Will nun schreiben ein Gedicht das Angst zu nehmen Dir
verspricht denn davon trägt manch einer viel sie zwingt zu Viele
in die Knie.
Da ist die Angst allein zu sein Die Angst vorm
unbedeutend sein Da ist die Angst nicht zu entsprechen Die Angst am
Leben zu zerbrechen.
Wir haben fast für alles Pillen Fassaden,
Süchte wider Willen. Die meiste Kraft kostet der Akt Dich zu
verleugnen. Das macht nackt.
So stehst Du da Du frierst und zitterst.
Unheil Du hinter Allem witterst. Der Mantel den das Leben reicht
wird ausgeschlagen allzu leicht.
Wärst Du nicht da -erkennst
Du schnell- nichts würd\' sich ändern im Rondell. da wo sie
hastend sich bestätigen sich sinn- und lustlos oft betätigen.
Niemand hat Dir zum Ziel gesetzt daß Du durch Dein Leben
hetzt. Begreife doch: wär\'n wir nicht da dann ging\'s der Erde
wunderbar.
Jetzt wirst Du fragen: Ach du Schreck, was ist denn des
Gedichtes Zweck? Mir geht\'s schon schlecht, ich schnapp\' nach Luft
die letzte Hoffnung nun verpufft!
Da haben wir das
Schlüsselwort zu oft trägt sie der Alltag fort.
Enttäuschte Hoffnung, mehr ist\'s nicht woran so manches Herz
zerbricht.
Als Mensch bist Du doch scheinbar nur untergeordnet der
Tortur Reichtum Wohlstand = ewiges Leben das ist\'s wonach die meisten
streben.
Als Sinn fällt somit mir nur ein ehrlich zu sich
selbst zu sein. Versprich Dir nichts vom fernen Glück es liegt in
Dir - werd\' nicht verrückt.
Nimm Dich doch an, so wie Du bist,
sei offen, scheu\' Enttäuschung nicht. Zur Entwicklung brauchst Du
sie, das Gute siehst Du sonst wohl nie.
Das Gute mehren bringt
Gewinn zu kämpfen nur in diesem Sinn macht Leben schön und
lebenswert und Reichtum wird Dir so beschert.
Der Reichtum liegt
nicht in den Sachen wofür die Andern Kopfstand machen. Er liegt in
Würde und Dankbarkeit für des Lebens Herrlichkeit.
Neben
all dem Bösen war sie ja schon immer, nur war\'n wir nicht da.
Leb\' für all die schönen Triebe empfängst Du Dich,
empfängst Du Liebe.
Denk\' an Dich und schöpfe Kraft.
Verschenk\' sie dann und nimm die Last von anderen Schultern die noch
siechen und auf Knien durch\'s Leben kriechen.
Allein wirst Du dann
nicht mehr sein und mit Bedeutung wächst der Schein dem Heilige
sonst nur entsprechen, die am Leben nie zerbrechen.
Sind denn auch
sie nicht einfach nur lebend, hoffend und nicht stur? Sie haben nur vor
Dir erkannt: Ein Löchlein ist in jeder Wand.
Hast Du gelernt
hindurch zu geh\'n gequält und kriechend, du wirst seh\'n nach
allem Dreck und Elend pur aufrechter Gang folgt der Tortur.
So ist
es möglich selbst nach Jahren aus der Verzweiflung es zu wagen in
Gedanken an den Sinn: In Dir liegt alle Hoffnung drin!
PS: Wir
sollten vom Leben nichts erwarten. Das Leben erwartet etwas von
uns.........
Helmut Donner |