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Infos von  www.das-gibts-doch-nicht.info
  Silvia Hernandez  
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Ich finde Ihre Seite sehr interessant. Allerdings habe ich mich über die Rubrik INFOS über Elektrosmog/Funkmasten gewundert.
Die Informationslage ist sehr einseitig. Darum wollte ich mal ein bisschen zum Contra beitragen.
Ich würde mich sehr freuen wenn es in irgendeiner Form in Ihrer Seite Eingang finden würde.
Sie schreiben das die Strahlen der Mobilfunk-Sendemasten die Leute krank machen würde. Komisch nichts von dem was in dieser Rubrik steht korreliert mit meinen persönlichen Erfahrungen oder denen in meinem Bekanntenkreis. Ich wohne direkt neben einem Sendemasten (seit ca. 5 Jahren). Und habe keinerlei Beschwerden und auch die Nachbarschaft ist sehr gesund (soweit ich das beurteilen kann).
Als Fakten kenne ich das so: Je mehr Sendemasten es gibt, desto geringer sind deren Sendeleistungen, da geringere Entfernungen überbrückt werden müssen. Je geringer die Sendeleistung ist, desto geringer ist der Elektrosmog. Bei den ersten Masten war die Strahlungsemission also noch viel höher als heute und doch hat damals noch niemand Beschwerden oder Krankheiten in größerem Maße angemeldet. Erst seit überall das Wort Elektrosmog herumgeistert werden plötzlich so viele Leute von neu aufgestellten Sendemasten krank.
Und was ist mit all den verschiedenen Funkemissionen von Radio, Fernsehen und Amateur- und Profi-Funk Die übersteigen die momentanen Emissionen von Mobilfunkmasten bei weitem. Von denen fühlt sich aber keinen krank, na ja, die sind ja auch Flächendeckend und somit gerecht verteilt.
Erst wenn die Leute den Sendemasten in Sichtweite haben werden Sie krank. Daraus schließe ich für mich, dass die Leute keine Beschwerden vom Elektrosmog haben sondern wie in der NEUEN MEDIZIN bei Ihnen beschrieben. Die Angst vor dem was sich keiner so recht vorstellen kann (der Elektrosmog) ist der eigentliche Krakheitsverursacher. Denn keiner macht sich die Mühe uns zu erklären was denn dieser Elektrosmog eigentlich sein soll. Also hat man wie vor allem Unbekannten davor Angst und diese Angst macht krank und dann hat man ja den Beweis wie gefährlich der Elektrosmog tatsächlich ist, Nicht war?
Mit vielen lieben Grüßen
Silvia Hernandez

Silvia.Hernandez@itc.itvd.uni-stuttgart.de




Sehr geehrte Fr. Hernandez,

ich möchte Ihnen antworten, auch wenn ich nicht weis, ob Sie Ihr Schreiben auf den Inhalt zu aGSM beziehen.

Wir, die Baubiologen sind mit dem Thema bereits seit ca. 1990 beschäftigt. Seit dieser Zeit sammeln wir Erfahrungsberichte, Krankheitshäufungen und haben Einblick in diverse Forschungsergebnisse.

Daraus lässt sich vieles ableiten und die Erfahrungen auf internationaler Ebene, zeigen deutlich, dass Ihre subjektive Empfindung weder durch Zahlen noch durch Nachweise belegbar ist.


Hier eine (Gehirn-)Tumorstatistik, allerdings nur die mortalen Fälle (die vieles verschleiern, da die Behandlungserfolge während der Statistischen Erfassung extrem verbessert haben):

Jahr Fälle gesamt Männer Frauen
1955 977 537 440
1964 1434 767 667
1974 1359 752 607
1984 2251 1191 1060
1994 3840 2023 1817
1999 4317 2317 2000


Daraus ist eine starke Zunahme in den letzten 10 Jahren zu beobachten.. ein fast logaritmischer Anstieg der Zunahmen...

Doch weiter mit Zahlen, Krebsregister Reinland Pfalz ... interesant der Anstieg seit dem "grossen Handy verschenken"/ verschleudern.. 1998 !


Über Spanien und die Entwicklung rund um die Schulen, die extreme Häufung von Leukämie etc. ist Ihnen sicher bekannt, falls nicht, könnte ich Sie informieren oder zB http://www.elektrosmognews.de/ .

Doch auch als vielen anderen Ländern identische Meldungen, Israel, Frankreich, geprüft zum Teil von Behörden, Gerichten, und mit der Folge, dass es dort zwischenzeitlich Gesetze gibt, die die Installationen einschränken und zB. an Schulen, Kindergärten und Wohngebieten untersagt sind!


--


Mit der Sendeleistung und den Masten:

Es ist völlig irrrelevant was für einen Sendeleistung der Mast, besser die BTS hat.

Einzig entscheidend ist, was beim Nutzer, Anwohner ankommt.

(vor 2002 hatten wir hier durch bestehnde Sender ausserhalb weit unter 1 mikroWatt Belastung und konnten im Freien mobil telefonieren, heute haben wir zigtausendfache Belastung durch vodafon Sender und könnten in der nicht vorhandenen Tiefgarage telefonieren!)

Seit der explosionsartigen Zunahme der Handys werden die Sendestandorte in direkter Nähe der Nutzer gebaut, und da die Abnahme der Feldstärke (oder Leistungsflussdichte) nicht linear verläuft, sondern quadratisch, wird die Belastung trotz teilweise geringerer Sendeleistung durch die Nähe gesteigert!
Dies ist sehr einfach nachzurechnen, oder als Grafik auf http://www.stoppschild.de/ zu finden.

Auch Ihre Beschreibung zu den bisherigen Funksystemen ist nicht haltbar, denn neben den massiven unterschieden in der Modulation, die ein wichtiger Faktor ist (und das seit langen bekannt ist! s.u.) und lt. den Messdaten der Baubiologen sind mehr als 70% der Gesamtbelastung rein auf die Mobilfunkbelastung zurückzuführen, was anhand Messreihen belegt wurde.

Zu dieser besonderen Art der Modulation bei GSM wusste 1991 die Strahlenschutzkommission folgendes in Ihren Abschlussbericht zur Einführung der GSM Netze:



Dort heist es:
(Quelle: Bundesanzeiger Nr. 43 vom 03. März 1992, – Veröffentlichungen der Strahlenschutzkommission, Band 24)


Über spezielle Effekte, die nicht auf der Erwärmung beruhen, wird in der Literatur seit unge-fähr
15 Jahren berichtet. Wenn eine Hochfrequenzstrahlung mit einer anderen Frequenz ampli-tudenmoduliert
ist, können Feldwirkungen auftreten, welche bei unmodulierter Strahlung nicht
existieren. Es handelt sich meistens um Veränderungen der Permeabilität von Zellmembranen.
Beispielsweise wurde festgestellt, daß bei einer HF-Strahlung mit einer Frequenz von 147
MHz, die mit Frequenzen zwischen 6 und 20 Hertz moduliert war, der Kalziumausstrom aus
Zellkulturen bei bestimmten Frequenzen signifikant (um 10 bis 20 %) erhöht war.
Insgesamt wurde eine komplexe Abhängigkeit dieser Effekte von Intensität und Frequenz be-obachtet,
wobei spezielle Frequenzbereiche besonders wirksam sind. Die Membraneffekte wur-den
vielfach bestätigt, so daß ihre Existenz heute als gesichert gilt. Hervorzuheben ist, daß die
SAR-Werte hierbei teilweise kleiner als 0,01 W/kg sind und damit erheblich unterhalb ther-misch
relevanter Intensitäten liegen.


Sie sehen damit evtl., dass ein Grossteil der Betreiberaussagen nicht haltbar sind, ausser, dass ein Handy mit SAR 0,6 W/kg keinerlei Verbesserungen gegenüber den 2 W/kg Geräten bringt!


Weiter ist es biologisch ein Riesenunterschied, ob mit einer bestimmten Kraft/ Leistung/ Wucht ein permantener und gleichmässiger Einfluss ausgeübt wird, oder ein impulsartiger!

Als Beispiel:

Drücken Sie mit 5 kg Masse auf eine Tischplatte (oder einen Steinblock) .. die Tischplatte biegt evtl. etwas um dann in Ruhe zu bleiben, dem Steinblock macht der 5kg Hammer nichts.

Nun lassen sie diese 5kg (oder die entsp. Kraft) pulsieren, daher sie drücken und entlasten.

Auf dem Tisch wird jeder Stift, Vase etc. vibrieren und wackeln, der Stein wird brechen... Prinzip eines Presslufthammers, eines Schlagbohrers ..!

Genau dies tut ein Handy auch, es sendet kurz , dann schaltet es auf Empfang, um gleich wieder zu senden.

Es sind also nur kurze EMF Pulse, die wesentlich anders wirken, als ein gleichmässiges Signal wie bei TV, Radio etc. Sendern!

Oder aus dem täglichen Leben...: 2 Ohrfeigen in 1 Minute sind durchschnittlich sanfte Streicheleinheiten!

Um bei einem Tisch Vibrationen zu erreichen, ist auch nicht nur die Kraft entscheidend, sondern vorallem die Frequenz, also der Rhythmus der Pulse... Stichwort Resonanz ! Probieren Sie es mit dem schwachen kleinen Finger.. selbst dieser schafft es, im richtigen Rhythmus die Stifte zittern zu lassen!

....

So ist es mit dem SAR -Wert und der Frage, ob bei einer nicht kontenuierlichen Leistungsabgabe diese theoretisch zur Berechung Anwendung finden darf!

(denn wenn das Handy nur zB die Hälfte der Zeit sendet, dabei aber 2 W/kg themische Lestung abgibt, muss die einzelen Leistungsabgabe höher sein als der Durchschitt.. oder in normalen Worten:



wenn Sie in 1 Stunde 100 km weit fahren möchten, sie aber nach jeder Fahrt- Minute für eine Minute anhalten (Lieferdienstfahrer..)... müssen sie im Moment des Fahrens mit 200 km/h fahren .. (und im Druchschnitt eben 100 km/h (30 min x 200 km/h).


Doch 200 km/h wirkt auf die Umgebung völlig anders als 100 km/h .. haben einen anderen Bremsweg, Verschleis, Energieverbrauch !


(zB unter SAR 2,0 W/kg keinerlei Folgen bekannt, aber auch das BfS schaut nur noch die industriebezahlten Ergebnisse seit 1998 an (habe ich schriftlich vom bfs), die viel gesicherte Infomation ignorieren und oft bereits im Ansatz und den Versuchsbedingungen ausschliesen!)

-

Nachdem ich nun wieder in dem Bereich EMF aktiv bin, und zwischenzeitlich auch mehrere ehm. Telekom Monteure kennenlernte, die heute an Leukämie und anderen sehr aussergewöhnlichen Krankheiten leiden, möchte ich nicht sagen, dass sich keiner krank fühlt.

Auch wären die heutigen Monteure bestimmt nicht im Strahlenschutzanzug an einen 10 W GSM- Antenne aktiv, wenn ein 20 W Autobremslicht stärker strahlt, so wie die Betreiber oft formulieren!


Dass es natürlich auch psychische Wirkungen der Angst gibt, ist sehr richtig, und dass deshalb wurden ebenfalls bereits Versuche angesetzt, um diese Angst als Wirkung auszuschliesen.

Die vieldiskutierte Rinderstudie ist evtl. bekannt, evtl. auch die vorsätzlich falschen Aussagen der Politiker dazu, die entgegen dem Inhalt des Abschlussgesprächs mit den Wissenschaftlern formuliert wurden.
Dr. Wenzel könnte Sie aufklären, aber auch im Web ist dies vielfach beschrieben, denn es hat nur wenige Wochen gedauert, bis die Falschdarstellung der Politiker öffenlich geklärt wurden auch im TV!

Die Kühe haben sicher nicht auf die optische Erscheinung "Antenne" reagiert, genauso wenig wie die Ratten bei Salford oder der australischen Telekom. Auch kenne ich selbst Landwirte mit massiven Stallproblemen (nicht nur ) seit den GSM Antennen im direkten Umfeld strahlen.

Ihre Aussage, dass keiner versucht den Elektrosmog zu erklären, kann ich jedoch nur auf die Betreiberhaltung beziehen, denn selbst verschiedenen Gerätehersteller versuchen seit Jahren über die möglichen Gefahren dazu aufzuklären.
So hat Erriccson bereits 1998 in seinen Produkten auf Bedenken hingewiesen und Vorsorge empfohlen!


Aber all die BIs im Land, all die Websites unternehmen den Versuch der Aufklärung, wobei GSM /Handy nur ein Teil darstellt!
Gerade die neuen Produkte mit BlueTooth, WLAN, DAB. etc stellen weitere Gefahren dar!

Wie Sie dann behaupten können, dass " Denn keiner macht sich die Mühe uns zu erklären was denn dieser Elektrosmog eigentlich sein soll" ist allerhöchstens auf Ihre persönliche Informations"lust" zu beziehen!


Mit persönlich sind Berichte zu den "nicht -thermischen Wirkungen" ab dem Jahr ca. 1965 bekannt, und das Thema ESmog hat vor vielen Jahren bereits Eingang in die staatlichen Verordnungen gefunden, z.B. durch Bauvorschriften in Nähe von Hochspannungsleitungen und Kindergärten, Arbeitsplatzvorschriften, etc.und ist ein Faktor des "Sick Building Syndroms"!



Doch sollten wir, unabhängig von der Beweislage nicht vorsorglich tätig werden (?), so wie es die Komm2000 Richtline der EU vorsieht die ebenfalls einen Unbedenklichkeitsnachweis der Betreiber von neuen Technologien fordert und nicht den Nachweis einer Schädlichkeit durch die Betroffenen (!), wenn soviele gesicherte Hinweise zur Einflussnahme von ESMOG (GSM) auf unsere Körperfunktion, etc. bestehen, auch wenn bisher kein Nachweis einer Schädigung wissenschaftlich beweisbar ist (und wahrscheinlich niemals beweisbar ist,.. wie Contergan etc. zeigte.. wo bis heute diese Nachweis fehlt, obwohl dort sogar ein Wirkmodell inzwischen entstand!)

Der geltende D-Netzgrenzwert ist ca. 4.500.000 mikroWatt/m2


Ein Handy benötigt jedoch nur 0,001 mikroWatt/m2 zur optimalen Funktion.



Schädigungen sind (mir zur Zeit) bis zu ca. 0,3 mikroWatt/m2 bekannt.

Warum wird die Strahlung nicht auf das technisch nötige Niveau für einen Mobilfunk im Freien abgesenkt?

Würden Sie einer Empfehlung folgen, aus dem Fenster eines Hochhauses zu springen, nur weil wissenschaftlich nicht sicher festgestellt wurde, ob bei einem Sprung der Schädel zuerst bricht oder eben die Wirbelsäule ?
Oder weil nicht sicher beweisbar ist, dass nicht gerade ein Heuwagen vorbei fährt, auf dem Sie sicher landen?

Alles keine Argumente, um nicht vor dem Sprung abzuraten und Vorsicht walten zu lassen!


Wie sagte ein staatlich vereidigter Gutachter und Professor Volger:


Die Wand ist nass, auch wenn noch niemand weis, wo das Wasser herkommt.

Und zur Praxis:


Hier bei uns, im Bereich des Landesverbandes ist fast an jeder Sendestation, die uns bekannt ist, (wo Mitglieder sind) eine Krankheitshäufungen festszustellen, oft Krebs, Herzrhytmus- oder Schlafprobleme. Alles im engen Umfeld der Antennen, nach Inbetriebnahme der Sendeanlagen.

Hier ist seit nun 1 Jahr ein Sender in Betrieb, und nachdem in der kleinen Gemeinde jahrelang keine Häufung schweren Krankheitsfälle feststellbar war, habe wir nun zwei sich rasch entwickelnde und ungewöhliche Krebsfälle in direkter Umgebung und Sichtkontakt zum Sender, auch bei einer jungen Frau.

Subjektiv: klar, aber kein Einzelfall, wie Heroldsberg, Vallodolid, Dermbach, uva. zeigen!


Wie kann sich dann der Staat hinstellen und sagen,.. das überlassen wir alles den Betreibern in Selbstverpflichtung?


Wie kann es sein, dass jede kleine Dachgaube und jeder Gartenzaun mit 1,50 m Höhe baurechtlich genehmigt werden muss, jeder Fahnenmast mit 6 m, nur eine Sendeanlage davon völlig befreit ist (ausser funkrechtlichen RegTP Zulassung) auch wenn Sie direkt einen Kindergarten 24 h bestrahlt, 22 m hoch ist, und einen optischen Schandfleck darstellt, sowie einen Verstoss gegen die DIN Vorschriften, Baugesetze, etc.?


8-4-2003

grüsse aus westhausen, ehemals 1225 Jahre senderfrei !
bernd schreiner


http://www.landesverband-thueringen.de/

http://www.stoppschild.de/

http://www.elektrosmognews.de/

www.esmog-augsburg.de

http://www.buergerwelle.de/



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