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Infos von  www.das-gibts-doch-nicht.info
3.03.2004 BI Omega Bürgerwelle
Mobilfunk-Newsletter der Bürgerwelle e.V.

Dachverband der Bürger und Initiativen zum Schutz vor Elektrosmog

Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich: BI Omega, Mitglied im Dachverband

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Zwangseuthanasie auf AOK-Chipkarte!

Zwangseuthanasie durch Mobilfunksenderstrahlung?

Sehr geehrter Herr Bundespräsident Rau,

Sehr geehrter Herr Minister Trittin,

Sehr geehrte Damen und Herren,

"AOK betreibt Zwangseuthanasie auf Chipkarte"! Ein niedersächsischer Zahnarzt berichtete in der Fliege-Sendung vom 15.1.2004, seine über 80-jährige Mutter hätte - auf den Rat ihres Hausarztes hin - zur Überprüfung des Verdachts auf eine Krankheit - ein Krankenhaus aufgesucht. Dieser hätte sich nicht bestätigt. Bei einem letzten Ferngespräch mit seiner Mutter waren keine Probleme zu erkennen! Schon 2 Stunden später teilte ihm das Krankenhaus mit, dass seine Mutter gestorben sei! In der Krankenakte war vermerkt, dass seine Mutter eine Lungenembolie erlitten hatte. Die Ärzte hatten ihr das rettende Medikament nicht gegeben, da eine entsprechende Anweisung der AOK für über 80-Jährige besteht. Jetzt darf der Zahnarzt die oben erwähnte Aussage machen und zwar gerichtlich autorisiert! Die niedersächsische Regierung ist - wie erwähnt wurde - auch für eine stark eingeschränkte Behandlung von über 80-Jährigen.

Zwangseuthanasie durch Mobilfunksenderstrahlung? Bei starken Rundfunk- und Fernsehsendern mit analoger Technik treten nur in unmittelbarer Nähe Krebserkrankungen auf. Die Mobilfunksender strahlen mit geringerer Leistung, deshalb kann es angeblich keine gesundheitlichen Probleme geben. Mit dieser Lüge versucht man die Menschen zu verblöden!! Unser Organismus wird von elektrischen Impulsen gesteuert, die der elektromagnetischen Mobilfunkstrahlung ähnlich sind. Die gepulste Mobilfunksenderstrahlung stört die äußerst kleinen elektrischen Impulse des Körpers. Zur Störung der körpereigenen Signale sind deshalb auch nur geringste Senderstärken erforderlich! Die Feststellung, dass Mobilfunksender keine krankmachenden Effekte bei Mensch und Tier auslösen können, ist deshalb erstunken und erlogen!

Die Ermittlung der enorm überhöhten Grenzwerte erfolgte in grob fahrlässiger Weise, da nur die thermischen Wirkungen, die ja bei geringeren Senderstärken beinahe zu vernachlässigen sind, nicht aber die athermischen Wirkungen der gepulsten Strahlung berücksichtigt wurden!!

So ist für die Versicherungen das Risiko unkalkulierbar und deshalb nicht versicherbar!

Nicht immer hat die Profitgier den Vorrang. Beispiele dafür sind die Deutsche Post AG, ein Teil der Katholischen Kirche und das Bundesverteidigungsministerium.

Die Deutsche Post AG steht dem Ausbau des UMTS-Netzes im Wege. Sie will auf ihren 17.000 Häusern keine neuen Mobilfunksender installieren lassen. "Der Vorstand hat beschlossen, dass wir die Masten grundsätzlich nicht wollen", bestätigte Post-Sprecher Jürgen Blohm dem Stern: "Es gab Unruhe unter den Mitarbeitern wegen des Elektrosmogs".

Die Diözesanleitung der Erzdiözese München und Freising hat schon vor Jahren beschlossen, auf Kirchen keine Mobilfunkantennen anbringen zu lassen und zwar u.a. um dem Vorsorgeprinzip Rechnung zu tragen.

Wie einem Schreiben des Bundesverteidigungsministeriums zu entnehmen ist kommen einige Gebiete auf militärischem Gelände nicht als Standort für einen Sendemasten in Frage. "Sensible Bereiche" wie Bundeswehrkrankenhäuser, Sanitätsstützpunkte, Unterkunftsgebäude und Kindergärten würden, "von der Nutzung als Antennenstandorte für Mobilfunkanlagen ausgenommen", schreibt Ministeriumssprecher Joachim Schmidt auf Anfrage der Erdinger S.Z.

Lt. Information des ORF vom 16.2.2004 leiden 60 % der Schüler einer Schule in Salzburg unter Kopfschmerzen! Die Schule liegt im Hauptstrahl von Mobilfunksendern. Große Protestaktionen wurden gestartet.

Eine niederländische Regierungsstudie, die im Auftrag von 3 Ministerien durchgeführt wurde, zeigt die Gefährlichkeit von UMTS. "Wenn man die Testpersonen der Strahlung von UMTS-Basisstationen aussetzte, kam es zu einer signifikanten Wirkung...Die Testpersonen litten daraufhin an Tinnitus, Kopfschmerzen und Übelkeit", erklärte eine Sprecherin des niederländischen Wirtschaftsministeriums.

Die Öffnung der Blut-Hirnschranke durch die Mobilfunkstrahlung ist inzwischen unstrittig. Durch das Eindringen von Eiweißen in das Gehirn werden Nervenzellen geschädigt.

Es ist bei Tieren mehrfach belegt, dass diese Strahlung die Keimbahn schädigt und zu Miss- und Fehlgeburten führt.

Zwölf voneinander unabhängig arbeitende Forschergruppen haben festgestellt, dass es unter Einfluss von Hochfrequenzfeldern zu Schäden am Erbgut kommt. Falls Zellen bereits vorgeschädigt sind, wird dies durch den Einfluss der Strahlung um ein Vielfaches verstärkt.

Epidemiologische Studien zeigen, dass Herz-Kreislauf-Beschwerden in der näheren Umgebung von Sendeanlagen vermehrt auftreten.

In Europa sind inzwischen ca. 60 Krebs-Cluster um Mobilfunksender bekannt.

T-Mobile verlor einen jahrelangen Rechtsstreit gegen einen Mobilfunk-Kritiker! Der Mobilfunk-Sachverständige Wulf-Dietrich Rose (Internationale Gesellschaft für Elektrosmog-Forschung) hatte in Gutachten und in den Medien unter anderem behauptet: "Mobilfunkstrahlung stellt ein gesundheitliches Risiko für die anrainende Bevölkerung dar, die Strahlung wirkt sich negativ auf die Erbinformationen aus und führt zu diversen Gesundheitsschäden wie etwa auch Gehirntumor, Krebs und Missbildungen bei Neugeborenen". Rose hatte die von ihm behaupteten gesundheitlichen Risiken von Mobilfunksendern durch Forschungsarbeiten und eigene Untersuchungsergebnisse belegt. Der Oberste Gerichtshof der Republik Österreich entschied in letzter Instanz zugunsten von Rose!!

Die ohnmächtige Wut der Mobilfunkopfer ist gewaltig! Die Schädlichkeit der angewandten Mobilfunktechnik mit den überhöhten Grenzwerten ist Tatsache und deutlich bewiesen! Diejenigen, die - gegen entsprechende Vorteile – das Märchen von der Ungefährlichkeit des Mobilfunks aufrechterhalten, würden bei einer persönlichen Haftung sicher ein anderes Lied singen! Warum werden keine neutralen Experten, wie z.B. Herr Dr. Lebrecht von Klitzing, herangezogen?

Um den Vorwurf der Zwangseuthanasie zu widerlegen sind folgende Sofortaktionen erforderlich:

  1. 1. Massive Reduzierung der Grenzwerte auf ein biologisch vertretbares Maß. Dazu sind u.a. die Ergebnisse der Untersuchungen von Herrn Dr. Lebrecht von Klitzing heranzuziehen.

  • Sofortiger Baustopp der besonders gefährlichen UMTS-Sender!!

  • Kein weiterer Bau von Mobilfunksendern (Moratorium) vor Abschluss einer -bis jetzt nicht vorhandenen - von der Industrie unabhängigen Gesundheitsverträglichkeitsprüfung.

  • Aufklärung der Bevölkerung, speziell der Handynutzer, über die Gesundheitsrisiken elektromagnetischer Felder.

Mit freundlichen Grüßen

Bürgerinitiative Icking zum Schutz vor Strahlenbelastung

G. Pischeltsrieder

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Das Megahertz-Mysterium

An der Philipp-Reis-Straße verweigern Funkschlüssel den Gehorsam nach dem Zufallsprinzip

"433 Mhz" ist in den Kunststoffkörper des Autoschlüssels von Wolfgang Hüster eingestanzt. Der Heusenstammer aus der Philipp-Reis-Straße wedelt mit dem Sesam-öffne-dich demonstrativ herum, drückt aufs Knöpfchen. Doch die Plastikstifte hinter den Kleinwagenscheiben rühren sich nicht.

Wolfgang Hüster ist kein Einzelfall. Hausbesitzer Stefan Salomon, der gerade zu Besuch war, kann seinen BMW nicht öffnen, ohne den Schlüssel in das Schloss zu stecken und herumzudrehen, Und Franz Tietz geht es auf dem Parkplatz unterhalb des ehemaligen Fernmeldezeugamtes mit seinem Opel Vectra genauso. "Gegenüber steht das Auto meiner Frau, da funktioniert die Schlüsselelektronik auch nicht immer. Es hängt schon davon ab, wie das Auto steht."

Seit viereinhalb Jahren wohnen Tietzes an der Philipp-Reis-Straße, und von Anfang an habe es die Probleme mit dem Schlüssel gegeben. "Anfangs haben wir nicht gewusst, woran es liegt", sagt Franz Tietz. "Doch als wir Freunde zu Besuch hatten und die Elektronik auch bei ihren Autos versagte - und zwar nur hier - waren wir uns sicher, dass das etwas mit den Sendemasten auf dem Gebäude zu tun haben muss." In seiner Erdgeschosswohnung selbst sei keine Beeinträchtigung zu spüren, doch er mache sich "schon so seine Gedanken, wie gefährlich die Strahlen sind."

Ähnliche Sorgen treiben auch Svetlana Manojlovic um, die gegenüber des Parkplatzes wohnt. Ihr Mann, sagt sie, leide zunehmend unter Schlafstörungen, seit der Mast auf dem Gebäude stehe. "Die Strahlung ist zu stark für ein Wohngebiet", vermutet die Biologin, die sich folgerichtig ihre Gedanken um die Kinder macht, die draußen im Freien spielen. Bei ihrem niegelnagelneuen Auto funktioniere der Schlüssel immerhin manchmal. "Vielleicht ist da ja das elektronische Signal stärker", vermutet sie. Doch beim etwas betagteren Modell, das vor ihrem Haus geparkt ist, versage die Technik - und zwar recht zuverlässig.

Der Nächste, bitte. Thorsten Bauer, Juniorchef der Karosseriebau-Firma H.P. Bauer, hat so seine Erfahrungswerte. Er sei immer wieder mal von Kunden gefragt worden, ob vielleicht die Batterie ihres Schlüssels kaputt sei. War sie nicht, wobei er als Störfaktor nicht alleine die Sendemastanlage auf dem Ex-Fernmeldezeugamt vermutet, sondern auch einen weiteren Masten, der ein Stück weit hinter seiner Werkstatt zu sehen ist. Schlussfolgerung: Funktechnische Umzingelung. "Wir sind hier genau in der Mitte, vielleicht kommt es deshalb zu den Störungen."

Das scheint noch nicht das Ende der Fahnenstange. Bei anderen Fahrzeugen funktionierte schon mehr nicht als nur der Schlüssel. Diese Überraschung erlebte ein Ferrari-Fahrer, dessen elektronische Wegfahrsicherung sich nicht mehr aufheben ließ. Wird die Elektronik im Schlüssel gestört, kann er im Zündschloss nicht mehr als "berechtigt" erkannt werden - Zündung, Benzinzufuhr und Anlasser bleiben blockiert. Der Mann ließ seinen Wagen kurzerhand abschleppen.

Das hätte er dem Offenbacher Ferrari-Fachhändler Michel Weber zufolge zwar nicht machen müssen, sondern ihn "einfach ein paar Meter weiter schieben" - doch einen Zusammenhang mit dem Sendemast könne auch er sich vorstellen.

Telekom-Sprecher Peter Kespohl schließt dies hingegen aus. Die Mobilfunkstationen - auf dem Gebäude sind Antennen für die Mobilfunkanbieter E-Plus und T-Mobile installiert - arbeiteten in völlig anderen Frequenzbereichen als Autoschlüssel. Da komme also auch eine ungünstige Wechselwirkung mit dem zweiten Mast nicht in Frage. "Die Standortbescheinigungen liegen vor", sagt Kespohl. Als eigentlicher Störfaktor käme vieles in Betracht: "Das können sogar falsch installierte Dimmer in einer Wohnung sein. So einen Fall hatten wir auch schon."

Rolf Jakoby, Professor mit Fachgebiet Funkkommunikation an der Technischen Universität Darmstadt, schätzt die Wahrscheinlichkeit einer Störung durch die Masten ebenfalls als "relativ gering, aber nicht als unmöglich" ein. Auf die Störanfälligkeit von Systemen hin testeten Autohersteller die Fahrzeuge in so genannten EMV-Räumen - das steht für elektromagnetische Verträglichkeit -, und erstellten Richtwerte. Mobilfunksysteme wiesen häufig eine Frequenz von 900 Megahertz auf. "Es gibt aber immer Spektralanteile, die in andere Bereiche hineinragen", erläutert Jakoby. Und diese könnten sehr wohl die Elektronik stören.

http://www.op-online.de/index_257_333431353730.htm

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Re: 040228 - R - Mobilfunk – Newsletter

Hallo Herr Rudolph,

konnte am Freitag zusammen mit Hr. Welzel, Fr. Dr. Dohmen und über 200 Leuten der BI Arlen eine Vortrag von Frau Dr. Wachsmuth zum Thema BGH Urteil und Auflösung von Mietverträgen für Senderstandorte hören. Hier einige Auszüge, was direkt zum heutigen Newsletter passt.

Das BGH-Urteil ist auf keinen Fall ein Freibrief für weitere Handysender. Bereits heute sind über 98% der Mobilfunksender Schwarzbauten im Sinne des Verwaltungsrechtes. Und genau über diesen Rechtsweg gibt es noch Möglichkeiten sich gegen bestehende und geplante Sender zu wehren. Also nicht einschüchtern lassen.

Die Problematik, dass man angeblich nicht aus bestehenden Verträgen für Standorte der Mobilfunkbetreiber rauskommt wird von der Presse so dargestellt, entspricht aber nicht den Tatsachen. Richtig ist, man kommt in den meisten Fällen raus, aber nicht kampflos.

Ohne eine Klage einzureichen, werden die Netzbetreiber immer mit Einschütterungsversuchen, Beschwichtigungen etc. versuchen, den Sender trotzdem zu bauen. Der Klageweg ist unvermeidlich.

In den meisten Fällen versuchen die Netzbetreiber immer, bevor es zu einer Gerichtsentscheidung kommt, einen Vergleich zu schließen um keine Musterprozesse zu provozieren. Davor haben sie im Moment am meisten Angst. Das ist auch der Grund, warum man dazu so wenig in der Presse liest. Die Vergleiche werden ja meistens im Stillen gemacht.

OK, das in Kürze, kann also nur empfehlen, zu Klagen was das Zeug hält und sich nicht entmutigen zu lassen.

Viele Grüße

Nachricht von NN, Omega: der Informant ist uns bekannt, möchte aber aus persönlichen Gründen ungenannt bleiben.

PS: Vielleicht können Sie Frau Dr. Wachsmuth dazu gewinnen, eine kurze Zusammenfassung dieser Problematik für den Newsletter zu verfassen?

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Entwicklung oder Verwicklung?

Infoveranstaltung der Interessengemeinschaft Mobilfunkantennen-Stopp-Obertoggenburg (IG MSO) war gut besucht

Ebnat-Kappel. Zwei Fachleute - ein Ingenieur und ein Zahnarzt - brachten den Besuchern die Problematik rund um die Strahlung durch die Mobiltelefonie auf verständliche Weise näher.

Renata Riehm

«Nicht das Handy ist das Problem, sondern der Umgang damit», betonte der Sprecher der IG MSO, Stephan Sutter, welcher sich im Verlauf des Abends mit seinem Handy an einer Strahlungs-Messung beteiligte. Die Exponenten betonen, dass sie nicht gegen die Mobiltelefonie seien. Die vom Gesetz geforderte Vernetzung sei aber seit 2001 erreicht. Was heute «aufgerüstet» werde, diene nur dem Interesse der Anbieter.

Strahlen wie Scheinwerfer

Der pensionierte Ingenieur Hans-Ueli Jakob aus dem bernischen Schwarzenburg ist Präsident von Gigaherz.ch, der schweizerischen Interessengemeinschaft Elektrosmog-Betroffener. Ihr sind etwa 250 Widerstandsgruppen aus der Schweiz und dem Liechtenstein angeschlossen. Mit Hilfe von Folien erklärte er auf verständliche Weise die Komplexität der Entstehung und Auswirkung von Strahlen, die Ausrichtung von Antennen, den technischen Aufbau eines Telefongesprächs sowie die Problematik der Grenzwerte. So erfuhren die Anwesenden beispielsweise, dass es sich bei der Strahlung von einer Antenne ähnlich verhalte, wie bei einem Autoscheinwerfer. Das bedeute, dass Strahlung mit Licht «sichtbar» gemacht werden könnte. Der Abstrahlungswinkel der Antenne sei entscheidend. Zur Diskussion im Falle Hemberg meinte Jakob: «Die Swisscom hat einfach den Winkel der Keule leicht angehoben und damit das Strahlungszentrum verschoben.» Mit den getroffenen Massnahmen habe die Besserung nichts zu tun.

Körper wirken wie Antennen

Der Zahnarzt Bruno Germann aus Lachen beschäftigt sich seit 2001 mit der Mobilfunk-Problematik. Germann zeigte auf, dass bei den Grenzwerten lediglich die thermische Wirkung, nicht aber die athermische oder biologische berücksichtigt werde. Diese seien aber ebenso problematisch, weil ein Körper wie eine Antenne wirke. Dadurch werde das Resonanzmuster des Körpers verändert. Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Krebs usw. können die Folgen sein. Germann sprach von «Freilandversuchen an Menschen.» Er führte aus, dass zwei bis zehn Prozent der Menschen elektrosensibel reagierten.

Fragwürdige Grenzwerte

Beide Referenten zogen die Seriosität der Grenzwerte in Frage. Die internationalen Grenzwerte ICNIRP seien von einer rein privaten Nichtregierungsorganisation (Jakob: «Privater Altherrenclub») erarbeitet worden, und nicht, wie von vielen Regierungen zur Rechtfertigung behauptet, von einer WHO-Organisation. Sie zitierten ein Bundesgerichtsurteil von 2000, wonach «Grenzwerte nicht nach medizinischen Gesichtspunkten, sondern nach wirtschaftlicher Tragbarkeit und technischer Machbarkeit festzulegen sind.»

Einseitig

Vor alle Hans-Ueli Jakob gelang es, einige Aspekte des vielschichtigen Themas verständlich zu vermitteln und aufzuzeigen, dass zu viele Fragen bei diesem «technischen Fortschritt» nicht beantwortet sind. Um sich jedoch selbst eine Meinung bilden zu können, hätte es auch der Meinung der «Gegenseite» - von Anbietern und politischen Entscheidungsträgern beispielsweise - bedurft. Im Anschluss an Referate und Fragerunde erläuterte der Wattwiler Spitalverwalter Stephan Bärlocher die Gründe, welche für den Erhalt des Spitals Wattwil ins Feld geführt werden und zeigte die aktuelle Kampagne auf.

Befragt - Neuauflage gefordert

Wie waren Sie zufrieden mit dem Abend?

Eigentlich hatte ich erwartet, dass noch mehr Personen sich fundiert informieren lassen. Insbesondere schade finde ich, dass nicht mehr politische Entscheidungsträger und Ärzte die Gelegenheit nutzten.

40 Personen haben gegen die Antenne in Ennetbühl beim Baudepartement Einspruch erhoben. Was erwarten Sie?

Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der Problematik und nicht die blinde Übernahme von NIS- und anderen fraglichen Werten. Zudem erwarte ich, dass Verwaltung und Regierung endlich eine neutrale Optik einnehmen und nicht nur die Interessen der Anbieter vertreten.

Welche Möglichkeiten haben Sie bei einer Ablehnung?

Der Gang ans Verwaltungs- und allenfalls ans Bundesgericht steht danach offen. Vor allem aber verlangen wir eine Neuauflage des Bewilligungsverfahrens für die Antenne Ennetbühl mit sauber aufbereiteten Standortdatenblättern. Bei der jetzt erteilten Bewilligung wurden zu viele formale Fehler gemacht. (rmr)

Stephan Sutter Sprecher IG MSO

Zwei Rekurse in Ennetbühl

Kürzlich hat der Gemeinderat Krummenau in Ennetbühl eine Mobilfunkanlage mit 17 Antennen bewilligt. Gestrichen wurde das Gesuch für eine UMTS-Antenne. Gegen den Entscheid haben sowohl 40 Betroffene aus Ennetbühl als auch der Mobiltelefonieanbieter Orange Einspruch beim kantonalen Baudepartement erhoben. Laut Stephan Sutter hat das Baudepartement bereits ein Vernehmlassungsverfahren signalisiert, wobei die Ämter für Raumentwicklung und Umweltschutz, der Krummenauer Gemeinderat sowie Betroffene zu Wort kommen sollen. (rmr)

http://www.tagblatt.ch/toggenburg.cfm?pass_id=880759&liste=880743,880471,880763,880770,880759,880781,880786,880758,880760&pass_bild=q

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Beitrag über die Problematik des heutigen Mobilfunks

Liebe Mitstreiter für einen gesundheitsverträglichen Mobilfunk, liebe Freunde und Bekannte,

am Montag, den 8. März 2004 um 21 Uhr wird im Gesundheitsmagazin PULS auf DRS SF1 ein 15-minütiger Beitrag über die Problematik des heutigen Mobilfunks ausgestrahlt. Im ersten Teil wird ein kontradiktorisches Gespräch stattfinden zwischen Prof. R. Berz als Befürworter und B. Germann (Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz) als Kritiker, moderiert von Frau Biedermann vom Fernsehen. Im zweiten Teil wird über mögliche Schutzmassnahmen gesprochen. Herr P. Schlegel (Dipl. El. Ing.) wird dann noch zu uns stoßen. Ich werde mich bemühen, die Problematik des heutigen Mobilfunks in einer objektiven Art darzustellen.

Diese Mitteilung darf oder soll so weit wie möglich publik gemacht werden.

Mit lieben Grüssen

Bruno Germann

(Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz)



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