Der Krieg ist lange schon erklärt nur keiner da der
sich noch wehrt das Schlachtfeld füllt sich still mit Leichen die
einsam sich die Hände reichen.
Sie berühren sich nicht mehr
Nähe fiel schon lange schwer die Sehnsucht trieb sie auf das Feld
Ihre Waffen waren Hass und Geld.
Wohl viele Kriege der Geschichte
seh\'n wir\'s verklärt oder bei Lichte sind geprägt von dem
Dilemma sie machen Alles immer schlimmer.
Verzweifelt suchen wir
nach Sinn und lassen uns schon wieder leiten von dem was Andere uns
bereiten wir siechen so gequält dahin.
Von Zeit und Zukunft
bombardiert läuft scheinbar alles wie geschmiert doch die
Geschosse zieh\'n vorbei ins ungreifbare Einerlei.
Sind wir schon
wieder überrollt von etwas was wir nie gewollt. Haben wir\'s noch
in der Hand? was drängt uns an die weiße Wand.
Der
kollektive Drang , die Sucht ist unser Weg nicht schon verflucht? da
wir die Lasten die wir schaffen mit unseren Sinnen nicht mehr
fassen.
Könnt der Mensch nur mal verharren in dem Moment, in
diesem Klaren wo wir bestimmt in Ordnung leben und nicht ins Ungewisse
streben.
Muße, Ruhe, Zuversicht in Ruhe denken, das besticht.
Wir würden so gelassen schaffen ein Leben ohne diese
Waffen.
Mensch sein, wissen wir das noch? Im Bewusstsein klafft ein
Loch. Man hat uns abgewöhnt zu denken womit wir uns das Leben
schenken.
Die Möglichkeiten die wir hätten bedecken unsere
Ruhestätten. In der Gier nach Licht und Sonne führ\'n wir ein
Leben in der Tonne.
Begrenzt in unsrer Angst und Not in Furcht vor
Krankheit und dem Tod scheint alles was wir uns erdenken uns nur von
einem abzulenken.
Es war die Chance die wir hatten war da \'ne
Ahnung war\'s ein Schatten? Gott hätte uns betimmt gesagt Nur der
Sinn bestimmt die Tat.
Helmut Donner |