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Infos von  www.das-gibts-doch-nicht.info
24.04.2004 von Christian Kaiser Info von:   Freier Treff für Grenzwissen
BERICHT zum Vortrag "Eiskalte Herzen"

Diesmal hat es mit dem Bericht etwas länger gedauert. Das lag aber daran, dass er ein paar "Kontrollinstanzen" (Familie Herzog höchstpersönlich) durchlaufen musste, bevor er für die breite Öffentlichkeit freigegeben wurde.


„Wenn die Justiz nochmal so etwas wagt, werden wir von unserem Widerstandsrecht gebraucht machen!“ Mit diesem Zitat von Karl Krafeld endete nach gut einer Stunde der Vortrag von Heidi Probst und Sabrina Herzog, in dem sie ihren Fall von Rechtsbeugung dem sichtlich emotional betroffenem Publikum des Regener Freien Treffs für Grenzwissen schilderten.
Hintergrund dieses Vortrages war der plötzliche Kindstod (SIDS) von Laura-Patricia Herzog im Oktober 2002, der den gesamten niederbayerischen Raum durchrüttelte, denn ein junger Vater soll sein vier Monate altes Kind erstickt haben. Dass alles ganz anders war – und dass hier die bayerische Justiz und die Medizin-Lobby die tödliche Folge einer Impfung unter den Tisch zu kehren versuchten und noch immer versuchen, hörte sich wie ein unglaublicher Krimi an, der leider die bittere Realität widerspiegelte.


Am 24. April 2004 war es wieder soweit: Der Freie Treff für Grenzwissen im niederbayerischen Regen lud zum monatlichen Zusammensein im Restaurant am Rathaus ein. Über einhundert Gäste von der „Waterkant bis zum Alpenrand“ verfolgten über eine Stunde die Ausführungen von Sabrina Herzog und Heidi Probst, die mit ihren Schilderungen über die Erlebnisse der vergangenen Monate die Emotionen bei so manchem zum Überkochen brachten.
Unterstützt wurden die beiden von Ingrid Weber und Adelheid Jung, beide aktive Impfgegner, die im Anschluss in zwei kurzen Vorträgen elementares Wissen zum Impfen, als auch über eigene Erfahrungen mit Behörden, Ärzten und anderen medizinischen und politischen Einrichtungen berichteten. Regelmäßige Treff-Besucher wurde so auch der Vortrag von Hans Tolzin im vergangenen Dezember wieder ins Gedächtnis gerufen, der detailliert auf vorherrschende Dogmata der Schulmedizin und Impfbefürworter einging.
Über vier Stunden, in dem ein ausgedehnter Fragen-Antworten-Teil eingeschlossen war, und in dem hitzig diskutiert wurde, dauerte die diesmalige Veranstaltung, nach der offensichtlich war, dass sich in Zukunft die Familie Probst & Herzog der Unterstützung einiger Bürger mehr sicher sein darf.

Doch zuvor fand die routinierte Begrüßung durch Oliver, den aktuellen Sprecher des Treffs, statt, der auf die kommenden Vorträge verwies. Im nächsten Monat, dann schon am 22. Mai, wird der mehrfache Buchautor Andreas von Rétyi wieder einmal den Regener Treff einen Besuch als Referent abstatten und den Inhalt seines aktuellen Buches, „Skull & Bones“, vorstellen.
Im Juni spricht dann Wolfgang Wiedergut – Burkhardt über den Heiligen Gral und seine Erben. Dabei reicht sein Repertoire von den Grundlagen der Gralsgeschichte bis hin zu den Ausblicken auf ein neues, goldenes Zeitalter.
Für den Juli hat sich Dr. Hans-Joachim Zillmer angekündigt, der mit Büchern wie „Darwins Irrtum“ oder „Irrtümer der Erdgeschichte“ für Furore sorgte. Das Aufdecken weiterer Irrtümer wird er mit dem Vortrag „Kolumbus kam als Letzter!“, dem sein neuestes Buch mit dem gleichnamigen Titel zugrunde liegt, ergänzen.

Gegen 19:45 Uhr betraten dann Sabrina Herzog und ihre Schwiegermutter Heidi Probst die Bühne und begannen über das Schicksal von Laura-Patricia zu sprechen. Obgleich es der Referentin H. Probst im Angesicht des erlittenen Schmerzes und der Schikanerie nicht immer leicht fiel über das Erlebte zu sprechen - der Wunsch nach Aufklärung und Informierung der Öffentlichkeit war größer und so erfuhr man etliches über die verabreichte 8-fach-Impfung von Laura-Patricia am Tag der Geburt, den umfangreichen Verbrechen in den deutschen Krankenhäusern und das Stillschweigen der Justizbehörden, begleitet von Korruption der bayerischen Richter und Staatsanwälte. „Nicht jeder Staat mit einer Verfassung ist in guter Verfassung“, so Heidi Probst.
Hilfe bekam die Familie dabei von Dr. Stefan Lanka und Karl Krafeld, die in einem vorher gezeigten Video den bereits anwesenden Gästen einiges zur Impfproblematik näher brachten.
Das tragische Ereignis, welches diesen Stein ins Rollen brachte, geschah in der Nacht vom zweiten auf den dritten Oktober 2002. In den späten Abendstunden fand der Vater von Laura, Stefan Herzog, sein Kind leblos auf dem Boden. Widerbelebungsmaßnahmen blieben sowohl von seiner Seite, als auch von der des sofort verständigten Notarztes ohne Erfolg. Auch im Kreiskrankenhaus Deggendorf blieben nach der unverzüglich erfolgten Einlieferung mehrere Reanimationsversuche ohne Wirkung. Laura-Patricia war tot.
Als Todesursache wurde plötzlicher Kindstod (SIDS) angegeben, so dass die Staatsanwaltschaft Deggendorf eine Obduktion durch das Institut für Rechtsmedizin der Universität München anordnete, die tags darauf, am vierten Oktober, durchgeführt wurde. Diese Obduktion wurde von einem gewissen Dr. Penning geleitet und später gutachtlich interpretiert.
Noch am selben Abend klickten dann bei Stefan Herzog die Handschellen – ohne Haftbefehl. „Den ham'a in Deggendorf vergess'n“, so die ausführenden Kripobeamten. Die Familie war geschockt, man wusste im ersten Augenblick nicht, was überhaupt los war. Am nächsten Tag wurde Stefan einer Untersuchungsrichterin vorgeführt. Hiervon erfuhr die Familie auch erst durch einen Anruf im Gericht. Der Vater der kleinen Patricia war inzwischen völlig verzweifelt und verstand die Welt nicht mehr: „I werd' wahnsinnig, de song i hab' mei Kind umbracht!“ Was war geschehen?
Dabeisein in der Verhandlung durfte man nicht, dies war allerdings auch nicht nötig, denn die Richterin machte sich auch so lautstark bemerkbar und war auch auf dem Flur noch deutlich zu verstehen. „Geben sie doch endlich zu, dass sie ihr Kind umgebracht haben!“ hallte es mehrmals nach draußen. Die Richterin ging davon aus, dass die kleine Laura ihn beim Fernsehen (am Abend lief ein Fußballspiel) störte und er sie deswegen mit einem Kissen erstickte. Gestützt wurde diese Aussage durch ein Telefongespräch, das die Richterin zuvor mit Prof. Penning führte. Dieser erweckte offenbar den Eindruck, dass der Vater aus medizinwissenschaftlicher Sicht das Kind getötet hatte. Für die Richterin Beweis genug um Stefan Herzog in Untersuchungshaft einzuweisen. Für Heidi Probst unglaublich, war Stefan doch „der liebevollste Vater der Welt“. Dazu kam, dass wegen „Verdunklungsgefahr“ die Familie nichts über den Fall wissen durfte; man schottete Stefan gezielt von ihr ab. Er durfte auch nicht auf die Beerdigung seiner Tochter, dafür war RTL mit einem Kamerateam anwesend, die zusammen mit den anderen Medien Stefan als Kindsmörder abstempelten.
Was also hatte der Professor Penning bei der Obduktion herausgefunden? Wurde Laura umgebracht oder nicht? Knackpunkt hier sind auftretende Punktblutungen und deren Größe und Häufigkeit.
Prof. Penning gab an, bei der Obduktion keine äußeren Verletzungen, aber auffällig viele Punktblutungen am Kopfbereich festgestellt zu haben. Dieses Ergebnis floss nun als Vermutung in das Gutachten vom vierzehnten Oktober 2002 ein, dass das Kind durch Ersticken gestorben ist, indem man ihm entweder Mund und Nase zugehalten habe oder aber Brustkorbkompressionen mit erheblichem Aufwand erfolgten. Dies war der offizielle Grund für die U-Haft von Stefan Herzog. Doch dies ist nur die halbe Seite der Medaille...
Die nächsten Wochen und Monate machte sowohl die Familie als auch Stefan die Hölle durch: Auf den Vater wurde im Gefängnis ein Mordanschlag verübt, als die Mithäftlinge eine Berichterstattung im Fernsehen sahen. Fünf Mitinhaftierte versuchten ihn mit einem Kissen zu ersticken. Diesen Anschlag überlebte Stefan zum Glück und wurde daraufhin in eine Überwachungszelle verlegt. Ein Mithäftling, der an seine Unschuld glaubte, verteidigte ihn in weiteren Verlauf in seiner Untersuchungshaft vor Übergriffen.
Die Familie indes wurde jeder Kontakt untersagt, nur indirekt über einen Sozialarbeiter kam man an den abgeschirmten Stefan heran. Sämtliche Briefe, die die Familie und der Freundeskreis an Stefan schrieben, kamen nicht beim Empfänger an, sondern wurden einbehalten. Erst nach drei bis vier Wochen nach der Verhaftung gab es den ersten direkten Kontakt. Heidi Probst bezeichnete dies zu Recht als „psychische Folter“. Dieser erste Kontakt wurde in Beisein eines Polizeibeamten durchgeführt, der die Familie hinwies, dass „über den Fall wegen Verdunklungsgefahr nichts gesagt werden darf“ Nur „über Gott und die Welt“ durfte man sich unterhalten. Was sollte hier wohl verdunkelt werden?
Auch dem Anwalt, oder besser gesagt: den Anwälten von Stefan Herzog kommt eine bestimmte Bedeutung zu. Während die Familie sich um einen Rechtsbeistand, dem Anwalt Lohmeier, bemühte, beschaffte sich Stefan den Gefängnisanwalt Wittl. So liefen parallel zwei Anwälte, da ja am Anfang kein Kontakt zwischen Stefan und seiner Familie möglich war. Nach langem Ringen mit der Staatsanwaltschaft durfte dann doch über ein Sprechrohr eine Verbindung zu Stefan hergestellt werden und gefragt werden, was für ein Anwalt in Zukunft verwendet werden soll. Der mittlerweile völlig frustrierte Vater überließ der Entscheidung seiner Familie, die daraufhin den Anwalt Wittl kündigte. Dieser war wenig darüber erfreut und unterschlug prompt Briefe, so dass er weiterhin behaupten konnte, dass er der zuständige Anwalt sei. Die JVA trug zur Auflösung dieses Problems auch nicht viel bei, so dass nur der Weg über die Staatsanwaltschaft die Anwaltproblematik beilegte. Doch damit war die Geschichte noch nicht vorbei: Der gekündigte Anwalt ließ ihm durch einen Mithäftling ausrichten, dass er jetzt wohl fünfzehn Jahre bekommen würde und dass nur er in der Lage gewesen wäre ihn „herauszuboxen“. Für Stefan war dies natürlich Gift in seiner Situation.
Doch der Anwalt Lohmeier empfahl nun der Familie, Briefe aus der Verwandtschaft und dem Freundeskreis über Stefan zu sammeln, in denen beschrieben wird, wie Stefan so sei. Diese Briefe zusammen mit einem gerichtspsychologischen Gutachten ergaben, so Heidi Probst, dass Stefan ein liebevoller Vater sei.
Während die Psychologen zu einem entlastenden Urteil kamen, verharrte der Gerichtsmediziner Prof. Penning auf seiner Aussage, dass das Kind durch einen gewaltsamen Erstickungstod gestorben sei. Doch dieses Gutachten ließ sich bei näherer Betrachtung nicht halten; Drei Ärzte, darunter der Kinderarzt der Familie Herzog, der gerufene Notarzt und der Arzt im Krankenhaus Deggendorf, gaben als Zeugenaussagen an, dass sie im Zeitraum von zehn Minuten bis zwei Stunden nach dem biologischen Tod keine Punktblutungen gesehen hätten. Auch Fotos der toten Laura, die die Kripo der Familie zwecks Identifizierung vorlegte, belegten eindeutig, dass keine Punktblutungen vorhanden waren. Auf eben diese Punktblutungen aber bezog sich Prof. Penning und leitete so seine Totschlag-Theorie her. Diese Zeugen wurden dabei erst im Dezember 2002 befragt, als Stefan also schon zwei Monate in U-Haft war.
Doch was die Staatsanwaltschaft versäumte oder nur langsam vorantrieb, machte die junge Mutter in akribischer Heimarbeit: mehr als sechzig Medizinbücher wurden gekauft und gelesen. Schließlich holte man sich die Krankenakte von Laura, die beim Kinderarzt lag. Und hier wurde die Familie zum ersten Mal hellhörig, denn am Tag der Geburt war eine 8fach-Impfung eingetragen – von dieser wusste man jedoch nichts. Daraufhin informierte man die Staatsanwaltschaft und bat um Ermittlung in diese Richtung. Die Aufforderung wurde jedoch ignoriert und Stefan blieb weiterhin in U-Haft.
Laura-Patricia bekam übrigens zu der verschwiegenen 8fach-Impfung im August eine reguläre 6fach-Hexavacimpfung, wobei sich jedoch später herausstellte, dass der Kinderarzt zwei Ampullen spritze. Da die Hexavacimpfung jedoch nur aus einer Ampulle besteht, rätselt die Familie noch heute, was in der zweiten Ampulle drin gewesen war. Der Kinderarzt im Übrigen versuchte die Eltern mehrfach dazu zu überreden, mit ihrem Kind an einer Impfstudie teilzunehmen, was beide strikt ablehnten. Was wusste der Kinderarzt, was die Familie nicht wusste?
Als der schwer mitgenommene Vater nach acht Monaten im Juni 2003 aus der U-Haft entlassen wurde, war dieser über die Ermittlungen in Richtung Impfen verblüfft, denn im Gefängnis war dies nie ein Thema. Dort wurde weiterhin an der Totschlagthese festgehalten.
Lauras Mutter jedoch machte weiter und schrieb Professoren, Universitäten und Klinken an, teils gab sie sich sogar als Medizinstudentin unter falschem Namen aus, um an die gewünschten Informationen zu gelangen. Außerdem wurde zum „Verein für Wissenschaft, Medizin und Menschenrechte e. V.“ Kontakt aufgenommen. Nachdem immer mehr Informationsmaterial zusammengetragen wurde, begann sie damit, es publik zu machen – nicht ohne Folgen. Was zuerst wie ein dummer Zufall aussah, häufte sich. Sabrina Herzog wurde in den folgenden Wochen im Straßenverkehr mehrfach von zwei Pkws (einem roten Auto mit Münchener Kennzeichen und einem weißen mit Regensburger Kennzeichen) in gefährliche Situation gebracht, aus denen sie glücklicherweise jedes Mal glimpflich davon kam. Auch fiel ihr auf, dass sie offenbar beschattet wurde. Im März 2003 kam es dann zu einem Schlüsselerlebnis: Als die Familie im Deggendorfer Landgericht Besucherscheine für den Besuch von Stefan in der JVA holen wollte, sah Sabrina Herzog den vermeintlichen Fahrer und Beschatter, der nach einer kurzen Verfolgung hinter einer Tür verschwand.
Die Kripobeamten, an die man sich wandte, lachten nur nach der Schilderung der Vorfälle und weigerten sich zudem, ein Phantombild des vermeintlichen Täters zu erstellen. Eine weitere Unglaublichkeit am Rande war das Verschwinden einiger persönlicher Gegenstände der Familie Herzog, die im Zuge der Verhaftung von Stefan Herzog beschlagnahmt wurden und nach der Freilassung von Stefan zurückgefordert wurden. Die lapidare Antwort aus den Amtsstuben lautete nur „wir haben das gar nicht“ - und bis heute ist nichts aufgetaucht.
Sehr tragisch war auch der Umstand, dass Sabrina Herzog während der Inhaftierung ihres Mannes auf Sozialhilfe angewiesen war und ihr zuletzt noch 45 Euro im Monat vom Sozialamt zugesprochen wurden. Dies wurde damit begründet, dass ihre Fünf-Zimmer-Wohnung eine zu große Quadratmeteranzahl aufwies und daher die Miete angerechnet wurde. So wurde sie gezwungen, eine kleinere Wohnung zu nehmen. Während des Umzugs stellte es sich aber heraus, dass für die Wohnung, deren Miete um zehn Euro pro Monat billiger war und vom Sozialamt genehmigt wurde, doch höhere Gesamtjahreskosten anfallen würden. Das Sozialamt machte einen Rückzieher. Nur durch die Unterstützung durch die Verwandtschaft war es Sabrina und ihrer verbliebenen Tochter möglich, ein einigermaßen vernünftiges Leben weiterzuführen.
Ferner wurde in der alten Wohnung der Familie wenige Tage nach dem tragischen Tod der kleinen Laura eingebrochen – gestohlen wurde jedoch nichts.
Schließlich nahm die Familie Herzog & Probst Kontakt zu mehreren Impfkritikern auf, die schließlich der Familie rieten, zu dem Thema zu schweigen, da sonst Stefan nie freikommen werde. Außerdem forderten sie Stefan auf, er solle seine Aussage widerrufen und statt dem angeben, dass es sich um einen Unfall handelte, bei dem er auf seine Tochter stürzte. „Bloß nichts sagen wegen der Impfung, das ist eine Mafia!“, hörte die Familie Herzog immer wieder. Doch interessanterweise war nach dem Einschalten dieser Impfkritker plötzlich eine Anwesenheit der Polizeibeamten bei Besuchen im Gefängnis nicht mehr notwendig.
Eine Wendung des Falls Herzog & Probst trat dann mit der Kontaktaufnahme mit dem bekannten Impfgegner Dr. Lanka ein. Anfangs bekam man keine Antwort, doch es sollte sich alles noch zum Besseren wenden: Heidi Probst fand in ihrer Wohnung durch „Zufall“ eine Kerze des Wallfahrtortes Lourdes, die sie vor drei Jahren mit nach Hause nahm. Diese Kerze schenkte sie ihrer Schwiegertochter Sabrina und sagte zu ihr, dass sie sie anzünden soll, wenn sie einmal wirklich nicht mehr weiter wüsste. Und das kleine Wunder geschah tatsächlich. Als Sabrina die Kerze anzündete kam am selben Tag um elf Uhr abends ein Anruf von Dr. Lanka - auch Karl Krafeld schaltete sich dann ein. Von da an ging es Schlag auf Schlag. Man reichte im Mai 2003 Dienstaufsichtsbeschwerde und Anzeige ein und drohte schließlich am Montag, den sechzehnten Juni damit, dass, wenn Stefan nicht bis binnen drei Tagen frei sei, man mit Flugblättern alles aufdecken werde. Das war um zehn Uhr Vormittag. Bereits um elf Uhr verkündeten die Nachrichten des Bayerischen Rundfunks, dass Stefan Herzog wieder frei war.
Am selben Tag traf übrigens nach nochmaligem Drängen der Familie und des inhaftierten Vaters ein weiteres Gutachten ein, dass von Prof. Brinkmann aus Münster bereits im März erstellt wurde und auf das offiziell die Freilassung erfolgte.
In diesem Gutachten fand sich aber wiederum kein Hinweis auf die Impfung als mögliche Todesursache, statt dessen wurde von Prof. Brinkmann eine „bakterielle Superinfektion“ im Bereich der Atemorgane angegeben, die zu einem Herz-Kreislauf-Versagen führte. Außerdem wurde eine „erhebliche Abweichung von der körperlichen Normalität (Krankheit) festgestellt, die ursächlich nicht in Erstickung gründen konnte“. Somit war das Gutachten von Prof. Penning als Falschaussage entlarvt, aber ganz richtig war nach Aussage von Dr. Lanka dieses Gutachten auch nicht, denn Bakterien können nur unter Sauerstoffabschluss Gifte produzieren, was allerdings bei den Atemwegen niemals der Fall sein konnte. Was steckte hinter diesen Absurditäten? Gegenseitige Deckung wohl wissend, dass es sich um einen Impfschaden handelte?
Ein anderer Vorstoß zum Impfen als mögliche Todesursache kam vom Anwalt der Familie; man erhoffte sich, durch eine Blutkonserve von Laura die Impfung und einen Zusammenhang beweisen zu können. Doch es war seltsamerweise keine Blutkonserve vorhanden. Doch irgendwann, nach etlichen Wochen, tauchte das vermeintliche Blut auf. Zu diesem Zeitpunkt war es allerdings nicht mehr für eine Untersuchung geeignet.
Doch zurück zu den Gutachten: Dank des Selbststudiums und der Recherche der Mutter gelang es ihr auch selbst als Laie, das Gutachten von Prof. Penning Satz für Satz auseinander zunehmen und zu zerpflücken – allerdings erst, als man ihr nach einem halben Jahr Akteneinsicht gewährte.
Was vorher noch unerwähnt blieb war die Tatsache, dass bei der Obduktion ein Leberschaden, eine doppelt so große Thymusdrüse und ein um ca. 500 Gramm zu schweres Gehirn festgestellt wurden. Prof. Penning erwähnte dies zwar, ging darauf jedoch überhaupt nicht ein. Dies ist von elementarer Wichtigkeit – genauso wie die fehlenden äußeren sichtbaren Verletzungen und die fehlende Erstickungsäquvivalenz, mit der Blutungen im Bereich der Lunge gemeint sind, die im Folge der Erstickung in Erscheinung treten.
Dass es sich hier um keinen Einzelfall handelte, erklärte Dr. Lanka. So habe es bereits vor fünf Jahren zwei Fälle von noch nicht zugelassen 6fach-Impfungen in Krankenhäusern in Deutschland gegeben, bei denen die Eltern auch nichts wussten. „Dies ist nur die Spitze eines Eisbergs stattfindender Impfexperimente in Deutschland“, so Heidi Probst. So konnte man weiter in Erfahrung bringen, dass ein Münchner Impfstoffhersteller Mütter in der Region hier anrief um nach dem Befinden ihrer Kinder zu fragen. In keinem Fall wussten die Mütter etwas von einer vorher stattfindenden Impfung.
Als Begründung für das Impfen unmittelbar nach der Geburt wird von den Impfstoffherstellern angegeben, dass das Kind nach der Geburt besonders kräftig sei und so ideale Voraussetzungen vorhanden sind.
Die Referentin Heidi Probst war sichtlich froh über die aktive Mithilfe und Unterstützung von Dr. Lanka und Hans Krafeld und berichtete im weiteren Verlauf des Abends über eine im September 2003 stattgefundene Demonstration in Zwiesel, wo man – mit Dr. Lanka - mit einem Kindersarg und einer überdimensionalen Spritze am Stadtplatz nicht nur für Aufregung sorgte, sondern vor allem auf die Impfproblematik hinwies. Die lokale Presse berichtete damals ausführlich über den Vorfall. Durch Dr. Lanka wurde die Familie auch auf die Inhaltsstoffe der Impfstoffe aufmerksam. In einer Apotheke ließ man sich die Liste dieses chemischen Cocktails zeigen, der neben Aluminiumverbindungen auch Formaldehyd und Quecksilber aufwies.
Neben den ominösen „Anschlägen“ im Straßenverkehr, die am Anfang des Berichts erwähnt wurden, gab es auch einige unerklärliche Vorfälle was das Impfbuch von Laura betraf. Sabrina, die Mutter, hatte nämlich nie ein Impfbuch erhalten und so wurde es nach dem Tod im Zuge der eigenen Recherchen angefordert. Es hieß von den zuständigen Stellen lapidar „nicht auffindbar“. Im Januar 2003 tauchte dann das Impfbuch auf – es lag am Beifahrersitz des unverschlossenen Pkws von Sabrina Herzog, allerdings ohne einen Namen. Die Eintragung der Hexavacimpfung zeigte jedoch schnell, dass es sich eindeutig um das Impfbuch von Laura handelte. Die 8fach-Impfung fehlte jedoch auch hier. Wer dieses Buch ins Auto legte, weiß bis heute niemand der Familie Herzog.
Im Moment hüllt sich die Justiz in Schweigen, erfährt man von der Referentin. „Sie sind schon nervös. Die Beine der Lügen werden immer kürzer!“, klingt es lautstark im Saal des Regener Treffs. Nicht zu unrecht, wie z.B. der Fall der Kripobilder zeigt. Die Familie forderte diese Bilder bei der Kripo an, da auf diesen deutlich hervorging, dass Laura keine Punktblutung hatte. Die Kripo konnte jedoch der Familie nicht abhelfen und verwies sie auf die Staatsanwaltschaft Deggendorf, da diese nun Fotos besäße. Die Anfrage beim Staatsanwalt ergab dann, dass er nicht genau wüsste, wo die Bilder im Moment seien und meinte: „ I glaub, de san' im Oberlandesgericht“...
Auch eine Petition an den Bayerischen Landtag wurde gerichtet, welche im Februar behandelt wurde. Dort gab es, Heidi Probst war anwesend, allerdings nur Ausflüchte wie „Ja wissen wir ja eh...“ und „Wir sind keine Mediziner!“. „Die haben sich herausgeredet“, so die Referentin. Doch der Hammer kam dann, als man im Landtag noch verkündete, dass die Anklage nicht mehr bestünde. Die Familie war erst einmal sprachlos – wieder einmal.
Neben den Landtagsabgeordneten überreichte man auch der SPD-Politikerin Renate Schmidt (SPD) im Wahlkampf (August 2003) einen siebenundzwanzig Seiten langen Brief, in dem man ihr den Fall schilderte. In einer handgeschriebenen Antwort kam Renate Schmidt zu dem Schluss, dass der Staatsanwalt eindeutig befangen sei.
Ganz aktuell war dann noch die Sache, die am Freitag bekannt wurde. Da nahm nämlich der Gerichtsmediziner Prof. Penning Stellung zu seinem Gutachten – was vor elf Monaten bereits fällig gewesen wäre. Dabei zeigte er erstmals Fotos mit Punktblutungen vor. Außerdem war er nicht bereit, von seiner Überzeugung, dass das Kind einen gewaltsamen Tod erlitten habe, abzurücken.
Ein Vergleich mit den Fotos jedoch zeigte, dass es sich bei dem Kind auf den neu aufgetauchten Fotos höchstwahrscheinlich nicht um Laura handelt. So habe Laura eine Stupsnase und glattes Haar gehabt, während das Kind auf den neuen Fotos eine gerade Nase und Locken hatte.
Die Ermittlungen werden nun mit Hilfe des Vereins weitergeführt, so die Referentin Heidi Probst, die vor Lauras Tod noch einen Glauben an die Rechtsstaatlichkeit hatte. „Wir hoffen, Impulse gesetzt zu haben.“
Zum Schluss bedankte sie sich noch bei ihrer Schwiegertochter, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz und dem festen Glauben an die Unschuld ihres Mannes es erst möglich gemacht hatte, dass die Familie heute dort steht, wo sie jetzt sind. So wäre Stefan möglicherweise bereits längst verurteilt und die Ehe geschieden, da es immer wieder Versuche seitens der Justizbehörden und der Kripo gab, die Ehe von Sabrina und Stefan Herzog zu zerstören.
Außerdem dankte sie Dr. Lanka und Karl Krafeld, die mit ihrem Fachwissen und ihrem unermüdlichen Einsatz einen großen Beitrag in diesem Fall geleistet haben.
Zum Ende hin zitierte Heidi Probst noch Karl Krafeld mit den Worten: „Wenn die Justiz nochmal so etwas wagt, werden wir von unserem Widerstandsrecht gebraucht machen!“ Sie verwies darauf, dass man durchaus in der Lage sei, mit den selben primitiven Mitteln, mit denen man belogen und betrogen werde, auch zurückschlagen zu können, denn schließlich ist der Fall Herzog noch nicht zu Ende und seitens der Staatsanwaltschaft die Klage noch nicht fallengelassen.

Im Anschluss sprachen dann noch Ingrid Weber aus der Oberpfalz und Adelheid Jung, beide aktive Impfgegnerinnen, ausführlich über die Impfproblematik. Vor allem Ingrid Weber, die selbst drei Kinder hat und im Berufsleben Religionslehrerin ist, glänzte mit fundiertem Wissen und zeigte einige interessante Briefwechsel mit Gesundheitsämtern und Politikern auf, die – wenn die Problematik nicht so ernst wäre – nur noch lachhaft sind. Mit primitivsten Ausflüchten und Begründungen werden Anfragen abgewiesen. Sei es aus angeblicher geographischer Nichtzuständigkeit oder sei es eine Standardantwort, bei der man gar nicht auf den eigentlich Inhalt der Anfrage eingeht.
An dieser Stelle verzichte ich jedoch auf eine weitere Ausführung dieser Problematik, da bereits Hans Tolzin im vergangenen Dezember etliches hierzu erzählte. Ebenso werde ich auf den kurzen Vortrag von Adelheid Jung nicht eingehen. Diese versuchte dem Publikum noch einige Zusammenhänge von Impfen und der Neuen Medizin nach Dr. Hamer näher zu bringen.

Im Anschluss fand dann noch eine Fragen-Antworten-Runde mit Heidi Probst und Sabrina Herzog statt, in der noch einige interessante Dinge erwähnt wurden (die wichtigsten sind bereits im obigen Text mit eingeflossen). Außerdem wurde noch ein fünfminütiger Ausschnitt aus dem „Stadtgespräch“ des Lokal-TV-Senders „Donau TV“ gezeigt, in der sich wieder einmal mehr die Lächerlichkeit der Erklärungsnot der Schulmedizin zeigte. Es wurde in der Anwesenheit von Sabrina Herzog und Heidi Probst ein Arzt befragt, ob es möglich sei, dass das Kind aufgrund der dreiunddreißig Tage zuvor erfolgten 6fach-Hexavacimpfung starb. Die lapidare Antwort des Mediziners: „Nach dreiunddreißig Tagen ist der Impfstoff gar nicht mehr da.“ Nicht nur Gelächter im Saal über die eigene Bloßstellung, nein auch der verblüffte Moderator der Sendung versuchte die Sendung noch zu retten, indem er schnell umschwenkte und Sabrina Herzog um ein Schlusswort bat.

Dieser Abend, der erst um etwa halb ein Uhr morgens endete, war für viele anwesende Besucher keine leichte Kost – im Gegenteil: Zwar sind mittlerweile die regelmäßigen Besucher des Regener Treffs einiges gewohnt, dennoch machte sich Wut, Ärger, Betroffenheit und die Frage, was man gegen solche Vorfälle tun könnte, breit.
Auch ich muss mich an dieser Stelle immer wieder fragen: „In welcher Welt leben wir?“ Das ist doch mittlerweile nichts anderes mehr als ein riesiger Kindergarten, in dem es nur um Macht und Geld geht und in dem ein Menschenleben nichts zählt.
Dann muss ich wieder sagen: Nein, es gibt keine Verschwörungstheorien, wirklich nicht. Das hier ist eine reine Verschwörungspraxis! Aus erster Hand erfährt man es im Kleinen, wie es auch im Großen abläuft auf dieser Welt. Fragt sich nur noch, wie lange dies „gut“gehen kann. In Anbetracht der Tatsache, dass immer mehr – nicht weniger – Leute auf diese Missverhältnisse aufmerksam gemacht werden und beginnen selbst zu denken und zu handeln, ist es eigentlich nur noch eine Frage der Zeit... Der Stein ist am Rollen, aufhalten kann ihn keiner mehr.

Das war’s für den Monat April 2004

mit lieben Grüßen – auch an die, die dieses Mal nicht kommen konnten,


Christian, der der Familie Herzog viel Kraft auf ihrem weiteren Weg wünscht



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