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02.2004 Die Neue Koalition
Peter Christian Nowak
und Petra Karl
Eduard-Jost-Str. 13
67067 Ludwigshafen
Tel. 0621-54590305
petercnowak@web.de
AGENDA 2010 und zur LAGE DER NATION

ERKLÄRUNG

DES

DEUTSCHEN VOLKES DER BUNDESREPUBLIK

DEUTSCHLAND

ZUR

AGENDA 2010 und zur LAGE DER NATION







Weil Opposition und Regierung nicht in der Lage sind, die nun mittlerweile chronisch gewordenen Probleme, wie Wirtschaft, Finanzen, Soziales Ausländer, bzw. „Zuwanderungspolitik“ zu lösen sieht sich das Volk der Bundesrepublik Deutschland gezwungen sich in angemessener Form einzumischen.


Diese Einmischung in das politische „Tagesgeschäft“ ist durch die verfassungsmäßige Legitimation gewährleistet:


Alle Gewalt geht vom Volke aus“


Davon machen wir hiermit Gebrauch.



Entgegen des Jahreswirtschaftsberichts 2004 der Bundesregierung sind wir der Meinung, daß die Kernprobleme in den Bereichen Wirtschaft, Finanzen und Soziales im Jahr 2004 nicht gelöst wurden und sich vielmehr eher noch verschärfen werden. Das trifft erst recht für die weitere Prognose für das Jahr 2005 zu.


Die im Jahreswirtschaftsbericht vorgelegte Prognose eines moderaten Wirtschaftsaufschwungs in 2004 ist nicht das Ergebnis einer richtigen Weichenstellung der verantwortlichen Politiker, sondern steht im Zusammenhang mit der zu erwartenden kurzfristigen Erholung der U.S.amerikanischen Wirtschaft, in deren Windschatten sich die Bundesrepublik Deutschland befindet.


Die Agenda 2010 hat nichts mit einer möglichen Kurzzeiterholung der deutschen Wirtschaft zu tun und ist eher ein erbärmliches Beispiel einer Reihe mißglückter Operationen, deren Vision sich bald im Nirvana des Nichts auflösen wird.


Die Finanzlage der Bundesrepublik befindet sich in einem desolaten Zustand. Sie wurde seit Jahrzehnten andauernden ungerechten Verteilung der Steuerlasten systematisch und planmäßig herbeigeführt; systematisch und planmäßig deswegen, weil Großverdiener und Kapitalgesellschaften weitestgehend von der Steuer befreit wurden und mit vielfältigen Abschreibungsprogrammen entlastet worden sind.

Kaum jemand in diesem Lande hat jemals den Höchststeuersatz bezahlen müssen.


So blieben die Finanzierungslasten des Staates bei den mittleren und kleineren Einkommen hängen, was angesichts der Wiedervereinigungskosten eine gewaltige Leistung dieser Gruppen darstellt!


Zur verfehlten Steuerpolitik kommen noch die Vielzahl von unsinnigen und teuren Subventionen, wie z.B. die Kohlesubvention hinzu, die das Desaster noch immer weiter befördern. Auch die EU Kosten sind absolut nicht von Pappe, Aufgaben und Kostenverteilung hätten längst auf den Prüfstand gehört; im übrigen alles, was mit den sogenannten „Auslandsverpflichtungen“ im Zusammenhang steht.

Natürlich wissen auch das die Politiker, und natürlich kennt man auch die notwendigen Maßnahmen; aber „Lobbykratie“ und die Verfilzungen der Politiker in bedeutenden Wirtschaftsfunktionen läßt das Interesse dahin

schmelzen, wie Schnee in der Sonne; unübersichtlich für den Bürger und schwer durchschaubar, welcher Politiker in welchen Wirtschaftsfunktionen sitzt, hat sich die Politikerklasse ganz kommod und lukrativ eingerichtet. Nur ab und an kommt mal etwas ans Tageslicht, wie jetzt beispielsweise die Beraterverträge. Aber des Bürgers Gedächtnis ist ein kurzzeitiges, was den Politikern nur recht sein kann.


So hat sich in all den Jahren ein gefährliches Gemisch aus Politik, Vetternwirtschaft, verdeckter nicht justitiabler Vorteilsnahme und Interessenwahrnehmung der Lobbyisten zusammengebraut, das nun seine gefährliche Wirkung entfalten kann: Wachsende Armut in weiten Teilen der Bevölkerung, stagnierendes Wirtschaftswachstum mit rezessiver Tendenz, Bildungs,- Wissenschafts, und Innovationsnotstand, massenhafte Firmenpleiten und, schließlich und endlich, einer damit einher gehenden Massenarbeitslosigkeit.


Insbesondere kleinere und mittelständische Unternehmen sind von Arbeitslosigkeit produzierenden Insolvenzen betroffen, als Folge einer gezielt geplanten, weltwirtschaftlich gewollten Globalisierung. Diese Globalisierung verkauft man denn als Chance zur einer neuen „Weltwirtschaftsordnung“, zu der es keine Alternative gibt!


Dabei wären nun Gegenmaßnahmen zu treffen, eine Art politisches Management, um die Kapital- und Jobkillermaschinerie zu stoppen.

Die politische Einigung, die Vision eines einheitlichen Europas kann nur im Zusammenspiel von Vernunft und dem Möglichen entstehen.

Beides ist nicht vorhanden, sonst hätte die Osterweiterung beispielsweise und der ganze europazentristische Subventionsblödsinn nie stattfinden dürfen; jedenfalls niemals unter solchen finanziellen Opfern.


In der Summe aller Ursachen resultiert die Gesamtlage der Bundesrepublik Deutschland:


Daher stellt das Deutsche Volk den


NOTSTAND IN

WIRTSCHAFT, FINANZEN, IN WISSENSCHAFT, FORSCHUNG

UND BILDUNG


fest.



Wir fordern eine neue Matrix politischen Handelns, die bestimmt ist von politischer Vernunft im Verhältnis zu den anstehenden Fragen zu Wirtschaft und Gesellschaft.


Wir fordern ein Umdenken auf allen Gebieten zu Gunsten der Bundesrepublik Deutschland. Wir fordern, daß es nunmehr an der Zeit ist, sich von einer Europa zentrierten Politik abzuwenden und sich mehr wieder den Eigeninteressen zu widmen.


Wir fordern eine Freihandelszone mit den Nordamerikanischen Staaten und des gesamten Dollarraumes, was die Wirtschaft beflügeln wird. Wir haben das kleinliche und spießige Klein-Klein der europäischen Länder satt, weil uns das nur Unmengen an Geld kostet und wir ansonsten nichts davon haben.

Uns interessieren nicht die Lebensverhältnisse in Osteuropa und in den anderen Staaten, wenn die uns ständig an unserer freien Entfaltung hindern! Auf gut Deutsch: Wir brauchen unsere Kohle für uns.


Wir fordern


  • gesetzliche Regelungen, die dazu geeignet sind die Unternehmensflucht in Billiglohnländer zu verhindern.

  • ein Reimportverbot der dort produzierten Produkte und Dienstleistungen

  • Waren aus Billiglohnländer so hoch zu besteuern, daß sie in Deutschland ihre Marktfähigkeit verlieren.

  • wenn EU, dann gleiche Lohnverhältnisse, sowie Steuern und Abgaben in allen Ländern sowie Beitrittskandidaten.

  • ansonsten fordern wir ein sofortiges Moratorium für den Beitritt der Neuen, bis sich eben diese Relationen zu Deutschland eingestellt haben.

  • gesetzliche Regelungen, die geeignet sind feindliche Übernahmen von Firmen und Kapitalgesellschaften zu verhindern.

  • daß sowohl die Deutsche Ausgleichsbank, wie die Bank für Wiederaufbau mit ausreichenden Finanzmitteln, um die Europäische Kredit-Vergaberichtlinie „Basel II“ zu unterlaufen. Ziel muß sein, die Kapitalströme durch feindliche Übernahmen ins Ausland zu unterbinden und die dadurch entstehende Massenarbeitslosigkeit zu verhindern.

  • die europäischen Mitgliedsstaaten an den Kosten der Wiedervereinigung stärker als bisher zu beteiligen; schließlich profitieren sie ja auch von der Friedensdividende, also weniger Rüstungskosten als zur Zeiten des kalten Krieges.

  • eine Wissenschafts,- Forschungs,- und Bildungsinitiative, mit den Schwerpunkten Schule und Hochschule.

  • eine Innovationsinitiative „Innovative Product Research“, um neue, marktfähige Produkte zu entwickeln und zu fördern.

  • die Unabhängigkeit vom Öl, ein sofortiges Programm zur Durchsetzung der Fotovoltaik, der Nanotechnologie, des Wasserstoffantriebs und des Hybridmotors. Alle nachhaltigen Energieformen sind ebenfalls zu nutzen. In diesem Zusammenhang

sind alle Energieunternehmen zu entmonopolisieren, und im Zweifel zu Unternehmensform einer Stiftung umzuwandeln.

  • gesetzliche Regelungen, die geeignet sind Lobbykratie und Vetternwirtschaft zu verbieten und ein Verbot für Politiker im Amt, Nebenbeschäftigungen in der freien Wirtschaft auszuüben. Hierzu ist das Parteiengesetz abzuändern, bzw. zu ergänzen.

  • eine Erweiterung der Kompetenzen des Bundesrechnungshofes über eine reine Kontrollfunktion hinaus; nämlich rechtliche Schritte gegen Bundesbeamte oder Minister im Falle von nachgewiesener Steuerverschwendung zu unternehmen.

  • ein 4-stufiges Steuermodell: 5, 10, 20, 30%, Näheres regelt ein Gesetz.

  • die Restitution der Sozialsysteme, vom Umlagesystem zur Steuerfinanzierung. Der Vorteil dieses Systems ist, daß von nun an alle einzahlen, alle Unternehmen, Beamte, Körperschaften und auch die Staatsdiener. Gleichzeitig fallen die bisherigen Sozialabgaben weg, wobei das Problem immer wachsender Sozialbeiträge entfällt; und andererseits ist dieses System nicht mehr auf Schieflagen von der demographischen Entwicklung abhängig, so daß auch dieses Problem mit einem Schlag gelöst würde.

  • Die finanzierte Rente, bzw. Pension beträgt einheitlich 14000 Euro pro Jahr. Die Gesundheitsversorgung wird ebenfalls aus dieser Steuer finanziert.

  • die Wiedereinführung der sogenannten Positivliste im Pharmabereich, die Möglichkeit Pharma-Discounter (Apothekenketten) im Markt zu verankern und jede Lobbytätigkeit der Ärzteschafts- Apotheker,- und Pharmaverbände zu unterbinden.

  • daß die Renten, Zusatzrenten und Renten aus Lebensversicherungen steuerfrei bleiben. Der Gleichheitsgrundsatz zu den Beamtenpensionen wird nicht verletzt, da Pensionäre 70% vom letzten Bruttogehalt bekommen, sowie eine 13. Monatspension. Insofern ist die Besteuerung von Beamtenpensionen gerechtfertigt. Hinzu kommt eine 50%ige Beihilfezulage zu den Gesundheitskosten.

  • Rentner bekommen etwa 40% des letzten Brutto´s und keine 13.Monatsrente. Das Grundgesetz muß also entsprechend geändert werden, um die Besteuerung rückgängig zu machen oder die Gleichbehandlung für Rentner und Pensionäre einzuführen


Die Freiräume, die durch die Umgestaltung auf ein Steuer finanziertes Renten und Gesundheitssystem entstehen verschafft Wirtschaft und Verbraucher viel Spielraum für frischen Cash-Flow, bzw. Eigenvorsorge.

Das bedeutet, daß wieder die Binnennachfrage steigt, die Unternehmen nicht mehr durch immer weiter steigende Sozialbeiträge belastet werden und so zumindest die Chance besteht, neue Arbeitsplätze in allen Bereichen, in Dienstleistung und Produktion, entstehen zu lassen.



Wir müssen uns von allem befreien, was uns belastet, insbesondere, was uns Andere an finanziellen Aufgaben aufbürden möchten. In Zukunft: Nichts geht mehr. Natürlich braucht es für die Umstellung der Sozialsysteme Übergangsfristen und Bestandsgarantien für die jetzigen Rentner und Pensionäre. Ein neues Bewußtsein muß entstehen - zur Bewältigung der riesigen Probleme unseres Landes. Komplexe Probleme erfordern in der Regel kreative Lösungen. Politische Zwänge, die hausgemachten oder die exoterischen, die von Außen auf uns hereinbrechenden, sind keine schicksalhaften Ereignisse, sondern sind geplante „Zufälligkeiten“ die ganz bequem auf uns abgeschoben werden sollen.


Wir brauchen definitiv kein Zuwanderungsgesetz. Die in Mangelberufen benötigte Zuwanderung kann durchaus durch die schon bestehende „Green Card Regelung“ gelöst werden. Andererseits müssen für die Akquisition ausländischer Wissenschaftler Anreize geschaffen werden, um Deutschland als Wissenschafts- und Technologiestandort attraktiv zu machen.

Der Duldungsstatus aus humanitären Gesichtspunkten sollte grundsätzlich abgeschafft werden, und nur für präzise beschriebene Ausnahmen gelten.

Daran hat sich jedes Bundesland zu halten.Die Asylverfahren sind auf lediglich eine Verwaltungsgerichtsinstanz gesetzlich zu beschränken, um die Verfahren abzukürzen. Ziel ist, die schnellstmögliche Abschiebung abgelehnter Asylbewerber.


Diese Erklärung ist nicht singulär; es werden noch weitere zu allen politischen Themen folgen. Sie haben den Sinn, daß sich jeder dieser Erklärung anschließen kann, der sich mit der Erklärung im Einverständnis befindet. Jeder Bürger der Bundesrepublik Deutschland hat die Möglichkeit, von der Option – der Weiterleitung an Presseagenturen, Politiker, Verbände, Freunde usw. - Gebrauch zu machen: Nennen wir es eine „Demonstration per Email.“


Die Zeit ist reif – Bürger mischen sich ein



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