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Ueber UMTS wird von Behörden und Mobilfunkbetreibern
zur Zeit viel Unwahres und Unmögliches verbreitet, um die aufgebrachte
Bevölkerung zu beschwichtigen. Gigaherz.ch fasst deshalb nochmals die
wichtigsten Fakten zusammen.
Sogar eine Deutsche Bezeichnung passt zu dieswem
Wunderding. Universales Mobiles Telekommunikations-System.
Dann dürfte es mit dem Wunder allerdings schon vorbei
sein. Denn dafür, dass man sich damit (nebst unnötigem Gequatsche)
unterwegs in Tram, Bus und Zug auf dem Minibildschirm des Handys ganze Filme
anschauen kann, oder sich der gestresste Staubsaugervertreter überall in
den Firmencomputer einwählen kann, wird es vielen Mitmenschen von der
Strahlung, ausgehend von den UMTS Antennen auf den Hausdächern,
kotzübel. Entschuldigung für diesen unwissenschaftlichen
Ausdruck. Dies fand nicht nur die kürzlich veröffentlichte Studie
des holländischen TNO-Institutes heraus, sondern es ist auch bei den in
Erprobung stehenden Anlagen beobachtet worden. Daneben beklagten sich viele
ahnungslose Anwohner über starke Tinnitus-ähnliche Geräusche im
Ohr und über Kopfschmerzen.
Bei der TNO-Studie wurde eine Strahlung von 1V/m (Volt pro
Meter) 30cm vor der Sende-Antenne erzeugt, was dann am Kopf der Versuchsperson
infolge des verwendeten ausserordentlich schwachen Senders und der Distanz von
1.5m noch gerade 0.2V/m ausmachte. Übel wird es dem Messtechniker nur
schon beim Gedanken daran, dass es 30cm vor einer realen UMTS-Antenne auf dem
Nachbardach mindestens 720V/m zu messen gibt; und für die Wohn- und
Schlafräume in den Nachbarhäusern in den amtlichen
Standortdatenblättern Feldstärken der UMTS-Anteile von 2 bis 3V/m
ausgewiesen werden.
Das ist rund 15mal mehr, (in V/m gemessen) als jene der
Belastung der Probanden während der TNO-Studie. Man beachte, dass es sich
bei obigen Angaben um UMTS-Anteile handelt. Denn die Tausenden von neu
erstellten Antennen sind sogenannte DUAL-Band Antennen, welche beide
Sprachen beherrschen. Kommt eine Anfrage im bisherigen GSM-Modus,
gibt die Antenne in dieser Sprache Antwort und kommt eine Anfrage im
UMTS-Modus, antwortet die Antenne eben in dieser Sprache. Die
Mobilfunkbetreiber erstellen also nicht Tausende von neuen Antennen, um diese
dann brach liegen zu lassen, denn der Preisunterschied ist für den
Konsumenten momentan noch 2000:1. Kein halbwegs vernünftig Kalkulierender
wird sich für 1800 Franken ein UMTS-Handy posten, wenn ihm ein bisheriges
GSM für nur einen Franken nachgeworfen wird.
Welches System ist nun gesundheitsschädlicher? Das
bisherige GSM oder das neue UMTS? Auch hier gehen die Meinungen weit
auseinander. Das neue UMTS sei im Gegensatz zu GSM ungepulst, behaupten die
Mobilfunkbetreiber. Wers glaubt ist selber schuld! Denn ohne Pulsierung
ist eine digitale UMTS-Uebertragung gar nicht möglich. Was da bei UMTS
durch die Luft daher kommt, ist eine absolut chaotische Pulsfoge aus
Datentelegrammen, Datenwörtern und Einzelbits. Alles
schön auf einen Träger von 2100MHz aufmoduliert und durch
die Luft gejagt. Kein Wunder, dass es einem da schlecht wird. Denn unser
Nervensystem ist eine geradezu perfekte Empfangsantenne, sowohl für GSM
wie auch für UMTS. Eine einigermassen regelmässige Pulsfolge, wie
beim GSM, vermag unser Gehirn mit viel Stress, eventuell als Falschinformation
noch ausblenden. Mit der chaotischen UMTS-Pulsfolge wird es, wie die
TNO-Versuche zeigen, nicht fertig.
Schwächere Sendeleistung - eine Farce Auch die vom
Bundesamt für Kommunikation angekündigte weitaus schwächere
Sendeleistung gegenüber dem bisherigen GSM-System entpuppte sich bisher
bei allen Baueingaben auf den Gemeinden stets als massive Verstärkung,
welche bis zu Faktor 3, in Einzelfällen bis Faktor 10, gegenüber dem
bisherigen GSM-System betragen kann. (Quelle: über 200
Standortdatenblätter im Gigaherz-Archiv)
Neue Studie Die Holländische TNO-Studie zur Wirkung von
UMTS auf das Wohlbefinden wird gerade an der ETH Zürich repliziert
(Laufzeit: Sept.04 bis Sept.05) Finanziert wird dies zu über 60% e von den
Mobilfunkbetreibern. Was dabei herauskommen wird, ist deshalb heute schon klar.
Wes Brot ich ess, des Lied ich sing! |