Offensichtliche Widersprüche in
Zeugenberichten, Presseerklärungen, Obduktionsbericht und diversen
Aussagen des Erfurter Lehrers Heise wecken massive Zweifel an der offiziellen
Version der Polizei. Bisher gibt es keine Beweise für die
Einzeltäterschaft. Vielmehr deutet das Ausmaß der Tat auf mindestens
einen weiteren professionellen Täter hin. Von einer Amok-Tat
kann per
Definition nicht die Rede sein.
Als Konsequenz drängt sich ein noch viel
schockierenderes Motiv als die Rachegelüste eines Jugendlichen auf.
Wurde ausgerechnet Robert Steinhäuser zum schizophrenen
Massenmörder hochstilisiert, gerade weil ihm sein Umfeld eine solche
Tat niemals zugetraut hätte? Ist dies womöglich Teil einer
gesellschaftlichen Schocktherapie mittels allgegenwärtigem Psycho-Terror,
die mit dem 11.09. begann? Cui bono?
Zeugenberichte: Mindestens
zwei Profi-Killer
War Robert nur eine willenlos gemachte
Strohpuppe, deren tot aufgefundene Leiche am Ende die Erklärung für
alles ist?
Ron, aus der Klasse 10a, ist einer von sieben Schülern
aus dem Gutenberg-Gymnasium, die ein paar Tage nach der Tat im Erfurter Rathaus
zusammensitzen. Sie sind vor den Psychologen geflohen. "Die sagen, ich sei in
Sicherheit und labern mich zu", sagt Robert aus der 10c, "aber solange die
den zweiten Täter nicht haben, bin ich nicht in Sicherheit." Mit
zitternden Händen halten sie die Zigaretten, qualmen eine nach der
anderen. Immer wieder fängt einer an zu weinen. Sie umarmen sich dann,
streicheln sich beruhigend. Viele von denen, die jetzt auf sie einstürzen,
sind ihnen zuwider, besonders die Reporter, die sie mit ihren Kameras
attackieren, aber auch die Betreuer, die ihnen doch nur helfen wollen. "Wir
brauchen die Psychologen nicht", sagt Ron, "man will nur zu seinen Freunden."
Eine Schülerin und Augenzeugin in
der Süddeutschen Zeitung vom 27./28.04.02 auf Seite 3:
"Das war der reinste Terror", sagt ein
Mädchen leise, das die Hand seiner Mutter hält. "Die sind
einfach in die Klasse gekommen und haben die Lehrer abgeknallt."
Ob sie
denn denn den oder die Täter erkannt habe, will ein Reporter
wissen. Nee, die waren maskiert, flüstert sie.
DIE SIND GEKOMMEN DIE HABEN ABGEKNALLT
DIE WAREN MASKIERT: Es waren also mindestens zwei! Ein
eindrücklicher Augenzeugen-Bericht, der viele Fragezeichen bezüglich
der Abläufe in Erfurt aufwirft.
Auf dem WEB-Archiv des ZDF gibt es ein
Interview mit einem Augen- und Ohrenzeugen, dem Lehrer Andreas
Förster. ANFANGS rannten Schüler von oben runter mit den Worten:
"Da schießt jemand im oberen Flur".
Später im Interview sagt er:
"Also, die Schüsse generell müssen auf den oberen Etagen
stattgefunden haben - so hab ich das jedenfalls gehört. Obwohl, ich -
äh- dann, wo ich auf dem Schulhof war, und zurückgeschaut hab, der
maskierte Täter auf dem Schulhof war. ... Und [er] hat dann noch wahllos
durch die Gegend geschossen."
"Der Erfurter Polizeichef Rainer Grube sagte,
mehrere Schüler des Gutenberg-Gymnasiums hätten einen zweiten
Täter gesehen und einen parallel verlaufenden Schusswechsel
gehört." (http://www.sueddeutsche.de/index.php?url=deutschland/politik/42489)
Ein Schüler der zwölften Klasse des
Gutenberg-Gymnasiums sagte, er habe aus dem Fenster beobachtet, wie S. eine
Lehrerin verfolgte: Sie rannte zu ihrem Auto und stolperte und er schoss
ihr ins Bein. Dann lief er zu ihr, schoss ihr drei Mal mit seiner Pistole in
den Kopf und rannte in die Schule zurück. [Dies ist extrem
wichtig! Man stelle sich vor: Dieser laut Polizei EINZELNE Super-Killer
tötete nicht nur, indem er wie ein Übermensch im Schulgebäude
hoch, runter, wieder hoch usw. rannte und so nebenbei 15 Menschen tötete,
nein, dieser glaubhaften Schüleraussage zufolge rannte (einer) der
Täter außerhalb des Gebäudes einer weiteren Lehrerin hinterher
und tötete sie.]
"Vor allem die Tatsache, dass mehrere
Schüler von einem zweiten Täter sprachen, verwirrte die die Fahnder
zu Beginn der Rekonstruktion. Nach diesen Aussagen soll ein Schütze im
Gebäude von oben nach unten gegangen sein und der andere in umgekehrter
Richtung." (http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,193977,00.html)
Ein Radiosprecher nennt einen Schüler
als mutmaßlichen Täter, der nicht zu Prüfungen zugelassen
worden sein soll und nun Rache genommen habe. Später heißt es, es
handele sich um zwei Täter. Doch keine Nachricht wird bestätigt.
(...) War es ein zweiter Täter? Oder war es ein Mitglied des
Sondereinsatzkommandos der Polizei? (http://www.faz.net)
[Eine sehr vielsagende Frage der FAZ, die
neue Perspektiven bzgl .der Tathintergründe andeutet.]
Der SPIEGEL (06.05.02, S. 132) schriebt
über mehrere in den Keller geflüchtete Sechstklässler:
Und dort berichteten diese Kinder [der Bibliothekarin], da oben seien
ZWEI VERMUMMTE Männer, einer heller, einer dunkel gekleidet, beide
hätten Pistolen in der Hand, und der eine habe auch noch was auf dem
Rücken gehabt wohl die Pump-Gun. DREI der Sechstklässler
setzten sich SOFORT AN DEN COMPUTER UND HIELTEN IHRE BEOBACHTUNGEN FEST,
[wodurch eine spätere, verfälschte
Gedächtnisleistung AUSGESCHLOSSEN ist!]
Mit Dutzenden von Ermittlern versucht
die Polizei seit dem Ende des Amoklaufs den genauen Tathergang zu
rekonstruieren. Auch nach der ausführlichen Tatortbesichtigung und
zwei Tagen mit Zeugenbefragungen ist der genaue Ablauf aber noch immer nicht
vollkommen klar. Vor allem die Tatsache, dass mehrere Schüler von
einem zweiten Täter sprachen, verwirrte die die Fahnder zu Beginn der
Rekonstruktion. Nach diesen Aussagen soll ein Schütze im Gebäude von
oben nach unten gegangen sein und der andere in umgekehrter Richtung.
Mittlerweile schließt die Polizei jedoch aus, dass es einen zweiten
Täter gab." [Leider gibt es keinerlei plausible Erklärung der
Polizei für diese atemberaubende Einzeltäter Schlussfolgerung der
Polizei, die so nebenbei implizit etliche Augenzeugen zu irgendetwas zwischen
Lügnern, Phantasten und Wichtigtuern stempelt!] (...)
"Die Polizei geht davon aus, dass sich die
Tat folgendermaßen abespielt hat: Nachdem Robert Steinhäuser aus der
Herrentoilette gekommen war, bewegte er sich schnell zum Sekretariat der
Schule, wo er die stellvertretende Schulleiterin an ihrem Schreibtisch und eine
Sekretärin im Nebenraum erschoss. Anschließend hechtete er in den
ersten Stock, riss den ersten Klassenraum auf der rechten Flurseite auf. Mit
gezielten Schüssen streckte er den Lehrer Peter W. nieder und verschwand
sofort in den zweiten Stock, wo er nacheinander drei Lehrerinnen in den
Klassenräumen erschoss." (...) "Anschließend rannte er die
Seitentreppe hinauf in den dritten Stock und feuerte sofort auf die Lehrer, die
er sah. Drei tote Lehrerinnen fand die Polizei auf diesem Stockwerk." (...)
"Nachdem der 19-Jährige die drei Lehrerinnen im dritten Stock getötet
hatte, stürmte er zurück ins Erdgeschoss und erschoss eine weitere
Lehrerin am Ende des Flurs. Wenig später richtete er seine Waffe im ersten
Stock auf drei weitere Lehrer, darunter den Biologielehrer, dem er bereits bei
einer Klassenfahrt 1999 gedroht hatte, und rannte zurück in die erste
Etage [ist 1. Stock ungleich 1. Etage?]. Als er von der Treppe aus die beiden
eintreffenden Polizisten entdeckte, feuerte er auf sie." (...)
[Wahrlich sportlich, dieser angebliche
Einzeltäter! Und dazu kommt ja noch das Hinterherrennen zum Auto einer
Lehrerin und zurück, welches die Polizei und SPIEGEL ONLINE wohl irgendwie
vergessen haben! Oder will man den oben erwähnten Zeugen aus der 12.
Klasse etwa als unglaubwürdigen Lügner hinstellen?]
"Zwei Tage nach dem Amoklauf in Erfurt hat
die Polizei eine erste Rekonstruktion der Tat. Mittlerweile ist klar, dass
Robert Steinhäuser nur die Lehrer seiner Ex-Schule töten wollte. Die
beiden getöteten Schüler waren dem Täter offenbar nur zum Opfer
gefallen, da sie sie sich in einem Klassenraum versteckt hatten und er durch
die geschlossene Tür schoss. [Lt. Polizei wurde hingegen kein Kind
gezielt erschossen!]
Quelle:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,193977,00.html
Es wurde zunehmend klar, dass die
polizeilichen bzw. medialen Behauptungen mit der Zahl abgefeuerter
Patronen etwas nicht stimmen konnte. Tagelang war die Zahl 40 im
Gespräch, plötzlich waren es 45. Doch dann schrieb mehr als
eine Woche nach der Tat urplötzlich und wiederum der FOCUS
(06.05.02, S. 24): Was jetzt schon klar ist: Steinhäuser FEUERTE AUS
SEINER PISTOLE MEHR ALS 70 KUGELN AB. Bislang waren die Ermittler von 45
Schüssen ausgegangen. Die vertuschte wahre Patronenzahl diente
ebenfalls der Aufrechterhaltung des Eindrucks eines Einzeltäters.
[Die hohe Trefferquote, die
vergleichsweise geringe Zahl der Verletzten ist ein bedrückender Beleg
für die Profi-Killer-Fähigkeiten zumindest eines Täters
im Umgang mit der Pump Gun, die durch Computerspiele und
Schützenverein schwerlich erworben werden können.
Dagegen ist Heises Schilderung von Robert S.
alles andere als professionell: Er soll beim Waffennachladen geflucht haben und
Kindern auf dem Schulhof hinterhergeschossen und -gerufen haben: "Euch erwische
ich och noch!]
Sie fragen sich vielleicht, wie ein
(weiterer und hauptsächliche) Täter entflohen sein sollte.
Nun, ein Profikiller dieses Kalibers würde wissen, dass früher
oder später SEK-Polizisten in entsprechender (Tarn-)Montur BEI, AN und IN
der Schule auftauchen würden. Ein solches Outfit - zuvor in der Schule
deponiert - könnte er als Fluchttarnung angelegt haben. Ein Entweichen
während dann die SEK-ler unterwegs waren und während der überall
gegebenen Unruhe und Panik wäre vergleichsweise leicht.
Warum hörte niemand die Killer
sprechen?
Bisher völlig unbeachtet blieb, dass
KEIN einziger SCHÜLER oder LEHRER die Täter sprechen hörte,
natürlich mit einer Ausnahme. NUR Lehrer HEISE BEHAUPTETE, er habe auf dem
oder am Rande des Schulhofes gehört, wie der/ein Täter drohend
gerufen habe, Euch erwische ich auch noch. Wahlweise soll dies in
breitem Thüringisch gesagt worden sein. ABER KEINE SCHÜLERAUSSAGE ist
den Medienberichten zu entnehmen, die diese Behauptung Heises bestätigen
würde.
Ein absolutes Schweigegebot für
Profikiller während der Tat wäre insbesondere dann geboten
gewesen, wenn diese aus dem Ausland gekommen sein sollten, um nicht enttarnt zu
werden.
Absurde Widersprüche
zwischen Obduktionsbericht und Presseerklärung
Die Web-Ausgabe der Frankfurter
Allgemeinen schreibt unter "Der Amoklauf von Erfurt" und "Erfurt, 26.04.02"
unter andrem:
"Gegen 13 Uhr: Im Zimmer 111 wird Robert
Steinhäuser gefunden. Er hat sich offenbar mit seiner Pistole
erschossen, als sich die Polizisten näherten."
Die Welt Online" meint am 26.04.02:
"Sie nähern sich einem 19-jährigen Täter mit Pump-Gun, der sich
beim Anblick der Beamten selbst erschießt." [Welcher eiskalte,
schizophrene Killer kann denn so bescheuert sein, zuerst einen Beamten gezielt
zu erschießen, um dann beim Eintreffen der Verstärkung diese
womöglich noch um Erlaubnis zu bitten, sich selbst umzubringen, bevor es
andere tun? Einen größeren Schwachsinn kann man wohl nicht erfinden!
Die Selbstmordversion ist eine offensichtliche Lüge. Andererseits
würde ein noch lebender Robert das primitiv zusammengepatzte Kartenhaus
sofort auffliegen lassen].
Auch in der allerersten Pressekonferenz am
26.04.02 sagte der Erfurter Polizeichef Grube, dass sich der Täter selbst
erschossen habe, als ich die SEK-Polizisten ihm genähert hätten.
Am Wochenende zitierte Gruber dann die
Obduktionsberichte, wonach Robert S. zwischen 10:58 h und 11:30 h
gestorben sein müsse.
Die SEK-Leute waren aber erst ab 11:43 h
einsatzbereit und begannen die Durchsuchung erst um 12:00 h. Sie sollen
Robert erst um etwa 13:00 h gefunden haben. Robert S. muß zu
diesem Zeitpunkt schon mindestens eineinhalb Stunden tot gewesen sein!
Erfurter Polizei hat neue Erkenntnisse:
Robert Steinhäuser feuerte 71 Mal.
Der Erfurter Todesschütze Robert
Steinhäuser hat bei dem Blutbad im Gutenberg-Gymnasium weitaus mehr
Schüsse abgegefeuert als bislang angenommen. Wahrscheinlich seien 71 und
nicht wie zunächst angenommen 40 Patronen von dem 19-Jährigen
verschossen worden, teilte die Erfurter Staatsanwaltschaft mit.
72 Hülsen im Gymnasium gefunden
Insgesamt fanden die Ermittler nach Angaben
der Staatsanwaltschaft 72 Hülsen im Gutenberg-Gymnasium. «Es spricht
nach derzeitigem Stand nichts dagegen, dass die Hülsen der "Glock 17" von
Steinhäuser zuzuordnen sind», sagte Sprecher Michael Heß.
Eine weitere Hülse soll aus der Waffe eines Polizisten stammen.
Wenn eine Hülse aus einer Polizeiwaffe
gefunden wurde, muß logischerweise ein Polizist zumindest einen
Schuß abgegeben haben. Nun stellt sich jedoch die Frage, auf welches
Phantom der Polizist denn geschossen haben will, wenn laut
Obduktionsbericht der Täter lange vor dem Eintreffen der Polizei tot war
und eingeschlossen in einem Zimmer lag, von dem man ja bisher noch nicht einmal
die genaue Zimmernummer hat.
Zweierlei
Selbstmordversionen
Nachrichtenmagazine SPIEGEL und FOCUS,
jeweils Ausgabe vom 06.05.02, verlieren durch absurde Widersprüche weiter
an Glaubwürdigkeit:
Der SPIEGEL (S. 132) beruft sich auf die
54-jährige Notärztin Gabi Wirsing (oder er erweckt zumindest diesen
Eindruck): Und dann war da Robert Steinhäuser. Im Vorbereitungsraum
Kunst, EINEM ZIMMERCHEN, DAS MIT REGALEN VOLLGESTOPFT IST [erinnern Sie sich,
wie Lehrer Heise die unglaubwürdige Behauptung aufstellte, Robert - wenn
er denn bei vollem Bewußtsein war - sei in diesen abstoßenden Raum
FREIWILLIG hineingetrottet?], lag er auf dem Fußboden. Halb auf der
Seite, NEBEN SEINER PUMPGUN, DIE ER AUF DEN BODEN GELEGT HATTE. ER MUSS SICH
DIE PISTOLE IN DEN MUND GESTECKT HABEN, BEVOR ER ABDRÜCKTE. SEIN
KIEFER WAR ZERTRÜMMERT. Dann muss ihm DIE WAFFE AUS DER HAND GEFALLEN
SEIN, sie lag ZWISCHEN SEINEN BEINEN.
So, nun darf sich der FOCUS (S. 95)
evtl. auf die Hausmeisteraussagen Bezug nehmend -austoben: In ZIMMER 111
[nun, Lehrer Heise hatte aber eindeutig von Raum 110 gesprochen, ebenso SPIEGEL
ONLINE letzte Woche] liegt der Leichnam jenes 19-Jährigen, dem der
Hausmeister am Vormittag IM ERDGESCHOSS begegnet war. Robert Steinhäuser
hat sich die Neun-Millimeter-Glock-Pistole AUF DIE RECHTE
SCHLÄFE GESETZT. Das Geschoss ließ die KOPFHAUT AM EINSCHUSSLOCH
STERNFÖRMIG AUFPLATZEN und BOHRTE SICH DURCH DEN SCHÄDEL. Aus dem
Kopf rinnt ein roter, glänzender Strom von Blut. Roberts PUMPGUN LIEGT ENG
AN SEINEM KÖRPER.
Geschichtslehrer Heise
verstrickt sich in Widersprüchen
Wer hatte und wo war der
Schlüssel zu Raum 110, in dem die Polizei den tote Robert S. gefunden
wurde? (oder war es 111? Das spielt jedoch wohl keine entscheidende Rolle)
Der offenkundige Widerspruch bezüglich
des Schlüssels folgt aus mindestens zwei Sendungen des Fernsehsenders n-tv
am Nachmittag des 28.04.02. Heise verstrickte sich in widersprüchliche
Aussagen, die große Zweifel am offiziellen Ablauf der Ereignisse
aufwerfen.
Variante 1:
Der Erfurter Polizeichef Grube sagte
hingegen (sinngemäß): "Der Raum 110 musste nicht aufgebrochen
werden. Der Schlüssel steckte von außen. Man musste nur
aufschließen." (gesagt vor DUTZENDEN Journalisten am 28.04.02 ab 14:00
Uhr in Erfurt.) Polizeichef Grube hatte in der Pressekonferenz vom Sonntag (ab
14 Uhr) ungewöhnlich umständlich und nach den richtigen Worten
ringend zum Ausdruck gebracht, dass er gegenüber den Journalisten NICHT
zum Ausdruck bringen wolle, dass für ihn schon fest stünde, ob/dass
alles was Heise erzählt habe, auch tatsächlich so gewesen sein
müsse.
Variante 2:
Heise (sinngemäß): "Ich gab
dann den Schlüssel dem Polizisten". Unmittelbar zuvor sagte er in
einem auf n-tv (am 28.04.02, diese Passage sah ich ziemlich genau um 18:20 Uhr)
zu sehenden TV-Interview, ziemlich lange nachdem er Robert eingesperrt, den
Raum abgesperrt und den Schlüssel abgezogen habe, als ihn dann endlich ein
Polizist aufgesucht und gefragt habe "Wo ist er?", habe er gesagt "In Raum 110
- ich habe den Schlüssel" (und überreichte ihn dann).
Es gab (mindestens) zwei Interviews mit Heise
auf n-tv zu sehen. Eines am Samstag (27.04.02) [Version A], ein anderes am
Sonntag (28.04.02 - Uhrzeit diesmal gegen 15:30 h) [Version B].
Er schilderte in beiden auf n-tv gezeigten
Interviews ruhig dasitzend und und mit Bedacht und Überlegung seine Worte
wählend gegenüber Journalisten einen jeweils deutlich anderen Ablauf
der Geschehnisse.
Netzzeitung
Quelle:
http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=2&item=187761
Lehrer beendete Amoklauf
27. Apr 2002 15:54, ergänzt 28. Apr 2002
18:36
Der Geschichtslehrer Rainer Heise hat
verhindert, dass in Erfurt noch mehr Menschen sterben mussten. Er stellte sich
dem Amokläufer entgegen, redete mit ihm und sperrte ihn dann ein.
Dass bei dem Amoklauf in Erfurt nicht noch
mehr Menschen starben, ist dem mutigen Auftreten eines Lehres am
Gutenberg-Gymnasium zu verdanken. Der Geschichtslehrer Rainer Heise stoppte den
Amokläufer und sperrte ihn in einen Materialraum der Schule
[Was ist das für ein Raum? Wie
groß und wie mit Materialien vollgestellt bzw. vollgehangen z.B. mit
Landkarten? Falls das womöglich ein total zugestellter und/oder
fensterloser Raum war, wäre Robert sicher nicht so einfach
hineingetrottet, wie Version B behauptet] .
Der 60-jährige Pädagoge begegnete
dem 19-jährigen Täter nach eigenen Angaben auf dem Schulflur und
stellte ihn zur Rede. Er habe dem Schüler gesagt: «Du kannst mich
erschießen, aber sieh mir dabei in die Augen!» Robert S. habe
daraufhin geantwortet: «Nein Herr Heise, für heute reicht's.«
[Dies oben gehört zu Version A. In Version B kommt weder die mutige
Aufforderung noch die Antwort zur Sprache vor! In Version B nickt der
Täter nur kurz und schweigt ansonsten!]
Der enttarnte Schüler, der zuvor bereits
16 Menschen erschossen hatte, sei dann bereit gewesen, über seine Tat zu
reden und habe die Pistole weggelegt.
[Das war gerade Teil von Version B. Aber
es fehlt in der Netzzeitung leider der äußerst wichtige Hinweis,
dass Heise in Interviewversion B unmittelbar darauf Robert aufgefordert haben
will, die Waffe mitzunehmen, was dieser auch machte - kaum zu glauben, was? -
bevor dieser in Richtung Raum 110 trottete und hineingeschubst wurde!]
Daraufhin schubste Heise den 19-Jährigen
in den Raum 110 und schloss ab. In diesem Zimmer erschoss sich Robert S.
selbst, noch bevor die Polizei zu ihm vordringen konnte.
«Die krieg ich och noch»
Verschiedene Medien brachten inzwischen
teilweise unterschiedliche Berichte über den Einsatz des
Geschichtslehrers. [ein Hoch auf die Netzzeitung für diesen Satz!]
Der «Bild am Sonntag» schilderte
der Lehrer den genauen Verlauf der Ereignisse am Freitagvormittag [Das soll
wohl heißen Samstagvormittag] so: Als die ersten Schüsse fielen
unterrichtete er Kunst in einer 6. Klasse. Er habe zunächst gedacht, es
seien Stühle umgeworfen worden. Deswegen sei er auf den Gang gelaufen.
Dort seien ihm Schüler entgegen gekommen und hätten geschrieen
«es stinkt».
Er habe zunächst an einen Unfall im
Chemieunterricht gedacht. Dann habe ein Schüler gerufen: «Da oben
liegt einer». Plötzlich habe der Täter neben ihm gestanden, der
Lehrer hörte die Worte «die krieg ich och noch». [das
gehört zu Version B: Leider nennt die Netzzeitung hier nicht den
örtlichen Bezug, nämlich das dies auf dem Schulhof war oder quasi im
Türrahmen zum Schulhof] Robert S. sei «wie ein
Ninja-Kämpfer» gekleidet gewesen und habe eine Pistole in der Hand
gehabt. Mit der habe er in die Luft geschossen. Dann habe er geschrieen
«verdammte Scheiße, ich muss nachladen» [Version B. Man
beachte, dass jemand der supercool und wie ein absoluter Profikiller 14
Erwachsene gezielt getötet haben soll, so unprofessionell gewesen sein
soll, so gestresst zu fluchen!] und Patronen aus der Hosentasche geholt.
Der Lehrer rannte daraufhin ins Sekretariat,
um Hilfe zu holen. Kurz darauf sei er zu dem Täter zurückgekehrt.
[Hier irrt die Netzzeitung oder aber Heise hat sogar eine dritte Variante
erzählt! Er ist nicht zum Täter zurückgekehrt! Gemäß
dem auf n-tv zu sehenden Interview B ist er nicht zurückgekehrt, sondern
habe sich zunächst in ein Klassenzimmer im ersten Stock eingeschlossen.
Weil er ein schlurfendes Geräusch ghört habe, dass vom
Hinterherziehen des Schulranzens eines kleinen Schülers hätte stammen
können, um denn er sich gesorgt hätte, habe er dann aufgesperrt und
ganz vorsichtig einen Spalt geöffnet. Nichts zu sehen! Dann habe er etwas
weiter geöffnet - und da stand der schwarz maskierte Mann mit gezogener
Waffe vor ihm - Heise selbst sei sehr erschrocken! Man beachte: Dieser
entscheidende Kontakt muss also zwischen Tür und Angel sowie sofort
frontal gewesen sein. In Version A hatte er behauptet, er habe auf dem
Schulflur gestanden und schräg hinter sich jemanden bemerkt, den er - weil
er dachte es sei ein noch nicht geflüchteter Schüler - zum Wegrennen
aufforderte, ehe er sich dann nach ihm UMDREHTE und einem schwarz maskierten
Mann gegenüber stand. Weiter oben schreibt die Netzzeitung
gemäß Version A, Heise sei dem Täter "auf dem Flur
"begegnet".] Bei dieser zweiten Begegnung habe er ihn dann eingesperrt.
Heise identifizierte den Täter
Später war es Heise, der den
Amokläufer identifizierte. [Ich halte es für zumindest
ungewöhnlich, dass ausgerechnet wieder Heise und nur Heise zwecks
Identifizierung zusammen mit Polizisten in dem Raum war] Er sei gemeinsam
mit der Polizei in den Raum gegangen, wo er den Schüler eingesperrt hatte.
Robert sei in einer Blutlache gelegen, doch der Kopf sei nicht zerstört
gewesen, sagte der Lehrer.
Dass er nun von vielen als Held gefeiert
werde, verstehe er nicht. Er selbst sehe sich nicht als Held, sagte er
verschiedenen Fernsehsendern.
Thüringens Kultusminister Michael Krapp
(CDU) kündigte am Sonntag an, man werde »auf den Kollegen zugehen
und seinen Einsatz entsprechend zu würdigen wissen«.(nz)
SPIEGEL ONLINE
Quelle:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,194047,00.html
(...) "Als Heise die Tür einen
Spalt öffnete, stand der schwarz gekleidete Mann direkt vor ihm. Gerade
hatte er seine Maske abgezogen, und Heise erkannte ihn als seinen ehemaligen
Schüler Robert. Mit schweißnassem Gesicht sah der Killer den Lehrer
an und richtete die Waffe auf ihn. "Ich sah in den Lauf der Pistole und fragte
ihn, ob er das alles getan habe", erzählt Heise. [Das ist ziemlich
exakt nacherzählt die Version B, bis auf das nicht allzu wichtige
zweistufige Öffnen der Tür durch Heise. Man beachte: Keinerlei
Aufforderung an Robert, ihn - Heise - zu erschießen aber dabei in die
Augen zu sehen! Dieses Kernelement von Version A kommt in Heises Version B
schlichtweg nicht vor!]
Robert Steinhäuser habe nur leicht
genickt, aber nichts gesagt . [Genau! Robert hat NICHTS gesagt. In Version A
habe er in dieser Situatio hingegen sehr wohl etwas gesagt, nämlich es
reiche für heute, wahlweise auch - wie ich unten zeigen werde - er habe
keine Lust mehr!] Für Angst habe er gar keine Zeit gehabt, sagt Heise.
"Ich habe die Tür ein Stückchen weiter geöffnet und Robert
angesehen, er war völlig fertig mit den Nerven und sah mich starr an."
Heise sagte: "Du kannst jetzt nicht einfach gehen, wir müssen darüber
reden." Doch Robert antwortete nicht, legte aber die Hand mit der Waffe auf
einen Sims.
[Bisher hat SPIEGEL ONLINE journalistisch
recht korrekt die Version B wiedergegeben. Doch nun wird es beinahe
skandalös! Es wird nämlich verschwiegen, dass Heise nach eigener
Inview-B-Schilderung an dieser Stelle zu Robert gesagt haben will, er solle
seine Waffe aber schon mitnehmen! Dieses Waffenwiederaufnehmen habe Robert dann
auch gemacht und sei in bzw. in Richtung Raum 110 gegangen. Das ist ein
skurriles und wichtiges Detail. Heise forderte also angeblich Robert, von dem
er doch zuvor sah wie er Kinder bedrohte und beschoss (und der inzwischen der
Nation als 16-facher Mörder gilt) auf, seine Waffe wieder in die Hand zu
nehmen. Hatte er keine Angst, dass dieser wieder Losballern könnte? Das
ist kaum glaubhaft! Verschweigt es SPIEGEL ONLINE und auch andere Medien
deswegen? Übrigens: Robert MUSS ja eine Handfeuerwaffe bei sich gehabt
haben, wenn man denn später glaubhaft machen will, er habe sich eben damit
selbst gerichtet. Da DARF er sie an dieser Stelle der Ablaufschilderung
natürlich nicht liegengelassen haben.]
In diesem Moment, sagt Heise, habe sein
Verstand wieder eingesetzt. Mit einem leichten Schubs drückte er
Steinhäuser nach hinten in den Materialraum mit der Nummer 110, schlug die
Tür zu und schloss von außen ab [und abgezogen muss er den
Schlüssel auch haben, denn schließlich händigte er viel
später eben diesen Schlüssel nach eigener Aussage einem Polizisten
aus]. "Ich habe gar nicht nachgedacht, ob er auf mich hätte
schießen können. Ich rannte sofort nach unten ins Sekretariat und
schloss mich dort ein. Bis zum Ende der ganzen Aktion habe ich mich von dort
nicht wegbewegt." (...)
Süddeutschen Zeitung
Quelle:
http://www.sueddeutsche.de/index.php?url=/deutschland/politik/42498/
(von der SZ ins Web gestellt am/um:)
27.04.2002 19:15
Amoklauf in Erfurt
Erschieß mich doch
Ein mutiger Lehrer hat eine
größere Katastrophe verhindert. Der Pädagoge riss dem
Amokläufer die Maske vom Kopf, [Verstehen Sie das? Einführendes
deutsches Medium erzählt eine ganz neue Variante! Jetzt hat also Heise dem
mutmaßlichen Täter die Maske vom Kopf gerissen! Was es nicht alles
gibt! Woher hat die SZ diese "Wahrheit"? Von Heise? Oder doch frei
erfunden?] stieß den Täter in einen Klassenraum und verschloss
die Tür. (...)
Der Geschichtslehrer Rainer H. war auf S.
zugegangen und hatte ihm die Maske mit den Sehschlitzen heruntergerissen. Er
sagte zu ihm: Robert, es hat keinen Sinn mehr - aber erschieß mich
doch. Der enttarnte Amokläufer habe geantwortet: Ich habe
keine Lust mehr. [Ist dieser zitierte Satz nun Version C von Heise
oder schert sich die SZ einen Dreck um journalistische Genauigkeit? In
Interviewversion A zitierte Heise Robert jedenfalls so, dass dieser gesagt
haben soll, nein, für heute reiche es, Herr Heise!] (...)
Doch hier zuerst noch etwas für die
Einschätzung der schlüssigen Berichterstattung und Kompetenz der
Süddeutschen Zeitung (Online) wahrlich Erhellendes!
Süddeutsche
Zeitung
Quelle:
http://www.sueddeutsche.de/index.php?url=/deutschland/politik/42525&datei=index.php
(...) Für heute reicht´s, Herr
Heise
(...) Das Spiel war für Robert
Steinhäuser das Leben geworden am vergangenen Freitag, und der letzte, der
den Schüler hat sprechen hören, war sein Geschichtslehrer Heise, der
sich ihm in den Weg stellte: Erschieß mich doch, rief der Lehrer. Da
sagte der Junge, 16- facher Mörder bereits, verstörend gefasst:
Für heute reichts, Herr Heise. Wie einer, der den Computer abstellt.
(...) [Ja was denn nun, liebe SZ? "Ich habe keine Lust mehr" oder "Für
heute reicht´s, Herr Heise"?]
Der Hausmeister weiß weiteres
Erstaunliche über Lehrer Heise zu berichten:
FOCUS (06.05.02, S. 94):
Am Mittag des 26. April
läuft Hausmeister Uwe Pfotenhauer zur Bäckerei Rüger
gegenüber der Schule. Von dort sieht er Kinder am geöffneten
WC-Fenster des Gymnasiums und schreit ihnen zu: Geht in Deckung!
Geschichtslehrer Heise kommt vorbei und ZIEHT ZIGARETTEN aus einem
Automaten. Er habe DEN ATTENTÄTER GESTOPPT, behauptet er, doch Pfotenhauer
SCHENKT DEM WENIG BEACHTUNG. Wie kann Lehrer Heise dermaßen
cool und abgebrüht gewesen sein? Er hat doch nach eigener
Aussage DEN Täter lediglich in einem Raum EINGESPERRT. Aber dieser
ANGEBLICHE Täter hat doch noch immer eine Pumpgun und eine Pistole bei
sich getragen. Das erstere womöglich Ladehemmung hatte, konnte Lehrer
Heise NICHT gewusst haben. Es wäre dem angeblichen Täter somit ein
Leichtes gewesen, sich den Weg durch Schüsse auf das Türschloss
freizuschießen. Für die geradezu aufreizende Coolness Heises
bei gleichzeitiger allerhöchster Anspannung des Hausmeisters gibt es nur
eine LOGISCHE Erklärung. Er muss gewusst haben, dass Robert LÄNGST
TOT war!
Wird Heise
erpreßt?
Über die Widersprüche der
Aussagen Heises wurde schon genug geschrieben. Schließlich durchbrach
nach einer Woche die Mauer des Schweigens. Der FOCUS machte am 04.05.02 den
Vorreiter. Lehrer Heise beichtete, dass KOLLEGEN [die ja auch
Augenzeugen waren und die ihn kennen] ihn als LÜGNER und MIESES SCHWEIN
beschimpften, welches sich im BLUT SEINER KOLLEGEN SUHLE. Laut FOCUS
erwäge er, EINE KNARRE ZU HOLEN und sich umzubringen.
Was verschweigt
Schulleiterin Alt?
Doch ich will auf die SCHULLEITERIN zu
sprechen kommen. In der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG, die übrigens am
06.05.02 noch treuherzig (oder soll man eher sagen volksverdummend)
die mittlerweile enormen Zweifel an der Glaubwürdigkeit Heises verschweigt
bzw. weitgehend unter den Teppich kehrt, insbesondere indem sie mit keiner
Silbe die sehr aussagekräftigen Beschimpfungen durch Kollegen
erwähnt, stand am 02.05.02 auf S.3 sinngemäß: Die Schulleiterin
habe weil sie wichtige Dinge mit Termindruck zu erledigen hatte
die (Durchgangs-)Türe zum Sekretariat GESCHLOSSEN (es stand aber NICHT
abgesperrt). Dann habe sie mehrere Knallgeräusche gehört,
sei ins Sekretariat gegangen, habe die zwei Leichen gesehen, die Tür zum
Flur verschlossen, DIE POLIZEI BZW. DEN NOTARZT ANGERUFEN, und dann eingehende
Anrufe beantwortet. Wenn dies stimmt, ist dies ungewöhnlich tapfer und
fast so heldenhaft wie das mutige Verhalten Heises.
ABER: Sie schilderte keinerlei
Eindringversuche des Täters in Ihr Zimmer. Auch schoss er nicht
durch die Türe, was doch im ersten Stock geschah, wodurch zwei Kinder
starben. Dies deutet auf einen Täter ohne spezifische Ortskenntnisse
hin, nicht auf Robert S., der doch laut einhelliger Medienmeinung hinter der
Schulleiterin hergewesen sein soll.
Robert hat sich laut FOCUS nach der
Anwesenheit der Leiterin erkundigt. Warum soll er sie dann geschont haben?
Der FOCUS (06.05.02, S. 24) schreibt:
Sie [die Schulleiterin] selbst hatte sich, nach eigener Aussage, vor dem
Amoklauf in Ihrem BÜRO EINGESCHLOSSEN [soll das heißen mit einem
Schlüssel abgesperrt?], um ruhig arbeiten zu können. (
) Hier
entsteht eine GEWISSE UNSCHÄRFE [ach?!]. Hausmeister Uwe Pfotenhauer
betritt um 11.05 Uhr das Sekretariat, fand Alts Bürotür ABGESCHLOSSEN
[da wird er sie dann doch wohl namentlich gerufen haben, oder würden Sie
das nicht tun?] und alarmierte von dort [von wo? Sekretariat oder
Direktoratszimmer?] aus als ERSTER die Polizei. WO WAR FRAU ALT?
Ja, eine äußerst berechtigte
Frage! Man hörte in den Medien bisher ausschließlich, dass der
Hausmeister die Polizei verständigt habe. Wenn Schulleiterin Alt
später auch die Polizei angerufen haben sollte, wie sie behauptete, so
gäbe es dafür Beweise. Nämlich Aufzeichnungen der
Polizeileitstelle mit Uhrzeitangaben. Darüber vernahm man bisher aber
nichts. Hat Frau Alt die Wahrheit gesagt? Falls nein, was hätte sie zu
verbergen?
Zahl der Toten nicht
gesichert
Angesichts der vielen
Ungeklärtheiten bezüglich des Tatherganges wirkt es fast schon
nebensächlich, dass die Polizei EINEN Tag brauchte , um bis 17 zu
zählen:
"Blutbad in Erfurt. Polizei korrigiert Zahl
der Toten auf 17 ...
"Die Polizei hat am Samstag die Zahl der
Toten auf 17 korrigiert. Außer dem Täter, einem Polizisten und zwei
Schülern seien 13 Lehrer ums Leben gekommen, sagte ein Polizeisprecher.
Bisher war die Zahl der toten
Schulangestellten mit 14 angegeben worden. Die Polizei begründete dies mit
einem Übermittlungsfehler [Ach so, ja dann, das kann ja mal vorkommen,
nicht wahr. Ist ja nicht schlimm, oder? ] zwischen Sondereinsatzkommando
und Ärzten in der Schule sowie den Polizisten vor dem Gebäude. Auch
bei den zwei toten Schülern korrigierte die Polizei ihre früheren
Angaben. Es handele sich um ein 14-jähriges Mädchen und einen
15-jährigen Jungen."
Quelle:
http://www.sueddeutsche.de/index.php?url=deutschland/politik/42489 27.04.2002 13:22
Es drängt sich die Frage auf: Gab es
doch 18 Tote und die Identität des 18. sollte besser nicht publik werden,
weil sonst die bisherige, ohnehin schon haarsträubende Darstellung der
Abläufe vollends unhaltbar würde?
Robert, der
Nichtraucher
Laut SPIEGEL (06.05.02, S. 120):
Die Großmutter, die eine Etage tiefer wohnt, ging ans Telefon und
erzählte, sie habe um halb elf Uhr gesehen, wie Robert das Haus verlassen
habe, mit einem Rucksack [sie hat aber nicht mit ihm gesprochen, d.h. sie
könnte ihn mit jemandem verwechselt haben!]. Und mit einer ZIGARETTE in
der Hand. Robert, der NICHTRAUCHER.
Was dem SPIEGEL der Beweis
für das Ungeheuerliche ist, was Robert hier vorhabt habe, ist bei
nüchterner Betrachtung VIEL EHER ein Beleg dafür, dass die gesehene
Person NICHT ROBERT WAR!
500 Schuß
Munition
Der 19-jährige Amokläufer
Robert S. hatte beide Tatwaffen legal erworben. Er war Mitglied in einem
Schützenverein. Die Polizei hält es weiterhin für möglich,
dass es einen Komplizen gibt. In einer Schultoilette wurden 500 Schuss
Munition gefunden (Quelle SZ).
Am Tatort fand man eine Tasche (keinen
Rucksack!) mit 500 Schuss. Das allerdings ist sehr schwer und nicht ohne
weiteres zu schleppen. 500 Schuss hätten nur Sinn gemacht, wenn Robert S.
auch auf alle Schüler hätte schießen wollen, die er zu Gesicht
bekommen hätte. Sonst macht eine SOLCHE MENGE Munition nicht den
geringsten Sinn. Nicht wenn er, wie ja behauptet wird, die Tat monatelang
geplant haben soll.
Allerdings ist dieser Fund durchaus als
falsche Fährte zu interpretieren. Der Eindruck eines völlig
WAHNSINNIGEN kann dadurch nahegelegt werden. Der Hausmeister berichtete, dass
Robert vor 11 Uhr mit ihm sprach und dann auf die Toilette ging. Dass
dürfte aber mit einiger Sicherheit IM ERDGESCHOSS gewesen sein,
während die Munitionstasche im ERSTEN STOCK lag!
Cui Bono - wer hat den
Nutzen?
Ob Robert selbst eine Homepage
eingerichtet hatte, ist wohl unklar. Dass die letzte Version gefälscht
war, ist völlig unstrittig. Ob es aber eine anders gestaltete erste und
zugleich vorletzte Version gab, wäre von höchstem Interesse! Der
Inhalt einer etwaigen ersten/vorletzten Homepage-Version ist sehr wichtig, auch
und gerade wenn diese AUCH NICHT von Robert selbst kreiert worden wäre.
Denn: Falls jemand Robert als 16-fachen Mörder (und dann
Selbstmörder) erscheinen lassen will, obwohl Robert wahrscheinlich nicht
als einziger schwarz verkleidet war bzw. so unglaublich exakt geschossen hat,
dann hat entweder dieser andere und Haupt-Täter oder aber
Hintermänner (dann wäre es ein hochkomplex angelegter
Terroranschlag) diese ursprüngliche Fake-Homepage kreiert, um
den Verdacht auf Robert und allein auf Robert zu lenken.
Quelle:
http://f23.parsimony.net/forum52169/messages/8714.htm
Kommentar Wasserauto.de:
Die allererste Frage "cui bono?" (wem
nützt es?) deutet auf dieselbe Handschrift wie der Terroranschlag vom
11.9., zu dem FBI Chef Müller zugeben mußte, das es keinerlei
Beweise für Bin Laden´s Täterschaft gibt! (Aber gerade das sei
ein Beweis für die ungeheure Professionalität der Täter - welch
Tautologie!)
Vor allem die weltweite Aufmerksamkeit durch
die Medien ist ein Hinweis mehr, daß es hier um gesellschaftliche
Schock-Therapie statt um die fatalen Folgen von Computerspielen geht.
Eine weltweite Entwaffnung der Gesellschaft
im Sinne der "Terror-Bekämpfung" paßt in die auf Hochtouren
laufenden Vorbereitungen zur Krisenregierung und Ausrufung des Kriegsrechtes in
den USA und Europa, um im Weltwirtschaftschaos unter allen Umständen die
Oberhand zu behalten.
Eine gesetzlich erzwungene Entwaffnung
potentieller Widerstandskämpfer in einer
Internet-Satelliten-GPS-Mobilfunk-
VeriChip-ELF-Black Helicopter gestützten Technokratur
würde es den Oligarchen erlauben, die aufmuckende Bevölkerung mit
einem vergleichsweise geringem Einsatz von Spezialkommandos (KSK, Men in Black,
früher SS) in Schach zu halten. Ihre hochmodernen Waffen sind
demnächst alle biometrisch gesichert, Erbeuten wäre zwecklos.
Bildlich gesprochen sehen die Oligarchen ihre Bevölkerung als
verweichlichtes Wolfsrudel, dem man jedoch sicherheitshalber zusätzlich
die Zähne ziehen sollte (Spiegel 6.5.02: Auf 45 Mio Stück
schätzt die Gewerkschaft der Polizei den Bestand, 7,2 Mio davon sind
offiziell registriert. Sogar rund 15000 Pumpguns stehen in deutschen
Schränken.), um es damit noch wehrloser gegenüber einer
Handvoll Häschern zu machen. Siehe dazu Little Black
Helicopters.
Zum geforderten Verbot bestimmter
Computerspiele im Zusammenhang mit Erfurt: Allein über die
Counterstrike-Server nehmen in jedem Augenblick weltweit 500.000 Gamer
am Online-Spiel teil (die Gesamtzahl der Teilnehmer geht schätzungsweise
in die mehrere Millionen), ohne daß eine proportionale Senkung der
Aggressionsschwelle, geschweige denn eine derartig übersteigerte
Killer-Mentalität wie in Erfurt zu beobachten wäre. Siehe
Gamers gegen Gewalt. Das soll nicht heißen,
daß derartige Spiele nicht in der Lage sind, das Unterbewußte
dauerhaft zu konditionieren (wobei man im Fall Counterstrike nur im
eingespielten Team gewinnen kann und das Töten von Unschuldigen massiv
Punkte kostet!). Aber für solche wahnsinnigen Amok-Läufe sind einige
Faktoren mehr erforderlich, vor allem harte Drogen.
Das Entsetzen von Erfurt trägt nicht die
Handschrift eines rachedürstenden Schülers, sondern die von eiskalten
Profikillern. Es sollte außer Frage stehen, daß weltweit
operierende Geheimdienste wie der Mossad oder der CIA über abgerichtete
menschliche Killerroboter verfügen, die ständig unter Drogen stehen
und wie hypnotisiert alle Instruktionen mit gewissenlosem Gehorsam und
routinierter Perfektion ausführen.
Dscherba und Dschenin sind nur weitere Beispiele
dafür.
Aber das ist auch nur die Spitze des
Eisberges. Die wahre Leistung besteht - wie auch beim 11.09. - in der
minutiösen Vorbereitung des Anschlags. Mittels Rasterfahndung
müßte ein Opfer bestimmt werden, das die gewünschten Kriterien
halbwegs erfüllt. Dann würde es beobachtet und - falls notwendig -
auch konditioniert. In Steinhäusers Fall ist noch nicht mal gesichert, ob
er überhaupt einen einzigen Schuß (inklusive seinem letzten)
abgegeben hat. Geheimdienste verfügen über sog.
Mindcontrol-Programme (evtl.
Mikrochip-Implantate) , mit denen man x-beliebige Menschen
zu praktisch jeder Handlung bringen und beim nächsten Stichwort alles
wieder vergessen lassen kann.
Schließlich läßt man
die Bombe so hochgehen, daß es so aussieht,
als ob Terror wie in Erfurt jederzeit und überall möglich
wäre, in USA wie
Europa. Das Hauptziel des Terroranschlages ist Panikmache,
Entsetzen verbreiten, die Menschen dazu zu bringen, freiwillig besonders
rigoroser Überwachung bzw. Entmachtung zuzustimmen. Der Tatorts Erfurt
(Deutschland, Deine Ehr ist furt!), der
unbeschreiblich kaltblütige Horror, der nachfolgende pompöse
Trauergottesdienst am Erfurter Dom, der durch Abwesenheit kirchlicher
Würdenträger und Anwesenheit sämtlicher Politiker von Rang und
Namen (fast alle sind Mitglieder diverser Logen) heraussticht - sieht das nicht
nach schwarzmagischem Blutopfer für eine höhere Sache an? Ich
weiß, das klingt total abgehoben, aber dies ist mittlerweile die einzige
Erklärung für das, was heute weltweit inszeniert wird. Wenn
Regierungen mit allen Mitteln Krieg statt Frieden wollen, hat das Volk das
Recht auf Widerstand.
Wer nach Erfurt an der menschlichen
Gesellschaft zweifelt und mit in die Ablenkungs-Diskussion um Erziehung usw.
einsteigt, geht den Drahtziehern auf den Leim. Es ist nur zu typisch für
das zunehmend intensiver beworbene
darwinistisch-animalische Menschenbild, wenn jetzt auch noch
die Gene für die angedichtete kriminelle Veranlagung herhalten
müssen.
Daß ausgerechnet an diesem
düsteren Tag eine Bundestagsabstimmung zur massiven Verschärfung
des Waffengesetzes stattfand (die wohl noch im Bundesrat bestätigt
werden muss und nun sicherlich auch wird), ist schon ein reichlich
merkwürdiger Zufall.
Zumindest aber eine deutliche Botschaft
für die Entscheidungsträger der Medien (im Bild Schröder mit
Fernsehchefs) , daß es hier um höhere Ziele geht, und eine
genauere Recherche des Falls ausdrücklich unerwünscht ist. Anders
wäre deren geschlossenes Stillschweigen angesichts derart krasser
Widersprüche nicht zu erklären. Überhaupt sollte der
11.09. jedem mitdenkenden Bürger
endgültig gezeigt haben, daß die Regierungen keinen Frieden wollen,
sondern gegen die eigene Bevölkerung Krieg führen und auch die
interkulturellen Beziehungen
systematisch und auf Jahrzehnte hin zerstören , um aus der allgemeinen Anarchie
heraus den weltweiten, panikartigen Ruf nach Weltdiktatur zu provozieren, dem
dann die grauenvollste Technokratur folgt, die die Menschheit jemals
erlebt hat. Möge Gott uns beistehen!
Wir trauern um die Opfer, allen voran
Robert Steinhäuser, dem verleumdeten, in seiner Menschlichkeit
bewußt vernichteten und geschändeten Scheintäter des Erfurter
Terroranschlages.
Wir glauben so lange an seine Unschuld, bis das Gegenteil
bewiesen ist!