CSU meets Bush
and Bush meets CDU ist das eine Verschwörung oder einfach
Business as usual?
Etwas erstaunt (aber nicht
allzu sehr) las bzw. hörte ich zwei Meldungen.
George W. Bush empfängt
das hyperkorrupte Schlitzohr und Hessen-CDU-Chef Roland Koch. Im Spiegel-Online
mehr zu diesem spontanen, zufälligen Treffen unter Die
17 Minuten des Roland Koch (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,249074,00.html).
Im übrigen bezeichnete London Oberbürgermeister Ken Livingston letzte
Woche George W. Bush als den korruptesten US-amerikanischen Präsidenten
seit der Zeit der Großen Depression in den 1920er Jahren.
Was Roland Koch nun damit zu
tun hat, wird in einer der nächsten Hinweise zum seit langem
angekündigten Thema Cash
Dealers
Union erscheinen.
Zum Treffen Bush-Koch stelle
man sich folgende Situation vor: Zwei scheinbare, jahrelange Freunde A und B
haben sich zerstritten. Man redet nur noch sporadisch miteinander, wenn es sich
nicht mehr vermeiden lässt. Nach einer gewissen Zeit, die Annäherung
fällt schwer, spricht plötzlich A mit C. C ist bekanntlich der
größte innere Feind von B. Würde dies nicht eindeutig als
Schlag ins Gesicht von B zu werten sein? Auch wenn die DAF
(Deutsch-Amerikanische Freundschaft) immer hochgehalten wurde bzw. noch
hochgehalten werden soll, dürfte wohl mittlerweile immer klarer werden,
dass sich die SPD-Regierung zur derzeitigen US-Administration verhält wie
Feuer zu Wasser bzw. andersherum. Ich denke, es ist mehr als offensichtlich,
dass die DAF jahrelang vor allem über die CDU lief. Daraus dürfte
sich auch erschließen lassen, was Angela Angie Merkel in
Washington wollte.
Ebenso merkwürdig wie
auch einleuchtend erschien die Meldung der bayrischen Staatskanzlei vom
15.04.2003 Huber trifft
Gouverneur Bush / Vertiefung der Wirtschaftsbeziehungen (http://www.bayern.de/Presse-Info/PM/2003/Jeb_Bush_Huber_030415.htm).
Diesmal nicht George W. Bush, nein Jeb Bush ... ja, das war der Bruder von
George und zufälligerweise war der auch im PNAC (Project for a New
American Century, siehe auch Hinweise 33-35) tätig. Soll das neue
amerikanische Jahrhundert auch ein bayrisches werden? Ja, dann schau mer
mal.
Im übrigen kann man sich
unter www.cdu.de/politik-a-z/db-irak.htm
(The day After Der Irak nach dem Krieg) auch die
CDU-Vorschläge für das Vorhaben Irak anschauen
(http://www.kas.de/db_files/dokumente/arbeitspapiere/7_dokument_dok_pdf_1781.pdf).
Dieses Papier könnte auch eine 1:1-Übersetzung aus einem
Strategiepapier des Project for a New American Century sein.
Grundlegende Unterschiede sieht man auf den ersten Blick jedenfalls nicht.
Ach, Angie, warum musste das
denn mit der Praktikantenstelle im Weißen Haus sein -
http://www.broeckers.com/praktikantin.htm?
Das hättest du dir doch auch alles per e-Mail schicken lassen
können.
Wird 2004 zum Jahr der
Verschwörer?
Der Jungen Welt war am
14.05.2003 folgendes zu vernehmen: 11.9. im Vorwahlkampf
Demokratischer Senator und Präsidentschaftskandidat beschuldigt Bush der
Vertuschung (http://www.jungewelt.de/2003/05-14/005.php). Ein kurzer Auszug aus dem
Artikel:
Der demokratische Senator Bob
Graham aus Florida, ein ehemaliger Vorsitzender des Geheimdienstausschusses des
Senats, hat Präsident George W. Bush im Zusammenhang mit dem 11. September
eine »riesige Vertuschung« vorgeworfen. Leben und Sicherheit der
amerikanischen Bürger seien dadurch gefährdet worden. Damit hat
Senator Graham, der sich kürzlich als Präsidentschaftskandidat der
Demokraten für die nächsten Wahlen im Herbst 2004 vorgestellt hat,
seine Marschrichtung festgelegt.
Ein weiteres pikantes Detail
ist der Fakt, dass Graham genau aus dem Bundesstaat kommt, der durch die
mysteriöse Stimmenauszählung mit anschließender
Wahlfälschung bei der letzten US-Präsidentschaftswahl im Dezember
2000 auffiel. Und raten wir mal, wer zufälligerweise
Gouverneur von Florida war und ist ... richtig, Jeb Bush.
Nun, wird das US-Wahlkampfjahr
2004 zum Jahr der Verschwörer oder lässt der CIA wieder
mal kurz vor der Wahl ein Flugzeug inklusive Politiker abstürzen?
Nun ist
diese e-Mail schon wieder bei der Vorrede so lang geworden, dass das eigentlich
Thema Verschwörungstheorien auf das nächste Mal
verschoben werden muss.
Wie dem auch
sei, einen guten Start in die Woche jedenfalls und alles Gute. Euer Micha. |