Zurück zur Seite vorher


Seitenzugriffe seit dem 13.07.2006205

Druckversion dieser Seite

Diese Information an einen Freund senden

 
Wie beurteilen Sie diesen Artikel Wie beurteilen Sie die Quelle dieses Artikels
Hier können Sie Ihren persönlichen Kommentar eingeben,
bzw. Kommentare von anderen Besuchern lesen
Kommentare
bisher
1
Infos von  www.das-gibts-doch-nicht.info
15.04.2004   Info von:  PHI Deutschlanddienst
Österreich Geheimplan
Oesterreich soll militärisch wehrlos gemacht werden. Schon in den Budgetplanungen für 2005 und 2006 sollte sich das Bundesheer darauf einrichten, dass seine neue Aufgabe ausschließlich in der "Beteiligung an der multinationalen militärischen Konfliktprävention" und nicht in der Landesverteidigung liegen werde. Das fordert ein – unter Offizieren umstrittener – unter Verschluss gehaltener Dienstzettel aus dem Planungsstab des Verteidigungsministeriums. Als Konsequenz wird gefordert, "Strukturen, die sich aus Aufgaben zur Verteidigung des eigenen Territoriums herleiten, aufzulösen". Das ist der Hintergrund der laufenden Diskussionen um die Abschaffung von Militärkommandanten. Das Papier widerspricht auch den ministeriellen Beteuerungen, dass das Milizsystem bedeutend bleibe: "Milizverbände werden auf das unbedingt erforderlich scheinende Ausmaß zu reduzieren sein." Ganz konkret wird die ehestmögliche Abschaffung eines Teiles der schweren Waffen des Bundesheeres gefordert – darunter der eben erst modernisierten Panzerhaubitzen, der Lenkwaffen- Panzer Jaguar und der Jagdpanzer Kürassier. Im Bundesheer wird ein Papier unter Verschluss gehalten, das die Abschaffung aller für die Verteidigung Österreichs nötigen Waffen fordert. Begründung: "Aufgaben auf dem eigenen Territorium werden ausschließlich in Assistenz an zivile Behörden wahrzunehmen sein." Der Dienstzettel mit der Nummer S90000/43-MilStrat/2004, verfasst von Brigadier Gerald Karner, bezieht sich auf die Budgetverhandlungen 2005/2006 und die spätere Ausrichtung des Bundesheeres. Karner nennt das erst 2001 erstellte Einsatzkonzept "überholt" und warnt vor "Fehlinvestitionen" in die Verteidigung Österreichs – in diesem Sinne habe auch die Bundesheer-Reformkommission grundsätzliche Einsparungspotenziale identifiziert. Tatsächlich hat Karner schon bei einer Sitzung der Kommission am 26. Februar von einem "Paradigmenwechsel"-Tag gesprochen – und war von anderen hohen Offizieren hart kritisiert worden. Noch am selben Tag hat er den umstrittenen Dienstzettel abgefertigt, der eine noch radikalere Sicht enthält – Österreich solle sich militärisch nur noch im Ausland engagieren. Im Inland würde es dann nur noch Ausbildungsbetrieb und Assistenzleistungen bei Katastrophen geben. Alle Strukturen, die zur Verteidigung Österreichs geschaffen wurden, "sind . . . aufzulösen". Im Dienstzettel wird ganz konkret gesagt, was das bedeutet: Fliegerabwehrkanonen (wie sie nach bisherigen Planungen auch zum Objektschutz bei Terrorgefahren nötig sind) sollten "keine Verwendung mehr finden" – Munition sollte allenfalls bis 2010 zu Ausbildungszwecken gekauft werden. Die eben erst auf neuesten Stand gebrachten Panzerhaubitzen M-109 sollten großteils "so bald wie möglich zum Verkauf angeboten werden, um einen attraktiven Preis zu erzielen" – verbleiben sollten nur einige Stück, die allenfalls auf Auslandseinsatz geschickt werden. Der erst im Jahr 1997 in Dienst gestellte Raketenjagdpanzer Jaguar, der eine Panzerabwehr auf 4000 Meter Distanz ermöglicht, "wird in der künftigen Struktur des Bundesheeres keine Verwendung mehr finden". Derartige Panzerabwehr sei in einem künftigen Kriegs- und Gefechtsbild nicht erforderlich, dieser Panzer "ist daher obsolet und ohne aufwändige Konservierungsmaßnahmen aus dem Bestand zu nehmen". Auch bei der Panzerabwehr geringerer Reichweite – das betrifft Panzerminen, die Lenkwaffe Bill und das Panzerabwehrrohr Par 66 – sollte kräftig reduziert werden; nur was in absehbarer Zeit im Ausland gebraucht wird, sollte erhalten werden. Der Jagdpanzer Kürassier, in den Siebziger- und frühen Achtzigerjahren von Steyr massenhaft gebaut, sollte nur noch als "Platzhalter" für künftige Aufklärungssysteme bei der Truppe verbleiben. Schließlich der Kampfpanzer Leopard, der in der zweiten Hälfte der Neunzigerjahre beschafft worden ist: Karner will von dieser Waffe nur zwei Bataillone für Ausbildung und allfällige Auslands-einsätze behalten .Implizit unterstellt wird auch eine wesentlich stärkere Reduktion der Mobilmachungsstärke: Während Verteidigungsminister Günther Platter eine Reduktion der Truppenstärke auf 55.000 für realistisch hält, sind die strategischen Planer bereits bei einer Zahl von 40.000 Sturmgewehren angelangt – was wegen der notwendigen Reserven noch deutlich weniger Soldaten bedeuten würde.
(Quelle zum überwiegenden Teil: DER STANDARD, gedruckte Ausgabe, 25.3.2004)


Diese Domain  www.das-gibts-doch-nicht.info an einen Freund weiterempfehlen

Diese Seite zu den Favoriten hinzufügen

Diese Seite auf Ihrem PC speichern!

Möchten Sie diese Domaine als Startseite haben...



Das Kopieren und Verteilen dieser Information ist ausdrücklich erwünscht!
www.das-gibts-doch-nicht.info

Sinn dieser Informationen

Zurück zur Seite vorher

Zur Gesamtübersicht

Wenn Sie sich wegen irgendeiner Information ärgern, deswegen wütend oder frustriert werden bzw. Hass oder Wut auf entsprechende Personen bekommen, sind SIE selbst der einzige der diese Emotion in Form von Krankheiten zurückbekommt. Ihre Wut trifft niemals den anderen.
Einen Herrn Bush zum Beispiel interessiert es herzlich wenig, ob Sie sich über ihn ärgern.
Sie sind Schöpfer der Ereignisse die in Ihrem Leben eintreten, also seien Sie sich bewußt
wie Sie denken oder sprechen.