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hallo,
nach dem unten veröffentlichten artikel zu urteilen,
sind die herrschenden in ami-land bereits dabei, alles vorzubereiten, damit
eine militärregierung das land nach einem verheerenden anschlag
übernehmen kann.
hört sich im ersten moment wie an den haaren herbei
gezogen an. doch in ami-land wird in verschiedenen medien die möglichen
szenarien schon durchgekaut. damit bereitet man das volk auf die situation
schon mal vor. nicht das die menschen, die maßnahmen völlig
überrascht. die pläne liegen bereits auf dem tisch und werden
entsprechend bearbeitet und strukturen aufgebaut.
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Kommentare in den amerikanischen Medien
Kürzlich erschienen drei Kommentare in den
amerikanischen Medien, geschrieben von Militärspezialisten mit
hochrangigen Beziehungen, die alle drei die Vermutung äußerten, ein
neuer großer Terrorangriff könnte den Wahlkampf im kommenden Jahr
stören und sogar ein Eingreifen des Militärs sowie ein
Außerkraftsetzen der Verfassung zur Folge haben.
1. General Tommy Franks
Am Freitag, den 21. November, veröffentlichte der
rechtslastige Webnachrichtendienst Newsmax.com einen Bericht über ein
Interview, das General Tommy Franks dem Lifestyle Magazin Cigar Aficionado
gegeben hatte.
Frank erklärte, ein Terroranschlag könnte entweder
in den Vereinigten Staaten oder gegen einen Verbündeten ausgeführt
werden, es könnten Massenvernichtungswaffen dabei zum Einsatz kommen und
er würde eine hohe Zahl an Opfern fordern. Als Ergebnis davon könnte
die amerikanische Verfassung durch eine Militärregierung außer Kraft
gesetzt werden. Als Kommandant der CentCom stand Frank an der Spitze der
US-Truppen sowohl bei der Eroberung Afghanistans 2001 als auch bei der Invasion
des Irak im Frühjahr diesen Jahres, ehe er im Sommer zurücktrat. In
seinem Interview mit der Zeitschrift schilderte er folgendes Szenario: "Gemeint
ist das Potential einer Massenvernichtungswaffe und ein massiver
terroristischer Zwischenfall irgendwo in der westlichen Welt - es könnte
in den USA sein -, die unsere Bevölkerung veranlassen, unsere eigene
Verfassung in Frage zu stellen und unser Land mehr und mehr zu militarisieren,
um die Wiederholung weiterer opferreicher Zwischenfälle zu vermeiden. Was
dann zur Unterhöhlung der Grundlagen unserer Verfassung führt. Zwei
Schritte, sehr, sehr wichtig." Frank ist nach wie vor ein glühender
Befürworter der Bush-Administration. Er bezeichnet Bush als "sehr
nachdenklichen Mann" und erklärt: "Wahrscheinlich werden wir uns seiner in
Zukunft als eines amerikanischen Helden erinnern." Aber laut Franks könnte
es unter der Regierung dieses "Helden" dazu kommen, dass die "westliche Welt,
die freie Welt, das verliert, was sie am meisten schätzt, und das ist ihre
Freiheit, in der wir in diesem großartigen Experiment, das wir Demokratie
nennen, ein paar hundert Jahre lang gelebt haben."
2. Terrorismus und die Wahlen 2004
Das gleiche Thema wurde in der Rubrik Outlook der Washington
Post, der führenden Tageszeitung der amerikanischen Hauptstadt, in einer
Kolumne vom Sonntag dem 23. November unter der Überschrift "Logik der
Terroristen: Stört die Wahlen 2004" behandelt. Der Autor, David J.
Rothkopf, ein ehemaliger Beamter der Clinton-Regierung, gehört heute zur
Carnegie-Stiftung für Internationalen Frieden, einem bedeutenden
Washingtoner Think-Tank. Rothkopf beschreibt die Möglichkeit einer Serie
terroristischer Selbstmordattacken während des Wahlkampfs vom
nächsten Herbst, die zu einer umfangreichen militärischen
Mobilmachung führen könnte. "Die Geschichte lehrt uns, dass ein
Angriff in einem wichtigen Wahlkampf für Terrorgruppen ein effektives
Mittel ist", schreibt er.
Als Vertreter des demokratischen Flügels der
herrschenden Elite macht sich Rothkopf offensichtlich Sorgen darüber, dass
ein solches Ereignis der Bush-Regierung nützen könnte. Er führt
dafür Beispiele an, so die israelischen Wahlen von 1996, als
Selbstmordanschläge zum Sieg des rechten Likud-Kandidaten Benjamin
Netanjahu beitrugen, und die russischen Wahlen von 2000, die Wladimir Putin
nach einer Reihe von Bombenanschlägen in Moskau und anderen Städten
gewann - Anschlägen, die offiziell tschetschenischen Terroristen
angelastet wurden, obwohl viele glaubten, dass sie von Putins KGB mindestens
zugelassen, wenn nicht organisiert worden waren.
Rothkopf weist auf die symbiotische politische Beziehung
zwischen Terroristen und Hardlinern hin: "Hardliner schlagen viel stärker
zurück, was den Terroristen in die Hände spielt, wenn sie versuchen,
ihre Sache und ihre Methoden zu rechtfertigen." Er hätte noch
hinzufügen können, dass die Terroristen eine Gottesgabe für die
Hardliner sind, weil sie ihnen den Vorwand für diktatorische Methoden
liefern. Wichtiger als seine Argumente - Rothkopf wiederholt weitgehend den
Appell der Demokraten für ein koordinierteres internationales Vorgehen
gegen den Terrorismus - ist, was er über die Erwartungen im offiziellen
Washington und in Wirtschaftskreisen enthüllt. An einer Stelle bemerkt er:
"Vor kurzem habe ich eine Versammlung geleitet, zu dem der CNBC-Konzern
über 200 führende Wirtschafts- und Regierungsfunktionäre
eingeladen hatte, von denen viele Experten in Sicherheits- und
Terrorismusfragen sind. Fast drei Viertel von ihnen sagten, es sei
wahrscheinlich, dass die Vereinigten Staaten vor Ende 2004 einen
größeren Terroranschlag erleben würden. Ähnlich viele
sagten voraus, dass der Angriff größer sein werde als jener vom 11.
September und möglicherweise mit Massenvernichtungswaffen ausgeführt
werde. In der Gruppe herrschte weitgehend Übereinstimmung darüber,
dass ein solcher Anschlag wahrscheinlich für zusätzliche
Unterstützung für Präsident Bush sorgen werde."
Dies ist eine bemerkenswerte Feststellung. Rothkopf
beschreibt dieses elitäre Auditorium als "ernsthafte Leute, die nicht zu
Hysterie oder Panik neigen - Offiziere, Politiker, Wissen-schaftler, Forscher
und andere, die sich seit langem mit solchen Fragen befassen". Die
überwiegende Mehrheit von ihnen, sagte er, seien der Ansicht, ein
schlimmerer Terroranschlag als am 11. September - das heißt einer, der
Tausende, wenn nicht Zehntausende Amerikaner töten würde - werde im
Verlauf des Wahlkampfs 2004 stattfinden, und dieser Anschlag werde dem
politischen Geschick von George W. Bush nützen.
3. Militäraktion innerhalb der USA
Die Rolle der Armee im Inland war das Thema einer Kolumne,
die am 23. November erschien und von William Arkin geschrieben war, einem
Analysten der Los Angeles Times mit guten Beziehungen zum Militär.
Arkin hatte letztes Jahr die Entscheidung der Bush-Regierung enthüllt,
die US-Militärstrategie zu verändern und sieben Länder für
mögliche Atomangriffe ins Visier zu nehmen: Irak, Iran, Nordkorea, Libyen,
Syrien, China und Russland. Der Titel der Kolumne lautete: "Mission Creep
erreicht das Inland, amerikanische Streitkräfte übernehmen wichtige
Kontroll- und Überwachungsfunktion". Der Text untersucht die Rolle des
Nordkommandos des Pentagons, des neu eingerichteten Kontrollzentrums für
sämtliche US-Truppen in den kontinentalen USA, Kanada und Alaska, und
enthält ein Interview mit seinem Kommandanten, dem General der Air Force
Ralph E. Eberhart.
Laut Arkin hat das Nordkommando drei Einsatzkategorien mit
wachsendem Dringlichkeits-grad definiert: vorübergehend, dringlich und
außerordentlich. Er schreibt: "Nur im Fall von 'außerordentlichen'
Operationen im Inland kommen die besonderen Fähigkeiten des
Verteidigungsministeriums zum Einsatz. Diese beschränken sich nicht auf
Dinge wie Luftpatrouillen, um entführte Flugzeuge abzuschießen, oder
die Entschärfung von Bomben und anderen Explosivstoffen, sondern
erstrecken sich auch auf den Einsatz von Informanten, Spezialkräften und
sogar richtigen Kampftruppen." Arkin deckt auf, dass das Nordkommando "jetzt
schon mit der weitreichenden Macht-befugnis arbeitet, die zu
'außerordentlichen Operationen' gehört." Dies beinhaltet die
Aktivierung einer Reihe von Geheimdienstoperationen, die sich gegen das
amerikanische Volk richten. Dazu gehören: Eine Entscheidung des
Verteidigungsministers Donald Rumsfeld, den Aufgabenbereich der
Counterintelligence Field Activity (CIFA) auszuweiten, die im letzten Jahr
eingerichtet wurde, um "kritische Infrastruktureinrichtungen" zu schützen.
Sie ist demnach befugt, im Inland "eine Sicherheitsdatenbank mit Informationen
über mögliche terroristische, gegen das Verteidigungsministeriums
gerichtete Bedrohungen" zu unterhalten.
Die Entsendung von Spezialagenten der Armee in 56
Terrorismus-Task-Force-Gruppen des FBI in örtlichen FBI-Büros, die
potentielle Gefahren für das Militär untersuchen sollen, die
innerhalb der Vereinigten Staaten selbst drohen. Eberharts Entscheidung, die
Joint Task Force Six, eine Anti-Drogen-Einheit von 160 Soldaten in Fort Bliss,
Texas, in eine Konterterrorismus Einheit mit dem Namen Interagency Task Force
North umzuwandeln. Ursprünglich hatte der Kongress 1996 grünes Licht
für die Joint Task Force Six gegeben und damit die erste Ausnahme vom
Posse-Comitatus-Gesetz zugelassen, das US-Soldaten von Polizeifunktionen im
Inland ausschließt. Die National Geospatial-Intelligence Agency, eine
weitere wenig bekannte Organisation, sammelt Informationen für ein
"Inventar städtischer Daten", in dem nicht klassifizierte und
klassifizierte Daten über 133 Städte, aber auch
US-Grenzübergänge und Meereshäfen kombiniert werden, um eine
nationale "Raum-Daten-Infrastruktur" zu schaffen. Diese Daten, die laut Arkin
so detailliert sind, dass einzelne Häuser aufgelistet werden, könnten
zu Überwachungszwecken oder zur militärischen Zielfindung benutzt
werden. Laut Arkin, hat die CIFA auch einen Auftrag zum inländischen
"Daten-Schürfen" erhalten: Sie soll "einen Weg finden, wie umfangreiche
Sammlungen öffentlicher Daten, abgefangener Nachrichten,
Kreditkartenkonten etc." verarbeitet werden können, um daraus
"handlungsrelevante Erkenntnisse" zu gewinnen. Damit wird das totale
Überwachungsprogramm in neuer Form wiederbelebt, an dessen Spitze der
durch die Iran-Contra-Affäre berüchtigte Admiral John Poindexter
stand und das angeblich Anfang des Jahres vom Kongress nach einem
öffentlichen Aufschrei eingestellt worden war.
Hier erhält man Einblick in den wahren Zustand der
Vereinigten Staaten am Vorabend des Wahljahres 2004. Herrschende Kreise setzen
weitgehend voraus, dass ein neuer massiver Terroranschlag die schwächelnde
politische Position der Bush-Regierung wieder stärken oder sogar zum
Aussetzen der Wahlen und zu einem Militärregime führen könnte.
Die US-Armee bereitet sich aktiv auf diese Möglichkeit vor, indem sie
Truppen für den Einsatz im Inland vorbereitet und eine Datenbank über
mögliche politische Gegner anlegt. Die offensichtliche Frage lautet:
Wenn das die erwarteten Konsequenzen sind, liegt es dann nicht im politischen
Interesse der Bush-Regierung oder Schichten des Militär- und
Geheimdienstapparates, einen solchen Terroranschlag selbst zu organisieren?
Oder wenigstens sicherzustellen, dass er stattfindet, indem man nach der Art
und Weise des 11. September wegschaut?
Ein weiterer Kommentar
dazu:
Was jedoch (nach meinen Erwägungen) sich in
nächster Zeit abspielen wird, macht wohl jegliche Sicherheit irgendwie
zweifelhaft. Ich glaube nicht, dass es in Amerika Wahlen geben wird. Ich hatte
in meinem Artikel auf die Zeiten aufmerksam gemacht, die uns einen Hinweis auf
die Zukunft geben würden. General Tommy Franks, der Feldherr der Irak
Krieges, hat in jener Zeit auf die Möglichkeit aufmerksam gemacht, dass
sich ein neues 9/11 abspielen könnte, und dann wird die gute ideale
Constitution aufgehoben und der Notzustand erklärt, was eine weitere
Abstimmung unnötig macht. Bush ist am Verlieren in der
Öffentlichkeit. Selbst die dummen Amerikaner haben das Vertrauen verloren.
Die Neocons wollen nicht die Macht verlieren, die sie sich seit Jahren (schon
vor der letzten Wahl) zusammengebastelt haben, werden sich nicht einfach dem
Schicksal hingeben. Der ´Bush-Clan war die ganze Zeit im
Undergrund, aktiv. Ich glaube sehr, dass sich dieses Szenarium abspielen wird.
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