Betrug
in der Forschung: Tumorimpfung war Erfindung
Im
März 2000 kam aus Göttingen eine Weltsensation: Eine Impfung gegen
Krebs. In der Zeitschrift Nature Medicine wurde berichtet, dass man Patienten
Zellen von Nierentumoren entnommen und sie mit dendritischen Zellen
verschmolzen habe. Von 17 Patienten seien sieben komplett oder teilweise
geheilt worden. In der Zeitschrift wurde die Impfung als grösster Erfolg
seit Erfindung von Impfungen überhaupt
gefeiert.SIZE="2"
Als man
schliesslich daran ging, die Ergebnisse zu reproduzieren, fiel auf, dass hier
einiges nicht ganz stimmte. Das begann mit einem Foto der fusionierten Zellen,
das der Hauptautor schon in seine Habilitationsschrift geklebt und auch an
Nature Medicine geschickt hatte. Auf dem Foto allerdings waren keine
fusionierten Zellen zu sehen und es stammte auch nicht aus einem Labor, sondern
aus dem Internet: Aus dem Werbekatalog einer Firma für Zellforschung.
Weitere Forscher meldeten ihre Zweifel an, schliesslich wurde gar von einem
Göttinger Gebräu gesprochen, dass den Patienten
gefährlich werden könne.SIZE="2"
Nun wurde
dieser Skandal in aller Stille unter den Teppich gekehrt. In Nature Medicine
(9, S.1221) stand lapidar: Die Autoren wünschen einmütig, die
Arbeit zurückzuziehen, weil sie unkorrekte Erklärungen und
irrtümliche Darstellungen bei den Primärdaten, den Resultaten und den
Schlussfolgerungen enthält. (Die Presse, Wien,
5.9.2003)SIZE="2"
Hinter
den Kulissen brachte man also die Ärzte zum Widerruf. Den Schaden haben
die Patienten, denn man hatte Hunderte von ihnen
geimpft.
Zeit
zum Impfen!
Wer merkt
sich schon, wann die nächste Zeckenimpfung fällig ist oder eine
Tetanusimpfung? Zeitgericht erinnert jetzt der neue Online-Service der MA
15-Gesundheitswesen an den nächsten Termin. Nach Eingabe der
persönlichen Impfdaten errechnet das System, wann eine Impfung
aufgefrischt werden sollte. Das E-Mail-System soll die Menschen an
notwendige Schutzimpfungen für sich selbst und für ihre
Familienmitglieder erinnern, so Gesundheitsstadträtin Elisabeth
Pittermann. Die Nutzung des Systems ist kostenlos. Man kommt zu dem privaten
Impfplan via: http://www.gesundin.wien.at/
(Wiener
Zeitung, 29.9.2003)
Was man
sich so alles von Behördenseite einfallen lässt, um die Menschen zum
Impfen zu überreden. Allerdings hilft alle Liebesmühe wenig, wenn die
angesprochenen Menschen informiert, d.h. aufgeklärt
sind.SIZE="2"
Wiener
Forscher entwickeln Impfstoff gegen Hepatitis
C
Forscher
des Wiener Biotechnologieunternehmens Intercell haben einen Impfstoff
entwickelt, der das Immunsystem stimulieren soll, die virusbefallenen
Leberzellen zu erkennen und diese samt den Viren abzutöten. In klinischen
Tests sollen absolut keine Nebenwirkungen des neuen Impfstoffs festgestellt
worden sein. Die derzeit angewandte Interferon-Therapie belastet den Organismus
sehr und hier soll ein Ersatz geschaffen werden. (Wiener Zeitung,
29.9.2003)SIZE="2"
Bei
diesem Impfstoff sind die Versuchspersonen, so wie schon bei seinen
Vorgängern, nur wenige Stunden, bzw. Tage beobachtet worden, damit man
sicher gehen kann, auch wirklich keine Nebenwirkungen beobachtet zu haben. So
bleibt wenigstens ein ruhiges Gewissen bei der Beschreibung des
Beipackzettels.
Exotische
Keime auch hierzulande
Privatdozent
Dieter Hassler aus Kraichtal-Münzesheim in Baden-Württemberg
berichtete auf einer Veranstaltung des Impfstoffherstellers Aventis in
Frankfurt, dass er in seiner Praxis in einer Gemeinde mit 3000 Einwohnern schon
öfters exotische Krankheiten wie Q-Fieber, Rikettsiosen und andere seltene
Infektionen diagnostiziert habe. Er schlug vor, bei den sogenannten
Sommergrippen viel schärfer nachzuhaken. (Ärzte-Zeitung
16.10.2003)
Da er
diese Meldung auf einer Veranstaltung von Aventis vorbringen durfte, ist damit
zu rechnen, dass in Kürze ein Impfstoff auf den Markt kommen wird, von dem
der Normalsterbliche nicht einmal die dazu passende Krankheit gekannt
hat.
Cholera
in Afrika
In Beira
an der Küste von Mosambik ist die Cholera, bedingt durch die dort
herrschende mangelnde Hygiene stets präsent. Bisher hat man das
Trinkwasser stark chloriert, doch auch damit konnten die Bakterien leben. Nun
hat Médecins Sans Frontières in Zusammenarbeit mit
wissenschaftlichen Partnern ein ehrgeiziges Projekt aufgebaut, um den
Erreger auszurotten. Es geht darum, die Orte ausfindig zu machen, an
denen das Bakterium lebt und überlebt. Dazu verteilen sie feinmaschige
Tücher zum Filtern des Wassers an die Bevölkerung und impften 50'000
Personen gegen Cholea. Mit der Impfkampagne hofft Médecins Sans
Frontières, die Wirksamkeit eines noch wenig verwendeten oralen
Impfstoffes nachzuweisen. (Werbebroschüre von Médecins Sans
Frontières, Sommer 2003).
Dieser
Krankheit Herr werden kann man einzig und allein mit einer ausreichenden
Hygiene und mit keinen anderen Massnahmen. Hier wird zweierlei deutlich:
Erstens wird eine unschuldige Bevölkerung zum Menschenversuch missbraucht
und zweitens wird diese Kampagne zu keinem Ergebnis führen. Denn sollte
die Cholera tatsächlich zurückgedrängt werden, bleibt die Frage:
Was ist die Ursache gewesen, die Impfung oder die
Filtertücher!
Gemeinsame
Aktion der Gesundheitsämter
Sachsen-Anhalts
Im
deutschen Bundesland Sachsen-Anhalt haben sich seit wenigen Jahren Vertreter
aus 22 Institutionen zu einem Arbeitskreis Impfen zusammengefunden,
um durch gegenseitige Information und fachübergreifende Kooperation
dem Gesundheitsziel des Landes - erreichen eines altersgerechten Impfstatus bei
über 90 % der Bevölkerung - näher zu kommen. (Epid.
Bulletin RKI 39, 26.9.2003).
Auf gut
Deutsch heisst dass, man versucht mit allen Mitteln die Durchimpfungsrate zu
erhöhen. Wie das in der Praxis aussieht, von dem berichteten uns einige
unserer IMPULS-Mitglieder aus Sachsen. Hier nur ein Beispiel: Eine Mutter
meldete ihr gänzlich ungeimpftes Kind im Kindergarten an. Die Ärztin
war bei der Voruntersuchung sehr zufrieden über den Gesundheitsstand des
Kindes. Doch als sie den fehlenden Impfausweis bemerkte, kippte die Stimmung
um. Sie bedrängte die Mutter zur Impfung, die diese aber verweigerte.
Wenige Wochen später sollte die Mutter der Kindergärtnerin am ersten
Kindergartentag ihres Kindes den Impfausweis vorlegen. Da sie keinen hatte,
ging eine Meldung vom Kindergarten an die Stadtverwaltung. Diese wiederum
informierten die Kinderärztin. Den Eltern wurde schlussendlich der
Kindergartenplatz verweigert. Momentan sind die Eltern unter Beihilfe eines
Anwaltes daran, ihrem ungeimpften Kind Zugang zum Kindergarten zu verschaffen.
Und dies alles, obwohl in Deutschland keinerlei Impfpflicht besteht. Die
Kinderärztin teilte den Eltern mit, sie sei im Arbeitskreis
Impfen und werde dafür sorgen, dass die Impfpflicht wieder
eingeführt werde.
Dieser
wirbeligen Ärztin ist offenbar im Eifer des Gefechts entgangen, dass die
alten DDR-Zeiten passé sind.
RKI-Rückblick
auf die 1. Nationale Impfwoche in
Deutschland
Im Epid.
Bulletin Nr. 39 vom 26.9.2003 des RKI wurde von den Erfahrungen und Ergebnissen
der 1. Nationalen Impfwoche vom vergangenen Mai berichtet. In Vorbereitung auf
die Impfwoche wurde im Juni 2002 ein neuer Pressedienst des Deutschen
Grünen Kreuzes in Lebens gerufen, der impfBlick. Ärzte können
eine Wartezimmerversion abonnieren. Mit grossen Buchstaben wird
hier Angstmacherei betrieben. Gedacht ist dieser Service, damit der Arzt
rechtzeitig (weiss), welche durch aktuelle Medienberichte ausgelösten
Patientenfragen möglicherweise auf ihn zukommen. Der Arzt soll hier
also gewappnet werden für alle kritischen Eltern. Die Impfstoffindustrie
und mit ihr die obersten Gesundheitsbehörden versuchen nicht einmal mehr
zu vertuschen, dass sowohl ihnen als natürlich auch dem Arzt in der Praxis
langsam aber sicher die Argumente ausgehen.
Das RKI
war rückblickend der Meinung, dass mit dieser Impfwoche auch den
bisher im Internet sehr stark vertretenen Seiten der Impfgegner wesentlich mehr
Material als bisher entgegengesetzt wurde. Wenn man die ganze Aktion
näher unter die Lupe nimmt, lässt sich von derlei
Material nicht viel feststellen.
Laut RKI
wünschte die Bevölkerung Reihenimpfungen ausserhalb der Arztpraxen im
Rahmen der Impfwoche. Diese könnten aber aus verschiedensten Gründen
leider nicht angeboten werden. Wir empfehlen den Befürwortern dieser
Reihenimpfungen ausserhalb der Arztpraxen einen Besuch in der
Schweiz. In einzelnen Kantonen gibt es noch die Reihenimpfung in den Schulen.
Wir kennen niemand mit Ausnahme der impfenden Ärzte die mit
dieser Massnahme zufrieden sind.
Produktion
von DT-Impfstoff für Kinder
eingestellt
Die
Firmen Chiron Behring und Aventis Pasteur MSD haben die Produktion von
Diphtherie-Tetanus-Kombi-Impfstoffen eingestellt. Die letzten beiden
verfügbaren Diphtherie-Tetanus-Kombinationen für Säuglinge und
Kinder bis zum 5. Lebensjahr seien nur noch sehr selten nachgefragt worden,
hiess es von den Unternehmen. Heute würden vor allem die
Sechsfachimpfstoffe verwendet. (Ärzte Zeitung
8.10.2003)
Das
Vorgehen der beiden Hersteller ist typisch für die Verbreitung des
Mehrfachimpfstoffes. So werden Eltern auf subtile Art gezwungen, ihrem Kind
Impfungen verabreichen zu lassen, die sie im Grunde nie haben
wollten.
Tödlicher
Grippestamm von 1918 gentechnisch
wiederbelebt
Nach
Angaben von Biowaffen-Kritikern wurde von der US-Armee das Virus der Spanischen
Grippe von 1918 im Labor gezüchtet. Virusteile seien im US Armed Forces
Institute of Pathology in Washington rekonstruiert worden, so das
Sunshine Project zur Ächtung von Biowaffen in Hamburg.
Forscher um Dr. Jefferey Taubenberger hätten Virusteile aus Gewebeproben
von Opfern der Grippe isoliert und ein künstliches Virus mit zweien dieser
Gene geschaffen. (Emerg Inf Dis 9/10, 2003, 1249)
Die
Spanische Grippe kostete 1918 weltweit ca. 20 Millionen Menschen das Leben.
Mehrere Gene wurden bereits isoliert und in heutige Grippestämme
eingeschleust. Derart gentechnisch zusammengesetzte Viren waren im Tierversuch
tödlich für Mäuse, während Viren mit Genen aus heutigen
Grippestämmen den Mäusen nichts anhaben konnten. Diese Versuche
werden mit Sicherheit wieder einmal für militärische Zwecke
missbraucht werden. Ein auch nur annähernd sinnvoller medizinischer Nutzen
ist jedenfalls nicht zu erkennen.
Jugendliche
werden mit Gewinnspiel zum Impfen
gelockt
Deutsche
Kinder- und Jugendärzte wollen in Zusammenarbeit mit dem
Impfstoffhersteller Aventis Pasteur MSD mit einem Gewinnspiel die
Impfbereitschaft unter Jugendlichen erhöhen. Einmal im Quartal verlost das
Unternehmen unter Teenagern, die sich beim Arzt über Impfungen beraten
lassen, einen Laptop und neun tragbare MP3-Player.
Die
Aktion lief im Februar in Bayern an und ist inzwischen auch in
Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Berlin unterwegs. Dort kooperiert
Aventis Pasteur MSD mit den Landesverbänden der Kinder- und
Jugendärzte. In weiteren Regionen arbeitet die Firma mit der Sportjugend
zusammen. Nach einer Impfberatung stempelt der Arzt die Karte ab und die
Jugendlichen sind zur Teilnahme an der Verlosung berechtigt. Nach Angaben von
Unternehmenssprecher Michael Kölsch sind bislang etwa 6000 Karten bei
Aventis eingetroffen. (Ärzte Zeitung
15.10.2003)
Hier
wäre abzuklären, inwieweit diese Aktion rechtlich statthaft ist.
Infos sowie Teilnahmekarten zum Herunterladen im Internet findet man unter
http://www.virusschutz.com/
Ein
Pflaster und die Kinder spüren den Impfpiks nicht
mehr
In einer
Studie mit insgesamt 162 Kindern ab vier Jahren hat Dr. Boris Zernikow von der
Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln festgestellt, dass ein mit EMLA
beschichtetes Pflaster - einer Creme, die Lidocain und Prilocain enthält -
, die Haut innerhalb von 60 bis 90 Minuten für zwei bis vier Stunden
betäubt. Mit diesem Pflaster sind Nadelstiche so gut wie schmerzfrei.
(Ärzte Zeitung 4.2.2003)
Das
freiverkäufliche Pflaster muss für unsere schmachtende Impfindustrie
der absolute Hit sein. Schliesslich ist der schmerzende Piks in ihren Augen der
einzige Grund, der gegen eine Impfung spricht.
Umstrittene
Krebstests
Massenuntersuchungen
zur Früherkennung von Krebs seien in vielen Fällen nicht sinnvoll. Zu
diesem Schluss kommen Fachleute in der Schweiz und Deutschland.
Hauptverantwortlich für die schlechte Bilanz der Tests seien
Überdiagnosen und Fehlbewertungen. Allzu oft würden vermeintliche
Tumore entdeckt, die keine sind oder umgekehrt bösartige Tumore
übersehen. Häufig findet die Früherkennung auch Tumore, die nie
gefährlich geworden wären. Dennoch werden diese mit
nebenwirkungsreichen Therapien behandelt. Ärzte seien oft viel zu wenig
über den Nutzen der Tests informiert, verschwiegen die Wahrheit aus falsch
verstandener Gutmütigkeit oder finanziellen Gründen. Experten fordern
stattdessen eine bessere Aufklärung. (Tages-Anzeiger
27.2.2003).
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