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  Hans Tolzin Tolzin
Das Geheimnis des Geldsystems

Einführung

Das Geheimnis des Geldsystems ist eines der wichtigsten überhaupt, denn damit die Frage nach der wahren Macht auf diesem Planeten verbunden. 
Der erste Rothschild soll mal gesagt haben, wenn er die Kontrolle über die
Währung eines Landes hätte, wäre ihm egal, wer die Gesetze mache...

Ist nicht genügend Geld da, stagniert die Wirtschaft, denn: Ohne Geld keine Nachfrage, ohne Nachfrage kein Absatz, ohne Absatz keine Beschäftigung, ohne Beschäftigung kein Geld. Ein Teufelskreislauf!

Was nicht in unseren Geschichtsbüchern steht:

Unter der Führung der Visionisten Benjamin Franklin und anderer wurde in den amerikanischen Kolonien Mitte des 18. Jahrhunderts ein "freies" Papiergeld herausgegeben, die "Kolonialaktie". Als Benjamin Franklin einmal England besuchte, wunderte er sich über das Elend, die Armut und die Not, die allenthalben sichtbar war. Die Kolonien hätten dergleichen nicht, alle hätten genug, berichtete er. Es würde darauf geachtet, dass nur soviel Papiergeld um Umlauf sei, dass die Preise stabil blieben.

Die englischen Bankiers brachten dann das engl. Parlament dazu, die Kolonialaktie zu verbieten und das (knappe) engl. Münzgeld einzuführen, worauf die Wirtschaft total zusammenbrach und auch in den Kolonien eine ungeahnte Not ausbrach. Dies war der eigentliche Auslöser fuer die amerikanische Revolution.

In welchem Geschichtsbuch kann man DAS nachlesen?

Trotzdem setzte sich Washington, gegen Anraten seiner Freunde, nach dem Sieg über England für eine Zentralbank ein, warum, weiss ich nicht. Die Geschichte lehrt, dass "unabhängige" Zentralbanken immer zu Gunsten der Grossbankiers intervenierten, nie zum Wohle des Volkes.

Die amerikanische Geschichte ist wie kaum ein anderes Land gekennzeichnet von einem Hin und Her in der Geldfrage. Beispiele:

Präsident Lincoln gab im Namen der amerikanischen Regierung Geldscheine heraus, den "Green Buck,", um die Ausgaben der Regierung und den Krieg zu finanzieren. Das gefiel den Rotschilds und ihrem internationalen Bankennetzwerk, das BEIDE Kriegsseiten mit (zinsbewehrten) Krediten unterstützte, gar nicht. Lincoln wurde ermordet, der "Green Buck" mit Verlust für die Menschen eingezogen.

In welchem Geschichtsbuch kann man DAS nachlesen?

1913 wurde die FED (Federal Reserve Bank) gegründet, die neue amerikanische Zentralbank. Was viele Politiker monierten (einige starben bei merkwürdigen Unfällen), unter anderem der berühmte Kanalüberquerer Charles Lindberg (Vater des entführten Lindberg-Babies!):

Die FED ist ein Zusammenschluss von 12 PRIVATEN Bankhäusern. Sie allein darf Banknoten herausgeben. Wenn sie dies tut, dann tut sie dies nur gegen Zinsen. Jede Banknote, die die FED an die Regierung gibt, muss mit Zinsen zurückgezahlt werden. Allein dadurch bereits beziehen diese Privatbanken hunderte von Milliarden Dollars jedes Jahr... Jahr für Jahr.

Heute ist das immer noch so. In welchem Geschichtsbuch steht etwas über DIESEN Putsch?

Ende der zwanziger Jahre gab es (von den Grossbankiers geschürt) eine ungeheure Aktienhysterie, alle Leute investierten in Aktien. Dann wurden aus heiterem Himmel von den mächtigen Bankiers die kurzfristige Kredite gesperrt, mit denen die Aktienkäufe finanziert wurden. Die Folge: alle stiessen ihre Aktien ab, die Kurse vielen ins Uferlose, die amerikanischen Banken forderten von Europa die ausgeliehenen Goldreserven zurück, die als Deckung für die Währungen dienten und eine unglaubliche Wirtschaftskrise brach auch in Europa aus. Im Vorfeld - oder Mitauslöser? - des 2. Weltkriegs...

In welchem Geschichtsbuch...?

Der berümteste Politiker, der sich je gegen die FED zur Wehr setzen wollte, war John F. Kennedy! Sein Vater wollte zunächst John's älteren Bruder Joe zum Präsidenten machen, um die FED zu bekämpfen. Joe Kennedy starb im 2 Weltkrieg bei einem Flugzeugabsturz, allerdings ohne Feindeinwirkung...

Kurz vor der Ermordung John F. Kennedies brachte er EBENSO WIE LINCOLN Banknoten in den Umlauf, die auf die Regierung ausgestellt waren, nicht auf die FED.... Einen Tag nach dem Mord hatte Nachfolger Johnson nicht's besseres zu tun, als dieses Geld wieder einzuziehen.

Dann wurde auch Robert Kennedy ermordet, Edward Kennedy, der jüngste Bruder, hatte einen merkwürdigen Unfall, bei dem seine Begleiterin starb (was seine politische Karriere ruinierte) und vor kurzem starb der Sohn John F. Kennedys bei einem Flugzeugabsturz, auch unter merkwürdigen Umständen... Hat sich der Kennedy-Clan vielleicht die falschen Feinde ausgesucht?

In welchem....?

Während der grossen Krise anfangs der 30iger Jahre gab es verschiedene Initiativen, mit Hilfe von Notgeld die Wirtschaft und die Not zumindest regional wieder in Griff zu bekommen. Dies gelang in den Beispielen Wära, Schwanenkirchen (Deutschland), Wörgl (Österreich). Während überall alles zusammenbrach, fingen hier ganze Ortschaften wieder zu blühen an...

Alle diese Experimente, die zum Teil ungeheures Aufsehen erregten, wurden von den jeweiligen Zentralbanken mit Gewalt unterbunden. Man war nie bereit, die Kontrolle über die Währung aus der Hand zu geben, unabhängig von den Auswirkungen für die Menschen.

In....?

Aktuellstes Beispiel aus der Schweiz: Dort hat ein gewisser Hans-Juergen Klaussner eine sog. "Werte-Erhaltungs-Genossenschaft" (WEG) ins Leben gerufen, über das Firmen und Privatleute durch ein Verrechnungssystem ihre Waren austauschten. 1999 wurde Klausner wegen unerlaubter Bankgeschäfte verhaftet. Wie's ihm jetzt geht, weiss ich nicht.

Welche Zeitung hat über ihn geschrieben?

Auch die DM ist wie der Dollar Schuldgeld. Die Bundesbank gibt das Geld an das Bankensystem und die Regierung nur gegen Zinsen heraus...

Im Vergleich zum Bruttosozialprodukt liegen die Gesamt-Zinsströme schon bei über 40 Prozent. 40 Prozent des Bruttosozialproduktes wandern ständig AUTOMATISCH von denen, die sowieso zuwenig haben zu denen, die sowieso schon zuviel haben.

Wer von uns protestiert dagegen?

Dass eine Alternative zu unserem realen Zinsgeldsystem nicht denkbar sei, ist eine Lüge, der kaum jemand auf die Schliche kommt, denn diejenigen, die vom Zinsgeldsystem profitieren, beeinflussen auch unsere Geschichtsbücher...

Vielleicht könnten wir ja auch gemeinsam neue Geschichtsbücher für unsere Kinder verfassen, :-) damit sie einmal nicht in die gleiche Falle tappen wie unsere Altvorderen und wir. 

Ach, noch etwas: Wer einmal damit anfängt, das Lügengespinst um das Geld zu durchschauen, dem wird möglicherweise schnell die Galle hochkommen und sich mit einer wachsenden Wut, Bitterkeit und vielleicht auch Ohnmacht konfrontiert sehen. Das ist verständlich. Aber: Eine Veränderung wird nicht möglich sein, wenn wir in solchen Gefühlen gefangen bleiben. Es gilt einen höheren Standpunkt dazu zu finden. Wut und Ohmacht sind schlechte Lehrmeister...


Buchempfehlungen

Benjes, Hermann Wer hat Angst vor Silvio Gesell?
Das Ende der Zinswirtschaft bringt Arbeit, Wohlstand und Frieden für alle
Naturschützern ist Benjes bereits durch seine sarkastischen, polemischen und hurmorvollen Dia-Vorträgen bekannt. Das vorliegende Buch ist eine Konsequenz aus seiner vor einigen Jahren gewonn-enen Erkenntnis, daß alle Naturschutz-bemühungen nahezu vergebens sein müssen, wenn die systembedingten Nachteile des gegenwärtigen Geldsys-tems nicht beseitigt werden.
Benjes deckt die Gründe für das Totschweigen des bedeutenden Geldre-formers Silvio Gesoll ebenso auf wie die Ursachen für das Versagen von Wirt-schaft, Politikern und Notenbanken. Schließlich beschreibt er, welche Lösungsvorschläge Gesell bereits vor 100 Jahren entwickelte. Ein kurzweilig zu lesendes Buch.
Paperback / 140 Seiten / DM 19,80
Creutz, Helmut Das Geldsyndrom
Wege zu einer krisenfreien Marktwirtschaft
Dieses faktenreiche Standardwerk eines Wirtschaftspraktikers und -analytikers verhilft dem Leser zu besserem Verständnis der oft nebulösen monetären Vorgänge. Es eröffnet völlig neue Einsichten in die Beziehungen zwischen unserem Geld und den Problementwicklungen unserer Gesellschaft und zeigt neue Wege zur Überwindung der geld-bezogenen Fehlstrukturen.
"...eine Fülle interessanter Details macht dieses Buch zu einer Fundgrube für alle jene, denen landläufige Konjunktur-modelle und Krisenerklärungen zunehmend suspekt sind." (Manager Seminare) Zahlreiche Abbildungen.
Taschenbuch / 460 Seiten / DM 24,90
Gesell, Silvio Die natürliche Wirtschaftsordnung
Vor etwas mehr als hundert Jahren veröffentlichte Gesell, Unternehmer und Wirtschaftsanalysist, seine ersten Werke über das Geldwesen. 1891/92 erschienen in Buenos Aires seine "Reformation im Münzwesen", "Nervus rerum" und "Die Verstaatlichung des Geldes. Damit war der Grundstein für seine Lehre von der "Natürlichen Wirtschaftsordnung" gelegt.
Da Gesell gleichermaßen Kapitalismus wie Marxismus als unfähig zur Lösung der wirtschaftlichen und sozialen Probleme ansah, setzte er sich zwischen alle Stühle: So wurde er zu Lebzeiten heftig angegriffen, und nach seinem Verscheiden totgeschwiegen. Das vorliegende Buch ist sein Hauptwerk. pb / 390 Seiten / DM 29,00
Kennedy, Margrit Geld ohne Zinsen und Inflation
Ein Tauschmittel, das jedem dient
Die Autorin - Architektin, Stadtplanerin und Ökologin - räumt unsere Mißverständnisse in bezug auf Geld aus: Sie beschreibt die Funktionsweise des Geldes und legt die Gründe für seine anhaltenden Wertschwankungen dar. Sie erklärt, warum das Geld die Welt nicht nur "in Schwung hält", sondern dabei immer wieder - vor allem durch das Zinssystem - zerstörerische Krisen verursacht. Sie stellt das komplexe Thema in angemessener, für alle verständlicher Form dar und beschreibt Maßnahmen, die jeder selbst ergreifen kann, um den Übergang zu einem neuen Geldsystem einzuleiten, das für alle einen Gewinn bedeutet. Taschenbuch, 240 Seiten / DM 14,90
Kennedy, Margrit Interest and Inflation Free Money
Creating an exchange medium that wors for every-body and protects the earth
Money is one of humankind's most ingenious inventions - and also one of ist most dangerous. This book offers a clear, simple explanation of how financial policies shape the global markets - and how interest wrecks cultures, ecosystems, and economic systems. In particular, it reveals the hidden flaws in our money system by identifying and exploring the far-reaching consequences of basic misconceptions. Paperback,
270 pages, 29,90 DM
Klaussner, Hans-Jürgen HuMan-Wirtschaft
Das Weltkonzept für jedermann
Ausgehend von einer Zinskritik, wie sie in freiwirtschaftlichen Kreisen schon lange bekannt ist, geht Klaussner jedoch einen Schritt weiter. In den heutigen gesättigten Märkten seien die Gesetzmäßigkeiten des Geldes andere als zu Zeiten Silvio Gesells und eine Geldgebühr deshalb nicht mehr zeitgemäß. Dagegen schlägt er die direkte Leistungsverrechnung der Marktteilnehmer mit Hilfe von durch das Internet verbundener Computer vor. Der Mittler Geld wird dabei ausgeschaltet, und damit auch der Würgegriff des Zinses. Begleitet werden soll die WEG (Werte-Erhaltungs-Genossenschaft) durch eine Gewinngarantie, die allgemeinschädliche Preiskämpfe verhindern soll und durch umfassende Betreuung aller Genossen-schaftler, die ihr Mitgliedschaft mit einem (zinslosen) Kredit beginnen. Das Buch enthält eine Menge interessanter Gedanken, die nicht nur in freiwirt-schaftlichen Kreisen heftige Diskussionen auslösen werden!
Paperback / 360 Seiten / DM 48,00
Klaussner, Hans-Jürgen Die "Werte-Erhaltungs-Genossenschaft"
für die Pflege ethischer und die Schöpfung materieller Werte als Erbe der Menschheit
Informationsbroschüre über die WEG mit Auszug aus den Statuten und einem Mitgliedsantrag. Broschürt.
50 Seiten / DM 10,00
Otani, Yoshito Untergang eines Mythos
Dieses Buch enthält eine klare Analyse und Kritik an östlichen (Kommunismus) und westlichen (Kapitalismus) Ideologien und Gesellschaftssystemen. Vom poli-tischen und wirtschaftlichen Aspekt her werden die Ursachen der heutigen Macht-konzentrationen aufgezeigt. In einem großen historischen Überblick werden Kenntnisse über Inflation, Deflation, Arbeitslosigkeit und die Probleme der heutigen Scheindemokratien vermittelt. Auf dieser Grundlage stellt der Autor sachlich begründete Lösungswege zur Diskussion. Paperback / 330 Seiten
DM 24,80
Schwarz, Fritz Das Experiment von Wörgl
Ausführlicher Bericht über den Freigeld-Versuch der Tiroler Gemeinde Wörgl, die im Jahre 1932 - furchtbar unter den Auswirkungen der Wirtschaftskrise leidend - die Ideen Silvio Gesells umsetzte - und zwar mit einem geradezu unglaublichen Erfolg.
broschürt / DM 10,00
Senf, Prof. Bernd Der Nebel um das Geld
Zinsproblematik - Währungs-systeme - Wirtschaftskrisen - Ein AufklArungsbuch
Bernd Senf lehrt seit 1973 als Professor für Vokswirtschaftskunde an der FH Wirtschaft Berlin. Dieses Buch ist eine gute, da allgemeinverständliche Ein-führung in wirtschaftliche, monetäre und währungspolitische Zusammenhänge. Aus dem Inhalt: Vom Naturaltausch zur Goldwährung - Die fatalen Folgen der Goldillusion - Geldschöpfung und Staatsverschuldung - der Zins als Ursache und Verstärker von Krisen - Instrumente und Probleme der Geldpolitik - Mögliche Alternativen zum bestehenden Geldsystem - Deutsche u. Europäische Währungsunion. Zahlreiche Abbildungen. Paperback / 250 Seiten / DM 29,80
Vogel, Gesima Global Futures First
The Basis for a New Economic System
broschürt / 32 Seiten / DM 6,80
Weitkamp, Hans Das Hochmittelalter - ein Geschenk des Geldwesens
Dieses Buch beschreibt den Einfluß des Geldwesens auf das sog. Hochmittelalter. Einige Themen sind: Die internationale Bankmacht des Templer-Ordens, Brakte-aten-Währung, Edelmetall-Währungen, erstes Papiergeld in China, Marco Polos Berichte über Kublai Khans Geldpolitik. 9 Abbildungen. Paperback
110 Seiten / DM 16,80

 


Links

http://www.cgw.de/ Christen für Gerechte Wirtschaftsordnung
http://www.inwo.de/ Homepage der INWO (Initiative für Natürliche Wirtschaftsordnung) Deutschland
http://www.inwo.ch/ INWO International
http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/walker/gdg.htm Karl Walker: "Das Geld in der Geschichte" (Als Buch nicht mehr lieferbar)
http://www.geldreform.de/ Homepage von Wolfgang Roehrig
http://www.fto.de/~sffo/ Seminar für Freiheitliche Ordnung (Androposopisch orientiert)
http://www.anjora.de/creutz/ Helmut Creutz ist Buchautor und einer der wichtigsten Zinsgeld-Kritiker Deutschlands
http://home.t-online.de/home/h.-j.werner/fnetzf2.htm Ausführliche Link-Liste bei H. J. Werner
http://www.anjora.de/nwo/ Zinskritische Zeitschrift "Der 3. Weg"
http://www.cityline.at/woergl/gemeinde/gestern_heute/unterguggenberger/ Über das überaus erfolgreiche "Experiment von Wörgl"

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