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20.05.2003 Micha  
CSU meets Bush and Bush meets CDU

CSU meets Bush and Bush meets CDU – ist das eine Verschwörung oder einfach „Business as usual“?

Etwas erstaunt (aber nicht allzu sehr) las bzw. hörte ich zwei Meldungen.

George W. Bush empfängt das hyperkorrupte Schlitzohr und Hessen-CDU-Chef Roland Koch. Im Spiegel-Online mehr zu diesem „spontanen, zufälligen“ Treffen unter „Die 17 Minuten des Roland Koch“ (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,249074,00.html). Im übrigen bezeichnete London Oberbürgermeister Ken Livingston letzte Woche George W. Bush als den korruptesten US-amerikanischen Präsidenten seit der Zeit der „Großen Depression“ in den 1920er Jahren.

Was Roland Koch nun damit zu tun hat, wird in einer der nächsten Hinweise zum seit langem angekündigten Thema „Cash Dealers Union“ erscheinen.

 

Zum Treffen Bush-Koch stelle man sich folgende Situation vor: Zwei scheinbare, jahrelange Freunde A und B haben sich zerstritten. Man redet nur noch sporadisch miteinander, wenn es sich nicht mehr vermeiden lässt. Nach einer gewissen Zeit, die Annäherung fällt schwer, spricht plötzlich A mit C. C ist bekanntlich der größte innere Feind von B. Würde dies nicht eindeutig als Schlag ins Gesicht von B zu werten sein? Auch wenn die DAF (Deutsch-Amerikanische Freundschaft) immer hochgehalten wurde bzw. noch hochgehalten werden soll, dürfte wohl mittlerweile immer klarer werden, dass sich die SPD-Regierung zur derzeitigen US-Administration verhält wie Feuer zu Wasser bzw. andersherum. Ich denke, es ist mehr als offensichtlich, dass die DAF jahrelang vor allem über die CDU lief. Daraus dürfte sich auch erschließen lassen, was Angela „Angie“ Merkel in Washington wollte.

 

Ebenso merkwürdig wie auch einleuchtend erschien die Meldung der bayrischen Staatskanzlei vom 15.04.2003 „Huber trifft Gouverneur Bush / Vertiefung der Wirtschaftsbeziehungen“ (http://www.bayern.de/Presse-Info/PM/2003/Jeb_Bush_Huber_030415.htm). Diesmal nicht George W. Bush, nein Jeb Bush ... ja, das war der Bruder von George und zufälligerweise war der auch im PNAC („Project for a New American Century“, siehe auch Hinweise 33-35) tätig. Soll das neue amerikanische Jahrhundert auch ein bayrisches werden? Ja, dann schau ’mer mal.

 

Im übrigen kann man sich unter www.cdu.de/politik-a-z/db-irak.htm („The day After – Der Irak nach dem Krieg“) auch die CDU-Vorschläge für das „Vorhaben Irak“ anschauen (http://www.kas.de/db_files/dokumente/arbeitspapiere/7_dokument_dok_pdf_1781.pdf). Dieses Papier könnte auch eine 1:1-Übersetzung aus einem Strategiepapier des „Project for a New American Century“ sein. Grundlegende Unterschiede sieht man auf den ersten Blick jedenfalls nicht.

Ach, Angie, warum musste das denn mit der Praktikantenstelle im Weißen Haus sein - http://www.broeckers.com/praktikantin.htm? Das hättest du dir doch auch alles per e-Mail schicken lassen können.

 

Wird 2004 zum Jahr der „Verschwörer“?

Der Jungen Welt war am 14.05.2003 folgendes zu vernehmen: „11.9. im Vorwahlkampf – Demokratischer Senator und Präsidentschaftskandidat beschuldigt Bush der Vertuschung“ (http://www.jungewelt.de/2003/05-14/005.php). Ein kurzer Auszug aus dem Artikel:

Der demokratische Senator Bob Graham aus Florida, ein ehemaliger Vorsitzender des Geheimdienstausschusses des Senats, hat Präsident George W. Bush im Zusammenhang mit dem 11. September eine »riesige Vertuschung« vorgeworfen. Leben und Sicherheit der amerikanischen Bürger seien dadurch gefährdet worden. Damit hat Senator Graham, der sich kürzlich als Präsidentschaftskandidat der Demokraten für die nächsten Wahlen im Herbst 2004 vorgestellt hat, seine Marschrichtung festgelegt.“

Ein weiteres pikantes Detail ist der Fakt, dass Graham genau aus dem Bundesstaat kommt, der durch die mysteriöse Stimmenauszählung mit anschließender Wahlfälschung bei der letzten US-Präsidentschaftswahl im Dezember 2000 auffiel. Und raten wir mal, wer „zufälligerweise“ Gouverneur von Florida war und ist ... richtig, Jeb Bush.

Nun, wird das US-Wahlkampfjahr 2004 zum Jahr der „Verschwörer“ oder lässt der CIA wieder mal kurz vor der Wahl ein Flugzeug inklusive Politiker abstürzen?

 

Nun ist diese e-Mail schon wieder bei der Vorrede so lang geworden, dass das eigentlich Thema „Verschwörungstheorien“ auf das nächste Mal verschoben werden muss.

 

Wie dem auch sei, einen guten Start in die Woche jedenfalls und alles Gute. Euer Micha.



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Einen Herrn Bush zum Beispiel interessiert es herzlich wenig, ob Sie sich über ihn ärgern.
Sie sind Schöpfer der Ereignisse die in Ihrem Leben eintreten, also seien Sie sich bewußt
wie Sie denken oder sprechen.