Wo wir stehen Zur Beurteilung der Weltlage zum
Jahresbeginn 2002 bemerkte LaRouche, die Welt sei in die entscheidende Endphase
der Auflösung des gegenwärtigen Weltwährungs- und Finanzsystems
eingetreten. Die monetär-finanzielle Desintegration stehe in
Wechselwirkung mit einer sich beschleunigenden realwirtschaftlichen Deflation
bei lebenswichtigen Gütern und Dienstleistungen. Der Kollaps des
Finanzsystems lasse sich nur noch dadurch hinauszögern, daß das
Wachstum einer schon hyperinflationären Finanzblase auf den
Finanzmärkten noch weiter beschleunigt wird. Deshalb werden Regierungen,
die an den politischen Axiomen der Weltwährungsinstitutionen festhalten,
unter immer chaotischeren politischen Verhältnissen unweigerlich
stürzen. Gegenwärtig fehle den Regierungen und großen
politischen Parteien in Nord- und Südamerika, Europa und Japan der Wille
und die Fähigkeit, wirksam auf die wirtschaftlich-finanzielle Systemkrise
zu reagieren. Darüber hinaus habe die sog. utopische
strategisch-militärische Ideologie, die in den letzten 50 Jahren in der
NATO und anderen Ländern überhand nahm, die ganze Welt an den Rand
verheerender Religionskriege gebracht. Es drohe eine Neuauflage der Schrecken
des 30jährigen Krieges von 1618-48 im Weltmaßstab. Unter diesen
Umständen besitzen LaRouche und seine Mitarbeiter in den USA und
international eine einzigartige Führungsautorität, die auf LaRouches
zutreffenden langfristigen Wirtschaftsvorhersagen seit der Zerstörung des
Bretton-Woods-Nachkriegssystems 1971 beruht. Das einzigartige an LaRouches
Standpunkt ist, daß er das Amerikanische System der politischen
Ökonomie vertritt, das bis heute führende und hinsichtlich des
Gemeinwohls erfolgreichste Wirtschaftsmodell der Welt. Daher sieht LaRouche es
am Beginn des 21. Jahrhunderts als seine Aufgabe an, die Amerikanische
Revolution zu bekräftigen, so wie dies schon im 19. Jahrhundert unter der
Führung von Präsident Lincoln und im 20. Jahrhundert unter Franklin
D. Roosevelt geschah. "Die Amerikanische Revolution fortführen" wird auch
das Thema einer Internetkonferenz mit LaRouche aus Washington am 24.1. sein.
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