Erneuerbare Energien seien deshalb nicht praktikabel, weil
sie nicht immer zur Verfügung stünden, das ist eines der weit
verbreitesten Vorurteile gegen Öko-Energien. Nun zeigt sich in kurzer Zeit
schon zum vierten Mal, dass die konventionellen Energieträger nicht
zuverlässig sind: in USA fielen 19 herkömmliche Kraftwerke aus, 50
Millionen Menschen waren bis zu drei Tagen ohne
Strom.
Kurz danach stürzte ein "Blackout" 500.000 Menschen in London und einige
Tausend Österreicher ins Dunkle und jetzt sind Millionen Skandinavier
betroffen.
Ein gigantischer Stromausfall hat über drei
Millionen Menschen in Dänemark und Schweden ins Chaos gestürzt. In
Malmö und Kopenhagen war am 23. September plötzlich der Strom weg.
Ampeln fielen aus, Züge und Aufzüge blieben stecken, kein Licht
brannte mehr und der Flugverkehr in Kopenhagen musste eingestellt werden. Das
Fernsehen produzierte zwar Sondersendungen, aber niemand von den Betroffenen
konnte sie sehen. Der Stromausfall wurde durch Arbeiten an einem schwedischen
Atomkraftwerk
bewirkt. 10 Prozent des schwedischen Stroms wird in den drei
Reaktor-Blöcken in Oskarshamms produziert. Auch die 15,8 Kilometer lange
Öresund-Brücke zwischen Malmö und Kopenhagen musste geschlossen
werden.
Bei einem künftigen dezentralen Energiemix aus den
verschiedensten erneuerbaren Energiequellen sind solche riesigen Ausfälle
strukturell unmöglich.
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