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14.11.2003   aegis
AEGIS Newsletter Nr. 6

Betrug in der Forschung: Tumorimpfung war Erfindung

Im März 2000 kam aus Göttingen eine Weltsensation: Eine Impfung gegen Krebs. In der Zeitschrift Nature Medicine wurde berichtet, dass man Patienten Zellen von Nierentumoren entnommen und sie mit dendritischen Zellen verschmolzen habe. Von 17 Patienten seien sieben komplett oder teilweise geheilt worden. In der Zeitschrift wurde die Impfung als grösster Erfolg seit Erfindung von Impfungen überhaupt gefeiert.SIZE="2"

Als man schliesslich daran ging, die Ergebnisse zu reproduzieren, fiel auf, dass hier einiges nicht ganz stimmte. Das begann mit einem Foto der fusionierten Zellen, das der Hauptautor schon in seine Habilitationsschrift geklebt und auch an Nature Medicine geschickt hatte. Auf dem Foto allerdings waren keine fusionierten Zellen zu sehen und es stammte auch nicht aus einem Labor, sondern aus dem Internet: Aus dem Werbekatalog einer Firma für Zellforschung. Weitere Forscher meldeten ihre Zweifel an, schliesslich wurde gar von einem „Göttinger Gebräu“ gesprochen, dass den Patienten gefährlich werden könne.SIZE="2"

Nun wurde dieser Skandal in aller Stille unter den Teppich gekehrt. In Nature Medicine (9, S.1221) stand lapidar: „Die Autoren wünschen einmütig, die Arbeit zurückzuziehen, weil sie unkorrekte Erklärungen und irrtümliche Darstellungen bei den Primärdaten, den Resultaten und den Schlussfolgerungen enthält.“ (Die Presse, Wien, 5.9.2003)SIZE="2"

Hinter den Kulissen brachte man also die Ärzte zum Widerruf. Den Schaden haben die Patienten, denn man hatte Hunderte von ihnen geimpft.

Zeit zum Impfen!

Wer merkt sich schon, wann die nächste Zeckenimpfung fällig ist oder eine Tetanusimpfung? Zeitgericht erinnert jetzt der neue Online-Service der MA 15-Gesundheitswesen an den nächsten Termin. Nach Eingabe der persönlichen Impfdaten errechnet das System, wann eine Impfung aufgefrischt werden sollte. „Das E-Mail-System soll die Menschen an notwendige Schutzimpfungen für sich selbst und für ihre Familienmitglieder erinnern“, so Gesundheitsstadträtin Elisabeth Pittermann. Die Nutzung des Systems ist kostenlos. Man kommt zu dem privaten Impfplan via: http://www.gesundin.wien.at/

(Wiener Zeitung, 29.9.2003)

Was man sich so alles von Behördenseite einfallen lässt, um die Menschen zum Impfen zu überreden. Allerdings hilft alle Liebesmühe wenig, wenn die angesprochenen Menschen informiert, d.h. aufgeklärt sind.SIZE="2"

Wiener Forscher entwickeln Impfstoff gegen Hepatitis C

Forscher des Wiener Biotechnologieunternehmens Intercell haben einen Impfstoff entwickelt, der das Immunsystem stimulieren soll, die virusbefallenen Leberzellen zu erkennen und diese samt den Viren abzutöten. In klinischen Tests sollen absolut keine Nebenwirkungen des neuen Impfstoffs festgestellt worden sein. Die derzeit angewandte Interferon-Therapie belastet den Organismus sehr und hier soll ein Ersatz geschaffen werden. (Wiener Zeitung, 29.9.2003)SIZE="2"

Bei diesem Impfstoff sind die Versuchspersonen, so wie schon bei seinen Vorgängern, nur wenige Stunden, bzw. Tage beobachtet worden, damit man sicher gehen kann, auch wirklich keine Nebenwirkungen beobachtet zu haben. So bleibt wenigstens ein ruhiges Gewissen bei der Beschreibung des Beipackzettels.

Exotische Keime auch hierzulande

Privatdozent Dieter Hassler aus Kraichtal-Münzesheim in Baden-Württemberg berichtete auf einer Veranstaltung des Impfstoffherstellers Aventis in Frankfurt, dass er in seiner Praxis in einer Gemeinde mit 3000 Einwohnern schon öfters exotische Krankheiten wie Q-Fieber, Rikettsiosen und andere seltene Infektionen diagnostiziert habe. Er schlug vor, bei den sogenannten „Sommergrippen“ viel schärfer nachzuhaken. (Ärzte-Zeitung 16.10.2003)

Da er diese Meldung auf einer Veranstaltung von Aventis vorbringen durfte, ist damit zu rechnen, dass in Kürze ein Impfstoff auf den Markt kommen wird, von dem der Normalsterbliche nicht einmal die dazu passende Krankheit gekannt hat.

Cholera in Afrika

In Beira an der Küste von Mosambik ist die Cholera, bedingt durch die dort herrschende mangelnde Hygiene stets präsent. Bisher hat man das Trinkwasser stark chloriert, doch auch damit konnten die Bakterien leben. Nun hat Médecins Sans Frontières in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Partnern ein „ehrgeiziges Projekt aufgebaut, um den Erreger auszurotten“. Es geht darum, die Orte ausfindig zu machen, an denen das Bakterium lebt und überlebt. Dazu verteilen sie feinmaschige Tücher zum Filtern des Wassers an die Bevölkerung und impften 50'000 Personen gegen Cholea. Mit der Impfkampagne hofft Médecins Sans Frontières, die Wirksamkeit eines noch wenig verwendeten oralen Impfstoffes nachzuweisen. (Werbebroschüre von Médecins Sans Frontières, Sommer 2003).

Dieser Krankheit Herr werden kann man einzig und allein mit einer ausreichenden Hygiene und mit keinen anderen Massnahmen. Hier wird zweierlei deutlich: Erstens wird eine unschuldige Bevölkerung zum Menschenversuch missbraucht und zweitens wird diese Kampagne zu keinem Ergebnis führen. Denn sollte die Cholera tatsächlich zurückgedrängt werden, bleibt die Frage: Was ist die Ursache gewesen, die Impfung oder die Filtertücher!

Gemeinsame Aktion der Gesundheitsämter Sachsen-Anhalts

Im deutschen Bundesland Sachsen-Anhalt haben sich seit wenigen Jahren Vertreter aus 22 Institutionen zu einem „Arbeitskreis Impfen“ zusammengefunden, um durch „gegenseitige Information und fachübergreifende Kooperation dem Gesundheitsziel des Landes - erreichen eines altersgerechten Impfstatus bei über 90 % der Bevölkerung - näher zu kommen.“ (Epid. Bulletin RKI 39, 26.9.2003).

Auf gut Deutsch heisst dass, man versucht mit allen Mitteln die Durchimpfungsrate zu erhöhen. Wie das in der Praxis aussieht, von dem berichteten uns einige unserer IMPULS-Mitglieder aus Sachsen. Hier nur ein Beispiel: Eine Mutter meldete ihr gänzlich ungeimpftes Kind im Kindergarten an. Die Ärztin war bei der Voruntersuchung sehr zufrieden über den Gesundheitsstand des Kindes. Doch als sie den fehlenden Impfausweis bemerkte, kippte die Stimmung um. Sie bedrängte die Mutter zur Impfung, die diese aber verweigerte. Wenige Wochen später sollte die Mutter der Kindergärtnerin am ersten Kindergartentag ihres Kindes den Impfausweis vorlegen. Da sie keinen hatte, ging eine Meldung vom Kindergarten an die Stadtverwaltung. Diese wiederum informierten die Kinderärztin. Den Eltern wurde schlussendlich der Kindergartenplatz verweigert. Momentan sind die Eltern unter Beihilfe eines Anwaltes daran, ihrem ungeimpften Kind Zugang zum Kindergarten zu verschaffen. Und dies alles, obwohl in Deutschland keinerlei Impfpflicht besteht. Die Kinderärztin teilte den Eltern mit, sie sei im „Arbeitskreis Impfen“ und werde dafür sorgen, dass die Impfpflicht wieder eingeführt werde.

Dieser wirbeligen Ärztin ist offenbar im Eifer des Gefechts entgangen, dass die alten DDR-Zeiten passé sind.

RKI-Rückblick auf die 1. Nationale Impfwoche in Deutschland

Im Epid. Bulletin Nr. 39 vom 26.9.2003 des RKI wurde von den Erfahrungen und Ergebnissen der 1. Nationalen Impfwoche vom vergangenen Mai berichtet. In Vorbereitung auf die Impfwoche wurde im Juni 2002 ein neuer Pressedienst des Deutschen Grünen Kreuzes in Lebens gerufen, der impfBlick. Ärzte können eine „Wartezimmerversion“ abonnieren. Mit grossen Buchstaben wird hier Angstmacherei betrieben. Gedacht ist dieser Service, damit der „Arzt rechtzeitig (weiss), welche durch aktuelle Medienberichte ausgelösten Patientenfragen möglicherweise auf ihn zukommen.“ Der Arzt soll hier also gewappnet werden für alle kritischen Eltern. Die Impfstoffindustrie und mit ihr die obersten Gesundheitsbehörden versuchen nicht einmal mehr zu vertuschen, dass sowohl ihnen als natürlich auch dem Arzt in der Praxis langsam aber sicher die Argumente ausgehen.

Das RKI war rückblickend der Meinung, dass mit dieser Impfwoche „auch den bisher im Internet sehr stark vertretenen Seiten der Impfgegner wesentlich mehr Material als bisher entgegengesetzt“ wurde. Wenn man die ganze Aktion näher unter die Lupe nimmt, lässt sich von derlei „Material“ nicht viel feststellen.

Laut RKI wünschte die Bevölkerung Reihenimpfungen ausserhalb der Arztpraxen im Rahmen der Impfwoche. Diese könnten aber aus verschiedensten Gründen leider nicht angeboten werden. Wir empfehlen den Befürwortern dieser „Reihenimpfungen ausserhalb der Arztpraxen“ einen Besuch in der Schweiz. In einzelnen Kantonen gibt es noch die Reihenimpfung in den Schulen. Wir kennen niemand – mit Ausnahme der impfenden Ärzte – die mit dieser Massnahme zufrieden sind.

Produktion von DT-Impfstoff für Kinder eingestellt

Die Firmen Chiron Behring und Aventis Pasteur MSD haben die Produktion von Diphtherie-Tetanus-Kombi-Impfstoffen eingestellt. Die letzten beiden verfügbaren Diphtherie-Tetanus-Kombinationen für Säuglinge und Kinder bis zum 5. Lebensjahr seien nur noch sehr selten nachgefragt worden, hiess es von den Unternehmen. Heute würden vor allem die Sechsfachimpfstoffe verwendet. (Ärzte Zeitung 8.10.2003)

Das Vorgehen der beiden Hersteller ist typisch für die Verbreitung des Mehrfachimpfstoffes. So werden Eltern auf subtile Art gezwungen, ihrem Kind Impfungen verabreichen zu lassen, die sie im Grunde nie haben wollten.

Tödlicher Grippestamm von 1918 gentechnisch wiederbelebt

Nach Angaben von Biowaffen-Kritikern wurde von der US-Armee das Virus der Spanischen Grippe von 1918 im Labor gezüchtet. Virusteile seien im US Armed Forces Institute of Pathology in Washington rekonstruiert worden, so das „Sunshine Project“ zur Ächtung von Biowaffen in Hamburg. Forscher um Dr. Jefferey Taubenberger hätten Virusteile aus Gewebeproben von Opfern der Grippe isoliert und ein künstliches Virus mit zweien dieser Gene geschaffen. (Emerg Inf Dis 9/10, 2003, 1249)

Die Spanische Grippe kostete 1918 weltweit ca. 20 Millionen Menschen das Leben. Mehrere Gene wurden bereits isoliert und in heutige Grippestämme eingeschleust. Derart gentechnisch zusammengesetzte Viren waren im Tierversuch tödlich für Mäuse, während Viren mit Genen aus heutigen Grippestämmen den Mäusen nichts anhaben konnten. Diese Versuche werden mit Sicherheit wieder einmal für militärische Zwecke missbraucht werden. Ein auch nur annähernd sinnvoller medizinischer Nutzen ist jedenfalls nicht zu erkennen.

Jugendliche werden mit Gewinnspiel zum Impfen gelockt

Deutsche Kinder- und Jugendärzte wollen in Zusammenarbeit mit dem Impfstoffhersteller Aventis Pasteur MSD mit einem Gewinnspiel die Impfbereitschaft unter Jugendlichen erhöhen. Einmal im Quartal verlost das Unternehmen unter Teenagern, die sich beim Arzt über Impfungen beraten lassen, einen Laptop und neun tragbare MP3-Player.

Die Aktion lief im Februar in Bayern an und ist inzwischen auch in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Berlin unterwegs. Dort kooperiert Aventis Pasteur MSD mit den Landesverbänden der Kinder- und Jugendärzte. In weiteren Regionen arbeitet die Firma mit der Sportjugend zusammen. Nach einer Impfberatung stempelt der Arzt die Karte ab und die Jugendlichen sind zur Teilnahme an der Verlosung berechtigt. Nach Angaben von Unternehmenssprecher Michael Kölsch sind bislang etwa 6000 Karten bei Aventis eingetroffen. (Ärzte Zeitung 15.10.2003)

Hier wäre abzuklären, inwieweit diese Aktion rechtlich statthaft ist. Infos sowie Teilnahmekarten zum Herunterladen im Internet findet man unter http://www.virusschutz.com/

Ein Pflaster und die Kinder spüren den Impfpiks nicht mehr

In einer Studie mit insgesamt 162 Kindern ab vier Jahren hat Dr. Boris Zernikow von der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln festgestellt, dass ein mit EMLA beschichtetes Pflaster - einer Creme, die Lidocain und Prilocain enthält - , die Haut innerhalb von 60 bis 90 Minuten für zwei bis vier Stunden betäubt. Mit diesem Pflaster sind Nadelstiche so gut wie schmerzfrei. (Ärzte Zeitung 4.2.2003)

Das freiverkäufliche Pflaster muss für unsere schmachtende Impfindustrie der absolute Hit sein. Schliesslich ist der schmerzende Piks in ihren Augen der einzige Grund, der gegen eine Impfung spricht.

Umstrittene Krebstests

Massenuntersuchungen zur Früherkennung von Krebs seien in vielen Fällen nicht sinnvoll. Zu diesem Schluss kommen Fachleute in der Schweiz und Deutschland. Hauptverantwortlich für die schlechte Bilanz der Tests seien Überdiagnosen und Fehlbewertungen. Allzu oft würden vermeintliche Tumore entdeckt, die keine sind oder umgekehrt bösartige Tumore übersehen. Häufig findet die Früherkennung auch Tumore, die nie gefährlich geworden wären. Dennoch werden diese mit nebenwirkungsreichen Therapien behandelt. Ärzte seien oft viel zu wenig über den Nutzen der Tests informiert, verschwiegen die Wahrheit aus falsch verstandener Gutmütigkeit oder finanziellen Gründen. Experten fordern stattdessen eine bessere Aufklärung. (Tages-Anzeiger 27.2.2003).

Hier sei das Buch von Lynne McTaggart „Was Ärzte Ihnen nicht erzählen“ empfohlen. Eine genaue Beschreibung finden Sie unter  http://www.aegis.ch/Buchshop anklicken



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