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Arni goes for Gouverneur ... da muss man Promotion-Touren aller Art
ausnutzen.
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Man sollte in die Politik
gehen, um den Menschen zu helfen. Das muss die klare Absicht, wenn man ein
gesunder, ehrlicher Politiker ist.
Arnold
Schwarzenegger gegenüber der Zeitschrift TV Movie über sein Vorhaben,
Gouverneur von Kalifornien zu werden (aus Junge Welt, 17. Juli
2003)
Und weil Arni
Menschen in aller Welt helfen will, spielt er auch noch im dritten Teil vom
Terminator mit. Und weil er seine Wahlheimat, die USA, noch mehr
liebt als alle anderen Menschen auf der Welt zusammen, fliegt er mit dem
Videotape des Filmes einfach mal in den Irak, um Joe, Cindy und Mike etc.
Hello zu sagen.
Am 05.Juli 2003
konnten wir der Titelseite der Welt bereits folgende Schlagzeile
entnehmen: Hasta la vista, Saddam.
Arni besuchte also kürzlich die amerikanischen Truppen im Irak und stellte
ihnen sein neues Meisterwerk Terminator 3 vor. Laut
Welt war die Stimmung zwar aufgrund eines von irakischen
Friedensfeinden (O-Ton Bush) erschossenen amerikanischen
Friedenskämpfers, auch GI genannt, etwas getrübt, aber
das störte Schwarzenegger nicht. Arni pragmatisch, ehrlich und
knallhart wie er ist in dieser Situation:
Erst mal Gratulation dafür,
dass ihr Hasta la Vista zu Saddam Hussein gesagt
habt.
Was dürfen
wir denn als nächstes Erwarten. Nach Bush 2 nun bald Reagan 2?!?! Erleben
wir eine österreichische Reinkarnation von Ronald Reagan, der die USA mit
seiner Wirtschaftspolitik, den Reaganomics, zum größten Schuldner
weltweit gemacht hatte? |
Ich überlege
gerade, ob wir Deutsche die Amerikaner warnen sollten vor dem, was
womöglich passieren könnte, wenn man einen Österreicher ein
fremdes Land regieren lässt. J .. aber genug
der Vorrede ..
Ein Hallo an
alle! Hello everybody!
Was denken die Deutschen über
den 11.September?
Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat 1000
deutsche Frauen und Männer zum Thema 11. September befragt und
kommt zu allerlei interessanten Zahlen. Eine davon wäre ...
19 Prozent
der Deutschen halten es für möglich, dass die US Regierung die
Terroranschläge vom 11.September 2001 selbst in Auftrag gegeben
hat. (http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,258299,00.html)
Des Weiteren
ergab die Umfrage, dass besonders die Ostdeutschen und die unter
30jährigen verschwörerisch denken.
Wenn ich diese
Fakten mainstreammäßig für eine Zeitung interpretieren
müsste, würde ich wohl sagen, dass die Ossis einen besonders starken
Hang zum Antiamerikanismus haben und das sogenannte Mutterland der
Demokratie immer noch nicht so akzeptieren wie sie es eigentlich
vielleicht sollten. Außerdem ist es erschreckend, dass offensichtlich
viele der jungen Leute dem ganzen Verschwörungsunsinn aus dem
Internet Glauben schenken.
Da ich aber nicht für eine Zeitung arbeiten
muss und meine Artikel nicht dreimal durch den Zensur- und
Modifizierfleischwolf gedreht werden, bevor sie erscheinen dürfen,
würde ich einfach mal schlussfolgern, dass die Westdeutschen (laut dieser
Umfrage) noch massenmedientreuer sind als die Ostdeutschen. Zudem kann man wohl
leise hoffen, dass immer mehr Menschen, das Internet als eine
konkurrenzfähige Informationsquelle in Betracht ziehen.
Was denken die US-Amerikaner
über den Iran?
Ein
Freund ließ mir kürzlich diesen Link zukommen
www.t-news.t-online.de/zone/news/ausl/asie/ar/CP/ar-iran-krieg-umfrage.html.
In dem heißt es u.a.:
Ob
die USA den Irak zu Recht angegriffen haben oder nicht, ist Monate nach
Kriegsende immer noch heftig umstritten. Die Mehrheit der Amerikaner würde
dennoch schon wieder Ja zu einem Krieg sagen, diesmal gegen den Iran. Das ergab
eine neue Umfrage der "Washington Post" und des Fernsehsenders ABC. ...
Darin
erklärten 56 Prozent der Befragten, sie seien für eine
Militäraktion, wenn der Iran Atomwaffen entwickeln sollte. 38 Prozent
sprachen sich gegen einen Krieg aus. US-Präsident George W. Bush hatte vor
kurzem erklärt, die USA und ihre Verbündeten würden die
Entwicklung iranischer Atomwaffen nicht tolerieren.
Was würde
also passieren, wenn die USA zum nächsten Krieg blasen. Mindestens genauso
wichtig erscheint mir allerdings dabei die Frage, wo die deutsche Regierung
dann stehen würde? Wie würden sich die deutschen Medien verhalten?
Was würde das für die Stimmung in der deutschen Bevölkerung
bedeuten, wenn es dieses Mal nicht vordergründig um Öl, sondern um
Menschenrechte gehen würde?
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Neues vom PNAC
Die x.te
Der SPIEGEL
veröffentlichte passend zur Sommerpause und zur weiteren Vorbereitung der
Neuen Weltordnung ein eigenes SPIEGEL special-Heft zum Thema
Allahs blutiges Land Der Islam und der Nahe Osten. Inhalt
ist also der Gegenpart zur westlichen Demokratie des von Samuel
Huntington propagierten Kampf der Kulturen der Islam.
Blutrünstig auch das Titelbild, bestehend aus Selbstmordattentätern
und sich selbstgeißelnden, blutüberströmten schiitische
Pilgerer ... nach Auffassung des SPIEGELs offensichtlich die Essentials des
Islam.
Doch was sehen
und lesen meine SPIEGEL-müden Augen noch? Auf Seite 109 ist folgendes,
weniger ansehnliches Bild (rechts) zu sehen. Das stark
fundamentalistisch-islamisch geprägte Saudi-Arabien bzw. das dort
herrschende Bündnis zwischen islamistischen Rechtsgelehrten und dem
Herrscherhaus wird von Professor Francis Fukuyama als ein
Ausgangspunkt des Islamo-Faschismus bezeichnet. Damit mag Mr.
Fukuyama vielleicht nicht ganz unrecht haben, doch wer ist eigentlich dieser
Mann mit dem japanisch klingenden Namen?
So ganz klar ist
mir das auch nicht, nur gibt es zwei weitere Zufälligkeiten,
die etwas Licht ins Dunkel bringen könnten:
1.
Mr. Fukuyamas Name befindet
sich in der Absichtserklärung des Project for a New American
Century (www.newamericancentury.org/statementofprinciples.htm). |

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2.
Er gehörte zu den
Unterschreibendenden der Initiative What we are fighting for (http://www.americanvalues.org/html/what_we_re_fighting_for.html),
welche im Februar 2002 durch die Medien ging. Es handelte sich dabei um eine
Erklärung, die von 60 amerikanischen Intellektuellen verfasst worden war.
Diese sahen im Kampf gegen den Terrorismus mit Blick auf die Attacken
vom 11. September 2001 einen gerechten Krieg. Über hundert deutsche
Intellektuelle schrieben daraufhin im Mai 2002 eine Antwort und der SPIEGEL,
ganz genau war es der Berliner Schriftsteller Peter Schneider, durfte beides
wieder auswerten (http://www.freitag.de/2002/38/02380301.php)
Ich will nicht
näher auf die Inhalte beider Erklärungen eingehen. Vielmehr will ich
nicht unerwähnt lassen, dass ein weiterer Unterzeichner der What are
we fighting for-Initiative Samuel Huntington war. Nochmals zur Erinnerung
.. Huntington ein alter CIA-Stratege war u.a. verantwortlich
für ein Werk mit dem Titel Kampf der Kulturen. Die Neugestaltung der
Weltpolitik im 21. Jahrhundert (Hamburg, 1996). Und wie Mathias
Bröckers in seinem ersten Werk zum 11. September (der zweite Teil
erscheint Ende Juli 2003) anmerkt, weist der deutsche Geheimdienstexperte und
ehemalige Bundesminister Andreas von Bülow darauf hin, dass solche
Bücher wie die von Huntington i.d.R. aus einem allgemein
gehaltenen, zur Veröffentlichung bestimmten Teil sowie aus einem unter
Verschluss bestimmten Teil mit konkreten Vorschlägen und
Handlungsanweisungen bestehen.
Nun was soll denn
der Normalleser von der Qualität solcher SPIEGEL-Reportagen halten, wenn
man sogar solche erzkonservative Oberstrategen wie Mr. Fukuyama unkommentiert
zu Wort kommen lässt?
Ein Vorschlag an
den SPIEGEL: Fairerweise sollte das nächste special-Heft zum
Thema Americano-Faschismus erscheinen incl. Bilder von auf dem
elektrischen hingerichteten Amerikanern und von den für immer
verschwundenen Häftlingen in Guantanamo Bay. Es dürfte vielleicht
aufgefallen sein, dass die Medien kaum noch von George W.s
Lieblingsbeschäftigung zu seiner Zeit als Gouverneur von Texas, dem
Unterzeichnen von Todesurteilen, berichten.
Die Sommerpause
und die anhaltende Hitze hat mich häufiger vernehmen lassen, dass die
Hinweise zu lang seien. Also, werde ich mich heute kundenfreundlich verhalten
und mich an dieser Stelle verabschieden.
In diesem Sinne,
eine schöne Woche noch, Euer Micha. |