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| 16.04.2003 |
Von Robert Wüst |
http://www.phi.lt |
| Ernst Zündel, unfreiwilliger Hebel zur Demontage Israels?
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| Das alte, aber neu erstarkte Traditionsjudentum betreibt die
Demontage des Judenstaates, weil es in der Staatsform Israel eine
Gefährdung der jüdischen Existenz erkennt. Niemand geringerer als der
israelische Professor Michael Wolffsohn schreibt: "Für orthodoxe Juden
bedeutete dies: Sie bekämpften den Zionismus als
gotteslästerlich, weil er in den Gang der Geschichte eingriff
und einen Jüdischen Staat vor dem Eintreffen des Messias schuf. ...
Für Alt-Orthodoxe eine Ungeheuerlichkeit. " (Die Welt, 1.3.2003, S.
8)Weltweite Bewegungen wie beispielsweise die Toratreuen-Juden, die Israel als
satanisches Gebilde anprangern, beten leidenschaftlich für die Demontage
Israels: "Wir bekämpfen die Zionisten und ihren 'Staat' mit allem Einsatz
und wir beten für die Demontage dieses 'Staates' sowie für den
Frieden in der Welt." (Rabbi E Weissfish von den Toratreuen-Juden in einem
E-Brief vom 19.10.2000 an das National Journal) Diese Gruppe steht keineswegs
isoliert da innerhalb des Weltjudentums. Die Werbemaßnahmen der
Toratreuen-Juden für ihre Sache werden sogar von der mächtigsten
Medienanstalt des Weltjudentums, der New York Times, veröffentlicht. Die
Toratreuen-Juden sind mit ihren Forderungen nach Auflösung Israels auch im
Internet präsent (www.jewsnotzionists.org) und in Europa hat die Politik
zur Demontage Israels bereits ihren spürbaren Niederschlag im
Traditionsjudentum gefunden: "Wir beten drei Mal täglich dafür, dass
sich der Staat zionistischer Prägung auflöst," sagt Oberrabbiner
Moishe Arye Friedman, Wien, in Dr. Freys NZ vom 7.6.2002. Das
Horrorschaufenster Israel präsentiert in den Nachrichtensendungen des
Fernsehens ein anderes Judentum als von der Holocaust-Industrie
überlicherweise gezeichnet. Nicht die "armen jüdischen Opfer", die
gerade wieder einmal vor einem bösen Tyrannen flüchten, geistern
über die Bildschirme, sondern die Welt wird Zeuge von Massenmorden an
Kindern, begangen von Israelis, also von Juden. Deshalb zurück zu den
Wurzeln, sagen viele mit Stimmgewicht in den jüdischen
Führungszirkeln. Die Strippen könnten ohne Israel als Schaufenster
des Schreckens leichter hinter den Kulissen gezogen werden und Juden
würden wieder als Opfer und nicht als Massenmörder im Rampenlicht der
Öffentlichkeit erscheinen. Da der Judenstaat auf dem
6-Millionen-Brandopfer errichtet wurde, muß diese Geschichte
erschüttert werden, um den Judenstaat abschaffen zu können. So die
Logik der Israel-Demontierer: "... ohne Holocaust gäbe es keinen
jüdischen Staat." (FAZ, 19.12.1997, S. 9) Der Vorsitzende des Kongresses,
"Conference of Liberated Jews" (27. Januar 1946, München) Zalman Grinberg
offenbarte, was zur Staatsgründung Israels notwendig war: "Sechs Millionen
Menschen opferten wir." (Süddeutsche Zeitung, 16.2.2001, Seite 53) Die
Demontage Israels mit Hilfe der 6-Millionen-Zerschlagung wurde durch Professor
Finkelsteins Buch "Die Holocaust-Industrie" medienwirksam in Gang gesetzt.
Finkelstein: "... nicht nur die Zahl von '6 Millionen' wird immer unhaltbarer,
sondern die Zahlen der Holocaust-Industrie nähern sich rasch denen der
Holocaust-Leugner. " (Seite 133) Nach Finkelstein kam Gitta Sereny, die wohl
prominenteste jüdische Journalistin und Holocaust-Forscherin Groß
Britanniens. Sie sagte in einem Times-Interview vom 29.8.2001: "Warum nur in
aller Welt haben all diese Leute Auschwitz zu einer heiligen Kuh gemacht ...
Auschwitz war ein schrecklicher Ort - aber es war kein Vernichtungslager."
Gitta Sereny schlug damit der gesamten Holocaust-Literatur sowie den
Holocaust-Gerichtsurteilen ins Gesicht, da Auschwitz offiziell bisher als das
Zentrum der Judenvernichtung galt. Auf Gitta Sereny folgte Fritjof Meyer,
leitender Redakteur beim SPIEGEL. Meyer behauptete im Nobel- Magazin Osteuropa,
Heft 5/2002, die Massenvergasungen in Auschwitz hätten nicht in der
Gaskammer von "Krema II" stattgefunden, sondern in nicht mehr nachweisbaren
Bauernhäusern. Aber sämtliche Gerichtsurteile sowie die gesamte
Holocaust-Offizial-Literatur weisen "Krema II" als die Hauptvernichtungsanlage
aus. Es gibt somit keine feststehenden Glaubensrichtlinien mehr, Israel ist
also höchst gefährdet. Und nun kommt ein neuer Höhepunkt im
Sinne des Traditionsjudentums, das im Staat Israel "eine Ungeheuerlichkeit"
sieht. Jetzt wird sogar versucht, Ernst Zündel, den bekanntesten
Revisionisten der Welt (ein sog. Holocaust-Leugner), als Hebel zur Demontage
Israels zu benutzen. Zündel lebte sei 2000 mit seiner amerikanischen
Ehefrau Ingrid Rimland in den USA. Die amerikanische Einwanderungsbehörde
fabrizierte gegen Zündel einen Grund, ihn des Landes verweisen und nach
Kanada zurückbringen zu können. Vor seiner Niederlassung in den USA
lebte Zündel Jahrzehnte in Kanada, verlor aber sein Aufenthaltsrecht
entsprechend den kanadischen Gesetzen, als er in die USA abwanderte. Mit Hilfe
eines erfundenen Einreiseverstoßes wurde Zündel nunmehr nach Kanada
abgeschoben und sogleich erscholl in den nordamerikanischen Medien der Ruf, ihn
in sein Herkunftsland Deutschland abzuschieben. Zündel selbst beantragte
in Kanada sofort politisches Asyl, da er in Deutschland wegen sogenannter
Holocaust-Leugnung ins Gefängnis soll. Es fiel auf, daß der
große Rummel um Zündel der nordamerikanischen Medien, keinen
Niederschlag in den deutschen Medien fand. Es fällt auch auf, daß
aus Deutschland keinerlei Verlangen nach Zündels Auslieferung
öffentlich laut wurde. Noch vor zwei Jahren hätte die Bundesrepublik
sofort Sonderbevollmächtigte der Justiz unter großem Medien-Zirkus
nach Kanada entsandt, um Zündel von den dortigen Behörden in Empfang
zu nehmen und unter ständigem TV-Applaus in Deutschland einzukerkern.
(.....)Jetzt schaltete sich sogar das Wiesenthal-Zentrum(SWC) in Los Angeles
ein. Wiesenthal forderte über Jahrzehnte hinweg, Zündel müsse in
Kanada festgenommen und nach Deutschland ausgeliefert werden, weil es in
Deutschland ein "so gutes Gesetz gegen Holocaust-Leugner" gäbe. Das
Wiesenthal-Zentrum wollte also noch bis vor kurzem Zündel hinter deutschen
Gittern sehen. Was unternimmt das SWC jetzt, wo Zündels Abschiebung nach
Deutschland bevorsteht? Das SWC-Inernet hat eine online Petitions-Kampagen
gestartet, gerichtet an die deutsche Justizministerin Brigitte Zypries,
sämtliche Strafverfahren gegen Zündel in Sachen Holocaust-Leugnung
einzustellen. Die Petition des Simon Wiesenthal-Zentrums an das deutsche
Justizministerium enthält den folgenden Schlüsselsatz: "Zusammen mit
dem Simon-Wiesenthal-Zentrum und den Freunden der Simon-Wiesenthal-
Holocauststudien bitten wir Sie, auf Ihre Regierung mit Nachdruck einzuwirken,
die ausstehenden Strafverfahren gegen den Holocaust-Leugner Ernst Zünden
einzustellen." (Quelle Internetseite
www.wiesenthal.com/social/press/pet1.cfm?petid=61) In einem persönlichen
Brief vom 26.2.2003 an den deutschen Botschafter in Kanada, Dr. Christian
Pauls, machte das Wiesenthal-Zentrum sein Anliegen mit folgenden Passagen noch
einmal deutlich: "Herr Botschafter, das Institut Freunde des
Wiesenthal-Zentrums für Holocaust-Studien glaubt, daß die
deutsche Justiz nicht nur die Fähigkeit besitzt, gerecht und
mitfühlend zu urteilen. Wir sind der Meinung, daß die deutsche
Justiz auch neue Wege beschreiten kann und erfinderisch ist Deutschlands
Entscheidung in diesem Sinne würde Herrn Zündels Weg zurück nach
Deutschland ebnen. ... Wenn er einmal dort ist und die Gesetze achtet,
müßte er ein freier Mann bleiben. ... 40.000 unserer Mitglieder sind
der Meinung, Zündel mit Straffreiheit eine Form von Milde
entgegenzubringen, die ihm seine eigene Zukunft in die eigenen Hände legt,
anstatt ihn zum selbstgemachten Märtyrer für seine Sache aufzubauen.
Hochachtungsvoll, Leo Adler, Director of National Affairs, SWC." Sollte die
deutsche Justiz auf die Wiesenthal-Petition eingehen, müßte sie ihr
Holocaust-Verfolgungsgesetz kippen. Wiesenthal hat zwar recht, daß die
deutsche Justiz in der Vergangenheit äußerst erfinderisch war, wenn
es darum ging, unliebsame Holocaust-Forscher in die Gefängnisse zu werfen.
Der Zündel-Faktor würde aber ganz neue Verhältnisse schaffen.
Man kann Ernst Zündel, die Galionsfigur des Welt-Revisionismus, einen Mann
mit einzigartiger Anti-Holocaust-Kompetenz, nicht unbehelligt lassen,
während unbedeutende Holocaust-Kritiker unvermindert verfolgt würden.
Das weiß auch das SWC. Es läuft also alles darauf hinaus, die
Verfolgungsgesetze in Deutschland zu kippen, da der Staat Israel nur demontiert
werden kann, wenn die 6-Millionen-Geschichte demontiert und die BRD
destabilisiert wird. Deutschland und Israel sind Holocaust-Zwillinge -
"Täterland/Opferland". Des einen Existenz ist an die des anderen
gekoppelt. Sollten das deutsche Verfolgungsgesetz aufgehoben werden, greift die
Holocaust-Aufklärung in Windeseile um sich. Weitere Zahlungen an Israel
und die Israel stützenden Judenorgani-sationen wären nicht mehr
durchsetzbar. Ohne Geldzufuhr aus Deutschland kann aber der Judenstaat nicht
überleben. Und dann noch Zündel in Deutschland, als Anwalt der
geschändeten deutschen Nation, noch dazu mit dem weltpolitischen Geleit
einer Wiesenthal-Petition, eine fürwahr holocaustische Vorstellung
für die Führer des Weltzionismus. Eine neue nationalistische Politik
könnte Fuß fassen, was den Niedergang Israels weiter beschleunigen
würde, denn Auflösungserscheinungen nehmen zu: "Als Kennzeichen der
Verzweiflung hört man immer häufiger Leute, die erklären, sie
wollten auswandern." (Avi Primor, ehemaliger israelischer Botschafter in
Deutschland in Die Welt, 6.11.2001, S. 7) Und gemäß Londoner
Independent werden im Jewish Chronicle, der maßgeblichsten jüdischen
Wochenzeitung der Welt, mittlerweile Stimmen laut, die Israels Existenzrecht
grundsätzlich in Frage stellen: "Der Schriftsteller A N Wilson
hinterfragte in aller Offenheit Israels Existenzrecht, weil 'Israel niemals ein
Staat war'." (The Independent, London, 28.10.2001) Georgie Anne Geyer,
Kolumnistin für das "Universal Press Syndicate" in Washington, beschrieb
die Situation in Israel am 17.8.2001 wie folgt: "Zwei Drittel der Israelis
glauben nicht, daß Frieden möglich ist und der Satz Wir
verlieren unseren Staat ist der am meisten gebrauchte Ausspruch in
Israel." Wenn sich der Judenstaat über Kurz oder Lang auflöst, werden
Millionen von Juden nach Deutschland kommen. Dieser Exodus hat bereits
begonnen: "In den letzten Monaten ist deshalb auch wieder die Zahl der Israelis
sprunghaft gestiegen, die einen deutschen Pass beantragt und bekommen haben,
deren Großeltern einmal Deutsche waren." (Die Welt, 12.5.2001, S. 9) Dies
dürfte der Grund gewesen sein, warum der Staatsvertrag zwischen der
Bundesrepublik und dem "Zentralrat der Juden in Deutschland" geschlossen wurde.
Der Staatsvertrag soll offenbar das Miteinander zweier unterschiedlicher
Völker auf autonomer Ebene (deshalb Staatsvertrag) in Deutschland regeln.
Aber die derzeitige deutsche Ausländer-Politik stellt für das
Judentum kein vielversprechendes "Neues Jerusalem" dar. Millionen von Moslems,
die tagtäglich mehr werden, wachsen als verläßliche Judenhasser
heran. Einer solchen Umgebung will sich das künftige Judentum, wenn es mit
Israel vorbei sein sollte, bestimmt nicht mehr ausgesetzt sehen. Dann, so die
Logik, hätte man auch in Israel bleiben und den Kampf der
Palästinenser erdulden können. Die Führungsetagen des Judentums
wissen zudem, daß mit der derzeitigen deutschen Politik eine Abschaffung
der Multikultur nicht möglich ist, ganz zu schweigen von einer
millionenfachen Rückführungs-Politik der Ausländer in ihre
Herkunftsländer. Für eine solche in die Zukunft gerichtete Politik
braucht man standfeste Nationalisten, deren man sich in Zukunft offenbar zu
bedienen versucht. Es lag deshalb im Interesse des anti-israelischen
Traditions-Judentums, daß auch das NPD-Verbotsverfahren eingestellt
wurde. (Anmerkung PHI: Der vorstehende Text erschien auf den Internetseiten des
in Großbritannien erscheinenden National-Journal. PHI glaubt
nicht an die Schlußfolgerungen diesen Artikels. Wir sehen in der
Bittschrift des SWC eher ein Falle für Ernst Zündel. Selbst wenn
Zündel für zurückliegende sogenannte Straftaten
Straffreiheit zugesichert erhielte, so würde ihm mit seinem Aufenthalt in
Deutschland gleichsam ein Maulkorb verpaßt. Er würde sich in einem
Staat befinden, in dem die Auffassungen Zündels zum Thema Holocaust von
der ganzen Erde der schärfsten Verfolgung ausgesetzt sind. Entspräche
die deutsche Bundesregierung dem Vorschlag des SWC und nähme Zündel
das scheinbar großzüge Angebot des SWC und das möglicherweise
folgende Angebot der Bundesrepublik Deutschland an, so wäre er
gleichzeitig bis an sein Lebensende politisch mundtot gemacht.) |
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