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21.10.2003 Rainer Rupp Junge Welt
Mobilmachung gegen Bush
USA: Zehntausende in Washington zu Protestaktion gegen Kriegspolitik erwartet
Zehntausende Demonstranten aus mindesten 135 Städten und 38 Bundesstaaten der USA werden am kommenden Samstag in Washington zu einem Massenprotest gegen die Kriegspolitik der Regierung von George Bush erwartet. Es ist die erste Massenaktion in der Bundeshauptstadt seit dem 12. April, als nach der Einnahme Bagdads Tausende vor dem Weißen Haus gegen den Krieg demonstriert hatten. Zugleich soll an der US-Westküste, in San Francisco, eine Großkundgebungen mit einem anschließenden Marsch durch die Stadt stattfinden.

Inzwischen hat sich die Stimmung in der US-Bevölkerung nachhaltig zugunsten der Kriegsgegner verändert. Vor dem Hintergrund der Nachrichten über zunehmende US-Opfer im Irak und der rapide fallenden Popularität von Präsident Bush glauben die Friedensaktivisten, daß jetzt wieder die Zeit für Massenaktionen gekommen ist.

Die für Samstag geplante Großdemo wird von den zwei großen Antikriegskoalitionen International ANSWER, das für »Act Now to Stop War and End Racism« steht, und »United for Peace and Justice« organisiert, unter deren Dach sich die unterschiedlichsten Friedensbewegungen zusammengefunden haben. In Washington werden beide Organisationen zum ersten Mal zusammenarbeiten. »Die Antikriegsbewegung wird wieder stärker«, sagte der ANSWER-Organisator Brian Becker und fügte hinzu: »Wir werden diesmal (in Washington) bedeutend mehr Menschen mobilisieren als bei der Demo im April.«

Laut Nancy Lessin von der Organisation »Military Families Speak Out« (Familien von Soldaten verschaffen sich Gehör) werden auch US-Veteranen des jüngsten Golfkrieges und Angehörige von Soldaten, die dieses Jahr im Irak getötet wurden, an der Demonstration teilnehmen. Sie erwartet mehr als 40 Familien. »Niemand will, daß unsere geliebten Angehörigen in einer Art und Weise mißbraucht werden, wie das die Regierung in ihrem Krieg für Öl und den Ausbau ihres Imperiums tut«, sagte Lessin.

Aber auch in den etablierten Kreisen der Republikanischen Partei ist man zunehmend unzufrieden damit, daß Bush nur noch auf seine neokonservativen Berater zu hören scheint. Es ist kein Geheimnis, daß selbst Papa Bush mit der Politik seines Sohnes George Walker höchst unzufrieden ist. Als weithin sichtbares Zeichen dafür hat Bush sen. einem Kritiker von Baby-Bush soeben einen Preis verliehen. Der »George-Bush-Preis für hervorragende Dienste für die Öffentlichkeit« für das Jahr 2003 ging an den demokratischen Senator Edward Kennedy, der im US-Senat gegen die Kriegspolitik von Bush jun. auftritt.


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Wenn Sie sich wegen irgendeiner Information ärgern, deswegen wütend oder frustriert werden bzw. Hass oder Wut auf entsprechende Personen bekommen, sind SIE selbst der einzige der diese Emotion in Form von Krankheiten zurückbekommt. Ihre Wut trifft niemals den anderen.
Einen Herrn Bush zum Beispiel interessiert es herzlich wenig, ob Sie sich über ihn ärgern.
Sie sind Schöpfer der Ereignisse die in Ihrem Leben eintreten, also seien Sie sich bewußt
wie Sie denken oder sprechen.