Verehrte frau
roth,
nachdem Sie als
menschenrechtsbeauftragte der bundesregierung
verwendung gefunden haben, tauchen
Sie mit der spiegel-schlagzeile
Roth nennt Debatte
heuchlerisch aus der versenkung auf!
wiederum wird der
antisemitismusvorwurf bemüht, um diesmal
michel friedmann außerhalb
des rechts zu stellen und ihm nur
aufgrund seines jüdischseins
eine sonderrolle zuzugestehen,
denn Sie sind anscheinend der
ansicht, dass die justiz einen
straffälligen schonen soll,
nur weil er jude ist! man darf gespannt
sein, wann diese keule auch den
ermittelnden Staatsanwalt trifft!
Erst Sie und die verteidiger des
drogenkonsumenten friedman setzen
durch wiederholte
antisemitismusvorwürfe mit Friedman die Juden
auf die
Anklagebank
und bedienen dadurch bestehende vorurteile!
Friedman, der sich in den medien
stets als moralapostel aufgespielte,
der sich immer wieder der ihn
hofierenden, kriecherischen medien
bedient hat, muss es sich jetzt
auch gefallen lassen, dass öffentlich
über seinen drogenkonsum und
voller häme über sein feiges abtauchen
geredet wird. er war nun einmal
ARD/HR-moderator, ist mitglied im
zdf-fernsehrat, und er ist
vizepräsident des zentralrats der juden in
deutschland. allein dies ist
anscheinend ein freibrief für freien
kokaingenuss, denn es ist
erstaunlich, wie die freunde friedmans
den drogenkonsum verharmlosen
wie auch die Zuführung
eingeschleuster bedauernswerter
frauen + mädchen aus der ukraine,
die hier als huren verschachert
werden, doch deren menschenrechte
stehen nicht zur debatte
...
Anstatt einen drogenkonsumenten zu
verteidigen, sollten Sie sich
den tatsächlichen
menschenrechtsverletzungen widmen!
Wo ist beispielsweise Ihr einsatz
als menschenrechtsbeauftragte,
wenn es gilt, gegen die permanenten
menschenrechtsverletzungen
im besetzten palästina zu protestieren? Wo
ist Ihre empörung über
die rechtsradikalen und rassistischen mitglieder in der
israelischen
regierung, die die vertreibung der
palästinensichen bevölkerung
fordern? Sie hüllen sich auch in
schweigen, wenn menschen unter
dem vorwand der terrorbekämpfung
ermordet werden!
wir sind
verantwortlich für das, was wir tun,
aber auch für
das, was wir nicht tun (voltaire)
Claudia Karas
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SPIEGEL ONLINE - 21. Juni
2003, 13:13
URL: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,254071,00.html