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Infos von  www.das-gibts-doch-nicht.info
  Dr. Ingrid Rimland-Zündel 09.2003
Ernst Zündel

Ich habe vor einigen Wochen ein ganzseitige Anzeige in der

Washington Times placiert, um Aufmerkamkeit auf Ernst Zündel als

Amerikas bekanntesten Refusenik zu lenken und mit der Bitte an

Präsident Putin, ihm Asyl und einen Paß zu gewähren.

Diese meine erste Anzeige hat in Putins Botschaft nur Schweigen

erzeugt, aber sagen wir mal, ein kleiner Vogel hat mir ins Ohr

geflüstert, daß sie in diplomatischen Washingtoner Botschaftskreisen

eindrucksvolles Aufmerken erregt hat, in Kreisen also, die wir mit

einer nüchternen PR-Aktion nie hätten erreichen können. Auch brachte

sie uns neue Unterstützer und eine sehr große Zahl von Artikeln,

Übersetzungen und Kommentaren auf Webseiten und in Druckmedien in

der ganzen Welt. Diese erste Anzeige hat sich also mehr als bezahlt

gemacht!

Unten ist nun der Text der zweiten Anzeige, die am 7. September in

der Washington Times erschien. Wer Möglichkeiten hat, sie

abzudrucken oder weiterzuschicken - bitte tun Sie es! Dieser Fall

der politischen Entführung des Holocaust-Skeptikers Ernst Zundels

schlägt gewaltige politische und Medienwellen! Die Politiker vieler

Länder spitzen die Ohren, wenn sie erfahren, was in Amerika und

Kanada vor sich geht - beschämend für diese großen, reichen Länder,

die seit dem 9. September von einem bösen Geist gekapert sind!

Hier nur ein kleines Beispiel:

Über anonyme Kanäle nahm ich Verbindung mit Zavtra auf, einer

russischen Zeitung, die, wir mir gesagt wurde, von jedem Politiker

in der früheren Sowjetunion, die nun eine Demokratie ist, gelesen

wird. Zu meiner Überraschung wurde meine Anzeige nicht nur voller

Freude und großer Höflichkeit angenommen und sogar ohne Kosten für

mich übersetzt, sie lief UNVERÄNDERT ganz-seitig, mit meiner

Lieblings-Zündelkarikatur, wo ein Rabbiner, ein Bankier, ein

Freimaurer und ein überaus eifriger Punk Ernst zu fesseln versuchen!

Eines Tages wird diese Karrikatur weltberühmt sein, wenn sie es

nicht schon ist!

Die Washington Times, ein bedeutendes, politisch korrektes Blatt in

Amerika, hat anders reagiert! Obwohl sie mir die zweite Anzeige

gewährten, erschien nach vielem Hin und Her eine stark beschnittene,

STARK ZENSIERTE Version am 7. September. Spricht diese Geschichte

nicht Bände? Wo in unserer Welt gibt es nun Freiheit? In der

früheren Sowjetunion kann man die Dinge beim Namen nennen und sagen,

wer einen foltert. In Washington, DC., lassen die Medien sich den

Maulkorb anlegen, selbst wenn man bezahlt, was man sagen will und

muß!

=====

Hier ein etwas gekürzter Text der Anzeige in der Washington Times -

7. September 2003.

Offener Brief an die Mitglieder des Senats und des Kongresses der

Vereinigten Staaten von Amerika

Ernst Zündel, deutscher Staatsbürger, wurde nicht verhaftet und

abgeschoben, weil er "seine Visumfrist nicht eingehalten hat", wie

die ihn verhaftenden Beamten fälschlich behaup-teten. Eine zwingende

dokumentierte Spur beweist, daß mein Ehemann verhaftet, abgeschoben

und eingekerkert wurde, weil er ein hochkarätiger Aktivist ist, der

am bekanntesten ist wegen seiner politisch unkorrekten Ansichten

über den Holocaust.

Ernst Zündel berichtet -

GEFÄNGNISMEMOIREN - 5. bis 19. Februar 2003

Ich habe mehr als 40 Jahre lang in Kanada gelebt. Nach meiner Heirat

mit Ingrid beantragte ich Statusanpassung, sodaß ich hier in

Tennessee wohnen konnte. Mein Antrag war angenommen worden. Es waren

mir Fingerabdrücke abgenommen worden, ich hatte eine

Arbeitserlaubnis, eine Sozialnummer, eine Gesundheitskarte erhalten.

Ich wartete auf ein Interview mit Einwanderungsbeamten, das meines

Wissens der letzte Schritt vor der Gewährung der

Daueraufenthaltsgenehmigung war. Da unser erster Gesprächstermin

wegen eines Konflikts im Zeitplan annulliert werden mußte, hatte

unser Anwalt um einen neuen Termin ersucht. Wir haben die originale

Rückquittung in Händen, daß unsere Bitte um einen neuen Termin beim

INS eingegangen ist.

Wir warteten auf das Interview in dem Glauben, daß wir alles getan

hatten, was wir nach der Vorschrift tun mußten. Wir hatten eine

halbfertige Kunstgalerie erworben, mit viel Mühe ausgebaut und

geplant, diese in einigen Wochen zu eröffnen. Einer meiner

Mitarbeiter war dabei, mir ein paar von meinen Aquarellen, Ölbildern

und Zeichnungen zu rahmen, die ich am Nachmittag aufhängen wollte.

All dies kam zu einem jähen Ende, als ein Aufgebot von Polizeiautos

und Grünen Minnas um 11 Uhr vormittags am 5. Februar 2003 meine

Auffahrt in Tennessee heraufbrauste.

Ich war in meiner Arbeitskleidung, Bluejeans, Bergstiefeln, bunten

Zimmermanns-Hosenträgern und einem Freizeithemd aus Flanell. Ich

fragte, was sie herführe, als sie mich drohend umringten. Sie sagten

mir, ich solle meine Hände auf die Haube eines Lastwagens legen, der

in der Auffahrt stand, sie seien Exekutivbeamte des

Einwanderungsdienstes und gekommen, mich in Gewahrsam zu nehmen,

weil ich es versäumt hätte, einen Anhörungstermin einzuhalten.

Es gab kein Datum zur "Anhörung" in einem Gericht. Wir warteten auf

ein Gespräch, das, wie wir glaubten, neu termi-niert werden würde. -

Ich war starr - genau wie Ingrid. Die fünf Beamten hatten keinen

Haftbefehl. Ich bat, meinen Anwalt anzurufen. Die Bitte wurde

abgelehnt. Auch Ingrid wurde gesagt, es sei kein Anruf bei unserem

Anwalte erlaubt. Ich bat Ingrid, meine Jacke zu holen, meinen Paß

und meine Medikamente, da mir nicht erlaubt wurde, zurück ins Haus

zu gehen. Ingrid wurde später gesagt, daß dies als "zivile"

Festnahme gedacht war. Es gab nichts "Ziviles" an dieser Verhaftung!

Innerhalb von Minuten wurde ich in Handschellen und Fußeisen in

einem Gefängniswagen, eskortiert von einem Polizeikonvoy unsere

Bergstraße hinunter an unserer Kunstgalerie vorbei in unsere kleine

Stadt gefahren, wo Ingrid und ich unsere Einkäufe zu machen

pflegten. Auf der Autostraße I-40 ging es zum Einwanderungsbüro in

Knoxville, wo man mich registrierte und Fingerabdrücke nahm. Auch

machte man von mir ein Polaroidphoto gegen die Mauer von irgendeiner

Garage. Dieses Photo wurde dann beschnitten und auf ein Dokument

geklammert. Das Photo zeigt klar die Kleidung, die ich zu der Zeit

trug, als ich verhaftet wurde.

Man gab mir einige Dokumente zur Unterschrift, die auf dem

Schreibtisch von einem der Bürokraten lagen, als ich hereinkam. Sie

hatten gelbe Klebenotizen, eine mit einem Pfeil: "Hier das heutige

Datum hinzusetzen". Ein Einwanderungs-beamter, der nicht unmittelbar

mit meinem Fall zu tun hatte, hatte seine Wand mit einer 60 mal 80

cm großen israelischen Fahne dekoriert. Ich brauche nicht zu sagen,

daß ich dies als einen etwas seltsamen Wandschmuck in einem

US-Einwanderungsbüro empfand!

Ich wurde dann in Handschellen und Fußeisen wieder in einen

Gefangenenwagen gesetzt und etwa anderthalb Stunden lang durch

starken Verkehr von Knoxville über Maryville am Flughafen vorbei zu

einem nahen Gefängnis gebracht, einem kalten, unfreundlichen Ort.

Die Aufnahme hier dauerte über vier Stunden. Ich wurde in einer

eiskalten, nur aus Beton bestehenden Haftzelle festgehalten - selbst

die Sitze und der Fußboden waren aus Beton - bis lange nach

Mitternacht. Die Einnahme der Medikamente, die ich ins Gefängnis

mitgebracht hatte, wurde nicht erlaubt. Infolge davon fing mein

Blutdruck an zu steigen. Von den Krankenschwestern, zu denen ich -

immer noch in Handschellen und Fußeisen - gebracht wurde, wurde mir

gesagt, er sei gefährlich hoch.

Unter 24-Stunden-Einschluß wurde ich in einer Zweimanns-zelle

untergebracht. Es wurde nur ein kurzes Duschbad nach zwei oder drei

Tagen und ein kurzer Anruf bei Ingrid gestattet - ich erinnere mich

nicht, wann. Mein Zellengenosse war ein Chemieingenieur, ein

Manisch-Depressiver, der halluzinierte, den ganzen Tag zu

unsichtbaren Leute sprach und die ganze Nacht auf und nieder und aus

dem Bett sprang, Befehle brüllend, wobei er sich einbildete, er sei

Befehlshaber der CIA. Er diskutierte lautstark mit "dem

Präsidenten" durch ein unsichtbares "Telefon". Er stank furchtbar,

hatte offenbar wochenlang nicht gebadet. Er störte die Wachen

während der Nacht wiederholt auf und benutzte dazu die Sprechanlage

in der Zelle.

Endlich kamen die Wachen, sechs oder sieben von ihnen, und befahlen

mir, von meinem oberen Bett herunterkommen, meine Matratze und meine

Leintücher zu packen und die Zelle zu verlassen. Ich stand im Gang,

wo ich Brüllen, Kreischen und Rumsen hörte. Ich sah Blut gegen die

Wand spritzen, als mein verrückter Zellenkamerad an einem Bein über

den Fußboden in eine andere Zelle geschleift wurde. Ich sah ihn ein

paar Tage später. Er hatte Beulen und war über den Augen und am Kopf

ganz schwarz und blau, als die Wachen ihn vom Arztzimmer aus an mir

vorbeiführten.

Ich wurde dann mit einem netten, sanft redenden 65-jährigen Friseur

in eine Zweimannzelle gelegt, der versucht hatte, seine Mutter zu

erschießen. Zu mir war er freundlich und hilfsbereit. Ich war nun im

Bilde über die allgemeine Belegschaft, halb schwarz, Mexikaner und

Indianer, der Rest Weiße, hauptsächlich aus dem Gebiet der Smoky

Mountains. Die meisten waren abgebrühte Verbrecher, Mörder,

Bankräuber, Autodiebe. Fast alle waren Wiederholungstäter. Viele

hatte Strafen von 25 bis 30 Jahren. Es war Zorn, Frustration und Wut

an diesem Ort, die man sozusagen auf der Zunge spüren konnte.

Die Wachen waren unfreundlich, kalt, kurz angebunden. Einer von

ihnen weckte mich mitten in der Nacht auf, indem er mir eine

Taschenlampe in die Rippen stieß, weil ich auf der Fensterbank ein

Buch vergessen hatte.

Am Sonntag hörte ich Hunde bellen. Wir mußten alle in unsere Zellen,

während Schwarzuniformierte mit Hunden systematisch von Zelle zu

Zelle gingen, uns mit dem Gesicht nach unten auf den Fußboden

warfen, in Handschellen, die Arme hinter dem Rücken verdreht. Sie

schleppten uns wie Kartoffelsäcke aus den Zellen, während behelmte

Polizisten vom Typ der Neuen Weltordnung mit heruntergeklappten

Visieren uns Kommandos zubrüllten. Sie duchsuchten unsere Taschen,

die Betten und Plastikeimer. Den Hunden tropfte Speichel von den

schnappenden Lefzen. Es waren hauptsächlich Dobermänner und

Deutsche Schäferhunde, die an Ketten einen halben Meter von unseren

Körpern und Gesichtern gehalten wurden. Junge, hübsche Frauen in

hautengen Uniformen und engsitzenden Jacken, alles in Schwarz,

stiegen ständig über die Männer weg, die zusammen-gerollt, mit dem

Gesicht nach unten, zitternd, bis zum Wahnsinn geängstigt, dalagen.

Manchen strömten Tränen über die Gesichter. Die Frauen filmten diese

unglücklichen Gefangenen mit ihren Mini-Camcordern von ganz Nahem,

lachten und scherzten, amüsierten sich. Wozu wurden diese Aufnahmen

gemacht?

Ich war an zwei Wochenenden dort, und diese Terrorisierung der

Häftlinge geschah an beiden Wochenenden. Ich hatte Glück, sie am

zweiten Wochenende zu verpassen, weil mein amerikanischer Anwalt,

den Ingrid in der Zwischenzeit engagiert hatte, zu mir gekommen und

ich in der Besucherzone des Gefängnisses war. Er hatte durch

Gerüchte heraus-gefunden, daß ich von den USA nach Deutschland

ausgeliefert werden sollte, wo ich geboren bin, obwohl ich in Kanada

gelebt habe, seit ich 19 Jahre alt war und weder in Kanada noch in

den Vereinigten Staaten vorbestraft bin. Er hat einen Antrag auf

habeas corpus (Vorführen zur Haftprüfung) beim Gericht eingereicht,

der noch am selben Tag abgelehnt wurde, eine Entscheidung, die

sofort am nächsten Tag von uns beim Cincinatti Sixth Circuit Court

angefochten wurde. Nach dem Gesetz hätte ich nicht aus diesem

Gefängnis herausgenommen und abgeschoben werden dürfen, ohne auch

nur einem Richter vorgeführt zu werden - doch dies ist genau, was

einige Nächte später geschah!

Ich wurde durch Schläge gegen meine Zellentür um 2:30 Uhr nachts

geweckt; man sagte mir, ich solle mich fertigmachen. Um 4:30 kamen

endlich die Wachen, um mich zur Abfertigung zum Abgang zu holen. Ich

bekam eine Dusche, eiskalt, und zog mich in meine Zivilkleider um.

Es war der 17. Februar, "President's Day". Wegen des Feiertags

konnten sie mir die 400 Dollar nicht mitgeben, die ich ins Gefängnis

mitgebracht hatte. Bis auf den heutigen Tag ist dieses Geld, wie

auch meine teuren Medikamente, nicht zurückgegeben worden.

Ich wurde zum Flughafen Knoxville gebracht, ohne einen einzigen Cent

in der Tasche zu haben. Wir bestiegen eine Maschine nach Atlanta,

Georgia kurz nach 7 Uhr früh und landeten dort nach 9 Uhr. Es wurde

mir nicht gesagt, wohin wir gingen, aber ich sah ein Schild am

Schalter der Fluglinie: "Buffalo, New York". Dann war mir klar: Sie

schicken mich nach Kanada, nicht nach Deutschland! Ich hatte keine

Möglichkeit, Ingrid wissen zu lassen, wo ich war und was mit mir

geschah.

Wir kamen um 11:30 vormittags in Buffalo bei einem bösen Schneesturm

an. Dort wurde mir gesagt, ich sei für 20 Jahre aus den Vereinigten

Staaten verbannt, was bedeutete, Ingrid würde 87 sein und ich 84

Jahre, bevor ich sie wiedersehen könnte. Ich wurde über die

kanadische Grenze gebracht, und in einen verschlossenen Raum bei den

kanadischen Einwanderungsbüros an der Peace Bridge gesperrt. Es gab

eine Menge Gestikulieren und lautes Reden. Aus nie erklärten Gründen

wurde ich über die amerikanische Grenze zurückgebracht, immer noch

im Schneesturm. Wir schienen stundenlang zu rutschen und zu

schlittern, bis ich endlich ein Schild mit der Aufschrift "Attica,

New York, Höchstsicherheits-Gefängnis" ausmachte.

Glücklicherweise drehte der Wagen Richtung Batavia ein, und wir

kamen schließlich in der Dämmerung dort an, weit draußen in einem

windgepeitschten Farmland. Es war eine Einrichtung mit Flachdach,

umgeben von hohem Stacheldraht und Scheinwerfern mit einer kleinen

Wachbaracke und einer Schranke, alles an den Film Doktor Schiwago

erinnernd. Ein riesiger Wachtposten, einsachtzig groß, in einer

Pelzmütze nach russischer Art und einem dunkelgrünen Mantel, kam und

prüfte Papiere und Fracht, und bald war ich im Batavia Detention

Center aufgenommen. Es war eine offenbar neue, sehr saubere, gut

organisierte Einrichtung. Leider war ich dort nicht ganz zwei Tage

lang, bevor ich nach Kanada zurückgebracht wurde, diesmal endgültig.

Ich wurde am 19. Februar 2003 über die Peace Bridge (Friedensbrücke)

in Fort Erie abgeschoben. Ich wurde mit kurzen Unterbrechungen

sieben oder acht Stunden verhört. Es wurde mir erlaubt, Ingrid

anzurufen, meinen Anwalt und, innerhalb von zwei Stunden, einige

schottische Freunde aus Hamilton, Ontario. Sie kamen und brachten

mir etwas Geld, das ich dringend benötigte.

Ich wurde wieder "verhaftet" - und ich dachte doch, ich sei bereits

verhaftet! - und nach Thorold gebracht, der Haftanstalt der Region

Niagara, wo ich einige Wochen später zum drittenmal "verhaftet"

wurde, als "Sicherheitsrisiko" für Kanada - NICHT für das, was ich

in 42 Jahren verant-wortungsvollen und produktiven Lebens in diesem

Land getan hatte, sondern für das, was jemand anders in der Zukunft

tun "könnte", indem er liest, was ich über das trübe Geschäft,

"Holocaust" genannt, herausgefunden habe.

=====

Soweit Ernsts Erlebnis! Ich fügte der Anzeige noch hinzu:

Es ist sechs Monate her, daß dieser Albtraum auf uns niederging und

unser Leben in Trümmern zurückließ. Ernst wird noch immer unter

24-Stunden-Einschluß in Toronto festgehalten. Er ist von den

kanadischen Medien auf bösartige Weise dämonisiert worden. Von der

US-Regierung wird er vollkommen ignoriert. Er muß sich gegen

Beschuldigungen wehren, er sei ein "Sicherheitsrisiko", die durchaus

zu einer lebenslangen Einkerkerung führen könnten, doch erlaubt man

ihm keinen Kugelschreiber, kein Kopfkissen, keinen Stuhl.

Nachdem er verhaftet wurde, hat keine einzige Stelle der Exekutive

mit mir Verbindung aufgenommen, um zu erklären, geschweige denn zu

rechtfertigen, was ich beim besten Willen nicht anders nennen kann

als eine betrügerische, politisch motivierte Auslieferung unter dem

Deckmantel von "Abschiebung" , um einen grundsatztreuen Mann wegen

seiner politisch unkorrekten Meinungen zu strafen.

Lebe ich noch in Amerika? Wenn mir jemand mein Fenster einwirft,

kann ich zur Polizei gehen und mich beschweren - und kann erwarten,

daß jemand ermittelt. Wenn jemand mein Leben zerschlägt, bleibt mir

dann keine Zuflucht? Ich möchte gern glauben, daß dies noch Amerika

ist, wo abweichende Meinungen geduldet werden, solang sie auf

friedliche Weise vorgebracht werden - wie mein Mann, sein Leben lang

Pazifist, es immer verantwortungsbewußt getan hat und wie es seine

Akten beweisen.

Mit diesem Offenen Brief wende ich mich formell an meine Regierung

mit dem Gesuch um eine unparteiische Untersuchung durch den Kongreß.

Ich bitte die Männer mit Grundsätzen und Mut aufzustehen, um dieses

Fehlverhalten zu begradigen. Ich bitte die Mitglieder des

US-Kongresses und des Senats, die gewählt sind, auf unsere Gesuche

zu hören, konkrete Schritte zu unternehmen, um mir meinen Ehemann

zurückzugeben - bitte mit seinen politisch inkorrekten Meinungen

unangetastet!

Hochachtungsvoll

Dr. Ingrid Rimland-Zündel

3152 Parkway, Suite 13, PMB 109

Pigeon Forge, TN 37863

USA



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