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11.2003 Jürgen Rausch  
An die verantwortlichen Redakteure beim WDR5:
Funkhausgespräche WDR5 am 30.10.2003: Was ist soziale Gerechtigkeit?
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
das Verhalten Ihrer Moderatorin Vera Dreckmann während dieser Sendung sollten Sie m.E.
einmal zum Gegenstand einer ernsthaften Analyse machen; aber selbstkritisch bitte.
Und nicht abwiegelnd und rechthaberisch oder rechtfertigend, wie das bei Ihrem Sender in
letzter Zeit leider immer häufiger zu beobachten ist.
 
Zur Gesprächsführung:
 
1. Frau Dreckmann hat unverhältnismäßig oft von sich aus diejenigen Personen angesprochen,
von denen sie glaubte, sie seien eher ihrer Meinung. Das ist natürlich nicht Aufgabe eines Moderators,
nicht wahr? Zum Beispiel ist Herr Schreiner auffallend selten von Frau Dreckmann angesprochen worden.
 
2. Frau Dreckmann ist auffallend oft Herrn Schreiner ins Wort gefallen, den übrigen Teilnehmern der Runde
dagegen gar nicht bis selten. Außerdem hat sie es bei Herrn Schreiner besonders heftig und unfreundlich
getan.
 
Zum Verhalten gegenüber dem Publikum:
 
Hier ist nun zum wiederholten Male das Publikum mit rigiden Mitteln derart mundtot gemacht worden,
dass man sich fragen muss: Weshalb laden Sie zu solchen Veranstaltungen überhaupt noch Publikum
ein?
 
Am Anfang der Sendung hat Frau Dreckmann die spontanen Zuschauerbeiträge noch mit dem Hinweis unterdrücken können, dass derartige Zwischenrufe ja nicht von den Hörern am Radio zu verstehen seien.
Als dann wenig später ein (männlicher!) Gast im Auditorium sich sehr vernehmlich äußerte, hat Frau Dreckmann ihn derart abgekanzelt, dass lange Zeit darauf überhaupt keine Reaktionen aus dem Publikum mehr zu vernehmen waren.
 
Hier sei nun grundsätzlich die Frage erlaubt:
Weshalb laden Sie zu solchen Veranstaltungen überhaupt noch Publikum ein?
 
Wäre es nicht besser, Sie machten das in kleiner Runde, am Wohnzimmertisch,
3 Leute und 1 Moderator, und niemand stört Ihre erlauchten Kreise?
 
Und wenn Sie schon den Leuten den Mund verbieten:
Warum nicht auch gleich das Klatschen?
 
War es nicht äußerst peinlich für Frau Dreckmann, dass ausgerechnet derjenige Gesprächsteilnehmer,
den sie am meisten unterdrückt hat, vom Publikum den längsten und häufigsten Beifall bekam?
 
Wie gesagt: es war nicht das erste Mal, dass Ihre Moderatoren in dieser Sendereihe so mit dem
Publikum verfuhren.
Aber Frau Dreckmann war gewiss die Krönung.
 
Quo vadis WDR?
 
Mit gar nicht freundlichen Grüßen
Jürgen Rausch
Witten
 
ps: langsam bin ich es Leid, für Ihr tendenzielles Programm auch noch Gebühren
zahlen zu müssen.
 
Mit gar nicht freundlichen Grüßen
Jürgen Rausch
Witten


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Wenn Sie sich wegen irgendeiner Information ärgern, deswegen wütend oder frustriert werden bzw. Hass oder Wut auf entsprechende Personen bekommen, sind SIE selbst der einzige der diese Emotion in Form von Krankheiten zurückbekommt. Ihre Wut trifft niemals den anderen.
Einen Herrn Bush zum Beispiel interessiert es herzlich wenig, ob Sie sich über ihn ärgern.
Sie sind Schöpfer der Ereignisse die in Ihrem Leben eintreten, also seien Sie sich bewußt
wie Sie denken oder sprechen.