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24.10.2003 Wolfgang Pomrehn Junge Welt
Lautstarker Empfang
Bush beendete Asien-Pazifik-Reise. Auch in Australien gab es Proteste gegen US-Kriegspolitik
Auch auf der letzten Station seiner Asien-Pazifik-Tour wurde US-Präsident George W. Bush am Donnerstag in Australien mit Protesten gegen seine Kriegspolitik konfrontiert. Über 1000 Menschen demonstrierten in der Landeshauptstadt Canberra vor dem Parlament, in dem Bush eine Rede hielt. In anderen australischen Städten, wie in Melbourne, war es bereits am Vortag zu Protesten gekommen, die sich zugleich gegen die australische Beteiligung an der Aggression gegen den Irak richteten. Im Parlament kam es zu einem Zwischenfall, als zwei Abgeordnete der in Australien noch pazifistisch eingestellten Grünen lauthals gegen Bushs Anwesenheit protestierten. Die beiden Senatoren wurden von Saaldienern aus dem Plenum verwiesen, während der US-Präsident den Einsatz australischer Truppen in Afghanistan und im Irak lobte.

Hauptthema der sechstägigen Rundreise des US-Präsidenten durch ebenso viele Länder war der sogenannte Krieg gegen den Terror und das Werben um Unterstützung für die anhaltende Besetzung des Iraks. Gleich auf seiner ersten Station in Tokio bekam der Texaner aus dem Weißen Haus Zusagen über 1,5 Milliarden US-Dollar, die die japanische Regierung in einem ersten Paket für den Wiederaufbau des Iraks zur Verfügung stellen will. Insgesamt, berichtete die japanische Zeitung Yomiuri Shimbun, rechne man damit, daß das finanzielle Engagement Japans bis 2007 fünf Milliarden US-Dollar ausmachen werde. Auch Südkorea, das nicht auf dem Besuchsprogramm stand, kündigte zu Beginn der Woche einen Beitrag an. Mit 200 Millionen US-Dollar soll Washington im Irak unter die Arme gegriffen werden. Außerdem erwartet der englischsprachige Korea Herald aus Seoul, »daß Südkorea mehr als 5000 Soldaten nach Mosul schickt, wo sie die 101. US-Luftlandedivision ersetzen werden, die im Februar oder März abzieht«.

Thailand, das Bush am Dienstag besuchte, wird 400 Soldaten schicken, die in der den irakischen Schiiten heiligen Stadt Kerbala stationiert werden sollen. Auch der Stadtstaat Singapur, gemessen an der Einwohnerzahl einer der am stärksten militarisierten Staaten des Planeten, will ein paar Dutzend Soldaten schicken, und die Philippinen entsenden ein eher symbolisches Kontingent von 100 Mann. Dort hatte es anläßlich des Bush-Besuchs die massivsten Proteste gegeben. Über 10000 Menschen demontsrierten am Samstag vergangener Woche in Manila gegen die Truppenentsendung, die Besetzung des Iraks und die Einmischung der USA in den Philippinen. In etwa einem Dutzend Städten gingen gleichzeitig im ganzen Land einige zehntausend auf die Straße. Die Organisatoren sprachen von einem großen Erfolg und erinnerten an die immer noch nicht gefundenen Massenvernichtungswaffen, die als Vorwand für den Angriff auf den Irak gedient hatten.


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Wenn Sie sich wegen irgendeiner Information ärgern, deswegen wütend oder frustriert werden bzw. Hass oder Wut auf entsprechende Personen bekommen, sind SIE selbst der einzige der diese Emotion in Form von Krankheiten zurückbekommt. Ihre Wut trifft niemals den anderen.
Einen Herrn Bush zum Beispiel interessiert es herzlich wenig, ob Sie sich über ihn ärgern.
Sie sind Schöpfer der Ereignisse die in Ihrem Leben eintreten, also seien Sie sich bewußt
wie Sie denken oder sprechen.