|
Ich habe vor einigen Wochen ein ganzseitige Anzeige in der
Washington Times placiert, um Aufmerkamkeit auf Ernst
Zündel als
Amerikas bekanntesten Refusenik zu lenken und mit der Bitte
an
Präsident Putin, ihm Asyl und einen Paß zu
gewähren.
Diese meine erste Anzeige hat in Putins Botschaft nur
Schweigen
erzeugt, aber sagen wir mal, ein kleiner Vogel hat mir ins
Ohr
geflüstert, daß sie in diplomatischen
Washingtoner Botschaftskreisen
eindrucksvolles Aufmerken erregt hat, in Kreisen also, die
wir mit
einer nüchternen PR-Aktion nie hätten erreichen
können. Auch brachte
sie uns neue Unterstützer und eine sehr große
Zahl von Artikeln,
Übersetzungen und Kommentaren auf Webseiten und in
Druckmedien in
der ganzen Welt. Diese erste Anzeige hat sich also mehr als
bezahlt
gemacht!
Unten ist nun der Text der zweiten Anzeige, die am 7.
September in
der Washington Times erschien. Wer Möglichkeiten hat,
sie
abzudrucken oder weiterzuschicken - bitte tun Sie es! Dieser
Fall
der politischen Entführung des Holocaust-Skeptikers
Ernst Zundels
schlägt gewaltige politische und Medienwellen! Die
Politiker vieler
Länder spitzen die Ohren, wenn sie erfahren, was in
Amerika und
Kanada vor sich geht - beschämend für diese
großen, reichen Länder,
die seit dem 9. September von einem bösen Geist
gekapert sind!
Hier nur ein kleines Beispiel:
Über anonyme Kanäle nahm ich Verbindung mit Zavtra
auf, einer
russischen Zeitung, die, wir mir gesagt wurde, von jedem
Politiker
in der früheren Sowjetunion, die nun eine Demokratie
ist, gelesen
wird. Zu meiner Überraschung wurde meine Anzeige nicht
nur voller
Freude und großer Höflichkeit angenommen und
sogar ohne Kosten für
mich übersetzt, sie lief UNVERÄNDERT ganz-seitig,
mit meiner
Lieblings-Zündelkarikatur, wo ein Rabbiner, ein
Bankier, ein
Freimaurer und ein überaus eifriger Punk Ernst zu
fesseln versuchen!
Eines Tages wird diese Karrikatur weltberühmt sein,
wenn sie es
nicht schon ist!
Die Washington Times, ein bedeutendes, politisch korrektes
Blatt in
Amerika, hat anders reagiert! Obwohl sie mir die zweite
Anzeige
gewährten, erschien nach vielem Hin und Her eine stark
beschnittene,
STARK ZENSIERTE Version am 7. September. Spricht diese
Geschichte
nicht Bände? Wo in unserer Welt gibt es nun Freiheit?
In der
früheren Sowjetunion kann man die Dinge beim Namen
nennen und sagen,
wer einen foltert. In Washington, DC., lassen die Medien
sich den
Maulkorb anlegen, selbst wenn man bezahlt, was man sagen
will und
muß!
=====
Hier ein etwas gekürzter Text der Anzeige in der
Washington Times -
7. September 2003.
Offener Brief an die Mitglieder des Senats und des
Kongresses der
Vereinigten Staaten von Amerika
Ernst Zündel, deutscher Staatsbürger, wurde nicht
verhaftet und
abgeschoben, weil er "seine Visumfrist nicht eingehalten
hat", wie
die ihn verhaftenden Beamten fälschlich behaup-teten.
Eine zwingende
dokumentierte Spur beweist, daß mein Ehemann
verhaftet, abgeschoben
und eingekerkert wurde, weil er ein hochkarätiger
Aktivist ist, der
am bekanntesten ist wegen seiner politisch unkorrekten
Ansichten
über den Holocaust.
Ernst Zündel berichtet -
GEFÄNGNISMEMOIREN - 5. bis 19. Februar 2003
Ich habe mehr als 40 Jahre lang in Kanada gelebt. Nach
meiner Heirat
mit Ingrid beantragte ich Statusanpassung, sodaß ich
hier in
Tennessee wohnen konnte. Mein Antrag war angenommen worden.
Es waren
mir Fingerabdrücke abgenommen worden, ich hatte eine
Arbeitserlaubnis, eine Sozialnummer, eine Gesundheitskarte
erhalten.
Ich wartete auf ein Interview mit Einwanderungsbeamten, das
meines
Wissens der letzte Schritt vor der Gewährung der
Daueraufenthaltsgenehmigung war. Da unser erster
Gesprächstermin
wegen eines Konflikts im Zeitplan annulliert werden
mußte, hatte
unser Anwalt um einen neuen Termin ersucht. Wir haben die
originale
Rückquittung in Händen, daß unsere Bitte um
einen neuen Termin beim
INS eingegangen ist.
Wir warteten auf das Interview in dem Glauben, daß wir
alles getan
hatten, was wir nach der Vorschrift tun mußten. Wir
hatten eine
halbfertige Kunstgalerie erworben, mit viel Mühe
ausgebaut und
geplant, diese in einigen Wochen zu eröffnen. Einer
meiner
Mitarbeiter war dabei, mir ein paar von meinen Aquarellen,
Ölbildern
und Zeichnungen zu rahmen, die ich am Nachmittag
aufhängen wollte.
All dies kam zu einem jähen Ende, als ein Aufgebot von
Polizeiautos
und Grünen Minnas um 11 Uhr vormittags am 5. Februar
2003 meine
Auffahrt in Tennessee heraufbrauste.
Ich war in meiner Arbeitskleidung, Bluejeans, Bergstiefeln,
bunten
Zimmermanns-Hosenträgern und einem Freizeithemd aus
Flanell. Ich
fragte, was sie herführe, als sie mich drohend
umringten. Sie sagten
mir, ich solle meine Hände auf die Haube eines
Lastwagens legen, der
in der Auffahrt stand, sie seien Exekutivbeamte des
Einwanderungsdienstes und gekommen, mich in Gewahrsam zu
nehmen,
weil ich es versäumt hätte, einen
Anhörungstermin einzuhalten.
Es gab kein Datum zur "Anhörung" in einem Gericht. Wir
warteten auf
ein Gespräch, das, wie wir glaubten, neu termi-niert
werden würde. -
Ich war starr - genau wie Ingrid. Die fünf Beamten
hatten keinen
Haftbefehl. Ich bat, meinen Anwalt anzurufen. Die Bitte
wurde
abgelehnt. Auch Ingrid wurde gesagt, es sei kein Anruf bei
unserem
Anwalte erlaubt. Ich bat Ingrid, meine Jacke zu holen,
meinen Paß
und meine Medikamente, da mir nicht erlaubt wurde,
zurück ins Haus
zu gehen. Ingrid wurde später gesagt, daß dies
als "zivile"
Festnahme gedacht war. Es gab nichts "Ziviles" an dieser
Verhaftung!
Innerhalb von Minuten wurde ich in Handschellen und
Fußeisen in
einem Gefängniswagen, eskortiert von einem
Polizeikonvoy unsere
Bergstraße hinunter an unserer Kunstgalerie vorbei in
unsere kleine
Stadt gefahren, wo Ingrid und ich unsere Einkäufe zu
machen
pflegten. Auf der Autostraße I-40 ging es zum
Einwanderungsbüro in
Knoxville, wo man mich registrierte und Fingerabdrücke
nahm. Auch
machte man von mir ein Polaroidphoto gegen die Mauer von
irgendeiner
Garage. Dieses Photo wurde dann beschnitten und auf ein
Dokument
geklammert. Das Photo zeigt klar die Kleidung, die ich zu
der Zeit
trug, als ich verhaftet wurde.
Man gab mir einige Dokumente zur Unterschrift, die auf dem
Schreibtisch von einem der Bürokraten lagen, als ich
hereinkam. Sie
hatten gelbe Klebenotizen, eine mit einem Pfeil: "Hier das
heutige
Datum hinzusetzen". Ein Einwanderungs-beamter, der nicht
unmittelbar
mit meinem Fall zu tun hatte, hatte seine Wand mit einer 60
mal 80
cm großen israelischen Fahne dekoriert. Ich brauche
nicht zu sagen,
daß ich dies als einen etwas seltsamen Wandschmuck in
einem
US-Einwanderungsbüro empfand!
Ich wurde dann in Handschellen und Fußeisen wieder in
einen
Gefangenenwagen gesetzt und etwa anderthalb Stunden lang
durch
starken Verkehr von Knoxville über Maryville am
Flughafen vorbei zu
einem nahen Gefängnis gebracht, einem kalten,
unfreundlichen Ort.
Die Aufnahme hier dauerte über vier Stunden. Ich wurde
in einer
eiskalten, nur aus Beton bestehenden Haftzelle festgehalten
- selbst
die Sitze und der Fußboden waren aus Beton - bis lange
nach
Mitternacht. Die Einnahme der Medikamente, die ich ins
Gefängnis
mitgebracht hatte, wurde nicht erlaubt. Infolge davon fing
mein
Blutdruck an zu steigen. Von den Krankenschwestern, zu denen
ich -
immer noch in Handschellen und Fußeisen - gebracht
wurde, wurde mir
gesagt, er sei gefährlich hoch.
Unter 24-Stunden-Einschluß wurde ich in einer
Zweimanns-zelle
untergebracht. Es wurde nur ein kurzes Duschbad nach zwei
oder drei
Tagen und ein kurzer Anruf bei Ingrid gestattet - ich
erinnere mich
nicht, wann. Mein Zellengenosse war ein Chemieingenieur, ein
Manisch-Depressiver, der halluzinierte, den ganzen Tag zu
unsichtbaren Leute sprach und die ganze Nacht auf und nieder
und aus
dem Bett sprang, Befehle brüllend, wobei er sich
einbildete, er sei
Befehlshaber der CIA. Er diskutierte lautstark mit "dem
Präsidenten" durch ein unsichtbares "Telefon". Er stank
furchtbar,
hatte offenbar wochenlang nicht gebadet. Er störte die
Wachen
während der Nacht wiederholt auf und benutzte dazu die
Sprechanlage
in der Zelle.
Endlich kamen die Wachen, sechs oder sieben von ihnen, und
befahlen
mir, von meinem oberen Bett herunterkommen, meine Matratze
und meine
Leintücher zu packen und die Zelle zu verlassen. Ich
stand im Gang,
wo ich Brüllen, Kreischen und Rumsen hörte. Ich
sah Blut gegen die
Wand spritzen, als mein verrückter Zellenkamerad an
einem Bein über
den Fußboden in eine andere Zelle geschleift wurde.
Ich sah ihn ein
paar Tage später. Er hatte Beulen und war über den
Augen und am Kopf
ganz schwarz und blau, als die Wachen ihn vom Arztzimmer aus
an mir
vorbeiführten.
Ich wurde dann mit einem netten, sanft redenden
65-jährigen Friseur
in eine Zweimannzelle gelegt, der versucht hatte, seine
Mutter zu
erschießen. Zu mir war er freundlich und hilfsbereit.
Ich war nun im
Bilde über die allgemeine Belegschaft, halb schwarz,
Mexikaner und
Indianer, der Rest Weiße, hauptsächlich aus dem
Gebiet der Smoky
Mountains. Die meisten waren abgebrühte Verbrecher,
Mörder,
Bankräuber, Autodiebe. Fast alle waren
Wiederholungstäter. Viele
hatte Strafen von 25 bis 30 Jahren. Es war Zorn, Frustration
und Wut
an diesem Ort, die man sozusagen auf der Zunge spüren
konnte.
Die Wachen waren unfreundlich, kalt, kurz angebunden. Einer
von
ihnen weckte mich mitten in der Nacht auf, indem er mir eine
Taschenlampe in die Rippen stieß, weil ich auf der
Fensterbank ein
Buch vergessen hatte.
Am Sonntag hörte ich Hunde bellen. Wir mußten
alle in unsere Zellen,
während Schwarzuniformierte mit Hunden systematisch von
Zelle zu
Zelle gingen, uns mit dem Gesicht nach unten auf den
Fußboden
warfen, in Handschellen, die Arme hinter dem Rücken
verdreht. Sie
schleppten uns wie Kartoffelsäcke aus den Zellen,
während behelmte
Polizisten vom Typ der Neuen Weltordnung mit
heruntergeklappten
Visieren uns Kommandos zubrüllten. Sie duchsuchten
unsere Taschen,
die Betten und Plastikeimer. Den Hunden tropfte Speichel von
den
schnappenden Lefzen. Es waren hauptsächlich
Dobermänner und
Deutsche Schäferhunde, die an Ketten einen halben Meter
von unseren
Körpern und Gesichtern gehalten wurden. Junge,
hübsche Frauen in
hautengen Uniformen und engsitzenden Jacken, alles in
Schwarz,
stiegen ständig über die Männer weg, die
zusammen-gerollt, mit dem
Gesicht nach unten, zitternd, bis zum Wahnsinn
geängstigt, dalagen.
Manchen strömten Tränen über die Gesichter.
Die Frauen filmten diese
unglücklichen Gefangenen mit ihren Mini-Camcordern von
ganz Nahem,
lachten und scherzten, amüsierten sich. Wozu wurden
diese Aufnahmen
gemacht?
Ich war an zwei Wochenenden dort, und diese Terrorisierung
der
Häftlinge geschah an beiden Wochenenden. Ich hatte
Glück, sie am
zweiten Wochenende zu verpassen, weil mein amerikanischer
Anwalt,
den Ingrid in der Zwischenzeit engagiert hatte, zu mir
gekommen und
ich in der Besucherzone des Gefängnisses war. Er hatte
durch
Gerüchte heraus-gefunden, daß ich von den USA
nach Deutschland
ausgeliefert werden sollte, wo ich geboren bin, obwohl ich
in Kanada
gelebt habe, seit ich 19 Jahre alt war und weder in Kanada
noch in
den Vereinigten Staaten vorbestraft bin. Er hat einen Antrag
auf
habeas corpus (Vorführen zur Haftprüfung) beim
Gericht eingereicht,
der noch am selben Tag abgelehnt wurde, eine Entscheidung,
die
sofort am nächsten Tag von uns beim Cincinatti Sixth
Circuit Court
angefochten wurde. Nach dem Gesetz hätte ich nicht aus
diesem
Gefängnis herausgenommen und abgeschoben werden
dürfen, ohne auch
nur einem Richter vorgeführt zu werden - doch dies ist
genau, was
einige Nächte später geschah!
Ich wurde durch Schläge gegen meine Zellentür um
2:30 Uhr nachts
geweckt; man sagte mir, ich solle mich fertigmachen. Um 4:30
kamen
endlich die Wachen, um mich zur Abfertigung zum Abgang zu
holen. Ich
bekam eine Dusche, eiskalt, und zog mich in meine
Zivilkleider um.
Es war der 17. Februar, "President's Day". Wegen des
Feiertags
konnten sie mir die 400 Dollar nicht mitgeben, die ich ins
Gefängnis
mitgebracht hatte. Bis auf den heutigen Tag ist dieses Geld,
wie
auch meine teuren Medikamente, nicht zurückgegeben
worden.
Ich wurde zum Flughafen Knoxville gebracht, ohne einen
einzigen Cent
in der Tasche zu haben. Wir bestiegen eine Maschine nach
Atlanta,
Georgia kurz nach 7 Uhr früh und landeten dort nach 9
Uhr. Es wurde
mir nicht gesagt, wohin wir gingen, aber ich sah ein Schild
am
Schalter der Fluglinie: "Buffalo, New York". Dann war mir
klar: Sie
schicken mich nach Kanada, nicht nach Deutschland! Ich hatte
keine
Möglichkeit, Ingrid wissen zu lassen, wo ich war und
was mit mir
geschah.
Wir kamen um 11:30 vormittags in Buffalo bei einem
bösen Schneesturm
an. Dort wurde mir gesagt, ich sei für 20 Jahre aus den
Vereinigten
Staaten verbannt, was bedeutete, Ingrid würde 87 sein
und ich 84
Jahre, bevor ich sie wiedersehen könnte. Ich wurde
über die
kanadische Grenze gebracht, und in einen verschlossenen Raum
bei den
kanadischen Einwanderungsbüros an der Peace Bridge
gesperrt. Es gab
eine Menge Gestikulieren und lautes Reden. Aus nie
erklärten Gründen
wurde ich über die amerikanische Grenze
zurückgebracht, immer noch
im Schneesturm. Wir schienen stundenlang zu rutschen und zu
schlittern, bis ich endlich ein Schild mit der Aufschrift
"Attica,
New York, Höchstsicherheits-Gefängnis"
ausmachte.
Glücklicherweise drehte der Wagen Richtung Batavia ein,
und wir
kamen schließlich in der Dämmerung dort an, weit
draußen in einem
windgepeitschten Farmland. Es war eine Einrichtung mit
Flachdach,
umgeben von hohem Stacheldraht und Scheinwerfern mit einer
kleinen
Wachbaracke und einer Schranke, alles an den Film Doktor
Schiwago
erinnernd. Ein riesiger Wachtposten, einsachtzig groß,
in einer
Pelzmütze nach russischer Art und einem
dunkelgrünen Mantel, kam und
prüfte Papiere und Fracht, und bald war ich im Batavia
Detention
Center aufgenommen. Es war eine offenbar neue, sehr saubere,
gut
organisierte Einrichtung. Leider war ich dort nicht ganz
zwei Tage
lang, bevor ich nach Kanada zurückgebracht wurde,
diesmal endgültig.
Ich wurde am 19. Februar 2003 über die Peace Bridge
(Friedensbrücke)
in Fort Erie abgeschoben. Ich wurde mit kurzen
Unterbrechungen
sieben oder acht Stunden verhört. Es wurde mir erlaubt,
Ingrid
anzurufen, meinen Anwalt und, innerhalb von zwei Stunden,
einige
schottische Freunde aus Hamilton, Ontario. Sie kamen und
brachten
mir etwas Geld, das ich dringend benötigte.
Ich wurde wieder "verhaftet" - und ich dachte doch, ich sei
bereits
verhaftet! - und nach Thorold gebracht, der Haftanstalt der
Region
Niagara, wo ich einige Wochen später zum drittenmal
"verhaftet"
wurde, als "Sicherheitsrisiko" für Kanada - NICHT
für das, was ich
in 42 Jahren verant-wortungsvollen und produktiven Lebens in
diesem
Land getan hatte, sondern für das, was jemand anders in
der Zukunft
tun "könnte", indem er liest, was ich über das
trübe Geschäft,
"Holocaust" genannt, herausgefunden habe.
=====
Soweit Ernsts Erlebnis! Ich fügte der Anzeige noch
hinzu:
Es ist sechs Monate her, daß dieser Albtraum auf uns
niederging und
unser Leben in Trümmern zurückließ. Ernst
wird noch immer unter
24-Stunden-Einschluß in Toronto festgehalten. Er ist
von den
kanadischen Medien auf bösartige Weise dämonisiert
worden. Von der
US-Regierung wird er vollkommen ignoriert. Er muß sich
gegen
Beschuldigungen wehren, er sei ein "Sicherheitsrisiko", die
durchaus
zu einer lebenslangen Einkerkerung führen könnten,
doch erlaubt man
ihm keinen Kugelschreiber, kein Kopfkissen, keinen
Stuhl.
Nachdem er verhaftet wurde, hat keine einzige Stelle der
Exekutive
mit mir Verbindung aufgenommen, um zu erklären,
geschweige denn zu
rechtfertigen, was ich beim besten Willen nicht anders
nennen kann
als eine betrügerische, politisch motivierte
Auslieferung unter dem
Deckmantel von "Abschiebung" , um einen grundsatztreuen Mann
wegen
seiner politisch unkorrekten Meinungen zu strafen.
Lebe ich noch in Amerika? Wenn mir jemand mein Fenster
einwirft,
kann ich zur Polizei gehen und mich beschweren - und kann
erwarten,
daß jemand ermittelt. Wenn jemand mein Leben
zerschlägt, bleibt mir
dann keine Zuflucht? Ich möchte gern glauben, daß
dies noch Amerika
ist, wo abweichende Meinungen geduldet werden, solang sie
auf
friedliche Weise vorgebracht werden - wie mein Mann, sein
Leben lang
Pazifist, es immer verantwortungsbewußt getan hat und
wie es seine
Akten beweisen.
Mit diesem Offenen Brief wende ich mich formell an meine
Regierung
mit dem Gesuch um eine unparteiische Untersuchung durch den
Kongreß.
Ich bitte die Männer mit Grundsätzen und Mut
aufzustehen, um dieses
Fehlverhalten zu begradigen. Ich bitte die Mitglieder des
US-Kongresses und des Senats, die gewählt sind, auf
unsere Gesuche
zu hören, konkrete Schritte zu unternehmen, um mir
meinen Ehemann
zurückzugeben - bitte mit seinen politisch inkorrekten
Meinungen
unangetastet!
Hochachtungsvoll
Dr. Ingrid Rimland-Zündel
3152 Parkway, Suite 13, PMB 109
Pigeon Forge, TN 37863
USA
|