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    Michael Leitner
Kontroverse: POPPERS
1. Die Deutsche AIDS- Hilfe über Poppers
"Ein besonderes Kapitel der Diskussion um den Zusammenhang AIDS und Drogen, stellen die Poppers-Substanzen dar. Poppers ist in der Regel Amylnitrit, ein Vorläufer [Leitner: aha, nur ein Vorläufer, das eigentliche Mittel wurde also niemals verschrieben, widerspruch zu unten stehendem:"haben Poppers über Jahrzehnte"] der heute noch bei
Herzerkrankungen gebräuchlichen Nitroglyzerinabkömmlinge (Handelsnamen z. B. Nitrolingual). Der medizinische Gebrauch von Amylnitrit wurde u.a. eingestellt, weil die Nebenwirkungen auf die Konzentrationsfähigkeit (die den Gebrauch von Poppers beim Sex gerade so angenehm erscheinen lassen) bei den Weiterentwicklungen nicht mehr auftraten. Der Gebrauch von Poppers ist konsequenterweise auch nicht illegal. Tausende Menschen haben über Jahrzehnte Poppers zur Behandlung ihrer Herzanfälle regelmäßig genommen. [leitner: aber wohl nur bei medizinischer indikation, wegen vieler nebenwirkungen hat es hier wieterentwicklungen gegenben] Fälle von AIDS-Erkrankung nach Gebrauch von Poppers traten nur in Verbindung mit einem positiven HIV-Antikörper auf. [leitner:ich wußte gar nicht, daß es '81 schon antikörpertests gab] Anfänglich führte eine erstaunliche statistische Korrelation zwischen der Häufigkeit des Gebrauchs von Poppers und dem Auftreten des Kaposi Sarkoms [leitner: dem häufigsten Tumor beim Vollbild AIDS] zu der Annahme, daß Amylnitrit ein auslösender Faktor dafür sei. Da aber Korrelation nicht Ursache heißt, ging man dieser Beobachtung weiter nach [wo bitte, ist hier eine quellenangabe] und stellte test, daß sich die ursprüngliche Annahme als Irrtum erwies. Spätere Studien [welche denn] zeigten, daß Poppers und/oder der Gebrauch von Drogen keine entscheidende Rolle für das Ausmaß der lmmunsuppression oder beim Entstehen des KS bei Menschen mit HIV und AIDS spielen. Wer also den Gebrauch von Poppers einzuschränken versucht, sollte dies offen mit dem Argument der Drogenfreiheit und der Einschränkung individuellen Verhaltens tun." (aus:"Alles Lüge? Argumente zur AIDS- Kritik", Deutsche AIDS- Hilfe e.V.,Autoren: Dr. Matthias Wienold, Eva Lüdeke, Gamo- Media, alles Berlin)
Hier werden keine Quellen für die Nicht-Gefahren durch Poppers genannt.
Abgesehen davon ist jemand, der Kaposi hat, auch ohne positiven Test
"positiv", qua Definition! (RKI) Interessant, wie Medikamentenmißbrauch
auf joviale Weise verherrlicht wird. Nun weiter mit john Lauritsen. Er
benennt Quellen:

  2.    Poppers Bibliography

     John Lauritsen, author of "The AIDS War"

dt. Übers.: Michael Leitner

     Es ist eine ernste Angelegenheit, daß in den letzten Jahren der Drogengebrauch unter schwulen Männern wieder zugenommen  hat. Die aktuellen Modedrogen sind "crystal meth" (?),  Ecstasy, und "Special K"(?), sowie die "Dauerbrenner" Alkohol,  Poppers, Kokain und quaaludes(?).
Seit 1983 habe ich immer wieder versucht, schwule Männer über die Gefahren von Poppers (flüchtigen Nitriten) zu warnen. Das  geschah in Zusammenarbeit mit Hank Wilson aus San Fransisco,   der 1981 das "Komitee zur Boobachtung von Poppers (Commitee to Monitor Poppers) gründete. Unsere Bemühungen waren im Großen  und Ganzen erfolgreich. Poppers wurde zunächst auf lokaler und  bundesstaatlicher Ebene gesetzlich verboten, und schließlich auch vom Kongress in Washington. Viele Schwule hörten auf, es  zu nehmen, als sie von den immunsupressiven und  krebsauslösenden Wirkungen von Poppers hörten.
Hier in New York wird Poppers ziemlich öffentlich verkauft, obwohl es durch Gesetze des Bundesstaates und des Kongresses verboten ist. Poppers, das unheilbringende Gas, ist wieder zum  einem stillschweigend akzeptierten Teil schwulen Lebensgefühls geworden.
Weitere Informationen zum Thema finden sich in folgenden    Quellen:

     Toxicities of Poppers (Nitrite Inhalants)
     A Brief Bibliography

     BOOKS:

     Harry W. Haverkos and John A. Dougherty (editors).*Health
     Hazards of Nitrite Inhalants*. NIDA Research Monograph 83,
     1988.National Institute on Drug Abuse. John Lauritsen and Hank
     Wilson.*Death Rush: Poppers & AIDS*.New York 1986.
     (out-of-print)

     ARTICLES:

     E.M. Dax, W.H. Adler, et al."Amyl Nitrite Alters Human In
     Vitro Immune Function". Immunopharmacology and
     Immunotoxicology 13(4), 577-587 (1991) Adi A. Gerblich, Ann E.
     Campbell, et al. "Changes in T-cell Lymphocyte Subpopulations
     After Antigenic Bronchial Provocation in Asthmatics". New
     England Journal of Medicine, May 1984.

     David A. Guss, Sven A. Normann, et al. "Clinically Significant
     Methemoglobinemia from Inhalation of Isobutyl Nitrite".
     American Journal of Emergency Medicine, January 1985.

     Thomas H. Haley. "Review of the Physiological Effects of Amyl,
     Butyl, and Isobutyl Nitrites". Clinical Toxicology, pp.
     317-329, 1980.

     Evan M. Hersh, James M. Reuben, et al. "Effect of the
     Recreational Agent Isobutyl Nitrite on Human Blood Leukocytes
     and on in Vitro Interferon Production". Cancer Research, March
     1983.

     McDonald K. Horne, III, Michael R. Waterman, et al.
     "Methemoglobinemia from Sniffing Butyl Nitrite". Annals of
     Internal Medicine, September 1979.

     Richard F. Jacobs, Daniel J. Marmer, et al. "Cellular
     Immunotoxicity of Amyl Nitrite". Journal of Toxicology-
     Clinical Toxicology, pp. 421-449 (1983).

     Karl A. Jo/rgensen and Sven-Olov Lawesson. "Amyl Nitrite and
     Kaposi's Sarcoma in Homosexual Men". New England Journal of
     Medicine, 30 September 1982.

     John Lauritsen. "NIDA Meeting Calls For Research Into The
     Poppers-Kaposi's Sarcoma Connection".
     New York Native, issue 582, 13 June 1994. (available via
     e-mail: request from laurit@panix.com).

     Eva Lotzova, Cherylyn A. Savary, et al. "Depression of Murine
     Natural Killer Cell Cytotoxicity by Isobutyl Nitrite". Cancer
     Immunology Immunotherapy, pp. 130-134, vol. 17, 1984.

     D.J. Marmer, R.F. Jacobs, et al. "In Vitro Immunotoxicity of
     Amyl Nitrite". Clinical Research, vol 30, no. 5, 1982.

     J.R. Neefe, A. Ganjii, et al. "Daily Amyl Nitrite Inhalation
     Decreases Mouse Splenocyte Response
     to Concanavalin A". Federation Proceedings 42 (abstract 3850),
     5 March 1983.

     Guy R. Newell, Stephen C. Adams, et al. "Toxicity,
     Immunosuppressive Effects and Carcinogenic Potential of
     volatile Nitrites: Possible relationship to Kaposi's Sarcoma".
     Pharmacotherapy, September 1984.

     Jesse S. Ortiz and Vilma L. Rivera. "The Effect of Amyl
     Nitrite on T-Cell Function in Mice".
     (Presentation to the American Public Health Association
     convention, November 1985).
     Reprinted in Haverkos, op. cit.

     J. Osterloh and D. Goldfield. "Butyl Nitrite Transformation in
     Vitro, Chemical Nitrosation
     Reactions, and Mutagenesis". Journal of Analytical Toxicology,
     July/August 1984.

     I. Quinto. "The Mutagenicity of Alkylnitrites in the
     Salmonella test".(Translation from the Italian).
     Bolletino Societa Italiana Biologia Sperimentale, 1980,
     56:816- 820.

     K.R. Romeril and A.J. Concannon. "Heinz Body Haemolytic
     Anaemia after Sniffing Volatile Nitrites".
     The Medical Journal of Australia, March 1981.

     Lee S.F. Soderberg and John B. Barnett. "Exposure to Inhaled
     Isobutyl Nitrite Reduces T Cell Blastogenesis and Antibody
     Responsiveness". Fundamental and Applied Toxicology.
     17, 821-824 (1991).


Alle ersten AIDS- Patienten nahmen Poppers!!!

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