinische Studien, um herauszufinden, ob Carboplatin, das deutlich weniger
unerwünschte Wirkungen hat als Cisplatin, ebenso wirksam ist wie
dieses."
Wie lange sind die Medikamente eigentlich schon auf
dem Markt ?
"Achtung
Wenn Sie auf Platin und Platinverbindungen allergisch
reagieren oder die blutbildenden Zellen des Knochenmarks durch andere
Zytostatika stark geschädigt sind ......
Wenn Ihr Hörvermögen eingeschränkt ist,
sollten Sie Ihren Arzt ......
Platinkomplexe verstärken die Wirkung von
Bestrahlungen.
... verstärken die schädigende Wirkung von
Cisplatin auf das Gehör ....
....verstärken die Nierenschäden .....
.....stärker nierenschädigend .....
.... in Kombination .... wirkt stärker schädigend
als .....
..... können Nieren versagen ... oder Atemnot auftreten
....
..... Herz oder Nieren akut versagen ...."
usw. usf.
"Unerwünschte Wirkungen
Cisplatin hat besonders viele und schwerwiegende
unerwünschte Wirkungen. Übelkeit und Erbrechen lassen nicht immer
medikamentös verhindern. Oft hält die Übelkeit noch mehrere Tage
nach den Infusionen an.
Wiederholung : "Cisplatin hat besonders viele und
schwerwiegende unerwünschte Wirkungen."
Häufig und gefährlich
Nierenfunktionsstörungen, die umso stärker sind,
je ...... und die mit der Dauer der Behandlung zunehmen ... aber auch schon
nach der 1. Infusion auftreten können.
Nervenschäden ........
..... Eierstöcke so schädigen, dass sie keine
Kinder mehr bekommen können.
..... selten, aber gefährlich: Störungen im
zentralen Nervensystem mit ...... Verwirrung ....."
Bitte selbst nachlesen, was
zum Thema "Kombination mit anderen Zytostatika" ausgesagt wird. Ich
schaff´s nicht.
Wirkstoffgruppe 7 Taxane
"..... werden halbsynthetisch
aus Blättern der pazifischen Eibe gewonnen."
Jedem dürfte bekannt
sein, dass die Eibe ziemlich giftig ist.
"Unerwünschte
Wirkungen
... fallen alle Körperhaare aus, auch Wimpern,
Augenbrauen und Schamhaare.
Häufig, aber unbedenklich
............
Häufig und gefährlich
Wenn Ihr Gesicht anschwillt, Ihnen schwindlig wird, Sie
Luftnot haben (weil sich die Bronchien wie bei einem Asthmaanfall ....
s.o.......sich Fingernägel oder Lippen blau färben.
Solche Reaktionen lassen sich vermeiden, wenn Sie vorher
ein Glukokortikoid-haltiges Medikament, ein bronchienerweiterndes
Mittel (Beta-Sympathomimetikum) und Wirkstoff Cimetidin
bekommen.
P. kann Herzrythmusstörungen auslösen."
3 Medikamente, um bereits heftige Wirkungen
"auszubügeln". Welche "unerwünschten Wirkungen" haben
diese?
DAS GROSSE FINALE (zumindest
bei den Zytostatika):
Wirkstoffgruppe 8 Andere
Mitosehemmer
"Die nachfolgenden Mittel hemmen
wie manche anderen Zytostatika die Zellteilung (Mitose), lassen sich aber
keiner der oben genannten Wirkstoffgruppen zuordnen."
Fertig, Absatz, Ende, keine weiteren
Erläuterungen !!
" ....müssen vorher prüfen, ob Sie auf
.Asparaginase allergisch reagieren, indem Sie ....... wenn Sie eine
Bauchspeicheldrüsenentzündung haben ...... wenn Sie noch andere
Medikamente nehmen ....
selten, aber gefährlich
Bauchspeicheldrüsenentzündung .....
Blutzuckerspiegel kann ansteigen .... Blutungsneigung erhöht .....
Blutgerinnung stören.... Blutgerinnsel ..... wenn ein Bein anschwillt
..... Beinvenenthrombose ... Akute Atemnot und Schmerzen in der Brust sind
Hinweise auf eine Embolie ..... Wenn starke Kopfschmerzen einsetzen oder Ihnen
übel und schwarz vor Augen wird, weist das auf eine Hirnblutung hin. Sie
sollten dann sofort den ärztlichen Notdienst rufen, um in die nächste
Klinik gebracht werden."
Können vor Lachen
....
Und nun:
"Etoposid und
Teniposid
Die genauen Wirkmechanismen von Etoposid und Teniposid sind
nicht bekannt."
"Unerwünschte
Wirkungen
Schüttelfrost, Fieber, Herzklopfen als leichte
allergische Reaktionen."
Miltefosin
Mitoxantron
"Topotecan
Topotecan hemmt das Enzym Topoisomerase-1, das notwendig
ist, damit sich die Trägersubstanz der Erbinformation DANN richtig
anordnet. Geschieht das nicht, kann sich die Zelle nicht teilen und stirbt
ab."
"Das in Deutschland zur Zeit
einzige Präparat dieser Wirkstoffgruppe wurde Anfang 1997 zugelassen.
Deshalb lässt sich noch nicht genau sagen, bei welchen Krebsarten es
sinnvoller einzusetzen ist. Derzeit laufen hierzu eine Reihe von klinischen
Studien."
"Anwendung
..... Der Wirkstoff überwindet die
Blut-Hirn-Schranke, die normalerweise die Nervenzellen des Gehirns vor
Fremdsubstanzen schützt. Deshalb ist Topotecan auch bei Hirnmetastasen
und tumoren wirksam."
Woher weiss man, dass es
wirksam ist?
"Achtung
Wegen der wenigen Erfahrungen mit dem Mittel ......
Topotecan verstärkt vermutlich die Wirkung von Bestrahlungen."
Und danach geht es weiter mit
dem Thema "Hormone und Antihormone" , wohlgemerkt als Krebstherapie sowie
"Immunmodulatoren".
Möchte nur darauf hinweisen, dass es sich beim
Hormonsystem um ein FEINstoffliches System handelt.
Weiterhin gewinnt man den Eindruck, dass man anderen
Gebieten nicht nur bei den
sogenannten Krebstherapien, sondern bereits beim "einfachen"
Husten oder "Grippe" auch wenig Hemmungen hat. Das kann dann ja jeder
selbst weiterverfolgen.
Nur eine ganz kleine Idee, welche "netten"
Sätze sich da so gar nicht verbergen:
"Wenn eine Krebserkrankung
ausbricht, hat das Immunsystem, das normalerweise unkontrolliert wuchernde
Zellen erkennt und abtötet, versagt."
So einfach kann man es sich
natürlich machen.
"Die Forschung hierzu ist noch
in vollem Gang (jährliche Kosten?) und vereinzelt gibt es
ermutigende Ergebnisse."
Ist das wirklich
alles?
"Interferone und Interleukine
werden heute gentechnisch hergestellt oder aus menschlichen
Zellen gewonnen."
"Mistelpräparate ... gehören überwiegend zu
den anthroposophischen (nähere
Erklärungen gibt es natürlich keine ...) Arzneimitteln, werden aber auch
von anderen Ärztinnen und Ärzten eingesetzt."
Usw. usf.
Haste Krebs, stirbste eh ... deshalb gibt es in der Ausgabe
2002 eine neue "Spielerei" für Menschenversuche, die sich hinter dem
tollen Begriff
Monklonale
Antikörper
Verbergen. Von jenen wurden
bereits wieder welche vom Markt genommen, aber man kündigt bereits
vollmundig an:
"In Zukunft werden sicher
weitere, noch spezifischere Antikörper auf den Markt kommen."
Herr, wie lange
noch?
= Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie
Ihren Arzt oder Apotheker =
Ja, fragen Sie doch mal
!!
Wirkstoffgruppen und Wirkstoffe
Wirkstoffgruppe 1
Alkylantien
Wirkstoffe Bendamustin
Busulfan
Carmustin
Chloraambucil
Cyclophosphamid
Dacarbazin
Estramustin
Ifosfamid
Melphalan
Mitomyzin C
Nimustin
Thiotepa
Treosulfan
Trofosfamid
Wirkstoffgruppe 2
Antimetabolite
Wirkstoffe Cytarabin
Fludarabin
Fluorouracil
Gemcitabin
Hydroxycarbamid
Mercaptopurin (MP)
Methotrexat (MTX)
Pentostatin
Tioguanin
Wirkstoffgruppe 3
Antibiotika
Wirkstoffe Bleomyzin
Dactinomyzin
Wirkstoffgruppe 4
Anthrazykline
Wirkstoffe
Daunorubizin
Doxorubizin
Epirubizin
Idarubizin
Wirkstoffgruppe 5
Vincaalkaloide
Wirkstoffe Vinblastin
Vindristin
Vindesin
Vinorelbin
Wirkstoffgruppe 6
Platinkomplexe
Wirkstoffe
Carboplatin
Cisplatin
Wirkstoffgruppe 7
Taxane
Wirkstoffe Paclitaxel
Docetaxel
Wirkstoffgruppe 8 Andere
Mitosehemmer (Mitose=Zell)
Asparaginase
Etoposid
Teniposid
Diese Wirkstoffe werden von verschiedenen Anbietern in
allen erdenklichen Varianten angeboten. Diese können in der Handbuch
Medikamente 2000 noch eingesehen werden und sind trotz aller Aussagen sehr oft
mit "Geeignet" bezeichnet !
In der Ausgabe 2002 hat man darauf verzichtet mit folgender
Begründung:
"Warum dieses Kapitel keine Bewertungstabellen
hat
Wir haben, abweichend von den bisherigen ersten drei
Auflagen, in diesem Kapitel darauf verzichtet, die von uns besprochenen Mittel
bei Krebs in einer Tabelle zusammenzufassen und zu bewerten. Und dies aus
folgendem Grund:
Mittel bei Krebs, vor allem die Zytostatika, aber auch viele
andere Wirkstoffe, wie z.B. monoklonale Antikörper, werden gegen viele
verschiedene Krebsarten eingesetzt, häufig noch im Rahmen klinischer
Studien.
Daraus lassen sich Hinweise für die bisher erprobten
Einsatzgebiete ableiten, aber keine Bewertungen im Sinne unserer in der
Einleitung zu diesem Buch begründeten Vorgaben (-- > S. XI).
Wir haben deshalb für jedes von uns besprochene
Medikament die zurzeit beurteilbaren Anwendungsgebiete aufgeführt
ohne Bewertung ....."
Das bedeutet zwangsläufig auch, dass wir nicht mehr
erfahren was die Medikamente kosten. Dazu einige "Highlights" aus Ausgabe 2000:
(übrigens, sehr abweichend in der Darreichungsform, Preise, etc. das soll
mal einer verstehen ...)
Medikament Wirkstoff Zus.setzung Pack. P.preis
Adriblastin Doxorubin-Hydr.chlorid 150 mg 75 ml
1 St. 1.441,20 DM
Carboplat Carboplatin 450 mg pro
45 ml 1 St. 1.172,56 DM
DOXO-cell Lösung Doxorubin-Hydr.chlorid 150 mg pro 75ml 1 St. 1.366,31 DM
Etopophos Etoposid (s.o.!)
1000 mg 1 St.
1.546,99 DM
Fiblaferon Interferon beta 5
Mio.E. pro 3 ml 1 St. 1.899,85 DM
Intron A Fertiglsg. Interferon
alpha-2b 60 Mio. E. pro 1,2 ml 2 St.
3.339,37 DM
MTX "Lederle" Methotrexat 5000
mg 1 St. 1.280,40 DM
MTX "Lederle" Methotrexat 1000
mg 1 St. 271,17 DM
Es gibt noch unzählige andere Medikamente in allen
Preislagen.
Zu guter Letzt vielleicht mal eine gute
Nachricht:
Es gibt eine Welt bzw. viele Welten neben der sog.
Schulmedizin:
Ob "Komplettprogramme" à la Hufeland-Klinik in Bad
Mergentheim (Kosten werden i.d.R. von der Krankenkasse übernommen) oder
selbst zusammengestellte Therapie-Richtungen, der Möglichkeiten gibt es
viele. Von Homöopathie über Ayurveda bis hin zu Therapien wie z.B.
Dr. Hulda Clark usw. usw. .
Die "Kunst" besteht wohl darin, aus der Fülle zu
wählen. Wichtig ist, dass jeder seinen eigenen Weg finden muss. Und: ganz,
ganz wichtig ist es, den eigenen inneren Heiler zu wecken.
Literaturhinweise zum Thema "Alternativen" (werden
übrigens nur von der Schulmedizin so genannt):
Lothar Hirneise, Chemotherapie heilt Krebs und die
Erde ist eine Scheibe, fest gebunden, über 700 Seiten, Sensei-Verlag,
ISBN 3-932576-67-5, 39,90.
Herr Hirneise stellt in diesem umfangreichen Buch innovative
erfolgreiche Krebstherapien aus der ganzen Welt vor. Nicht unerwähnt
sollte man lassen, dass Lothar Hirneise auch die Initiative "Menschen gegen
Krebs e.V." gegründet hat. Herr Hirneise ist wie viele andere auch
davon überzeugt, dass Krebs selbst in den fortgeschrittensten
Stadien noch heilbar ist. |