Ich finde Ihre Seite sehr interessant. Allerdings habe ich
mich über die Rubrik INFOS über Elektrosmog/Funkmasten gewundert.
Die Informationslage ist sehr einseitig. Darum wollte ich mal ein bisschen
zum Contra beitragen. Ich würde mich sehr freuen wenn es in
irgendeiner Form in Ihrer Seite Eingang finden würde. Sie schreiben
das die Strahlen der Mobilfunk-Sendemasten die Leute krank machen würde.
Komisch nichts von dem was in dieser Rubrik steht korreliert mit meinen
persönlichen Erfahrungen oder denen in meinem Bekanntenkreis. Ich wohne
direkt neben einem Sendemasten (seit ca. 5 Jahren). Und habe keinerlei
Beschwerden und auch die Nachbarschaft ist sehr gesund (soweit ich das
beurteilen kann). Als Fakten kenne ich das so: Je mehr Sendemasten es gibt,
desto geringer sind deren Sendeleistungen, da geringere Entfernungen
überbrückt werden müssen. Je geringer die Sendeleistung ist,
desto geringer ist der Elektrosmog. Bei den ersten Masten war die
Strahlungsemission also noch viel höher als heute und doch hat damals noch
niemand Beschwerden oder Krankheiten in größerem Maße
angemeldet. Erst seit überall das Wort Elektrosmog herumgeistert werden
plötzlich so viele Leute von neu aufgestellten Sendemasten krank. Und
was ist mit all den verschiedenen Funkemissionen von Radio, Fernsehen und
Amateur- und Profi-Funk Die übersteigen die momentanen Emissionen von
Mobilfunkmasten bei weitem. Von denen fühlt sich aber keinen krank, na ja,
die sind ja auch Flächendeckend und somit gerecht verteilt. Erst wenn
die Leute den Sendemasten in Sichtweite haben werden Sie krank. Daraus
schließe ich für mich, dass die Leute keine Beschwerden vom
Elektrosmog haben sondern wie in der NEUEN MEDIZIN bei Ihnen beschrieben. Die
Angst vor dem was sich keiner so recht vorstellen kann (der Elektrosmog) ist
der eigentliche Krakheitsverursacher. Denn keiner macht sich die Mühe uns
zu erklären was denn dieser Elektrosmog eigentlich sein soll. Also hat man
wie vor allem Unbekannten davor Angst und diese Angst macht krank und dann hat
man ja den Beweis wie gefährlich der Elektrosmog tatsächlich ist,
Nicht war? Mit vielen lieben Grüßen Silvia Hernandez
Silvia.Hernandez@itc.itvd.uni-stuttgart.de
Sehr geehrte Fr. Hernandez,
ich möchte Ihnen
antworten, auch wenn ich nicht weis, ob Sie Ihr Schreiben auf den Inhalt zu
aGSM beziehen.
Wir, die Baubiologen sind mit dem Thema bereits seit ca.
1990 beschäftigt. Seit dieser Zeit sammeln wir Erfahrungsberichte,
Krankheitshäufungen und haben Einblick in diverse
Forschungsergebnisse.
Daraus lässt sich vieles ableiten und die
Erfahrungen auf internationaler Ebene, zeigen deutlich, dass Ihre subjektive
Empfindung weder durch Zahlen noch durch Nachweise belegbar
ist.
Hier eine (Gehirn-)Tumorstatistik, allerdings nur die mortalen
Fälle (die vieles verschleiern, da die Behandlungserfolge während der
Statistischen Erfassung extrem verbessert haben):
| Jahr |
Fälle gesamt |
Männer |
Frauen |
| 1955 |
977 |
537 |
440 |
| 1964 |
1434 |
767 |
667 |
| 1974 |
1359 |
752 |
607 |
| 1984 |
2251 |
1191 |
1060 |
| 1994 |
3840 |
2023 |
1817 |
| 1999 |
4317 |
2317 |
2000 |
Daraus ist eine starke Zunahme in den letzten 10 Jahren
zu beobachten.. ein fast logaritmischer Anstieg der Zunahmen...
Doch
weiter mit Zahlen, Krebsregister Reinland Pfalz ... interesant der Anstieg seit
dem "grossen Handy verschenken"/ verschleudern.. 1998 !
 Über
Spanien und die Entwicklung rund um die Schulen, die extreme Häufung von
Leukämie etc. ist Ihnen sicher bekannt, falls nicht, könnte ich Sie
informieren oder zB http://www.elektrosmognews.de/
.
Doch auch als vielen anderen Ländern identische Meldungen,
Israel, Frankreich, geprüft zum Teil von Behörden, Gerichten, und mit
der Folge, dass es dort zwischenzeitlich Gesetze gibt, die die Installationen
einschränken und zB. an Schulen, Kindergärten und Wohngebieten
untersagt sind!
--
Mit der Sendeleistung und den
Masten:
Es ist völlig irrrelevant was für einen Sendeleistung
der Mast, besser die BTS hat.
Einzig entscheidend ist, was beim Nutzer,
Anwohner ankommt.
(vor 2002 hatten wir hier durch bestehnde Sender
ausserhalb weit unter 1 mikroWatt Belastung und konnten im Freien mobil
telefonieren, heute haben wir zigtausendfache Belastung durch vodafon Sender
und könnten in der nicht vorhandenen Tiefgarage telefonieren!)
Seit
der explosionsartigen Zunahme der Handys werden die Sendestandorte in direkter
Nähe der Nutzer gebaut, und da die Abnahme der Feldstärke (oder
Leistungsflussdichte) nicht linear verläuft, sondern quadratisch, wird die
Belastung trotz teilweise geringerer Sendeleistung durch die Nähe
gesteigert! Dies ist sehr einfach nachzurechnen, oder als
Grafik auf
http://www.stoppschild.de/ zu
finden.
Auch Ihre Beschreibung zu den bisherigen Funksystemen ist nicht
haltbar, denn neben den massiven unterschieden in der Modulation, die ein
wichtiger Faktor ist (und das seit langen bekannt ist! s.u.) und lt. den
Messdaten der Baubiologen sind mehr als 70% der Gesamtbelastung rein auf die
Mobilfunkbelastung zurückzuführen, was anhand Messreihen belegt
wurde.
Zu dieser besonderen Art der Modulation bei GSM wusste 1991 die
Strahlenschutzkommission folgendes in Ihren Abschlussbericht zur
Einführung der GSM Netze:
Dort heist es: (Quelle:
Bundesanzeiger Nr. 43 vom 03. März 1992, Veröffentlichungen
der Strahlenschutzkommission, Band 24)
Über spezielle
Effekte, die nicht auf der Erwärmung beruhen, wird in der Literatur seit
unge-fähr 15 Jahren berichtet. Wenn eine Hochfrequenzstrahlung mit
einer anderen Frequenz ampli-tudenmoduliert ist, können Feldwirkungen
auftreten, welche bei unmodulierter Strahlung nicht existieren. Es handelt
sich meistens um Veränderungen der Permeabilität von
Zellmembranen. Beispielsweise wurde festgestellt, daß bei einer
HF-Strahlung mit einer Frequenz von 147 MHz, die mit Frequenzen zwischen 6
und 20 Hertz moduliert war, der Kalziumausstrom aus Zellkulturen bei
bestimmten Frequenzen signifikant (um 10 bis 20 %) erhöht
war. Insgesamt wurde eine komplexe Abhängigkeit dieser Effekte von
Intensität und Frequenz be-obachtet, wobei spezielle Frequenzbereiche
besonders wirksam sind. Die Membraneffekte wur-den vielfach bestätigt,
so daß ihre Existenz heute als gesichert gilt. Hervorzuheben ist,
daß die SAR-Werte hierbei teilweise kleiner als 0,01 W/kg sind und
damit erheblich unterhalb ther-misch relevanter Intensitäten
liegen.
Sie sehen damit evtl., dass ein Grossteil der
Betreiberaussagen nicht haltbar sind, ausser, dass ein Handy mit SAR 0,6 W/kg
keinerlei Verbesserungen gegenüber den 2 W/kg Geräten
bringt!
Weiter ist es biologisch ein Riesenunterschied, ob mit einer
bestimmten Kraft/ Leistung/ Wucht ein permantener und gleichmässiger
Einfluss ausgeübt wird, oder ein impulsartiger!
Als
Beispiel:
Drücken Sie mit 5 kg Masse auf eine Tischplatte (oder
einen Steinblock) .. die Tischplatte biegt evtl. etwas um dann in Ruhe zu
bleiben, dem Steinblock macht der 5kg Hammer nichts.
Nun lassen sie
diese 5kg (oder die entsp. Kraft) pulsieren, daher sie drücken und
entlasten.
Auf dem Tisch wird jeder Stift, Vase etc. vibrieren und
wackeln, der Stein wird brechen... Prinzip eines Presslufthammers, eines
Schlagbohrers ..!
Genau dies tut ein Handy auch, es sendet kurz , dann
schaltet es auf Empfang, um gleich wieder zu senden.
Es sind also nur
kurze EMF Pulse, die wesentlich anders wirken, als ein gleichmässiges
Signal wie bei TV, Radio etc. Sendern!
Oder aus dem täglichen Leben...: 2 Ohrfeigen in 1
Minute sind durchschnittlich sanfte Streicheleinheiten!
Um bei einem
Tisch Vibrationen zu erreichen, ist auch nicht nur die Kraft entscheidend,
sondern vorallem die Frequenz, also der Rhythmus der Pulse... Stichwort
Resonanz ! Probieren Sie es mit dem schwachen kleinen Finger.. selbst dieser
schafft es, im richtigen Rhythmus die Stifte zittern zu
lassen!
....
So ist es mit dem SAR -Wert und der Frage, ob bei
einer nicht kontenuierlichen Leistungsabgabe diese theoretisch zur Berechung
Anwendung finden darf!
(denn wenn das Handy nur zB die Hälfte der
Zeit sendet, dabei aber 2 W/kg themische Lestung abgibt, muss die einzelen
Leistungsabgabe höher sein als der Durchschitt.. oder in normalen
Worten:
wenn Sie in 1 Stunde 100 km weit fahren möchten,
sie aber nach jeder Fahrt- Minute für eine Minute anhalten
(Lieferdienstfahrer..)... müssen sie im Moment des Fahrens mit 200 km/h
fahren .. (und im Druchschnitt eben 100 km/h (30 min x 200
km/h).
Doch 200 km/h wirkt auf die Umgebung völlig anders als
100 km/h .. haben einen anderen Bremsweg, Verschleis, Energieverbrauch
!
(zB unter SAR 2,0 W/kg keinerlei Folgen bekannt, aber auch das BfS
schaut nur noch die industriebezahlten Ergebnisse seit 1998 an (habe ich
schriftlich vom bfs), die viel gesicherte Infomation ignorieren und oft bereits
im Ansatz und den Versuchsbedingungen ausschliesen!)
-
Nachdem
ich nun wieder in dem Bereich EMF aktiv bin, und zwischenzeitlich auch mehrere
ehm. Telekom Monteure kennenlernte, die heute an Leukämie und anderen sehr
aussergewöhnlichen Krankheiten leiden, möchte ich nicht sagen, dass
sich keiner krank fühlt.
Auch wären die heutigen Monteure
bestimmt nicht im Strahlenschutzanzug an einen 10 W GSM- Antenne aktiv, wenn
ein 20 W Autobremslicht stärker strahlt, so wie die Betreiber oft
formulieren!
Dass es natürlich auch psychische Wirkungen der
Angst gibt, ist sehr richtig, und dass deshalb wurden ebenfalls bereits
Versuche angesetzt, um diese Angst als Wirkung auszuschliesen.
Die
vieldiskutierte Rinderstudie ist evtl. bekannt, evtl. auch die vorsätzlich
falschen Aussagen der Politiker dazu, die entgegen dem Inhalt des
Abschlussgesprächs mit den Wissenschaftlern formuliert wurden. Dr.
Wenzel könnte Sie aufklären, aber auch im Web ist dies vielfach
beschrieben, denn es hat nur wenige Wochen gedauert, bis die Falschdarstellung
der Politiker öffenlich geklärt wurden auch im TV!
Die
Kühe haben sicher nicht auf die optische Erscheinung "Antenne" reagiert,
genauso wenig wie die Ratten bei Salford oder der australischen Telekom. Auch
kenne ich selbst Landwirte mit massiven Stallproblemen (nicht nur ) seit den
GSM Antennen im direkten Umfeld strahlen.
Ihre Aussage, dass keiner
versucht den Elektrosmog zu erklären, kann ich jedoch nur auf die
Betreiberhaltung beziehen, denn selbst verschiedenen Gerätehersteller
versuchen seit Jahren über die möglichen Gefahren dazu
aufzuklären. So hat Erriccson bereits 1998 in seinen Produkten auf
Bedenken hingewiesen und Vorsorge empfohlen!
Aber all die BIs im
Land, all die Websites unternehmen den Versuch der Aufklärung, wobei GSM
/Handy nur ein Teil darstellt! Gerade die neuen Produkte mit BlueTooth,
WLAN, DAB. etc stellen weitere Gefahren dar!
Wie Sie dann behaupten
können, dass " Denn keiner macht sich die Mühe uns zu erklären
was denn dieser Elektrosmog eigentlich sein soll" ist allerhöchstens auf
Ihre persönliche Informations"lust" zu beziehen!
Mit
persönlich sind Berichte zu den "nicht -thermischen Wirkungen" ab dem Jahr
ca. 1965 bekannt, und das Thema ESmog hat vor vielen Jahren bereits Eingang in
die staatlichen Verordnungen gefunden, z.B. durch Bauvorschriften in Nähe
von Hochspannungsleitungen und Kindergärten, Arbeitsplatzvorschriften,
etc.und ist ein Faktor des "Sick Building Syndroms"!
Doch
sollten wir, unabhängig von der Beweislage nicht vorsorglich tätig
werden (?), so wie es die Komm2000 Richtline der EU vorsieht die ebenfalls
einen Unbedenklichkeitsnachweis der Betreiber von neuen Technologien fordert
und nicht den Nachweis einer Schädlichkeit durch die Betroffenen (!), wenn
soviele gesicherte Hinweise zur Einflussnahme von ESMOG (GSM) auf unsere
Körperfunktion, etc. bestehen, auch wenn bisher kein Nachweis einer
Schädigung wissenschaftlich beweisbar ist (und wahrscheinlich niemals
beweisbar ist,.. wie Contergan etc. zeigte.. wo bis heute diese Nachweis fehlt,
obwohl dort sogar ein Wirkmodell inzwischen entstand!)
Der geltende
D-Netzgrenzwert ist ca. 4.500.000 mikroWatt/m2
Ein Handy
benötigt jedoch nur 0,001 mikroWatt/m2 zur optimalen
Funktion.
Schädigungen sind (mir zur Zeit) bis zu ca. 0,3
mikroWatt/m2 bekannt.
Warum wird die Strahlung nicht auf das technisch
nötige Niveau für einen Mobilfunk im Freien
abgesenkt?
Würden Sie einer Empfehlung folgen, aus dem Fenster
eines Hochhauses zu springen, nur weil wissenschaftlich nicht sicher
festgestellt wurde, ob bei einem Sprung der Schädel zuerst bricht oder
eben die Wirbelsäule ? Oder weil nicht sicher beweisbar ist, dass nicht
gerade ein Heuwagen vorbei fährt, auf dem Sie sicher landen?
Alles
keine Argumente, um nicht vor dem Sprung abzuraten und Vorsicht walten zu
lassen!
Wie sagte ein staatlich vereidigter Gutachter und Professor
Volger:
Die Wand ist nass, auch wenn noch niemand weis, wo das
Wasser herkommt.
Und zur Praxis:
Hier bei uns, im Bereich des
Landesverbandes ist fast an jeder Sendestation, die uns bekannt ist, (wo
Mitglieder sind) eine Krankheitshäufungen festszustellen, oft Krebs,
Herzrhytmus- oder Schlafprobleme. Alles im engen Umfeld der Antennen, nach
Inbetriebnahme der Sendeanlagen.
Hier ist seit nun 1 Jahr ein Sender in
Betrieb, und nachdem in der kleinen Gemeinde jahrelang keine Häufung
schweren Krankheitsfälle feststellbar war, habe wir nun zwei sich rasch
entwickelnde und ungewöhliche Krebsfälle in direkter Umgebung und
Sichtkontakt zum Sender, auch bei einer jungen Frau.
Subjektiv: klar,
aber kein Einzelfall, wie Heroldsberg, Vallodolid, Dermbach, uva.
zeigen!
Wie kann sich dann der Staat hinstellen und sagen,.. das
überlassen wir alles den Betreibern in Selbstverpflichtung?
Wie
kann es sein, dass jede kleine Dachgaube und jeder Gartenzaun mit 1,50 m
Höhe baurechtlich genehmigt werden muss, jeder Fahnenmast mit 6 m, nur
eine Sendeanlage davon völlig befreit ist (ausser funkrechtlichen RegTP
Zulassung) auch wenn Sie direkt einen Kindergarten 24 h bestrahlt, 22 m hoch
ist, und einen optischen Schandfleck darstellt, sowie einen Verstoss gegen die
DIN Vorschriften, Baugesetze, etc.?
8-4-2003
grüsse aus westhausen, ehemals 1225 Jahre senderfrei
! bernd schreiner
http://www.landesverband-thueringen.de/
http://www.stoppschild.de/
http://www.elektrosmognews.de/
www.esmog-augsburg.de
http://www.buergerwelle.de/
|