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19.05.2003   Zeitfragen
Bushs Atomkriege

Tod durch langsame innere Verbrennungen: Wie Amerika seine eigenen Truppen radioaktiv verseucht.

Was «Unterstützt unsere Truppen!» wirklich bedeutet

von Amy Worthington, Idaho

Am 30. März zeigte ein Photo von Associated Press (AP) einen amerikanischen Kriegsaktivist mit einem Plakat in der Hand, auf dem steht: «Verstrahlt die Dreckskerle - es hat schon 1945 funktioniert!». Das ist genau das, was George Bush jetzt getan hat.

Amerikas letzter, viele Milliarden teurer Krieg im Irak war tatsächlich ein atomarer Krieg. Bush und Cheney haben auf zirka 17 Millionen Irakern Waffen abgeladen, welche tonnenweise abgereichertes Uran enthielten, ein Befreiungsgeschenk, das sie noch lange weiter beschenken wird. Abgereichertes Uran ist eine Komponente von giftigem atomarem Abfall, das normalerweise an sicheren Orten gelagert wird. Diejenigen, die damit hantieren, benutzen eine Schutzausrüstung.

Vor mehr als 10 Jahren beschlossen die Kriegstreiber im Pentagon, dieses tödliche Abfallprodukt in einen grossen Teil ihres Waffenarsenals zu integrieren. Kriegschiffe, welche mit Schnellfeuerkanonen ausgerüstet sind, können Salven von Tausenden Geschossen pro Minute abfeuern. Die von Kriegsschiffen und Unterseebooten abgefeuerten Tomahawk Cruise Missiles sind mit abgereichertem Uran bestückt , die M1 Abrams Panzer sind damit ausgerüstet . Ebenso wie die englischen Challenger ll Panzer sind sie voll gepackt mit solchen Geschossen, welche die Soldaten in und um den Panzer herum dauernd verseuchen . Die speziell für die Panzerbekämpfung ausgerüsteten A10 Flugzeuge schiessen solche Geschosse auf dem Schlachtfeld auf Fahrzeuge und Menschen.

Munition mit abgereichertem Uran wurde von den Vereinten Nationen mit einem Beschluss als illegale Massenvernichtungswaffen bezeichnet. Wer sie verwendet, bricht alle internationalen Rechte, Abkommen und Konventionen, die giftenthaltende Waffen verbieten, um unnötiges Leiden zu vermeiden.

Ironischerweise wird die Unterstützung für unsere Soldaten weit über diesen Irak-Krieg hinausgehen. Die Amerikaner werden für viele Jahre die Veteranen des zweiten Golf-Krieges unterstützen müssen, während diese langsam und schmerzhaft den Folgen der Verstrahlungen erliegen werden. Die in dieser Region eingesetzten US-amerikanischen und englischen Truppen sind wandelnde Tote. Alle Menschen und Tiere, ob Freund oder Feind in der Zone des Fallouts sind zu einer langen Abwärtsspirale von chronischer Krankheit, Behinderung verurteilt. Nierenversagen und Lungenschäden, blutiger Stuhlabgang, extreme Müdigkeit, Gelenkschmerzen, unsicherer Gang, Gedächtnisverlust und Hautausschläge, schliesslich Krebs und vorzeitiger Tod erwarten diejenigen, die dem abgereicherten Uran ausgesetzt waren.

Der Journalist und Preisträger Will Thomas schrieb: «Der letzte Golf-Krieg zeigte in barbarischer Art und Weise, dass das Immunsystem der Soldaten, das schon wegen verschiedener experimenteller Impfstoffe schwach ist, wenig Widerstand gegen chemische Waffen, industrielle Gifte, Stress, Koffein, Insektenvernichtungsmittel und verstrahlte Überreste des letzten Krieges leisten konnte. Dies ist ein Krieg, den auch die Sieger verlieren werden.»

Wenn ein Geschoss mit abgereichertem Uran abgefeuert wird, zündet es beim Aufschlag. Uran und Spuren von Plutonium und Americium zerstäuben in winzige, radioaktiv strahlende Staubpartikel. Einmal eingeatmet, strahlt im Körper aufgenommenes oxidiertes Uran dauernd. Gemäss Roger Coghill, einem englischen Strahlenexperten, kann ein einziges Partikel in einem Lymphknoten das ganze Immunsystem zerstören.

Die Royal Society of England hat Daten publiziert, die zeigen, dass Soldaten, die auf dem Schlachtfeld grosse Mengen von abgereichertem Uran eingeatmet oder geschluckt haben, innert Tagen Nierenversagen erleiden können. Nur diejenigen Soldaten im Irak, die nicht atmen, atmen den radioaktiven tödlichen Staub nicht ein. Während der ersten zwei Wochen des Krieges haben 700 Cruise Missiles, jede 1.3 Millionen Dollar teuer, den irakischen Grundbesitz in radioaktiv strahlende pilzförmige Wolken zersprengt. Neun Millionen uranhaltige Panzergeschosse liegen im Gelände herum. Die Räumung dieser Geschosse ist nicht möglich, weil es auf dieser Welt keinen Ort gibt, wo soviel strahlender Schutt gelagert werden könnte.

Der erste Golf-Krieg von Bush Senior war ebenfalls ein Atomkrieg. 320 Tonnen DU (Depleted Uranium = abgereichertes Uran) wurden 1991 gegen den Irak eingesetzt. Ein Bericht der US Agency for Toxic Substances (Behörde für toxische Substanzen) bestätigt, dass das Einatmen von DU die gleichen Symptome verursacht, die viele Veteranen aufwiesen, die am «Golf-Krieg Syndrom» litten.

Die Vereinigung der Golf-Kriegsveteranen berichtet, dass jetzt mindestens 300 000 Veteranen des ersten Golf-Krieges an Krankheiten leiden, die zu Invalidität führen. Bis heute haben 209 000 Veteranen aufgrund von Verletzungen und Krankheiten, die sie auf ihren Kampfeinsatz in diesem Krieg zurückführen, Ansprüche auf Invaliditätsrenten eingereicht.

Dr. Asaf Durakovic, Professor für Nuklearmedizin an der Georgetown University, ist ein ehemaliger medizinischer Experte der Armee. Er informierte im vergangenen Jahr in Paris Nuklearwissenschaftler, dass Zehntausende britischer und amerikanischer Soldaten, krank von der radioaktiven Strahlung, der sie im ersten Golf-Krieg ausgesetzt waren, jetzt im Sterben liegen. Er stellte fest, dass 62% der untersuchten kranken Veteranen Uran-Isotope in ihren inneren Organen, Knochen, Gehirn und Urin aufweisen. Labors in der Schweiz und Finnland haben diese Ergebnisse bestätigt.

In anderen Untersuchungen haben die kranken Veteranen sogar Uran in ihrem Sperma aufgewiesen. Ihre Sexualpartner haben sich oft über ein brennendes Gefühl während des Geschlechtsverkehrs beklagt, gefolgt von eigenen Krankheiten, die zu Invalidität führten.

Unvergleichlich hoch ist die Krebsrate und sind die Geburtsschäden, an denen die irakische Bevölkerung gelitten hat, die eine aggressive atomare Bestrafung über Jahre ertragen musste.

Bei den US-Luftangriffen gegen den Irak wurde seit 1993 zweifellos atomare Munition verwendet. Die Bilder von grotesk deformierten irakischen Säuglingen, die nach 1991 geboren wurden, sind erschreckend. Genauso wie die Kinder der Veteranen des ersten Golf-Kriegs werden auch viele Säuglinge von Soldaten, die jetzt im Irak sind, entsetzliche Deformationen, neurologische Schäden und/oder Blut- und Atemkrankheiten bekommen.

Als Militärphysiker wurde Doug Rokke in den Mittleren Osten geschickt, um Panzer zu bergen, die im ersten Golf-Krieg von DU verseucht wurden. Sein Geigenzähler deckte auf, dass die Kriegsgebiete des Irak und Kuweits mit Beta- und Gammastrahlen von bis zu 300 Millirem pro Stunde, sowie mit tausend bis Millionen Einheiten Alphastrahlen pro Minute verseucht worden sind. Rokke hat neulich den Medien mitgeteilt: «Das ganze Gebiet ist immer noch verseucht. Es ist hier immer noch heisser als die Hölle. Dieses Zeug geht nicht weg.»

DU bleibt 4.5 Milliarden Jahre lang 'aktiv'. Dr. Helen Caldicott, Expertin für radioaktive Strahlung, bestätigt, dass die staubbeladenen Winde in den mit DU verseuchten Gebieten, «für alle Ewigkeit wirksam radioaktiv bleiben.» Die tödlichen Sandstürme, die die Koalitionstruppen während der ersten Tage der gegenwärtigen Invasion einschlossen, werden mit Gewissheit bedeutende Auswirkungen auf ihre Gesundheit haben. Rokke und seinem Aufräumteam wurden für ihre gefährliche Arbeit nur mit dünnen Staubmasken ausgerüstet. 30 von den 100 Mann aus Rokkes Dekontaminationsteam sind bereits «tot umgefallen». Rokke selber ist an Strahlenschäden an Lunge und Niere erkrankt. Er hat Hirnveränderungen, Hautpusteln, leidet an chronischer Müdigkeit, hat ständig pfeifenden Atem und Weichteilschmerzen am ganzen Körper. Rokke warnt, dass jeder, der DU ausgesetzt wird, adäquaten Atemschutz und spezielle Schutzanzüge haben muss, um seine Kleider zu schützen, weil man, wie er sagt, Uranpartikel nicht mehr von seinen Kleidern wegbekommt. Das US-Militär bleibt dabei, dass DU auf dem Schlachtfeld kein Problem sei. Colonel James Naughton von der US-Armee Materialverwaltung sagte kürzlich im BBC, dass «Klagen, die wegen DU eingereicht worden sein, keine medizinische Grundlage hätten.»

Die Dokumente des Militärs selber strafen dies Lüge. Ein Pentagon-Dokument aus dem Jahr 1993 warnt, dass «wenn Soldaten DU-Staub einatmen oder verdauen, dann gehen sie das Risiko eines potentiellen Anstiegs von Krebserkrankungen ein.» In einem US-Handbuch zur Militärausbildung wird verlangt, dass jeder, der sich in einem Umkreis von 25 Metern mit DU verseuchtem Material bewegt, Atem- und Hautschutz tragen muss. Das Institut für Umweltpolitik der US-Armee gab zu: «Wenn DU in den Körper eintritt, besteht die Möglichkeit von schwerwiegenden medizinischen Folgen.» Das Institut stellte auch fest, dass, falls die Truppen realisieren würden, was sie ausgesetzt wurden, «wären die finanziellen Folgen für Langzeit-Invaliditätsrenten und die Kosten der Gesundheitsversorgung horrend. Aus pragmatischen Gründen zieht das Verteidigungsministerium (DOD) es vor, zu lügen und alles abzustreiten.

Dr. Rokke bestätigt, dass das Pentagon über die Gefahren des DU lügt und kriminell fahrlässig ist, indem es die medizinische Sorgfalt, die die mit DU verseuchten Veteranen gebraucht hätten, vernachlässigt hat. Er sagt voraus, dass die Anzahl amerikanischer Soldaten, die am DU des zweiten Golf-Krieges erkranken werden, überwältigend sein wird. Wenn sie langsam immer schwerer erkranken und ein langsames Verbrennen bis ins Grab erleiden, dann wird das Pentagon abstreiten, so wie nach dem ersten Golf-Krieg, dass ihr Elend und ihr Tod eine Folge ihres Irak-Einsatzes sei.

Dr. Rokkes Offenheit hat ihn seine Karriere gekostet. Dr. Durakovics Untersuchungen über die Folgen der radioaktiven Strahlungen bei Veteranen des ersten Golf-Krieges waren bei den US-

Führungskräften auch nicht gerne gesehen. Dr. Durakovic wurde dem Vernehmen nach gesagt, dass sein Leben in Gefahr sei, wenn er seine Forschungen weiterführen würde. Er verliess die USA, um seine Forschungen im Ausland weiterzuführen.

Naive junge Koalitionssoldaten, die jetzt im Irak sind, sind sich höchstwahrscheinlich kaum bewusst, wie tödlich die Umwelt des Schlachtfeldes wirklich ist. Die Truppen des ersten Golf-Krieges wurden in Unwissenheit gelassen. Soldaten hantierten mit DU Fragmenten und einige trugen sogar Klumpen an ihrem Hals. Ein DU Projektil sendet in 5 Stunden mehr radioaktive Strahlen aus, als es in einem ganzen Jahr gemäss den Standards für die unbedenkliche Strahlendosis für die Zivilbevölkerung erlaubt wäre. «Wir wussten es nicht besser», sagte Kris Kornkven dem Nation Magazine.

«Erst lange, nachdem wir zu Hause waren, fanden wir heraus, dass es so etwas wie DU gab.» George Bushs gegenwärtiger Krieg in Afghanistan ist auch ein atomarer Krieg. Kurz nach dem 11. September kündigten die Vereinigten Staaten an, sie würden sich einen Vorrat an taktischen Nuklearwaffen zulegen, unter ihnen kleine Neutronenbomben, atomare Minen und Granaten, die für den Kommandokrieg in Afghanistan geeignet wären. Ende September 2001 kamen Bush und der russische Präsident Vladimir Putin überein, dass die USA taktische Nuklearwaffen in Afghanistan einsetzen würden, während Putin Nuklearwaffen gegen die Tschetschenen einsetzen würde.

George Smith beschreibt die sich in den Boden bohrende Atombombe B-61-11 des Pentagon in einem Artikel in der Village Voice: «Sie ist rammtauglich gebaut, mit einem Mantel aus Schwermetall, so dass sie sich durch Beton und in die Erde eingraben kann, und sie explodiert mit der Kraft von ungefähr 340 000 Tonnen TNT. Das ist ganz schön viel Knallerei für das Geld, buchstäblich zwei apokalyptische Bomben in einer, ein hochgetunter Plutonium-Feuerwerkskörper, genannt Ðdie ersteð und schwerer Wasserstoff als zweite, damit es den guten alten Wasserstoff Bomben-Feuerball gibt.»

Die unterirdische Wasserversorgung Afghanistans, das immer wieder von Dürreperioden heimgesucht wird, ist jetzt von diesen atomaren Waffen verseucht. Experten des Medizinischen Forschungszentrums für Uran berichten, dass Urinproben von Afghanen den höchsten Uraniumgehalt aufwiesen, der je bei der Zivilbevölkerung gemessen wurde. Von afghanischen Soldaten und Zivilisten wird berichtet, dass sie starben, nachdem sie an starkem Erbrechen, ernsthaften Atemproblemen, inneren Blutungen und anderen Symptomen erkrankt waren, die mit einer Strahlungsvergiftung einhergehen. Tote, in Bäumen sitzende Vögel werden aufgefunden, die teilweise verschmort sind und denen Blut aus dem Schnabel rinnt.

Afghanistans neuer Präsident, Hamid Karzai, ist eine von Washington installierte Marionette. Unter dem Schutz amerikanischer Soldaten erreicht Karzais Regime einen neuen Rekord für die Opiumproduktion. Sowohl Berichte der Uno wie auch der USA bestätigen, dass die riesige Opiumernte des Jahres 2002 Afghanistan zum führenden Opiumproduzenten der Welt macht. Dank der atomaren Waffen ist Afghanistan jetzt für die Bush-Cheney Drogenindustrie gesichert. Die Nachrichtenagentur ABC-News behauptet, dass es Jahrzehnte alliierter Besetzung brauchen wird, um den «Frieden» in Afghanistan zu gewährleisten. In den kommenden Jahren werden die «Friedenstruppen», die dem Pentagon dabei halfen, diesem Land jene gefährliche karzinogene Umweltverschmutzung aufzubürden, die sie über das Essen, das Trinken und die Luft in sich aufnehmen.

Als Gouverneur von Arkansas während der Iran-Contra Ära wusch Bill Clinton mehrere Millionen Dollar aus Kokainprofiten für den damaligen Vizepräsidenten George Bush Senior. Als Partner in der berüchtigten Verbrechensmaschinerie der Bush-Familie überliess Präsident Clinton der Nato US-Truppen für ihren Feldzug auf dem Balkan, einer herausragenden Produktions- und Verschiffungsregion für Heroin. Die Aktionen des Verteidigungsministeriums für die Kontrolle und Reorganisation des dortigen Drogenhandels für die Bush-Mafia war ein weiteres atomares Projekt.

Jahrelang feuerten die USA und die Nato Raketen mit abgereichertem Uran auf dem Balkan ab und verseuchten so die Menschen in Serbien, Bosnien und im Kosovo. Als diese Uranmunition auf die Chemiefabriken abgeworfen wurde, wurde die Umwelt grauenvoll vergiftet und brachte auch die Menschen in Albanien, Mazedonien, Griechenland, Italien, Österreich und Ungarn in Gefahr. Bis 1999 berichteten Untersuchungsbeauftragte der Uno, dass geschätzte 12 Tonnen abgereicherten Urans der Umwelt in Jugoslawien irreparable Schäden zugefügt hatten, die die Landwirtschaft, die Viehzucht, die Luft, das Wasser und somit die öffentliche Gesundheit stark betroffen haben.

Wissenschaftler bestätigen, dass die Bewohner des Balkan mit dem Urin Uran ausscheiden. Im Jahre 2001 berichtete ein jugoslawischer Pathologe, dass Hunderte von Bosniern auf Grund der von der Nato verwendeten Munition aus abgereichertem Uran an Krebs gestorben seien. Viele Mitglieder der Nato-Friedenstruppen sind heute krank. Die Leukämie, Krebs- und andere Erkrankungen werden unter «Balkan-Syndrom» zusammengefasst. Richard Cighill sagt voraus, dass die Munition aus abgereichertem Uran, die während des Balkan-Krieges verwendet wurde, zu mindestens 10 000 tödlichen Krebserkrankungen führen wird.

US-Bürger daheim zahlen ebenfalls einen hohen Preis für kriminelle Kriegsführung. Das Verteidigungsministerium ist ein Umweltschwein. Der Rechnungshof (General Accounting Office) stellte 9181 gefährliche militärische Liegenschaften in den USA fest, deren Dekontamination Milliarden von Dollars kosten wird. Der Rechnungshof berichtet, dass das Verteidigungsministerium seinen Verpflichtungen zur Dekontamination nur schlampig und falsch nachkommt. Das Pentagon übt jetzt Druck auf den Kongress aus, es von allen Umweltgesetzen auszunehmen, so dass es die Umwelt ungehindert verschmutzen und vergiften kann.

Die Marine benutzt erstklassige Fischgründe vor der Küste des Staates Washington, um Munition aus abgereichertem Uran (DU-Munition) zu testen. Im Januar tadelte der Abgeordnete des Staates Washington, Jum McDermott, die Marine: «Einerseits erwartet man von den Soldaten, dass sie ein Sicherheitstraining für DU-Munition durchlaufen und Schutzkleidung tragen, wenn sie mit DU-Munition umgehen, und U-Boote müssen sich aus DU-verseuchtem Wasser fernhalten. Diese Politik deutet darauf hin, dass es einen begründeten Anlass zur Sorge gibt. Andererseits hat das Verteidigungsministerium verschiedentlich verneint, dass DU irgendeine Gefahr darstellt. Man hat keine Gewissensbisse, Tonnen von DU-Munition in der Erde fremder Länder zu hinterlassen, und es scheint auch keine Bedenken zu geben, es im Wasser des eigenen Landes zu hinterlassen.

DU wurde bei militärischen Manövern in Indiana, Florida, New Mexiko, Massachusetts, Maryland und Puerto Rico verwendet. Nachdem die Marine DU-Munition auf der puertoricanischen Insel Vieques getestet hatte, erkrankten 1/3 der Bevölkerung der Insel ernsthaft. Viele Leute haben einen hohen Urangehalt im Körper. Hunderte haben eine Gruppenklage gegen die Marine über 100 Millionen Dollar erhoben und behaupten, dass die DU-Verseuchung zu weitverbreiteten Krebserkrankungen führt.

Der Luftwaffenstützpunkt Fallon bei Fallon im Staat Nevada ist ein Morast aus 26 giftigen Liegenschaften. Er ist ebenso ein Übungsfeld für DU-Bomben und Raketen. Bewohner der Gegend berichten über bizarre Erkrankungen, unter anderem auch von 17 Kindern, die sich innerhalb von 5 Jahren Leukämie zuzogen. Eine Untersuchung des Grundwassers im Gebiet um Fallon ergab, dass beinahe die Hälfte aller Quellen mit radioaktivem Material verseucht waren.

Das Material für die DU-Munition wurde hauptsächlich in drei Atomfabriken in Kentucky, Ohio und Tennessee verarbeitet, wo Arbeiter, die mit Plutonium verseuchtem Uran hantieren, jahrzehntelang an Krebs und Schwächeerkrankungen ähnlich dem Golfkriegssyndrom litten.

Ermutigt durch die Erfolge der Machtergreifung, die durch das abwegige Projekt 11. September für seine Regierung erst möglich gemacht wurden, erklärt Präsident Bush, dass die USA ein Recht dazu haben, jede Nation anzugreifen, die ihr als potentielle Gefahr erscheint. Im Jahre 2002 sagte er in der Militärakademie West Point: «Wenn wir warten, bis die Gefahren sich voll ausgebildet haben, dann haben wir zu lange gewartet.» Daher kann es als sicher gelten, dass die zukünftigen präventiven atomaren Bush-Cheney Kriege so klar aufgereiht sind wie herumstehende Flugzeuge auf der Rollbahn. Sowohl Cheneys Halliburton Corporation als auch die Carlyle Group der Familie Bush profitieren von den US-Verteidigungsabkommen, daher ist endloser Krieg nichts anderes als ein gutes Geschäft.

Die «Washington Post» berichtete, dass das Pentagon spezielle Nuklearwaffen entwickeln will, um sie gegen Koreas unterirdische Nuklearfabriken einzusetzen. Im kommenden August werden sich die Kriegsmacher der USA treffen, um Pläne für eine neue Generation von «Mini-», «Mikro-» und «winzigen» Atombomben sowie in Bunker eindringende Geschosse zu beschliessen. Diese Waffen werden dem US-Arsenal hinzugefügt, um möglicherweise gegen Länder eingesetzt zu werden, die keine Atomwaffen besitzen, wie den Iran, Syrien und den Libanon.

Die Lösung? Die Amerikaner müssen aufhören, skrupellose Kriminelle zu wählen, die die Nation regieren sollen. Wir müssen unsere Mitbürger davon überzeugen, dass Schurken wie Saddam Hussein in den USA erschaffen werden, um einen Grund für endlose Firmenprofite aus dem Krieg gegen sie zu ziehen. Saddam wurde von der CIA an die Macht gebracht. Jahrelang versorgten ihn Regierungsbehörden der USA unter der Schirmherrschaft von George Bush Senior mit chemischen und biologischen Waffen. Unsere nationalen Atomlabors, zusammen mit Unisys, Dupont und Hewlett Packard, verkauften Saddam Material für sein Atomwaffenprogramm. Dick Cheney war Direktor von Halliburton in den späten 90er Jahren, als dessen Tochtergesellschaften Verträge über 73 Millionen Dollar schwere neue Verträge zur weiteren Belieferung Saddams abschlossen. Der gemeine Schurke im Irak wurde jahrzehntelang von den amerikanischen militärisch-industriellen Piranhas als Melkkuh gehegt.

Wenn Amerika wirklich seine Truppen unterstützen will, dann muss es aufhören, sie in den nuklearen Holocaust zu schicken, nur um ein paar Gauner zu bereichern. Die Zeit wird knapp. Wenn die DU-Irren im Pentagon und ihr Hexensabbat von Hausierern mit nuklearen Waffen nicht in Zaum gehalten werden, dann wird Amerika bald keine kampfbereiten Truppen mehr haben. Alle Menschen dieser Welt werden schwer krank, schrecklich deformiert werden und nur kurze Zeit leben. Wir müssen es schaffen, dem Gebot der Stunde zu folgen, der Wahrheit ins Auge zu sehen und entschlossen handeln. Sollte uns das nicht gelingen, dann wird es nirgendwo ein Versteck vor den bevorstehenden gnadenlosen nuklearen Orgien von Bush und Cheney geben, oder vor der unvermeidlichen nuklearen Vergeltung, die diese Orgien mit Sicherheit hervorrufen werden.

Amy Worthington ist Reporterin des «Idaho Observer»

E-Mail: Observer@coldreams.com

1 «DOD Launches Depleted Uranium Training», Linda Kozaryn, American Forces Press Service, 13.8.1999.

2 «Nukes of the Gulf War», John Shirley, Zess@aol.com. ebenso: www.gulfwarvets.com..

3 «US To Use Depleted Uranium,», BBC News, 18.3.2003; U.S. General Accounting Office, Operation Desert Storm: «Early Performance Assessment of Bradley and Abrams,» 2.1.1992.

4 «Nukes of the Gulf War», op. cit..

5 Ibid.

6 «Invading Hiroshima», William Thomas, 4.2.2003, www.willthomas.net.

7 «US Shells Leave Lethal Legacy», Toronto Star, 31.7.1999; ebenso: «Radiation Tests for Peacekeepers in the Balkans Exposed to Depleted Uranium», www.telegraph.co.uk, 31.12.2002.

8 «Depleted Uranium May Stop Kidneys In Days», Rob Edwards, New Scientist.com, 3.12.2002; ebenso: «Uranium Weapons Too Hot to Handle», Rob Edwards, New Scientist.co.uk, 9.6.1999.

9 «Navy Seeks Cash for More Tomahawks», David Rennie in Washington, Telegraph Group Limited, 4.1.2003, news.telegraph.co.uk.

10 «Verwendung von Atomwaffen im Irak- Krebserkrankungen durch DU nehmen täglich zu», Ramzi Kysia, Counter Punch.org 31.12.2001.

11 «Symptome durch DU stimmen mit US Bericht überein, während die Ängste zunehmen", Peter Beaumont, The Observer (UK) 14.1.2001, www.guardianlimited.co.uk

12 «300000 Veteranen von Golf Krieg Krankheiten betroffen", Ellen Tomson, Pioneer Press, www.pioneerplanet.com.. Siehe auch: «Vereinigung der Golf-Krieg-Veteranen» unter: www.gulfwarvets.com

13 «2 von 5 Golf Krieg Veteranen bekommen Invalidenrente: 209 000 bekommen Invalidenrente» World Net Daily, 28.1.2003, worldNetDaily.com.

14 «Studie von kranken Golf Krieg Veteranen, die nochmals besucht wurden», New York times, 29.1.2001, «Studie belegt, dass Golf-Krieg-Opfer Uran Vergiftungen haben», Jonathon Carr-Brown und Martin Meissonnier, The Sunday Times (UK), 3.9.2002

15 «Katastrophe: Golf Krieg Veteranen haben ihre Partner/Partnerinnen mit DU angesteckt», The Halifax Herald Limited, Clare Mellor, 9.2.2001. Siehe auch: www.rense.com

16 «Krebs, Geburtsschäden im Irak, verschuldet durch DU der USA», Seattle Post-Intelligencer, 12.11.2002, «AU der US bringt dem Südirak Gruselkammer», Andy Kershaw, The Independent (London) 4.12.2001

17 «Auswirkungen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit der Golf Krieg Region, speziell im Irak», Ross Mirkarimi, The Arms Control Research Centre, Mai 1992. Siehe auch: «Geburtsschäden im Irak wegen des Golf Krieg Syndroms», www.web-light.nl/VISIE/extremedeformities.html

18 «Die winzigen Opfer von Desert Storm fallengelassen?», Life Magazine, November 1995, «Geburtsschäden töten Golf Krieg Säuglinge», Los Angeles Times, 14.11.1994; «DU, das zurückbleibende Gift» Alex Kirby, BBC News, Online, 7.6.1999

19 "DU, ein tödliches Desaster", Travis Dunn, Disaster News.net, 29.12.2002

20 San Francisco Chronicle, 10.10.2002

21 «USA verwendet DU», BBC News, 18.3.2003

22 «DU Symptome stimmen mit US Bericht überein, während die Ängste zunehmen», Peter Beaumont, The Observer (London) 14.1.2001

23 «Krebs im Irak, Geburtsschäden durch US DU verschuldet», Seattle Post-Intelligencer, 12.11.2002

24 «USA verwenden DU» BBC News, 18.3.2003

25 «Folgen für Gesundheit und Umwelt durch DU der US Armee», Technischer Bericht, Institut für Umweltpolitik der US Armee, Juni 1995

26 «Pentagon DU kein Gesundheitsrisiko», Dr Doug Rokke, 15.3.2003; ebenfalls: «Schreckliche, tragische Opfer des DU», Rede von Dr Rokke vor Kongressabgeordneten in Washington, D.C., 30.12.2002; ebenfalls: «Opfer des Golf Krieges», Dr Doug Rokke, www.traprockpeace.org.30.9.2002

27 «Untersuchungen zeigen, dass Opfer des Golf Krieges Uran Vergiftungen haben», Sunday Times (UK), Jonathan Carr-Brown und Martin Meissonnier, 3.9.2000

28 «The Pentagon's Radioactive Bullet: An Investigative Report», Bill Mesler, The Nation, 28.5.1999, vergleiche auch www.thenation.com/issue/961021/1021mesl.htm

29 «Tactical Nukes Deployed In Afghanistan», World Net Daily, 7. 10. 2001

30 a.a.O.

31 «The B-61 Bomb, The Burrowing Nuke» George Smith, VillageVoice.com 29.12.2002; ebenso «Bunker-busting US Tactical Nuclear Bombs, Nowhere to Hide», Kennedy Grey, Wired.com, 9.10.2001

32 «Perpetual Death From America», Mohammed Daud Miraki, Afghan-American Interviews, 24.2.2003; ebenso «Dying of Thirst», Fred Pearce, New Scientist, 17.11.2001

33 a.a.O.

34 «Afghanistan displaces Myanmar as top Heroin producer», Agence France-Presse, 1.3.2003. Dieser Artikel kann unter www.copvcia.com eingesehen werden; ebenso «Opium trade flourishing in the ÐNew Afghanistanð», Reuters, 3.3.2003.

35 «The Bush-Cheney Drug Empire», Michael C. Ruppert, Nexus Magazine, Februar-März 2000; «The Politics of Heroin: CIA Complicity in the Global Drug Trade», Alfred W. McCoy, Lawrence Hill & Co., revidierte Ausgabe vorraussichtlich Mai 2003; «Drugging of America», Rodney Stich, Diablo Western Press, 1999; «Blood for Oil, Drugs for Arms», Bob Djurdjevic, Truth In Media, April 2000, www.truthinmedia.org.

36 ABC News, 27.2.2003

37 «Compromised, Clinton Bush and the CIA», Terry Reed and John Cummings, S.P.I. Books, 1994; «The Clinton Chronicles and The Mena Cover-up», Citizens for Honest Government, 1996; «The Crimes of Mena, Grey Money», Ozark Gazette, 1995; vergleiche auch: www.copvcia.com

38 «Damage to Yugoslav Environment is Immense, Says a UN Report», Bob Djurdjevic, 4.7.1999, www.truthinmedia.org. Dieser Bericht wurde dem Uno Sicherheitsrat am 9.6.1999 vorgelegt; ebenso: «New Depleted Uranium Study Shows Clear Damage», BBC News, 28.8.1999; ebenso: «Nato Issued Warning About Toxic Ammo», Associated Press, 8.1.2001

39 www.CounterPunch.org, 28.12.2001

40 «Hundreds died of cancer after DU Bombing-Doctor,» Reuters, 13.1.2001

41 «Depleted Uranium Threatens Balkan Cancer Epidemic», BBC News, 30.7.1999

42 «Many Defense Sites Still Hazardous», Associated Press, 24.9.2002; ebenso «Old US Weapons Called Hidden Danger», Los Angeles Times, 25.11.2002

43 «Pentagon Seeks Freedom to Pollute Land, Air and Sea», Andrew Gumbel in L.A., 13.3.2003, Independent Digital (UK) Ltd.

44 «Radioactive DU Ammo Is Tested in Fish Areas», Seattle Post-Intelligencer, 11.1.2003; Brief des Abgeordneten McDermott an das Marineministerium, siehe «Navy Fired DU Rounds Into Waters Off Coast of Washington», 20.1.2003, www.rense.com

45 «Cancer Rates Soar From US Military Use of DU On ÐEnchanted Islandð», www.telegraph.co.uk, 5.2.2001; ebenso «Navy Shells With Depleted Uranium Fired in Puerto Rico», Fox News Online, 28.5.1999

46 «The Fallon, NV Cancer Cluster And a US Navy Bombing», Jeffrey St. Clair, www.CounterPunch.org, 10.8.2002

47 «DU Shells Are Made of A Potentially Lethal Cocktail of Nuclear Waste», Jonathon Carr-Brown, www.sunday-times.co.uk, 22.1.2001

48 «Preventative War Sets Perilous Precedent», Helen Thomas, Hearst Newspapers, 20.3.2003

49 «PIGS at the Trough», Arriana Huffington, Random House, 2003 (New York Times Bestseller); ebenso «The Best Enemies Money Can Buy, From Hitler to Saddam Hussein to Osama bin Laden Insider Connections and the Bush Family's Partnership With Killers of Americans», Mike Ruppert, From the Wilderness,10.10.2001; ebenso «Bush Sr.'s Carlyle Group Gets Fat on War and Conflict», Jamie Doward, The Observer (UK), 25.3.2003; ebenso «Halliburton Wins Contract for Iraq Oil Firefighting», Reuters, 07.03.2003; ebenso «Cashing In-Fortunes in Profits Await Bush Circle After Iraq War», Andrew Gumbel, The Independent (London) 15.9.2002; ebenso «War Could Be Big Business for Halliburton», Reuters, 23.3.2003

50 «Pentagon Seeks a Nuclear Digger», Washington Post, 10.3.2003

51 «Remember: Bush Planed Iraq War Before Taking Office», Neil Mackay, The Sunday Herald (UK) 27.3.2003; ebenso «US Mini-Nukes Alarm Scientists», The Guardian (UK) 18.4.2001; ebenso «US Nuclear First-Strike Plan-It Keeps Getting Scarier», Jeffrey Steinberg, Executive Intelligence Review, 24.2.2003

52 Die CIA unterstützte die Baath Partei und installierte Hussein als Irakischen Diktator im Jahre 1968, Wall Street Journal, 16.8.1990

53 «United States Dual-Use Exports to Iraq and Their Impact on the Health of Persian Gulf War Veterans», Senatskommittee für das Bankwesen, den Hausbau und Städtische Angelegenheiten, 1992, 1994; «U.S. Had Key Role in Iraq Buildup», Washington Post, 30.12.2002

54 «US Government, 24 US Corps Illegally Helped Iraq Build Its WMD», Hugh Williamson in Berlin, Financial Times, 19.12.2002; «Full List of US Weapons Suppliers To Iraq», Anu de Monterice, coachanu@earthlink.net, 19.12.2002

55 Huffington, a.a.O.



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Wenn Sie sich wegen irgendeiner Information ärgern, deswegen wütend oder frustriert werden bzw. Hass oder Wut auf entsprechende Personen bekommen, sind SIE selbst der einzige der diese Emotion in Form von Krankheiten zurückbekommt. Ihre Wut trifft niemals den anderen.
Einen Herrn Bush zum Beispiel interessiert es herzlich wenig, ob Sie sich über ihn ärgern.
Sie sind Schöpfer der Ereignisse die in Ihrem Leben eintreten, also seien Sie sich bewußt
wie Sie denken oder sprechen.