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6.11.2003 von Ralph Peters nypost
Sauerkraut in Dosen

Hallo Freunde!

Dieser Artikel ist in einer sehr bekannten amerikanischen Zeitung

erschienen. Dies muß man sich einmal in Ruhe reinziehen, wo ist der

Aufschrei im deutschen Blätterwald. Die gekaufte Mainstreammedien

sind in solchen Fällen immer recht still. Wäre der Fall umgedreht,

würde wohl ein politischer Skandal ungeahnten Ausmaßes mit

Konsequenzen der betreffenden Journalisten samt Chefredakteur nicht

lange auf sich warten lassen.

Ich habe das Gefühl, daß eine internationale Machtelite ganz gezielt

in Deutschland den Hass gegen Juden schürt. Nur diesmal ist eine

größere Anzahl schon etwas aufgeklärter und ist hoffentlich auf den

Weg zu unterscheiden, zwischen den 2-3% zionistischer, jüdischer

Machtelite und den einfachen jüdischen Volk, sowie anständigen

religiösen Juden.

Nach 26 Jahren Diktatur in der DDR, haben sich meine letzten 14 Jahre

in einen sogenannten freien Land, als eine viel subtilerer und

manipulativere Diktatur gezeigt. Nur die Formen wechselt, aber die

Zügel werden immer strammer gezogen. Aber wir dürfen alle hoffen, daß

es bald vorbei ist, da Angst und Kontrolle die letzten Formen von

Festhalten eines längst überholten Systemes sind.

In diesen Sinne, immer schön wachsam und mit Zuversicht und Liebe,

statt Zwietracht in ein neues Zeitalter. Lassen wir uns von niemand

mehr Feindbilder vorsetzen, uns aber auch nicht in den Irrglauben es

gäbe eine politische Lösung.

Wir können Formen nicht wirklich verändern, aber wir können uns

verändern, indem wir weiter werden, uns zum beispiel selbst mal das

Thema Macht und deren Mißbrauch bei uns anschauen, sehr spannend.




6. November 2003 - General Reinhard Günzel, Leiter des deutschen

"Kommandos Spezialkräfte" (KSK), hat am Dienstag einen Tritt mit dem

genagelten Schuh bekommen. Sein Fehler? Er hat ein wenig zu

öffentlich die Art von judenhasserischen Gefühlen geäußert, die viele

zehn Millionen Deutsche privat empfinden.

In einem Brief an einen bösartigen Rechtsextremisten, der in

Deutschlands Parlament sitzt, lobte der General die Behauptung, daß

Juden mindestens ebensoviel Verantwortung für das Blutvergießen der

russischen Revolution tragen wie Deutsche für den Holokaust.

Als Nächstes werden wir aus Berlin hören, wie die Juden den Holokaust

von langer Hand geplant haben. Geradeso, wie wir hören, daß Israel

der einzige terroristische Staat im Mittleren Osten ist und daß

palästinensische Selbstmordattentäter, die Frauen und Kinder

abschlachten, Freiheitskämpfer sind.

Kanzler Gerhard Schröders Presseagenten haben mit der

Schadensbegrenzung begonnen, bestehen darauf, daß die Ansichten des

Generals selten und isoliert sind. Blödsinn. Ich habe 10 Jahre in

Deutschland gelebt, während meiner Dienstzeit in der U.S. Armee. Ich

spreche deutsch. Meine Herkunft ist zur Hälfte deutsch. Und aus all

diesen Gründen dachten die Deutschen, unter denen ich lebte, daß ich

ihre Bigotterie teilte und liessen am Ende alles heraus.

Es war nicht schön!

Natürlich gibt es gute Deutsche. Viele. Aber sie leben in

Philadelphia, nicht in Frankfurt. Sie oder ihre Vorfahren verliessen

Deutschland vor 1938. Die, die blieben, haben nicht nur Hitler

unterstützt - sie LIEBTEN ihn und kämpften für ihn bis zum bitteren

Ende.

Der kolossale Unterschied zwischen der alliierten Besetzung

Deutschlands und unserer Besetzung des Iraks ist, daß die

überwältigende Mehrheit der Irakis unsere Befreiung begrüßten. Wir

mussten Freiheit und Demokratie den Deutschen mit vorgehaltener Waffe

aufzwingen.

Sie werden uns das niemals verzeihen - genausowenig wie sie den Juden

verzeihen werden, daß sie den Holokaust überlebt haben, und damit

trotz aller Widrigkeiten aus Israel einen Erfolg gemacht und die

Vereinigten Staaten auf nahezu jedem Feld menschlicher Betätigung

bereichert haben.

Und Deutschland? Im 19. und frühen 20. Jahrhundert waren die

deutschsprachigen Länder in der Welt in Kultur und Wissenschaft

führend. Dann haben sie ihre Juden getötet oder vertrieben. Das

Resultat? Deutschlands größter Beitrag zur Weltkultur seit 1945 sind

Milli Vanilli und Gummibärchen gewesen.

Was soll man zur Anschuldigung sagen, daß der Terror im Anschluß an

die russische Revolution das Werk von Juden war? Wie bei so vielen

der Großen Lügen "made in Germany" gibt es ein winziges Körnchen

Wahrheit. Ja, jüdische Untertanen des Zars spielten eine

herrausragende Rolle während der russischen Revolution. Hätte ich so

schrecklich gelitten wie die Juden unter den Romanows, ja, ich denke

doch, daß auch ich ein Revolutionär geworden wäre.

Aber Lenin war kein Jude. Stalin war kein Jude. Und so nebenbei:

Hitler, Himmler & Co. waren auch keine Juden, obwohl ich jederzeit

erwarte, daß ein revisionistischer Historiker aus München oder

Marburg argumentiert, daß sie alle heimlich von der Internationalen

Jüdischen Bankenverschwörung gesteuert wurden, und geleitet von den

Protokollen der Weisen von Zion.

Im heutigen Deutschland gibt es eine absolut abstoßende Bewegung -

von solch anödenden Literatur-"Stars" wie Günter Grass bis herunter

zu Herrn Meier hinter dem Steuer seines Opels - die Schuld am zweiten

Weltkrieg vom Deutschen abzulenken und darauf zu bestehen, daß die

Alliierten genauso schlecht waren.

Sag das mal den Geistern von Auschwitz. Und Babi Yar. Und Warschau.

Und, was das betrifft, Malmedy.

Der deutsche Widerstand? Eine fast so große Lüge wie die

Holokaustleugnung. Graf Stauffenberg und seine Aristokratenkollegen,

deren ungenügender Versuch, Hitler 1944 mit einer Bombe zu töten,

immer wieder als ein Beispiel deutschen Mutes zitiert wird, erhob nie

einen Finger gegen das Naziregime, bevor die Rote Armee sich ihrem

ererbten Land in Ostpreußen näherten. Sie kämpften nicht für hohe

Ideale. Sie verteidigten ihr Grundstückseigentum.

Das Einzige, was die meisten Deutschen bedauerten, war einfach, daß

sie verloren haben.

Und jetzt hören wir, daß es endlich an der Zeit ist, die deutsche

Schuld zu beenden, daß die heutige Generation nichts mit dem

Holokaust zu tun hatte, daß Deutschland den Zoll für seine Untaten

bezahlt hat, und, übrigends, es ist alles so lange her.

Sorry, Fritz. Es ist nicht lange her. Holokaustüberlebende haben sich

gerade in Washington, D.C. getroffen. Wenn die Windrichtung stimmt,

können wir immernoch den Rauch der Brennöfen riechen.

Und lasst uns nicht vergessen, daß das Dritte Reich 1000 Jahre währen

sollte. Es gibt keinen Grund, daß die deutsche Schuld nicht 500 Jahre

dauern sollte. Das ist ein 50%-iger Nachlaß.

Oh, natürlich, antisemitische Bemerkungen fallen zu lassen ist im

heutigen Deutschland ein Verbrechen. Aber ANTIISRAELISCHE Äußerungen

sind ganz in Ordnung. Man muß nur seine Worte sorgfältig wählen. Sag

bloß nicht das J-Wort. Rede stattdessen über "Zionisten".

Die Wahrheit ist doch, daß wir immer noch so kurz nach dem Holokaust

leben, daß wir trotz all der Bücher, Filme und Debatten immer noch

nicht damit zurandegekommen sind, wieviel die Deutschen doch zerstört

haben. Die Vernichtung der großen jüdischen Kulturen und

Bevölkerungen im Kernland Europas könnten der größte einzelne

tragische Verlust der ganzen Menschheitsgeschichte sein.

Was muß man tun?

Zuerst, kauft keine deutschen Waren. Der Boykott des französischen

Weins war eine deutliche Botschaft, aber wenn die Amerikaner

aufhören, Mercedesse, BMWs, Audis und Volkswagen zu kaufen, würde das

WIRKLICH wehtun.

Außerdem, deutsche Autos sind in letzter Zeit wie die Deutschen

selber geworden - grob überschätzt und unzuverlässig. Soll sich

General Günzel doch eins kaufen.



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