Zurück zur Seite vorher


Seitenzugriffe seit dem 13.07.2006275

Druckversion dieser Seite

Diese Information an einen Freund senden

 
Wie beurteilen Sie diesen Artikel Wie beurteilen Sie die Quelle dieses Artikels
Hier können Sie Ihren persönlichen Kommentar eingeben,
bzw. Kommentare von anderen Besuchern lesen
Kommentare
bisher
0
Infos von  www.das-gibts-doch-nicht.info
19.10.2004   Info von:  PHI-Auslandsdienste
Eine beispiellose Verletzung der Presse- und Meinungsfreiheit
Eine beispiellose Verletzung der Presse- und Meinungsfreiheit durch die Globalisten, doch dieses Mal hat es die Linken erwischt.
Ständig fordern die international vernetzten Linken polizeiliche Maßnahmen gegen Skinheads und Neonazi. Nun werden die Geister, die sie riefen gegen die Linken selbst aktiv. Internationale Amtshilfe gegen die Pressefreiheit unter dem Vorwand der Amtshilfe gegen Terrorismus
Der unglaublich klingende Sachverhalt: Die Regierung oder die Polizei in Italien und auch die Polizei der Schweiz haben sich unter Berufung auf die jüngste Vereinbarung über Terrorismusbekämpfung an das amerikanische FBI mit der Bitte um „Amtshilfe“ gewandt und zwar weil eine linke Nachrichtenagentur Bilder veröffentlicht hatte, welche zivile Undercover-Agenten zeigen, als diese unter einer Gruppe von Linken, welche Gewalttaten begingen sich befanden. In einem anderen Fall ging es um Polizeiübergriffe in Italien. Die Amtshilfe sollte darin bestehen, die Computer der Nachrichtenagentur und die Festplatte des Servers und Providers zu beschlagnahmen, wodurch mindestens 20 Internetadressen nicht mehr eingesehen werden konnten. Um die Gewalttaten, um die es hier geht, handelte es sich allerdings nicht um Terrorismus mit Hilfe vom Bomben und auch nicht um solchen mit Brandflaschen, sondern um Strassenblockaden. Möglicherweise haben die Schweizer und die Italiener die Sache in ihrem Ersuchen um Amtshilfe an die USA auch maßlos übertrieben. Jedenfalls hat das amerikanische FBI seinerseits die Briten um Amtshilfe ersucht um die in Großbritannien stehen zentralen Computer dieses Netzwerkes ebenfalls zu beschlagnahmen. Um es klar zu sagen: Es ging hier nicht um einen Terrorakt und noch nicht einmal um die Verhinderung von Gewalt gegen Sachen, sondern um die Verhinderung einer Berichterstattung über zwei Polizeiübergriffe in 2 Staaten. Eine nicht genehmigte Demonstration ist aber noch lange kein Terrorismus und die Berichterstattung darüber erst recht nicht.
Bei der von den Globalisten angegriffenen Nachrichtenagentur handelt es sich um das Netzwerk Indymedia und bei dem Provider und Server um Rackspace. Rackspace hat seinen Hauptsitz in den USA und Filialen in vielen Staaten, darunter in Großbritannien. Marc Ölderlin, Rechtsanwalt der beiden von Indymedia gefilmten Geheimpolizisten, bestätigte laut der italienischen Tageszeitung „il manifesto“ Kontakte zwischen eidgenössischen Behörden und dem FBI. »Aber es gab meines Wissens kein Ersuchen auf Beschlagnahme der Indymedia-Server«, so der Jurist. Eine andere Quelle berichtet, die versuchte Zerschlagung von Indymedia sei wegen »Unterstützung des Terrorismus« erfolgt . Scheinbar geht es dabei um angeblich positive Berichte nach einem Anschlag auf italienische Soldaten in der irakischen Stadt Nassirija im vergangenen November 2003. Die Nachrichtenagentur selbst hat in der Sache 2 Pressemitteilungen herausgegeben, die wir nachstehend veröffentlichen:
2. Pressemitteilung: Indymedia an US-, britische, schweizer und italienische Behörden: "Finger weg von Indymedia!
Es mehren sich Beweise, dass die Behörden von mindestens vier Ländern (Schweiz, Italien, Großbritannien und USA) letzte Woche daran beteiligt waren, zwei Indymedia-Server zu beschlagnahmen und damit mehr als 20 Indymedia-Websites lahmzulegen. Bis jetzt hat Indymedia weder formelle Unterlagen oder überhaupt irgendwelche Informationen darüber erhalten, was genau die Maßnahme umfasst oder auf welcher Grundlage hier gehandelt wurde. FBI-Sprecher Joe Parris bestätigte gegenüber Agence France-Presse, dass das FBI den Beschlagnahmungsbeschluss an den Provider ausgestellt hat, dass dies aber "im Auftrag eines dritten Staates" geschah. Daniel Zapelli, Oberster Bundesstaatsanwalt in Genf (Schweiz) bestätigte, dass er ein Verfahren bezüglich der Indymedia-Berichterstattung über den G8-Gipfel 2003 in Evian eröffnet hat. Zapelli will Details über dieses Verfahren heute in einer Pressekonferenz erläutern. Die Oberste Staatsanwältin von Bologna (Italien) Marina Plazzi erklärte, dass sie eine Ermittlung leitet, um zu klären, ob Indymedia Italien "Terrorismus unterstützt". In der Zwischenzeit haben internationale Journalismus- Vereinigungen ihre Unterstützung für Indymedia erklärt. "Wir mussten eine unerträgliche und aufdringliche internationale Polizeioperation gegen ein Netzwerk beobachten, dass sich auf unabhängigen Journalismus spezialisiert hat", sagte Aidan White, Generalsekretär des Journalistenverbandes IFJ . Indymedia berät gemeinsam mit der Electronic Frontier Foundation, wie die Server zurückerhalten und weitere staatliche Angriffe gegen die Redefreiheit verhindert werden können. "EFF is sehr besorgt über die tiefgreifenden Auswirkungen der Beschlagnahmung für Redefreiheit und Datenschutz, und wir werden alle Möglichkeiten in Betracht ziehen, um die Regierung zur Verantwortung zu ziehen für diese unlautere und verfassungswidrige Methode, unabhängige Medien zum Schweigen zu bringen", sagte EFF-Anwalt Kurt Obsahl Am Montag, dem 11. Oktober, konnten fünf der vom Netz genommenen Websites wieder online gehen: Brasilien, Euskal Herria, Polen, UK und Nizza. Indymedia-AktivistInnen arbeiten rund um die Uhr um die restlichen Seiten zu reaktivieren, dennoch haben mindestens vier - Uruguay, Italien, Western Massachusetts und Nantes - als Resultat der Regierungseingriffe Daten verloren "Diese FBI-Operation liefert uns noch mehr Grund, das weiter zu machen, was wir schon seit Jahren tun", sagt ein Aktivist von Indymedia Italien.
1.Pressemitteilung: Italien und die Schweiz verlangten Beschlagnahmung von Indymedia Servern
Heute, 8. Oktober 2004, hat Indymedia erfahren, dass die Aufforderung, von einer US Firma in UK gehostete Indymedia Server zu beschlagnahmen, von Regierungsbehörden aus Italien und der Schweiz stammt. Mehr als 20 Indymedia Adressen, mehrere Internet Radio Stationen und andere Projekte waren auf den Servern gehostet. Sie wurden am 7. Oktober vom Netz genommen, nachdem eine entsprechende Anordnung an Rackspace Inc., einer von Indymedias Web Hosting Providern, gegangen ist. Der Grund für die gerichtliche Anordnung oder wer momentan im Besitz der Server ist, bleibt für Indymedia unklar. Laut Meldungen der italienischen Nachrichtenagentur und einem Agence France-Presse (AFP) Interview mit FBI Sprecher Joe Parris, handelte das FBI auf Verlangen aus Italien und der Schweiz. "Es ist keine FBI Operation," sagte Paris gegenüber AFP. "Durch eine Rechtshilfeabkommen, wurde die Massnahme im Interesse eines Drittstaates vollzogen."
Rackspace veröffentlichte eine Mitteilung, wonach sie die Server in Folge einer Anordnung unter dem Mutual Legal Assistance Treaty (MLAT) ausgehändigt hätten. Das MLAT ermöglicht Verfahren, in welchen sich Länder gegenseitig Unterstützung in Untersuchungen betreffend internationalem Terrorismus, Entführung und Geldwäsche zukommen lassen. Das Gericht verbietet Rackspace, weitere Äusserungen dazu abzugeben. Ein Indymedia Systemadministrator sagte: "Wir wissen nicht, ob Rackspace unter Schweige-Anordnung steht oder welche rechtlichen Restriktionen sie zu solchem Handeln zwang, oder ob ihre Rechtsabteilung genügend Zeit hatte, die Aufforderung zu studieren."
Aidan White, Generalsekretär der International Federation of Journalists (IFJ) sagte folgendes. "Wir wurden Zeugen einer intolerierbaren und agressiven internationalen Polizeioperation gegen ein Netzwerk spezialisiert in unabhängigem Journalismus. Der Weg wie dies getan wurde, riecht eher nach einer Einschüchterung von legitimer journalistischer Recherche als nach Verbrechensverfolgung." Indymedia verurteilt die Tatsache, dass gar 24 Stunden nachdem zwei Server vollständig abgeschaltet wurden, Indymedia immer noch keinerlei Informationen über die Gründe der Anordnung erhalten hat.
Mit dem Abschalten von zwei Servern, wurden mehr als 20 Indymedia Internetadressen in verschiedenen Ländern weltweit sowie andere unabhängige Projekte beeinträchtigt. Indymedia empfindet diese extrem eingreifende Operation als eine ernste Bedrohung für die Redefreiheit weltweit.

Kommentar PHI: Sicher ist Indymedia den 4 Regierungen und ihren Geheimdiensten schon lange ein Dorn im Auge. Es zeigt die erschreckende Zusammenarbeit der Globalisten in der Bekämpfung anderer Meinungen. Obwohl in Indymedia immer wieder das Geschrei nach Verbot von nationalistischen Organisationen und Veranstaltungen erhoben wurde und fälschlicherweise Nationalismus mit Militarismus und Kapitalismus gleichgesetzt wird, empfinden wir keine Schadenfreude. Auch unsere PHI hat ihren Hauptsitz in den USA und unterhält in vielen Staaten Büros, darunter in Litauen. Wenn solche Handlungsweise international zur Regel wird, nämlich, daß Berichterstattung über Terrorismus und über Polizeiübergriffe als Beihilfe zum Terrorismus verfolgt werden kann, dann könnten die USA auch Litauen darum bitten im Rahmen der Amtshilfe die Computer der PHI zu beschlagnahmen, falls wir Polizeiübergriffe schildern. Wir hoffen in einem solchen Fall dann mit der Solidarität der Linken.


Diese Domain  www.das-gibts-doch-nicht.info an einen Freund weiterempfehlen

Diese Seite zu den Favoriten hinzufügen

Diese Seite auf Ihrem PC speichern!

Möchten Sie diese Domaine als Startseite haben...



Das Kopieren und Verteilen dieser Information ist ausdrücklich erwünscht!
www.das-gibts-doch-nicht.info

Sinn dieser Informationen

Zurück zur Seite vorher

Zur Gesamtübersicht

Wenn Sie sich wegen irgendeiner Information ärgern, deswegen wütend oder frustriert werden bzw. Hass oder Wut auf entsprechende Personen bekommen, sind SIE selbst der einzige der diese Emotion in Form von Krankheiten zurückbekommt. Ihre Wut trifft niemals den anderen.
Einen Herrn Bush zum Beispiel interessiert es herzlich wenig, ob Sie sich über ihn ärgern.
Sie sind Schöpfer der Ereignisse die in Ihrem Leben eintreten, also seien Sie sich bewußt
wie Sie denken oder sprechen.