| :Ein Leser hörte seit einigen Jahren in der Ruhe der
Nacht einen tiefen auf- und abschwellenden Brummton. Zuerst suchte er das
eigene Haus nach der Ursache ab, ob nicht ein Gerät bzw. eine
Heizungspumpe daran schuld war. Ergebnis negativ ! Dann suchte er nachts den
Brummtort auf der Straße z. B. evtl. die Geräusche eines entfernt
laufenden Kühllasters. Ergebnis negativ ! Das Geräusch konnte also
nur aus dem eigenen Körper kommen. Die Überlegung erwies sich in
seinem Fall als richtig. Denn, hielt er sich die Ohren zu, verstärkte sich
der Brummton erheblich ! Der Ohrenarzt diagnostizierte Tinnitus und versuchte
die Behandlung mit Ginko. Dieses Präparat sollte die Durchblutung des
Gehörgangs verbessern. Doch das half nichts. Ausserdem stellte der Patient
fest, daß sein Brummton sehr tief war und er bei Bergwanderungen und
Wanderungen in entlegenen Gegenden seinen Brummton nicht hörte,
während andere an Tinnitus erkrankte Bekannte, keinen Zusammenhang mit dem
jeweiligen Aufenthaltsort feststellen konnten. Auch ein dann vermuteter
Zusammenhang mit dem Luftdruck erwies sich bei längeren Beobachtungen als
falsch. Das Rätsel wurde gelöst als der Leser in einer Zeitschrit
einen Bericht von Jürgen Bernhardt, Leiter der Abt. Medizinische
Strahlenhygiene im BUNDESAMT FÜR STRAHLENSCHUTZ las. Er befasste sich in
BIOPHYSIK mit der Wirkung nichtionisierender Strahlung auf Zellmembranen. Dort
war in dem Kapitel URSACHEN DES HÖREFFEKTS zu lesen: : Ein anderer,
ebenfalls bei sogenannten nichtthermischen Intensitäten auftretender
biologischer Effekt ist dagegen gut erklärbar: Gepulste oder mit
Hörfrequenz modulierte Hochfrequenzstrahlung wird von manchen Menschen als
Klicken oder Summen wahrgenommen. Dieser sogenannte Brummeffekt tritt nur
innerhalb eines begrenzten Mikrowellenbereiches zwischen 300 bis 1500 Megahertz
auf. Seine Ursachen sind räumlich eng begrenzte Temperaturerhöhungen
von etwa 1/10 000 Grad Celsius im menschlichen Kopf. Die Modulation der
Hochfrequenzstrahlung führt zu periodischen Ausdehnungen und
Zusammenziehungen dieser hot-spots-Bereiche. Dadurch entsteht eine
mechanische Druckwelle, die sich Im Kopf ausbreitet und von der
Hörschnecke des Innenohrs wahrgenommen werden kann. Aufgrund dieses
Wirkungs-Mechanismus spricht man von einem thermoakustischen Effekt, usw.
..... Der Leser erinnerte sich, daß der Brummton nach dem Bau einer
größeren Mobilfunk-Sende-Anlage begann, die 350 m frei vor seinem
Haus errichtet wurde und mit hohen Messwerten ihren Betrieb aufnahm . Das
Geräusch verschwindet beim Aufenthalt in anderen Gebieten mit wesentlich
niedrigeren Mobilfunkstrahlen - Der Brummton ist eigentlich nicht hörbar
sondern entsteht durch Induktion in das Gehirn. Vielleicht können wir
einigen Menschen, die ebenfalls keinen richtigen Tinnitus haben, sondern in
Wirklichkeit Mobilfunkgeschädigte sind, mit diesem Artikel helfen. Wir
haben das Gefühl, daß man diese Fakten geheim halten will um die
Mobilfunkbranche nicht wirtschaftlich zu schädigen. |