Die kalifornische Psychologin und Schriftstellerin Heather
Wokusch hat in einem Artikel in der Süddeutschen Zeitung (15.10.03) die
Verbindungen des neuen kalifornischen Gouverneurs Schwarzenegger mit der
kalifornischen und texanischen Energiewirtschaft aufgedeckt.
Schon
der frühere republikanische Gouverneur Wilson habe den Energieriesen wie
Enron, Reliant und Dynegy erlaubt, Gesetze zu brechen und zu umgehen. Diese
Energieriesen sind alle mit der Bush-Regierung verbandelt. Sie bereiten auch
den Boden für die katastrophalen Stromausfälle in Kalifornien 2000
und 2001. Der Staat hatte damals von den Energieunternehmen Milliarden Dollar
Schadenersatz haben wollen.
Doch da trafen sich die Energiebosse "in
einer geheimen Runde" im Mai 2001, an der auch Arnold Schwarzenegger teilnahm,
schreibt Heather Wokusch. Dabei sei das Abwahlverfahren von Kaliforniens
demokratischen Gouverneur Gray Davis beschlossen und initiiert worden.
Die Abwahl gelang und der damalige Teilnehmer an der Energierunde
ist jetzt gewählter Gouverneur. Schwarzenegger glänzte in seiner
Wahlkampagne durch politische Null-Aussagen. Nur eines hat er versprochen: Der
kalifornische Energiemarkt wird weiter dereguliert. Nicht nur Goerge W. Bush
ist ein Strohmann der US-Energiekonzerne, auch Schwarzenegger ist es ganz
offensichtlich.
|