Tod durch langsame innere
Verbrennungen: Wie Amerika seine eigenen Truppen radioaktiv verseucht.
Was «Unterstützt unsere
Truppen!» wirklich bedeutet
von Amy Worthington, Idaho
Am 30. März zeigte ein Photo von
Associated Press (AP) einen amerikanischen Kriegsaktivist mit einem Plakat in
der Hand, auf dem steht: «Verstrahlt die Dreckskerle - es hat schon 1945
funktioniert!». Das ist genau das, was George Bush jetzt getan
hat.
Amerikas letzter, viele Milliarden
teurer Krieg im Irak war tatsächlich ein atomarer Krieg. Bush und Cheney
haben auf zirka 17 Millionen Irakern Waffen abgeladen, welche tonnenweise
abgereichertes Uran enthielten, ein Befreiungsgeschenk, das sie noch lange
weiter beschenken wird. Abgereichertes Uran ist eine Komponente von giftigem
atomarem Abfall, das normalerweise an sicheren Orten gelagert wird. Diejenigen,
die damit hantieren, benutzen eine Schutzausrüstung.
Vor mehr als 10 Jahren beschlossen die
Kriegstreiber im Pentagon, dieses tödliche Abfallprodukt in einen grossen
Teil ihres Waffenarsenals zu integrieren. Kriegschiffe, welche mit
Schnellfeuerkanonen ausgerüstet sind, können Salven von Tausenden
Geschossen pro Minute abfeuern. Die von Kriegsschiffen und Unterseebooten
abgefeuerten Tomahawk Cruise Missiles sind mit abgereichertem Uran
bestückt , die M1 Abrams Panzer sind damit ausgerüstet . Ebenso wie
die englischen Challenger ll Panzer sind sie voll gepackt mit solchen
Geschossen, welche die Soldaten in und um den Panzer herum dauernd verseuchen .
Die speziell für die Panzerbekämpfung ausgerüsteten A10
Flugzeuge schiessen solche Geschosse auf dem Schlachtfeld auf Fahrzeuge und
Menschen.
Munition mit abgereichertem Uran wurde
von den Vereinten Nationen mit einem Beschluss als illegale
Massenvernichtungswaffen bezeichnet. Wer sie verwendet, bricht alle
internationalen Rechte, Abkommen und Konventionen, die giftenthaltende Waffen
verbieten, um unnötiges Leiden zu vermeiden.
Ironischerweise wird die
Unterstützung für unsere Soldaten weit über diesen Irak-Krieg
hinausgehen. Die Amerikaner werden für viele Jahre die Veteranen des
zweiten Golf-Krieges unterstützen müssen, während diese langsam
und schmerzhaft den Folgen der Verstrahlungen erliegen werden. Die in dieser
Region eingesetzten US-amerikanischen und englischen Truppen sind wandelnde
Tote. Alle Menschen und Tiere, ob Freund oder Feind in der Zone des Fallouts
sind zu einer langen Abwärtsspirale von chronischer Krankheit, Behinderung
verurteilt. Nierenversagen und Lungenschäden, blutiger Stuhlabgang,
extreme Müdigkeit, Gelenkschmerzen, unsicherer Gang,
Gedächtnisverlust und Hautausschläge, schliesslich Krebs und
vorzeitiger Tod erwarten diejenigen, die dem abgereicherten Uran ausgesetzt
waren.
Der Journalist und Preisträger
Will Thomas schrieb: «Der letzte Golf-Krieg zeigte in barbarischer Art
und Weise, dass das Immunsystem der Soldaten, das schon wegen verschiedener
experimenteller Impfstoffe schwach ist, wenig Widerstand gegen chemische
Waffen, industrielle Gifte, Stress, Koffein, Insektenvernichtungsmittel und
verstrahlte Überreste des letzten Krieges leisten konnte. Dies ist ein
Krieg, den auch die Sieger verlieren werden.»
Wenn ein Geschoss mit abgereichertem
Uran abgefeuert wird, zündet es beim Aufschlag. Uran und Spuren von
Plutonium und Americium zerstäuben in winzige, radioaktiv strahlende
Staubpartikel. Einmal eingeatmet, strahlt im Körper aufgenommenes
oxidiertes Uran dauernd. Gemäss Roger Coghill, einem englischen
Strahlenexperten, kann ein einziges Partikel in einem Lymphknoten das ganze
Immunsystem zerstören.
Die Royal Society of England hat Daten
publiziert, die zeigen, dass Soldaten, die auf dem Schlachtfeld grosse Mengen
von abgereichertem Uran eingeatmet oder geschluckt haben, innert Tagen
Nierenversagen erleiden können. Nur diejenigen Soldaten im Irak, die nicht
atmen, atmen den radioaktiven tödlichen Staub nicht ein. Während der
ersten zwei Wochen des Krieges haben 700 Cruise Missiles, jede 1.3 Millionen
Dollar teuer, den irakischen Grundbesitz in radioaktiv strahlende
pilzförmige Wolken zersprengt. Neun Millionen uranhaltige Panzergeschosse
liegen im Gelände herum. Die Räumung dieser Geschosse ist nicht
möglich, weil es auf dieser Welt keinen Ort gibt, wo soviel strahlender
Schutt gelagert werden könnte.
Der erste Golf-Krieg von Bush Senior
war ebenfalls ein Atomkrieg. 320 Tonnen DU (Depleted Uranium = abgereichertes
Uran) wurden 1991 gegen den Irak eingesetzt. Ein Bericht der US Agency for
Toxic Substances (Behörde für toxische Substanzen) bestätigt,
dass das Einatmen von DU die gleichen Symptome verursacht, die viele Veteranen
aufwiesen, die am «Golf-Krieg Syndrom» litten.
Die Vereinigung der
Golf-Kriegsveteranen berichtet, dass jetzt mindestens 300 000 Veteranen des
ersten Golf-Krieges an Krankheiten leiden, die zu Invalidität führen.
Bis heute haben 209 000 Veteranen aufgrund von Verletzungen und Krankheiten,
die sie auf ihren Kampfeinsatz in diesem Krieg zurückführen,
Ansprüche auf Invaliditätsrenten eingereicht.
Dr. Asaf Durakovic, Professor für
Nuklearmedizin an der Georgetown University, ist ein ehemaliger medizinischer
Experte der Armee. Er informierte im vergangenen Jahr in Paris
Nuklearwissenschaftler, dass Zehntausende britischer und amerikanischer
Soldaten, krank von der radioaktiven Strahlung, der sie im ersten Golf-Krieg
ausgesetzt waren, jetzt im Sterben liegen. Er stellte fest, dass 62% der
untersuchten kranken Veteranen Uran-Isotope in ihren inneren Organen, Knochen,
Gehirn und Urin aufweisen. Labors in der Schweiz und Finnland haben diese
Ergebnisse bestätigt.
In anderen Untersuchungen haben die
kranken Veteranen sogar Uran in ihrem Sperma aufgewiesen. Ihre Sexualpartner
haben sich oft über ein brennendes Gefühl während des
Geschlechtsverkehrs beklagt, gefolgt von eigenen Krankheiten, die zu
Invalidität führten.
Unvergleichlich hoch ist die Krebsrate
und sind die Geburtsschäden, an denen die irakische Bevölkerung
gelitten hat, die eine aggressive atomare Bestrafung über Jahre ertragen
musste.
Bei den US-Luftangriffen gegen den Irak
wurde seit 1993 zweifellos atomare Munition verwendet. Die Bilder von grotesk
deformierten irakischen Säuglingen, die nach 1991 geboren wurden, sind
erschreckend. Genauso wie die Kinder der Veteranen des ersten Golf-Kriegs
werden auch viele Säuglinge von Soldaten, die jetzt im Irak sind,
entsetzliche Deformationen, neurologische Schäden und/oder Blut- und
Atemkrankheiten bekommen.
Als Militärphysiker wurde Doug
Rokke in den Mittleren Osten geschickt, um Panzer zu bergen, die im ersten
Golf-Krieg von DU verseucht wurden. Sein Geigenzähler deckte auf, dass die
Kriegsgebiete des Irak und Kuweits mit Beta- und Gammastrahlen von bis zu 300
Millirem pro Stunde, sowie mit tausend bis Millionen Einheiten Alphastrahlen
pro Minute verseucht worden sind. Rokke hat neulich den Medien mitgeteilt:
«Das ganze Gebiet ist immer noch verseucht. Es ist hier immer noch
heisser als die Hölle. Dieses Zeug geht nicht weg.»
DU bleibt 4.5 Milliarden Jahre lang
'aktiv'. Dr. Helen Caldicott, Expertin für radioaktive Strahlung,
bestätigt, dass die staubbeladenen Winde in den mit DU verseuchten
Gebieten, «für alle Ewigkeit wirksam radioaktiv bleiben.» Die
tödlichen Sandstürme, die die Koalitionstruppen während der
ersten Tage der gegenwärtigen Invasion einschlossen, werden mit Gewissheit
bedeutende Auswirkungen auf ihre Gesundheit haben. Rokke und seinem
Aufräumteam wurden für ihre gefährliche Arbeit nur mit
dünnen Staubmasken ausgerüstet. 30 von den 100 Mann aus Rokkes
Dekontaminationsteam sind bereits «tot umgefallen». Rokke selber
ist an Strahlenschäden an Lunge und Niere erkrankt. Er hat
Hirnveränderungen, Hautpusteln, leidet an chronischer Müdigkeit, hat
ständig pfeifenden Atem und Weichteilschmerzen am ganzen Körper.
Rokke warnt, dass jeder, der DU ausgesetzt wird, adäquaten Atemschutz und
spezielle Schutzanzüge haben muss, um seine Kleider zu schützen, weil
man, wie er sagt, Uranpartikel nicht mehr von seinen Kleidern wegbekommt. Das
US-Militär bleibt dabei, dass DU auf dem Schlachtfeld kein Problem sei.
Colonel James Naughton von der US-Armee Materialverwaltung sagte kürzlich
im BBC, dass «Klagen, die wegen DU eingereicht worden sein, keine
medizinische Grundlage hätten.»
Die Dokumente des Militärs selber
strafen dies Lüge. Ein Pentagon-Dokument aus dem Jahr 1993 warnt, dass
«wenn Soldaten DU-Staub einatmen oder verdauen, dann gehen sie das Risiko
eines potentiellen Anstiegs von Krebserkrankungen ein.» In einem
US-Handbuch zur Militärausbildung wird verlangt, dass jeder, der sich in
einem Umkreis von 25 Metern mit DU verseuchtem Material bewegt, Atem- und
Hautschutz tragen muss. Das Institut für Umweltpolitik der US-Armee gab
zu: «Wenn DU in den Körper eintritt, besteht die Möglichkeit
von schwerwiegenden medizinischen Folgen.» Das Institut stellte auch
fest, dass, falls die Truppen realisieren würden, was sie ausgesetzt
wurden, «wären die finanziellen Folgen für
Langzeit-Invaliditätsrenten und die Kosten der Gesundheitsversorgung
horrend. Aus pragmatischen Gründen zieht das Verteidigungsministerium
(DOD) es vor, zu lügen und alles abzustreiten.
Dr. Rokke bestätigt, dass das
Pentagon über die Gefahren des DU lügt und kriminell fahrlässig
ist, indem es die medizinische Sorgfalt, die die mit DU verseuchten Veteranen
gebraucht hätten, vernachlässigt hat. Er sagt voraus, dass die Anzahl
amerikanischer Soldaten, die am DU des zweiten Golf-Krieges erkranken werden,
überwältigend sein wird. Wenn sie langsam immer schwerer erkranken
und ein langsames Verbrennen bis ins Grab erleiden, dann wird das Pentagon
abstreiten, so wie nach dem ersten Golf-Krieg, dass ihr Elend und ihr Tod eine
Folge ihres Irak-Einsatzes sei.
Dr. Rokkes Offenheit hat ihn seine
Karriere gekostet. Dr. Durakovics Untersuchungen über die Folgen der
radioaktiven Strahlungen bei Veteranen des ersten Golf-Krieges waren bei den
US-
Führungskräften auch nicht
gerne gesehen. Dr. Durakovic wurde dem Vernehmen nach gesagt, dass sein Leben
in Gefahr sei, wenn er seine Forschungen weiterführen würde. Er
verliess die USA, um seine Forschungen im Ausland weiterzuführen.
Naive junge Koalitionssoldaten, die
jetzt im Irak sind, sind sich höchstwahrscheinlich kaum bewusst, wie
tödlich die Umwelt des Schlachtfeldes wirklich ist. Die Truppen des ersten
Golf-Krieges wurden in Unwissenheit gelassen. Soldaten hantierten mit DU
Fragmenten und einige trugen sogar Klumpen an ihrem Hals. Ein DU Projektil
sendet in 5 Stunden mehr radioaktive Strahlen aus, als es in einem ganzen Jahr
gemäss den Standards für die unbedenkliche Strahlendosis für die
Zivilbevölkerung erlaubt wäre. «Wir wussten es nicht
besser», sagte Kris Kornkven dem Nation Magazine.
«Erst lange, nachdem wir zu Hause
waren, fanden wir heraus, dass es so etwas wie DU gab.» George Bushs
gegenwärtiger Krieg in Afghanistan ist auch ein atomarer Krieg. Kurz nach
dem 11. September kündigten die Vereinigten Staaten an, sie würden
sich einen Vorrat an taktischen Nuklearwaffen zulegen, unter ihnen kleine
Neutronenbomben, atomare Minen und Granaten, die für den Kommandokrieg in
Afghanistan geeignet wären. Ende September 2001 kamen Bush und der
russische Präsident Vladimir Putin überein, dass die USA taktische
Nuklearwaffen in Afghanistan einsetzen würden, während Putin
Nuklearwaffen gegen die Tschetschenen einsetzen würde.
George Smith beschreibt die sich in den
Boden bohrende Atombombe B-61-11 des Pentagon in einem Artikel in der Village
Voice: «Sie ist rammtauglich gebaut, mit einem Mantel aus Schwermetall,
so dass sie sich durch Beton und in die Erde eingraben kann, und sie explodiert
mit der Kraft von ungefähr 340 000 Tonnen TNT. Das ist ganz schön
viel Knallerei für das Geld, buchstäblich zwei apokalyptische Bomben
in einer, ein hochgetunter Plutonium-Feuerwerkskörper, genannt Ðdie
ersteð und schwerer Wasserstoff als zweite, damit es den guten alten
Wasserstoff Bomben-Feuerball gibt.»
Die unterirdische Wasserversorgung
Afghanistans, das immer wieder von Dürreperioden heimgesucht wird, ist
jetzt von diesen atomaren Waffen verseucht. Experten des Medizinischen
Forschungszentrums für Uran berichten, dass Urinproben von Afghanen den
höchsten Uraniumgehalt aufwiesen, der je bei der Zivilbevölkerung
gemessen wurde. Von afghanischen Soldaten und Zivilisten wird berichtet, dass
sie starben, nachdem sie an starkem Erbrechen, ernsthaften Atemproblemen,
inneren Blutungen und anderen Symptomen erkrankt waren, die mit einer
Strahlungsvergiftung einhergehen. Tote, in Bäumen sitzende Vögel
werden aufgefunden, die teilweise verschmort sind und denen Blut aus dem
Schnabel rinnt.
Afghanistans neuer Präsident,
Hamid Karzai, ist eine von Washington installierte Marionette. Unter dem Schutz
amerikanischer Soldaten erreicht Karzais Regime einen neuen Rekord für die
Opiumproduktion. Sowohl Berichte der Uno wie auch der USA bestätigen, dass
die riesige Opiumernte des Jahres 2002 Afghanistan zum führenden
Opiumproduzenten der Welt macht. Dank der atomaren Waffen ist Afghanistan jetzt
für die Bush-Cheney Drogenindustrie gesichert. Die Nachrichtenagentur
ABC-News behauptet, dass es Jahrzehnte alliierter Besetzung brauchen wird, um
den «Frieden» in Afghanistan zu gewährleisten. In den
kommenden Jahren werden die «Friedenstruppen», die dem Pentagon
dabei halfen, diesem Land jene gefährliche karzinogene Umweltverschmutzung
aufzubürden, die sie über das Essen, das Trinken und die Luft in sich
aufnehmen.
Als Gouverneur von Arkansas
während der Iran-Contra Ära wusch Bill Clinton mehrere Millionen
Dollar aus Kokainprofiten für den damaligen Vizepräsidenten George
Bush Senior. Als Partner in der berüchtigten Verbrechensmaschinerie der
Bush-Familie überliess Präsident Clinton der Nato US-Truppen für
ihren Feldzug auf dem Balkan, einer herausragenden Produktions- und
Verschiffungsregion für Heroin. Die Aktionen des Verteidigungsministeriums
für die Kontrolle und Reorganisation des dortigen Drogenhandels für
die Bush-Mafia war ein weiteres atomares Projekt.
Jahrelang feuerten die USA und die Nato
Raketen mit abgereichertem Uran auf dem Balkan ab und verseuchten so die
Menschen in Serbien, Bosnien und im Kosovo. Als diese Uranmunition auf die
Chemiefabriken abgeworfen wurde, wurde die Umwelt grauenvoll vergiftet und
brachte auch die Menschen in Albanien, Mazedonien, Griechenland, Italien,
Österreich und Ungarn in Gefahr. Bis 1999 berichteten
Untersuchungsbeauftragte der Uno, dass geschätzte 12 Tonnen abgereicherten
Urans der Umwelt in Jugoslawien irreparable Schäden zugefügt hatten,
die die Landwirtschaft, die Viehzucht, die Luft, das Wasser und somit die
öffentliche Gesundheit stark betroffen haben.
Wissenschaftler bestätigen, dass
die Bewohner des Balkan mit dem Urin Uran ausscheiden. Im Jahre 2001 berichtete
ein jugoslawischer Pathologe, dass Hunderte von Bosniern auf Grund der von der
Nato verwendeten Munition aus abgereichertem Uran an Krebs gestorben seien.
Viele Mitglieder der Nato-Friedenstruppen sind heute krank. Die Leukämie,
Krebs- und andere Erkrankungen werden unter «Balkan-Syndrom»
zusammengefasst. Richard Cighill sagt voraus, dass die Munition aus
abgereichertem Uran, die während des Balkan-Krieges verwendet wurde, zu
mindestens 10 000 tödlichen Krebserkrankungen führen wird.
US-Bürger daheim zahlen ebenfalls
einen hohen Preis für kriminelle Kriegsführung. Das
Verteidigungsministerium ist ein Umweltschwein. Der Rechnungshof (General
Accounting Office) stellte 9181 gefährliche militärische
Liegenschaften in den USA fest, deren Dekontamination Milliarden von Dollars
kosten wird. Der Rechnungshof berichtet, dass das Verteidigungsministerium
seinen Verpflichtungen zur Dekontamination nur schlampig und falsch nachkommt.
Das Pentagon übt jetzt Druck auf den Kongress aus, es von allen
Umweltgesetzen auszunehmen, so dass es die Umwelt ungehindert verschmutzen und
vergiften kann.
Die Marine benutzt erstklassige
Fischgründe vor der Küste des Staates Washington, um Munition aus
abgereichertem Uran (DU-Munition) zu testen. Im Januar tadelte der Abgeordnete
des Staates Washington, Jum McDermott, die Marine: «Einerseits erwartet
man von den Soldaten, dass sie ein Sicherheitstraining für DU-Munition
durchlaufen und Schutzkleidung tragen, wenn sie mit DU-Munition umgehen, und
U-Boote müssen sich aus DU-verseuchtem Wasser fernhalten. Diese Politik
deutet darauf hin, dass es einen begründeten Anlass zur Sorge gibt.
Andererseits hat das Verteidigungsministerium verschiedentlich verneint, dass
DU irgendeine Gefahr darstellt. Man hat keine Gewissensbisse, Tonnen von
DU-Munition in der Erde fremder Länder zu hinterlassen, und es scheint
auch keine Bedenken zu geben, es im Wasser des eigenen Landes zu hinterlassen.
DU wurde bei militärischen
Manövern in Indiana, Florida, New Mexiko, Massachusetts, Maryland und
Puerto Rico verwendet. Nachdem die Marine DU-Munition auf der puertoricanischen
Insel Vieques getestet hatte, erkrankten 1/3 der Bevölkerung der Insel
ernsthaft. Viele Leute haben einen hohen Urangehalt im Körper. Hunderte
haben eine Gruppenklage gegen die Marine über 100 Millionen Dollar erhoben
und behaupten, dass die DU-Verseuchung zu weitverbreiteten Krebserkrankungen
führt.
Der Luftwaffenstützpunkt Fallon
bei Fallon im Staat Nevada ist ein Morast aus 26 giftigen Liegenschaften. Er
ist ebenso ein Übungsfeld für DU-Bomben und Raketen. Bewohner der
Gegend berichten über bizarre Erkrankungen, unter anderem auch von 17
Kindern, die sich innerhalb von 5 Jahren Leukämie zuzogen. Eine
Untersuchung des Grundwassers im Gebiet um Fallon ergab, dass beinahe die
Hälfte aller Quellen mit radioaktivem Material verseucht waren.
Das Material für die DU-Munition
wurde hauptsächlich in drei Atomfabriken in Kentucky, Ohio und Tennessee
verarbeitet, wo Arbeiter, die mit Plutonium verseuchtem Uran hantieren,
jahrzehntelang an Krebs und Schwächeerkrankungen ähnlich dem
Golfkriegssyndrom litten.
Ermutigt durch die Erfolge der
Machtergreifung, die durch das abwegige Projekt 11. September für seine
Regierung erst möglich gemacht wurden, erklärt Präsident Bush,
dass die USA ein Recht dazu haben, jede Nation anzugreifen, die ihr als
potentielle Gefahr erscheint. Im Jahre 2002 sagte er in der
Militärakademie West Point: «Wenn wir warten, bis die Gefahren sich
voll ausgebildet haben, dann haben wir zu lange gewartet.» Daher kann es
als sicher gelten, dass die zukünftigen präventiven atomaren
Bush-Cheney Kriege so klar aufgereiht sind wie herumstehende Flugzeuge auf der
Rollbahn. Sowohl Cheneys Halliburton Corporation als auch die Carlyle Group der
Familie Bush profitieren von den US-Verteidigungsabkommen, daher ist endloser
Krieg nichts anderes als ein gutes Geschäft.
Die «Washington Post»
berichtete, dass das Pentagon spezielle Nuklearwaffen entwickeln will, um sie
gegen Koreas unterirdische Nuklearfabriken einzusetzen. Im kommenden August
werden sich die Kriegsmacher der USA treffen, um Pläne für eine neue
Generation von «Mini-», «Mikro-» und
«winzigen» Atombomben sowie in Bunker eindringende Geschosse zu
beschliessen. Diese Waffen werden dem US-Arsenal hinzugefügt, um
möglicherweise gegen Länder eingesetzt zu werden, die keine
Atomwaffen besitzen, wie den Iran, Syrien und den Libanon.
Die Lösung? Die Amerikaner
müssen aufhören, skrupellose Kriminelle zu wählen, die die
Nation regieren sollen. Wir müssen unsere Mitbürger davon
überzeugen, dass Schurken wie Saddam Hussein in den USA erschaffen werden,
um einen Grund für endlose Firmenprofite aus dem Krieg gegen sie zu
ziehen. Saddam wurde von der CIA an die Macht gebracht. Jahrelang versorgten
ihn Regierungsbehörden der USA unter der Schirmherrschaft von George Bush
Senior mit chemischen und biologischen Waffen. Unsere nationalen Atomlabors,
zusammen mit Unisys, Dupont und Hewlett Packard, verkauften Saddam Material
für sein Atomwaffenprogramm. Dick Cheney war Direktor von Halliburton in
den späten 90er Jahren, als dessen Tochtergesellschaften Verträge
über 73 Millionen Dollar schwere neue Verträge zur weiteren
Belieferung Saddams abschlossen. Der gemeine Schurke im Irak wurde
jahrzehntelang von den amerikanischen militärisch-industriellen Piranhas
als Melkkuh gehegt.
Wenn Amerika wirklich seine Truppen
unterstützen will, dann muss es aufhören, sie in den nuklearen
Holocaust zu schicken, nur um ein paar Gauner zu bereichern. Die Zeit wird
knapp. Wenn die DU-Irren im Pentagon und ihr Hexensabbat von Hausierern mit
nuklearen Waffen nicht in Zaum gehalten werden, dann wird Amerika bald keine
kampfbereiten Truppen mehr haben. Alle Menschen dieser Welt werden schwer
krank, schrecklich deformiert werden und nur kurze Zeit leben. Wir müssen
es schaffen, dem Gebot der Stunde zu folgen, der Wahrheit ins Auge zu sehen und
entschlossen handeln. Sollte uns das nicht gelingen, dann wird es nirgendwo ein
Versteck vor den bevorstehenden gnadenlosen nuklearen Orgien von Bush und
Cheney geben, oder vor der unvermeidlichen nuklearen Vergeltung, die diese
Orgien mit Sicherheit hervorrufen werden.
Amy Worthington ist Reporterin des
«Idaho Observer»
E-Mail: Observer@coldreams.com
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13.8.1999.
2 «Nukes of the Gulf
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2.1.1992.
4 «Nukes of the Gulf
War», op. cit..
5 Ibid.
6 «Invading
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7 «US Shells Leave
Lethal Legacy», Toronto Star, 31.7.1999; ebenso: «Radiation Tests
for Peacekeepers in the Balkans Exposed to Depleted Uranium»,
www.telegraph.co.uk, 31.12.2002.
8 «Depleted Uranium May
Stop Kidneys In Days», Rob Edwards, New Scientist.com, 3.12.2002; ebenso:
«Uranium Weapons Too Hot to Handle», Rob Edwards, New
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von Golf Krieg Krankheiten betroffen", Ellen Tomson, Pioneer Press,
www.pioneerplanet.com.. Siehe auch: «Vereinigung der
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22 «DU Symptome stimmen
mit US Bericht überein, während die Ängste zunehmen»,
Peter Beaumont, The Observer (London) 14.1.2001
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33 a.a.O.
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vorgelegt; ebenso: «New Depleted Uranium Study Shows Clear Damage»,
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39 www.CounterPunch.org,
28.12.2001
40 «Hundreds died of
cancer after DU Bombing-Doctor,» Reuters, 13.1.2001
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Threatens Balkan Cancer Epidemic», BBC News, 30.7.1999
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des Abgeordneten McDermott an das Marineministerium, siehe «Navy Fired DU
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www.rense.com
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Bestseller); ebenso «The Best Enemies Money Can Buy, From Hitler to
Saddam Hussein to Osama bin Laden Insider Connections and the Bush Family's
Partnership With Killers of Americans», Mike Ruppert, From the
Wilderness,10.10.2001; ebenso «Bush Sr.'s Carlyle Group Gets Fat on War
and Conflict», Jamie Doward, The Observer (UK), 25.3.2003; ebenso
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07.03.2003; ebenso «Cashing In-Fortunes in Profits Await Bush Circle
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ebenso «War Could Be Big Business for Halliburton», Reuters,
23.3.2003
50 «Pentagon Seeks a
Nuclear Digger», Washington Post, 10.3.2003
51 «Remember: Bush
Planed Iraq War Before Taking Office», Neil Mackay, The Sunday Herald
(UK) 27.3.2003; ebenso «US Mini-Nukes Alarm Scientists», The
Guardian (UK) 18.4.2001; ebenso «US Nuclear First-Strike Plan-It Keeps
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24.2.2003
52 Die CIA unterstützte
die Baath Partei und installierte Hussein als Irakischen Diktator im Jahre
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53 «United States
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Städtische Angelegenheiten, 1992, 1994; «U.S. Had Key Role in Iraq
Buildup», Washington Post, 30.12.2002
54 «US Government, 24
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Financial Times, 19.12.2002; «Full List of US Weapons Suppliers To
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55 Huffington,
a.a.O. |