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30.08.2003   Junge Welt
EU von den USA verklagt
Greenpeace: Gentechnik-Lobby mißachtet UN-Abkommen zur biologischen Sicherheit
Vertreter der US-Regierung haben am Freitag bei der Welthandelsorganisation (WTO) in Genf endgültig die Einrichtung einer Streitfall-Kommission durchgesetzt. Streitpunkt ist ein seit 1999 in der EU bestehendes vorläufiges Verbot der Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen, das sogenannte Genmoratorium. Bereits am 13. Mai hatten die USA offiziell angekündigt, die EU vor der WTO zu verklagen. Bislang hatte die EU die Einberufung eines Streitfall-Panels noch abwenden können.

»Mit der Klage vor der WTO ignoriert US-Präsident Bush nicht nur die Interessen der Verbraucher, sondern auch internationales Umweltrecht«, kritisierte Ulrike Brendel von der Umweltorganisation Greenpeace am Freitag in Hamburg. Laut UN-Abkommen zur biologischen Sicherheit (Biosafety-Protokoll) hätten Länder das Recht, genmanipulierte Organismen aus Gründen der Vorsorge abzulehnen. »Das Biosafety-Protokoll, das von über 100 Ländern unterzeichnet wurde, erkennt dabei ausdrücklich die möglichen Gefahren der Gentechnik für die menschliche Gesundheit und die Umwelt an«, sagte die Sprecherin. Die USA haben das Biosafety-Protokoll allerdings nicht unterzeichnet.

»Greenpeace fordert, daß die WTO auf ihrem Ministertreffen in Cancun internationale Umweltabkommen wie das Biosafety-Protokoll anerkennt und unterstützt«, erklärte Ulrike Brendel. Das Biosafety-Protokoll dürfe nicht durch die WTO-Klage ausgehebelt werden.

In Europa werden nur in Spanien Genpflanzen kommerziell angebaut. Dort wächst seit 1998 genmanipulierter Mais des Schweizer Konzerns Syngenta. Die Pflanze produziert den Bacillus thuringiensis, der für bestimmte Schädlinge tödlich ist. »In Spanien tobt das totale Chaos. Genmais gelangt unkontrolliert auf benachbarte Felder und in die Lebensmittel«, so Brendel. Bei Tests von spanischem Ökomais seien bereits Verunreinigungen durch Genmais bestätigt worden, berichtet Greenpeace. Die betroffenen Landwirte hätten ihre Ökozertifizierung und damit ihren Absatzmarkt verloren.


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Wenn Sie sich wegen irgendeiner Information ärgern, deswegen wütend oder frustriert werden bzw. Hass oder Wut auf entsprechende Personen bekommen, sind SIE selbst der einzige der diese Emotion in Form von Krankheiten zurückbekommt. Ihre Wut trifft niemals den anderen.
Einen Herrn Bush zum Beispiel interessiert es herzlich wenig, ob Sie sich über ihn ärgern.
Sie sind Schöpfer der Ereignisse die in Ihrem Leben eintreten, also seien Sie sich bewußt
wie Sie denken oder sprechen.