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Dachverband der Bürger und
Initiativen zum Schutz vor Elektrosmog
Herausgeber und für den Inhalt
verantwortlich: BI Omega, Mitglied im Dachverband
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Zwangseuthanasie auf
AOK-Chipkarte!
Zwangseuthanasie durch
Mobilfunksenderstrahlung?
Sehr geehrter Herr Bundespräsident
Rau,
Sehr geehrter Herr Minister Trittin,
Sehr geehrte Damen und Herren,
"AOK betreibt Zwangseuthanasie auf
Chipkarte"! Ein niedersächsischer Zahnarzt berichtete in der
Fliege-Sendung vom 15.1.2004, seine über 80-jährige Mutter hätte
- auf den Rat ihres Hausarztes hin - zur Überprüfung des Verdachts
auf eine Krankheit - ein Krankenhaus aufgesucht. Dieser hätte sich nicht
bestätigt. Bei einem letzten Ferngespräch mit seiner Mutter waren
keine Probleme zu erkennen! Schon 2 Stunden später teilte ihm das
Krankenhaus mit, dass seine Mutter gestorben sei! In der Krankenakte war
vermerkt, dass seine Mutter eine Lungenembolie erlitten hatte. Die Ärzte
hatten ihr das rettende Medikament nicht gegeben, da eine entsprechende
Anweisung der AOK für über 80-Jährige besteht. Jetzt darf der
Zahnarzt die oben erwähnte Aussage machen und zwar gerichtlich
autorisiert! Die niedersächsische Regierung ist - wie erwähnt wurde -
auch für eine stark eingeschränkte Behandlung von über
80-Jährigen.
Zwangseuthanasie durch
Mobilfunksenderstrahlung? Bei starken Rundfunk- und Fernsehsendern mit analoger
Technik treten nur in unmittelbarer Nähe Krebserkrankungen auf. Die
Mobilfunksender strahlen mit geringerer Leistung, deshalb kann es angeblich
keine gesundheitlichen Probleme geben. Mit dieser Lüge versucht man die
Menschen zu verblöden!! Unser Organismus wird von elektrischen Impulsen
gesteuert, die der elektromagnetischen Mobilfunkstrahlung ähnlich sind.
Die gepulste Mobilfunksenderstrahlung stört die äußerst kleinen
elektrischen Impulse des Körpers. Zur Störung der körpereigenen
Signale sind deshalb auch nur geringste Senderstärken erforderlich! Die
Feststellung, dass Mobilfunksender keine krankmachenden Effekte bei Mensch und
Tier auslösen können, ist deshalb erstunken und erlogen!
Die Ermittlung der enorm
überhöhten Grenzwerte erfolgte in grob fahrlässiger Weise, da
nur die thermischen Wirkungen, die ja bei geringeren Senderstärken beinahe
zu vernachlässigen sind, nicht aber die athermischen Wirkungen der
gepulsten Strahlung berücksichtigt wurden!!
So ist für die Versicherungen das
Risiko unkalkulierbar und deshalb nicht versicherbar!
Nicht immer hat die Profitgier den
Vorrang. Beispiele dafür sind die Deutsche Post AG, ein Teil der
Katholischen Kirche und das Bundesverteidigungsministerium.
Die Deutsche Post AG steht dem Ausbau des
UMTS-Netzes im Wege. Sie will auf ihren 17.000 Häusern keine neuen
Mobilfunksender installieren lassen. "Der Vorstand hat beschlossen, dass wir
die Masten grundsätzlich nicht wollen", bestätigte Post-Sprecher
Jürgen Blohm dem Stern: "Es gab Unruhe unter den Mitarbeitern wegen des
Elektrosmogs".
Die Diözesanleitung der
Erzdiözese München und Freising hat schon vor Jahren beschlossen, auf
Kirchen keine Mobilfunkantennen anbringen zu lassen und zwar u.a. um dem
Vorsorgeprinzip Rechnung zu tragen.
Wie einem Schreiben des
Bundesverteidigungsministeriums zu entnehmen ist kommen einige Gebiete auf
militärischem Gelände nicht als Standort für einen Sendemasten
in Frage. "Sensible Bereiche" wie Bundeswehrkrankenhäuser,
Sanitätsstützpunkte, Unterkunftsgebäude und Kindergärten
würden, "von der Nutzung als Antennenstandorte für Mobilfunkanlagen
ausgenommen", schreibt Ministeriumssprecher Joachim Schmidt auf Anfrage der
Erdinger S.Z.
Lt. Information des ORF vom 16.2.2004
leiden 60 % der Schüler einer Schule in Salzburg unter Kopfschmerzen! Die
Schule liegt im Hauptstrahl von Mobilfunksendern. Große Protestaktionen
wurden gestartet.
Eine niederländische
Regierungsstudie, die im Auftrag von 3 Ministerien durchgeführt wurde,
zeigt die Gefährlichkeit von UMTS. "Wenn man die Testpersonen der
Strahlung von UMTS-Basisstationen aussetzte, kam es zu einer signifikanten
Wirkung...Die Testpersonen litten daraufhin an Tinnitus, Kopfschmerzen und
Übelkeit", erklärte eine Sprecherin des niederländischen
Wirtschaftsministeriums.
Die Öffnung der Blut-Hirnschranke
durch die Mobilfunkstrahlung ist inzwischen unstrittig. Durch das Eindringen
von Eiweißen in das Gehirn werden Nervenzellen geschädigt.
Es ist bei Tieren mehrfach belegt, dass
diese Strahlung die Keimbahn schädigt und zu Miss- und Fehlgeburten
führt.
Zwölf voneinander unabhängig
arbeitende Forschergruppen haben festgestellt, dass es unter Einfluss von
Hochfrequenzfeldern zu Schäden am Erbgut kommt. Falls Zellen bereits
vorgeschädigt sind, wird dies durch den Einfluss der Strahlung um ein
Vielfaches verstärkt.
Epidemiologische Studien zeigen, dass
Herz-Kreislauf-Beschwerden in der näheren Umgebung von Sendeanlagen
vermehrt auftreten.
In Europa sind inzwischen ca. 60
Krebs-Cluster um Mobilfunksender bekannt.
T-Mobile verlor einen jahrelangen
Rechtsstreit gegen einen Mobilfunk-Kritiker! Der Mobilfunk-Sachverständige
Wulf-Dietrich Rose (Internationale Gesellschaft für Elektrosmog-Forschung)
hatte in Gutachten und in den Medien unter anderem behauptet:
"Mobilfunkstrahlung stellt ein gesundheitliches Risiko für die anrainende
Bevölkerung dar, die Strahlung wirkt sich negativ auf die Erbinformationen
aus und führt zu diversen Gesundheitsschäden wie etwa auch
Gehirntumor, Krebs und Missbildungen bei Neugeborenen". Rose hatte die von ihm
behaupteten gesundheitlichen Risiken von Mobilfunksendern durch
Forschungsarbeiten und eigene Untersuchungsergebnisse belegt. Der Oberste
Gerichtshof der Republik Österreich entschied in letzter Instanz zugunsten
von Rose!!
Die ohnmächtige Wut der
Mobilfunkopfer ist gewaltig! Die Schädlichkeit der angewandten
Mobilfunktechnik mit den überhöhten Grenzwerten ist Tatsache und
deutlich bewiesen! Diejenigen, die - gegen entsprechende Vorteile das
Märchen von der Ungefährlichkeit des Mobilfunks aufrechterhalten,
würden bei einer persönlichen Haftung sicher ein anderes Lied singen!
Warum werden keine neutralen Experten, wie z.B. Herr Dr. Lebrecht von Klitzing,
herangezogen?
Um den Vorwurf der Zwangseuthanasie zu
widerlegen sind folgende Sofortaktionen erforderlich:
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1. Massive Reduzierung der Grenzwerte
auf ein biologisch vertretbares Maß. Dazu sind u.a. die Ergebnisse der
Untersuchungen von Herrn Dr. Lebrecht von Klitzing heranzuziehen.
- Sofortiger Baustopp der besonders gefährlichen
UMTS-Sender!!
- Kein weiterer Bau von Mobilfunksendern (Moratorium) vor
Abschluss einer -bis jetzt nicht vorhandenen - von der Industrie
unabhängigen Gesundheitsverträglichkeitsprüfung.
- Aufklärung der Bevölkerung, speziell der
Handynutzer, über die Gesundheitsrisiken elektromagnetischer Felder.
Mit freundlichen Grüßen
Bürgerinitiative Icking zum Schutz
vor Strahlenbelastung
G. Pischeltsrieder
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Das
Megahertz-Mysterium
An der Philipp-Reis-Straße
verweigern Funkschlüssel den Gehorsam nach dem Zufallsprinzip
"433 Mhz" ist in den Kunststoffkörper
des Autoschlüssels von Wolfgang Hüster eingestanzt. Der Heusenstammer
aus der Philipp-Reis-Straße wedelt mit dem Sesam-öffne-dich
demonstrativ herum, drückt aufs Knöpfchen. Doch die Plastikstifte
hinter den Kleinwagenscheiben rühren sich nicht.
Wolfgang Hüster ist kein Einzelfall.
Hausbesitzer Stefan Salomon, der gerade zu Besuch war, kann seinen BMW nicht
öffnen, ohne den Schlüssel in das Schloss zu stecken und
herumzudrehen, Und Franz Tietz geht es auf dem Parkplatz unterhalb des
ehemaligen Fernmeldezeugamtes mit seinem Opel Vectra genauso. "Gegenüber
steht das Auto meiner Frau, da funktioniert die Schlüsselelektronik auch
nicht immer. Es hängt schon davon ab, wie das Auto steht."
Seit viereinhalb Jahren wohnen Tietzes an
der Philipp-Reis-Straße, und von Anfang an habe es die Probleme mit dem
Schlüssel gegeben. "Anfangs haben wir nicht gewusst, woran es liegt", sagt
Franz Tietz. "Doch als wir Freunde zu Besuch hatten und die Elektronik auch bei
ihren Autos versagte - und zwar nur hier - waren wir uns sicher, dass das etwas
mit den Sendemasten auf dem Gebäude zu tun haben muss." In seiner
Erdgeschosswohnung selbst sei keine Beeinträchtigung zu spüren, doch
er mache sich "schon so seine Gedanken, wie gefährlich die Strahlen
sind."
Ähnliche Sorgen treiben auch
Svetlana Manojlovic um, die gegenüber des Parkplatzes wohnt. Ihr Mann,
sagt sie, leide zunehmend unter Schlafstörungen, seit der Mast auf dem
Gebäude stehe. "Die Strahlung ist zu stark für ein Wohngebiet",
vermutet die Biologin, die sich folgerichtig ihre Gedanken um die Kinder macht,
die draußen im Freien spielen. Bei ihrem niegelnagelneuen Auto
funktioniere der Schlüssel immerhin manchmal. "Vielleicht ist da ja das
elektronische Signal stärker", vermutet sie. Doch beim etwas betagteren
Modell, das vor ihrem Haus geparkt ist, versage die Technik - und zwar recht
zuverlässig.
Der Nächste, bitte. Thorsten Bauer,
Juniorchef der Karosseriebau-Firma H.P. Bauer, hat so seine Erfahrungswerte. Er
sei immer wieder mal von Kunden gefragt worden, ob vielleicht die Batterie
ihres Schlüssels kaputt sei. War sie nicht, wobei er als Störfaktor
nicht alleine die Sendemastanlage auf dem Ex-Fernmeldezeugamt vermutet, sondern
auch einen weiteren Masten, der ein Stück weit hinter seiner Werkstatt zu
sehen ist. Schlussfolgerung: Funktechnische Umzingelung. "Wir sind hier genau
in der Mitte, vielleicht kommt es deshalb zu den Störungen."
Das scheint noch nicht das Ende der
Fahnenstange. Bei anderen Fahrzeugen funktionierte schon mehr nicht als nur der
Schlüssel. Diese Überraschung erlebte ein Ferrari-Fahrer, dessen
elektronische Wegfahrsicherung sich nicht mehr aufheben ließ. Wird die
Elektronik im Schlüssel gestört, kann er im Zündschloss nicht
mehr als "berechtigt" erkannt werden - Zündung, Benzinzufuhr und Anlasser
bleiben blockiert. Der Mann ließ seinen Wagen kurzerhand
abschleppen.
Das hätte er dem Offenbacher
Ferrari-Fachhändler Michel Weber zufolge zwar nicht machen müssen,
sondern ihn "einfach ein paar Meter weiter schieben" - doch einen Zusammenhang
mit dem Sendemast könne auch er sich vorstellen.
Telekom-Sprecher Peter Kespohl
schließt dies hingegen aus. Die Mobilfunkstationen - auf dem Gebäude
sind Antennen für die Mobilfunkanbieter E-Plus und T-Mobile installiert -
arbeiteten in völlig anderen Frequenzbereichen als Autoschlüssel. Da
komme also auch eine ungünstige Wechselwirkung mit dem zweiten Mast nicht
in Frage. "Die Standortbescheinigungen liegen vor", sagt Kespohl. Als
eigentlicher Störfaktor käme vieles in Betracht: "Das können
sogar falsch installierte Dimmer in einer Wohnung sein. So einen Fall hatten
wir auch schon."
Rolf Jakoby, Professor mit Fachgebiet
Funkkommunikation an der Technischen Universität Darmstadt, schätzt
die Wahrscheinlichkeit einer Störung durch die Masten ebenfalls als
"relativ gering, aber nicht als unmöglich" ein. Auf die
Störanfälligkeit von Systemen hin testeten Autohersteller die
Fahrzeuge in so genannten EMV-Räumen - das steht für
elektromagnetische Verträglichkeit -, und erstellten Richtwerte.
Mobilfunksysteme wiesen häufig eine Frequenz von 900 Megahertz auf. "Es
gibt aber immer Spektralanteile, die in andere Bereiche hineinragen",
erläutert Jakoby. Und diese könnten sehr wohl die Elektronik
stören.
http://www.op-online.de/index_257_333431353730.htm
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Re: 040228 - R - Mobilfunk
Newsletter
Hallo Herr Rudolph,
konnte am Freitag zusammen mit Hr.
Welzel, Fr. Dr. Dohmen und über 200 Leuten der BI Arlen eine Vortrag von
Frau Dr. Wachsmuth zum Thema BGH Urteil und Auflösung von
Mietverträgen für Senderstandorte hören. Hier einige
Auszüge, was direkt zum heutigen Newsletter passt.
Das BGH-Urteil ist auf keinen Fall ein
Freibrief für weitere Handysender. Bereits heute sind über 98% der
Mobilfunksender Schwarzbauten im Sinne des Verwaltungsrechtes. Und genau
über diesen Rechtsweg gibt es noch Möglichkeiten sich gegen
bestehende und geplante Sender zu wehren. Also nicht einschüchtern
lassen.
Die Problematik, dass man angeblich nicht
aus bestehenden Verträgen für Standorte der Mobilfunkbetreiber
rauskommt wird von der Presse so dargestellt, entspricht aber nicht den
Tatsachen. Richtig ist, man kommt in den meisten Fällen raus, aber nicht
kampflos.
Ohne eine Klage einzureichen, werden die
Netzbetreiber immer mit Einschütterungsversuchen, Beschwichtigungen etc.
versuchen, den Sender trotzdem zu bauen. Der Klageweg ist
unvermeidlich.
In den meisten Fällen versuchen die
Netzbetreiber immer, bevor es zu einer Gerichtsentscheidung kommt, einen
Vergleich zu schließen um keine Musterprozesse zu provozieren. Davor
haben sie im Moment am meisten Angst. Das ist auch der Grund, warum man dazu so
wenig in der Presse liest. Die Vergleiche werden ja meistens im Stillen
gemacht.
OK, das in Kürze, kann also nur
empfehlen, zu Klagen was das Zeug hält und sich nicht entmutigen zu
lassen.
Viele Grüße
Nachricht von NN, Omega: der Informant
ist uns bekannt, möchte aber aus persönlichen Gründen ungenannt
bleiben.
PS: Vielleicht können Sie Frau Dr.
Wachsmuth dazu gewinnen, eine kurze Zusammenfassung dieser Problematik für
den Newsletter zu verfassen?
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Entwicklung oder
Verwicklung?
Infoveranstaltung der
Interessengemeinschaft Mobilfunkantennen-Stopp-Obertoggenburg (IG MSO) war gut
besucht
Ebnat-Kappel. Zwei Fachleute - ein
Ingenieur und ein Zahnarzt - brachten den Besuchern die Problematik rund um die
Strahlung durch die Mobiltelefonie auf verständliche Weise
näher.
Renata Riehm
«Nicht das Handy ist das Problem,
sondern der Umgang damit», betonte der Sprecher der IG MSO, Stephan
Sutter, welcher sich im Verlauf des Abends mit seinem Handy an einer
Strahlungs-Messung beteiligte. Die Exponenten betonen, dass sie nicht gegen die
Mobiltelefonie seien. Die vom Gesetz geforderte Vernetzung sei aber seit
2001 erreicht. Was heute «aufgerüstet» werde, diene nur dem
Interesse der Anbieter.
Strahlen wie Scheinwerfer
Der pensionierte Ingenieur Hans-Ueli Jakob
aus dem bernischen Schwarzenburg ist Präsident von Gigaherz.ch, der
schweizerischen Interessengemeinschaft Elektrosmog-Betroffener. Ihr sind
etwa 250 Widerstandsgruppen aus der Schweiz und dem Liechtenstein
angeschlossen. Mit Hilfe von Folien erklärte er auf verständliche
Weise die Komplexität der Entstehung und Auswirkung von Strahlen, die
Ausrichtung von Antennen, den technischen Aufbau eines Telefongesprächs
sowie die Problematik der Grenzwerte. So erfuhren die Anwesenden
beispielsweise, dass es sich bei der Strahlung von einer Antenne ähnlich
verhalte, wie bei einem Autoscheinwerfer. Das bedeute, dass Strahlung mit Licht
«sichtbar» gemacht werden könnte. Der Abstrahlungswinkel der
Antenne sei entscheidend. Zur Diskussion im Falle Hemberg meinte Jakob:
«Die Swisscom hat einfach den Winkel der Keule leicht angehoben und damit
das Strahlungszentrum verschoben.» Mit den getroffenen Massnahmen habe
die Besserung nichts zu tun.
Körper wirken wie Antennen
Der Zahnarzt Bruno Germann aus Lachen
beschäftigt sich seit 2001 mit der Mobilfunk-Problematik. Germann zeigte
auf, dass bei den Grenzwerten lediglich die thermische Wirkung, nicht aber die
athermische oder biologische berücksichtigt werde. Diese seien aber ebenso
problematisch, weil ein Körper wie eine Antenne wirke. Dadurch werde das
Resonanzmuster des Körpers verändert. Kopfschmerzen,
Konzentrationsstörungen, Krebs usw. können die Folgen sein. Germann
sprach von «Freilandversuchen an Menschen.» Er führte aus,
dass zwei bis zehn Prozent der Menschen elektrosensibel reagierten.
Fragwürdige Grenzwerte
Beide Referenten zogen die
Seriosität der Grenzwerte in Frage. Die internationalen Grenzwerte ICNIRP
seien von einer rein privaten Nichtregierungsorganisation (Jakob:
«Privater Altherrenclub») erarbeitet worden, und nicht, wie von
vielen Regierungen zur Rechtfertigung behauptet, von einer WHO-Organisation.
Sie zitierten ein Bundesgerichtsurteil von 2000, wonach «Grenzwerte nicht
nach medizinischen Gesichtspunkten, sondern nach wirtschaftlicher Tragbarkeit
und technischer Machbarkeit festzulegen sind.»
Einseitig
Vor alle Hans-Ueli Jakob gelang es, einige
Aspekte des vielschichtigen Themas verständlich zu vermitteln und
aufzuzeigen, dass zu viele Fragen bei diesem «technischen
Fortschritt» nicht beantwortet sind. Um sich jedoch selbst eine Meinung
bilden zu können, hätte es auch der Meinung der
«Gegenseite» - von Anbietern und politischen
Entscheidungsträgern beispielsweise - bedurft. Im Anschluss an Referate
und Fragerunde erläuterte der Wattwiler Spitalverwalter Stephan
Bärlocher die Gründe, welche für den Erhalt des Spitals Wattwil
ins Feld geführt werden und zeigte die aktuelle Kampagne auf.
Befragt - Neuauflage gefordert
Wie waren Sie zufrieden mit dem
Abend?
Eigentlich hatte ich erwartet, dass noch
mehr Personen sich fundiert informieren lassen. Insbesondere schade finde ich,
dass nicht mehr politische Entscheidungsträger und Ärzte die
Gelegenheit nutzten.
40 Personen haben gegen die Antenne in
Ennetbühl beim Baudepartement Einspruch erhoben. Was erwarten Sie?
Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit
der Problematik und nicht die blinde Übernahme von NIS- und anderen
fraglichen Werten. Zudem erwarte ich, dass Verwaltung und Regierung endlich
eine neutrale Optik einnehmen und nicht nur die Interessen der Anbieter
vertreten.
Welche Möglichkeiten haben Sie bei
einer Ablehnung?
Der Gang ans Verwaltungs- und allenfalls
ans Bundesgericht steht danach offen. Vor allem aber verlangen wir eine
Neuauflage des Bewilligungsverfahrens für die Antenne Ennetbühl mit
sauber aufbereiteten Standortdatenblättern. Bei der jetzt erteilten
Bewilligung wurden zu viele formale Fehler gemacht. (rmr)
Stephan Sutter Sprecher IG MSO
Zwei Rekurse in Ennetbühl
Kürzlich hat der Gemeinderat Krummenau
in Ennetbühl eine Mobilfunkanlage mit 17 Antennen bewilligt. Gestrichen
wurde das Gesuch für eine UMTS-Antenne. Gegen den Entscheid haben
sowohl 40 Betroffene aus Ennetbühl als auch der Mobiltelefonieanbieter
Orange Einspruch beim kantonalen Baudepartement erhoben. Laut Stephan Sutter
hat das Baudepartement bereits ein Vernehmlassungsverfahren signalisiert, wobei
die Ämter für Raumentwicklung und Umweltschutz, der Krummenauer
Gemeinderat sowie Betroffene zu Wort kommen sollen. (rmr)
http://www.tagblatt.ch/toggenburg.cfm?pass_id=880759&liste=880743,880471,880763,880770,880759,880781,880786,880758,880760&pass_bild=q
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Beitrag über die Problematik des
heutigen Mobilfunks
Liebe Mitstreiter für einen
gesundheitsverträglichen Mobilfunk, liebe Freunde und Bekannte,
am Montag, den 8. März 2004 um 21
Uhr wird im Gesundheitsmagazin PULS auf DRS SF1 ein 15-minütiger Beitrag
über die Problematik des heutigen Mobilfunks ausgestrahlt. Im ersten
Teil wird ein kontradiktorisches Gespräch stattfinden zwischen Prof. R.
Berz als Befürworter und B. Germann (Ärztinnen und Ärzte
für Umweltschutz) als Kritiker, moderiert von Frau Biedermann vom
Fernsehen. Im zweiten Teil wird über mögliche Schutzmassnahmen
gesprochen. Herr P. Schlegel (Dipl. El. Ing.) wird dann noch zu uns
stoßen. Ich werde mich bemühen, die Problematik des heutigen
Mobilfunks in einer objektiven Art darzustellen.
Diese Mitteilung darf oder soll so weit wie
möglich publik gemacht werden.
Mit lieben Grüssen
Bruno Germann
(Ärztinnen und Ärzte für
Umweltschutz)
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