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Bisherige Mobilfunknetze
belasten zum Einem die Gesundheit der Nutzer durch die relativ hohen
Strahlungsleistungen bei Gebrauch des Handys und zum Anderen bringen sie die
permanente Belastung der Anwohner von Mobilfunkbasisstationen mit Mikrowellen
die im deutlichen Verdacht stehen, vielfältige negative Einflüsse auf
uns zu haben.
Gerade die ununterbrochenen Belastung mit Mikrowellen EMF
stellt für den Körper eine unertäglichen Einfluss dar, der
selbst bei wenigen mW/m2 deutlich Veränderungen im Körper
hervorrufen. Der grosse Protest um die Sendeanlagen und die auffälligen
Krankheitshäufungen indizieren ein schnelles und intelligentes
Handeln.
Die Nutzer der Handys und die
Betreiber der Netze können ihre Interessen auch ohne die erhebliche
Strahlungsbelastung bei Nutzung der Handys und an den Sende-/Empfangsanlagen
(BTS) waren, wenn sie bereit sind, bestehende Strukturen und Systeme zu
überdenken.
Ziel von aGSM ist es,
neben Veränderung an der Netzstruktur in technischer Hinsicht, auch einen
finanzierbaren und für die Betreiber der GSM- Netze gangbaren Weg
aufzuzeigen.
Die in dem Konzept der wirklichen Nutzung angepasse technische
Infrastruktur kann dabei helfen bisher entstehende Kosten einzusparen, die
für die neue Art des Netzbetriebes eingesetzt werden
können.
Dabei wird zum Einen die Belastung der
Handynutzer durchgehend stark gesenkt und dies sogar mit einer individuellen
Beteiligung der Nutzer, wenn diese eine extrem geringe Strahlenbelastung bei
der Nutzung wünschen, und zum Anderen, die bei der zutage gelegten Haltung
der Betreiber zu erwartende Eskalation der Situation an den BTS- Anlagen,
vorallem auch in ländlichen Regionen.
Dabei wird keiner der vielen Millionen Nutzer
gezwungen sein, ein neues Mobiltelefon anzuschaffen, es würde sich aber
eine neue Absatzchance für die Gerätehersteller durch optimierte
aGSM-Geräte für die kritischen Nutzer auftun.
Technisch sieht
das aGSM- Konzept die Auftrennung zwischen Sende- und Empfangsanlagen
vor.
Im direkten Umfeld der Bewohner und Benutzer der Mobiltelefone
befinden sich ausschlieslich Empfangsanlagen. Diese sind technisch
gegenüber den jetzigen GSM - BT Stationen einfach aufgebaut, vergleichbar
mit einem Radiogerät gegenüber einer Radiosendestation, und somit
sehr kostengünstig herstellbar.
Diese werden durch eine Anbindung an
die lokal zur Verfügung stehenden Infrastruktur (ISDN, IP, dsl, etc.) mit
der "Vermittlung" verbunden.
Dadurch ist direkt im Umfeld des Nutzer nur die
unkritische Empfangsanlage installiert, und das Handy kann mit geringster
Sendeleistung eine Verbindung halten, so dass die Strahlenbelastung beim
Telefonieren minimiert wird.
Es wäre sogar denkbar, dass diese
Empfangseinheiten vom Nutzer erworben und selbst installiert werden
könnten.
Versorgt wird das Handy von der Controlleinheit
(Vermittlung) über eine reine Sendestation, die optimiert auf
Flächenabdeckung und Gleichmässigkeit der Feldverteilung positioniert
installiert wird. Damit erreicht man im Versorgungsgebiet eine Intensität,
die unterhalb der biologisch kritischen Schwelle von 1µW/m2 liegt, aber
noch tausendfach über dem technisch nötigen Level für das
Handy.
Als Sendestandorte eigenen sich hochgelegenen, auch in einigen
Kilometern Entfernung vom Nutzer befindliche Hochpunkte, an denen eine
konzentrierte Installation erfolgt.
Die ländlichen Bereiche, mit sehr geringen
Gesprächsdichten und somit sehr teueren Minutenkosten pro Anlage für
die Betreiber könnten ebenfalls vollständig durch eine
Grundversorgung über Satellit versorgt werden. Aber auch bestehende
Senderstandorte zeigen in der Praxis, dass ein belastungsarmer Sendestandort
weitab besiedelter sinnvoll grosse Flächen versorgen kann. Durch ein
intelligentes Aufteilen der vorhandenen Kanäle wäre somit eine 100%
Flächenabdeckung sehr günstig zu erzielen und reine Empfangsstationen
in den Besiedlungspunkten würden eine geringsmögliche Belastung bei
vollständiger Nutzungsmöglichkeit bieten.
Die Bereiche intensiver Nutzung, also
Städte, Verkehrswege und Knotenpunkte würden ebenfalls durch eine
Gliederung in Grundversorgung (z.B.: Stadt) und konzentrationsabhängige
Unterstützung (innerstädt. Zentrum) zweigeteilt versorgt.
Die Handys strahlen mit
geringst möglicher Leistung nur bei wirklicher Benutzung durch den Nutzer,
die nahegelegenen Empfangsantennen erzeugen keine Belastung für die
Anwohner und minimieren die nötige Sendeleistung der Handynutzer.
Die Netzabdeckung wird
der Mindestversorgungspegel für moderne Handys durch die Versorgung durch
Satellit, hohe Sendestandorte, oder dem Entwurf "SkyChain" realisiert, so dass
weitflächig mit wenigen Stationen gearbeitet werden kann. Die Leistung der
Sendestationen wird so stark abgesenkt, damit ebenfalls die Belastung für
die Betroffenen.
Die Politik ist gefragt, Musterprojekte zu
unterstützen und die Industrie notfalls durch stark verschärfte
Grenzwerte zum Handeln zu bewegen. Es sollte den poltischen Verantwortlichen
endlich klar sein, das die Menschen das Volk sind, und die Macht nicht von den
Konzernen ausgeht die keine Stimmbeteiligung in einer Demokratie haben. Auch
sollten sie wissen, dass das aufgebaute Lügengebäude der
industrieabhängigen Experten sich bei bereits sehr vielen Bürgern als
ein solches entpuppt hat, und somit verantwortungsvoll für die Zukunft und
Gesundheit der Kinder und aller Menschen gehandelt werden muss.