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Am Morgen des 11.9. fanden Miltärübungen
mit Flugzeugen statt, die als enführte Linienmaschinen posierten
Dass die International
Cititizens Inquiry into 9/11 in Toronto
die "Löcher in der offiziellen Geschichte" - so der Toronto
Star untersuchen würde, war zu erwarten.
Doch es scheint, dass sich nun auch ein Hintergrund herauskristallisiert,
auf dem die zahlreichen Ungereimtheiten des Falls verständlich werden: die
Simulationen und "Wargames" des 11.9.2001.
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width="40%" align=left>
Ich habe ein aufgezeichnetes Statement von jemanden
bei NORAD, dass am Tag des 11.9.2001 die Joint Chiefs of Staff (Richard
B.Myers) und NORAD ein gemeinsames Echtflug-Entführungs-Manöver (live-fly
hijacking Field Training Exercise) durchführten, bei dem mindestens ein
(und höchstwahrscheinlich noch mehr) Flugzeuge unter US-Kontrolle beteiligt
waren, die als entführte Linienflüge posierten.
Sind die Skeptiker, Rechercheure und unabhängigen Forscher (vulgo:
"Verschwörungstheoretiker") des 11.9. dem Heiligen Gral des
9/11-Mysteriums auf die Spur gekommen? Folgen wir Michael
Ruppert der obiges Statement bei der
"Citiziens Inquiry into 9/11" Ende Mai in Toronto gab, könnte es tatsächlich
soweit sein - wobei der Weg zur letzten "Wahrhheit" des 11.
September auch weiterhin mit einigen offenen Fragen gepflastert ist. Doch
seit sich abzeichnet, dass am Morgen des 11. September 2001 gleichzeitig
verschiedene militärische Wargames
stattfanden, bei denen unter anderem die Entführung von Linienmaschinen
simuliert wurde, werden Zusammenhänge und Hintergründe deutlicher. Vor
allem klärt sich eine der haarsträubendsten Anomalien des ganzen Falls: das
Ausbleiben von Abfangjägern und jeglicher Luftabwehr des Pentagon.
Der Hinweis, dass diese eigentlich unerschütterlichen Standardprozeduren
an diesem Tag wegen einer Notfallübung außer Kraft gesetzt waren - im letzten
Jahr vor dem 11.9. 2001 waren in 56 Fällen Abfangjäger gestartet worden, um
vom Kurs abweichende oder nicht antwortende Maschinen zu kontrollieren -
kann erklären, warum der AA 77 auch nach dem Einschlag in die Twin Towers
noch fast 45 Minuten Zeit blieb, in aller Gemütsruhe das Pentagon in
Washington anzusteuern. Auch die Luftabwehrgeschütze des
US-Verteidigungsministeriums hatten offensichtlich Anweisung, wegen dieser
"Hijacking"-Übung nicht einzugreifen...
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War Game
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Attribution
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Description
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unnamed
CIA / National Reconnaissance Office exercise
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Associated
Press, August 21, 2002
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simulation
of a plane crash into the NRO headquarters (near Dulles Airport,
Virginia) - this was not a "terrorism" exercise but it did
result in the evacuation of most NRO employees just as the
"real" 9/11 was taking place
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Vigilant
Guardian
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Aviation
News, Newhouse News, others (these articles are reproduced below)
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Vigilant
Warrior
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Richard
Clark, "Against All Enemies" (March 2004)
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referenced
by Richard Clark, but other information is not publicly available.
Vigilant Guardian and Vigilant Warrior were probably related exercises
(defender and attacker).
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Northern
Vigilance
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Toronto
Star, December 9, 2001
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"Operation
Northern Vigilance, planned months in advance, involves deploying fighter
jets to locations in Alaska and northern Canada." This ensured that
there would be fewer fighter planes available to protect the East Coast
on 9/11. Simulated information was fed into radar screens - is this what
confused the air defenses that morning?
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Northern
Guardian
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Toronto
Star, December 9, 2001
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Tripod
II - US Department of Justice and City of New York
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Rudolph
Giuliani's testimony to the 9/11 Commission, May 2004
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biowar
exercise in New York City scheduled for September 12, 2001
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Quelle
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Schon vor über zwei Jahren hatte die Militärhistorikerin Barbara
Honnegger - die einst als Analystin im
Stab von Ronald Reagan gearbeitet und 1989 mit ihrem Buch "October
Surprise" als "whistleblowerin" des schmutzigen
Wahlkampf-Deals der verzögerten Befreiung der US-Geiseln in der Teheraner
Botschaft hervorgetreten ist - aufgrund erster Presseberichte über die
Manöver des 11.9. berichtet. Weil dies von einigen als mögliche
"excuse"-Story gewertet wurde, fand dieser erste Artikel keine größere
Aufmerksamkeit. Seit aber durchgeführte Notfallübungen im Pentagon, die
Wargame- Simulation "Amalgam Virgo" ( Flugzeuge
als Bomben? - Unvorstellbar!) mit
"arabischen" Cruise Missiles auf Washington im Juni 2001 und die
Aussage von New Yorks Ex-Bürgermeister Giuliani im Mai 2004 über die für
den 12.9. geplante "biowar"-Simulation "Tripod II",
sind die am 11.9. ablaufenden Wargames in den Brennpunkt der Untersuchung
geraten. Researcher wie Nico
Haupt, Woody
Box, Michael
Kane und weitere haben in den letzten
Monaten das Puzzle soweit zusammengelegt, dass für Michael Ruppert jetzt
nur noch zwei finale Fragen offenbleiben:
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In den letzten sechs Wochen habe
ich mit Anrufen und Emails mehr als ein Dutzend mal versucht, auf zwei
Fragen zu finden, die ich nur teilweise beantworten kann:
Frage 1: Als verschiedene Militärkommandos
vor dem 11.9. vielfältige simultane Übungen mit verschiedenen Truppenteilen
und Diensten durchführten, welches Büro oder welche Person im
Verteidigungsministerium war für die Koordination verantwortlich, damit
sie sich nicht überlappten oder gegenseitig behinderten oder dass sie
genügend militärische Aktivposten auf einmal in Beschlag nehmen konnten,
um die Einsatzfähigkeit im Notfall zu gefährden?
Frage 2: Da die Tripod-II-Biokrieg-Übung
eine gemeinsame Übung des New York-Department of Justice war, müssen wir jetzt
fragen: Wer war vor dem 11.9. im Rahmen der Exekutiv-Regeln der
US-Regierung verantwortlich, welcher Teil der Regierung oder welcher
Angehöriger hatte die Verantwortung für die Koordination und fungierte
als Verbindung zwischen Militär, Bundesbehörden, Lokalbehörden und
Privatunternehmen, damit sie sich nicht überlappten oder gegenseitig
behinderten oder dass sie genügend militärische Aktivposten auf einmal in
Beschlag nehmen konnten, um die Einsatzfähigkeit im Notfall und die
nationale Sicherheit der USA zu gefährden? War es das Weiße Haus ? War es das
"Office for National Preparedness"? War es der Nationale Sicherheitsberater? War es die
CIA?
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Da die offizielle 9/11-Untersuchungskommission diese Fragen nicht nur
nicht beantworten wird, sondern nicht einmal stellt, fordert Ruppert vor
allem ehemalige und aktuelle Regierungsmitarbeiter und das
"verbliebene aufrechte und ehrenwerte Personal in Militär und
Justiz" auf, ihm bei der Beantwortung behilflich zu sein. Waren die
Koordinatoren dieser "Simulationen" möglicherweise im WTC 7
stationiert - jenem 42-stöckigen Gebäude gegenüber der Twin Towers, das
Stunden nach deren Einsturz unter nach wie vor ungeklärten UMständen
ebenfalls einstürzte? Hier waren nicht nur Büros von CIA, FBI und
Finanzbehörden untergebracht, sondern auch ein auf zwei Etagen
eingerichteter Hochsicherheits-Bunker für die Stadtregierung New Yorks im
Katastrophenfall. Dass WTC 7 einer "controlled demoliton" zum
Opfer fiel, deuten nicht nur die technischen Ungereimtheiten des Einsturzes
und das veröffentlichte Statement
des WTC-Besitzers Larry Silverstein über ein Gespräch mit der Feuwehr an,
in dem vereinbart wird "to pull it down". Mit der Frage, wer die
Wargames des 11.9. von wo aus koordinierte, könnte der Bunker in WTC 7 als
möglicher Tatort ins Visier geraten - und mit der Beweis- und
Spurenvernichtung auch ein wirkliches Motiv für die bis dato unerklärte
Zerstörung dieses Gebäudes.
Um als gezielt veröffentlichte Desinformation und
Entschuldigungsgeschichte zu gelten ("Ja, es gab diese Übungen,
deshalb waren Luftüberwachung und Militär abgelenkt und konnten dummerweise
nicht eingreifen"), sind die Belege für die "Wargames" mittlerweile
zu vielfältig und die Tatsache ihrer Verschleierung zu offensichtlich. Dass
19 Islamisten, gesteuert aus einer afghanischen Höhle, diese
Katastrophen-Simulation zufällig am richtigen Tag hijacketen und als
Trittbrettfahrer mit einfachen Teppichmessern in mörderische Realität
verwandelten - diese Annahme hieße Gevatter Zufall weit über das
Erpressbare hinaus zu foltern.
Dass man dem Starflieger der sogenannten "Todespiloten", der
den hochkomplizierten High-Speed-Anflug auf den ersten Stock des Pentagongebäudes
durchgeführt haben soll - Hani Hanjour - kurz vor dem 11.9. nicht einmal
eine kleine Cessna ausleihen wollte, weil seine Flugfähigkeiten der
Verleihfirma völlig ungenügend schien - diese und viele andere
Ungereimtheiten bei den nach wie vor völlig ungeklärten Identitäten der
verdächtigten Entführer, hatte schon in unserem letzen Buch (Bröckers,
Hauss: Fakten, Fälschungen und die unterdrückten Beweise des 11.9.,
Zweitausendeins) zu der Überlegung von "gehijackten Hijackern"
geführt.
Der damals noch spekulative Gedanke scheint auf dem Hintergrund der am
11.9. laufenden "Wargames" nun ein ganzes Stück realistischer:
9/11 war höchstwahrscheinlich ein "inside-job". Nicht das
US-Militär, die Geheimdienste, Katastrophenbehörden und die gesamte Luftabwehr
wurden von 19 hyper-informierten und super-kompetenten Messerstechern
hereingelegt, sondern diese wurden von den Koordinatoren der
"Wargames" in die Simulation eingeschleust, um Hijacker zu
spielen. Dies würde nicht nur das in keiner Weise an "Selbstmordattentäter"
gemahnende Highlife von Atta & Co. erklären, wie es Daniel Hopsicker in
seinem Buch "Welcome to Terrorland" recherchiert hat ( Das
Cover-Up des 11.9.in Florida), sondern auch
das Mysterium, warum "Terrorchef" Atta am 25. August 2001 nicht
nur ein Ticket für den 11.9. orderte, sondern online gleich auch noch ein
"Frequent Flyer"-Konto eröffnete. Und es würde erklären, warum
einige der angeblichen Flugzeugentführer auf ihren Einreisevisa
US-Militärstützpunkte als ihre Wohnadresse angegeben hatten.
Auch die Tatsache, dass neun
Leichen aus den Pentagon- und
Pennsylvania-Flügen, bei denen es sich um die Entführer handeln muss, noch
immer unidentifiziert auf Eis liegen - und die zahlreichen weiteren Fakten
zur ostentativen Nicht-Ermittlung der "Hijacker" -, machen auf
dem Hintergrund der Wargames erkennbar Sinn. Jede tiefere Ermittlung der wahren
Identitäten der Verdächtigen würde wahrscheinlich offenbaren, dass sie als
Sündenböcke gehijacked wurden - Selbstmordbomber auf ihrem letzten Flug
sammeln keine Meilen.
Teil 2: Mehr über die Lügen um die "Hijacker", die Prognosen
kommender Anschläge und weitere Eindrücke von der Toronto-Konferenz.
http://www.heise.de/tp/deutsch/special/wtc/17622/1.html
Willkommen
im Büro von Donald Rumsfeld

Mathias Bröckers 14.06.2004
Wer änderte am 1. Juni 2001
die Direktiven zum Abfangen entführter Flugzeuge? - Wargames Teil II
Dass für die Geostrategen des Bushlagers
eine Katastrophe wie die des 11.9. für ein "neues amerikanisches
Jahrhundert" wünschenswert war, um als "neues Pearl Harbor"
den Prätext für die geplanten Eroberungskriege zu liefern, ist kein großes
Geheimnis mehr - selbst die Mainstream-Medien haben die Papiere des
"Project for a New American Century" leicht stirnrunzelnd und mit
kritischen Kommentaren zur Kenntnis gebracht. Allerdings: Wenn einer ein
Verbrechen schamlos ausbeutet, heißt das ja noch lange nicht, dass er es
auch begangen hat. Wie aber, wenn wir ihn auch noch bei Vorbereitungen
ertappen, die die Durchführung des Verbrechens erst ermöglichen? Willkommen
im Büro von Donald Rumsfeld.
Auch wenn die am Morgen des 11.9. ablaufenden
"Wargames", bei denen unter anderem die Simulation eines
entführten Linienflugzeugs auf dem Programm standen, vor allem die Frage
der Koordination noch nicht völlig geklärt ist, so liefern sie wohl den
ersten plausiblen Hintergrund dafür, warum keine Abfangjäger bei den vom
Kurs abweichenden Maschinen eintrafen. Dass diese Manöver für allgemeine
Verwirrung bei den Controllern der zivilen und militärischen
Luftraumüberwachung sorgten, diese Entschuldigung taugt als mögliche
Verteidigungslinie für den verantwortlichen Minister wenig ( Die
Wargames des 11. September
- Teil I).
Schon gar nicht für Rumsfeld, der nach den Anschlägen in New York in
seinem Büro solange Plauderstündchen über den Militärhaushalt abhielt, bis
es auch im Pentagon hörbar gerumst hatte. Dies dank einer Direktive, die
unter seiner Ägide erstellt und am 1. Juni 2001 erlassen worden war - und
die ausgerechnet und exakt jene Prozeduren der Luftfahrtüberwachung
betrifft, die am 11. 9. 2001 aus bisher unerklärlichen Grund versagten. Mit
der CHAIRMAN
OF THE JOINT CHIEFS OF STAFF INSTRUCTION, J-3 CJCSI 3610.01A
wurde die bis dahin geltende Standardprozedur zum Umgang mit entführten
Flugzeugen in einem entscheidenden Punkt geändert. Die zuvor (von NORAD und
FAA) automatisch in Kraft setzbare militärische Assistenz durch Abfangjäger
bedurfte
seit dem 1. Juni 2001 einer Entscheidung ("approval") durch den
Verteidigungsminister, d.h. ohne Rumsfelds ausdrückliche Genehmigung
konnten auch am 11. 9. keine Jäger aufsteigen. Da er aber nach eigener
Aussage "no idea" hatte, dass ein Flugkörper in Richtung seines
Ministeriums unterwegs war, konnte er derlei "approval" nicht
erteilen.
Mit welchen Taschenspielertricks Cheney, Rumsfeld und der Joint Chief of
Staff Mayers um die ersten Journalisten-Frage zum Standdown herumschifften,
hatte Jahed Israel schon im November 2001 dokumentiert.
"Investigativ"-Hofschreiber Bob Woodward hatte statt der entscheidenden
Fragen nach den Abfangjägern dazu nur eine kafkaeske
Cheney-Szene aus dem Führerbunker geliefert.
Dass am Morgen des 11. 9. ein Militärmanöver mit Hijack-Simulationen
stattfand - und dass die automatische Standardprozedur für "AIRCRAFT
PIRACY (HIJACKING) AND DESTRUCTION OF DERELICT AIRBORNE OBJECTS" drei
Monate zuvor außer Kraft gesetzt und von einer Ministergenehmigung abhängig
gemacht worden war - diese für die Beurteilung des Ausbleibens jeglicher
Luftabwehr am 11.9. ganz entscheidenden Fakten wurden bisher weder von den
großen Medien noch von der offiziellen Untersuchungskommission
berücksichtigt. NIcht bekannt ist, dass der Ko-Konspirator
Donald Rumsfeld dazu einer dezidierten Befragung unterzogen worden wäre.
Ex-Anti-Terrorzar Richard Clarke, der letzte Woche die deutsche Ausgabe
seines Bush-kritischen Bestsellers "Against all Enemies" vorstellte
- in dem er das wargame "Vigilant Warrior" eher beiläufig erwähnt
-, gab einem Zwischenrufer, der danach fragte, keine Antwort.
"Zuschauerbeteiligung ist nicht vorgesehen", bemerkte
die taz dazu...
Umso wichtiger sind da Veranstaltungen wie die Cititizens Inquiry
into 9/11 in Toronto Ende Mai, auch wenn
die Zuschauerbeteiligung in der großen Convecation Hall der Universität
dürftig blieb. Nicht weil Fragen verboten gewesen wären - im Gegenteil -,
sondern wegen der hohen Eintrittspreise und weil sich die Konferenz in
einem Marathon über 5 Tage hinzog, blieben viele Interessierte außen vor.
Das wahrhaft komplexe und leicht ausufernde Thema 9/11 bei der für
September geplanten Fortsetzung in New York auf ausgewählte
Untersuchungspunkte zu begrenzen - und für publikumsfreundliche
Eintrittspreise zu sorgen -, ist den Organisatoren anzuraten. Und auch, auf
dubiose Prominente zu verzichten, selbst wenn sie sich spendabel zeigen.
Schon auf dem Programm
hatte ich mich gewundert, was der Beziehungsguru Dr. John Gray (Autor des
Weltbestsellers "Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus")
denn zur Aufklärung von 9/11 beizutragen hätte. Als er dann bei seinem
Vortrag predigermäßig von "Vergebung" für die Terroristen und für
George W. Bush sprach, verkniff ich mir den Zwischenruf "Ist ja okay,
John, aber vorher müssen wir erst herausfinden WAS genau wir den Kerlen zu
vergeben haben" und fragte meinen Sitznachbarn Don Paul - Autor
("9/11 - Facing our fascist state"), Musiker und Marathonläufer
aus San Francisco - wer denn diesen Vogel eingeladen habe ? "Ich
glaube, er hat der Inquiry Geld gespendet." Später erfuhr ich, dass es
15.000 $ an die New Yorker Gruppe gewesen sein sollen. Ehrenwert, und nett
ist der Mann auch ... solange man nicht Google oder Nexis bemüht; denn dann
stellt sich nicht nur schnell heraus, dass die akademischen Titel Grays ein
Fake
sind, sondern vor allem, dass die Aktienmehrheit seiner Firma
"GenesisIntermedia Inc." (GENI), die Gray-Videos, Bücher &
Produkte vertreibt, niemand anderem gehört als Adnan Kashoggi.
Wie "Businessweek" ausführlich berichtete,
ist der saudi-arabische Milliardär, Playboy und notorische Waffenschieber
der CIA - zusammen mit der Deutschen Bank - derzeit von einem Gericht in
Minnesota wegen eines millionenschweren Schwindels mit GENI-Aktien
angeklagt. Aus der Anklageschrift
geht hervor, dass auch mit dem Aktienpaket von John Gray betrügerischer
Handel getrieben wurde. Als Michel Chossudovsky (Ökonomie-Professor, Autor
von "Global Brutal") die Veranstalter im Vorfeld über diese
Hintergründe informierte und forderte, Gray wieder auszuladen, wurde er
gebeten, keine "bad vibrations" zu verbreiten und die Sache nicht
publik zu machen.
Wie ich finde, genau der falsche Weg, die Unabhängigkeit und Integrität
der 9/11-Forschung zu bewahren - zumal uns dieses kleine Beispiel von
Unterwanderung mitten in die Hintergründe der Verschwörung des 11.9.
hineinführt, wie ein Posting
auf einer Investorenwebseite schon im
Januar 2003 feststellte, als der Aktienschwindel Kashoggis aufflog. Der
Anwalt und Aufsichtsrat von GENI - Michael Roy Fugler -, der die Firma 1999
auch an die Börse gebracht hatte, war auch der Anwalt und Geschäftspartner
von Barry Seal, des Chefpiloten jener Waffen- und Drogengeschäfte des
Weißen Hauses, die unter dem "Iran-Contra-Skandal" in die Geschichte
einging. Wie der 1986 ermordete Seal mit dem Stichwort
"erfolgreichster Drogenschmuggler aller Zeiten" spielte die
Hauptrolle auf der Waffenschieberseite seinerzeit Adnan Kashoggi. Gegen die
Aussagen des Barry Seal-Biographen Daniel Hopsicker ( Barry
and the Boys, 2001), Fugler sei in die
Drogengeschäfte und Mafiaverbindungen Seals involviert gewesen, hat der
"ehrenwerte Anwalt" gerade Klage
eingereicht.
Ich hatte bei der Konferenz in einem Vortrag
darauf hingewiesen, dass es nicht allein die legalen Geschäftsverbindung
des Bush-Regimes mit den "Saudis" sein können, die für die
Vertuschung und Nichtermittlung des 11.9. sorgen. Ginge es nur um Öl und
die saudischen Investments in die scheiternden Unternehmungen des jungen
George W., wäre dies längst parteipolitisch ausgeschlachtet worden. Mit
Michael Moores neuem Film wird diese "Bush/Bin Laden-Connection",
über die in dieser Serie erstmals am 14.9.2001 berichtet wurde ( Usama
Ibn Ladin), nun zwar endlich
öffentlichkeitswirksam - doch ob dies mehr erreicht als nur eine
"kritische" Ergänzung der offiziellen Legende, bleibt abzuwarten.
Die illegalen Geschäftsverbindungen - Drogen, Waffen, Geldwäsche -, aus
denen wie bei "Iran-Contra" beide Parteien, Republikaner und
Demokraten, geschmiert werden, werden wohl auch von Moore nicht
thematisiert. Obwohl nur sie einen plausiblen Grund liefern, warum der
11.9. und die Identität der Hijacker nicht gründlicher ermittelt werden.
Dies würde nämlich eine Geschäftskette offenbaren, deren eines Ende in
Afghanistan/Pakistan stationiert ist und Rohstoff und Produktion
kontrolliert, während das andere in Florida/USA für die Distribution
zuständig ist. In dieselbe Richtung - Drogen, Geldwäsche - deutet auch
einer der whistleblower des 11.9., die ehemalige FBI-Übersetzerin Sibel
Edmonds, der vom Justizministerium ein
Maulkorb verpasst wurde:
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width="40%" align=left>
Wenn sie das wirklich untersuchen
würden, hätte es staatsanwaltliche Ermittlungen auf höchster Ebene in
diesem Land zur Folge. Das ist etwas, das sie nicht herauslassen werden.
Und glauben Sie mir, sie werden alles tun, um es zu vertuschen.
Und wenn es sich nicht mehr vertuschen lässt, könnte womöglich der
nächste große Anschlag folgen, zumindest wenn wir Webster Tarpley (Ko-Autor
der Unautorisierten
Bush-Biographie) und seinem Referat Rogue
Bush Backers prepare Super 9/11 False Flag Terror Attacks
folgen, in dem er die psychologische Operation hinter den allfälligen
Terrorwarnungen der letzten Wochen untersuchte - und die Prognose abgab,
dass wir alsbald mit einem atomaren, biologischen oder chemischen Anschlag
zu rechnen hätten.
Nach seinem Vortrag gab Webster Tarpley mir eine Kopie mit der Bitte,
sie an einen deutschen Abgeordneten weiterzureichen, um dazu eine kleine
Anfrage im Bundestag zu stellen. Da "mein Abgeordneter" zufällig
der Grüne Christian Ströbele ( Kreuzberg-Kleinbonum)
ist - und wir uns seit 25 Jahren kennen -, werde ich der Bitte natürlich
nachkommen und ihm den Vortrag zusammen mit diesem Artikel schicken. Dass
Ströbele es zu einer Anfrage bringt, glaube ich allerdings nicht. Als wir
uns unlängst auf einer Party kurz begegneten, meinte er:
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Mathias, du liegst falsch, wenn du glaubst, die Amis wären
selbst in die Anschläge verwickelt. So kann das nicht gelaufen sein.
Mag sein. Wenn es aber so nicht gelaufen ist, müsste die
Frage geklärt werden, wie Osama und die tollkühnen Islamisten in ihren
fliegenden Kiste es erreichten, dass Rumsfeld die Direktiven zum Abfangen
entführter Flugzeuge änderte - und wie sie davon erfuhren, dass am 11.9.
dank der Wargames mit Hijacking-Simulationen das ideale Trittbrett
bereitstand, die echten Anschläge auszuführen. Fällt jemandem dazu mehr ein
als eine mega-zufällige Oberverkettung superunglücklicher
Katastrophenumstände? Um sachdienliche Hinweise wird gebeten....
http://www.heise.de/tp/deutsch/special/wtc/17641/1.html
Wurden die
Hijacker des 11.9. gehijacked?

Mathias Bröckers 17.06.2004
Nicht nur die Identität der
verdächtigten Flugzeugentführer ist nach wie vor ungeklärt - Wargames III
Am 1. Juni 2001 wurde die
Standardprozedur für die Abwehr entführter Flugzeuge geändert und von einer
Entscheidung des US-Verteidigungsministers abhängig gemacht. Am 11.
September 2001 wurden militärische Manöver durchgeführt, bei denen
Flugzeuge zu Übungszwecken entführte Linienmaschinen simulierten ( Die
Wargames des 11. September und Willkommen
im Büro von Donald Rumsfeld). Dass diese
"Wargames" stattgefunden haben ist mittlerweile vielfältig belegt,
noch unklar hingegen sind die Details der Operationen und wer für die
Koordination verantwortlich war. Verständlich aber ist, warum diese Fakten
von der offiziellen Untersuchungskommission und den Mainstream-Medien nicht
tiefergehend untersucht werden: sie werfen unmittelbar die Frage nach den
"19 Hijackern" auf, deren Identität sowie die Rolle, die sie am
11.9. spielten, bis heute ungeklärt sind.
Als ich im Frühjahr letzten Jahres mit Andreas Hauß die
"Fakten, Fälschungen und unterdrückten Beweise des 11.9." für
unser gleichnamiges Buch zusammenstellte, stellten wir die Frage nach der
Identität der Hijacker bewußt ganz an den Anfang. Hier, bei den
Hauptverdächtigen, schienen uns die mannigfaltigen Ungereimtheiten des
Falls am deutlichsten zu sein. Angefangen von den Elefantenspuren mit Koran
und Testament über die unveröffentlichten Original-Passagierdokumentation
und die manipulierten Passagierlisten,
bis zu den sechs Personen, die sich lebend meldeten und beschwerten, als
Massenmörder fälschlich auf die 48 Stunden nach der Tat veröffentlichte
FBI-Liste geraten zu sein, konnten wir zeigen, dass die wahre Identität der
Hijacker bis heute ungeklärt ist.
Der "Spiegel" versuchte dann, diese Zweifel aus der Welt zu
schaffen, indem er sie in einer Titelgeschichte als Panoptikum
des Absurden abkanzelte und behauptete,
mit einer korrigierten Hijacker-Liste des FBI vom 27.9. 2001 seien alle
diese Verwechslungen defintiv geklärt worden. Das ist aber keineswegs der
Fall - siehe dazu das aktualisierte Nachwort
zum Buch und unsere Erwiderung
der "Spiegel"-Geschichte - wie die "Spiegel"-Redaktion
leicht selbst hätte herausfinden können, wäre sie nicht der dogmatischen
Fortschreibung der Legende von Osama & den 19 Räubern verpflichtet. Als
einen zentralen Beleg für die Unklarheiten über die Identität der
Verdächtigen hatten wir aus der Presseerklärung der saudischen Botschaft
über ein Treffen des Außenministers mit Präsident Bush am 20.9.2001
zitiert:
<HRsize=2
width="40%" align=left>
Regarding the inclusion of Saudi names in the published list of the
suspects, Prince Saud commented that haste in publishing the names of
suspects has been acknowledged, and that it has been proven that five of
the people listed had nothing to do with what happened, adding: "We
very much hope that before being published, information, names and pictures
will be verified."
Es wurde bei diesem Gespräch von Bush also "Hast bei der
Publizierung der Verdächtigenliste" zugegeben - und darüber
gesprochen, dass "bewiesen" ist, dass "fünf der
aufgelisteten Personen nichts mit dem zu tun hatten was passierte".
Diese hatten sich denn ja auch schon bei den Medien gemeldet, wie BBC
und andere seriöse Quellen in den darauffolgenden Tagen berichteten.
Deshalb fragte der "Spiegel" bei der saudischen Botschaft in
Berlin an, was es mit der Äußerung ihres Außenministers auf sich habe.
Merkwürdigerweise wurde diese nämlich von der offiziellen Presseseite
gelöscht (nachzulesen ist sie hier),
worüber dann allerdings nicht berichtet wurde, genauso wenig wie über die
noch merkwürdigere Antwort, die der "Spiegel" am 23.9.2003
erhielt
<HRsize=2
width="40%" align=left>
... teilt die Botschaft des
Königreichs Saudi Arabien in Berlin mit, dass SKH der Außenminister solch
eine Erklärung nicht abgegeben hat und dies bedeutet, was in dem Buch
"Fakten Fälschungen und die unterdrückten Beweise des 11.9."
steht, jeder Grundlage entbehrt.
Zwei Jahre später dementiert die saudische Botschaft also, dass diese
Erklärung jemals abgegeben wurde - und lässt die entsprechende
Presseerklärung aus dem Netz entfernen. Warum das, wenn in der
verständlichen Hast beim ersten Publizieren der Hijackerliste dem FBI nur
ein paar Flüchtigkeitsfehler unterliefen, die dann in einer korrigierten
Täterliste vom 27.9.2001 zur allseitigen Zufriedenheit korrigiert wurden?
Weil mit den marginalen Korrekturen am 27.9.die Fragen nach den wahren
Identitäten der Hijacker eben keineswegs geklärt sind - außer für den
"Spiegel", dem das verdächtige Dementi der Saudis deshalb auch
keinen Anlass zu weiteren Recherchen gab. Auch mir teilten sie die interessante
Nachricht natürlich nicht mit.
Als aber die Kollegen des NDR-Magazins "Panorama", die ich
wegen der Falschbehauptungen
über unser Buch verklagt hatte, bei ihren Freunden vom "Spiegel"
nach Beweismaterial für meinen schlechten Journalismus nachfragten, wurde
ihnen wohl auch dieses Dokument gegeben - und gelangte so in die
Prozessakten, wo ich es freudig entdeckte. (Das Landgericht Berlin befand,
dass ich bei drei der vier Falschbehauptungen nicht persönlich gemeint und
deshalb nicht betroffen sei, für die Behauptung, dass Andreas von Bülow und
ich uns "gegenseitig zitieren" und so unsere "Quellen
adeln", wurde "Panorama" verurteilt.)
Das Dokument mit dem
Saudi-Dementi gibt als kleines Detail
nicht nur einen Einblick, wie "Spiegel" und "Panorama"
gelegentlich mit Fakten umgehen, die nicht zu der von ihnen propagierten
9/11-Legende passen; es deutet auch an, dass es sich bei der Frage nach der
Identität der Verdächtigen und ihrer Saudi-Connections um eine der
Achillesfersen dieser Legende handeln könnte. Einen wunden Punkt, der mit
Tarnen, Täuschen und Vertuschen aus der Welt geschafft werden muss - um
diejenigen, die darauf hinweisen, als "Verschwörungsspinner" und
"Phantasten" entlarven zu können.
"Welcher berühmte 'islamistische Terrorist' verwöhnte seinen Magen
gern mit Schweinefleisch, die Ohren mit 'Beasty Boys' und die Nase mit
Kokain?" Dass dereinst ein Quiz-Kandidat mit der richtigen Antwort auf
diese Frage einige tausend Euro einstreichen kann, ist nicht zu erwarten,
denn das FBI, die 9/11-Untersuchungskommissio, und die Medien interessieren
sich nicht für die Augenzeugen, die diese und andere Merkwürdigkeiten des "Terrorchefs"
Mohammed
Atta bestätigen. Mag sein, dass die
Dutzenden von Zeugen, die Daniel Hopsicker bei seinen Recherchen in Florida
Auskunft über Atta gaben, alle gelogen haben, dass Attas amerikanische
Freundin sich nur wichtig macht und die Angestellten der
Hijacker-Flugschule "Huffman Aviation" nur Unsinn erzählten, als
sie von einer "saudischen Protekion" für diese Flugschüler
sprachen, die dafür sorgte, dass sie ohne Visaprobleme ins Land hereingelassen
wurden. Warum und in welcher Eigenschaft?
Bei Hopsicker hatte es Klick gemacht, als er auf die Meldung gestoßen
war, dass einer der Verleih-Jets des eigentlichen Hufmann-Besitzers,
Wallace Hilliard, mit 20 Kilo Heroin an Bord sichergestellt wurde, und er
das Geflecht seiner Luftfahrtunternehmungen unter die Lupe nahm, die
sämtlich die klassischen Indizien von CIA-Frontfirmen aufwiesen -
einschließlich einer Sonderlizenz für Flüge nach Kuba. Und auch ansonsten
offenbar bester Beziehungen: Am 13.9.2001, als sogar eilige Flüge mit
Organspenden am Boden bleiben mussten, startete in Tampa (Florida) ein
Lear-Jet, der zwei hochrangige Saudis und weitere Personen nach Lexington
(Kentucky) brachte, von wo sie in einer privaten 747 mit weiteren
saudischen Prinzen aus den USA ausgeflogen wurden. Dieser Flug - und das
Treffen von Bush sen. mit Osama Bin Ladens Verwandten im Rahmen eines
Investorendinners der "Carlyle Group" am 10.9. - wird von Michael
Moore in seinem Film "Fahrenheit 9/11" thematisiert; Hopsicker hat
darüber hinaus versucht, den Eigentümer des Lear-Jets zu ermitteln, der in
Flordia startete.
Doch die Rüstungsfirma "Raytheon" (führender Hersteller von Fernsteuerungssystemen
für Flugzeuge; in drei der vier Todesmaschinen waren Raytheon-Ingenieure an
Bord), aus deren Hangar in Tampa die Maschine gerollt wurde, gab keine
Auskünfte. Die Luftüberwachungsbehörde FAA hatte den "Phantom-Flug"
nicht aufgezeichnet und konnte ebenfalls nicht dienen, von einem
Gewährsmann aus der Flugbranche erfuhr Hopsicker dann aber immerhin, dass
der Jet einer Verleihfirma aus Naples(Florida) gehörte. Der einzige, der in
ganz Südwestflorida Lear-Jets verleiht, ist Wally Hilliard - derselbe
Finanzier, der 1999 mit dem Strohmann Rudi Dekkers die vor sich hin
dümpelnde Flugschule "Huffman Aviation" kaufte, die dank
Dutzender neuer Kunden dann umgehend aufblühte. Dass diese fast alle
arabischer Abstammung waren, fiel zwar den Vermietern, Kellnern und
Taxifahren des Rentnerstädtchens Venice Beach auf, veranlasste das FBI aber
zu keiner weitergehenden Untersuchung.
Nach dem 11.9. beschlagnahmte die Bundespolizei sämtliche Unterlagen von
"Huffman" und gab Attas Nachbarn und anderen Zeugen, die mit der
Lokalpresse geredet hatten, die dringende Empfehlung, den Mund zu
halten."Meine Telefone wurden angezapft und sind es bis heute",
erklärte ein ehemaliger Huffman-Manager auf Hopsickers Nachfragen - und
fügte, nachdem ihm der Rporter versichert hatte, seinen Namen nicht zu
nennen, hinzu: "Ich hielt diese Jungs (Atta &Co.) für Doppelagenten.
Wie kommt es, dass ich mich dadurch verdächtig mache?" (Welcome to Terrorland, S. 186)
Jeder, der nicht an die Story von 19 Islamisten mit Teppichmessern
glaubt, macht sich verdächtig. Und das Cover-Up des 11.9. in Florida ( Mohamed
Atta und das Cover-Up des 11.9. in Florida)
dient zu nichts anderem, als diese Legende aufrecht zu erhalten. Würde das
FBI dort nämlich ermitteln, müsste es zu demselben Schluss kommen wie der
Reporter Hopsicker: dass "Huffman Aviation" keine normale
Flugschule war, sondern zur Tarnung anderer Unternehmungen von
Hilliard/Dekkers diente; Unternehmungen, die mit saudischem Geld,
afghanisch-pakistanischem Heroin und diskretem Flugverkehr zu tun hatten -
sowie mit der Lieferung einer Tarnung von Agenten als ausländische
"Flugschüler". Für wen und warum?
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Wie sie aus der früheren
Aussage von General Eberhardt wissen, waren wir zu dieser Zeit mitten in
einem NORAD -Manöver(...)Ich war oben in unserem Gebäude, ging dann sofort
nach unten und fragte meine Leute auf dem Weg: "Ist das Teil des
Manövers?" Denn offen und ehrlich gesagt: Wir veranstalten tatsächlich
Hijacking-Scenarios wenn wir diese Manöver durchführen von Zeit zu Zeit.
Dieses hier war real.
So der NORAD-Verantwortliche General
Arnold vor der
9/11-Untersuchungskommision über seine Reaktion nach der Alarmierung. Welches
konkrete Hijacking-Manöver an diesem Morgen stattfand, darüber blieben er
und sein Kollege Colonel Scott die Antwort schuldig. Dass die Kommission
bei ihrem letzten
öffentlichen Hearing ab 16. Juni
Klarheit in die Frage der "Wargames" bringen wird, wage ich zu
bezweifeln - schließlich wurde sie von einer Regierung eingesetzt, deren
Verantwortliche von Flugzeugen
als Bomben vor dem 11.9.2001 noch nie gehört
hatten. Da können große Manöver, bei denen eben dies "von Zeit zu
Zeit" simuliert wird, nicht an die große Glocke gehängt werden.
Für die Spin-Doktoren zeichnet sich nun ein Dilemma ab: Haben die
Hijacking-Simulationen an diesem Morgen nicht stattgefunden, bleibt die
Nicht-Reaktion auf die vier entführten Maschinen unerklärlich. Haben sie
aber stattgefunden, wird die ohnehin schon löchrige Legende
von den 19 autonomen Alleintätern unterhöhlt, denn wie sollen sie davon
erfahren haben, dass ausgerechnet an diesem Tag die Luft rein war für ihren
Anschläge? Von einem Top-Spion, den Al-Qaida ins
US-Verteidigungsministerium eingeschleust hat? Angesichts der
Nicht-Aufklärung des haarsträubenden Handels und Wandels der
"Hijacker" in Florida scheint mir der umgekehrte Fall
wahrscheinlicher, nämlich ein Top-Stratege im US-Verteidigungsministerium
oder Geheimdienst, der eine Gruppe befreundeter arabischstämmiger Agenten,
die im Rahmen klandestiner Drogenhandel- und Geldwäscheoperationen im Lande
Immunität genießt, für eine Simulationsübung anheuern lässt. Dass sie kaum
fliegen können, spielt keine Rolle - sie sollen ja nur so tun ... so wie
die Luftüberwachung an diesem Tag nur so tut, als seien Flugzeuge entführt
worden. Den Rest erledigen dann die Fernsteuerung ... und ein stehen
gebliebener Koffer mit Koran und Fluganleitungen.
Dies wäre die "amerikanische" Variante, die man aber nicht
denken darf, weil die USA ja die Guten sind. Eine "islamistische"
wäre aber auch möglich: Mit seinem Amtsantritt zieht das Bush-Team in
diesem klandestinen Drogengeschäft neue Seiten auf, der Geschäftspartner
auf der afghanischen/pakistanischen Seite - Osama - fühlt sich betrogen und
beschließt Rache zu nehmen. Da er über nahezu unerschöpfliche Barmittel
verfügt, hat er nicht nur einen Top-Informanten im
US-Verteidigungsministerium, sondern auch hochrangige Militärs bestochen,
einer Hijacking-Operation seiner kaum flugfähigen Agenten etwas
nachzuhelfen - am besten, indem sie Verwirrung durch ein Manöver stiften
und alle Abwehrmechanismen zwei Stunden lang außer Kraft setzen.
Variante drei wäre ein Mix aus beiden: Einer der Militärs meldet Osamas
Bestechungsversuch samt Plan an das Weiße Haus - und das "Office for
Special Plans" ist entzückt: "So können wir vor dem Irak-Feldzug
noch schnell und mit internationaler Hilfe das Opium- und Heroingeschäft in
Afghanistan unter unsere Kontrolle bringen." Der Offizier erhält
Anweisung, weiter mitzuspielen ...
Weit hergeholt? Wie weit, das werden die Fragen
der Kommission - und die Antworten der
für die Luftverteidigung verantwortlichen Generäle - Myers, Eberhardt,
Arnold - heute zeigen.
Veranstaltungshinweis: Am 21.06. diskutiert
Mathias Bröckers die Hintergründe des 11.9. mit Gunter Latsch (DER SPIEGEL)
u.a., Universität Göttingen, ZH008, 19 Uhr 30.
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