Vor einiger
Zeit erhielt ich ein E-Mail, in dem folgendes behauptet wurde:
Kohl ist
kein Deutscher, sondern dem Blute nach ein echter Talmudjude. Seine
Urgroßeltern waren die Juden K o h n und
lebten damals als Händler in Buczacz (Butschatsch) in Südpolen, einem
Ort, in dem auch die Vorfahren von Herrn Wiesenthal lebten. Kohl besitzt die
Urkunden aus denen ersichtlich ist, wann seine jüdische Vorfahren nach
Deutschland auswanderten und dort katholisch getauft wurden, wobei man aus Kohn
Kohl machte.
Ich war, und
bin, skeptisch, stutzig macht mich nur, daß H. K. in seinem neuen
Werk nur seine Großeltern mütterlicherseits (Joseph Schnur
aus Hohfelden, Hunsrück) erwähnt.
In der
Berliner Zeitung vom 28./29. Februar 2004 fand ich jetzt einen Artikel
über den amerikanischen Präsidentschaftskandidaten John Forbes
Kerry.
Auszug:
Erst viele Jahre
später, im Wahlkampf 2004, wird ein Ahnenforscher herausfinden, daß
Kerrys Großvater Frederick Kerry als Fritz K o h
n geboren wurde. Ein
jüdischer Junge, der aus dem böhmischen Dorf Benisch stammt, heute
Horni Benesov in Tschechien. 1905 kam er nach Amerika, und nur zwei
Generationen später gehört sein Enkel John zu den jungen Männern
der großen Familien an der Ostküste der Vereinigten Staaten.
Ahnenforschung ist doch tatsächlich ein
interessantes Gebiet.
schöne Grüße
Klaus Krusche