|
Bündnis für
Thüringen
Christian Bärthel Tel. 036602-34954
Ludwig-Jahn-Str. 5 e-post: adler7@lycos.de
07580 Ronneburg &
christian.baerthel@freenet.de
Herrn
Martin Hohmann
Mitglied des Deutschen Bundestages
August-Rosterg-Str. 10
36119 Neuhof
Ronneburg,
13.11.2003
Wie geht es weiter?
Sehr geehrter Herr
Hohmann,
als erstes möchte ich
Ihnen gratulieren für den Mut, am 03.10.2003 in Ihrer Region die
umstrittene Rede gehalten zu haben - im Bundestag hätte man sicher an
bestimmten Stellen gleich das Mikro abgeschaltet oder Sie hinterm Pult
weggezerrt.
Ohne Ihre Gegner hätte
Ihre Rede nie so viel Beachtung gefunden - eigentlich können Sie sich
somit sogar bei ihnen für die Propaganda bedanken, denn kaum eine Rede der
letzten Jahre wurde so aufmerksam gelesen wie Ihre.
Eines muß ich Ihnen an
dieser Stelle aber mal sagen: Wenn der Zentralrat der Juden Ihren Kopf fordert
(Ausschluß aus der Fraktion und der Partei), dann können Sie sich
von den umstrittenen Passagen der Rede distanzieren und sich entschuldigen wie
Sie wollen, es wird Ihnen nichts nützen!
Als ich am 05.11.2002
Jürgen Möllemann schrieb, glaubte er mir dies auch noch nicht und
wollte in der FDP weitermachen - es nützte aber alles nichts, er
mußte gehen.
Auch wenn die
Bevölkerung nachweislich hinter Ihnen steht, bei Möllemann war es
auch so, und? Hier im Lande herrscht eben keine Demokratie mehr, sondern die
Diktatur des Großkapitals, deshalb mußte ja am 03.03.1999 Oskar
Lafontaine auch gehen. Fragen Sie ihn mal nach den wahren
Hintergründen!
Das Einzige, was man Ihnen
nahegelegt haben wird, ist, selbst die Fraktion und die Partei zu verlassen,
was ich an Ihrer Stelle aber nicht tun würde! Ein Rauswurf zeigt nach
meiner Überzeugung der Bevölkerung noch eher, was gespielt wird und
vor allem, daß Sie Rückgrat haben!
Mir ging es ja auch schon so,
da habe ich mich eher rauswerfen lassen als freiwillig das Handtuch zu werfen -
aufgeben kommt für mich nicht in Frage, auch wenn ich mit
übermächtigen Gegnern zu tun habe, eines weiß ich: ich tue es
nicht für mich sondern fürs Volk! Und Gott wird einst die belohnen,
die IHM treu dienten!
Einer Gruppe aber, die nicht
einmal Distanzierungen und Entschuldigungen akzeptiert, da sie nach dem
alttestamentarischen Grundsatz "Auge um Auge" vorgeht und so etwas wie
Vergebung nicht kennt, würde ich mich nicht beugen, sondern sie eher wegen
Verleumdung (§ 187 StGB) und Übler Nachrede und Verleumdung gegen
Personen des politischen Lebens (§ 188 StGB) anzeigen. Man kann ja Herrn
Spiegel und anderen Gesinnungstätern eine Frist zur Entschuldigung geben,
wie ich es auch gegenüber dem Erfurter Polizeidirektor tat, der über
mich Lügen verbreitete, wenn eine Rücknahme ihrer Behauptungen kommt,
sind wir als Christen sicher gern bereit zu vergeben, im Gegensatz zu anderen,
die ständige Rache fordern.
Damit Sie sehen, wie man
versucht, auch mir das Leben - und damit meine ich auch jegliche politische
Arbeit - schwerzumachen, lege ich sowohl den OFFENEN BRIEF an das
Verwaltungsgericht Weimar als auch den OFFENEN BRIEF an die Polizeidirektion
Erfurt bei.
Bei der Kundgebung handelte es sich um eine
überparteiliche Demonstration gegen Sozialabbau, Massenarbeitslosigkeit
und Kriegsbeteiligung, für soziale Gerechtigkeit und Frieden. Diese wurde
nach unserer Überzeugung vorsätzlich durch die Polizei
frühzeitig beendet, damit es dann in der Presse heißt: "Polizei
löst Kundgebung von Rechtsextremisten auf". Genau so lauteten die
Schlagzeilen. Man wollte (bzw. sollte) eben nicht berichten, daß es
keinerlei Ausschreitungen und eine voll und ganz harmonisch verlaufende Demo
gab...
Vielleicht denken Sie jetzt:
Was hat das mit mir zu tun? Ganz einfach. Wenn Sie aus der CDU-Fraktion und
auch der Partei raus sind, werden ihre Veranstaltungen genau so behandelt,
vielleicht nicht gleich - aber bestimmt bald. Sie glauben mir nicht -
Jürgen Möllemann einst auch nicht, jetzt ist er tot. So funktioniert
hierzulande Politik, so habe ich es jahrelang erfahren. Nur ein eiserner Wille
und der Glaube an die Gerechtigkeit Gottes läßt einen da
weitermachen, weiterkämpfen für Wahrheit, Freiheit und Recht, auch
wenn es mit einer Ohnmacht verbunden ist - keine Gegendarstellungen (trotz
ständiger Versuche) in den Medien veröffentlichen zu können usw.
- sich so gut wie nicht wehren zu können gegen die Willkür der
Mächtigen, die die Volksinteressen mit Füßen
treten...
Nach und nach wacht das Volk
auf, was auch die überwiegend positiven Reaktionen auf meine
Nachrichtenkommentare, wie der unten folgende, zeigt. Es ist nur zu hoffen,
daß unser Volk einst sein Geschick wieder in die eigene Hand nehmen
wird!
Sie sind jederzeit bei mir
willkommen und wenn Sie es wünschen besuche ich Sie auch gern in Ihrer
Gegend, es gäbe sicher viel zu besprechen.
Mit den herzlichsten Segenswünschen,
Ihr
Zur Rede von
Martin Hohmann am 03.10.2003
(veröffentlicht u.a. als
Nachrichtenkommentar bei freenet)
Nun, ich habe die Rede gelesen, sie wurde vollständig
in der JUNGEN FREIHEIT vom 07.11.2003 veröffentlicht. Die darin genannten
Geschichtsfakten sind wahr, aber in bestimmten Kreisen, wie eben dem Zentralrat
der Juden, werden sie nicht gern gehört... Doch wenn die CDU dem Druck von
Paul Spiegel u. Co nachgibt, beweist sie damit nur, daß eben nicht nur in
der Vergangenheit Juden hinter bestimmten Verbrechen standen, sondern auch
jetzt noch soviel Macht haben, daß sie, diese eigentlich kleine
Minderheit im Lande, hier so ziemlich alles bestimmen kann und auch die
Fäden einer Partei in der Hand hat, die sich nach meiner Überzeugung
schon lange nicht mehr als christliche Partei bezeichnen dürfte.
Die Bibel lehrt noch: "Denn es gibt viele
Freche, unnütze Schwätzer und Verführer, besonders die aus den
Juden, denen man das Maul stopfen muß, weil sie ganze Häuser
verwirren und lehren, was nicht sein darf, um schändlichen Gewinns
willen." (Titus 1:10+11) Treffender kann man es kaum auf den Punkt bringen -
aber sagt es ja nicht zu laut, sonst wird demnächst auch noch von der
CDU-Parteispitze das Verbot der Bibel verlangt. Den Autor des Buches, den Gott,
den sie nicht mehr kennen, kann ja der Zentralrat der Juden schon mal wegen
Volksverhetzung und Antisemitismus anzeigen...
Wem die
Nachricht gefällt, der kann sie gern weitersenden! Damit das Volk
nicht zugrundegeht aus Mangel an Erkenntnis, wie der Prophet Hosea im AT
sagt... Übrigens, treffend zur Rede vom 03.10.2003 noch ein Bibelzitat
(sehr passend zum Tätervolk, weil an die richten sich dort die Worte):
"Ich weiß wohl, daß ihr Abrahams Kinder seid; aber ihr sucht mich
zu töten, denn meine Worte finden bei euch keinen Raum... ihr sucht, mich
zu töten, einen Menschen, der euch die Wahrheit gesagt hat... Ihr tut die
Werke eures Vaters... ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters
Gelüsten wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht
nicht in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er Lügen
redet, so spricht er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater
der Lüge. Weil ich aber die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht." (Joh. 8:
37-45) Diese Worte sprach kein geringerer als der HERR JESUS CHRISTUS selbst...
ER landete am Kreuz, Möllemann ohne Fallschirm - und Hohmann?
|