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Wurde
das neue EU-Strafrecht vom Teufel geschrieben?
Die Aufregung
über amtliche und nichtamtliche italienische Schmähungen
gegenüber den Deutschen ist derzeit groß. Die Zeitung "Libero"
berichtete über die Deutschen als "Herrenmenschen, die Italiens
Würde nicht beschmutzen könnten." (Die Welt, 8.7.2003, S. 1)
Stefano Stefanis schrieb in "La Padania" in seiner Eigenschaft als
Staatssekretär des Industrieministeriums, daß
"Ex-Buchhändler Schulz aus Deutschland - der vermutlich mit Pommes,
Bier und Rülpswettbewerben groß geworden sei! - die Augen einer
Ratte habe." Stafano habe "die supernationalistischen Blonden
kennengelernt, die um jeden Preis die Klassenbesten sein wollen." (Die Welt
8.7.2003, S. 1)
Warum sich das Gutmenschen-Deutschland über diese Bemerkungen
aufregt, bleibt unergründlich. Die Ausfälle gegenüber den
Deutschen aus Italien sind doch gar nichts im Vergleich, was prominente Juden
über die Deutschen ablassen. Nehmen wir das Beispiel Daniel Goldhagen. Der
jüdische Professor schrieb das berüchtigte Buch "Hitlers willige
Vollstrecker". Goldhagen kommt darin zu dem Ergebnis, daß die Deutschen
mit einem Judenkiller-Gen auf die Welt kommen und daß sie, wann immer sie
die Gelegenheit hätten, Juden töten wollten, weil sie gar nicht
anders könnten. "Nach der Goldhagen-These brauchten gewöhnliche
Deutsche ja keine menschlichen Hemmungen abzubauen, um Juden morden zu
können - denn sie seien durch Herkunft und Erziehung für einen
eliminatorischen Antisemitismus sowieso programmiert gewesen."
(Der Spiegel, Nr. 48/1997, S. 213)
Goldhagen hat mit
seiner für die Deutschen schmerzlichen Erkenntnis offenbar recht, denn er
wurde am 10. März 1997 von der Regierung-Kohl (Blätter für
deutsche und internationale Politik) für dieses Forschungsergebnis mit dem
Demokratiepreis 1997 (dotiert mit 10.000 Mark) ausgezeichnet. Auch Gerhard
Schröder protestierte nie gegen Goldhagens Behauptung.
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"Wird es Deutschland je gelingen, das negative Image
abzuschüt-teln, das mit dem Holocaust und dem Dritten Reich verbunden ist?
... Nationale Selbstzweifel und Unsicherheit behindern jeden Ver-such, ein
tapferes, stolzes neues Deutschland zu präsentieren." |
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"The Times",
Groß Britannien, zitiert in Die Welt, 5.7.2003, S.
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Ex-Kanzler Helmut
Kohl versuchte, Goldhagen zu übertreffen und bezeichnete die Deutschen
indirekt sogar als Mördervolk, das politisch und wirtschaftlich gefesselt
gehöre, um nicht wieder morden zu können: "'Uns Deutschen ist
nicht zu trauen. Also bitte, meine europäischen Freunde, fesselt uns;
bindet uns wirtschaftlich an euch, damit wir uns nie wieder losreißen und
einen europäischen Krieg anzetteln können.' ... Er verstieg
sich gar zu der Behauptung, die gemeinsame Währung sei eine Frage von
'Krieg und Frieden'. Das klang seltsam, in etwa, als ob er gesagt hätte:
'Haltet uns auf, bevor wir wieder zu morden anfangen'." (Der
Spiegel, 14/1997, S. 41).
Wenn deutsche
Kanzler, deutsche Politiker und die deutschen Eliten das eigene Volk offen als
Mörderbrut bezeichnen, den Deutschen ein Judenkiller-Gen bescheinigen und
mit dem Strafrecht alle zwingen, über die deutsche Geschichte vor 1945 nur
Schlechtes zu sagen, dann kann doch niemand von ausländischen Politikern
erwarten, das "Killervolk" als Humanitätsapostel zu
umschmeicheln.
Die Bundesrepublik
Deutschland hat ihre Existenz an quasi eine einzige historische Feststellung
gekettet. "Wir Deutschen haben sechs Millionen Juden ermordet." Dieses
Bekenntnis genießt in Deutschland quasi Verfassungsrang: "Wer die
Wahrheit über die nationalsozialistischen Vernichtungslager leugnet, gibt
die Grundlage preis, auf denen die Bundesrepublik Deutschland errichtet worden
ist," lautet die deutsche Staatsräson gemäß Ex-Oberrichter
R. Wassermann in Die Welt, 28.4.1994, S. 4.
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"Damit wird nicht nur die
Zahl von '6 Millionen' im-mer unhaltbarer, sondern die Zahlen der
Holo-caust-Industrie nähern sich rasch denen der Ho-locaust-Leugner."
(Seite 133) "Doch die über-greifende Wahrheit liegt darin, die
Holocaust-In-dustrie ist auf einer be-trügerischen Aneignung der
Geschichte zu ideo-logischen Zwecken auf-gebaut." (Seite 69) |
Das
6-Millionen-Schulddasein haben die deutschen Eliten nicht nur auf
jüdischen Druck den noch ungeborenen Deutschen aufgeladen, vielmehr
handelten sie auch aus Eigennutz. Diese Schichten leben großartig vom
Geschäft der Holocaust-Industrie. Darüber hinaus wollen sich die
deutschen Politiker mit dem 6-Millionen-Schuldbekenntnis von Hitler-Deutschland
abheben und gleichzeitig Europa mit diesem Hebel kontrollieren. Damit die
deutschen Eliten die "Grundlage ihrer Macht nicht preis geben" müssen,
haben sie im ersten Schritt durchgesetzt, daß in Deutschland jede freie
Geschichtsforschung der Hitler-Zeit und jede kritische Meinung zur
Holocaust-Offizialversion verboten ist. Im zweiten Schritt gelang es ihnen
nunmehr, ab 2004 in der gesamten EU noch schlimmere Verfolgungsgesetze
durchzusetzen, als in Deutschland schon in Kraft sind. Es ist Deutschland, dem
die EU die neuen Verfolgungsgesetze verdankt. Gesetze, die sich von denen des
sowjetischen Bolschewismus kaum noch unterscheiden. Damit können die
Deutschen in Zukunft auch jeden ausländischen Kritiker eliminieren, Europa
also ohne Widerspruch nach ihren sonderlichen Gelüsten lenken. Eine
Ausnahme, Groß Britannien hat sich dem deutschen Verfolgungsrecht
für Europa widersetzt.
Umberto Bossi,
Minister in Berlusconis Regierung, sieht in der von Deutschland gesteuerten EU
das "Galgenland nach Vorbild der Sowjetunion": "Der Minister für
institutionelle Reformen wütete über 'Freimaurer' und 'jakobinische
Eliten' in 'Galgenland' als das er Europa sieht: ein Gebilde 'der Hochfinanz',
die 'das Bürgertum ausrotten' und einen 'Superstaat mit 25 Sprachen'
schaffen wolle, nach Vorbild der Sowjetunion. Er werde es niemals zulassen,
'dass uns ein Richter aus Sibirien belangt'." (Der Spiegel 51/2001, S.
140)
Bitte lesen Sie
den folgenden Beitrag aus der Süddeutschen Zeitung über die
zukünftige "Rechtsordnung" in der EU und fragen Sie sich, warum die
italienischen Politiker Deutschland als das "Böse aus dem Norden"
bezeichnen:
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Das neue "EU-Recht", vom Teufel
geschrieben? |
| Ach, Europa
von
Heribert Prantl
Wie in der Religionsgeschichte der Teufel immer wieder ein
Moralinstrument der angeblich Rechtgläubigen war, so wird heute in Europa
getan, als müsse man sich nur den Italiener wegdenken, auf dass die EU
dann als "Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts" um so heller
erstrahle. Das ist leider nicht so. Ganz ohne Zutun Berlusconis entsteht
dort nämlich ein Strafrecht, das, wenn es unter Berlusconis Regie in
Italien so beschlossen würde, den Zorn Europas auf sich zöge: Es
ist ein extrem bürgerrechtsfeindliches Strafrecht - ein Recht ohne Balance
und Kontrolle, ein Recht, das darauf angelegt ist, die jeweils
schärfsten Regeln aus jedem EU-Land miteinander zu
kombinieren.
[Straftaten müssen nicht mehr erkennbar sein. Eine schwammige
Beschuldigung reicht, wie weiland bei den Hexenprozessen]
Hundertzwanzig deutsche Strafrechtsprofessoren haben sich soeben
über den Europäischen Haftbefehl empört, der aufgrund eines
EU-Rahmenbeschlusses bis Ende 2003 in nationales Recht umgesetzt werden
muss. Er wird die Auslieferung von deutschen Staatsbürgern an andere
EU-Länder gebieten, ohne dass ein deutsches Gericht dagegen einschreiten
könnte. Es soll dies bei 32 Delikten so sein, wobei gar nicht mehr
geprüft wird, ob sie hierzulande überhaupt strafbar
sind. Dieser
Auslieferungskatalog arbeitet mit Begriffen, die in ihrer Schwammigkeit dem
Bestimmtheitsgebot widersprechen: Haftbefehl und Auslieferung drohen etwa
bei "Cyberkriminalität" bei "Fremdenfeindlichkeit" und "Rassismus".
Damit sind aber eher garstige gesellschaftspolitische Phänome als klare
Straftatbestände beschrieben. In einem Rechtsstaat muss aber genau
erkennbar sein, welches Verhalten strafbar ist. Davon kann beim
Europäischen Haftbefehl keine Rede sein. Sich darüber zu
erregen entspringt nicht der deutschen Lust an Paragraphenreiterei. Betroffen
sind die Bürger jedes EU-Landes. Es gibt auch im deutschen Recht
genügend merkwürdige Tatbestände, mit denen etwa ein
Brite nicht konfrontiert werden möchte: Er wird es sich zu
Recht verbitten, wegen der Auschwitzlüge ans Amtsgericht Frankfurt
ausgeliefert zu werden.
Das gesamte EU-Strafrecht befindet sich in einem traurigen Zustand.
Diese Entwicklung begann mit dem Corpus Juris, einem Strafprogramm zum Schutz
der finanziellen Interessen der EU, dem man anmaßend den Namen des
berühmtesten aller alten Gesetzbücher gab. Dieses Corpus Juris
ermöglicht es, die zweckwidrige Verwendung jedweder Subvention mit Strafe
zu belegen. Die EU-Bürokraten können ihre Vergaberegeln also so
stricken, dass bei jedem Verstoß ein Strafprozess droht. Zusammen mit
dem Grünbuch der Europäischen Kommission wird das abenteuerliche
Konsequenzen zeitigen: Ein Bauer aus Niederbayern kann dann, bei Abgabe der
Strafsache von der nationalen an die europäische Staatsanwaltschaft, an
einem beliebigen Ort der EU angeklagt werden. Wenn seine subventionierten
Kartoffeln nach Valencia geliefert wurden, muss er sich gegebenenfalls dort
verantworten, möglicherweise aufgrund von Beweisen, die auf der Basis
eines Beschlusses des Gerichts in Tessaloniki erhoben wurden. Der
Kartoffelbauer wird notgedrungen jeden Deal annehmen, den ihm die
EU-Bürokraten anbieten: Einstellung seines Verfahrens gegen stattliche
Geldzahlung. So beschreibt Eberhard Kempf, der Vizepräsident der
Anwaltschaft am Ständigen Internationalen Strafgerichtshof, die
europäischen Aussichten.
[Wenn man sich bei politischen Verfolgungen im eigenen Land die
Hände nicht schmutzig machen möchte, übernimmt diese
Drecksarbeit ein Lackaienstaat]
Das
werdende Strafrecht ist so konstruiert, dass die EU-Strafverfolger einen
Eingriff in Grundrechte immer in dem Land beantragen können, wo es am
leichtesten geht: Wie im
Supermarkt nimmt man sich aus jedem Regal etwas heraus, und so werden die Dinge
aus dem nationalen Kontext gerissen. Werden zum Beispiel in einem bestimmten
EULand üppige Abhörrechte durch ebenso üppige
Zeugnisverweigerungsrechte ausgeglichen, so ist es mit dieser Balance auf
EU-Ebene vorbei. Ergebnis dieses Einkauf s im Supermarkt der Paragrafen:
Bürgerrechtlern vergeht Hören und Sehen. Rechtsstaatliche Bastionen
werden, so die deutschen Professoren, "auf kleinstem gemeinsamem Nenner
geschleift". |
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Süddeutsche Zeitung, 7.7.2003, Seite
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