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  Jörg Kirchhof  
Jörg Kirchhof's Meinung
In bezug auf die Apollo Lüge allgemein

Ich habe mal ein bisschen was zu diesen sogenannten Fakes und Lügen geschrieben:
das sind ja alles nette Theorien, aber sie sind alle nicht zu ende gedacht. Ich gehe nur auf ein paar Punkte ein: 2, Astronaut im Visier: Ich sehe da keinen zweiten Astronauten sondern nur einen hellen Fleck in Höhe des spiegelbildes des Horizonts im Visier des Astronauten. Dabei handelt es sich wahrscheinlich um die Erde, die zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich nur zur Hälfte von der Sonne beleuchtet was (Halbmond Sichel bzw. Halberde-Sichel bzw. ab- oder zunehmende Erde). Die sphärische Verzerrung auf der kugeloberfläche des Visiers führt dazu, daß der Lichtfleck länglich verzerrt wird.
Die Frage, warum Schatten nicht schwarz sind: Das gleiche Phänomen hat man bei Außernaufnahmen des Space Shuttles (Ladebucht etc.) Die Schatten werden zwar nicht wie auf der Erde durch das Streulicht des Himmels aufgehellt, dafür wirken aber alle anderen beleuchteten Flächen (Mondboden, Astronauten, Mondfähre) als Streuer und belichten die von der solaren Direktstrahlung abgeschatteten Bereiche.
Computertechnik:
Die beiden Bordcomputer (Lande- und Servicemodul) waren seinerzeit die am höchsten integrierten Computersysteme der Welt. Jeder der Computer hatte etwa die Größe eines Schuhkartons (habe mal einen Fernsehbericht über diese Computer gesehen). Übrigens zur Info: Die beiden Voyager-Sonden haben so weit ich weiß drei Bordcomputer, von denen einer mit Ringkernspeichern ausgestattet ist.
Sprünge:
Es wäre zwar physikalisch für die Astronauten möglich gewesen, Sprünge von 6 oder gar 9 m Höhe durchzuführen, aber selbst auf dem Mond mit seiner geringeren Scherkraft hätte das bedeutet, daß bei der Landung auf den Astronauten die gleichen Kräfte gewirkt hätten, wie auf der Erde bei einem Sprung von 1m oder 1,5 m Höhe. Niemand wäre so leichtsinnig, derartige Sprünge auf der Erde zu machen, wenn der Boden stark uneben und unsicher (rutschig) ist. Auf der Erde könnte man sich bei einem solchen Sprung und einem nachfolgenden Sturz leicht verletzen. Auf dem Mond könnte bei einem unglücklichen Sturz der Raumanzug beschädigt werden, der den Astronauten vor dem tödlichen Vakuum des Alls schützt. Außerdem:
Die schwache Schwerkraft führt auch dazu, daß das Gleichgewichtsorgan der Astronauten nicht richtig funktioniert. Das merkt man auch daran, daß auf den Filmaufnahmen vom Mond die Astronauten oft das Gleichgewicht verlieren bzw. damit kämpfen, nicht umzufallen.
Und zum Schluß:
Wie ja allgemein bekannt sein sollte, hat sowohl das Landemodul als auch die Apollo Kommandokapsel während des gesamten Fluges riesige Datenmengen an Telemetriedaten zur Erde gefunkt (der Zustand von Schaltkreisen, die Stellung von Schaltern, Drücke, Temperaturen in verschiedenen Komponenten der Raumfahrzeuge und schließlich biologische Daten der Astronauten wie EKG und Körpertemperatur und Atmung etc). Diese Daten waren nicht verschlüsselt, möglicherweise zwar digitalisiert aber eventuell wurden sie auch nur analog übertragen. Worauf ich hinaus will: Die daten waren für jeden auf der Erde empfang- und auswertbar, der über eine Hochgewinnantenne (Schüssel) und entsprechende Empfänger verfügte. Die Russen werden in ihren Kontrollzentren mit Sicherheit diese Funksignale abgehört haben. Da die Hochgewinnantennen eine sehr starke Richtwirkung haben, muß man die Antennen auch nachführen und erhält auf diese Weise auch Informationen darüber, wo sich der Sender des Signals befindet (auf dem Weg zum Mond). Im Fall der Mondlandung hat man zwei derartige Sender. Einer befindet sich auf dem Mond an einer festen Stelle (kann sich also nicht im Orbit befinden), der andere befindet sich im Orbit um den Mond und verschwindet in regelmäßigen Abständen hinter dem Mond. Es ist also wirklich ein Gefährt auf dem Mond gelandet, während das andere Gefährt den Mond umkreist hat. Zumindest für die Telemetriesignale und den jeweiligen Ort des Senders gibt es demnach weltweit Zeugen, die ein Interesse daran gehabt hätten, einen möglicherweise vorliegenden Schwindel aufzudecken.
Das Landemodul war nicht in der Lage eine automatische Landung auf dem Mondboden durchzuführen. Dafür wurde es nicht gebaut. Zumal derartige Landungen aufgrund des Zeitversatzes (2-4 Lichtsekunden für Hin- und Rücksendung von Funksignalen) schon nicht mehr ferngesteuert werden konnten. Mondgestein:
Eine unbemannte Landung auf dem Mond war zu jender Zeit ein großes Risiko. MEHRERE Sonden von Amerikanern und Russen sind bei dem Versuch zerstört worden, ehe es das erste mal klappte (Russen: Lunar Serie, Amerikaner: Ranger und Surveyor Serie). Selbst als es klappte war die Ausbeute an Mondgestein sehr bescheiden.
Durch die Apollo Missionen wurden so weit ich weiß 600pfund Mondgestein zur Erde gebracht. Dafür wären wohl einige hundert unbemannte Mondsonden mit Rückkehrrakete notwendig gewesen.

Dann noch was zu den Fotos: Es wird oft geschrieben, daß die Fotos von der Reihenfolge nicht passen. Das kann durchaus sein, jedoch wird fälschlicherweise angenommen, daß die Bilder gewissermaßen in der falschen dramaturgischen Reihenfolge aufgenommen wurden. Was spricht denn dagegen, daß die Bilder nach der Entwicklung auf der Erde in eine falsche Reihenfolge gebracht wurden? Wahrscheinlich wurden die Bilder nicht in einem Schuhkarton aufbewahrt, aber sie wurden wohl in Akten abgelegt. Auch wenn die NASA damals in der 60er und 70er Jahren vielleicht sehr gewissenhaft mit den Bilddokumenten umgegangen sein mag, ist es schwierig, die über 1000 Bilder einer in der chronologisch richtigen Reihenfolge zu belassen, wenn auf den Bildern weder Datum noch Uhrzeit eingeblendet ist. Heute in der Zeit der digitalen Fotografie hat man es doch wesentlich einfacher in dieser Hinsicht.
Und selbst wenn die Bilder bei der Erstablage sorgfältig und chronologisch richtig abgelegt wurden, können bei der Digitalisierung der Bilder (was wahrscheinlich erst in den letzten 10 Jahren passiert ist) doch einige Verwechselungen und Unachtsamkeiten passiert sein. Wahrscheinlich hat man Praktikanten und Hilfskräfte mit dem einscannen der Bilder betraut und diese Leute haben möglicherweise nicht die Sorgfalt an den Tag gelegt, den gerade die "Apollo-Zweifler" voraussetzen.

Jörg Kirchhof
kirchhof.joerg@t-online.de
11.6.02




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