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Hochschule für Technik,
Wirtschaft und Kultur Leipzig
Studium generale
und Arbeitsstelle Technikgeschichte
Prof. Dr.
Hans-Ulrich Niemitz
PF 301166, 04251
Leipzig
Karl-Liebknecht-Straße 132,
04277 Leipzig
Tel.:
0341/3076-6219
Fax:
0341/3076-6456
Mail:
niemitz@r.htwk-leipzig.de
H.-U.
Niemitz, HTWK Leipzig, PF 301166, 04251 Leipzig
Dr. med. Mag.
theol. Ryke Geerd Hamer
Camino Urique 69
/ Apdo. 209
E 29 120
Alhaurin el Grande
18. 8. 2003
Betrifft:
Gutachten zur Neuen
Medizin / 8 Seiten / (Gutachten-Hamer-030818)
Gutachten zur Neuen Medizin
von Prof. Dr. Hans-Ulrich Niemitz,
HTWK Leipzig / Studium generale.
Berufungsgebiet: Geschichte und Ethik
von Technik und Naturwissenschaften
Die Anfragen Anlass zum Gutachten
Mit Brief vom 23. Juli 2003 bat mich Dr. med. Mag. theol.
Ryke Geerd Hamer um
die naturwissenschaftliche Beantwortung von drei Fragen. Die Fragen
lauten:
1. Kann und darf es sein, dass eine Medizin (Schulmedizin), die nur
auf Hypothesen basiert, sich hochtrabend wissenschaftlich nennt,
obwohl noch niemals eine einzige Verifikation stattgefunden hat?
2. Kann und muss man dagegen nicht die Germanische Neue
Medizin®, die keine einzige Hypothese hat, allein auf Grund der
vorgelegten 30
Verifikationsurkunden als wissenschaftlich und nach bestem Wissen richtig
bezeichnen?
3. Ist es nicht in den Naturwissenschaften üblich und
ausreichend, schon eine einzige Verifikation zu bestehen, um die Richtigkeit
(hier: der Neuen
Medizin) zu beweisen?
Vorrede
Im Kern stellt Hamer zwei Fragen, die im
Folgenden nur bezogen auf das Krebsgeschehen beantwortet werden, obwohl die
Neue Medizin
generell für Krankheit, Psychosen und spontane Straftaten
Erklärung und Theorie bietet.
A) Ist die
Schulmedizin
wissenschaftlich und richtig?
B) Ist die Neue Medizin
wissenschaftlich und richtig?
zu A) Die
Schulmedizin bedient
sich zwar wissenschaftlicher Methoden (z.B. Beobachtung, Statistik), ist aber
wegen ihrer vielen Hypothesen, d.h. (nicht bewiesenen) Unterstellungen weder
eine Wissenschaft (denn wissenschaftliche Methoden zu benutzen reicht allein
nicht aus, um Wissenschaft bzw. Wissenschaftler zu sein) geschweige
denn eine Naturwissenschaft. Sie hat keine hypothesenfreie Theorie des
biologischen Geschehens beim einzelnen kranken Menschen. Die
Schulmedizin kann
ihren Krebspatienten nur aus Statistiken gewonnene
Überlebenswahrscheinlichkeiten nennen. Sie neigt bezeichnenderweise im
Einzelfall zu leeren therapeutischen Versprechungen, Verzweiflungstaten
(Lotteriespielen) und Experimenten.
Und Spontanheilungen
bleiben unverstanden.
Im Tagesspiegel vom 12.11.2001 erschien kurz vor dem Tod des
Beatles Harrison folgende Notiz: Georg Harrison (58) geht
es nach einer radikalen Bestrahlungstherapie in New York offenbar besser. Das
berichtet ´Mail on Sunday´. Die umstrittene neue Therapie ist von
dem Arzt selbst als ein ´Lotteriespiel´ bezeichnet worden.
Also: Einem der bekanntesten und reichsten Personen gelingt es nicht, eine
Krebstherapie zu bekommen, die kein Lotteriespiel ist. Wie ist das zu
erklären? Doch nur so, daß die
Schulmedizin keine
Therapie anzubieten hat, die kein Lotteriespiel ist.
Also: Die
Schulmedizin ist
unwissenschaftlich und versteht so gut wie nichts noch nicht einmal
Spontanheilungen.
Die Schulmedizin ist
keine Wissenschaft. Sie ist nicht richtig, d.h. muß nach bestem
menschlichen Ermessen als falsch bezeichnet werden.
zu B) Die Neue Medizin hat eine
wissenschaftliche und hypothesenfreie und damit überprüfbare (bzw.
potentiell falsifizierbare siehe genaueres dazu im eigentlichen
Gutachten) Theorie bzw. Modell des Krebsgeschehens bzw. allgemein von
Krankheit. Sie kann für jeden Einzelfall und das
überprüfbar und damit hypothesenfrei (und selbstverständlich
nach einer genauen Anamnese) das Geschehen wissenschaftlich
erklären. Weil das Geschehen aus der Theorie heraus vorhersagbar ist,
können auf den Einzelfall zugeschnittene und damit wissenschaftlich
begründete Therapievorschläge gemacht werden. (Eventuell
während der Therapie auftretende Komplikationen können verstanden und
die Therapie darauf eingestellt werden. Dies sei
erwähnt, weil Hamer von vielen
Presseorganen unterstellt
wird, er nenne sich selbst Wunderheiler und garantiere Heilung. Es ist zu
bedenken: Neue krebsauslösende
Konfliktschocks
kann kein Arzt der Welt vorhersagen und damit verhindern; man kann aber eine
Situation schaffen und Hamer fordert dies
für seine Patienten , in der neue
Konfliktschocks
vermieden werden.)
Also: Die Neue Medizin ist
wissenschaftlich und entsprechend naturwissenschaftlichen Kriterien richtig.
Die Neue Medizin
ist eine Wissenschaft und darüber hinaus die sicherste Methode, um
krebskranke Menschen zu heilen.
Zu Frage 1:
Wissenschaft
Es ist nicht ganz unumstritten, was Wissenschaft ist oder
sein soll. Im Lexikon (Brockhaus Enzyklopädie 2001) ist zu lesen:
Wissenschaft
, der Inbegriff menschlichen Wissens einer Epoche
; eine Gesamtheit von Erkenntnissen, die sich auf einen
Gegenstandsbereich beziehen und in einem Begründungszusammenhang stehen.
Methodisch kennzeichnet die Wissenschaft ein gesichertes, in
einen Begründungszusammenhang von Sätzen gestelltes und damit
intersubjektiv kommunizierbares und nachprüfbares Wissen, das bestimmten
wissenschaftlichen Kriterien (z.B. Allgemeingültigkeit,
Systematisierbarkeit) folgt. Die Unsicherheit der Erklärung zeigt
sich im Zirkel: Wissenschaft muss wissenschaftlichen Kriterien folgen. Dennoch
ist klar: wissenschaftlich meint, über ein Wissen
inhaltlich und methodisch zu verfügen, das aus nachprüfbaren
Aussagen (oder Sätzen) besteht.
Wissenschaft erzeugt
überprüfbare Aussagen
Eine Aussage oder ein System von Aussagen können nur
dann als wissenschaftlich gelten, wenn diese Aussage bzw. diese Aussagen die
Möglichkeit bieten, sie zu falsifizieren, d.h. umgangssprachlich
ausgedrückt zu überprüfen, ob sie falsch sind. Die
exakten Naturwissenschaften heißen deshalb exakt, weil sie nur Aussagen
machen, die durch Experimente im Prinzip jeder Zeit und an jedem Ort
falsifiziert (oder umgangssprachlich: auf Stimmigkeit überprüft)
werden können. Nicht jede Naturwissenschaft beruht nur auf Experimenten
bzw. kann nur auf Experimenten beruhen. Die Biologie zum Beispiel und
infolgedessen auch die Medizin müssen sich weitgehend auf Beobachtungen
von natürlichen Abläufen stützen. Diese
Beobachtungen können dann, wenn die Umgebungsbedingungen bei den
jeweiligen Beobachtungen die gleichen sind, wie Beobachtungen von Experimenten
genutzt werden.
Da in der Regel die
Schulmedizin am und
für den Einzelfall nicht potentiell falsifizierbare Aussagen machen kann,
zieht sie sich auf die Statistik zurück. Statistik ist Mathematik, ist
damit Wissenschaft, ist aber keine Naturwissenschaft. (Im Übrigen wird
damit das höchste Ziel therapeutischer Arbeit verfehlt, nämlich dem
Patienten für seinen Einzelfall über den menschlichen
Beistand hinaus wissenschaftlich helfen zu können. Beispiel: Der
Schulmediziner nennt dem Krebspatienten Überlebenswahrscheinlichkeiten.
Dem Patienten kann nicht gesagt werden, was er tun soll, um heil zu
werden.)
Hypothesen sind noch nicht
überprüfte oder gar unüberprüfbare Aussagen
Wenn man nur Aussagen machen kann, die (noch) nicht die
Möglichkeit bieten, sie zu falsifizieren, spricht man von Hypothesen. In
der Umgangssprache ist eine Hypothese eine Unterstellung und in der
Wissenschaftstheorie im Grunde genommen auch, nämlich eine Aussage, deren
Wahrheit noch nicht feststeht, die aber als Annahme dient, von der heraus
Theorien und Vorhersagen abgeleitet werden (siehe Brockhaus Enzyklopädie
2001). Als Isaac Newton seine Gravitationstheorie vorstellte und er
gefragt wurde, woher denn die Gravitation käme, sagte er: Ich mache
keine Hypothesen. Damit meinte er, dass ein jeder die Richtigkeit des von
ihm aufgestellten Gravitationsgesetzes überprüfen könne (bzw.
modern: versuchen könne, es zu falsifizieren) und dass es eine andere
Sache sei, die Gravitation zu erklären. Da ihm dies nicht gelungen sei (er
konnte also dazu keine Aussagen finden, die die Möglichkeit boten, sie zu
falsifizieren), so sagte er, sollten dies die Wissenschaftlergenerationen nach
ihm herausbekommen was denen übrigens bis heute nicht gelungen
ist.
Neue
Medizin, Schulmedizin und (nicht) falsifizierbare Aussagen
Entsprechend diesem Wissenschaftsverständnis sagt Dr.
Hamer, er mache
keine Hypothesen. Das, was er aussage, sei jederzeit an jeder beliebigen Person
(also an jedem Einzelfall) zu überprüfen, bei der Krebs bzw.
krebsäquivalente Krankheiten diagnostiziert worden sei. Das
heißt, es gibt hier die Möglichkeit, seine Aussagen am bzw. an jedem
Einzelfall zu falsifizieren (auf Stimmigkeit zu überprüfen). Die
Hypothese der Schulmedizin zum
Beispiel, es gäbe ein
Immunsystem,
ist eine nicht falsifizierbare Aussage. Das
Immunsystem
hat bisher noch niemand unmittelbar beobachten können. Es werden zwar aus
der Hypothese Immunsystem
(also der Unterstellung, es gäbe eines) Theorien und Vorhersagen
konstruiert und denen beobachtbare Fakten zugeordnet, die als
Bestätigung gelten. Allerdings wird nicht in Betracht gezogen, dass diese
Fakten auch zur Bestätigung anderer Aussagen dienen könnten
(Anmerkung: wissenschaftlich kann es nur Falsifizierungen und keine
Bestätigungen geben). Die
Schulmedizin erkennt
nicht, dass die Hypothese Immunsystem
überhaupt nicht falsifizierbar ist, also letztlich keine wissenschaftliche
Aussage darstellt. Ob Mikroben wegen des Zusammenbruchs des
Immunsystems
im Körper aktiv werden können
(so sieht es die
Schulmedizin, und sie
kann für den Einzelfall den Augenblick des Aktivwerdens nicht vorhersagen
und damit nur logisch begründen, aber logisch bedeutet nicht
automatisch wahr oder wirklich; Märchen sind auch logisch, weil sie sonst
nicht erzählbar sind; maximal kommt die
Schulmedizin zu
statistischen Aussagen)
oder Mikroben wegen eines Einschaltbefehls des Gehirns bzw.
Organismus, der gerade ein Sonderprogramm laufen lässt, aktiv
sind
(so sieht es die Neue Medizin
sie kann den Augenblick des Aktivwerdens für den Einzelfall vorhersagen
und auch begründen: Es ist der Start der zweiten Teils des
Sonderprogramms; die Neue Medizin hat ein
psycho-biologisches Modell vom Organismus und braucht deshalb keine
Statistik),
heißt, dass die Neue Medizin
bezüglich der Mikroben und ihres Aktivwerdens potentiell falsifizierbare
Aussagen erzeugt, die Schulmedizin dies aber
nicht kann. In der Umgangssprache müsste man sagen, die
Schulmedizin liefert
einen nicht fassbaren Brei von pseudologischen, d.h. märchenhaften und
nicht überprüfbaren Aussagen (sie ist unwissenschaftlich), die Neue Medizin dagegen
bietet eine fassbare Struktur von logischen und an der Wirklichkeit
überprüfbaren Aussagen (sie ist wissenschaftlich).
Das Problem
Verifikation
In der Frage 1 wird behauptet, dass die
Schulmedizin nur auf
Hypothesen basiert und dass noch niemals eine einzige Verifikation ihrer
Hypothesen stattgefunden hat. Ist dem so? Man muss sagen: Es ist noch viel
schlimmer. Wie schon erklärt, gelingt es der
Schulmedizin in
weiten Teilen nicht, falsifizierbare Aussagen zu erzeugen (und verliert damit
insgesamt ihren Anspruch, Wissenschaft zu sein). Damit ist eine
Verifikation was auch immer das sein soll (es wird bei der
Behandlung der Frage 3 ausführlich erklärt, was das sein könnte)
per se unmöglich. Ganz kurz gesagt bedeutet
Verifikation ein System von Aussagen (und das damit verbundene
Modell) als wahr bzw. richtig oder bestätigt anzuerkennen und
dementsprechend zu handeln (in der Medizin würde das bedeuten,
entsprechend zu therapieren). Verifikation ist also eine ethische,
damit gesellschaftspolitische und letztlich rechtliche Frage bzw.
Angelegenheit.
Ergebnis zu Frage 1
Die Schulmedizin darf sich
nicht naturwissenschaftlich nennen, weil sie entweder nur Aussagen anzubieten
hat, die nicht die Möglichkeit bieten, sie zu falsifizieren, oder sie
verwickelt sich schon vorher in unlösbare Widersprüche. Die Neue Medizin ist
naturwissenschaftlich, weil sie ein psycho-biologisches Modell bietet, aus dem
heraus Aussagen abzuleiten sind, die die Möglichkeit bieten, sie zu
falsifizieren. Da bisher keine Aussage der Neuen Medizin
falsifiziert werden konnte, muss die Neue Medizin zumindest
für wissenschaftlicher erklärt werden als die
Schulmedizin, die
eben höchstens statistisch arbeiten kann (d.h. keine wissenschaftlichen
Aussagen für den Einzelfall machen kann!), und es muss festgestellt
werden: Die Schulmedizin ist keine
Naturwissenschaft weder inhaltlich noch methodisch.
Zu Frage 2:
Die Antwort lautet: Ja, die Neue Medizin ist
richtig. Wichtig ist zu bemerken und das wird in der Beantwortung der
Frage 3 weiter ausgeführt , sie nach bestem Wissen als
richtig zu bezeichnen (was eine ethische Frage ist). Also: Die Aussagen der
Neuen Medizin
stehen in einem Begründungszusammenhang, der intersubjektiv kommunizierbar
und am Einzelfall nachprüfbar ist, d.h. naturwissenschaftlichen Kriterien
genügt (z.B. Allgemeingültigkeit, Systematisierbarkeit,
Vorhersagemöglichkeit, begründend erklärende Beschreibung
vergangenen Geschehens, Falsifizierbarkeit).
Ergebnis zu Frage 2
Ja, die Neue Medizin ist
richtig.
Zu Frage 3:
Bei Frage 3 muss man zurückfragen: Ausreichend
wofür? Für die Bestätigung der Richtigkeit? Dazu ist in der
Beantwortung der Frage 2 schon alles gesagt (ja, die Neue Medizin ist
richtig). Streng wissenschaftlich gilt, dass Verifikationen nie ausreichen.
Also lässt sich auch rein naturwissenschaftlich diese Frage
nicht beantworten, weil die Entscheidung darüber, ob eine Theorie
verifiziert ist, letztlich niemals endgültig entschieden
werden kann. Denn jede Theorie hat Modellcharakter. Und damit kann eine Theorie
niemals mit der Wirklichkeit voll übereinstimmen. Wenn das der Fall
wäre, wäre dieses Modell die Wirklichkeit und damit kein Modell mehr.
Wenn nun eine Theorie über längere Zeit nicht falsifiziert werden
kann und wenn die konkurrierenden Theorien bzw. deren Anwendungen (hier
Therapien) schlechtere Ergebnisse zeigen als die neue Theorie, dann muss die
neue Theorie anerkannt werden das ist eine Frage der wissenschaftlichen
und ethischen Vernunft, Fairness und Redlichkeit. Die neue Theorie muss
zugelassen werden als Erklärung, und sie muss zugelassen werden für
die Anwendung bei praktischen Problemen, d.h. die Patienten müssen frei
entscheiden können. Im Fall der Neuen Medizin
heißt das: Die Schulmedizin bzw.
unsere Gesellschaft muss der Neuen Medizin Raum
geben.
Bemerkung:
Was sind Fakten? Beispiel Metastase: Fakt oder Hypothese?
Im Folgenden eine Bemerkung zum häufig ideologischen
Charakter der Fakten bzw. der Richtigkeit: Was den
Menschen vor Anerkennung des kopernikanischen Systems richtig und ein Fakt zu
sein schien, war, dass die Sonne am Abend unterging. Das Modell die Erde
als schwebende Scheibe in der Mitte der Welt und die Himmelskörper jeweils
auf einer kugelförmigen und glasartigen Sphäre befestigt, die alle
zusammen die Erde umhüllen und sich um die Erde herumdrehen machte
das sinnfällig. Heute wissen es fast alle Menschen besser, aber auch nur,
weil sie es von Kindesbeinen an so erzählt bekommen. Das Wort
Sonnenuntergang benutzen wir bis heute, obwohl es den Fakten nicht
entspricht. Dieses Wort schleppt das alte falsche Modell noch mit sich. Das ist
aber kein Schade, weil ein jeder ja weiß, wie es richtig
ist.
Mit dem Begriff Metastase
wird es so sein, dass, sollte die Neue Medizin anerkannt
werden, dieses Wort verschwinden wird. Als Fakt bedeutet
Metastase
eigentlich nur Zweitkrebs bzw. Krebs zusätzlich zu schon
vorhandenem. Die Schulmedizin verbindet
aber mit dem Wort die Hypothese, dass der erste Krebs irgendwie und zwar
in Art einer innerkörperlichen Ansteckung der Verursacher des
Zweitkrebses ist. Die Neue Medizin leugnet
nicht den Fakt Zweitkrebs, aber sie sagt, dass das keine
Metastase
ist. Sie sagt, dass jeder Zweitkrebs durch einen eigenen Konflikt
ausgelöst wird. Tragischerweise sind das meist Konflikte, die durch die
Krebsdiagnose zu erklären sind (Tiere haben in den seltensten Fällen
Metastasen).
Die Vorstellung, dass Krebs sich in Art einer
innerkörperlichen Ansteckung im Körper verbreitet, ist eine Hypothese
bzw. Unterstellung (gilt aber als Fakt in der
Schulmedizin). Wenn
es diese innerkörperliche Ansteckung gäbe, müssten alle
Bluttransfusionen wegen drohender Krebsansteckungsgefahr verboten werden. Bis
heute gibt es keinen Krebs-Blut-Test und es ist nicht
bekannt, dass Tumormarker eingesetzt werden, um Blutspender auf Krebs zu
überprüfen. Damit zeigt sich, dass die
Schulmedizin ihre
eigene Hypothese Metastase
(für die Schulmedizin ja ein
Fakt!) nicht ernst nimmt bzw. ihr mit jeder Bluttransfusion faktisch selber
widerspricht (letztlich: falsifiziert!). Ein Schulmediziner würde zur
Rechtfertigung und sachlich völlig richtig sagen, dass man beim Menschen
noch niemals eine Krebsansteckung von Körper zu Körper beobachtet
habe.
Die Neue Medizin dagegen
argumentiert stimmig: Jedes Krebsgeschehen bedeutet einen
Konfliktschock.
Jeder Zweitkrebs einen
Zweitkonfliktschock.
Sollte dem nicht so sein, könnten die Gegner der Neuen Medizin das
überprüfen (falsifizieren).
Ergebnis zu Frage 3
Die Schulmedizin
unterstellt, dass ihre Hypothesen Fakten sind. Es ist aber zu
zeigen, dass das Faktensystem der
Schulmedizin
widersprüchlich ist bzw. in weiten Teilen so aufgebaut, dass es nicht
einmal potentiell falsifizierbar (und damit unwissenschaftlich) ist. Das System
der Neuen
Medizin dagegen ist stimmig und potentiell falsifizierbar. Daher ist es
unwissenschaftlich, unethisch und damit letztlich verfassungswidrig, der Neuen Medizin keinen
Raum zu geben.
Ein abschließender
Kommentar:
Die Schulmedizin
befindet sich in einer besonderen Situation. Sie erhebt den Anspruch,
wissenschaftlich zu sein und müsste damit so weit wie möglich
unpolitischen und nur wissenschaftlichen Prinzipien verpflichtet sein.
Sie erhebt aber zugleich den Anspruch, den politisch-herrschaftlichen und damit
unwissenschaftlichen Schutz einer (dienstleistenden) Zunft
genießen zu dürfen. Das Zunftprivileg ermöglicht den Vertretern
der Schulmedizin,
wissenschaftliche Auseinandersetzungen ungestraft mit nichtwissenschaftlichen,
nämlich politischen bzw. machtpolitischen Mitteln zu entscheiden. Die
Schulmedizin kann
sich bis heute in dieser eigentlich unmöglichen Situation
halten, weil die Nichtmediziner (als Patienten oder Politiker) die ihnen
verfassungsrechtlich zugestandene Therapiefreiheit nicht nutzen wollen bzw.
können, weil sie voller Angst sind vor dem Tod und dem Verlust der
Gesundheit, die ihnen bzw. der ganzen Gesellschaft angedroht werden, falls die
schulmedizinische Therapie abgelehnt wird. Und Angst ist ein schlechter
Ratgeber. Der Widerspruch zwischen Wissenschaft und
Zunft wird im Fall der Therapienotwendigkeit von Kindern und
Unmündigen heute so gelöst, dass diese der Ansicht der Zunft
und damit nicht wissenschaftlichen Kriterien entsprechend
schulmedizinisch zwangstherapiert werden müssen. Eltern oder
Vormünder, die wissenschaftlich begründet diese Therapie für die
ihnen Anvertrauten ablehnen und versuchen, diese dem zu entziehen, werden
strafrechtlich verfolgt. Dies ist ethisch gesehen eine unmögliche
Situation, d.h. unethisch, d.h. in diesem Fall
verfassungswidrig.
Ergebnis zum Kommentar
Der Anspruch der
Schulmedizin, aus
ihrer Zunft heraus also unwissenschaftlich einen
Therapie-Entscheidungs-Alleinanspruch durchsetzen zu wollen bzw. bei der
Therapie von Kindern schon durchgesetzt zu haben, ist
verfassungswidrig.
Fazit
Nach naturwissenschaftlichen Kriterien muß die Neue Medizin nach
derzeitigem Wissenschaftsstand und nach derzeit bestem Wissen für richtig
erklärt werden.
Die Schulmedizin ist
dagegen, naturwissenschaftlich gesehen, ein amorpher Brei, der wegen
grundlegend falsch verstandener (angeblicher) Fakten nicht einmal
falsifizierbar ist, von verifizierbar ganz zu schweigen. Sie muß deshalb
nach naturwissenschaftlichen Kriterien als Hypothesensammelsurium und damit als
unwissenschaftlich und nach bestem menschlichem Ermessen als falsch bezeichnet
werden.
Leipzig, den 18. August 2003
Prof. Dr. Hans-Ulrich Niemitz
Die Stellungnahme eines Arztes:
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Sehr geehrter Herr
M.,
besten Dank für die Übermittlung der Stellungnahme von Prof.
Dr. Niemitz. Ich bin ebenfalls überzeugt, dass Dr. Hamer mit seiner
Entdeckung recht hat. Die "Schulmedizin" ist auch nach meinen Erkenntnissen
keine Wissenschaft, sondern ein Dogma, dessen Inhalte von "Medizinpäpsten"
bestimmt werden. Es gilt nicht, was bewiesen ist, sondern das, was "anerkannt"
wird. Von wem anerkannt? Von der "herrschenden Schule" natürlich.
Besonders treffend die Charakterisierung dieses Dogmengebäudes durch Prof.
Niemitz als "amorpher Brei". Aber nur so ist eben das lukrative Geschäft
mit den Krankheiten aufrecht zu erhalten.
mit freundlichen Grüßen
Dr. Johann Georg Schnitzer
http://www.dr-schnitzer.de/ |
siehe auch:
Die Onkologie - und was [sich] die Schulmedizin sonst noch
leistet
Die Onkologie - Eine Wissenschaft oder
Nicht-Wissenschaft?
Die
Onkologie - Der große Bluff mit dem Begriff "wissenschaftlich
anerkannt"
Korrespondenz
Uni Tübingen (Dr. Keuth), 15.09.2003 - Stellungnahme
Niemitz-Gutachten
Landessanitätsdirektion an Frau Steinw., 15.10.2003 - Gutachten
Niemitz
Uni Tübingen (Dr. Rassner), 30.10.2003 - Stellungnahme
Niemitz-Gutachten
Uni Tübingen an VG Sigmaringen, 17.11.2003 - Stellungnahmen
Niemitz-Gutachten
Dr. Hamer an Dr. Rassner (Uni Tübingen), 28.12.2003 - Ihre
Stellungnahme zu Niemitz
Eltern Pilhar an Universität Tübingen, 31.12.2003 - Offener
Brief
Prof. Dr. Hans-Ulrich Niemitz, 31.01.2004 - Urteilsschelte VG
Frankfurt
Presse
Bezirksblatt Wiener Neustadt, 10.09.2003 - Abrechnung von Pilhar
angedroht
Medical Tribune, 23.09.2003 - Gefahr für
Krebspatienten
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