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Dr. med. Hans Ulrich Albonico, FMH Allgemeine Medizin. 3550
Langnau 26. September 1996, Text gescannt, Lesefehler möglich
1. AZT DasAZT
(Azidodeoxythymidin, Retrovir) wurde 1986 weltweit in beschleunigten
Zulassungsverfahren zur Behandlung von AIDS-Krankheiten eingeführt. AZT
ist eines der toxischsten Medikamente, das je auf den Markt kam. AZT war in den
60-er Jahren zur Behandlung von Leukämien entwickelt worden, weil es
wachsende Lymphozyten abtötet, war aber wegen fehlender
Lebensverlängerung bei enormen Nebenwirkungen gescheitert. AZT wirkt
unspezifisch auf alle sich rasch teilenden Zellen: so ist vorstellbar, dass es
bei massivem Virusbefall des Körpers ganz kurzfristig relativ mehr
virusbefallene Zellen abtötet, aber schon nach wenigen Wochen
zerstört es vorwiegend körpereigene Zellen. dabei ausgerechnet auch
die Zellen des Immunsystems. Wie neuere Forschungen aufzeigen, wirkt AZT zudem
toxisch auf die Zellatmung in den Mitochondrien und zerstört so Zellen in
Muskeln, Nerven. Leber und Niere. Die der Erstzulassung von AZT in den USA
zugrundeliegenden Studien waren mit gravierenden Mängeln in
Durchführung und Auswertung behaftet. Als extrem giftiges Medikament wurde
AZT nur aufgrund der damaligen Annahme eingeführt, dass
HIV-Antikörper-Positive ohnehin nur noch eine Lebenserwartung von
höchstens wenigen Jahren hätten. Seit 1991, als die Resultate der
ersten herstellerunabhängigen Untersuchung, der "Concorde-Studie"
mitgeteilt wurden, wurde zunehmend klar, dass AZT keinen gesicherten Nutzen in
der Behandlung von HIV-Antikörper-Positiven bringt. Dafür traten
mittlerweile die gravierenden Nebenwirkungen deutlich zutage, wurden aber noch
oft nicht als solche erkannt und fälschlicherweise den Symptomen von
AIDS-Krankheiten zugerechnet. Gleichzeitig hatte sich gezeigt, dass die
meisten der sog. "Langzeitüberlebenden" bei den HIV-Positiven nicht
über längere Zeit AZT eingenommen hatten. Diese Ueberlebenszeit hatte
sich entgegen den ursprünglichen Annahmen als wesentlich länger, im
Durchschnitt über 10 Jahre, erwiesen.
2. PROTEASE-HEMMER 1996 bahnt
sich exakt das selbe Debakel mit der Einführung der Protease-Hemmer an. Es
wird heute offiziell zugegeben, dass AZT keinen nachweisbaren Nutzen brachte,
sondern die Ueberlebenszeit und die Lebensqualität der behandelten
HIV-Antikörper-Positiven verminderte; gleichzeitig werden wiederum in
beschleunigten Zulassungsverfahren neue Mittel, die Protease-Hemmer (Saquinavir
= Invirase. Indinavir = Crixivan, Ritonavir = Norvir) eingeführt, welche
ebenso problematisch sein könnten. Grundlage für die Einführung
der Protease-Hemmer ist die 1995 mit grossem publizistischem Aufwand
eingeführte, mittlerweile umstrittene Modeltvorstellung, wonach riesige
Mengen von Hl-Viren im menschlichen Organismus einen jahrelangen
"Abnützungskrieg" mit den Lymphozyten führen, so dass es schliesslich
zum Zusammenbruch des Immunsystems komme. Die der Zulassung der
Protease-Hemmer zugrundeliegenden Untersuchungen sind wiederum für eine
seriöse Beurteilung völlig ungenügend und zum grössten Teil
noch gar nicht publiziert. Die zugänglichen klinischen Studien
beschränken sich auf eine Beobachtungszeit von 16-48 Wochen, bereits
in dieser kurzen Zeit liess die Wirkung diese Medikamente deutlich nach.
Erfasst wurden vorallem Veränderungen von Laborwerten wie etwa
CD4-Lymphozyten und HI-Viruspartikel; über die klinische
Befindlichkeit der Patienten im Verlaufe der Behandlung lassen die Studien
keine Aussage zu. Vorallem aber vergleichen die Studien nur verschiedene
Medikamentenkombinationen. Es gibt keine publizierte Untersuchung, welche eine
Vergleichs- Kohorte ohne jegliche antivirale Mittel mitberücksichtigt.
Es wird postuliert, dass die Protease-Hemmer spezifisch auf
Hl-virale Proteasen wirken und demzufolge kaum Nebenwirkungen hätten;
für diese Behauptung fehlt aber jeglicher Beweis. Die Patienten klagten
häufig über Uebelkeit, Erbrechen. Durchfall. Schwäche;
erwartungsgemäss traten zahlreiche Störungen im normalen Enzymmuster
im Blut auf. femer kam es zu Leberentzündungen. Muskelentzündungen
und Nierensteinen, zu lebensbedrohlichen Interaktionen mit anderen
Medikamenten, und wiederum kam es zur Unterdrückung der vital wichtigen
Immunzellen. Durchschnittlich 6% der behandelten Patienten brachen nach
offiziellen Angaben ihre Behandlung wegen toxischer Wirkungen ab.
3. UNGESICHERTE VORAUSSETZUNGEN
So ist die übereilte Einführung der neuen AIDS-Medikamente
bereits auf Grund ihrer direkten Wirkungsmechanismen unverantwortlich. Hinzu
kommen aber noch zusätzliche Bedenken. Einerseits ist heute genügend
bekannt, dass es eine relevante Anzahl falschpositiver
HIV-Antikörper-Testresultate gibt. Selbst wenn dier Prozentsatz etwa bei
den hierzulande üblichen Testkombinationen nur gerade die offiziell
genannten 0.2% falschpositiver Testresultate ausmachen würde, hätten
wir in der Schweiz nach Testung von über 1 Million mindestens einige
hundert (!) falsch-Positive. Auch diesen "droht" nun eine "Behandlung" mit
Protease-Hemmem. wobei allfällige auftretende Nebenwirkungen dann
möglicherweise als "AIDS"-Symptome registriert würden. Zum
ändern kann heute nicht mehr übersehen werden, dass die zentrale
Prämisse aller antiviraler Behandlungen, die Annahme der monokausalen
Virusverursachung aller AIDS-Krankheiten, nicht mehr haltbar ist. Es gibt
AIDS-Krankheiten wie etwa das Kaposi-Sarkom, welche nachweisbar nicht durch das
HI-Virus verursacht werden; bei vielen ändern ist die Bedeutung des
HI-Virus ungeklärt. Aus der Praxis sind mir "AIDS"-Patienten mit negativem
HIV-Antikörpertest bekannt und solche, bei denen das HIV - falls
überhaupt - gegenüber anderen immunsuppressiven Einwirkungen
zumindest eine höchst untergeordnete Rolle spielt. Vorallem aber gibt es
jedes Jahr mehr gesunde HIV-Antikörper-Positive. Diese Sachverhalte werden
heute von der Forschungsspitze inklusive der beiden Entdecker des HI-Virus. Luc
Montagnier und Robert Gallo. durchaus zugegeben, sind aber noch erstaunlich
wenig bis zur Basis durchgedrungen.
4. FAZIT So muss heute davon
ausgegangen werden, dass nach den negativen Erfahrungen mit dem AZT die
überstürzte Einführung von Protease-Hemmern wissbar
unverantwortlich ist. Indem die Entscheide der Zulassungsbehörde kaum mehr
rückgängig gemacht werden können, ist zumindest eine
adäquate Post-Marketing- Surveillance zu fordern, welche insbesondere das
voraussehbare Fehlen einer günstigen Langzeitwirkung und die voraussehbare
Toxizitäten adäquat zu erfassen vermag.
Literatur beim Verfasser.
ANHANG: HIV-PATIENTEN-BEISPIELEAUS DER
ALLGEMEINPRAXIS Aus der Sicht des Praktikers vermute ich ganz klar.
dass es eines der wichtigsten Kriterien der sog. LangzeJt-Ueberfebenden ist,
dass sie nicht über längere Zeit antivirale Medikamente eingenommen
haben. Ich überblicke bisher etwa 30 HIV-Positive und AIDS-Patienten ohne
antivirale Medikamente, denen es insgesamt gut bis sehr gut geht; keiner dieser
Patienten ist bisher verstorben. Demgegenüber habe ich nur vier
AtDS-Patienten mitbetreut, die über längere Zeit antivirate Mittel,
vorallem AZT, einnahmen; sie sind alle gestorben. Drei dieser verstorbenen
Patienten seien in der Folge kurz beschrieben, dazu drei Patienten mit
vergleichbar schweren AIDS-Krankheiten. welche keine solche Behandlung
erhielten und heute wieder gesund sind. A) Mit längerdauemder
antiviraler und antibiotischer Therapie
1. Patient A. H. 1958 (N.B.: Initialen und Geburtsjahr aller
Patienten sind zur Anonymisierung abgeändert.) A. H. ist ein Patient
mit typischen Risiken für AIDS-Erkrankungen: homosexuell, massiver
Drogenkonsum, lebte in extrem stressreichem Schwulenmilieu und drei Jahre lang
in der Drogenszene, machte eine Syphilis und eine Hepatitis durch. Im Sommer
1985 wird ein positiver HIV-Antikörpertest erhoben, der Patient wird in
der Folge am Universitätszentrum betreut. Im März 1988 wird wegen
Durchfällen und Gewichtsverlust sowie einem relativ tiefen
T4-Lymphozytenwert von 286/ul die Diagnose AIDS gestellt und eine Therapie mit
500 mg AZT pro Tag begonnen. Die Lebensumstände kann der Patient nicht
wesentlich ändern. Im Sommer 1991 äussert der Patient eine grosse
Angst vor seiner Behandlung: "Ich fürchte, an AZT zu sterben"; in einem
Interview mit einer Tageszeitung gibt er zu bedenken: "Ich bin nicht sicher, ob
nicht einige meiner Freunde schlussendlich nicht an AIDS, sondern an den Folgen
von Retrovir gestorben sind". Nach einem kurzen Unterbruch führt der
Patient die AZT-Behandlung dennoch weiter und verstirbt am 15.7.1992
unerwartet.
2. Patient B. J. 1955 B. J. ist ein manisch-depressiver
schwuler Patient, der seit 1979 unter einer Behandlung mit Lithium und anderen
Psychopharmaka steht. Als Kellner lebte der Patient jahrelang unter extremen
Stressverhältnissen. Im Juli 1992 wird ein positiver
HIV-Antikörpertest erhoben und der Patient fortan am
Universitätszentrum betreut. Wegen leichten Lymphknotenschwellungen und
einem tiefen T4-Lymphozytenwert von 66/ul wird die Diagnose AIDS gestellt, und
ab September 1992 erhält er 500 mg AZT, ab September 1993 zusätzlich
DDC und Bactrim. Seinen Lebensstil kann der Patient nicht ändern. Damit
geht es ihm dauernd schlechter. Im Sommer 1994 wird anlässlich einer
Hospftalisation die Diagnose in Zweifel gezogen; im Austrittsbericht wird
erwähnt, dass "streng genommen kein AIDS" vorliege. Dennoch wird die
antivirale Therapie weitergeführt. Am 13. 7. 1994 verstirbt der Patient an
einer Progressiven mulifokafen Leukoenzaphalopathie; der pathologische Befund
hält fest, dass die Befunde "nicht typisch für HIV-assoziierte
Krankheiten" seien.
3. Patientin C. K. 1958 Frau C. K.. gelernte
Apothekenhelferin, konsumierte 1980 bis 1990 massiv iv-Drogen in der Dosis von
1 g Heroin und 2-3 g Cocain pro Tag. Entsprechend machte sie eine Hepatitis B
und C durch. 1984 wurde ein positiver HIV-Antikörpertest erhoben, worauf
die Patientin sofort eine Lymphknotenschwellung entwickelte, sonst blieb sie
aber gesund. 1990 bis 1991 kommt sie durch ein erfolgreiches Methadonprogramm
überraschend von den Drogen los, nimmt aber während eines ganzen
Jahres wegen Hamwegsinfekten Bactrim und Flagyl. Im Herbst 1993 führt eine
leichte Pneumozystis-Lungenentzündung zur Hospitatisation. Auf erneute
Bactrim-Gabe reagiert die Patient mit einer massiven
ünverträglichkeitsreaktion; sie erhält deshalb Ctindamycin und
Primaquin sowie prophylaktische Pentamidin-Inhalationen. femer wegen
Soor-Befall des Mundes Ampho-Moronal, dann Diflucan, anschliessend Sporanox.
Die Patientin entwickelt jetzt zunehmende Verdauungsstörungen,
Essstörungen, nimmt von 58 kg auf letztlich 37 kg ab und verstirbt am 22.
11. 1994 unter dem Bild der vollständigen Auszehrung. B) Ohne
längerdauemde antivirale und antibiotische Therapie
4. Patientin D. L. 1949 Frau D. L.. Inhaberin eines
kleinen Lebensmittelgeschäfts, wurde 1989 als HtV-Antikörper-positiv
diagnostiziert. 1992 meldet sie sich schriftlich in unserer Praxis. Aus ihrem
damaligen Brief: "Ich habe mich vor drei Jahren mit dem HI-Virus angesteckt.
Nach einer, wahrscheinlich psychosomatischen, Anfangskrankheit, die dem
Vollbild AIDS entsprach, gab mir der Arzt der Universitätsklinik noch ein
halbes Jahr, bis ich auf den Knien um AZT betteln würde, da ich dieses
standhaft verweigerte. Nun. es hat sich bewährt, seither bin ich
kerngesund..." Anfangs 1995 erkrankt sie nach einem enormen Stress an einer
schweren Gürtelrose, welche sich mit homöopathischen Mitteln gut
behandeln lässt, hingegen macht eine schwere Depression die
Spitaleinweisung notwendig. Die Patientin nimmt in kürzester Zeit um 12 kg
ab. es tritt eine Lähmung des re Fusses auf, in der Laboruntersuchung
finden sich Hinweise auf eine Toxoplasmose- und eine Zytomegalie-Infektion.
Spitalärzte und Spezialisten schätzen die Patientin als terminal ein
und schlagen eine massive Behandlung mit antiviralen Mitteln vor. In dieser
Situation beschfiesst die Frau, das Spital zu verlassen und eine eigene
Behandlung mit natürlichen Heilmitteln zu machen. Drei Monate später
kommt sie wieder in unsere Praxis: strahlend, frei gehend, gesund. Sie hat
bereits wieder 6 kg zugenommen, die T4-Zellen sind von 280 auf 355/ul
angestiegen, obschon die HI-Viren im Blut mit 210.'000 Kopien RNS/ml noch
massiv nachweisbar sind. Die Patientin nimmt ihre Arbeit wieder auf und ist
seither gesundgeblieben.
5. Patientin E. M. 1938 Diese Patientin kommt anfangs
1995 in unsere Praxis. Ihr Ehemann hatte sich 1984 einer schweren Herzoperation
unterzogen, dabei 20 Blutkonserven erhalten. 1989 wurde er durch eine
TV-Sendung auf AIDS aufmerksam und liess sich auf HIV testen; der
HIV-Antikörpertest war positiv; eine der Blutkonserven liess sich als
HIV-verseucht identifizieren. Bald erkrankte der Ehemann an
Hautausschlägen, wurde als AIDS-krank diagnostiziert, erhielt zunehemend
stärkere Medikamente. Die Ehefrau pflegte ihn bis zu seinem Tode Ende
1991. 1994 tässt sich Frau E. M. wegen eines Hautausschlages ebenfalls
untersuchen, wobei ein positiver HIV-Antikörpertest erhoben wird. Unter
dem Eindruck des Schicksals ihres Ehemannes geht Frau E.N. davon aus, dass sie
ebenfalls bald sterben müsse. Sie leidet unter tiefster Angst, verliert 8
kg Gewicht, wird immer schwächer, zieht sich einen schweren Mundsoor und
anfangs 1996 eine Pneumozystis-Pneumonie zu. Die T4-Lymphozyten fallen von 200
auf 35/ul. Im Frühjahr 1996 meldet sie sich bei EXIT mit der Bitte um
aktive Sterbehilfe. Die hausärztliche Betreuung besteht in
Entängstigung, Optimierung der Ernährung, pflanzlichen und
homöopathischen Heilmitteln. Die Lungenentzündung wird kurzfristig
mit Bactrim behandelt, die Verpilzung der Schleimhäute mit lokalen
Antimykotika. Die Verweigerung einer ärztlichen Bestätigung für
EXIT, dass sie hoffnungslos krank sei, führt zum ersten Mal wieder dazu,
dass sich die Patientin selber eine Chance gibt. Seither geht es ihr
allmählich besser, sie nimmt an Gewicht zu. der Pilzbefall ist weitgehend
verschwunden. Die Patientin hat die Wohnung neu eingerichtet und unternimmt
zunehmend längere Wanderungen.
6. Patient F. N. 1948 Herr F. N.. Verkaufsleiter, litt
seit seiner Kindheit an Bronchiektasien mit Atembeschwerden und gehäuften
Lungenentzündungen, musste deshalb insgesamt über 2000 Tabletten
Antibiotika einnehmen. Im Februar 1995 wurde er wegen einer erneuten schweren
Lungenentzündung hospitalisiert. Weil sich die Laborantin bei der
Blutentnahme eine Stichverletzung zuzog, wurde routinemässig ein
HIV-Antikörpertest angeordnet, welcher überraschenderweise positiv
war. obschon aufgrund der Vorgeschichte eine Ansteckung mit HI-Viren sehr
unwahrscheinlich war. Der Patient erhielt die Diagnose AIDS, und eine
Behandlung mit AZT und Bactrim wurde begonnen. Nach seiner Spitalentlassung
meldet sich der Patient in unserer Praxis; es geht ihm wieder besser, er nimmt
wieder an Gewicht zu. ist aber extern verängstigt und geht davon aus, dass
sein Sterben bereits begonnen hat. Die Bakterienkulturen haben unterdessen eine
Infektion mit Nicht-Tuberkulose-Mykobakterien (NTM) ergeben, welche bei
AIDS-Kranken häufig eine tödliche Krankheit bedeutet. In diesem Falle
ist das Vorliegen eines durch die zahlreichen vorangegangenen Infekte samt NTM
bedingten falsch-positiven HIV-Antikörpertest möglich. Im Juni 1995
beschliesst der Patient, die AZT-Behandlung abzubrechen; dafür erfolgt
eine gezielte Therapie der tuberkutoseähnlichen Erkrankung mit Rimactacid
3x150 mg. Die Behandlung besteht im Uebrigen aus Entängstigung,
Emährungsoptimierung und einer Psychotherapie. Der Patient erholt sich. im
September wird eine Gürtelrose mit homöopathischen Mitteln problemlos
behandelt, im Dezember 1995 wird die tuberkulostatische Behandlung abgesetzt.
Im Juni 1996 fühlt sich der Patient "so gut wie nie mehr in den letzten 20
Jahren", er hat keine Atembeschwerden mehr und ist voll leistungsfähig.
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