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Wo
immer weltweit wegen Bestechung durch Pharmaunternehmen ermittelt wird, das
Unternehmen GlaxoSmith ist immer dabei. Als vor
einigen Monaten in Deutschland über 4000 Ärzte in den Verdacht kamen,
war die Empörung groß und die Ärzteorganisationen sprachen
davon ''die Einzelfälle schonungslos aufzuklären''. Soviel Vertrauen
in den Rechtsstaat muß schon sein. Wir haben
ja ein modernes Heilmittelwerbegesetz und wir haben Gesundheitsämter, die
über dieses wachen. Und wenn da mal einer ein Preisausschreiben
veranstaltet (Ordnungswidrig nach § 11,1,13 HWG) oder Kinder für die
Werbung einspannt (Ordnungswidrig nach § 11,1,12) oder Vorteile annimmt oder verspricht
(Ordnungswidrig nach § 7 HWG) oder für verschreibungspflichtige
Arzneimittel wirbt (Ordnungswidrig nach § 10 HWG) dann kommen die
Gesundheitsämter und unterbinden dies im Interesse der Volksgesundheit.
:p>
Wie
ist dies aber, wenn sich Gesundheitsämter ordnungswidrig verhalten, wenn
sie sich an Preisausschreiben beteiligen, ausgelobte Tausender kassieren,
Kinder zu Werbeobjekten machen und bei diesen für verschreibungspflichtige
Arzneimittel werben ???:p>
Da
gibts kein Disziplinarverfahren, kein
Bußgeld, sondern eine Wiederholung der ''erfolgreichen Aktion''. Glauben
Sie nicht ? Können Sie ruhig glauben, hier ist
der Originaltext der Firma GlaxoSmith über
ihre erfolgreiche Aktion und der öffentlichen Bestechnung von Amtsärzten::p>
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Originalzitat aus Homepage der Firma GlaxoSmith
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Über
50 Projekte für den Prix ÖGD eingereicht:p>
Gute
Ideen zur Impfung von Jugendlichen Mehr als 50 Gesundheitsämter haben sich
an dem erstmals von der GlaxoSmithKline-Impfakademie ausgeschriebenen "Prix
ÖGD" beteiligt. Unter dem Motto "Impfen schützt" hatten die
Gesundheitsämter 12 Monate Zeit, möglichst neue und kreative Projekte
zur Verbesserung der Durchimpfungsraten bei Kindern und Jugendlichen
durchzuführen und einzureichen. Die drei besten Ideen wurden am 06. Mai
auf dem Kongress des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD-Kongress) in Marburg prämiert und erhielten
jeweils ein Preisgeld von 3.000 Euro. :p>
Die
Preisträger: Herr Warwas, Herr Dr. Balthes GA
Saarbrücken, Dr. Pallasch GA
Stade; Frau Dr. Stark GA Frankfurt am Main; Frau
Dr. med Niemer
(Referatsleiterin a.D. , Bundesministerium für
Gesundheit und soziale Sicherung.:p>
Der
Jury, die sich aus anerkannten Impfexperten zusammensetzte, fiel die Wahl nicht
leicht. Besonders gut gefiel ihnen das Projekt des Gesundheitsamtes der Stadt
Frankfurt am Main: Mit dem "Hep Mobil" klärten
die Mitarbeiter des Amtes vor allem Kinder und Jugendliche der 7.-9. Klassen
der Frankfurter Haupt- und Realschulen auf. Mit übergroßen
Aktionswänden, Rollenspielen, Pantomime-Ratespielen lernten die
Schüler in einer interaktiven Unterrichtseinheit spielerisch die
Funktionen der Leber, die Auswirkung einer Infektion mit Hepatitisviren,
Übertragungswege und Schutzmaßnahmen kennen. Gute Resonanz erzielte
auch das Gesundheitsamt in Saarbrücken, das eine Impfaktion und einen
damit verbundenen Wettbewerb durchführte. Dabei konkurrierten die
einzelnen Schulklassen der Saarbrückener
Schulen um ein von der Stadt ausgesetztes Preisgeld. Um zu gewinnen, ist nicht
nur der Nachweis eines guten Impfschutzes notwendig, sondern die Schüler
mussten auch ein paar Grundkenntnisse zum Thema Impfen unter Beweis stellen.
Anhand der Daten konnte das Saarbrückener
Gesundheitsamt ein Impfregister aufstellen und somit einen Überblick
über den Impfstatus der Jugendlichen erhalten. Ebenfalls über den
Gewinn freuen konnte sich das Gesundheitsamt in Stade, das sich auf sozial benachteiligte Gruppen
konzentrierte und in eigens eingerichteten Impfstationen dreimal
wöchentlich Kombinationsimpfungen gegen Masern, Mumps und Röteln
angeboten hat. :p>
Nach
Bekanntgabe der Preisträger fiel der Startschuss für den neuen Prix
ÖGD für das Jahr 2004. Die Gesundheitsämter haben wieder die
Gelegenheit, ihre Projekte bis zum Ende des Jahres 2004 umzusetzen. Im Januar
2005 können diese Projekte dann bei der GSK-Impfakademie eingereicht werden. Die Preisträger
werden auf dem Kongress des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD-Kongress) vom 14. - 16. April 2005 in Bamberg
bekannt gegeben. :p>
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Ende Originalzitat der Firma GlaxoSmith
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Gut, GlaxoSmith stellt
Impfstoffe her und offensichtlich sind Impfungen und Impfstoffe nur noch mit
kriminellen oder unlauteren Methoden unters Volk zu bringen. Insofern ist die
agressive Werbung des Herstellers
verständlich. Völlig unverständlich jedoch, daß die Gesundheitsämter hier
vollig gelähmt und willenlos mitspielen.
Über 50 sollen sich ja an diesem illegalen Spiel beteiligt haben. Oder
sollten sie Ziffer 9 aus § 11 Abs. 1 HWG nicht gekannt haben
''Außerhalb der Fachkreise darf für Arzneimittel, Verfahren,
Behandlungen, Gegenstände und andere Mittel nicht geworben
werden .... mit Veröffentlichungen, deren
Werbezweck mißverständlich oder nicht
deutliche erkennbar ist''. Allein das schon ist ordnungswidrig und mit
Bußgeld bis zu 50.000 Euro bedroht. Wieviel Verfahren
wird es in
unserem Rechtsstaat
geben ???:p> |