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Die bereits seit Monaten zu
beobachtende, in Wirklichkeit bereits seit Jahren zu bemerkende Hilflosigkeit
der Regierung(en) und ihrer Minister, Stäbe und der sechs involvierten
Bundesparteien spaltet die Bundesbürger je nach Temperament und dem
Grad der Angepaßtheit in Wütende, Kopfschüttler,
Resignierer und Hoffnungsvolle. Nur wenige erkennen die sich in diesem
politischen Eiertanz zeigenden Symptome als das, was sie in Wahrheit sind:
Vorboten einer völlig neuen bundes- und weltpolitischen Ordnung, in dessen
Folge wir soziologische, wirtschafts-, finanz- und sozialpolitische
Verwerfungen ungeahnten Ausmaßes erleben werden.
Dies mag für die einen bedrohlich,
für die anderen wundersam oder verdächtig klingen, es ergibt aber
rasch Sinn, wenn man eins und eins zusammenzählt.
Die Bonner Nachkriegs-Republik
stand als weltweit geächteter und verfemter Verlierer des 2. Weltkriegs
und Erbe der Hitler-Diktatur unter dem Generaldiktat der
Alliierten. Sie organisierten und überwachten den Aufbau der Verwaltung
und des Finanzwesens, die Steuer- und Bildungspolitik, begleiteten ein
völlig neu sortiertes Presse- und Medienleben. Sie ernannten
Bürgermeister und Richter, segneten die Pläne zur Restrukturierung
der Industrie, der Infrastruktur und die letztgültige Fassung des
Grundgesetzes ab. Knapp zwei Dutzend (alte und neue) Parteien wurden
zugelassen, wobei eigentlich nur fünf davon eine wesentliche Rolle
spielten.
Innerhalb der nächsten drei
Jahrzehnte fielen dann einige Parteien (z.B. die Bayern-Partei) in die
Bedeutungslosigkeit, während andere (z.B. die NPD) ein kurzes
Aufflackern erlebten, um dann wiederum ins politische Nirwana abzugleiten, aber
vier Parteien CDU, CSU, SPD und FDP eroberten sich
in dem Maße die gesamte Republik, wie dies die Siegermächte
nehmen wir hierbei sowohl die Sowjetunion als auch die von ihnen
beherrschte SBZ/DDR aus zuließen. Dabei achteten die
USA, Großbritannien und Frankreich sehr wohl und mit
Argusaugen darauf, daß die jeweiligen bundesdeutschen Regierungen und
Parteien nicht aus dem Ruder liefen und geflissentlich im Boot der
westlichen Allianz blieben. An diese von den Alliierten diktierten
Spielregeln hielten sich die Parteien ebenso wie die
unterschiedlich formierten Regierungen, und mit deutscher Gründlichkeit
ging man daran, das Steuer- und Finanzwesen, den bundesdeutschen Sozial- und
Versorgungsstaat, Gerichtswesen und Verwaltung in möglichst perfekter
Normendichte aufzubauen. Das gelang auch gründlichst!
Einerseits in deutscher
Tradition, andererseits immer noch unter dem Schock der Reminiszenz um die
Geschehnisse im Dritten Reich und mit Hilfe eines zielorientiert
geschürten Schuldgefühls der Deutschen fiel es den Parteien umso
leichter, sich das gesamte Land in nur scheinbar politischer Konkurrenz
völlig untertan und praktisch zu eigen zu machen. Dabei störten auch
Suborganisationen, wie die Gewerkschaften, die Tarifkartelle und die
verschiedenen Kammerinstitutionen keineswegs; man arrangierte sich nach
außen oftmals in harscher Konkurrenz, in Wahrheit in einer
Leben-und-Leben-Lassen-Einvernehmlichkeit. Im Grunde
verdichtete dies nur den bundesdeutschen Normen- und Gesetzesdschungel bis zur
völligen Lichtundurchlässigkeit.
Der deutsche
Überlebenswille unterscheidet sich allenfalls durch seinen Hang zur
Perfektion und die sprichwörtlich teutonische Zuverlässigkeit und
Gründlichkeit von anderen Nationen, aber die Mär [1]
vom deutschen Wirtschaftswunder entwickelte sich zu einem
psychologisch wichtigen Katalysator im Zuge des Wiederaufbaus der
größten westeuropäischen Bevölkerung. Während sich
die Masse der Arbeitnehmer sowie die Unternehmer in klein- und
mittelständischen Betrieben emsig und in harter Arbeit um den Aufbau ihrer
eigenen Zukunft mühten und die öffentlich-(un)rechtlichen Kasten ihre
Machtbastionen ausbauten, positionierten sich die Großbetriebe und
Konzerne etwa seit Mitte der 60er Jahre zunehmend im Konzert der
internationalen Unternehmen und zählten bald in nahezu allen Branchen zu
den leistungsfähigsten und teilweise größten. So stiegen
schnell wiedererstarkte Unternehmen wie Siemens,
Deutsche und Dresdner Bank, ALLIANZ
und AEG, Mannesmann und die
Howaldt-Werke, Mercedes Benz, BMW und
VW sowie die drei Pharmariesen zu Spitzenunternehmen in Europa,
einige sogar weltweit auf.
Spätestens seit dem
Rückzug des ersten Nachkriegskanzlers Adenauer aus der
Politik und der unter Willi Brandt eingeläuteten
Orientierung gen Osten kein Wunder: Brandt, Wehner und
Bahr waren Zöglinge eines Moskau-orientierten
Kommunismus` ergab sich, unbemerkt von der an Parteipolitik kaum
interessierten Masse der Bevölkerung, die Spaltung zwischen den Interessen
der Regierungen und ihrer jeweiligen Suborganisationen einerseits und der
Großindustrie andererseits. In dem Maße, in dem sich die Konzerne
internationalisierten, fehlte den regierenden Parteien, die die rasch
steigenden Steueraufkommen in immer neue soziale Wohltaten
fürs Volk umgemünzt hatten mit Speck fängt man Mäuse
und mit Sozialleistungen eben Wähler , entzogen sich die
Großkonzerne dem Steuerhunger und Einflußbereich der politischen
Parteien, indem sie ihre Gelder international investierten (was zu steuerlich
wirksamen Abschreibungen in Deutschland führte) und verlegten sogar
Zulieferbetriebe und Produktionsstätten ins Ausland. Der erste Schub
hierbei setzte bereits Mitte der 70er Jahre ein, der zweite in den 90ern,
nachdem als fünfte Partei Die Grünen
begannen, den Sozialstaat massiv zu verunstalten.
Zwar war diese Entwicklung
für Fachleute schnell zu durchschauen, unglücklicherweise saßen
an den Schaltstellen der politischen Macht jedoch keine Experten, sondern
parteikonforme Politparvenüs, die frühestens nach Ernennung zu
Staatssekretären oder Ministern damit begannen, sich auch thematisch mit
ihren Verantwortungsbereichen zu beschäftigen. So verdankten
Bange-, Haus- und Möllemann
sowie der Wirtschaftsnovize Rexrodt ihre Ernennung zum
Wirtschaftsminister einzig und allein dem Umstand, daß sie der FDP
angehörten, der sowohl CDU/CSU als auch SPD traditionell
dieses Ressort überließen. Von Wirtschaft, nachgerade von
internationaler Wirtschaft, hatten sie alle keine blasse Ahnung. In
ähnlicher Weise wurden aber auch alle anderen Fachressorts mit
parteigenehmen Laien und linienkonformen Dilettanten besetzt eine der
wenigen rühmlichen Ausnahmen stellte hierbei z.B. Prof. Karl
Schiller dar. Wichtig war für Gesundheits-, Sozial-, Finanz- und
Bildungsminister eben nur, daß sie neben der berechenbaren
Parteikonformität auch noch über entsprechende Erfahrungen im
Verwalten der ebenfalls stringent durch die Parteien beherrschten Strukturen
hatten. All dies erfolgte auch insofern reibungslos, als die Konkurrenzparteien
über ebenso wenige Fachleute verfügten und die BürgerInnen weder
Interesse noch wirkliche Einspruchsmöglichkeiten hatten. Dieser o.g.
Riß zwischen den Interessen der Großindustrie einerseits und dem
von den Parteien beherrschten Rest der Volkswirtschaft klaffte nun seit Mitte
der 70er Jahre in immer bedrohlicherer Weise auseinander, aber weder stieg das
Interesse der BürgerInnen, sich aktiv politisch zu betätigen, noch
geruhten die Vertreter der Parteien auch nur im mindesten, aus ihrem
realitätsfremden Dornröschenschlaf aufzuwachen und sich ihrer realen
Verantwortlichkeit bewußt zu werden. Ganz im Gegenteil: Ein immer
dichteres Netz von Gesetzen und Verordnungen, Bestimmungen und Regelungen sowie
Wählerstimmen-heischende weitere Sozialleistungen für den
Steuerzahler waren dies Soziallasten ließen zwar das
Bruttoinlandsprodukt steigen und die Macht der Gewerkschaften ebenso wachsen
wie die Zahl der öffentlich-(un)rechtlich Bediensteten, in gleichem
Maße stieg aber auch die Verschuldung der Kommunen, der Bundesländer
und des Staates insgesamt. Mit Hinweis auf die gebotene internationale
Konkurrenzfähigkeit forderten Konzerne und Großbetriebe, ja sogar
ganze Branchen immer mehr Subventionen und Ausnahmeregelungen, und da hinter
diesen Forderungen jeweils Hunderttausende von ansonsten gefährdeten
Arbeitsplätzen standen, beeilten sich die jeweiligen Regierungen (gegen
den nur vorgeschobenen Protest der politischen Konkurrenz und wider jegliche
Fachkompetenz, Weitsicht und in der Politik offensichtlich verdächtige
Mischung aus Intelligenz und Verantwortungsgefühl), diesen Wünschen
der Großkonzerne beflissen nachzukommen. Gerade diese seit den 70er
Jahren zunehmende Subventionitis verschlimmerte jedoch ihrerseits den Druck auf
die Staatsfinanzen sowie die Sozialabgaben.
Zum Ende der unseligen
Kohl-Regierung, dem perfektesten Korruptionskartell nach dem 2.
Weltkrieg, schätzten Fachleute den Anteil des unproduktiven Teils im
Bruttoinlandsprodukt bereits auf etwa 45 bis 50 %; das bedeutet, daß fast
die Hälfte dessen, was jährlich als volkswirtschaftliche
Gesamtleistung definiert wird, im Grunde genommen nur in der Verteilung
und Verwaltung der eigentlichen Arbeitsleistung des Volkes bestand, selbst aber
volkswirtschaftlich überhaupt keinen Wert an sich darstellte. So war
bereits seit Ende der 80er Jahre die Bundesrepublik das einzige Land der
industrialisierten Welt, in dem es mehr öffentlich-(un)rechtlich
Bedienstete als Selbständige gab; Deutschland hatte die kürzesten
Arbeitszeiten und die meisten Feiertage weltweit, aber auch die höchsten
Soziallasten und Lohnkosten. Da andererseits die Bundesrepublik bereits damals
zu den Ländern mit der niedrigsten Reproduktionsrate und gleichzeitig den
längsten Ausbildungszeiten gehörte, knirschte der einstige
Vorzeige-Sozialstaat plötzlich an allen Ecken und
Enden. Dies berührte aber die Großindustrie in keiner Weise; sie
hatte längst gelernt, sich international hervorragend zu positionieren,
Gewinne steuertechnisch ins Ausland zu verlagern, Verluste aber steuermindernd
im Inland geltend zu machen. In keinem anderen Land der Welt blühte die
Abschreibungs-Wirtschaft so hemmungslos wie bei uns was viele Konzerne
sogar dazu bewog, über Tochtergesellschaften im Ausland
Enkelgesellschaften in Deutschland zu errichten, um zusätzliche
Steuerspar-Möglichkeiten zu nutzen und sich gleichzeitig in die Phalanx
der zunehmend global orientierten Großkonzerne einzureihen. All dies
geschah von der bundesdeutschen Parteipolitik unbehelligt, da sich die
Parteien, was die Inkompetenz ihrer jeweiligen Minister (und Kanzler)
anbelangte, kaum voneinander unterschieden.
Politiker und Parteien
mußten nicht einmal mit großer Gegenwehr der Medien rechnen, da
nicht zuletzt durch die bis heute bestehende Zensur der Alliierten (!)
und die Abhängigkeit der Medien von Auflagen, Anzeigen und
Einschaltquoten, vor allem aber durch das Mitspracherecht der Parteien bei von
ihnen kontrollierten Verlagen, die Besetzung der Chefsessel der
öffentlich-(un)rechtlichen Rundfunk- und Fernsehstationen und die
Durchdringung faktisch aller Bereiche des öffentlichen Lebens durch
Parteizöglinge von einer Presse- und Redefreiheit de facto keinerlei Rede
sein konnte.
Das vielleicht beste Beispiel
ist der Skandal, daß ein Bundeskanzler mehrfach seinen Amtseid brechen,
Parlament und Öffentlichkeit schamlos belügen, sich der Veruntreuung
und damit des Volksdiebstahls schuldig machen konnte, ohne dafür im
geringsten zur Verantwortung gezogen zu werden. Selbst in der Pseudo-Demokratie
USA wäre ein derartig krimineller Politiker wie Kohl
(und seine Helfershelfer) mutmaßlich für Jahre hinter Gitter
gewandert.
Da die Parteien, auch wenn dies
die Justiz nicht hören will, selbst auf Staatsanwälte und Gerichte,
ja sogar bis zum Bundesverfassungsgericht eine stringente Kontrolle
auszuüben vermag, muß man sich nicht wundern, daß sich die von
Kohl geführten Regierungen sogar ungestraft der
Staatshehlerei schuldig machen durften (http://www.staatshehlerei.com/)
und bei diesem üblen Spiel sogar der damalige Präsident (und
spätere Bundespräsident) des Bundesverfassungsgerichtes,
Roman Herzog, hierzu sein Plazet gab. Übrigens
auch Herr Schäuble, der ohne die geringste Scham jetzt sogar
die Nachfolge des blutleeren Herrn Rau antreten möchte; auch
er eigentlich ein mehrfacher Fall für den Staatsanwalt.
Fazit: Die heute schier
ausweglose Situation der Bundesrepublik Deutschland in wirtschafts-, finanz-,
steuer-, bildungs-, gesundheits- und gesamtpolitischer Hinsicht ist
national wie international betrachtet beileibe nicht hauptsächlich
auf das internationale Geschehen und die weltweit zu beobachtende
Konjunkturflaute zurückzuführen, sondern vornehmlich hausgemacht, und
gerade weil die bundesdeutsche Parteiendiktatur so wenig Raum für flexible
Anpassungsmechanismen läßt, traf die Wirtschaftskrise der letzten 6
Jahre dieses Land (im internationalen Vergleich) besonders hart. Hierin liegt
auch der Grund, warum nahezu alle anderen Industrienationen mit den
wirtschaftlichen Situationen der gerade (mutmaßlich) zu Ende gehenden
Konjunkturflaute besser zurandekamen als Deutschland. Auch die Ausrede, wir
Deutschen hatten immerhin die Wiedervereinigung zu schultern, geht fehl;
hätten nicht Kohl und Konsorten nahezu jeden nur
möglichen Fehler begangen und stattdessen auf die Warnungen und Mahnungen
wirklicher Experten gehört und davon gab es jede Menge ,
wären in den neuen Bundesländern zwar teilweise marode und nicht mehr
wettbewerbsfähige Strukturen, aber eben auch hervorragende
Investitionsmöglichkeiten zur Verfügung gestanden und zudem
noch ein Heer billigerer Arbeitskräfte sowie traditionell gute Absatzwege
nach Osteuropa und viele ehedem sozialistische Staaten. Aber auch hier zeigte
sich Kohl und sein Helotenstab mehr als machtgieriger, simpler
aber bauernschlauer Sklave der internationalen Großfinanz und des
Gekeifes der Gewerkschaften und Sozialverbände, denn als echte
Führungsfigur. Wir wissen, speziell zu diesem Thema, sehr wohl, wovon wir
reden; zum einen warnte der DBSFS in Dutzenden Artikeln und
Schriften vor den klar abzusehenden (und dann auch eintreffenden) Folgen der
laienhaften Wirtschafts- und Sozialpolitik der Kohl-Regierung,
zum anderen waren wir im Februar 1990 die ersten Berater eines ostdeutschen
VEB, und ich erinnere mich noch gut der damaligen Gespräche mit
öffentlich-(un)rechtlichen Vertretern der Kohl-Regierung und
eines tapferen, aber im Grunde genommen auf verlorenem Posten stehenden
Detlev Rohwedder.
Unglücklicherweise bestand
das einzige Verdienst des Kohl-Nachfolgers
Schröder darin, daß er diesem Land Kohl
vom Halse schaffte. Eine Alternative im Sinne einer kraftvollen Führung
konnte dieser politische Märchenprinz natürlich niemals sein. Im
Grunde genommen ersetzte ein blinder Schröder mit seinen
Lachkabinetten nur einen tauben Kohl und seine korruptive Kaste,
eine Veränderung im Sinne einer fachkundigen und an den Kern der Probleme
rührenden Alternative stellt der Hannoveraner Bonvivant ebenso wenig dar.
Im Zuge dessen verwundert auch
nicht, daß Schröder keines der 1998 so lauthals
posaunten Versprechen wahrmachte, kein einziges der bereits damals bestehenden
Probleme auch nur im Ansatz zu lösen vermochte. Stattdessen marschierte er
nahezu unbehelligt von der nur leise murrenden und quengelnden Bevölkerung
auf genau dem Weg weiter fort, den sein voluminöser Vorgänger im
Auftrag der internationalen Großkonzerne auf Biegen und Brechen
fernab von allem, was Demokratie in praxi bedeutet hätte
durchgeboxt hatte.
Es geht hierbei um die
EU, und hiermit wechseln wir in die nächsthöhere Ebene: Wie
oben erwähnt ließ die Entwicklung des bundesdeutschen
Sozial- und Wirtschaftsstandortes die Großindustrie relativ
kalt; so unangenehm die z.T. realitätsfremden Forderungen und das Gebaren
der Gewerkschaften für die nationale Großindustrie war, so
unbedeutend war sie in
Wirklichkeit im
Gegenteil: Streiks und unbotmäßige Forderungen der Gewerkschaften,
die damit eigene Machtgelüste auslebten nicht weniger dumm und
machtgeil , aber sich keinen Deut um die damit verbundenen Folgen
für dieses Land kümmerten, trafen den Mittelstand und kleine
Unternehmen regelmäßig viel heftiger und nachhaltiger als die
Großindustrie. Diese zog sich nämlich, je unfreundlicher steuerlich
und sozialpolitisch dieses Land wurde, immer mehr ins Ausland zurück,
baute bundesdeutsche Arbeitsplätze zu Hunderttausenden ab und/oder
gründete Tochtergesellschaften, deren Mitarbeiterzahl unterhalb der
tarifpolitisch relevanten Grenze lagen. Diese konnte man jederzeit und mit
minimalem Aufwand wieder auflösen, verkaufen oder verschmelzen. Immer
problematischer hingegen wurde es für den Mittelstand, die
Großkonzerne aber spielten bereits seit Mitte der 70er Jahre in einer
ganz anderen Liga im Reigen der internationalen Großindustrie, der
weltweit agierenden Finanzkonzerne. Diese international ausgerichteten
global player entziehen sich regelmäßig der nationalen
Politik, ja, im Gegenteil: Sie kaufen sich ihre politischen Lobbyisten
mit Beraterverträgen und Aufsichts-/Beiratsposten. Sie bestimmen,
auf welchen Posten abgehalfterte Politiker künftig ihr
kärgliches Dasein fristen und in welchen internationalen
Organisationen sie nach ihrem Ausscheiden aus der aktiven Politik Platz finden.
Sie unterhalten internationale Zirkel (Bilderberger, Trilaterale,
Atlantische Brücke, usw.), und welcher Politiker unseres heutigen
Parteiensystems wäre nicht dafür zu gewinnen, derartige lukrative
Posten angeboten zu bekommen?!?
Diesen internationalen Konzernen
kamen die Irrungen und Wirrungen der letzten sechs Jahre prächtig
zupaß; zum einen sortierte sich die internationale Konzernwelt
völlig neu unflexible, störende Konkurrenz blieb auf der
Strecke, wichtige Kleinunternehmen waren billig zu erwerben, da diesen
das Basel-II-Abkommen [2]
läßt grüßen die bisherige
Bankenfinanzierung nicht mehr zur Verfügung steht, viele Betriebe auf
unbezahlten Rechnungen der Öffentlichen Hand sitzenblieben und sich
für sie eine Neuausrichtung auf eine völlig veränderte
Wirtschaftswelt einfach nicht mehr lohnt.
Im Grunde genommen läuft
für die internationalen Finanzfamilien die eigentlichen Besitzer
und grauen Eminenzen hinter den internationalen Großkonzernen
alles nach Plan: Innerhalb der nächsten 10 bis 15 Jahre wird sich die
gesamte Wirtschaftswelt auf unserem Globus radikal verändern:
- Die 20
Schlüsselbranchen [3]
werden sich etwa 1.000 internationale Konsortien untereinander
aufteilen. Der Rest der Großindustrie verfällt, bzw. geht in Konkurs
und wird häppchenweise aufgeteilt;
- die Regierungen
der einzelnen Länder (inkl. der USA) werden offensichtlicher
als bisher zu quasi externen Funktionsträgern (vulgo: machtlosen
Marionetten) der Konzerne. Sie fungieren als Erfüllungsgehilfen im Sinne
der internationalen Großkonzerne, des globalen Kapitals;
- nach dem
endgültigen faktischen Bankrott nahezu aller Staaten bereits heute
übertrifft die internationale Verschuldung das Welt-Bruttosozialprodukt um
ein Vielfaches, und rund 99 % aller weltweiten Finanzströme pro Tag und
Jahr stellen fiktive Handelsabläufe dar, hinter denen weder eine
volkswirtschaftliche Leistung, noch eine reale Wertschöpfung stehen
werden sich die Notenbankchefs der großen Länder [inkl. der
EZB auf Geheiß und mit Erlaubnis des internationalen
Großkapitals (und der dahinterstehenden rund 1 ½ Dutzend Familien,
die sich bezeichnenderweise als Illuminati, d.h. die
Erleuchteten bezeichnen)] auf ein Weltwährungs- und
Wirtschaftssystem einigen. Dies wird dann de facto das Ende autarker
Staaten sein. Die vor knapp 120 Jahren reaktivierte Idee der griechischen
Demokratie hat dann ihr Ziel erreicht und ausgedient [4]
.
-
Die bislang beim Aufbau eines derartigen (dann von den
Mega-Finanzfamilien geführten) Weltstaates höchst dienstbaren
Organisationen Regierungen, Parteien, Gewerkschaften, Kammern, sonstige
Suborganisationen und insbesondere die Religionen werden dann
allenfalls als Quasi-Vereine weiter existieren dürfen. Da sie aber damit
ihrer bisher so eisern verteidigten originären Funktionalität
entkleidet sein werden, wird sich ihre Mitgliederzahl rasch reduzieren. Die
meisten werden innerhalb eines Jahrzehnts in den Orkus der Vergessenheit
abdriften. Gerade die in der Fußnote erwähnten
Schlüsselbereiche des künftigen Weltkonzerns
werden eine bipolarisierte Welt errichten zum einen rund 1.000
Riesenunternehmen (mit zig-tausend Tochtergesellschaften, die als
Zulieferbetriebe und Distributionsorganisationen dienen), zum anderen einige
wenige mittelständische Unternehmungen, die in Nischen Platz finden, die
für die Mega-Konzerne relativ uninteressant oder gar bedeutungslos sind.
Solange diese klein- und mittelständischen Unternehmungen (KMUs) kreativ
und finanziell unabhängig geführt werden, können und werden sie
überleben. Das Gros der heutigen mittelgroßen Unternehmen wird nicht
reüssieren. Die Masse der dann etwa 8 Milliarden Menschen wird in
völliger Abhängigkeit und unter absoluter Kontrolle gehalten.
An dieser Stelle sollten wir uns
mal etwas nur sehr kurzgefaßt - näher mit der Rolle der
Illuminaten befassen.
Zum einen, um den wirren Thesen
der paranoiden Weltverschwörungstheoretiker mit etwas
Vernunft zu begegnen, zum anderen, weil nur durch ein klares Verständnis
um Zusammenhänge Handlungsmotive und -strategien entwickelt werden
können, die uns nicht zum hilflosen Spielball werden lassen.
Bei diesen
Erleuchteten handelt es sich beileibe nicht um eine Bande
skrupelloser Gangster oder mit Außeririschen paktierender Verbrecher,
sondern um Angehörige des Geldadels, alter Familienstämme, erbliche
Abkömmlinge ehemaliger Industriegründer und Bankiers, Besitzer
großer Ländereien und Minen, blaublütige Sprosse u.ä. Die
ersten Illuminaten finanzierten schon vor Jahrhunderten
Fürsten, Könige und Kaiser, Kriege und Expeditionen, Forscher und
Erfinder. Ihre Stammbäume, Wurzeln und Aktionsfelder lagen vornehmlich im
westlichen Europa des 16. und 17.Jahrhunderts und ihr Augenmerk war
hauptsächlich auf wirtschaftliche Aktivitäten ausgerichtet, weil sie
als Juden (Arroganz der christlichen Kirchen!) oftmals von Handwerk und
landwirtschaftlichem Grundbesitz ausgeschlossen waren. Kein Wunder, daß
sie sich deshalb vor allem auf das (damals) unehrenhafte Geldwesen, den Handel
und dessen Finanzierung spezialisierten. Da sie auf enge (bisweilen
klandestine) Zusammenarbeit als Überlebensstrategie angewiesen waren,
bildeten sie bald eigene Ghettos und Gemeinschaften unterschiedlicher Art und
grenzten sich anfangs gezwungenermaßen, später in
elitärem Selbstverständnis von der sonstigen Bevölkerung
ab Sie bildeten lokale, später überregionale Logen und Zirkel,
gründeten Schulen (öffentliche waren ihnen vielerorts verwehrt) und
entwickelten eine eigene kulturale Identität. Da sie in
überdurchschnittlichem Maße auf Wissen und Fleiß, Bildung und
Disziplin angewiesen waren, um anerkannt und geduldet zu werden, bisweilen gar
überleben zu können, gewannen viele von ihnen in ihren Gemeinden
rasch an Ansehen und Wohlstand. Man hörte auf ihren Rat, sie liehen
diszipliniert und klug verwaltete Gelder an Bauern, Handwerker und sogar
Fürsten und Könige, gründeten Banken, Schulen und
Universitäten, Museen und Krankenhäuser u.v.m. Sie organisierten auch
die ersten international, also über Staats- und Ländergrenzen
hinwegreichenden Handelswege, sicherten sich Wegerechte und (teilweise riesige)
Ländereien, Schürfrechte und Bergwerke, wobei sie ihre engen
Beziehungen und Tugenden gleichermaßen mitnahmen, sorgsam pflegten und
intelligent vernetzten.
Je erfolgreicher sie wurden,
desto mehr gerieten aber Menschen und Familien, Dörfer und Städte, ja
sogar ganze Länder (und ihre Herrscher) in Abhängigkeit von diesen
Familien. Im gleichen Maße begann man sie zu fürchten und zu hassen;
Grund genug, sie für alles Übel, Krankheiten, Seuchen und
Naturkatastrophen verantwortlich zu machen, als übermächtig und
böse zu charakterisieren und zu verfolgen. In praktisch allen west- und
osteuropäischen Ländern kam es immer wieder zu regelrechten Pogromen.
Durch ihre zuvorderst auf wirtschaftliche Macht ausgerichtete Denk- und
Handlungsweise zumindest nahm man die in besonderem Maße wahr,
wobei aus ihren Reihen auch bemerkenswerte Bildhauer, Musiker und sonstige
Künstler, Professoren und Architekten, Schriftsteller und Ärzte,
Erfinder und Forscher hervorgingen fiel ihnen sehr bald einerseits
enorme Macht zu, die sie auch im Sinne ihrer Ziele und Interessen
bestmöglich nutzten [indem sie z.B. Monopole errichteten, gegnerische
Kriegsparteien gleichermaßen armierten und finanzierten (wie dies alle
Industrienationen, allen voran die USA, heutzutage auch tun], zum anderen
begriffen sie sich recht schnell als Eliten; sie kontrollierten und
besaßen nämlich nach nur knapp 200 Jahren das Gros der die Welt
bestimmenden Machtmittel und bereits Mitte des 18.Jhrts konnten 90% von ihnen
lesen und schreiben in ganz Europa gab es nur etwa 15 bis 20%
Alphabeten. Daß sie diese Überlegenheit nicht sozialistischen Ideen,
quengelnden BürgerInnen, raff- und machtgierigen Potentaten und Diktatoren
opfern wollten, liegt auf der Hand. Deshalb begannen sie sehr früh, sich
in die Politik einzumischen nicht öffentlich, sondern aus dem
Hintergrund agierend. Sie finanzier(t)en Politiker und Parteien (so wie
früher Fürsten, Päpste und Könige), ließen ihre
Beziehungen spielen und diktierten damit zunehmend das internationale
Geschehen. Sie hatten ihre Spione und Zuträger, Bevollmächtigten und
auch agents provocateur in faktisch allen Gremien und Zirkeln, in denen Politik
gemacht wurde, und einer verdiente immer die Gruppe der Eliten, die als
erste wußten, wo die Musik spielte, wer welchen Krieg zu
gewinnen schien, wo es neue Spielfelder zu besetzen galt. Sie
kontrollierten bald die Handelsströme und Börsen, das Bank- und
Versicherungswesen, Medien und Verlage, ja sogar das Gelddruckwesen
(Federal Reserve Bank der USA!) sh.: die 20
Schlüsselbranchen -, vor allem aber die Politik, und das bis heute.
Um in ihrer Elitarität nicht von der von ihnen
abhängigen (und verachteten) Plebs kontrolliert und
eingeschränkt zu sein, gründeten sie Hunderte spezieller Zirkel und
Logen (Bilderberger, Trilaterale,
Council on Foreign Relations u.v.m.) mithilfe derer sie sich
unabhängig von allen politischen Strömungen und Tendenzen halten und
buchstäblich heute mehr denn je zuvor alles kontrollieren.
Sie mischen mit und nutzen ihre Chancen, ohne offiziell kleine Fehler
passier(t)en immer wieder und ab und zu kommt man sich auch unter den Eliten
ins Gehege greifbar zu werden. Die Eliten, derer viele sich
sogar aus innerer Überzeugung selbst als Erleuchtete
(Illuminati = die, dies begriffen haben), glauben
nicht an Demokratie . Bei ihnen führt und befiehlt, wer die meiste
Erfahrung und die wirtschaftlich größte Potenz besitzt. Den weltweit
beschworenen Witz der im 17.Jahrhundert aus der Mottenkiste der
Geschichte gezerrten Begriff aus dem antiken Attika, wonach jeder noch so
Faule, Dumme, Unerfahrene und Unfähige (regelmäßig das Gros in
jeder Gemeinschaft) ein
gleichwertiges Stimmrecht hat,
verachten die Illuminaten. Lieber finanzier(t)en und
kontrollier(t)en sie Politiker, Parteien und eitle Staatschefs, die diesen
Unsinn dem Volk verkaufen. Damit wird das Volk ebenso berechen- und lenkbar,
wie die Witzfiguren an seiner Spitze. Sie selbst bleiben stets klug im
Hintergrund.
Illuminati
sind beileibe längst nicht mehr nur Angehörige der chasarischen
(nicht-semitischen!) Juden (auch Askenasi oder Ostjuden
genannt), also Abkömmlinge der ehedem verfehmten
Bevölkerungsgruppe. Vielmehr glückte und gelingt es (allerdings
selten) immer wieder auch Mitgliedern anderer Kirchen und nichtjüdischer
Familien, durch Heirat oder andere entsprechende Beziehungen huldvoll in den
erlauchten Kreis der Erleuchteten aufgenommen zu werden.
Zudem geistern im Gros der
Bevölkerung grotesk-falsche Vorstellungen von der Rolle der
Juden; so unterscheidet kaum einer zwischen semitischen
(sephardischen) und nicht-semitischen (khasarischen)
Juden; generell werden Zionisten und Juden synonym verstanden und
zwischen Rasse, Volk und Religion erst gar
nicht sinnstiftend unterschieden. Nun, unsere Erleuchteten
ließen das tumbe Volk auch nur zu gerne in dieser
Verwirrung hängen; Desinformationen und Mangel an Wissen um
Zusammenhänge schürt Ängste und Hilflosigkeit,
fördert Abhängigkeit und schwächt potenzielle Gegner [5] . So soll es sein und bleiben.
Fazit: Eine
Weltverschwörung gibt es schlicht nur in einigen
kranken Hirnen und unter mit wenig Wissen und Verständnis gesegneten
Wichtigtuern die haben die Illuminaten nämlich gar
nicht nötig, da sie faktisch das wirtschaftliche Geschehen in der
westlichen Welt, vor allem aber die politischen Marionetten Regierungen
und Präsidenten mit ihren Schranzen unter völliger Kontrolle
haben. Wer nicht spurt, spürts recht bald; er wird fallengelassen
und ersetzt notfalls durch Intrigen, Enthüllungen oder per
Unfall.
Lassen wir es dabei bewenden;
alles weitere kann in meinem Buch Korruption die
Entschlüsselung eines universellen Systems, 1995, zu beziehen
über den DBSFS in München/Berlin/Böblingen, nachgelesen
werden.
|
Die USA sind das
ideale Spielfeld der Illuminaten, der längst global
agierenden Finanzfamilien, die allsamt europäischen(!) Ursprungs
sind. Zusammengewürfelte Soziologien aus über einhundert
Ländern, an deren kontrolliertem staatlichen Zusammenschluß die
Illuminaten von Anfang an direkt mitwirken konnten(!), gebaren in den letzten
250 Jahren eine höchst heterogene Nation, die bis heute in einer
Pionier- und Kampfmentalität verfangen ist und der
(deshalb) bis heute eine kulturale Konstanz und Berechenbarkeit
fehlt. Offensiv, von egomanem Bezwingerdünkel getrieben, wenig sensibel
für soziologische Andersartigkeit, von egozentrischer
Überlegenheitsmanie und dünnhäutiger Autoritätsparanoia
geprägt, wurden die BürgerInnen der USA
oberflächlich informiert und auf die nationale Glorie eingeschworen
zur idealen Manipulationsmasse. Konsum, Kampfspiele und ideologisierte
Lebensmaximen ein ideales Labor für die
Züchtung des fremdbestimmten, komplett normierten
Mitläufers.
J.-L.
Earl |
Was in diesem Szenario nur
stört, ist die Tatsache, daß das Schmiermittel der
Hochfinanz, das Öl, zur Neige geht. Die mit Milliarden umkämpften
Ölfelder Osteuropas erwiesen sich als ziemlicher Flop (sh.: neueste
Shell-Studie: http://de.biz.yahoo.com/040109/36/3txqo.html).
Nun ist es für die USA und die ihnen eng verbundenen europäischen
Großkonzerne dringend geboten, sich rechtzeitig weltweit strategisch
festzusetzen, und noch wichtiger wird es für die monoistisch
ausgerichteten Ölförderländer, es sich zum einen nicht mit den
USA zu verscherzen und zum anderen, die Einkünfte aus ihren derzeit noch
üppig sprudelnden Ölquellen in nachhaltige Erträge sichernden
Investments anzulegen. Schon einmal Entwicklung des Seehandels ab dem
16. Jhdt. verarmten die ehemals reichlich am (über Land
transportierten) Gewürzhandel verdienenden südosteuropäischen
und arabischen Staaten in wenigen Jahrzehnten.
Die gesamte Lebens- und Arbeitswelt wird
sich völlig neu sortieren. Gewerkschaften haben in dem dann existierenden
System der Mega-Konzerne keine Überlebenschance; das Gros der
Bevölkerung wird sich in einem völlig veränderten Arbeitsumfeld
wiederfinden entweder fügen sie sich anspruchsarm und systemkonform
den dann geltenden Spielregeln, oder sie gleiten in die Arbeitslosigkeit ab.
Lediglich die kreativen Nischenunternehmen werden dann noch eine Arbeitswelt
bieten, wie wir sie heute kennen, aber leider viel zu wenig zu schätzen
wissen. Das Gros der Bevölkerung wird in geringerem Wohlstand bei
niedrigeren Löhnen (dies gilt zumindest für westliche
Verhältnisse) und längeren Arbeitszeiten in strikter
Abhängigkeit leben und arbeiten. Sämtliche heute den einzelnen
Staaten überlassenen Bereiche des Steuer-, Finanz-, Sozial-, Bildungs- und
Gesundheitswesens werden dann weltweit vereinigt, was für viele
Länder der Dritten Welt zu einer Verbesserung der Lebensverhältnisse
und zum Anschluß an die heute bereits industrialisierte Welt führen
wird, wohingegen es für die Bewohner der heutigen Industrienationen herbe
Einschnitte in ihr bisheriges Lebensskript mit sich bringen wird.
Folgt man obigen Gedanken, so
wird plötzlich ziemlich klar, was sich derzeit auf unserer Welt abspielt.
Der vorgeblich mächtigste Mann der Welt verfolgt als willige Marionette
jedes Mindestmaß an Bildung und Intelligenz würde dabei nur
stören auftragsgemäß das Ziel, alle strategisch
wichtigen Plätze dieses Planeten unter die Kontrolle des internationalen
Großkapitals zu bekommen, bevor die gerade aus einem jahrhundertelangen
Schlaf bzw. aus einer selbstgewählten Isolation ausbrechenden Völker
und Nationen macht- und wirtschaftspolitisch eine Rolle spielen können.
Gemeint sind hier vor allem China, Indien und Indonesien. Hierbei
kommt Bush zum einen der Zerfall des von Moskau
beherrschten sozialistischen Lagers prächtig zupaß der
Sowjetsozialismus wurde mit Krediten und Investitionen finanziell solange am
Leben erhalten, wie er als Gegner dienlich war [6]
, zum anderen kommt Bush und seinen Chefs die
Fragilität der heutigen GUS sehr entgegen; Putin darf
es nicht wagen, dem von ihm zutiefst verachteten Bush zu forsch
entgegenzutreten, da er auf eigene politische Probleme einerseits und den
dringend notwendigen wirtschaftlichen Aufschwung im jahrzehntelang
gequälten Rußland andererseits Rücksicht nehmen
muß. Der Verfall des US-Dollar, um den sich innenpolitisch kaum
ein US-Amerikaner auch nur im geringsten kümmert, reduziert (auf
dem Papier) das Doppel-Defizit der USA. Der künstlich
aufgeblähte Konsum fördert zudem Bushs Chancen für
die Wiederwahl im November 2004. Die absehbare Wirkung des wertverlustigen
Dollars nimmt in den USA kaum jemand wahr: Teurer importierte Güter
und Gelder, worauf die USA dringendst angewiesen sind, werden bereits
2004, noch mehr in 2005 zu deutlich steigenden Inflationsraten und damit einer
Verteuerung des Lebensstandards sowie höheren Refinanzierungszinsen
für klein- und mittelständische Unternehmen führen, was (s.o.)
den Ausleseprozeß in der binnenamerikanischen Wirtschaft forcieren wird.
Damit einhergehen werden steigende Arbeitslosenzahlen, was wiederum die
arbeitsuchenden BürgerInnen billiger und anpassungsbereiter werden
läßt. Speziell von den Ländern, die heute bereits in strikter
Abhängigkeit von den USA leben (vor allem Lateinamerika),
wird Bush bei dieser Dollar-Politik kaum in den Arm fallen;
immerhin reduzieren sich (ebenfalls auf dem Papier)
ihre Schulden in Dollar in entsprechendem
Maße.
Bei den Vorbereitungen zur
Planierung der wirtschafts- und sozialpolitischen Felder muß
Bush dafür wird er von den Illuminati
gefördert und finanziert alles Störende beseitigen. Dazu
gehören alle den USA als ideale Operationsbasis der
Illuminaten im Wege stehenden Interessen anderer
Völker, Staaten und Nationen, aber auch Religionen und die Besitzrechte
über wichtige Rohstoffe [Erdöl, Erdgas, strategische Metalle,
Edelmetalle denken Sie an den Kongo
(www.anthropos-ev.de/reise.htm) u.ä.]. Hierin liegt der
Grund, warum die USA trotz des Fehlens eines auch nur annähernd
ebenbürtigen militärischen Gegners wie verrückt aufrüsten
und sich auf sämtlichen Kontinenten wirtschaftlich und
militärtechnisch positionieren. Es muß für die
Illuminati bedenklich sein, daß sämtliche kaukasisch
(weißhäutig) dominierten Länder (mit Ausnahme der USA
und Israels) unter einem mehr oder weniger drastischen
Bevölkerungsschwund leiden, wohingegen in Asien und vor allem in
den 53 afrikanischen Ländern noch überwiegend (bis zu 6 %)
Bevölkerungswachstum zu verzeichnen ist.
Wie lächerlich wirken vor
diesem Hintergrund die hilflosen Plustereien unseres Politdäumlings
Gerhard (nicht weniger die der ehemaligen
SED-Propagandistin Merkel), des pfauenhaften
Berlusconi, und des durchtriebenen Chirac, ganz zu
schweigen vom grotesken John-Wayne-Verschnitt
namens George Bush!
Nun kann man das Ganze insofern
positiv betrachten, als sich dann Kriege und interstaatliche Konflikte
erübrigen werden, und auch der Gebrauch einer einzige Weltwährung
bringt eine Menge an Vorteilen mit sich. Zudem dürfte es im letzten
Akt der Kreation einer Neuen Welt und
der Übernahme dieses Planeten durch die Wirtschaftsgiganten den
Regierungsoligarchen (Staatschefs, Parteien) und ihren
aufgeplusterten Beamtencliquen an den Kragen gehen. Die werden dann ebenso
wenig weiterhin gebraucht und sind zudem ökonomisch völlige
Verschwendung. Welch wonnige Vorstellung: Abschaffung der Staatskaste =
bedeutend weniger notwendiges Steueraufkommen; und genau so wird es dann wohl
auch der Bevölkerung verkauft und schmackhaft gemacht.
Auf der anderen Seite
dürfte die dann einsetzende Vereinheitlichung der Lebens- und Arbeitswelt
unter der Herrschaft einer Kaste von Weltführern auch das Ende eines seit
2500 Jahren gepflegten humanistischen Menschenbildes sein. Das Gros der
Bevölkerung wird programmiert und kontrolliert leben, reichlich
(wenngleich sehr banal) unterhalten, geschützt aber stringent
überwacht, medial überflutet und auf Konsumismus gedrillt.
Die Eliten holen (und schulen)
sich die ihnen geeignetst Erscheinenden, die dann in der sozialen Hierarchie
aufsteigen dürfen (Abteilungsleiter in der Neuen Globalen
Welt).
Staaten auch die USA [www.zeitreport.de/USA.htm (in
deutsch und englisch)] werden als politische Entitäten nicht mehr
gebraucht und zu regionalen Funktionseinheiten umgestaltet.
Recht, Schulwesen,
Sozialsysteme, Geldwesen, Gesundheits- und Rentensysteme werden ebenso
vereinheitlicht wie das Erziehungswesen. Beautiful New
World!
Ist damit das
Schicksal der Menschheit besiegelt, jegliche
Individualität im Sinne einer autarken Identität, einer
selbstdefinierten Authentizität verunmöglicht [7]
?
Ganz sicher nicht! Zum einen
wird sich die Welt von viel Müll personellem wie ideologischem
befreit sehen; nicht unbedingt eine allzu schreckliche Vorstellung.
Zum anderen steht es Jedem frei,
sich entweder allumfassend manipulieren und fremdsteuern zu lassen, oder einen
eigenmotivierten Lebensplan zu entwickeln und zu verwirklichen, indem er
sich dem Katalog der überall angebotenen Verlockungen für ein Leben
in stringenter geistiger, emotionaler und physischer Abhängigkeit, wie wir
es heute schon exemplarisch in den USA erleben, bewußt versagt.
Die hierfür notwendigen Werkzeuge werden ihm dann
mutmaßlich noch reichhaltiger als heute (und deutlich billiger) zur
Verfügung stehen, ob er diese zu nutzen bereit ist, obliegt jedem
Einzelnen ganz für sich.
Auch in der Neuen
Weltordnung wird ja ebenso wenig wie heute kein
Mensch gezwungen sein, als bewußtseinsarmer Konsumidiot zu leben. Nur
werden die Angebote, sich in diese Bequemlichkeit fallen zu lassen
wiederum: siehe die heutigen USA noch reichhaltiger sein.
Die Menschen der nahen Zukunft
noch in diesem Jahrhundert, dessen bin ich sicher werden sich
nicht nach Hautfarbe, Sprache, Nationalität und staatlicher
Zugehörigkeit unterscheiden, sondern nach ihrem
Bewußtseinsstand, dem Maß ihrer Selbstbestimmtheit
und damit ihrem Freiheitsgrad. Je weniger von diesem
Wissen die Jugend im Elternhaus vorgelebt und vermittelt erhält, desto
höher wird die Gefahr sein, daß sie zum perfekten Opfer
des künftigen globalen Konsumismus und willigen Mitglied einer
geistig verarmten und emotional manipulierten (aber bequemen)
Weltgemeinschaft wird.
Wir sollten den
Illuminaten nicht vorwerfen, was wir schon heute viel zu
wenig bereit sind, selbst zu verantworten den zunehmenden Verlust
menschlicher Nähe, selbstbestimmter Lebensführung und
geistig-seelischer Freiheit [8]
.
Nicht die
Illuminaten berauben uns der eigenen Freiheit und
Authentizität, sie machen es uns nur leichter, sie ihnen freiwillig
zu überlassen. Und darüber entscheidet jeder Mensch selbst [9]
!
H.-W.
Graf
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