Zurück zur Seite vorher


Seitenzugriffe seit dem 03.07.2006573

Druckversion dieser Seite

Diese Information an einen Freund senden

 
Wie beurteilen Sie diesen Artikel Wie beurteilen Sie die Quelle dieses Artikels
Hier können Sie Ihren persönlichen Kommentar eingeben,
bzw. Kommentare von anderen Besuchern lesen
Kommentare
bisher
10
Infos von  www.das-gibts-doch-nicht.info
11.2003 Holger Hermann Haupt
http://www.hpo.net/users/hhhptdai/arachnoideenindex.htm
hhhptdai@hpo.net
Martin Hohmanns Ansprache war ein Skandal... aber aus einem anderen Grund
MdB Martin Hohmanns Ansprache zum Nationalfeiertag, 3. Oktober 2003 war ein Skandal... aber aus einem anderen Grund als aus dem, aus dem man schreit.
 
Martin Hohmann sagte unter anderem:

"Meine Damen und Herren, wir müssen genauer hinschauen. Die Juden, die sich dem Bolschewismus und der Revolution verschrieben hatten, hatten zuvor ihre religiösen Bindungen gekappt. Sie waren nach Herkunft und Erziehung Juden, von ihrer Weltanschauung her aber meist glühende Hasser jeglicher Religion. Ähnliches galt für die Nationalsozialisten. Die meisten von ihnen entstammten einem christlichen Elternhaus. Sie hatten aber ihre Religion abgelegt und waren zu Feinden der christlichen und der jüdischen Religion geworden."

Diese Aussage ist falsch. Die Nazis waren keine Hasser der Christen. Im Gegenteil: Sie verschafften den Amtskirchen große Vorteile und noch heute profitieren die Kirchen von dem Hitler-Konkordat (Kirchensteuer, Gotteslästerungsparagraph 166, durch Religionsunterricht Zugang zur Psyche unbedarfter Kinder, Militärseelsorge etc., und alles auf Staatsknete, versteht sich.). Und nicht nur hatte die katholische Kirche 1933 gemahnt, den frommen Christen Adolf Hitler zu wählen, auch nach 1945 hatte sie geholfen, Nazis ins sichere Exil nach Argentinien zu schleusen. 

"Verbindendes Element des Bolschewismus und des Nationalsozialismus war also die religionsfeindliche Ausrichtung und die Gottlosigkeit. Daher sind weder "die Deutschen", noch "die Juden" ein Tätervolk. Mit vollem Recht aber kann man sagen: Die Gottlosen mit ihren gottlosen Ideologien, sie waren das Tätervolk des letzten, blutigen Jahrhunderts."

Vorher - für fast 2000 Jahre - waren es christlichen Kirchen, die das Morden erledigten, wie Karlheinz Deschner so minutiös in seiner mehrbändigen "Kriminalgeschichte des Christentums" (Rowolt) aufzeigt.

"Diese gottlosen Ideologien gaben den "Vollstreckern des Bösen" die Rechtfertigung, ja das gute Gewissen bei ihren Verbrechen. So konnten sie sich souverän über das göttliche Gebot "Du sollst nicht morden" hinwegsetzen."

Wann haben sich Christen je um dieses Verbot geschert?

"Ein geschichtlich bisher einmaliges millionenfaches Morden war das Ergebnis. Daher, meine Damen und Herren, plädiere ich entschieden für eine Rückbesinnung auf unsere religiösen Wurzeln und Bindungen." Nur sie werden ähnliche Katastrophen verhindern, wie sie uns Gottlose bereitet haben. Die christliche Religion ist eine Religion des Lebens. Christus hat gesagt: "Ich will, daß sie das Leben haben und daß sie es in Fülle haben" (Joh 10, 10).

Tatsächlich spuckt die Bibel auch ganz andere Töne: (aus meiner Webseite http://www.hpo.net/users/hhhptdai/Greuel.htm ):

Das NT (sprich Jesus) rechtfertigt und hält die Grausamkeiten des AT aufrecht: Lukas 16:31, Matt. 5:17-19, Lukas 16:17, 2 Tim. 3:15, 16, Joh. 5:39, 46, 47, Lukas 24:25, 27, Heb. 11:17, 30-31, Jakobus 2:21- 25.

Das NT bemüht sich, die Schrecken und Leiden der Menschheit noch um ewige Höllenqualen zu vermehren: Matt. 18:8, Matt. 25:41, 46, Mark 9:43-48, Lukas 12:5, Matt. 10:28, Matt. 23:33, Lukas 16:23, 24.

Johannes schwelgt in seiner Höllenbeschreibung: Apo. 14:9-11; 19:1, 3-4, 20; 20:1-3, 10.

Jubel der Frommen angesichts der in der Hölle Gemarterten: Apo. 19: 1-9.

Die Mehrheit der Menschheit fährt zur Hölle: Matt. 7:14, Matt. 22:13, 14, Lukas 13:23, 24.

Alle Andersgläubigen sind zu Höllenqualen verdammt: Apo. 21:8, 1 Kor. 6:9.

Verdammt ist, wer Gott nicht kennt: 2 Thess. 1:7-9, Apostelges. 4:12, Ps. 9:(bes. 18).

Höllenfeuer für den, der zürnt und andere einen Narren nennt: Matt. 5:22. Jesus zürnt und beschimpft Mitmenschen als Narren, Schlangen, Otterngezücht etc.: Matt. 23:17, Lukas 11:40, Lukas 24:25, Matt. 3:7, Matt. 12:34, Matt. 23:33.

Brennen in Feuer und Schwefel für Unglaube, Unzucht etc.: Apo. 21:8, Joh. 3:36, Lukas 12:46, Mark. 16:16.

Verdammnis wegen Reichtum: Matt. 19:24, Lukas 6:24, Lukas 16:19-31.

Blut als Waschmittel gegen Sünden: 1 Joh. 1:7, Heb. 9:22, 28, Heb. 9:12-14, 10:29, Matt. 26:28, Apost. 20:28, Eph. 1:7, Kol. 1:20, Apo. 1:5, Apo. 5:9, 1 Pet. 1:2, Apo. 7:14.

Ein Vater verlangt von seinem Sohn einen langsamen Foltertod, bevor er seine Rache an Sündern, die er selbst geschaffen hat, einstellt: Joh. 3:16, Phil. 2:8, Kol. 1:19-20, Gal. 3:13, 1 Tim. 2:5-6, Eph. 2:13, 16, Rom. 3:24, 15, Rom. 4:25, Rom. 5:1, 6, 8-11.

Gott, ein kräftiger Lügner, um Leute in die Verdammnis zu leiten: 2 Thess. 2:11, 12.

Jesus spricht unverständliches Zeug, damit man ihn nicht versteht und nicht gerettet wird: Mark. 4:11, 12.

Gott verhärtet die Herzen der Menschen, damit sie nicht vor der Hölle gerettet werden. Joh. 12:39, 40.

Der Mensch ist hilflos und kann sich nicht vor der Hölle retten: Rom. 9:9-13, 16, 18, 21- 22.

Alles ist von Gott vorherbestimmt: Rom. 8:29, 30, Rom. 11:7-10, Eph. 1:4, 5, Apo. 17:8, Apo. 20:15.

Antinomismus: Anständige Lebensführung ist nichts, Glaube alles: Rom. 4:5, 8, 5:1, 6:18, 22 u. 8:33, Apost. 13:39, 1 Kor. 6:12, 1 Joh. 3:9 u. 5:1, Lukas 14:26.

Idealisierter Kannibalismus: Joh. 6:53-56.

Mann und Frau ermordet, weil sie einen Teil ihres Besitzes behalten wollten: Apost.: 4:34, 35; 5:1-3, 5-11.

Ein Mann wird mit Blindheit geschlagen, weil er dem Christentum widersteht: Apost.: 13:8-11.

Die große Abrechnung, das Austoben von Gottes Rachegelüsten: 1 Pet. 4:7, Lukas 17:29, 30, 2 Pet. 3:7, 10, Rom. 2:5, Matt. 25:41-46 und natürlich Gottes Endlösung, die Apokalypse, besonders 1:13-16, 2:18, 22, 6:4, 8:1-13, 9:1-20, 14:10, 11, 19, 20, 15:1, 16:1-21, 17:16, 18:8-24, 19:12,15.

Nach dieser abschweifenden Bibelinhaltsangabe weiter mit Hohmann: "Damit ist nicht nur das jenseitige, sondern ganz konkret unser reales heutiges Leben und Überleben gemeint. Deswegen ist es auch so wichtig, daß wir den Gottesbezug in die europäische Verfassung aufnehmen."

Und wo bleiben die Europäer, die nicht an Gott glauben? Gehören die nicht zu Europa? Oder nur als Bürger zweiter Klasse? Hier zeigt sich wieder die christliche Gescheidenheit und Nächstenliebe. Alles nur leere Worthülsen, in Wirklichkeit wollen die Christen eine Monopolstellung und dulden - wie ihr Gott - niemanden neben sich. Siehe auch Sektenhetze und Atheistenverfolgung!

Atheismus ist eine Weltanschauung, die die Phänomene dieser Welt wissenschaftlich ohne die Zuhilfenahme übernatürlicher Hirngespinster zu erklären versucht. Nichts anderes. Wenn Herr Hohmann, nachdem er Pauschalurteile über Deutsche und Juden (!) als "Tätervolk" ablehnt, die Gottlosen pauschal für das blutige 20. Jahrhundert verantwortlich macht, handelt er unverantwortlich. Atheismus als solches ist noch keine Ideologie, sondern beschreibt nur die Abwesenheit von etwas, nämlich Gott.

Nehmen wir irgendein Lexikon und schaue Sie einmal unter Religion nach! Zu Religionen gehören Offenbarung, Mythos, überweltl. Heilige, Gottesbild/er, Jenseitsglauben, Riten, Priester, Wunder etc. Mit anderen Worten: Wirklichkeitsverlust.

Religionen halte ich für einen ganz gefährlichen Unsinn, wie ich auf meiner HP http://www.hpo.net/users/hhhptdai/arachnoideenindex.htm geschrieben habe. Religionen lösen die Probleme unserer modernen Welt nicht, genauso wenig wie sie in der Vergangenheit Probleme gelöst haben, sondern immer nur Probleme waren bzw. schufen! Wer wie Hohmann einer Religion nachhängt, soll es tun dürfen. Es fällt unter unter Meinungsfreiheit, aber er soll sie nicht anderen aufzwingen.
Der Glaube an Jesus Christus (und die entsprechende Phantomgestalt einer anderen Religion) ist so kindisch und dumm wie der Glaube an die Heinzelmännchen. Nicht betende Hände verbessern die Welt, sondern handelnde! Nicht gläubige Köpfe, sondern denkende!
"Jesus ist für unsere Sünden am Kreuz gestorben!?" etc. Welchen praktischen Nutzen soll das haben? Wenn wir mit der Erbsünde anfangen, und das müssen wir ja, dann sind wir im Märchen vom Paradies und bei Adam und Eva.
Hier noch einmal zur Erinnerung das ganze christliche Märchen:
Gott schafft ohne Rücksicht auf die Darwinsche Evolutionstheorie den ersten Menschen direkt aus dem Dreck, der am Boden liegt. Dieser erste Mensch ist ein Mann. Dieser Mann ist so einsam, unendlich einsam, dass er nicht glücklich sein kann. Der allwissenden, allmächtige Gott wundert sich: "Warum wohl? --------------------- Ah! --- Ah! Ich weiß!" Geistesblitz!!! Allwissenheit, war doch nicht ganz kaputt. "Der Kerl braucht ne Frau!"
Gott macht dann aus Adams Sparerib eine Frau, Eva. Die Frau kam also als Nachgeburt auf die Welt.
Diese beiden, ersten Menschen sind dumm. Und damit sie auch dumm bleiben, verbietet Gott ihnen vom Baum der Erkenntnis um Gut und Böse zu naschen. Aber Eva, die vielleicht ihren Status als Nachgeburt sowieso nicht so toll fand, ißt von der Frucht. Hat sie dadurch das Wissen um Gut und Böse erlangt? Auf jeden Fall ist sie so nett und bietet dem Adam auch einen Happen an. Adam, der noch in seiner geistigen Umnachtung ein Gelobet-sei-der-Herr nach dem anderen vor sich hin leiert, beißt auch in den Apfel. Natürlich beißt er hinein. Er kann ja in seiner von Gott verordneten Blödheit gar nicht wissen, ob es gut oder böse ist, Gottes Befehlen folgezuleisten.
Gott jetzt, der ja die beiden selbst so mit ihren Fehlern geschaffen hat, kennt kein Erbarmen. Keine mildernden Umstände wegen Unzurechnungsfähigkeit. Er verflucht beide. Sie bekommen die Todesstrafe. Und nicht nur sie, auch ihre Kinder und Kindeskinder und Kindeskinderkinder... Keine moderne Rechtssprechung, aber die Aufklärung und die französische Revolution ist auch noch weit.
Aber Unrecht und Absurdität haben damit noch kein Ende! Um die Menschen jetzt von Gottes Fluch und den Sünden, die sie sich so ganz ohne eigenes Zutun durch die Apfelnascherei von Adam und Eva aufgeladen haben, zu erlösen, denkt sich dieser einzigartige Gott einen wahrhaft monströsen Plan aus.
Er schickt seinen eigenen Sohn auf Umweg über den Uterus der verheirateten Jungfrau Maria zur Erde. (Damals wurde übrigens das Gegenteil, nämlich eine unverheiratete Schwangere göttlicher Gesetzgebung gemäß öffentlich gesteinigt.)
Gott schwängert Maria aber nicht in der herkömmlichen Missionarsstellung, sondern eine Taube trägt seinen Samen in Marias Ohr. Biologen mögen hier vielleicht einwenden, dass es von dort keine Verbindung zum Uterus gibt, aber das ist egal, die kommen sowieso in die Hölle!
Dieser durch göttlichen Samen gezeugte und aus Marias jungfräulicher Muschi entsprungende Jüngling ist nun nicht etwa wie z. B. der griechische Herakles halb Gott und halb Mensch, sondern 100%ig Gott und 100%ig Mensch. Christen stehen mit der Mathematik, wie mit den Wissenschaften überhaupt, auf Kriegsfuß. Auf jeden Fall dürfen wir wohl annehmen, dass der 100%ige Mensch Jesus auch unter Afterjucken wegen der Spulwürmer, die sein Vater mal geschaffen hatte, litt.
Dieser Gottmenschmischmasch führte ein ganz sauberes, sündenfreies Leben. Dieser völlig sündenfreie Mensch Jesus sollte jetzt für die Sünden der Menschen, die sie sich ja nicht selbst, sondern durch Evas Apfelnascherei aufgehalst hatten, wie ich hier noch mal betonen möchte, einen grausamen Foltertod am Kreuz sterben. Auch das hat natürlich nichts mit moderner Rechtspflege zu tun. In der heutigen Zeit empfände man es als einen Skandal, wenn irgendein Richter einfach Unschuldige anstelle der Schuldigen bestrafte - noch dazu so grausam.
Aber wie dem auch sei, an jenem Folterholz von Golgatha, das "Liebes"- und Lieblingssymbol der Christen, biß Jesus elend ins Gras.
Wie vorhin schon erwähnt, stehen die Christen mit der Mathematik ganz schwer auf Kriegsfuß. Das zeigte sich auch jetzt. Sie behaupteten nämlich tatsächlich, dass Vater, Sohn und heiliger Geist zwar drei seien, aber gleichzeitig eins. Also eins plus eins plus eins gleich eins. Wer solchen Unsinn glaubt, ist natürlich ein Feind von Wissenschaft, Vernunft, Aufklärung, Fortschritt und Glück. Und tatsächlich haben die Christen eine grausame Blutspur in den 2000 Jahren Weltgeschichte, die seit ihrem "Erlöser" vergangen sind, hinterlassen.
Warum schämen sich Christen eigentlich nicht? Warum gibt es überhaupt in der heutigen Zeit noch immer Leute, die so etwas glauben? Warum soll man Respekt bei soviel Unsinn vor religiösen Gefühlen haben? Verachtung wären doch viel angebrachter! Wird doch sonst an jeder Ecke verachtet und verteufelt!

"Diese Dinge werden von uns nicht lächerlich gemacht, sie sind es!" (Aus der Verteidigung des in Österreich im Jahre 2002 unter dem Gotteslästerungsparagraphen 188 angeklagten Karikaturisten Gerhard Haderer von >Habsburg Recycling<)

Dass Hohmann religiösen Unsinn in eine EU-Verfassung bringen will, ist das eigentlich Skandalöse an seiner Rede!



Diese Domain  www.das-gibts-doch-nicht.info an einen Freund weiterempfehlen

Diese Seite zu den Favoriten hinzufügen

Diese Seite auf Ihrem PC speichern!

Möchten Sie diese Domaine als Startseite haben...

 


Das Kopieren und Verteilen dieser Information ist ausdrücklich erwünscht!
www.das-gibts-doch-nicht.info


Sinn dieser Informationen

Zurück zur Seite vorher

Zur Gesamtübersicht

Wenn Sie sich wegen irgendeiner Information ärgern, deswegen wütend oder frustriert werden bzw. Hass oder Wut auf entsprechende Personen bekommen, sind SIE selbst der einzige der diese Emotion in Form von Krankheiten zurückbekommt. Ihre Wut trifft niemals den anderen.
Einen Herrn Bush zum Beispiel interessiert es herzlich wenig, ob Sie sich über ihn ärgern.
Sie sind Schöpfer der Ereignisse die in Ihrem Leben eintreten, also seien Sie sich bewußt
wie Sie denken oder sprechen.