LIVERMORE, HUGHES AEROSPACE + DAS WELSBACH-PATENT
Zum erstenmal über der
Schweiz dokumentiert finden sich Chemtrails meines Wissens in einem kurzen
Bericht des US-amerikanischen Chemtrail-Forschers Christopher Bollyn im
Internet, und zwar am 21. Januar 2003 (Hinweis 1). Bollyn weilte zu dieser Zeit
als unabhängiger Beeobachter an der Gegenveranstaltung der
`Non-Governmental-Organisations` (NGOs) zum Davoser Weltwirtschaftsforum. Dabei
fielen Bollyn Chemtrails sowohl über dem Raum Basel (wo er aus den USA
kommmend eintraf), als auch über dem gesamten Kanton Graubünden auf.
Bollyn richtete darauf besorgte schriftliche Anfragen an die Grüne Partei
der Schweiz, wie auch an diverse Einzelpersonen. Dabei erhielt er nach eigenen
Angaben keine Antwort. Er appellierte dabei an eine nach seinen Vorstellungen
hierzulande vorhandene kritische Grundhaltung - was wohl heutzutage ein
Phantomwesen darstellen dürfte...
Doch worum dürfte es sich
beim Chemtrail-Phänomen denn nun handeln?........
Im März 1991 stellten die beiden
chinesisch-stämmigen US-Forscher David Chang und I-Fu Shih beim
US-Patentamt einen Antrag auf Patenterteilung zur `Stratosphärischen
Welsbach-Anreicherung zwecks Reduktion der globalen Erwärmung` (sog.
`Welsbach-Patent`; Hinweis 2, sowie Anhang). Stellvertretender Antragsteller
und kommerzieller Nutzniesser-in-spe war dabei der Luft- und Raumfahrtriese
Hughes Aerospace in Los Angeles.
Bei ihren Forschungen u.a. am Lawrence
Livermore National Laboratory in Kalifornien hatten die beiden Biochemiker eine
raffinierte hochtechnologische Lösung für das grösste
Industriell-technische Problem der Gegenwart entwickelt: Der
Erderwärmung.
Aufgrund des massiven Verbrauchs fossiler Brennstoffe
in den letzten rund 150 Jahren wird, vereinfacht gesagt, das Entweichen
bestimmter vom Sonnenlicht überhitzter Luftschichten in den Weltraum stark
behindert. Der erschwerte Wärmeaustausch führt zu einem weltweiten
Ansteigen der Temperaturen, welches mittlerweile alarmiernde Ausmasse
angenommen hat. Diese Erhitzung führt letztlich zu einem globalen `Kippen`
des Klimas, samt vielfältigsten Begleitsymptomen (Schmelzen der Pole, El
Nino-Phänomen, Fisch- und Korallensterben, weltweite Dürren,
etc).
Nun empfahlen Chang und Shih die Freisetzung sogenannter
`Welsbach-Partikel` in der Stratosphäre mittels einer
Trägersubstanz.`Welsbach-Partikel` sind Metall-Oxide, welche die Hitze,
die durch Treibhausgase am Entweichen aus der Erdatmosphäre gehindert
werden, in Erdnähe in Infrarotwellen umwandeln. Diese Wellen werden dann
in den Weltraum abgeleitet, so dass der gewünschte Kühlungseffekt
entsteht. Die nach Patentbeschrieb minim kleinen Metallpartikel sind dem
Treibstoff der Düsenflugzeuge beizufügen, so dass die Partikel
während des Verbrennungsvorgangs vom Triebwerk ausgestossen werden.
Dabei handelt es sich vornehmlich um Aluminiumoxide in Pulverform,
sowie Barium-Salze, welche am Himmel als reinweisse Federstreifen zu sehen
sind! Die Metallpartikel erfüllen daher eine Doppelfunktion: Einerseits
wird mittels eines Photochemisch hochkomplizierten Verfahrens von der Erde
emittierte Hitze in Licht umgewandelt, welches durch die Welsbach-Partikel in
Infrarot-strahlung umgewandelt, und in den Weltraum abgeleitet wird.
Andererseits wird das hereinströmende Sonnenlicht am Aluminiumpulver ganz
einfach gebrochen, und somit reflektiert.
Als würde dies alles
nicht schon genügen, war im `Welsbach-Patent` abschliessend zu lesen, dass
die in der Atmosphäre gestreuten Partikel ihre Wirksamkeit während
eines Zeitraumes von bis zu einem Jahr entfalten würden, wenn einmal eine
ausreichende Sättigung des `Zielgebietes` erreicht worden
sei.
Zuerst vorgebrachte Bedenken anderer Livermore-Koryphäen
führten dort selbst zu aufwendigen Computersimulationen durch Kenneth
Caldeira. Die Simulationen bestätigten dann überraschend Chan und
Shihs` Thesen, und sagten einen Wirkungsgrad von 1 bis 2% voraus. Caldeira
berechnete dabei, dass dies genügen würde, die Erderwärmung
selbst um bis zu 85% ein-zudämmen. Dies würde es gar erlauben, den
Ausstoss fossiler Brennstoffe über einen Zeitraum von 50 Jahren noch zu
verdoppeln - ohne allzu nachteilige Folgen...Ob unter anderem solche
Berechnungen der einseitigen Aufkündigung des Kyoto-Protokolls durch die
Bush-Administration zugrundeliegen könnten, ist in diesem neuen Kontext
gesehen wahrscheinlich eine berechtigte Frage.
Chemtrail-Kostenanalysen
von Livermore errechneten Aufwendungen von etwa 1 Milliarde Dollar pro Jahr -
weltweit: Eine vergleichsweise geringe Summe, wenn man dies mit den
jährlich zu erwirtschaftenden Gewinnen, der Oelindustrie etwa,
aufrechnet...
Zum Startschuss dieses weltweit wohl einmalig dreisten,
sowie hochriskanten Unternehmens dürfte es gekommen sein, als sich
schliesslich Dr. Edward Teller, Gründer des besagten Livermore Laboratory,
sowie der Welt bekannt als `Vater der Neutronenbombe`, noch ins Zeug legte. Von
1994 bis 1998 betrieb Teller intensives Lobbying für seine
Livermore-Schützlinge und deren `Methode der Biophylikalischen Reduktion
der globalen Erwärmung`, und empfahl umfassende Pilotversuche; zuerst
über eigenem (US-)Gebiet, dann über demjenigen `befreundeter
Staaten`.
Gemäss Journalist Wiiliam Thomas wurde noch im Mai 2000
das Welsbach-Patent dem IPCC, einem ausgewählten internationalen Panel von
beinahe 3000 Wetterforschern erläutert, und von einer Mehrheit als
erfolgversprechend abgesegnet (Hinweis 3). Das schwerwiegendste Bedenken
welches vom IPCC vorgebracht wurde, betraf einen farbästhetischen Aspekt,
der nach Meinung des IPCC die Geheimhaltung der Klimamanipulation
gefährden könnte; das auffällige Ausbleichen des Himmels an den
Spray-Folgetagen. Diese deutliche Weissfärbung, insbesondere gegen den
Horizont hin, würde vor allem Umweltaktivisten auffallen, und somit evtl.
das Projekt als ganzes gefährden. Aus diesem Grund, und aus dieser
Hoffnung heraus trägt dieser Chemtrail-Artikel seinen Titel.
Zur
Zeit der IPCC-Konferenz lief -zumal in den USA- der Feldversuch von Hughes
Aerospace jedoch schon auf Hochtouren.
Quelle:
http://www.nguw.net/Linklisten/white_skies_chemtrails.htm
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