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1991 war das Jahr, in dem ich
mein "positives Testergebnis" bekam. Ich befand mich in einer deutschen JVA, in
welcher ich wegen verschiedener Beschaffungsdelikte einsaß. Insgesamt
verbüßte ich dort 2 ½ Jahre meines Lebens, und zwar letzten
Endes dafür, dass ich heroinabhängig war und den Konsum durch nicht
ganz legale Aktionen finanzieren musste, bei denen man mich erwischt hatte. Die
Mengen an Geld, die heroinabhängige bzw. drogenkranke Menschen
täglich benötigen, um existieren zu können denn das
können sie alsbald ja ohne Drogen nicht mehr sind nicht anders
aufzubringen als eben durch eine kriminelle Beschaffung.
Wenn man sich anschaut welchen Anteil "Junkies" und
Drogenbenutzer jedweder Art in deutschen Gefängnissen ausmachen,
könnte sich schnell der Gedanke aufdrängen, dass die Knäste
absichtlich mit ihnen gefüllt werden, indem Heroin nicht einmal an
"Schwerstabhängige" freigegeben wird, um Junkies weiter zu
kriminalisieren. Denn wäre Heroin unter bestimmten Bedingungen frei
gegeben, dann müßte ab heute kein drogenkranker Mensch mehr an den
Bahnhöfen dieses Landes um sein nacktes Überleben kämpfen, um
schließlich elendig dort zu sterben, dann wären deutsche Knäste
nämlich so gut wie leer. So war ich auch zu einem festen Teil, eines
mir persönlich äußerst dubiosen Wirtschaftzweiges geworden.
Meine
"Drogenkarriere"
Anfang 1991, fast 20 Jahre
alt, hatte ich bereits eine siebenjährige "Drogenkarriere" hinter mich
gebracht. Meine Sucht begann sehr früh. Mit 13 Jahren. Damals fing ich an,
Haschisch zu rauchen und Alkohol zu trinken. Jeden Tag, früh morgens, noch
vor der Schule, begann ich, beide Substanzen zu konsumieren, und das in
Unmengen. Durch den Umstand, dass meine Eltern selbstständig waren,
mir viel Geld zur Verfügung stand, konnte ich die Sucht damit auch
mehr als gut finanzieren, und es gab nicht einen Tag, an dem ich mal "ohne"
gewesen wäre. Und so befand ich mich in einer Abwärtsspirale, die
für mich alleine so nicht mehr aufzuhalten war. Mit 15 fing ich auch
noch an zu koksen und mit 16 war ich schließlich bei Heroin
angekommen.
So saß in dieser JVA und kannte außer
meiner Kindheit garnichts vom Leben außer Drogen. Mein Zustand war
durch diese ganzen Jahre mehr als schlecht, hatte ich doch in den letzten 3
Jahren praktisch nur noch auf der Straße gelebt, heute hier, morgen dort.
Mein ganzes Leben drehte sich 24 Stunden am Tag um Fragen wie: Woher
bekomme ich das Geld, für meinen nächsten Schuss? - Welcher Typ
oder Freier erbarmt sich meiner und nimmt mich heute Nacht mit zu sich nach
Hause, damit ich einmal "danach" wieder weiß, wie sich anfühlt, in
einem Bett zu schlafen und vielleicht auch mal wieder was zu essen und zu
trinken zu bekommen? - Woher schnorre ich mir 1 DM für ein sauberes
Spritzenbesteck? - Wann werde ich von diesem Dasein endlich erlöst
...
Mit 16 wollte ich dann gar nicht mehr leben und griff somit
fast gezielt, als meine persönliche Endlösung, zur Nadel. Meine
Mutter war krank geworden, als ich grade 14 war, und sie verstarb nur zwei
Jahre später. Gestorben ist sie offensichtlich an
Lymphdrüsenkrebs bzw. an der 2 jährigen Chemotherapie, der ihr
Körper natürlich nicht lange stand halten konnte. Aber das war nicht
alles, denn der Arzt, der ihr damals ihr Todesurteil bescheinigte, machte eine
konkrete Zeitangabe, er sagte zu ihr: "Sie haben noch genau 2 Jahre zu
leben!" Ich denke diese Faktoren spielten eine sehr große Rolle, die
Chemotherapie und dieses "Zeitangabe", denn einen einzigen Tag, bevor diese
zwei Jahre um gewesen wären, verstarb sie. Die Todesprophezeiung,
Todes-Datierung des Arztes, hatte sich somit erfüllt. Was muss sie eine
Angst gehabt haben, je näher dieses Datum rückte!!! Es ist
unvorstellbar für mich, wie ein "Arzt" so eine Aussage machen kann!
Und für mich war und ist klar, was eigentlich passiert war. Auch wenn der
Arzt mit Sicherheit aus Unwissenheit so gehandelt hat. Bestimmt wäre
meine Mutter auch so an ihrer Krankheit gestorben, aber ich denke, ohne Chemie
und statt dessen mit positiven Gedanken, gesunder Ernährung, hätte
sie vielleicht noch ein paar schöne Jahre haben können. Das
war aber nicht der Fall, und so hatte ich nun in der JVA die Zeit, über
all diese Dinge mal richtig nachzudenken. Fast, denn mir ging es selber
sehr schlecht, ich hatte alle erdenklichen Mängel und organischen
Schäden davon getragen. So hatte ich eine Blutanämie,
lebensbedrohlichen Vitamin- und Mineralmangel, eine Fettleber und -Milz und
zusätzlich in diesem Moment grade Lymphdrüsenfieber. Ich war im
Dezember 1990 kurzzeitig aus der Haft entlassen worden, eigentlich um mich,
nach § 35 Therapie statt Strafe, in eine Therapie zu begeben. Es
dürfte jedem Menschen, der meine Geschichte bis hierher verfolgt hat,
ziemlich klar sein, dass ich dazu gar nicht mehr in der Lage war. Viel zu sehr
hatte ich mit dem Tod meiner Mutter zu kämpfen und sah weiterhin nur die
Drogen als Helfer, dieses Leben zu ertragen.
Wieder
rückfällig
So haute ich aus der Therapie
ab und ging nach Frankfurt. Dort verbrachte ich 3 Wochen bei Temperaturen von
20° Grad minus ununterbrochen draußen. Wieder
rückfällig, ohne Geld, ohne Essen und Trinken, ohne eine Bleibe. Aber
diesmal mit der ständigen Angst im Nacken, von der Polizei aufgegriffen
und zurück in die JVA gebracht zu werden. So passte ich so gut es ging
auf, was natürlich vergeblich war. Geschlafen habe ich zumeist bei
allen anderen "Junkies" und Obdachlosen. Allabendlich rotteten wir uns auf der
B-Ebene (die Vorhalle zur Frankfurter U-Bahnstation) zusammen, um nicht oben,
völlig ungeschützt in dieser gnadenlosen Kälte direkt am
Frankfurter Hauptbahnhof vor den Füßen der Passanten zu erfrieren
... Nach drei Wochen wurde ich dann bei einer Kontrolle verhaftet. Weil
ich die Therapie verlassen hatte, war ein "internationaler" Haftbefehl erlassen
worden. Das ist bei allen "Junkies" so, ich glaube kaum jemand in diesem Land
wird noch so hart und unerbittlich verfolgt, weder Mörder, noch
Wirtschaftskriminelle es ist eigentlich auch völlig unfassbar!
Die einzigste Gefahr ist die Illegalität, in die ein heroinkranker Mensch
praktisch gezwungen und gebracht wird, nicht dieser kranke Mensch selbst. Was
soll ein Mensch mit unerträglichen körperlichen (wie seelischen)
Schmerzen denn machen, wenn er bereits abhängig ist??? So
saß ich im Januar 1991 wieder in meiner Zelle. Mit
Lymphdrüsenfieber, und auch sonst hat damals nicht viel gefehlt, und ich
wäre einfach an Schwäche gestorben! Diese drei Wochen Frankfurt
waren das schlimmste, was ich je erlebt habe. Wir haben jetzt wieder Winter und
ich muß gerade an all die "Junkies" und Obdachlosen denken, die, wie ich
damals, heute Nacht draußen schlafen und frieren und manche auch
erfrieren, durch den Frost und durch die menschliche Kälte ...
Der
Arzt ließ einen HIV-Test bei mir durchführen
Unter diesen Bedingungen, so
krank wie ich war, ließ der Arzt der JVA einen "HIV-Test" bei mir
durchführen. Vielleicht hätte ich dem sonst gar nicht zugestimmt,
aber ich war nicht in der Lage, noch irgend etwas zu wollen. Mir war die
ganze Sache mit "HIV" und "AIDS" schon von je her sehr schleierhaft gewesen,
weil ich einfach andere Dinge gesehen und bei anderen und bei mir wahrgenommen
habe. Ich sah und kannte Menschen, die wie ich damals auch auf ihrer
letzten Reserve liefen, und dem nächsten Druck hinterher jagten.
Ausgemergelte kranke Körper, die von Abszessen und Geschwüren
übersäht waren, verursacht durch Leben im Dreck, in dem "heroinkranke
Menschen" in diesem Staat ihr kümmerliches Restleben zu fristen verurteilt
sind, weil alle weg schauen.
Weil Junkies kriminalisiert werden, durch dieses illegale
Leben gezwungen sind, dreckiges, verunreinigtes Heroin zu injizieren, das
außer 4% Heroin zu 96% aus Streckmitteln, Tabletten, Strychnin, und
alles, was sich noch zu Pulver verarbeiten lässt besteht! Dennoch
der Tod kommt oft nur schleichend, weil der Körper sich bei den
meisten noch eine lange Zeit gegen all diese Folterungen wehrt. Ich habe selber
eine Strychninvergiftung gehabt, drei Heroinüberdosen, eine
Blutvergiftung, wo mich glücklicherweise noch rechtzeitig Menschen
gefunden haben, als ich mittlerweile ohnmächtig geworden, in einem
Kölner Parkhaus lag. Ein Abszeß war nach innen auf geplatzt ... .
Das war alles vor dem "HIV-Test" Ergebnis". Draußen zogen mich
die Leute mit einem positiven "HIV-Test" damals übrigens ehr an, als dass
sie mich abschreckten. Zum einen wollte ich allen anderen zeigen, dass niemand
ausgegrenzt werden darf, und das wurde zu der Zeit auch unter "Junkies" mit
solchen Leuten gemacht, zum anderen war ich fasziniert von den Menschen, denn
viele von ihnen, schienen fast selig damit zu sein, ihr "Ticket" aus diesem
Dasein bald verschwinden zu können / dürfen / müssen? ...
bereits schwarz auf weiß bekommen zu haben. Diejenigen "HIV-Positiven"
die ich kannte (bis auf einen einzigen Freund von mir, der immer sagte, ich
spiele "deren Spielchen" nicht mit und der sich strikt und aus Prinzip und aus
dem Gefühl heraus weigerte, Hilfe von Ärzten aus Unikliniken
anzunehmen ... und der sich nachher eine Überdosis verpasst hat), nahmen
alle anderen alsbald nach ihrem Ergebnis die "AIDS-Medikamente" wie azt /
retrovir ein, rannten in die Kliniken, zu den Ärzten und bangten von nun
an um ihr Leben! Das erschien gewissermaßen fast "inkonsequent" zu
sein, denn durch das Zusammensein an den Bahnhöfen Deutschlands erlebte
ich diese Menschen zuvor auch alle darum bemüht, ihrem Leben einen
baldigen Abschied zu verpassen. Wie oft spielten wir Russisches Roulette,
knallten uns die Löffel so voll, wie Heroin und aufgekochtes Rohypnol (ein
Schlafmittel von Roche, in den USA verboten, weil Sekten es benutzen um neue
AnwärterInnen damit völlig willenlos zu machen und das hierzulande
gerne viel und häufig von unsereins benutzt wird, um das Strassen-Heroin
zu verstärken) darauf passte, schauten uns an und sagten Dinge wie: "Na?
Ob es diesmal bitte endlich reicht!?" Diese noch gerade
sterben-wollenden Menschen veränderten sich mit dem Testergebnis wollten
fast alle auf einmal doch leben, aber sie fanden dennoch ihren Tod ...
Mein JVA-"HIV-Test"
war positiv
Mein JVA-"HIV-Test" war positiv. Ich
hatte wegen all diesen uns zugemuteten "Lebensbedingungen" eine ziemliche Wut
auf unsere Gesellschaft und hatte damals wie mein verstorbener Freund "aus
Prinzip" etwas gegen Ärzte und Unikliniken und erst Recht was gegen
Knastärzte. So reagierte ich nicht so, wie der Anstaltsarzt sich
meine Reaktion nach seiner Präsentation des "Ergebnisses" vorgestellt hat,
sondern ich lachte ihn, glaube ich, sogar dafür aus, und ließ mich
unbesprochener Dinge wieder auf meine Zelle bringen. Nicht dass ich mich
nicht doch irgendwie freute, denn wenn "HIV+" in den Krankenakten vermerkt war,
hatte man für ein paar Mark mehr pro Monat Einkauf, bekam täglich
einen halben Liter echte Milch, und zwei Früchte, bestehend aus Orangen,
Äpfel, Bananen. Und Sonntags mal eine Kiwi. Und essen war das
einzigste, was im Knast an Bedeutung gewinnt, gerade für geschundene
Menschen wie damals mich. Ich schreibe es etwas überspitzt und vielleicht
bin ich auch ironisch, aber das bleibt, glaube ich, nicht aus, bei dem was ich
erlebt habe. Natürlich kamen zwischendurch auch mal Zweifel und
ich hatte Angst. Aber ich spürte auch, dass diese Angst gefährlich
für mich ist, denn wenn sie aufkam und ich mal Gespräche mit Leuten
von irgendwelchen Sozialdiensten hatte, die von außerhalb in die
JVAs kommen, versuchten diese sofort mich zu überreden, in die
Aidshilfe zu gehen usw. Deshalb ließ ich es sehr bald und wenn ich mal
Angst hatte, behielt ich diese auch tunlichst für mich. Ehrlich
gesagt hatte ich damals allergrößte Mühe, überhaupt noch
jemandem auf dieser Welt zu trauen. Das alles ließ mich sehr sehr
vorsichtig mit diesem "Todesurteil" umgehen. Und als wenn sich mein
Bauchgefühl zu dieser Sache nur Tage nach dem Ergebnis "bestätigen"
sollte, hörte ich von einer Freundin, die über "HIV" und "AIDS" was
anderes gehört hatte, dass es ein paar Ärzte und Wissenschaftler auf
dieser Welt gäbe, die behaupten würden, "HIV" bzw. "AIDS" sei
heilbar!!! Und nicht nur das, sie sagte zu mir, dass, wenn ich
tatsächlich leben wolle, solle ich die Drogen weglassen, denn von diesen
würden wir krank und diese würden, so die Wissenschaftler, auf die
sie sich berief, "AIDS" auslösen, und wenn ich das vermeiden wolle, sollte
ich mich von nun an gesund ernähren. Aber vor allem, so betonte sie, sagen
diese Leute, dass wir auf keinen Fall diese "AIDS-Medikamente" nehmen sollten,
denn diese würden unsereins praktisch umbringen. Das hörte sich
alles auch sehr schlüssig an ich dachte an meine Bekannten von
draußen und über noch so einige andere Sachen nach. Diese
Empfehlung nahm ich mir sehr zu Herzen und ich beschloss noch in der JVA, nie
wieder Drogen anzufassen und vor allem auch nie die "AIDS-Medikamente"
einzunehmen. Die "AIDS-Medikamente" aber einfach nicht nehmen zu
wollen, schien sich jedoch zu einem richtigen Problem zu entwickeln. Denn ob in
der JVA oder nachher draußen haben etliche Ärzte versucht, mir Panik
zu machen und mich zu einer Einnahme der Medikamenten zu überreden.
Niemand von denen interessierte sich für die Krankheiten, welche ich mal
hatte, sondern alle kannten nur ihren Standardspruch, ich solle mich in das
Uniklinikum begeben, in die "HIV-Ambulanz". Manchmal konnte ich es nicht
begreifen, dass wenn ich einen Schnupfen hatte, Ärzte anfingen bedrohlich
zu guckten und mir nahe zu legen ... jetzt! wird es aber langsam Zeit, dass sie
sich "behandeln" lassen ... . Aber ich ließ mich nicht
beirren.
"Du hast
nur noch zwei Jahre zu leben."
Wieder aus der JVA
draußen, ohne Therapieauflage, war es alleine jedoch sehr schwer, die
Drogen weg zu lassen und ich blieb nicht ganz so standhaft, wie ich es mir
vorgenommen hatte und so landete ich schließlich bei einem Arzt,
der in ganz Deutschland für seine Schwerpunktpraxis für
"HIV+"Leute, bekannt war und der auch Methadon an Menschen wie mich
abgab. Deshalb war ich bei ihm. Ich war in dieser Situation bezüglich des
Methadons auf ihn angewiesen und das ließ er mich auch spüren, indem
er die Dosis so gering ansetzte, wie es nur ging und ich deutlich den
Heroinentzug, trotz Einnahme von Methadon, spürte. Er nahm mich auch
richtig in die Mangel und versuchte mit allen Mitteln, mich zu einer
Einnahme von Retrovir zu bringen. Zum Schluss, als er jedoch merkte, dass
ich mich in keinster Weise von ihm beirren ließ, mir keine Angst machen
ließ, schrie er mich sogar an: "Kapierst du es denn nicht?? Du hast nur
noch zwei Jahre zu leben." Das war ca.
Februar/März 1992. Diesen Satz kannte ich doch nur zu gut
von dem Arzt meiner Mutter ... . Ich ging weiter meinen Weg, suchte
mir alsbald einen anderen Arzt. Ich wechselte die Ärzte noch viel
öfter und zum Schluss machte ich immer jedem sofort klar, er oder sie
solle mich mit "HIV" und Medikamenten in Ruhe lassen. Es interessiere mich
einfach nicht. Ich ließ keine Viruslast bestimmen oder sonst was mit
meinem Blut machen sondern vertraute da immer noch den mir gegebenen
Ratschlägen und meiner inneren Stimme. Auch kamen in mir manchmal
Zweifel auf, natürlich, und ich hatte zwischendurch sehr damit zu
kämpfen. Überall wo ich war, erzählten die Leute die offizielle
Version über "HIV" und "AIDS", und alsbald dachte ich, mit "meinem Wissen"
alleine da zu stehen. Daraufhin zog ich mich zurück, weil der Zweifel mir
zumindest einen unbefangenen Umgang mit anderen Menschen erschwerte, ich nach
etlichen Versuchen keine Kraft und Lust mehr hatte, alles zu erzählen und
letzten Endes glaubte mir doch Niemand ... . Das war frustrierend und alles gar
nicht so einfach. Ich hatte leider auch keine Angaben, welche Wissenschaftler
das Gegenteil behaupteten, und war viel zu sehr damit beschäftigt, mir ein
neues Leben aufzubauen, was meine ganze Kraft erforderte.
Ich nahm
mein Leben selbst in die Hand
Ab 1993 war ich soweit und ich
nahm mein Leben selbst in die Hand. Endlich hatte ich es geschafft von den
Drogen weg zu kommen und war clean. Ich hatte erstmals eine eigene Wohnung und
eine Arbeit und ich ernährte mich ab nun überwiegend sehr gesund.
Erst vor einiger Zeit fand ich dann, dank dem Internet, Leute, die "HIV"
und "AIDS" in einem anderen Licht betrachten und hörte erstmals von den
"AIDS" Kritikern. Und nun erfuhr ich endlich die Details zu ihren Thesen
und die Namen der Wissenschaftler, welche diese begründeten! Mir fiehl ein
Stein vom Herzen, denn ich hatte damals die richtigste und wichtigste
Entscheidung in meinem Leben getroffen! Ich las also, dass die Tests
nicht funktionieren, dass "AIDS" ein Sammelsurium von ca. 30 Krankheiten ist,
die es so schon ewig gibt und nur in Verbindung mit einem "HIV+"-Testergebnis
als "AIDS" gelten ... , dass ein hi-Virus niemals korrekt isoliert wurde und
wie hochtoxisch die "AIDS-Medikamente" sind, ja, sogar so toxisch, dass diese
einen Totenkopf auf der Laborbanderole haben und in dem dringenden Verdacht
stehen, imstande zu sein, die Krankheiten auszulösen, die dann unter
"AIDS" zusammengefasst werden ... . usw. Wenn mich heute Jemand
rückblickend fragt, was mir geholfen hat, heute ziemlich gesund und munter
und wohlauf zu sein, kann ich darauf nur antworten, dass ich erstmal viel
Glück hatte. Viel Glück, früh von der anderen Meinung
zu "HIV" und "AIDS" gehört zu haben. Und noch viel mehr Glück, dass
ich überhaupt die Kraft hatte, mich gegen alle Versuche immer wehren zu
können, die seitens der Ärzte, teilweise sehr massiv, statt gefunden
haben, mir Angst und Panik ein zu reden zu wollen und mich so mit allen Mitteln
zu einer Einnahme von AZT zu überreden. Auch möchte ich hier
allen Menschen danken, die sich mit dem Thema kritisch auseinander setzen /
gesetzt haben, denn nur diesen Menschen und diesen kritischen Wissenschaftlern,
habe ich wohl mein Leben zu verdanken!!! Ich darf gar nicht drüber
nachdenken, was wäre gewesen, wenn ... Die Angst und die
Ignoranz von Fakten, der schleichende Tod verursacht durch die
"AIDS-Medikamente" ist das, was "HIV-Test"- positive Menschen letzten Endes
umbringt. Das ist meine persönliche Meinung. Und diese habe ich aus
sehr sehr gutem Grund. Jedem/r von euch Betroffenen, der/die meine
Geschichte nun gelesen hat, kann ich nur sagen: informiert euch
gründlich!!!!!! Denn Vertrauen ist gut, aber Kontrolle ist doch viel
besser. Auch Ärzte sind nicht unfehlbar und die Wissenschaft ist es auch
nicht. Es gibt immer mehrere Meinungen und niemand sollte unhinterfragt einfach
alles glauben, was ihm vorgesetzt wird! Die Fakten existieren und lassen
sich nicht leugnen. In diesem Sinne, wünsche ich allen "Betroffenen"
viel Kraft, Liebe und Unterstützung bei eurer Suche nach Antworten, und
die Fähigkeit, auf die eigene innere Stimme zu hören und nicht
auf die (gemachte) Angst!
Januar 2002 I. H.
Quelle: http://www.rethinkingaids.de/erfahrungen/ih.htm
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