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9.1.2002    
Japanische Krise bedroht den Dollar
Im Zuge der weltweiten finanziellen Zusammenbruchskrise ist nun auch Japan, die zweitgrößte Wirtschaftsmacht der Welt, in eine unhaltbare Lage geraten. Selbst die Londoner Financial Times bemerkte am 3.1.: "Das letzte, was die Welt heute brauchen kann, ist eine neue japanische Finanzkrise. Aber das ist genau das, was der Welt jetzt bevorsteht." Auf dem japanischen Finanzsektor lasten nichtrückzahlbare Schulden in Höhe von etwa 2 Bio. Dollar. Nach Angaben des Bankenvereins erlitten Japans 135 Banken zwischen März und September 2001 Verluste vor Steuern in Höhe von 10 Mrd.$, die höchsten Verluste seit der Ölkrise 1975. Die Arbeitslosigkeit schnellt in die Höhe, während Industrieproduktion und Handel zusammenbrechen. Die japanischen Finanzreserven und der Yen dienten seit Jahren als "Brandmauer" zum Schutz des Dollar. Dies hat nun ein Ende. Jedes Jahr schließen die japanischen Geldinstitute und Finanzmärkte sechs Tage lang für die Neujahrsferien. Aber diesmal waren es keine Ferien - sondern praktisch Bankfeiertage, wie sie in einer Depression angeordnet werden. Als Tokio am 27.12. die schlechtesten Produktions- und Beschäftigungszahlen seit Jahrzehnten vorlegen mußte, berief Ministerpräsident Koizumi eine Krisensitzung mit dem Kabinett und der Führung der regierenden Liberaldemokratischen Partei (LDP) in seinen Amtssitz ein, die bis tief in die Nacht andauerte. Anschließend erklärte LDP-Generalsekretär Yamasaki, die Regierung werde "alle nur möglichen Maßnahmen" und "außergewöhnliche Schritte" unternehmen, um "zu verhindern, daß es jemals einen Run auf die Banken gibt." Man müsse "verhindern, daß die Wirtschaft in einen deflationären Zyklus fällt". Bis Ende Dezember wurden immer wieder Schritte unternommen, um die unhaltbare Lage zu vertuschen. Ein angesehener Finanzanalyst der Londoner City mutmaßte am 28.12., die japanischen Behörden würden wohl den einwöchigen "Urlaub" nutzen, um eine unhaltbare Bankensituation zu managen, denn wenn man diese Lage nicht unter Kontrolle bringe, könne das sehr schnell das ganze System gefährden. Aber die "Bankfeiertage" haben bisher keine Wirkung gezeigt. In seiner Neujahrspressekonferenz am 4.1. mußte Koizumi einräumen: "Auch wenn die Abschreibung umfangreicher nicht rückzahlbarer Kredite kontinuierlich fortschreitet, ist die Regierung darauf vorbereitet, weitreichende und flexible Maßnahmen zu ergreifen, um größere Finanzturbulenzen zu verhindern. Wir behalten die Finanzlage genau im Auge." Notenbankchef Hayami erklärte in einem am Neujahrstag veröffentlichten Interview: "Wenn man eine deflationäre Spirale als einen Prozeß definiert, in dem sich die Wirtschaft verschlechtert und gleichzeitig die Preise nachgeben, dann könnten wir durchaus vor einer solchen stehen." Er kritisierte, die "Reformpolitik" der Regierung Koizumi könne zu einer Beschränkung der Kreditvergabe der Banken an große industrielle Kreditnehmer führen, was wiederum zu einer weiteren Reihe "wichtiger Entwicklungen" - sprich Bankrotten - führen könne. "Die japanische Zentralbank ist bereit, Finanzinstituten Notkredite zur Verfügung zu stellen." Hayami verwies jedoch auch auf die Probleme der USA: "Japan hat nicht die größten Schwierigkeiten von den großen Industrieländern. Viele Analysten sind der Meinung, daß die US-Wirtschaft in der zweiten Hälfte dieses Jahres auf Grund laufen wird."

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Wenn Sie sich wegen irgendeiner Information ärgern, deswegen wütend oder frustriert werden bzw. Hass oder Wut auf entsprechende Personen bekommen, sind SIE selbst der einzige der diese Emotion in Form von Krankheiten zurückbekommt. Ihre Wut trifft niemals den anderen.
Einen Herrn Bush zum Beispiel interessiert es herzlich wenig, ob Sie sich über ihn ärgern.
Sie sind Schöpfer der Ereignisse die in Ihrem Leben eintreten, also seien Sie sich bewußt
wie Sie denken oder sprechen.